Der Sohn von Jo Nesbø

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2014 unter dem Titel Sønnen, deutsche Ausgabe erstmals 2014 bei Ullstein.
Ort & Zeit der Handlung: Norwegen / Oslo, 2010 - heute.

  • Oslo: Aschehoug, 2014 unter dem Titel Sønnen. 528 Seiten.
  • Berlin: Ullstein, 2014. Übersetzt von Günther Frauenlob. ISBN: 978-3-550-08044-9. 528 Seiten.
  • [Hörbuch] Hamburg: Hörbuch Hamburg, 2014. Gesprochen von Sascha Rotermund. ISBN: 389903919X. 528 CDs.

'Der Sohn' ist erschienen als Hardcover HörbuchE-Book

In Kürze:

Sonny Lofthus ist ein vorbildlicher Gefangener. Im modernen Hochsicherheitsgefängnis Staten in Oslo lauscht Sonny den Geständnissen der anderen Gefangenen und vergibt ihnen ihre Sünden. Es heißt, dass er die Sünden anderer auf sich nimmt. Kommissar Simon Kefas ist ein Polizist der alten Schule. Ein merkwürdiger Mordfall landet auf seinem Tisch, und am selben Tag bekommt er einen neuen Partner. Sonnys Vater Ab und Simon Kefas standen sich sehr nah. Sie waren Jugendfreunde und langjährige Partner. Als Ab Lofthus sich vor vielen Jahren das Leben nahm und gestand, korrupt gewesen zu sein, zerstörte dieser Verrat Sonnys und Simons Leben. Doch dann ändert ein Geständnis alles. Sonny will Rache. Er plant seine Flucht aus dem Gefängnis, denn die Verantwortlichen sollen für ihre Verbrechen zahlen.

Das meint Krimi-Couch.de: »Ein Drama der besonderen Art« 95°Treffer

Krimi-Rezension von Andreas Kurth

Im Osloer Hochsicherheitsgefängnis Staten hat Sonny Lofthus seit Jahren einen besonderen Status. Er sitzt zwar für Morde, die er nicht begangen hat, aber seinen Mitgefangenen ist er eine Art Beichtvater. Sie reden sich bei ihm alles Mögliche von der Seele und erhalten dafür eine Absolution von dem jungen, drogenabhängigen und schweigsamen Mann. Dadurch hat Lofthus massenhaft Informationen über die kriminelle Welt von Oslo gesammelt. Als er genug Background zum angeblichen Selbstmord seines Vaters, des Polizisten Ab Lofthus, zusammen hat, bricht er mit Hilfe eines Mitinsassen aus Staten aus und startet eine gnadenlosen Rachefeldzug. Er rechnet mit allen ab, die für sein Leid der vergangenen Jahre mitverantwortlich sind. Wohlüberlegt, unbarmherzig und auch mutig gibt Sonny der Polizei einige Rätsel auf. Dazu gehört auch die Frage, wer seinerzeit der Maulwurf in den Reihen der Ermittlungsbehörden war. Ab Lofthus – oder doch ein anderer? Kommissar Simon Kefas und seine neue Partnerin Kari Adel haben jedenfalls große Schwierigkeiten bei ihren Ermittlungen, finden nur langsam brauchbare Hinweise und Zeugenaussagen. Das Netz um Sonny zieht sich nur schrittweise zusammen – der Fall wird im dramatischen Finale auf überraschende Wese gelöst.

Ein verstörend sympathischer Mörder

Jenseits der Harry-Hole-Reihe zeigt Jo Nesbø mit diesem neuen Roman einmal mehr, was für ein großartiger Geschichtenerzähler er ist. Fast schon verstörend wirkt dabei, dass er mit Sonny Lofthus einen Mörder skizziert, der beim Leser durchaus Sympathie findet. Der sich als Rächer betätigende Junkie wird als charismatische Persönlichkeit dargestellt, der zudem ein berechtigtes Anliegen hat. Denn es geht ihm um Gerechtigkeit – für sich selbst, und vor allem für seinen Vater. Der wurde verdächtigt, der Maulwurf in den Reihen der Polizei gewesen zu sein, denn nach seinem angeblichen Selbstmord hörte die Tätigkeit dieses unerkannten Spitzels auf. Der Sohn setzt sich jetzt gegen die Ungerechtigkeiten der vergangenen Jahre zur Wehr, und das mit höchst drastischen Mitteln. Die Medien spielen bei der ganzen Inszenierung für die Öffentlichkeit ihre eigene Rolle, aber auch Polizei und Politik sind involviert. Da macht der Autor im Grund ein weiteres Fass auf, ohne diese Aspekte zu sehr zu betonen.

