Schneemann von Jo Nesbø

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2007 unter dem Titel Snømannen, deutsche Ausgabe erstmals 2008 bei Ullstein.
Ort & Zeit der Handlung: Norwegen / Oslo, 1990 - heute.
Folge 7 der Harry-Hole-Serie.

  • Oslo: Aschehoug, 2007 unter dem Titel Snømannen. 488 Seiten.
  • Berlin: Ullstein, 2008. Übersetzt von Günther Frauenlob. ISBN: 978-3-550-08757-8. 488 Seiten.
  • [Hörbuch] Hamburg: Hörbuch Hamburg, 2008. Gesprochen von Oliver Mommsen. ISBN: 3899036344. 6 CDs.

'Schneemann' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuchE-Book

In Kürze:

Ein Serienmörder verbreitet Angst und Schrecken, seine unschuldigen Opfer: junge Mütter. Kommissar Harry Hole irrt durch ein Labyrinth aus Verdächtigungen und falschen Fährten. Als seine Freundin Rakel ins Visier des Killers gerät, entwickelt sich ein mörderisches Duell.

Das meint Krimi-Couch.de: »Das erste Krimi-Highlight in diesem Winter« 92°Treffer

Krimi-Rezension von Thomas Kürten

Serienmörder haben einen gewissen Mythos. Denn während in den vergangenen Jahrzehnten die Krimiszene geradezu von Serienmördern überflutet wurde, gibt es sie im Alltag zum Glück mitnichten so häufig, wie uns die Kriminalliteratur suggerieren mag. Gerade der Typ Serienkiller, der zu einem Katz-und-Maus-Spiel mit seinem Widersacher bei der Polizei neigt, ist für Krimileser inzwischen zu Fast Food verkommen und in der Realität ein so gut wie nie zu beobachtendes Phänomen.

Doch dass aus diesem Stoff auch ein wahrer Gourmet-Krimi entstehen kann, das beweist Jo Nesbö mit seinem Schneemann. Sein Kommissar Harry Hole, ein Alkoholiker, der gerade mal wieder trocken ist und immer wieder schwere Gefechte gegen seine Sucht austragen muss, erhält einen anonymen Brief, in dem Morde angekündigt werden. Er startet auf eigene Faust Ermittlungen über die verschwundenen jungen Mütter der letzten zehn Jahre und kommt zu dem Schluss, dass deutlich zu viele nicht mehr aufgetaucht sind. Gerade am Tag des Wintereinbruchs gab es in Oslo immer wieder ungelöste Fälle. Und auch in diesem Jahr verschwinden wieder zwei junge Mütter. Da an den Tatorten ein Schneemann steht, den der Täter dort gebaut hat, hat der Serienmörder schnell seinen Namen weg.

Der »Schneemann« ist ein Mensch, der nach einem traumatischen Erlebnis in seiner Kindheit einen fortwährenden Konflikt mit seiner Mutter ausfechten muss. Stellvertretend für sie lässt er seine Aggressionen gegenüber jungen Müttern aus, die zunächst nichts miteinander zu tun zu haben scheinen. Doch Harry Hole entdeckt eine Spur, die zu einem Schönheitschirurgen führt, der sich auf dem Gebiet neurologischer Erbkrankheiten weitergebildet und um die Kinder der jungen Mütter gekümmert hat. Doch dieser Arzt will mit Rücksicht auf seine anderen Patienten aus der norwegischen Prominenz nicht über die Erkrankungen der Kinder reden. Doch da die Väter der Kinder nicht erkrankt sind, wittert Harry eine neue Spur: Die Kinder müssen einen anderen Erzeuger haben.

Wieder einmal: starke Charaktere

Eigentlich mit einfachen Mitteln baut Jo Nesbø seinen Roman auf. Er ist dabei jedoch unvergleichlich effizient und konsequent, baut kleine und große Überraschungen ein und behält durchweg sein angenehmes Erzähltempo ein. Nesbø hat viele Stärken, aber seine größte ist es wohl, wie er seinen Charakteren Leben einhaucht. Natürlich ist insbesondere Harry Hole in seinem ständigen Kampf gegen den Alkohol sein Meisterwerk. Doch auch Figuren, die mit diesem Roman neu eingeführt werden, wie die Kommissarin Katrine Bratt oder der Verleger Arve Stöp werden meisterhaft vorgestellt. Dennoch – und das soll der einzige Hauch von Kritik an diesem Roman sein – sollte man einige Figuren schon in den vorhergehenden Bänden einmal kennen gelernt haben, damit das Verständnis der vielen wechselseitigen Beziehungen leichter fällt.

Norwegen hat einen neuen Serienkiller. Für Harry Hole bewahrheiten sich damit schlimmste Befürchtungen, denn er ist der einzige Polizist in Norwegen, der es schon mal mit einem Serienkiller aufnehmen musste (Der Fledermausmann) und er sieht sich nun mit seinen schlimmsten Alpträumen konfrontiert. Die besondere Stärke des Romans Schneemann liegt darin, falsche Spuren zu legen und den Leser zu täuschen. Das ist Garant für Spannung und Überraschungseffekte. Die sehr gute Zeichnung der einzelnen Charaktere sorgt für Authentizität und Lebensnähe. Wer den Norweger Jo Nesbø tatsächlich noch nicht kennt, sollte nun nicht mehr lange zögern. Meisterhaft!

Thomas Kürten, November 2008

Ihre Meinung zu »Jo Nesbø: Schneemann«

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konsch zu »Jo Nesbø: Schneemann« 17.08.2010
Da habe ich ja gestern richtig Glück gehabt... Bei Hugendubel wurde der "Schneemann" gerade aus einer Kiste voller Mängelexemplare ausgepackt, als ich gehen wollte... Ich also zurück an den Grabbeltisch, das gute Stück rausgefischt, kurz drüber geflogen, tip top in Schuss... Und mitgenommen, für 2.50€. Jetzt las ich die Rezension, und bin richtig froh. Nach "Das fünfte Zeichen" ist das nun mein zweiter von Nesbo. Werde wohl noch ein wenig an dem Autor dran bleiben. ;)

Gruß,
Konstantin
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Roland zu »Jo Nesbø: Schneemann« 02.08.2010
Mäßig. Es gibt einen eindeutigen Fehler des Autors in Form eines in jeder Hinsicht völlig überflüssigen Telefonanrufs. Nach diesem Telefonat ist es nach den Gesetzen der Logik eindeutig, wer der Mörder ist. Die einzige Frage, die sich dann noch stellt, ist die, warum Harry Hole - der doch eigentlich ein guter Ermittler sein soll - solch haarsträubenden, offensichtlich falschen Theorien anhängt, die durch die falschen Fährten gelegt werden. Die Charaktere sind ganz gut gezeichnet - eine Stärke des Buchs - , aber die Handlungslogik lässt extrem zu wünschen ürbig.
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Samoa zu »Jo Nesbø: Schneemann« 07.06.2010
Skandinavische Autoren mag ich nicht. Eigentlich.
Jo Nesbø allerdings stellt eine bemerkenswerte Ausnahme dar.

Sein Schreibstil ist locker, die Plotentwicklung beklemmend-interessant, der Spannungsaufbau enorm - gerade wegen oder trotz diverser falscher Fährten, die anfangs durchweg logisch erscheinen.

Und Harry Hole, der Hauptprotagonist, der glaubhaft um seine große Liebe kämpft und wiederum zäh mit dem Dämon Alkohol ringt, präsentiert sich erneut als genial-unangepasster, sympathischer Antiheld.
Nesbø gelingt es zudem, auch andere Figuren (Katrine Bratt) charakterlich glaubhaft und tiefergehend zu entwickeln.