Zusammenhänge erschließen sich nur schrittweise

Simon Kefas und Kari Adel spielen als höchst ungleiches Ermittlerpaar eine ganz spezielle Rolle, sind aber neben Lofthus nur weitere Hauptpersonen. Der altgediente Kommissar und seine junge Kollegin brauchen nur wenige Tage, um sich aufeinander einzuspielen. Die Dialoge der beiden sind überaus unterhaltsam, und die ernsthaften privaten Sorgen von Kefas werden erfreulich »nebenher« geschildert. Der Leser hat vor den beiden Ermittlern stets einen Wissensvorsprung, da die neuen Taten von Lofthus jeweils begleitet werden. Die Zusammenhänge erschließen sich dennoch nur schrittweise – das kennt man von Nesbø nur zu gut. Der Sohn weiß aber offenbar ganz genau, was er will und wen er noch auf der Liste hat. Er geht zielgerichtet und gnadenlos vor – die spezielle Rolle, die Simon Kefas in der ganzen Geschichte spielt, wird dabei immer deutlicher. Ab Lofthus war sein Kollege und bester Freund, die beiden haben auch privat eine gemeinsame Vergangenheit. Die Motivation von Kefas ist also besonders ausgeprägt. Mehr kann und darf ich dazu nicht schreiben, aber es gibt so einige dicke Überraschungen in dieser Geschichte.

Ein überzeugendes Gesamtensemble

Auf jeden Fall schafft es der Autor einmal mehr, seine Leser von Beginn an zu fesseln. Mit einem gut durchdachten Plot, mit interessanten Protagonisten, denn auch die Nebenfiguren sind sorgfältig und authentisch gestaltet. Als Beispiel sei nur der Penner genannt, der Sonnys Klamotten »bewacht«. Jo Nesbø hat hier ein Gesamtensemble aufgebaut, das in meinen Augen einfach überzeugend ist. Die Spannung wird auch dadurch gesteigert, das nach der immer wieder eingestreuten Action ruhigere Passagen folgen, die meistens mit scheinbar neuen Spuren für die Ermittler verbunden sind, oder dem Leser weitere Erkenntnisse bringen, die eben nicht immer von den Polizisten geteilt werden. Man sollte diesen Roman mit seinen völlig neuen Figuren nicht mit der Harry-Hole-Reihe vergleichen, denn ich finde, Kefas und die anderen Figuren verdienen eine ganz eigene Sichtweise. Das Buch ist nach meiner Auffassung auf dem gleichen hohen Niveau wie die vorherigen Werke von Jo Nesbø. Absolut lesenswert – und man sollte, der Hinweis muss mal wieder sein, an einem Wochenende oder im Urlaub mit der Lektüre beginnen. Zwangsweise Unterbrechungen führen sonst nur zu Unmut und mangelnder Konzentration bei der Arbeit.