Auch wenn man den Täter durch kleine, unbedeutend scheinende Hinweise früh erahnen könnte, verbleibt selbiger lange unerkannt im Dunkeln.
Der Showdown selbst ist phasenweise atemberaubend – obwohl er gleichzeitig ein wenig "überzogen" wirkt, in seiner etwas überladenen Gesamt-Dramaturgie.
Dennoch: Ein durchgängig spannendes und kurzweiliges Buch, 89°.
Dumdidum zu »Jo Nesbø: Schneemann« 13.05.2010
Ich habe bisher habe ich alle aus der Reihe von Herrn Nesbö gelesen. Dieses Buch war bisher das beste Buch. Spannend bis zum Schluß mit spannend-kreativ gestaltetem Finale. Auch die Ausgestaltung des Hauptcharakters und seiner sozialen Bindungen sind wohl tragisch, aber durchaus realistisch ausgeschmückt. Ich bin auf das nächste Buch gespannt.
JaneM. zu »Jo Nesbø: Schneemann« 10.05.2010
Mein erster Nesbo, der mit den anderen Skandinavien- Größen, mit Sicherheit mithalten kann und aus meiner Sicht auch in die erste Liga gehört. Den hier schon erwähnten Pluspunkten kann ich mich anschließen. Etwas kritisch sehe ich das Motiv des Schneemanns: ein bißchen dick aufgetragen. Zugegeben: es ist nicht leicht einem Serienmörder ein glaubwürdiges, in sich logisches und romanfüllendes Motiv zu verleihen. Geben doch die Motive der realen Serienmörder mit Frauenhass und sexueller Perversion etc. nicht allzuviel an komplexer Handlung her. Die Erkrankungen der Kuckuckskinder, nun ja. In der Realität würde sich die Suche nach potentiellen Opfern wohl etwas schwierig gestalten. Aber sei's drum.
Außerdem wurden für meinen Geschmack zu viele falsche Fährten gelegt. Zu viele Personen rücken in den Fokus des Verdachts- und waren es dann doch nicht. Zumal man bei einem Roman ja leider anhand der noch übrigen Seiten erahnt, dass der Plot noch folgt. Am Ende bleiben nicht mehr allzuviele mögliche Täter übrig. Ich muss mich Niels Grotjohann anschließen: der Pilzmann ist das Highlight. Ich hatte lange auf ihn als Täter gesetzt.
Volker zu »Jo Nesbø: Schneemann« 30.04.2010
Als riesengroßer Jo Nesbo-Fan kann ich nur sagen: spitzenmäßig!!! Alle bisher erschienen Bände habe ich gelesen, und jeder einzelne war fesselnd, spannend und überzeugend. "Schneemann" jedoch ist bisher mein heimlicher Favorit: überschaubarer Aufbau, überzeugende Story, faszinierende Charaktere. Die spürbar kalte Norweger Winterluft, die Nähe des Schneemannes und natürlich der fantastische Harry Hole werden Sie nicht loslassen!
baui zu »Jo Nesbø: Schneemann« 26.04.2010
Dies war auch mein erstes Buch. Ich war hin und weg und bis zum Schluß gefesselt. Gleich darauf kaufte ich mir "Die Fährte" und dies war genauso spannend. Einfach fantastisch und sehr realistisch. Ich bin ein großer Bewunder geworden und habe mir gleich mal den ersten Band gekauft. Ich glaube ich werde mir alle anderen Bände auch noch zulegen.
aerynsun zu »Jo Nesbø: Schneemann« 23.04.2010
Mein erstes Buch von Nesbo, Ich war gefesselt von der Geschichte, Kommisar Hole war mir mit seiner Persönlichkeit und Schwächen sehr sympatisch. Es war genial, dass die Anzeichen für den Täter so früh in Buch auftauchen sind aber so unauffällig plaziert. Am Ende ist man wirklich baff. Ein ganz großes Buch.
stefanz zu »Jo Nesbø: Schneemann« 16.04.2010
„Der Schneemann“ ist der erste Roman, den ich von Jo Nesbo gelesen habe. Harry Hole kommt für mich als Ermittler, schon allein mit seinen menschlichen Schwächen, sehr authentisch und symphatisch rüber.
Die Konstruktion der Story ist gut aufgebaut, sehr tempogeladen, mit interessanten Charakteren. Der Spannungsbogen bleibt bis zum stimmungsgewaltigen Schluss erhalten. Das Ende ist zwar ziemlich fantastisch, aber egal.
Die Brutalität in dem Krimi wird angesprochen und geschildert, aber ebenfalls wieder schnell ausgeblendet.
Der Gesamteindruck ist äußerst überzeugend, so dass ich mir gleich mal den ersten Band von Harry Hole zu Gemüte führe.
Marplekrimi zu »Jo Nesbø: Schneemann« 15.04.2010
Dieses Buch ist eins von den Besten die ich bis jetzt gelesen habe. Der Schreibstil und der Aufbau des Buches ist sehr gut. Die Schreibweise ist flüssig, dadurch lässt es sich leicht und zügig lesen. Der Spannungsaufbau in diesem Buch ist sehr gut, und die Geschichte von Anfang an packend. Jo Nesbo ist für mich ein sehr guter Autor, ich liebe seine Bücher. Schneemann ist ihm absolut gut gelungen.
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Niels Grotjohann zu »Jo Nesbø: Schneemann« 26.03.2010
Der Schneemann ist sicherlich kein schlechter Kriminalroman. Die Story ist im Vergleich zu anderen Teilen der Hole-Reihe (ich habe noch nicht jeden gelesen) kurzweiliger und legt ein relativ hohes Tempo an den Tag, so dass man sie ohne weiteres in zwei Zügen durchlesen kann.
Jedoch überrascht mich die mit 92% sehr hoch ausfallende Bewertung im Vergleich zum Vorgänger „Der Erlöser“, da der Schneemann für mich mehrere Schwachpunkte aufweist als der Vorgänger.
An sich sollte man jedes Buch für sich betrachten, jedoch habe den Erlöser eine Woche zuvor gelesen und mir ist aufgefallen, dass es diesmal nicht so ganz gelingen will, eine in sich geschlossene dichte Atmosphäre aufzubauen. Während der Erlöser sehr schön die kalte Stadt Oslo mit all ihren Abgründen rund um Junkyszene zeigte und dabei atmosphärisch sehr dich daherkam, fehlt diesmal eine über allem schwebende „Gesamtstimmung“. Es gelingt jedoch wieder bestimmte interessante Charaktere herauszuarbeiten. Insbesondere die ersten vermeintlichen „Schneemänner“ können Überzeugen, insbesondere der Lebemann und ideelles Gesamtarschloch Stöp.Eine weitere entscheidende Schwäche ist für mich jedoch der Serienmörder selbst und seine gesamte Vorgehensweise. Zum einen wird an kaum einen Klischee gespart und zum anderen weist er widersprüchliche Verhaltensweisen auf. Zum einen lässt er Leichen verschwinden, während er andere wiederum in klassischer US-Serienkillermanier auf mehr oder weniger gelungen unappetitliche Art und Weise irgendwo präsentiert. Wer eine Leiche mühsam in Säure einlegt um sie für immer verschwinden zu lassen, der präpariert wahrscheinlich das nächste Mal nicht unbedingt einen abgetrennten Kopf auf einem Schneemann. Auch mögen seine Anflüge von Allmacht, es mit guten Ermittlern aufzunehmen gar nicht so zu seiner vorherigen Vorgehensweise passen. Und dass dann auch noch Rakel und Oleg in sein Visier geraten war einfach nur vorhersehbar und ist dermaßen klischeehaft, dass man es in gut gemeinter Weise als HALBHERZIG UMGESETZTE PARODIE auslegen kann.Geht man davon aus, dass das amerikanische Serienkillergenre parodiert wird, dann muss man jedoch feststellen, dass dies nicht wirklich gut gelungen ist, da der Plot dafür wieder zu ernst gemeint erscheint.
Wie andere Stimmen hier schon bemerkten, lebt das Buch unter anderen auch von einigen Gewaltszenen, welche jedoch keineswegs zu hart sind und eher genretypisch erscheinen. Wer also eher b-movie-sozialisiert ist und auf blood&gore steht, der findet hier auch nicht was er sucht -und ganz ehrlich: Nesbos Qualitäten liegen auch eher woanders und kommen auch prima ohne aus.Ebenfalls fehlte mir der leichte Zynismus, der insbesondere beim Erlöser durch die ganze Geschichte zog und im letzten Kapitel seinen Höhenpunkt erreichte. „Gemein“ ist diesmal nur, wie sehr sich Harry darum bemüht den Täter lebend zu überführen, da dies für ihn wohl die härtere Strafe sein wird.
So Schluss mit der Miesmacherei und zu den Stärken:
Wieder einmal ist es Nesbo sehr gut gelungen Harrys inneren Kampf gegen die Hunde, seinen Alkoholismus darzustellen und seine innere Zerrissenheit darzustellen. Der, im Erlöser noch als Kotzbrocken auftretende, Chef Hagen entwickelt sich hier zu einem richtigen Sympathieträger, den man ihm auch abnimmt.Und für mich ein kleines Highlight war der „Pilzmann“ und Harrys Pilzbefall in den heimischen Wänden, der sich durchs ganze Buch zieht, da kam echt ein wenig Komik auf.
Also insgesamt würde ich 78% geben.
Torsten H. zu »Jo Nesbø: Schneemann« 06.02.2010
Sehr gut, sehr spannend und immer kurzweilig. Jeder Serienmörderkrimi kratzt zwar irgendwann an der Grenze zum Realismus, aber wen stört das schon, wenn man mit so einem Tempo durch den Plot getragen wird. Werde schon bald eines der anderen Bücher von Nesbo lesen. So ein Buch wie der Schneemann macht eben einfach Spaß.
karmesin zu »Jo Nesbø: Schneemann« 12.01.2010
An sich mag ich die Bücher von Nesbo sehr und Harry Hole ist durchaus sympathisch dargestellt; aber im "Schneemann" scheint ihn der Alkohol doch zu sehr vernebelt zu haben. Jedenfalls ist für den Leser schon recht früh ersichtlich, wer der Täter ist, während Harry Hole noch im Dunkeln tappt. Für meinen Geschmack zu viel des Bösen, vor allem auf den letzten Seiten.
21 zu »Jo Nesbø: Schneemann« 12.01.2010
Das Buch erreicht den Vorgängerroman nicht. Die Figuren aus dem Vorgänger werden zum Teil recht uninspiriert wieder aufgenommen. Bei einigen der neuen Figuren sind die aktiven Verstrickungen in den Fall relativ schnell klar. Der Spannungsbogen baut sich nicht kontinuierlich auf, sondern ist diesmal über drei Sequenzen angelegt. Nach der ersten Sequenz ist der Rest des "Films" ableitbar und der Täter ist eigenlich früh erkennbar. Wer bei Harry Hole quereinsteigen möchte, sollte den Erlöser lesen.
Dirk Hannappel zu »Jo Nesbø: Schneemann« 11.01.2010
Wahrscheinlich ist "dieschlaue" einfach zu schlau für dieses Buch und dieses Genre. Und Ihre Wertung konventionell
ist für mich bei diesem Buch positiv behaftet.
Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Gut zu lesen. Viele Optionen auf den Täter. Psychologisch interessant.
So soll ein Krimi sein!
95 °
dieschlaue zu »Jo Nesbø: Schneemann« 04.01.2010
Genau das sind die Bücher, die das Serienkiller-Subgenre irgendwann zu Tode reiten werden: Ein unglaubwürdiger, selbst in den Genregrenzen nicht wirklich nachvollziehbarer Plot, der nur als Fassade für krude Mordszenarien dient. Konventionell und nicht empfehlenswert.

dieschlaue vergibt 10 ° - mehr ist nicht drin
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Marius zu »Jo Nesbø: Schneemann« 30.12.2009
Das Krimihighlight 2009!

Da ich die Jo Nesbø Harry-Hole-Romane der Reihe nach lese, kam ich leider erst jetzt in den Genuss meines Krimihighlights 2009! Nesbø schafft das Unmögliche, die Spannung im Vergleich zu den Vorgängerbänden nochmals zu steigern und erzählt eine Geschichte, die den Leser schon im Prolog fesselt und die Spannung bis zum furiosen Showdown hält.

Harry bekommt den Fall einer verschwundenen Mutter auf den Tisch, die einfach nachts ohne Spuren aus dem Haus verschwand und ihren Sohn und Gatten zurücklässt. Einzig ein Schneemann im Garten der Familie, der den Schal der Verschwundenen trägt, zeugt von der Tat und Harry ist überzeugt, dass hinter der Tat noch viel mehr steckt, als man eingangs vermutet. Er beginnt mit den Ermittlungen und stößt schon bald auf einen merkwürdigen Zusammenhang: Vor elf Jahren begann eine Serie verschwundener Frauen, die jeweils am Tag des ersten Schneefalls von der Bildfläche verschwanden und dann fand sich ein Schneemann im Garten der Frauen. Sie alle teilten nur eine Gemeinsamkeit: Sie waren alle Mütter mit kleinen Kindern …
Der Erfolg und die Klasse dieses packenden Krimis liegt darin, dass sich Jo Nesbø nicht dazu verleiten lässt, auf Effekthascherei und übermenschliche Ermittler zu setzen, sondern dass er sich auf eine glaubhafte Figurenzeichnung, Psychologie, fabelhafte Dialoge und eine grandiose Konstruktion des Plots besinnt und er auch porträtiert, wie sich der Quartalssäufer Harry von einer falschen Gasse in die nächste falsche Spur verrennt, dennoch aber immer unverbissen weiterkämpft.
Der Norweger schafft, den Leser genau wie seinen Kommissar immer zu falschen Schlüssen zu verleiten und falsche Verdächtige zu präsentieren, ohne dabei die Glaubwürdigkeit der Geschichte aus den Augen zu verlieren. Man hat das Gefühl, dass sich eine so realistische Geschichte auch jederzeit im echten Leben so ereignen könnte, da Nesbø bei der Schilderung seiner Geschichte nicht nach dem aus unzähligen Serienkiller-Thrillern aus dem vorwiegend amerikanischen Raum stammenden hinlänglich bekannten Schema der Leichenaneinanderreihung verfährt sondern viel glaubhafter einen Serienmörder der anderen Art zeigt.
Man leidet mit den Protagonisten mit, fragt sich beständig, wer er denn nun ist, der Schneemann und verfolgt das Duell Harry Holes mit seinem Widersacher gespannt – für mich ganz klar das Thrillerhighlight des Jahres 2009: Ein Krimi – der weit über eine simple Mördersuche hinausweist!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
charlotte_30 zu »Jo Nesbø: Schneemann« 29.12.2009
Ein guter Krimi ohne wenn und aber. Der Plot des Romans ist so angelegt, dass der Leser irgendwann merkt wer der Schneemann ist, doch Nesbø täuscht uns immer wieder und so bleibt der Roman spannend bis zum Schluss. Die Figuren erhalten vom Autor ein psychologisches Profil und dadurch werden sie realistisch. Kommissar Harry Hole ist dem Schneemann auf der Spur, doch er muss auch sein eigenes Leben ordnen und seine Sucht besiegen. Der Schneemann ist eine typische skandinavische Figur, der durch ein traumatisches Ereignis in seiner Kindheit zum Täter wird. Das Motiv der Morde sind die sogenannten „Kukukskinder“, sie werden nicht bestraft, denn sie unschuldig, nur auf ihre Mütter hat es der Schneemann abgesehen.
Der Leser, welcher Oslo kennt, wird an die unverkennbaren Touristenplätze der Stadt geführt. Die Umgebung des Holmenkollen ist und bleibt spektakulär und dass dort der Schneemann festgenommen wird, ist filmreif.
Dr.Dieter Rohnfelder zu »Jo Nesbø: Schneemann« 27.12.2009
Ich bekam das Buch zum Geburtstag und hatte von Jo Nesbo noch nie was gehört, geschweige denn gelesen. Ich bin begeistert und kann die Kritik von Sebastian Haffke überhaupt nicht nachvollziehen. Wer der "Schneemann" ist, ist nicht schnell zu erkennen - höchstens, dass es ein Mann sein muss und Katrine Bratt deshalb ausscheidet. Die vielen "falschen Fährten" sind gut gelegt, der Stil ist flüssig und die Konstruktion spannend. Auch das Motiv des Serienmörders ist überzeugend. Als einzigen "Schwachpunkt" sehe ich, dass nicht erklärt wird, wie der "Schneemann" den Polizisten Rafto überwältigen konnte, obwohl der einen schussbereiten Revolver in der Manteltasche hatte. Äußerst empfehlenswert, 95 Grad. Ich werde mir die ersten 6 Harry-Hole-Krimis gleich besorgen
Sebastian Haffke zu »Jo Nesbø: Schneemann« 26.12.2009
Der Schneemann, der Klappentext versprach ein atemloses Abenteuer mit vielen Überraschungen und Wendungen. Mein erstes Buch von Jo Nesbo.