Andreas Kurth, Dezember 2014

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hans doering zu »Jo Nesbø: Der Sohn« 04.10.2016
Für mich genau richtig: Spannende Unterhaltung, die nicht weh tut. "Der Sohn" ist mein erster Nesbo, den ich als Hörbuch während meiner Arbeit als Illustrator höre. Mir gefällt die Charakterisierung der handelnden Personen sehr gut, ich mag auch Nesbos Art der Situationsbeschreibungen. Ob die deutsche Übersetzung dem Original entspricht, kann ich leider nicht beurteilen. Einen großen Einfluss hat in diesem Fall natürlich auch der Sprecher Sascha Rothermund.
Carlo Fascher zu »Jo Nesbø: Der Sohn« 26.02.2016
Was auch immer zu sagen ist, Jo Nesbo zählt zu den ganz Großen Autoren des Genres. "Der Sohn" hatte einen tollen Plot, jede Menge Action, reichlich Blut und ganz viele Akteure. Man liest und liest und hat zwischendurch mal ein paar andere Dinge zu erledigen. Dann hat man Wichtiges vergessen, weiß auch nicht mehr ganz genau, was diese oder jene Person mit Sonny oder Simon zu tun hat oder hatte. Kurz: man verliert schon mal öfter den Faden. Das kann nur heißen, dass die ganze Geschichte zu lang und zu langatmig ist. Zwei Seiten mit den Dramatis Personae und kurzer Beschreibung wären hilfreich. 200 Seiten weniger auch. Immerhin sind da ein paar Seiten, welche die ganze Konfusion lohnen. Doch! Und Oslo wird dermaßen fesselnd beschrieben, dass man vielleicht doch mal hinfahren möchte.
Walter Kunz zu »Jo Nesbø: Der Sohn« 30.03.2015
Ich halte es ähnlich wie z.T von andern schon festgestellt nicht für sein bestes Buch. Stellenweise sehr spannend und leicht zu verschlingen, verlor ich an andern Stellen mit den (zu) vielen Personen (ohne Verzeichnis) lästigerweise etwas den Überblick. In der Harry Hole-Serie fand ich die Charaktere eindringlicher gezeichnet, den Plot geradliniger (ohne Spannungsverluste) und leichter lesbar. Anstelle immer neuer Tötungsarten wäre mir allenfalls etwas psychologisch Nachvollziehbares zu deren Wahl willkommener gewesen. Dieser Autor könnte nämlich dies alles!
Peter Faesi zu »Jo Nesbø: Der Sohn« 22.02.2015
Krimi-Couch gibt dem neusten Nesbo-Roman 95 % und ich meine zu Recht. Die Figuren sind interessant, die Handlung spannend, die Wendungen trickreich. Wer sich auf Nesbo einlässt, muss sich allerdings zwei Dinge vor Augen halten:
Erstens: Auch dieser Roman ist einmal mehr reich an Grausamkeiten. In die Tiefkühltruhe einschliessen oder die Schädeldecke absägen, das gehört noch zu den harmloseren Tätigkeiten von Nesbos Mörder. Während es bei seinem schwedischen Kollegen Arne Dahl walhallamässig wabert, als würden alle Asen und Trolle die Figuren begleitet, wird bei Nesbo so cool gemordet, als ginge es um das Ausfüllen von Bestellformularen.
Zweitens: Nesbos „Sohn“ ist ein Superman, was der alles kann, das ruft beim Leser, so clever er auch sein mag, schon einiges an Minderwertigkeitskomplexen hervor. Weiter weg von der Realität kann eine Figur kaum sein. Allerdings ist hier Nesbo in bester Agathe-Christie-Tradition, die ja auch in eingeschneiten Berghütten morden liess; bei der heutigen DNA-Technik wohl der allerdümmste Ort für einen Mörder. Während aber bei der Christie die sturmumtobten Inseln und die abgelegenen Landhäuser sofort und eindeutig als literarische Topoi zu erkennen sind, strebt Nesbo mit seinen Oslo-Beschreibungen eine grössere Realitätsnähe an. Forget it, sein Oslo ist so fiktiv wie Manns Zauberberg.
Wer sich diese beiden Punkte vor Augen hält, kann von Nesbo durchaus hingerissen sein.
BELSL zu »Jo Nesbø: Der Sohn« 18.02.2015
Den Vorwurf meines Vorschreibers dass ungeahndete Selbstjustiz zumindestens geahndet werden sollte kann ich nicht teilen, moralische Kriterien waren für mich in bezug auf die Beurteilung eines Buches nie relevant.

Und auch die Frage wie Sonny zu manchen Kenntnissen kommt spielt für mich keine große Rolle, im Gefängnis kann man wohl einiges lernen.

Für mich sind die einzelnen Charaktere glaubwürdig gezeichnet, was mir gefällt ist die Umkehrung von Schwarz in Weiß und umgekehrt. Mir gefällt es, dass Simon Kefas kein " Held ist" wie Ermittler so oft als solche gezeichnet werden.
Mir gefällt es dass die sonst übliche Darstellung dass die Guten belohnt und die Bösen bestraft werden hier nicht zutrifft.

Ich hätte mir vielleicht ein bißchen weniger Nebenfiguren gewünscht oder aber eine Auflistung wer wer ist wie sie in einzelnen Büchern zu finden ist und dafür mehr Nachdenken über Sonny.

Ich würde dem Buch die Note 2 geben, eine 1 bekommt es nicht.
john zu »Jo Nesbø: Der Sohn« 12.02.2015
Ich bin entsetzt, wie banal dieser Krimi ist. Die Geschichte ist hanebüchern, die Personenbeschreibungen und Chraktere sind unglaubwürdig, die Gewaltorgie lächerlich.
Ich habe dieses Buch aufgrund der Empfehlung hier gelesen. Ich kann mir nicht erklären, wie die hohe Bewertung zusammenkommt. Klar, auch ich wollte wissen, wie die haarsträubende Geschichte ausgeht. Aber trotzdem... mein Tipp: die Zeit ist verschwendet für diesen Quatsch. Lieber ein gelungeneres Werk lesen.
James_Blond zu »Jo Nesbø: Der Sohn« 07.02.2015
Jo Nesbo hat es wieder einmal getan: Nach 'Headhunter', 'Die Larve' und 'Koma' lässt er auch in 'Der Sohn' den Hauptdarsteller ungestraft Selbstjustiz üben. Diesmal sogar in Form eines Serienkillers. Entspricht das den neuzeitlichen Wert- und Rechtvorstellungen eines Europäers? Diese ungestrafte Selbstjustiz in Form von "Aug um Aug, Zahn um Zahn" mag in das US-Millieu passen. Ein millionenfach gelesener europäischer Autor sollte nicht nur die einfältigsten Triebe seiner Leserschaft bedienen - nämlich Rachegelüste befriedigen - sondern gerade in Zeiten des weltweiten "Aug-um-Aug-Terrors" europäische Grundwerte hochhalten. Jeder - auch Mörder - haben ein Recht auf ein ordentliches Gerichtsverfahren. Wollen wir wirklich in einer Welt der ungesühnten Selbstjustiz leben, wie sie Nesbo u.a. in 'Der Sohn' schildert? Ich nicht.