Positiv zu bemerken ist die gute Zeichnung der Figuren, wobei mir die Beschreibung von Autos und Gucci Klamotten manchmal etwas infantil daherkam und mich an Jugendkrimis erinnerte.

Nun der für mich entscheidende Kritikpunkt. Weder war die Story voller Wendungen, noch voller Überraschungen. Ich ahnte bereits bei der Vorstellung der Figur, dass er der Täter sein würde, welches sich später ca auf Seite 100 auch bestätigte. Das Muster war früh klar, auch das Motiv lag bereits auf dem Präsentierteller. Das eine, ohne Zweifel sympathische Figur wie Harry Hole, dann komplett unfähig ist und nicht kombiniert nach dem sich herausstellte, dass der falsche "Schneemann" "Selbstmord" begangen hat, macht den Roman für mich unglaubwürdig.

Ein Schnitzer bei dem mich ein bisschen wundert, dass er anderen erfahrenen Krimilesern noch nicht aufgefallen ist.

Und da war er wieder, der Verdacht ein handwerklich gut begonnenes Buch, braucht Brutalität um Spannung zu erzeugen. Leider ging es mir so. Einzig und allein die Bestätigung meines Anfangsverdachts ließ mich mein Lesetempo steigern, dadurch habe ich auch keine Lust mehr gehabt, den Show-Down auszulesen.

FAZIT:
Schriftstellerisch ordentlicher Krimi, der leider entgegen dem Klappentext kein Verwirrspiel um den Täter ist, wenn man aufmerksam liest. Ferner gefällt mir die übermäßige Brutalität nicht.
mabu zu »Jo Nesbø: Schneemann« 03.12.2009
Mit kleinen Spitzen gegen die norwegische Wirtschaft und das System merkt man dem Herrn Nesbø an, dass er Ökonom und Finanzanalytiker ist! Trotzdem hat der "Schneemann" nicht nur eine spannende Story geliefert, sondern mir auch das Land Norwegen näher gebracht. Schön!
Harry Hole ist sehr sympathisch, keine Frage. Auch wenn man diesem Typ Ermittler in letzter Zeit öfter mal begegnet. Alkoholiker, von Ex getrennt und leidend, der tägliche Kampf gegen das Leben an sich... Dennoch: Guter Aufbau der Geschichte und in der Tat starke Charaktere, die sehr eindringlich beschrieben werden, ohne viel Blabla. Der Stil hat was. Nun ärgere ich mich wie immer, mit dem letzten Teil einer Serie angefangen zu sein, aber der Handlung hat das keinen Abbruch getan. Meine Wertung: 90°
Schrodo zu »Jo Nesbø: Schneemann« 22.11.2009
Im siebten Fall, des vielleicht nun trockenen Quartalssäufers Harry Hole, krallt sich ein Serienkiller mal wieder unzählige Frauen, bzw. Mütter. Die Frauen verschwinden spurlos und nur ein Schneemann bleibt im Garten der Vermissten zurück.
Die Story ist weder langatmig noch schlecht konstruiert, sondern absolut spannend. Die Ermittlungen führen Harry mehrmals in die falsche Richtung und des Öfteren meint man den Täter zu kennen.
Der gute Jo macht das unglaublich gut. Er verrät immer nur soviel um die Spannung nicht zu verlieren, jedoch nie genug um den Täter zu früh zu entlarven. Er führt seinen Ermittler natürlich erst ganz zum Schluss auf den richtigen Weg und liefert auch eine passende und logische Erklärung für die Morde.
Die Nesbo Krimis sind gut und flüssig zu lesen. Auch in seinem siebten Buch hat er nicht mal ein klitzekleines bisschen nachgelassen. Es scheinen ihm die Ideen nicht auszugehen. Weiter so Herr Nesbo, ich warte jetzt schon auf ihre Nummer 8!
anyways zu »Jo Nesbø: Schneemann« 06.11.2009
Ein anonymer Zettel wird Harry Hole, einem norwegischen Kriminalbeamten, zugespielt. Er enthält einige mysteriöse Sätze wie „Wer baut Schneemänner“ und einige Andeutungen über einen australischen Serientäter, an dessen Fahndung Harry maßgeblich beteiligt war.

Harry hebt diesen Zettel zwar auf, misst ihm aber wenig Bedeutung bei. Das ändert sich, als er mit seiner neuen Kollegin Katrine Bratt den Vermisstenfall einer jungen Mutter untersuchen soll. Der Fall liegt schon ein Jahr zurück, die zuständige Vermisstenstelle konnte aber über deren Verbleib nichts feststellen. Als zeitgleich mit den Ermittlungen Leichenteile von mindestens zwei weiblichen Opfern gefunden werden, und sich herausstellt, dass es sich hierbei ebenfalls um junge Frauen mit Kindern handelt, bringen Harry und Katrine die Fälle miteinander in Verbindung.

Den an allen Wohnorten standen Schneemänner, die von einer unbekannten Person erbaut wurden.



Harry Hole, der immer wieder mit seiner Alkoholsucht und der Trennung von seiner Ex-Freundin zu kämpfen hat, und die geheimnisvolle Katrine folgen den Spuren der Schneemänner und werden dabei immer wieder auf die falsche Fährte gelockt. Es dauert eine ganze Zeit, bis sie das Netz aus Lügen , Intrigen und Sex durchschauen.





Jo Nesbo liefert uns mit dem „Schneemann“ einen coolen Thriller. Die Jagd nach dem ersten norwegischen Serientäter stellt er extrem spannend dar. Der Leser wird ebenso wie die Ermittler ständig, zwar mit leichten Zweifeln, auf die falsche Spur geschickt. Die Lösung des Falls gipfelt dann aber in einem packenden Showdown.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
mg11 zu »Jo Nesbø: Schneemann« 22.10.2009
Buch des Jahres 2009!!
Ich habe bereits alle Bücher von Nesboe gelesen und finde sie alle Klasse. Aber der Schneemann stellt dennoch alle anderen in den Schatten.

Besonders hervorzuheben: Man spürt bzw. weiss sogar dass bestimmte Schlussfolgerungen nicht so sein können wie sie uns dagereicht werden. Doch wenn die Dinge sich wieder um 360° drehen, fällt man dennoch wieder vom Stuhl.und einige Seiten später steht die Welt wieder schon wieder auf dem Kopf. Und schließlich ist dann doch wieder alles anders...Bei all den Wendungen und Verwirrungen werden auch Stimmungen und Charaktereigenschaften der Personen authentisch übermittelt.

Hut ab Herr Nesboe!! So ein Buch muss sich erst einmal jemand Ausdenken können...und dies auch noch auf Papier bringen...Wahnsinn!!
Conny66 zu »Jo Nesbø: Schneemann« 10.08.2009
Der Schneemann hat mich fasziniert und voll in seinen Bann gezogen!
Die Fälle der verschwundenen Frauen wurden einzeln, aber doch im Zusammenhang erzählt. Sozusagen gab es verschiedene miteinander verwobene Handlungsstränge, die das Buch als Ganzes aber nicht haben verwirrend erscheinen lassen.
Zweimal dachte ich, wie auch die Polizei im Buch, der Mörder/Schneemann ist gefasst, aber jedesmal stellte es sich als falsch heraus. Die Ermittlungen mussten weitergehen.
Zum Ende hin baute sich ein richtiger Showdown auf, die letzten Seiten konnte man das Buch nicht mehr aus der Hand legen!
Die „Auflösung“ der Verbindungen zwischen den einzelnen Fällen und den Tätern war schlüssig und nachvollziehbar!

Dieses Buch wird auf jeden Fall ein Highlight 2009 bei mir werden. Und gerade der Winter mit seinen eisigen Temperaturen hat sich wunderbar zum Lesen geeignet! Da kam das richtige "Feeling" auf.

Die skandinavischen Autoren und Jo Nesbo haben mich wieder einmal mehr davon überzeugt, dass sie klasse Krimis/Thriller schreiben!
froggy zu »Jo Nesbø: Schneemann« 12.07.2009
Ein Nesbø halt! Ich habe das Buch mit grosser Spannung in kürzester Zeit gelesen. Die Wendungen und das "Hickhack" fand ich besonders gelungen. Auch die Geschichte mit den Schneemännern ist originell!

Im Interview mit der KC verrät der Autor auch, dass er das Buch aufgrund des Titels geschrieben hat, d.h. zuerst hatte er den Titel und erst dann machte er sich an den Plot. Ist auch mal eine spannende, andere Arbeitsweise.

Nun bin ich gespannt auf den nächsten Band, vor allem wegen den Hinweisen am Schluss...

Alle, die bisher noch nichts von Nesbø gelesen haben, haben was verpasst!
monnemonster zu »Jo Nesbø: Schneemann« 12.06.2009
Habe bis jetzt alle Bücher die Nesboe auf den Markt brachte gelesen und kann nur sagen daß eins besser ist wie das andere.
Hätte mir persönlich aber gewünscht sie in der Reihenfolge der Erscheinung zu lesen.
Habe aber seit langem keine so spannenden Krimis mehr gelesen - obwohl ich absolut kein Fan nordischer Schriftsteller bin.

Aber Nesboe ist einfach Spitze - mehr davon !
Nati zu »Jo Nesbø: Schneemann« 01.05.2009
Wenn der erste Schnee fällt
Immer wieder verschwinden Frauen an dem Tag, an dem der erste Schnee fällt. Es handelte sich immer um verheiratete Frauen, die ein Kind bzw. Kinder hatten. Der Mörder hinterlässt in ihren Gärten einen Schneemann. Kommissar Harry Hole und seine neue Kollegin Katrine Bratt versuchen dem Serienmörder auf die Spur zu kommen. Es gibt mehrere Verdächtige, doch jedes mal erweist sich die Spur als Sackgasse. Selbst Harry Holes neue Kollegin Katrine Bratt zählt zu den Verdächtigen. Doch dann kommt er dem Geheimnis auf die Spur und erkennt das Motiv.