Die Story ist für mich streckenweise hanebüchen. Sonny Lofthus sitzt - soweit ich mich erinnern kann - seit seinem 18. Lebensjahr im Gefängnis, trotzdem
- kann er perfekt mit Schusswaffen umgehen (wo und wann hat er das gelernt? Als Ringer?);
- geht er als Norwegens meist gesuchter Mörder in Oslo ein und aus ohne geschnappt zu werden (wo hat er gelernt als U-Boot unterwegs zu sein?);
- ist er mehrmals im früheren Haus seiner Eltern (verbringt dort sogar eine Liebesnacht) und die Polizei observiert just dieses Haus nicht?;
- ist er abgebrüht wie ein Profikiller (wo hat er das gelernt?) und bringt Profikiller reihenweise zur Strecke (wahrscheinlich wegen seiner Ringerausbildung, oder?).

Jo Nesbo zählte mal zu meinen Lieblingsautoren. Aus dieser Riege hat er sich spätestens mit 'Der Sohn' verabschiedet.

Von mir gibt's nur 20 % weil Jo Nesbo mittlerweile ein Serientäter hinsichtlich ungestrafter Selbstjustiz geworden ist. Die Rezension von Andreas Kurth kann ich absolut nicht nachvollziehen.
dkaldi zu »Jo Nesbø: Der Sohn« 10.01.2015
Ein neuer Nesbo - aber ohne Harry Hole. Da fehlt doch was. Dann doch lieber etwas anderes lesen?
Wieder mal eine klasse und treffende Rezension, die den Kern trifft und Lust auf das Lesen vermittelt. Für die, die mit Nesbo nur Harry Hole verbinden, der sichere Tipp auch hier auf einen Spitzenkrimi gestoßen zu sein. Chapeau!
Otto Quaing zu »Jo Nesbø: Der Sohn« 03.01.2015
Nesbo schreibt einfach tolle Bücher. Die Reihe um Harry Hole war packend, aber zuletzt auch ausgereizt. Mit seinem Buch Der Sohn übertrifft Nesbo sich selber: Gut beschriebene Charaktere und ein spannender Ablauf. Ein wirklich fesselnder und ergreifender Roman, den man nicht aus der Hand legen will. Absolut empfehlenswert für Thrillerfans.
oldman zu »Jo Nesbø: Der Sohn« 03.12.2014
Habe alle Harry Hole - Bücher gelesen und bin Fan dieser Reihe. Umso freudiger meine Überraschung, daß es Nesbo wirklich gelungen ist mit diesem Buch die Qualität mindestens zu halten. Der Mann kann einfach gut schreiben und eine tolle Geschichte so erzählen, daß man einfach dabeibleiben muß und im Bett etwas länger liest, als es dem Schlafbedürfnis guttut. Dieser Rache-Krimi mit den üblichen Überraschungen hält sich nicht mit Überflüssigem auf, und Gefangene werden nicht gemacht. Für jeden Krimifreund ist dieser Roman empfehlenswert, denkt dran , bald ist Weihnachten.
Andreas Schlüter zu »Jo Nesbø: Der Sohn« 28.11.2014
Sobald es meine Zeit zulässt, lese ich. Also im Urlaub! Dann aber exzessiv...bis zu acht Romane. Nesbø habe ich alle gelesen. Wie gesagt, in "komprimierter" Form. Ich fand den Thriller "Der Sohn" durchschnittlich, aber mehr auch nicht. Vielleicht lag es daran, dass ich vorher hintereinander die bisher letzten drei Romane mit Harry Hole gelesen hatte. Und im Nachhell dessen im "Sohn" keine Steigerung, was sowohl Spannung als auch Schreibstil anbelangt, erkennen konnte. Der veränderte Handlungsaufbau allein macht es nicht.
Lesenswert (!) aber meiner Meinung nach überbewertet.
Ariane Badenberg zu »Jo Nesbø: Der Sohn« 19.11.2014
Es ist ein sehr gutes Buch. Natürlich mit vielen Drehungen und Wendungen und mit dem für den Autor typischen überraschenden Ende. Selten ist ein Täter mit einem derartig positiven Charakter beschrieben worden. Ein weicher, freundlicher Killer. Undgewöhnlich auch, dass der graue skandinavische Norden fehlt und Oslo im heißen Sommer beschrieben wird. Mein vierter Nesbö und der beste, wie ich finde. Sehr empfehlenswert.
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