Die Leseprobe fand ich so spannend, dass ich mir das Buch gekauft habe. Es war das erste Buch, das ich von Jo Nesbo gelesen habe und es wird auch nicht mein letztes sein. Zuerst fand ich den Namen Harry Hole für einen norwegischen Kommissar etwas seltsam, doch habe ich mich daran schnell gewöhnt und die Darstellung überzeugte mich. Hole zeigte sich oft als Einzelgänger. Er offenbarte seine Gedanken meist erst dann, wenn er sich Klarheit verschafft hatte. Vor Überraschungen war man nie sicher.

Der Schreibstil des Buches gefiel mir, er war flüssig und mitreißend. Es fiel mir schwer das Buch aus der Hand zu legen, da im Hinterkopf immer die Frage stand: Wer ist der Schneemann? Für Krimifans ein sehr empfehlenswertes Buch, passend zur Winterzeit und wenn dann der erste Schnee fällt…….
DarkMadeleine zu »Jo Nesbø: Schneemann« 21.03.2009
Nachdem dieses Buch nicht nur auf der KC, sonden auch im Radio in den Himmel gelobt wurde, war ich extrem neugierig auf Nesboes Werk, und ich muss sagen, meine hohen Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Ein solider Krimi, fesselnder Plot, sehr gut ausgearbeitete Charaktere. Die Story zog mich von den ersten Seiten an in ihren Bann, und Nesboe lockt den Leser mit geschickten Wendungen immer wieder auf komplett falsche Fährten.
Einziger Kritikpunkt (wenn auch nicht am Buch selber) ist für mich der Klappentext, der verspricht: "Doch erst als Harry sich seine eigene Lebenslüge eingesteht, tritt der Mörder aus dem Schatten." Ach wirklich? Den Teil muss ich irgendwie verpasst haben? Auch der "irrsinnige Kampf um Rakel" klingt auf dem Klappentext doch etwas vielverspechender als er dann letztendlich ist. Jedoch wäre hier derjenige zu kritisieren, der den Klappentext geschrieben hat.

Mein Fazit: Krimigenuss vom Feinsten!
schnauzel zu »Jo Nesbø: Schneemann« 21.03.2009
Für mich war es der erste Nesbo und ich kann mich der Meinung von subechto nur anschließen!!!

Harry Hole ist ein total guter Typ und er macht Lust auf mehr!!

Sei Leben mit all den Problemen, kombiniert mit den Ermittlungen im Fall "Schneemann" ist super spannend dargestellt . Von der ersten bis zur letzten Seite!
subechto zu »Jo Nesbø: Schneemann« 09.02.2009
Jaaa, das Buch ist klasse... darauf habe ich mich besonders gefreut.

Habe fast alles von Jo Neboe und seinem Harry Hole gelesen. Mein Favorit (bisher) Das fünfte Zeichen.

Aber ich muss sagen, Schneemann ist mindestens genauso gut, super spannend bis zum Schluss.

Viele falsche Fährten. Auch die neue Kollegin hat mir sehr gefallen.

Nur Rakel, Harrys Ex, hat mich etwas genervt. Kann das Buch uneingeschränkt empfehlen!
leseblümchen zu »Jo Nesbø: Schneemann« 21.01.2009
2/3 des Buches habe ich nur überflogen, die Seiten quasi durchgeblättert, um nur das Buch endlich durchzubekommen. Sehr guter Anfang, gähnend langweilige Mitte, recht spannendes Ende. Mein Fazit lautet: Kein Vergleich mit Henning Mankell. Nesbo werde ich nicht nochmal lesen! Die Publicity um dieses Buch kann ich nicht nachvollziehen.
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C.Rodin zu »Jo Nesbø: Schneemann« 21.01.2009
Nach der Leseprobe der ersten drei Kapitel wurde ich sehr neugierig auf dieses Buch. Meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt. Es ist sicherlich eine brillante Grundidee der Story, jedoch verliert sich Nesbo in langweiligen Verstrickungen. Das Buch wäre wahrscheinlich mit der Hälfte der Seiten durchaus interessanter gewesen.
villawiebke zu »Jo Nesbø: Schneemann« 08.01.2009
Im bereits siebenten Fall des Kommissars Harry Hole lässt Jo Nesbo diesmal einen Serienmörder sein Unwesen treiben. Schneemänner tauchen auf, die niemand gebaut hat und genau dort wo sie stehen, werden Frauen ermordet oder verschwinden spurlos. Seine Opfer sind jung, haben Kinder. Der Kommissar ist sich sicher, dass der Mörder sie gezielt ausgesucht hat. Jede einzelne. Aber warum, fragt er sich verzweifelt, welches Geheimnis teilen die Frauen miteinander? Und um so näher der Kommissar dem Schneemann kommt, umso mehr muss er erkennen, dass dieser auch ihn gezielt ausgesucht hat.

Lange tappen Kommissar Harry Hole und seine Assistentin Katrine Bratt im Dunkeln, begehen Fehler, verdächtigen die falschen Personen und kommen nicht so recht voran in ihrer Ermittlungsarbeit. Plötzlich aber überschlagen sich die Ereignisse. Nichts ist mehr so wie es war, alles scheint sich umzukehren und der Schneemann hat bereits das nächste Opfer in seiner Gewalt. Die Zeit wird knapp.

Dieser Krimi lebt von seinem Protagonisten Harry Hole, den Jo Nesbo in seinem Buch als starke Persönlichkeit daher kommen lässt, die aber manchmal bedenklich schwächelt. Eigensinnig, arrogant, reizbar, instabil und alkoholkrank, so charakterisiert ihn sein Chef. Liebenswert und in gewissen Momenten unwiderstehlich, so empfindet ihn seine Exfrau Rakel, der es schwer fällt, sich völlig von ihm zu lösen.

Wer dieses Buch liest, sollte sich warm anziehen – nicht nur weil die Story im tiefsten, verschneiten Norwegen spielt. Verwirrung und Spannung wechseln sich ab und werden den Leser unweigerlich dazu nötigen, das Buch in einem Zug durchzulesen.
vöglein zu »Jo Nesbø: Schneemann« 05.01.2009
Ich bin begeistert vom Schneemann bzw. der Neuerscheinung von Jo Nesbo.Ist mein erstes Buch dieses Autors, aber mit Sicherheit nicht mein letztes. Ein Serienmörder treibt sein Unwesen und der etwas eigenwillige, aber durchaus sympatische Harry Hole, der eigentlich genügend Probleme mit sich und seinem eigenen Leben hat, fängt mit seiner neuen Partnerin Katrine Bratt an zu ermitteln. ich fand ihn KLASSE!!! Leicht und locker geschrieben, die Personen gut beschrieben (mit den Namen hatte ich am Anfang so meine Probleme, aber das gab sich recht schnell ) und immer wieder mal eine Überraschung im Ablauf der Geschichte. Bis zum Schluß war ich nicht wirklich sicher, wer der SCHNEEMANN denn nun ist. Alles in allem ein Buch für verschneite Winterabende.man sollte allerdings darauf achten, dass auch alle Fenster und Türen geschlossen sind
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Karin zu »Jo Nesbø: Schneemann« 27.12.2008
Eiskalt

"Schneemann", der siebte Fall aus der Reihe um den Ermittler Harry Hole, war mein erstes Buch von Jo Nesboe.
Es lässt sich aber zum Glück auch sehr gut ohne Kenntnisse aus den vorherigen Bänden lesen.

Der Einstieg in das Buch gelingt spannend und neugierig machend mit einem Prolog, der 20 Jahre zurück liegt.
Hier werden die ersten Spuren gelegt und es deutet sich schon an, dass keine Langeweile zu erwarten ist.

20 Jahre später wird Harry Hole mit den Ermittlungen um einen Serientäter, der bald "Der Schneemann" genannt wird, beginnen.
Es werden viele Fährten gelegt, vielleicht ein paar zuviel und zu unglaubwürdig, aber die Geschichte ist doch spannend aufgebaut.
Sehr gut fand ich auch, dass immer wieder aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt wurde. So erlebt man quasi live die Panik und Ängste der Opfer mit.

Bis zum grossen, und sehr gut gemachten, Showdown werden viele Geheimnisse gelüftet und viele Verdächtigungen ausgesprochen und widerlegt.

Ein ganz grosser Kritikpunkt ist für mich der Klappentext des Buches ( ich bin sehr froh, ihn erst hinterher gelesen zu haben ). Er verrät eindeutig viel zu viel vom Inhalt des Buches und ich kann nicht verstehen, weshalb dies vom Verlag so gehandhabt wurde.

Ein spannendes Buch, ein guter Krimi, ein interessanter Ermittler - ich liebe einfach die nordischen Krimis.
Und schon wieder eine Reihe, die ich von Anfang an lesen will.
Lisa Z zu »Jo Nesbø: Schneemann« 11.12.2008
Das mit dem Schimmelmann hab ich auch nicht verstanden...sollte er eine Art Metapher für irgendetwas darstellen?

Ansonsten gefiel mir der Krimi gut, wenn auch mehr oder weniger von Anfang an klar war, wer der wahre Killer ist.

Ich werde sicher weiter Romane von ihm lesen! Sein Schreibstil gefällt mir recht gut - er ist zwar nichts besonderes, aber besonders im Vergleich zu vielen anderen Krimi-Autoren eine echte Wohltat!
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B-T zu »Jo Nesbø: Schneemann« 02.12.2008
Jo Nesbøs neuester Krimi "Schneemann" bringt seine Hauptfigur, den Ermittler Harry Hole, fast an seine Grenzen: mehrere Frauen verschwinden, zurück bleiben ihre angsterfüllten Ehemänner und Kinder. Doch die einzige Gemeinsamkeit scheint ein plastischer Chirurg zu sein, zu dem alle Mütter mit ihren Kindern gegangen sind. Doch wozu? Was haben Kinder bei Schönheitschirurgen zu suchen?

Harry Hole gerät nicht nur einmal unter Druck und vor allem wähnt er sich nicht nur einmal auf der vermeintlich richtigen Fährte. Und so steckt er schon nach kürzester Zeit wieder mit Hals und Kopf in den Ermittlungen - auf die Art und Weise, die ihm seine Ex-Freundin und große Liebe Rakel immer wieder vorgeworfen hat: er kennt kein Rasten und Ruhen, kein privates Leben...

An seiner Seite ermittelt eine neue Kollegin, Katrine Bratt, die ihm auf gewisse Art zu ähneln scheint und die ihn sichtlich beeindruckt. Doch wer nur ist der Mensch, den er in seinem Nacken spürt? Oder sind es mal wieder die alten Geister, die Kettenhunde, die nach Alkohol verlangen, die Harry Hole so beunruhigen?

Doch wenn der Ermittler zwei Dinge hat, dann sind es Biss und der richtige Riecher - auch wenn sein Gegner, der Täter, der allzu gerne Schneemänner baut, ihn ziemlich gut "im Griff" hat...

Wieder mal ein super spannendes Buch aus der Feder von Jo Nesbø! Beeindruckend, wie gekonnt er den/die LeserIn durch den Thriller "jagt" und selbst als klar wird, wer der Täter ist, nimmt es dem Buch nicht den Thrill. Schockierend ist die Auflösung dann trotzdem - gerade für Harry Hole - Kenner. Definitiv ein autobuy-Autor für mich - spätestens nach dem "Schneemann"!
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u zu »Jo Nesbø: Schneemann« 01.12.2008
Kennst Du einen, kennst Du alle! Vielleicht ein bißchen übertrieben, aber bei seinem ersten Auftachen wußte ich, wer der Gesuchte ist und auch, mit welchen Personen man es im Showdown zu tun haben würde.
Bei den zwischenzeitlich Verdächtigten oder sogar schon überführten war es so klar, dass sie nicht die Täter sind, weil zwar alle im Buch an ihre Schuld glaubten (außer die Intuition von HH), es aber nie ein überzeugendes Motiv gab.
Freue mich auf den nächsten und hoffe, dass er besser wird.
Leabena zu »Jo Nesbø: Schneemann« 23.11.2008
Ich war vom ersten bis zum letzten Satz vollauf begeistert! Ich habe alle vorherigen Bücher aus der Harry-Reihe gelesen, jedoch war "Schneemann" ein ganz besonderes Erlebnis. Zum Einen war es sehr spannend und zum Teil auch wirklich eher wie ein Thriller geschrieben, so dass ich nicht schnell genug zum Ende kommen konnte, zum Anderen wollte ich mir dieses Buch so lange wie nur möglich "aufsparen", da es sicher noch einige Zeit bis zum nächsten Hole-Fall kommt.. Trotzdem hatte ich dieses Buch in nur zwei Tagen gelesen. Für mich ein voller Erfolg, 100°!!
Toebi zu »Jo Nesbø: Schneemann« 12.11.2008
Der Schneemann erinnert vom Namen her an Kälte und Winter und beim Lesen ist mir dann auch der ein oder andere Schauer über den Rücken gelaufen. Obwohl es nicht der erste Band aus der Krimireihe mit Harry Hole ist, war es für mich aber das erste Buch von Jo Nesbo. Man erfährt aber auch so genug über Harry Hole und seine Vergangenheit, dass man die vorangegangenen Bände nicht unbedingt gelesen haben muss. Dafür, dass das Buch im Krimi-Genre eingeordnet wurde, war es mir eigentlich zu spannend, zu viele falsche Spuren, so dass ich eher das Gefühl hatte, einen Thriller zu lesen. Wer als Leser gerne selbst ermittelt und hier beim Lesen gut aufpasst, könnte vielleicht enttäuscht werden. Bisher hatte ich noch keinen skandinavischen Lieblingsautor, aber nach diesem Buch bin ich überzeugt, dass es nicht mein letztes von Nesbo war.
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Carline zu »Jo Nesbø: Schneemann« 12.11.2008
Skandinavischen Romanen stehe ich immer skeptisch gegenüber, weil mir die für diese Autoren typische düstere, melancholische Grundstimmung nicht liegt. So war auch „Schneemann“ mein erstes Date mit Harry Hole und ich hatte meine Bedenken. Der Ermittler, wieder so ein einsamer Wolf, trockener (?) Alkoholiker, der seiner großen Liebe nachtrauert, macht Jagd auf einen Serienkiller (gähn).
Nun, meine Vorurteile haben sich allesamt nicht bestätigt und ich kann mich dem Kanon der begeisterten Leserstimmen nur anschließen. Von Beginn an sehr spannend überrascht Nesbø immer wieder mit plötzlichen Wendungen und verliert dabei niemals die Logik. Sein Harry Hole ist ein guter Typ mit menschlichen Stärken und Schwächen, dem man gefesselt bei seinen Ermittlungen folgt. Mein erstes Date mit ihm bleibt gewiss kein One-Night-Stand.
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villawiebke zu »Jo Nesbø: Schneemann« 11.11.2008
Jo Nesbo ist stets ein Garant für gute Krimis aus dem hohen Norden. Die bisherigen 6 Fälle des Kommissars Hole waren der beste Beweis dafür. Und auch nach dem Lesen des "Schneemanns", war ich wieder einmal begeistert.
Bereits das erste Kapitel war so authentisch und spannend geschrieben, dass ich schon im Buchladen beim Durchstöbern kaum noch aufhören konnte zu lesen. Man spürt regelrecht die Kälte des norwegischen Winters und das Verlangen sich einen Tee, oder viel besser, eine heiße Schokolade zu kochen, stellt sich unmittelbar ein.
Aber ein Gedanke setzte sich unmittelbar nach dem Lesen in meinem Gehirn fest und lies mich nicht mehr in Ruhe. Wie schafft es der Mörder einen Schneemann zu bauen, ohne dabei nicht gleich erwischt zu werden?
sapkowski zu »Jo Nesbø: Schneemann« 08.11.2008
Am Anfang fand ich das Buch ein bisschen langatmig und zäh.Ich hatte meine Mühe in die Geschichte hineinzufinden. Dies hat sich aber nach dem ersten Teil schlagartig geändert.Danach habe ich dieses Buch regelrecht verschlungen!Spannung pur! Ich bin sowieso ein Fan von Skandinavischen Autoren,vor allem von Skandinavischen Krimiautoren.Von Nesbø habe ich zwar vorher schon gutes gehört,hatte aber leider nie die Zeit seine Bücher zu lesen. Auf „Schneemann“ wurde ich durch eine Leseprobe aufmerksam und dazu verleitet dieses Buch zu kaufen. Die Geschichte ist sehr spannend und man merkt auch wie mit der Zeit mehr und mehr Spannung erzeugt wird. Auch Nesbøs Idee fand ich sehr gut und auch erfolgreich umgesetzt.
Die Figuren sind gut beschrieben und man versteht die Geschichte auch ohne irgendwelche Kenntnisse aus vorherigen „Harry Hole Romanen“. Dies ist ja schon der siebte Band und es ist wirklich kein Problem queer in die Serie einzusteigen,da ja doch wichtige Details über die Figuren noch einmal erläutert werden und innerhalb der Handlung auch immer wieder aufgegriffen werden.
Dies war mein erster Nesbø,aber sicher nicht mein letzter.Insgesamt gebe ich dem Buch 4 von 5 Sternen und kann es nur jedem wirklich empfehlen.
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siri zu »Jo Nesbø: Schneemann« 06.11.2008
Mein erstes Buch von Jo Nesbo und ein absoluter Volltreffer. Ich konnte gar nicht so schnell lesen wie ich das gerne hätte.

Vielleicht ist mir durch diesen Sog auch einiges entgange, aber ich frage jetzt ganz mutig in die Runde:
Wer war der Schimmel-Mann, der am Schluss noch mal auftritt? Ich hab's leider nicht verstanden .
mimikrimi zu »Jo Nesbø: Schneemann« 05.11.2008
Dies war mein zweiter Nesbo. Vorher habe ich "Der Erlöser" gelesen. Beide gefallen mir sehr gut. Die Figur von Harry Hole finde ich gut dagestellt. Er ist ein Ermittler,der mit seinen persönlichen Dämonen zu kämpfen hat,ein Eigenbrötler ,aber dabei seine Aufgaben nicht vernachlässigt. Da ich Krimis lese ohne zu versuchen die Fälle vorher zu lösen,war es für mich ein rundum spannender Krimi.
mimikrimi zu »Jo Nesbø: Schneemann« 05.11.2008
Dies ist mein zweiter Nesbo.Vorher habe ich "Der Erlöser" gelesen. Die Figur des Harry Hole finde ich gut dargestellt. Er ist ein Eigenbrötler,der mit seinen Dämonen zu kämpfen hat,aber darüber die Ermittlungen nicht vernachlässigt. Die Story fand ich gut ausgearbeitet,da ich Krimis lese zur Unterhaltung und nicht um zu erraten,wer der Täter ist, wars spannend bis zum Schluß.
d.xilef zu »Jo Nesbø: Schneemann« 05.11.2008
Wie immer -> ein super Teil, was Jo wieder vollbracht hat. Nur schade, dass ich schon nach (spätestens) 50 Seiten den/die richtig(i)en/ verdächtigt habe, daher fehlte mir leider der Überraschungseffekt :-(((!
Lese wohl zuviele Krimis!
Trotzdem gibts noch eine zumindest siedende Temperatur ;-)!
Hoffe auf weitere...
Bio-Fan zu »Jo Nesbø: Schneemann« 29.10.2008
Beim "Schneemann" ging´s mir ähnlich wie bei Stieg Larssons "Salander"-Trilogie. Sehr gefälliger Schreibstil, ein dominanter Protagonist, viele spannende Sequenzen, aber dann zwischendurch gähnende Langeweile, die mit allerlei Kinkerlitzchen aufgefüllt wird - mal ehrlich: wen interessiert es denn wie Bill Clinton bei seiner Geburt hieß oder wer für die Zusammensetzung von Tränengas verantwortlich zeichnet??
Natürlich kann der Wechsel zwischen Spannung und Entspannung was reizvolles haben - wird ja sehr häufig als Stilmittel eingesetzt- hier aber hemmt er einen kontinuierlichen Spannungsaufbau. Diese Dissonanz im Aufbau verstärkt sich noch durch das zu späte Erscheinen des Schneemanns. Das Geschehen konzentriert sich viel zu sehr auf die Verfolgung ganz offensichtlich falscher Fährten. Und am Ende einen Schneemann aus dem Hut zu zaubern und dessen Legende nachzureichen, ist nicht mein Ding.
"Schneemann" war meine erste Begegnung mit Harry Hole und ich hatte mir von dieser Figur mehr versprochen. Ein wenig arrogant, fast gänzlich humorlos, mit latenten Superman -Attitüden ist er mir nur schemenhaft und nicht besonders sympathisch in Erinnerung geblieben.
Vielleicht ist es doch ratsam, diese Reihe chronologisch zu lesen, um ein umfassendes Bild von ihm zu bekommen.
Leider nur 78 Grad von mir
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LilStar zu »Jo Nesbø: Schneemann« 27.10.2008
Nesbø legt mit "Schneemann" schon den siebten Band um den Ermittler Harry Hole vor. Aber auch, wenn man bisher keinen Band der Reihe kennt, lässt sich "Schneemann" gut lesen. Der Leser bekommt alle wichtigen Infos über die Vergangenheit und hat nicht das Gefühl etwas verpasst zu haben.

Das Buch handelt um die Ermittlungen im Fall "Schneemann". Ein Serienmörder mordet Frauen über Jahre hinweg und hinterlässt nur eines: einen Schneemann. Scheinbar ohne zusammenhang werden die Frauen ausgewählt. Als die Ermittler um Harry Hole schließlich Zusammenhänge zwischen den Opfern finden - und damit auch Tatverdächtige, geschehen weitere Morde.

Das Buch ist spannend bis zum Schluß. Nesbø legt viele falsche Fährten, die den mitermittelnden Leser auf die Probe stellen. Einige davon umsonst, denn ein paar Sachen werden recht deutlich.
Hatte ich zwischendrin oftmal das Gefühl, dass ich nicht mehr mitkomme, weil wieder eine neue Fährte gelegt wurde, wurde das Buch dadurch aber auch noch spannender und ich stellte immer wieder fest, dass ich wohl doch nichts verpasst hatte, sondern vollkommen im Bilde war.
Das Lesen dieses Buches hat viel Spaß gemacht und das wird sicherlich nicht mein letztes von Jo Nesbø gewesen sein.
tedesca zu »Jo Nesbø: Schneemann« 14.10.2008
Auf der Suche nach dem wahnsinnigen Serienmörder kämpft Harry Hole einmal mehr an allen Fronten. Nicht nur einmal geht die Spur in die falsche Richtung, die anfangs durchaus plausibel geklungen hat. Wie erstaunlich, dass es mehr als einen Menschen gibt, der tatsächlich ein Motiv für diese Wahnsinnstaten hätte! Parallel dazu die Geschichte von Harry, der gegen seine Dämonen kämpft und doch im Kampf um seine große Liebe resigniert hat.

Der beste von allen Nesboe Krimis, in jeder Hinsicht. Die Spannung baut sich immer wieder ganz leise auf bis sie in einem fast unerträglichen Crescendo wie eine Seifenblase zerplatzt nur um ein paar Seiten weiter wieder anzuwachsen. Immer wieder fröstelt es einen bei der Beschreibung von Tatorten und Landschaften, der norwegische Winter scheint richtig in unsere vier Wände einzudringen. Ein grandioser Krimi, unbedingt empfehlenswert!
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nordkommission zu »Jo Nesbø: Schneemann« 12.10.2008
Ein Krimi der Extra-Klasse!! Von der ersten Seite an fesselnd und mit Tempo geschrieben. Die teilweise beklemmende Athmosphäre ist auf beeindruckende Art und Weise dicht und von höchstem Niveau! "Schneemann" ist der bisherige Höhepunkt der Reihe um den Antihelden Harry Hole, der hier wieder mit all seinen Schwächen hervorragend in´s Bild gesetzt wird.
Jo Nesbo ist für mich der derzeit beste Krimischreiber. Er spielt in einer Liga mit Hakan Nesser, kommt allerdings wesentlich spannender und direkter daher!
Ein absolutes "Muss".nicht nur für Freunde skandinavischer Krimiliteratur!
Fazit: "Schneemann" ist den 100° bedenklich nahe!! Nur zu empfehlen.
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sasa2210 zu »Jo Nesbø: Schneemann« 09.10.2008
Ein Serienmörder tötet auf bestialische Art und Weise junge Mütter. Die Osloer Kriminalpolizei unter der Leitung von Kommissar Harry Hole ist auf der Jagd nach dem "Schneemann". Die Ermittler stehen vor einem Labyrinth aus falschen Spuren und neuen Verdächtigungen - und es geschehen immer weitere Morde! Und auch Harry's große Liebe Rakel steht im Visier des Schneemanns... Bei diesem Buch handelt es sich bereits um den 7. Fall von Harry Hole.
In meinem Fall war es das erste Buch, was ich von Jo Nesbo gelesen habe.
Und ich muß sagen, ich habe in letzter Zeit nichts Spannenderes gelesen! Es ist ein Krimi, nein - ich würde sagen Thriller, der von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Die Spannung wird von Kapitel zu Kapitel aufgebaut und bis zum Finale noch mal gesteigert.
Man fängt schon recht früh mit Vermutungen über den Mörder an, wird dann aber durch neue Hinweise und Fährten wieder verunsichert. Aber genau das finde ich klasse! Auch ganz wichtig: ein sympatischer Ermittler. Harry Hole muß man meiner Meinung nach - trotz "Antiheldeinstellung" - einfach mögen. Werde jetzt nach und nach auch seine ersten Fälle "nachlesen". Mein Fazit:
Auch wenn dieses der 7. Fall von Harry Hole ist, kann man hier bedenkenlos "einsteigen": dem Leser wird alles wichtige an Hintergrundwissen mitgeteilt. Jo Nesbo schreibt großartig!
Cthulhu zu »Jo Nesbø: Schneemann« 08.10.2008
Ich möchte gar nicht näher auf den Inhalt eingehen. Der ist bekannt durch die vorhergehenden Rezis. Was ich einfach noch anmerken muss: Jo Nesbø hat hier sein bisheriges Meisterwerk geliefert, und wenn er dieses Niveau halten kann, wird er in den Olymp der besten Krimi-Autoren aller Zeiten eingehen.

Literarisch hervorragend, grossartiger Plot und einen atemberaubenden Finish. Das ist Stoff, das das Genre sprengt. Wie Dostojewski's "Schuld und Sühne". (Naja, fast jedenfalls!)

Ich war begeistert von diesem Buch!
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Stephi zu »Jo Nesbø: Schneemann« 07.10.2008
Es werden Frauen ermordet. Zunächst scheint es keinen Zusammenhang zu geben, aber Mordermittler Harry Hole erkennt ziemlich schnell ein Muster. Viele glauben ihm anfangs nicht, da sie ihn für besessen von Serienmördern halten. Es stellt sich jedoch heraus, dass er mit seiner Vermutung richtig liegt. Bei den Ermittlungen entpuppen sich verschiedene Verdächtige immer wieder als unschuldig, während sich die symbolische Schlinge um Holes Hals immer weiter zusammen zieht – auch er ist im Visier des Mörders.

Jo Nesbøs Thriller besticht nach einem sehr verwirrenden ersten Kapitel sowohl durch die Handlung als auch durch die Zeichnung der Personen.

Der Name Harry Hole wirkte anfangs schlicht lächerlich auf mich. Die Persönlichkeit des Ermittlers überzeugte mich jedoch sofort von der Figur. Er ist nicht der typische Ermittler. Im Gegenteil – er ist Alkoholiker, der mal mehr und mal weniger von seiner Sucht beeinflusst wird. Die Polizei kann und will jedoch nicht auf ihn verzichten, da er einfach genial ist.
Hole zeigt sich oft als Einzelgänger. Er offenbart seine Gedanken meist erst dann, wenn er sich ihrer Richtigkeit sicher ist und stößt bei Kollegen und Vorgesetzten des Öfteren auf Widerstand und Unglaube. Dies stört ihn jedoch nicht ansatzweise und macht ihn für mich sehr authentisch und sympathisch.

Privat zeigt sich Hole von einer ganz anderen Seite. Zwischen seiner Ex-Frau Rakel und ihm existiert immer noch eine Verbindung, die dem Leser auch die „weiche“ Seite des Kommissars offenbart.

Die Handlung an sich ist weder langatmig noch wirkt sie konstruiert, sondern ist absolut spannend. Es werden viele Mordopfer in den verschiedensten Zuständen und an den unterschiedlichsten Orten gefunden. Die Ermittlungen laufen mehrmals ins Leere, aber Hole findet jedes Mal einen neuen Ansatz, der ihn letztlich auch zum Mörder führt.

Das Ende übertrifft die Spannung des gesamten Buches und meine Erwartungen nochmals um Einiges. Die „Lösung“, sprich die Identität des Mörders, wird dem Leser nicht erst auf den allerletzten Seiten offenbart, trotzdem verliert das Buch dadurch nicht an Spannung. Die Beschreibungen der Szenerie sind wunderbar gelungen und kurbeln die Adrenalinausschüttung beim Leser erheblich an. Das ist wirklich ein Showdown vom allerfeinsten.

Jo Nesbø hat mich mit „Schneemann“ absolut überzeugt. Dieses Buch übertrifft viele andere Bücher des Genres. Meine absolute Empfehlung.
baiba zu »Jo Nesbø: Schneemann« 07.10.2008
Dieser Krimi ist etwas für *Fortgeschrittene* !
Einerseits braucht man lange, bis man in die vielen Handlungsstränge einfindet, andererseits gibt es so viele Personen und Geschehnisse in so kurzer Folge, dass man leicht den Überblick verliert.
Ich habe jedenfalls lange gebraucht, bis ich richtig gepackt wurde. Die Spannung wird nämlich nur sehr langsam aufgebaut.
Man muß um viele Ecken denken und manches erscheint völlig unlogisch. Oft mußte ich zurückblättern, um mich zu vergewissern, dass ich etwas auch verstanden hatte...
Kurz und gut:
ich fand das Buch mühsam zu lesen, aber schlußendlich war es doch clever konstruiert und konnte mit einigen Überraschungen aufwarten.
Buecherfan zu »Jo Nesbø: Schneemann« 06.10.2008
Atemberaubende Mörderjagd

"Schneemann" ist bereits der siebte Titel der Reihe um den Osloer Ermittler Harry Hole. Diesmal hat er es mit einem skrupellosen Serienmörder zu tun, dessen Opfer ausnahmslos verheiratete Mütter sind. Als Visitenkarte hinterlässt der Mörder am Tatort stets einen Schneemann. Harry, der immer noch unter der Trennung von seiner großen Liebe Rakel leidet, wird allmählich klar, dass der Täter ihm einen Platz in seinem grausamen Spiel reserviert hat. Bis der Hauptkommissar endlich merkt, mit wem er es zu tun hat, sind er und sein Ermittlungsteam etlichen falschen Fährten gefolgt. Auch die neue Kollegin Katrine Bratt macht sich verdächtig. Harry bleibt langsam nicht mehr viel Zeit, um seinen Gegenspieler zu entlarven, denn das nächste Opfer auf der Liste des "Schneemanns" ist keine andere als Rakel...

Jo Nesbø ist mit "Schneemann" ein extrem spannender und rasant erzählter Kriminalroman gelungen. Seine Sprache ist sehr kraftvoll und beschränkt sich auf das Wesentliche. Der Leser fühlt sich wie auf einer Achterbahnfahrt, so schnell überschlagen sich manchmal die Ereignisse. Wer sich nicht sehr gut auf die einzelnen Handlungen und Gespräche konzentriert, verliert schnell den Überblick und übersieht wichtige Informationen, die für die Auflösung der Fälle relevant sind. Denn Nesbø schreibt anspruchsvoll und fordert seine Leser. Sein Ermittler Harry Hole ist kein einfacher Mensch. Er ist Alkoholiker und berüchtigt wegen seiner sehr eigenwilligen und unorthodoxen Ermittlungsmethoden, die ihn jedoch meistens ans Ziel führen. Seine berufliche Besessenheit hat dazu geführt, dass sein Privatleben einem Scherbenhaufen gleicht. Sehr geschickt baut der Autor ungewöhnlich viele persönliche Informationen über sämtliche Beteiligten in die Handlung ein, was der Spannung jedoch keineswegs abträglich ist, sondern die Geschichte noch interessanter und vollständiger macht. Die Tätersuche ist sehr verschachtelt, da sich die Handlung auf drei verschiedenen Zeitebenen abspielt und es etliche Verdächtige gibt, die ein Motiv hätten. In düsteren und schonungslosen Bildern werden ihre sorgsam gehüteten Geheimnisse enthüllt. Dennoch führt jede neue Spur ins Leere und erst kurz vor dem spektakulären Show-down am Schluss gibt der Roman nach vielen überraschenden Wendungen die wahre Identität des Mörders und sein erschreckendes Motiv preis. Nur selten tauchen kleinere Ungereimtheiten auf und bis auf ein, zwei Ausnahmen bleibt Nesbø seinen Lesern keine Antwort schuldig.

Fazit: Dieser Roman ist definitiv nichts für zart Besaitete. Für hartgesottene Fans von intelligenter, hochspannender und sehr realistischer Krimikost jedoch ein absoluter Leckerbissen!
Elchi130 zu »Jo Nesbø: Schneemann« 06.10.2008
Jo Nesbo gehört für mich derzeit in die Top 3 der Krimiautoren. Seine Bücher sind ein MUSS und ich fiebere jeder neuen Veröffentlichung entgegen. Sein neues Buch Der Schneemann hat mich da nicht enttäuscht.
Es beginnt sehr unheimlich mit Schneemännern, die plötzlich in Gärten stehen und Müttern, die ebenso plötzlich verschwinden. Die Story ist sehr spannend, hat in der Mitte einen Hänger,da die Ermittler wild in der Gegend rumstochern, denn sie wissen gar nicht, wo sie beginnen sollen. Aber dann gewinnt das Buch wieder an Fahrt und bleibt bis zum Schluss spannend. Dabei stört auch nicht, dass im Grunde recht schnell klar ist, wer der Täter ist und welches Motiv ihn antreibt.
Doch neben der spannenden Story ist es natürlich Harry Hole, dem mein Interesse gilt. Der Ermittler mit Tiefgang, ein Querulant, Alkoholiker, der ständig in sich zerrissen ist und von etwas getrieben wird. Und obwohl er vom Charakter her eher den Antihelden verkörpert, gehören ihm meine Sympathien. Immer wieder entsteht in mir die Hoffnung, dass er das Glück findet bzw. das Glück ihn. Wird er einen Weg aus seinen Alkoholexzessen finden oder folgt der nächste Absturz? Wird es für ihn und seine Traumfrau, Rakel, doch noch eine Chance geben?
Die neue Kollegin von Harry Hole, Katrine Bratt, finde ich, ist eine tolle Ergänzung im Team und ich hoffe, dass sie auch in Zukunft wieder mit von der Partie ist.
Doch jetzt heißt es wieder warten – auf den nächsten Fall mit Harry Hole. Denn verpassen möchte ich davon keinen und kann diesen Autor nur jedem Krimifan empfehlen. Hier gilt jedoch, kein Buch auslassen und immer schön der Reihe nach lesen, denn die Bücher bauen zum Teil stark aufeinander auf.
Danai zu »Jo Nesbø: Schneemann« 05.10.2008
Ein Serienmörder hat es auf junge Mütter abgesehen und tötet sie auf grausame Art und Weise. Als eine Art Visitenkarte hinterlässt er nach einem Mord jeweils einen Schneemann. Der norwegische Kommissar Harry Hole stößt bei seiner Jagd nach dem Monster auf immer neue falsche Spuren und Verdächtigungen. Als sogar Harrys Freundin Rakel in Gefahr gerät, muss er über sich hinauswachsen, um dem Mörder Einhalt zu gebieten.
Mit „Schneemann“ legt der Autor Jo Nesbo einen weiteren Roman um seinen Kommissar Harry Hole vor. Glücklicherweise aber kann man diesen Krimi auch lesen und genießen, wenn man –wie ich – noch keinen der Vorgängerbände gelesen hat.
Jo Nesbo erzählt seine Geschichte sehr packend und spannend. Er führt seine Leser mit Eleganz immer wieder in die Irre. Jedesmal wenn man aufatmen will und denkt nun seit der Täter aber gefasst und sich darüber wundert, dass trotzdem noch so viel Buch zu lesen ist, nimmt die Story einen völlig unvorhersehbaren Verlauf. Man stellt fest, dass nichts so ist wie man es vermutet hat. Und doch ist es eine dunkle Geschichte, in der man auf viele düstere Gestalten trifft, was es zu einem typisch skandinavischen Kriminalroman macht.
Wir begegnen dem Kommissar Harry Hole. Er ist ein wenig depressiv und melancholisch, alkoholkrank und alles in allem eine etwas verkrachte Existenz. Obwohl er oftmals vollkommen unberechenbar handelt und in einem Ermittlungsteam wohl auch nicht tragbar ist, lässt man ihm doch alle Narrenfreiheiten. Am Ende jedoch ist es dann auch nur Harrys Hartnäckigkeit zu verdanken, dass der Täter festgesetzt werden kann.
An der einen oder anderen Stelle hatte ich den Eindruck, dass die Krimihandlung zu weit hinter Harrys persönlichen Belangen und Problemen zurückbleibt. Doch schlussendlich hat das dem Gesamtwerk keinen Abbruch getan, denn trotz der Widrigkeiten ist Harry eine starke Figur.
Dieses Buch ist durchweg empfehlenswert und spannend. Vor allem für die Freunde von Mankell & Co. ist es sicherlich ein Volltreffer.
Auglia zu »Jo Nesbø: Schneemann« 04.10.2008
Der "Schneemann" ist Teil der Reihe "Die Fälle von Kommissar Harry Hole". Momentan besteht diese Reihe aus 7 Büchern: "Der Fledermausmann", "Kakerlaken", "Rotkehlchen", "Die Fährte", "Das fünfte Zeichen", "Der Erlöser" und "Schneemann.
Jo Nesbø schreibt auch Kinderbücher, u. a. "Doktor Proktors Pupspulver".

"Schneemann" - Jo Nesbø

Inhalt (laut Buch):

Vier Frauen werden brutal ermordet, und als Visitenkarte hinterlässt der Mörder in ihren Gärten einen Schneemann. Harry Hole und seine neue Kollegin Katrine Bratt vermuten bei ihm ein Trauma. Warum sollte er sonst ausgerechnet junge Mütter töten? Eine Fährte nach der anderen erweist sich als falsch. Kurzzeitig verdächtigt Harry sogar die neue Kollegin. Doch dann kommt er dem Geheimnis einer der Frauen auf die Spur und erkennt das Motiv und was auf dem Spiel steht: Längst verfolgt der Mörder Harrys Liebe Rakel. Aus der Verbrecherjagd wird der irrwitzige Kampf um eine Frau. Und erst als Harry sich seine eigene Lebenslüge eingesteht, tritt der Mörder aus dem Schatten. Denn nun steht er seinem entscheidenden Opfer gegenüber: Harry Hole...

Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten.

Über den Autor:

Jo Nesbø wurde 1960 in Oslo geboren. Er war zunächst als Finanzanalytiker und Ökonom für die norwegische Handelshochschule in Bergen tätig, arbeitete aber nebenberuflich als Journalist, bevor er sich als Schriftsteller selbstständig machte. Schon für seinen ersten Kriminalroman – Flaggermusmannen (dt. Der Fledermausmann) bekam Nesbø 1997 den Preis für den besten Krimi des Jahres. In ihm schildert der Autor die Erlebnisse von Kriminalkommissar Harry Hole auf einer Dienstreise nach Australien. Ebenfalls subtil, aber trotzdem volkstümlich ist die Pop-Band „Di Derre“. Frontmann, Vokalist und Komponist Jo Nesbø ist auch ein anerkannter Musiker, der nach Auskunft der Kritik gute Texte mit schwungvollen Popmelodien auf besondere Art verbindet. (von http://www.krimi-couch.de/krimis/jo-nesboe.html)

Meine Meinung:

Der Titel "Schneemann" passt natürlich sehr gut, denn wie im Inhalt erwähnt, hinterlässt der Mörder nach einem Mord einen Schneemann im Garten. Ansosten hinterlässt der Täter nie Spuren und begeht somit einen perfekten Mord. Am Titel gibt's nichts auszusetzen.

Das Cover ist weiß, passend zum Schnee, gehalten. Nur ein einzelner Fußabdruck, den man hinterlässt, wenn man im Schnee spaziert, ist zu sehen. Da ich immer wenn ich Hardcover lese den Umschlag runtermache, muss ich auch die sonstige Gesaltung des Buchdeckels etc. erwähnen. Man erkennt darauf ein Glitzern, wie das Glitzern des Schnees in der Sonne. Da hat sich jemand wirklich Mühe gegeben...

Das Buch hat sich gut lesen lassen, war flüssig geschrieben und auch die Spannung wurde von Anfang an gut aufgebaut und auch das ganze Buch über eingehalten Dies ist übrigens mein 1. Nesbo und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch beginnt mit einem Rückblick ins Jahr 1980, wo ein Schäferstündchen einer verheirateten Frau mit einem Mann ohne Brustwarzen beschrieben wird. Der Sohn der Frau muss im Auto warten, bekommt aber relativ viel von den Geschehnissen mit. Anfangs scheint diese Schilderung gar nicht zum restlichen Inhalt zu passen, doch nach und nach erschließt sich der Zusammenhang. Im Laufe des Buches wird dann noch einmal ein solcher Rückblick gegeben, und es klärt sich auf, dass diese Einschübe eine Art Schlüssel zu den Verbrechen in der Gegenwart sind. Die Aufteilung in kurze Kapitel hat mir sehr gut gefallen, da man nach den einzelnen Kapiteln auch mal pausieren kann ohne den Faden zu verlieren. Die Atmosphäre des Buches ist eher kühl, eigentlich auch verständlich, erstens wegen der Morde an den jungen Frauen und zweitens wegen der Tatsache, dass es immer wieder schneit. Die Handlung an sich ist schlüssig und wirkt nicht konstruiert, was sehr selten vorkommt, und dadurch, dass der Leser das ein oder andere Mal auf eine falsche Fährte geführt wird, steigt die Spannung immer mehr. Der Inhalt wirkt glaubhaft und nicht so, als ob der Autor krampfhaft versucht hat einen Roman zu schreiben.

Der Protagonist, Harry Hole, war mir von Anfang an sympathisch. Er scheint ein bodenständiger Mann zu sein, kein Überfliegerpolizist. Und trotzdem opfert er für seinen Job. Das Ende finde ich sehr gut gemacht, denn bis zum Schluss war es nicht vorhersehbar. Einzelne Fakten konnte man sich schon zusammenreimen, aber die entgültige Lösung eher weniger.

Zugegebenermaßen ähneln sich die skandinavischer Krimis oft, beziehungsgestörte Ermittler mit Gesundheits- bzw. Alkoholproblemen sind ja keine Seltenheit. Das ist ein kleiner Minuspunkt für mich... Ich muss auch zugeben, dass mir irgendwas an diesem Buch gefehlt hat, so richtig konnte es mich nicht gefangennehmen, trotz der anhaltenden Spannung.

Zum Abschluss noch ein Auszug aus dem Buch bei dem mir die Ausdrucksweise gut gefallen hat: "(...) Die Geologen behaupten, Oslo sei ein toter Vulkankrater. Und an Abenden wie diesem malte sich Hary manchmal aus, all die Lichter der Stadt seien kleine Perforationen der Erdkruste, durch die die glühende Lava hindurchschimmerte. Ausgehend vom Holmenkollen, der wie ein weißes, hell erleuchtetes Komma auf dem Höhenzug der anderen Seite der Stadt lag,(...)

Fazit: "Schneemann" ist ein solider skandinavischer Krimi für aufgeweckte Ermittler, der vorzugsweise während des ersten Schnees gelesen werden sollte.

Ich vergebe 8 von 10 Punkten.
Moehrchen zu »Jo Nesbø: Schneemann« 03.10.2008
Krimikost vom Feinsten

Skandinavische Krimis beginne ich immer mit einer sehr geringen Erwartungshaltung, da ich schon oft von den Kollegen von Jo Nesbø enttäuscht worden bin. Ich wurde von diesem Autor positiv überrascht und eines besseren belehrt. Es gibt durchaus skandinavische Autoren, die in der Liga der Besten mitschreiben können, z. B. Jo Nesbø.

Mehrere junge Mütter verschwinden spurlos und an den jeweiligen mutmaßlichen Tatorten findet man immer einen Schneemann. Hauptkommissar Harry Hole - Nesbø-Fans sicher schon aus seinen anderen sechs Büchern bekannt - hegt den Verdacht, dass die Mütter nicht freiwillig verschwunden sind und macht sich auf die Suche nach dem Täter, den er "Schneemann" nennt.

Durch den Krimi weht der Atem Norwegens. Man merkt deutlich eine leichte Melancholie, die skandinavischen Krimis eigen zu sein scheint. Schon sein Ermittler Harry Hole war mir von Anfang an sehr sympathisch: Holt ist ein trockener Alkoholiker, der immer wieder gegen den Drang ankämpfen muss, zu trinken. Man erfährt einiges aus seinem Privatleben, aber die Krimihandlung bleibt immer im Vordergrund und nimmt somit die erste Stelle ein. Nesbø führt den Hauptkommissar - und damit auch den Leser - immer wieder in die Irre, bis dann schließlich das Buch einen sehr guten, durchdachten Abschluss findet. Es macht einfach Spaß dieses Buch zu lesen.

"Schneemann" war mein erstes Buch von Jo Nesbø, wird aber sicher nicht mein letztes bleiben.
Christa Peters zu »Jo Nesbø: Schneemann« 01.10.2008
Wie rezensiert man 488 spannende Seiten, ohne zuviel vom Inhalt zu verraten?
Ein Buch, in dem ganz viele Begebenheiten so detailgenau erzählt werden, dass einem ständig neue Schauer über den Rücken laufen und man das Buch trotzdem - oder gerade deshalb - nicht aus der Hand legen kann - unbedingt sofort von Kapitel zu Kapitel mehr erfahren möchte?
Da ist zum Beispiel die Szene, als Sylvia dem Bösen entkommen kann und voller Angst und Entsetzen in den Wald flieht. Man hört ihren keuchenden, schmerzhaften Atem - man spürt förmlich die Kälte in den Beinen, als sie in dem eiskalten Bachlauf weiter flieht und hört das Glucksen des Baches - und man spürt ihre Panik und ihre Todesangst.

Jo Nesbo ist in meinen Augen wieder ein Meisterwerk gelungen. Harry Hole, der z.Z. trockene Alkoholiker und immer noch in seine ehemalige Freundin Rakel verliebte, eigenwillige Kommissar ist einem sofort sympatisch und vertraut, da man immer wieder Einzelheiten aus seinem Leben und von seinem Charakter erzählt bekommt. Er widersetzt sich seinen Vorgesetzten, er hat eigenwillige Ermittlungsmethoden, er findet immer wieder neue Fährten, die den Leser oft umdenken lassen. Die Taten aus der Vergangenheit fügen sich nahtlos in die neuen Taten ein und ich bin schon sehr gespannt, wie es mit Harry Hole weiter geht - er will ja das Böse verstehen und auch die Liebe - wird das klappen? Oder sieht seine weitere Zukunft wirklich düster aus? Führt sie ihn in die Hölle? Ich freue mich auf eine Fortführung - es wird bestimmt wieder spannend.

Das Cover ist gut gemacht und ich würde in einer Buchhandlung drauf zugehen und mir das Buch näher ansehen.
Das Buch kann man wirklich weiter empfehlen - so wie die sechs Vorgänger auch schon. Oft hat man ja das Gefühl, wenn man ein oder zwei Bücher eines Autors gelesen hat, dann kennt man sie alle - aber Jo Nesbo fesselt mit jedem Buch aufs neue und das ist schon eine hohe Kunst des Schreibens.
stjerneskud zu »Jo Nesbø: Schneemann« 01.10.2008
Immer wieder verschwinden Frauen an dem Tag, an dem der erste Schnee fällt. Zurück bleibt ein Schneemann sowie der Mann der Vermissten samt Kind(ern). Ein Ereignis im November 1980 ist der Auslöser für die weiteren Geschehnisse. Harry Hole ist nicht der erste Polizist, der den Schneemann - wie der Täter genannt wird – der ihn entlarven will. Allerdings verschwand der Polizist, genau wie die Frauen und deren Leichname. Auch Holes Kollegin Katrine Bratt gerät ins Visier der Fahndung. Viele Spuren verlaufen sich im Schnee, aber als seine Ex-Frau und sein Adoptivsohn in Gefahr geraten, begreift Hole, wie die einzelnen Puzzleteile sich zu einem Gesamtbild zusammen fügen.

Es war das erste Buch, das ich von Jo Nesbø gelesen habe, nur hat es nicht ganz meinen Erwartungen entsprochen. Es begann spannend und ich freute mich darauf es zu lesen, aber ich dachte, dass es sich in eine andere Richtung entwickeln würde. Es war nicht nach meinem Geschmack, wie nach und nach die Leichname „präsentiert“ werden. Den Übergang von Kapitel 32 zu Kapitel 33 fand ich nicht so gelungen. Durch den Sprung in die Vergangenheit verliert die Geschichte an Schwung und fehlende Details zur Klärung des Falls hätten meiner Meinung nach ein paar Seiten später besser hineingepasst. Obwohl man es früh am Anfang vor den Augen hat, erkennt man nicht, wer der Mörder ist. Mir gefiel der Schreibstil sehr gut – flüssig und mitreißend. Das Buch wollte ich nicht eher aus den Händen legen, bevor ich nicht wusste, wer hinter dem Schneemann steckt und aus welchem Grund heraus er handelt.

Die Geschichte hinterlässt bleibende Spuren - wenn der erste Schnee fällt und man dann einen Schneemann erblickt, denkt man an den Krimi zurück und ein Frösteln ergreift einen. Es ist das richtige Buch für den nahenden Winter, das auf keinen Fall links liegen gelassen werden sollte – es gehört gelesen.
Manuela2205 zu »Jo Nesbø: Schneemann« 01.10.2008
In Norwegen treibt ein Serienmörder sein Unwesen. Die Opfer: Mütter mit Kuckuckskindern. Als Visitenkarte hinterlässt der Mörder einen Schneemann.
Der Ermittler Harry Hole jagt einer Vielzahl von möglichen Spuren hinterher. Bei manchen war es für mich von Anfang an offensichtlich, dass sie falsch sein mussten (und das nicht nur, weil das Buch noch nicht zu Ende war), bei anderen saß ich da und dachte "Hoppla, ja das war ein genialer Gedanke!" Die Spannung bleibt durchweg bestehen und die Geschichte nimmt einige völlig unerwartete Wendungen.
Interessant fand ich, wie der Schluss gelöst wurde: Plötzlich wurde aus der Sicht des Täters weitererzählt. So war zwar EIN Rätsel schnell gelöst, die Luft aus der Story dennoch nicht entwichen, denn es blieb noch zu klären, ob Harry den letzten Mord, das große Finale, verhindern kann.
Zwei Dinge haben mich an diesem Buch befremdet: Harry gibt zu Beginn einem wildfremden Menschen einen Haustürschlüssel ohne seine Geschichte zu überprüfen. Und das bei einem Polizisten?? Und gegen Ende, als er nochmals loszieht, obwohl ihm gerade ein Finger abgetrennt wurde.
Jedoch hat mich das Buch alles in allem sehr fasziniert und es wird für mich nicht das letzte von Jo Nesboe bleiben.
Malin19 zu »Jo Nesbø: Schneemann« 29.09.2008
Nicht mein letzter Harry Hole ... aktualisiert
Schneemann ist der erste Krimi von Jo Nesbo für mich, aber nicht mein letzter... Die Geschichte beginnt in der Vergangenheit im Jahre 1980 und erzählt die düstere Vorgeschichte des ersten Mordes , dem viele folgen werden. Im zweiten Kapitel lernt man Harry Hole kennen : ein wenig klischeehafter Osloer Oberkommisar ( alkoholkrank, mit Liebeskummer, Trauma aus Kindertagen, unkonventionell), aber trotzdem liebenswert. Im dritten Kapitel ist man schon infiziert und legt das Buch sowieso nicht mehr aus der Hand. Das liegt unteranderem an dem füssigen Schreibstil, und recht kurzen Kapiteln , in denen häufig Personen , Orte und Zeit wechseln ( führt nicht zu Verwirrungen ,man kann leicht folgen).Die Spannung reisst nie ab, das finde ich besonders bemerkenswert, es gibt keine " Durchhänger ".Manchmal liest man Bücher , die man als gut bezeichnet , und hat sie schon inhaltlich kurze Zeit später vergessen. Das passiert auf keinen Fall mit dem Schneemann. Das Motiv des Umschlages finde ich gelungen, ein einfacher Fussabdruck , dazu der Titel in blutrot.Mehr nicht, reicht auch völlig, der Inhalt ist dafür um so spannender , und so sollte es immer sein...
Anna zu »Jo Nesbø: Schneemann« 29.09.2008
Jo Nesbo ist mit dem Schneemann wieder ein durch und durch guter Krimi gelungen. Spannend, manchmal so grausam, dass man sich in einem amerikanischen Thriller, und doch auch die Feinheiten zwischen den Ermittlern und den Opfern auslotend. Nesbo ist einfach der Beste! Ich hoffe auf viele weitere Bücher von ihm. Und als Tipp: Seine Lesungen sollte man unbedingt besuchen!
Keksigirl zu »Jo Nesbø: Schneemann« 29.09.2008
Erst einmal wieder ein paar Worte zum Inhalt: In Norwegen geht ein Serienmörder um, er entführt & tötet Frauen und hinterlässt immer nur einen Schneemann an den Tatorten. Harry Hole und seine neue Kollegin Katerine Brett versuchen den Täter zu stellen, bevor noch mehr Frauen verschwinden.
Schneemann ist mein erstes Buch von Jo Nesbö, aber es ist kein Problem wenn man die vorherigen Bücher nicht gelesen hat. Es werden zwar hin und wieder verstorbene Polizisten oder andere Fälle erwähnt, aber nicht so, das es stören würde. Auch das Privatleben von Hole wird nochmal beschrieben, so das man nichts verpasst hatte.
Das Buch beginnt mit einem kurzen Einstieg im Jahr 1980 und danach geht es sofort aktuell weiter. Man weiß lange nicht was es mit dem Schneemann oder dem Ereignis vor 24 Jahren auf sich hat. Außerdem werden auch andere Morde aus dem Jahr 1992 geschildert. Das bringt schon eine gewisse Spannung mit sich. Ständig wechselnde und neue Verdächtige, sowie einige andere Überraschungen bis hin zum überraschenden Ende lassen einen immer weiter lesen. Bis zum Ende werden dann auch die Ereignisse in der Vergangenheit ideal eingebaut und man erhält ein gutes Gesamtgerüst.
Die Personen sind gut geschildert, man kann alle Handlungsweisen gut nachvollziehen. Trotz seiner etwas nervigen ( und nicht mehr neuen ) Alkoholsucht ist auch der Ermittler Harry Hole sehr sympathisch.
Die Sprache ist leicht und flüssig zu lesen, so dass man das Buch innerhalb kurzer Zeit durchlesen kann.
Wenn man alles zusammennimmt, hat man mit "Schneemann" einen gut durchdachten, kalt und finster wirkenden Krimi mit einem sehr guten Gesamtkonzept der spannend und auf jeden Fall zu empfehlen ist.
katharina1981 zu »Jo Nesbø: Schneemann« 28.09.2008
Ein sehr gelungenes Buch !
Der Schneemann ist ein sehr guter Krimi von Jo Nesbö. Das Buch hat wirklich genau meinen Geschmack getroffen, ich habe es innerhalb von knapp 2 Tagen gelesen und bin echt begeistert. Das Buch beginnt im ersten Kapitel im Jahre 1980 mit einer Art Vorgeschichte, mit der man sich noch nicht wirklich viel Zusammenreimen kann, die dem Anfang des Buches aber einen mysteriösen, geheimnisvollen Tatsch verleiht, Fragen aufwirft und es von Anfang an spannend macht. In Kapitel 2 geht es dann mit dem Jahr 2004 weiter und seinem Kommissar Harry Hole. Die Gegenwart wird immer wieder geschickt mit der Vergangenheit verknüpft und Jo Nesbö schafft es die Spannung während dem ganzen Buch aufrecht zu erhalten. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, am Anfang habe ich mich gefaragt, was hat es mit dem Scneemann auf sich und um so tiefer ich in der Storry vordrang um so schärfer war ich darauf zu erfahren, wie das wohl alles miteinander zsammenhängt. Man erfährt nie zuviel und nie zu wenig, Die Vergangenheit wird Stück für Stück in der Zukunft aufgeklärt, das Ende des Buches empfand ich als gut gewählt und nicht vorhersehbar.
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