Der Fledermausmann von Jo Nesbø

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1997 unter dem Titel Flaggermusmannen, deutsche Ausgabe erstmals 1999 bei Ullstein.
Ort & Zeit der Handlung: Australien / Sydney, 1990 - 2009.
Folge 1 der Harry-Hole-Serie.

  • Oslo: Aschehoug, 1997 unter dem Titel Flaggermusmannen. 414 Seiten.
  • Berlin: Ullstein, 1999. Übersetzt von Günther Frauenlob. Ullstein gelbe Reihe, Nr. 24597. ISBN: 3-548-24597-8. 414 Seiten.
  • Berlin: Ullstein, 2006. Übersetzt von Günther Frauenlob. ISBN: 978-3-548-25364-0. 432 Seiten.
  • [Hörbuch] Hamburg: Hörbuch Hamburg, 2009. Gesprochen von Heikko Deutschmann. ISBN: 978-3899036626. 6 CDs.
  • [Hörbuch] Hamburg: Hörbuch Hamburg, 2010. Gesprochen von Heikko Deutschmann. ISBN: 978-3869090580. 5 CDs.

'Der Fledermausmann' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Harry Hole, alkoholkranker Polizist aus Oslo, wird nach Sydney geschickt, um dort den Mord an einem norwegischen Soap-Star aufzuklären. Ihm zur Seite steht der Aborigine Andrew Kensington, der sich im lauf der Ermittlungen allerdings selbst verdächtigt macht. Die Morde an jungen blonden Frauen reißen nicht ab, und schließlich werden auch noch Andrew und schwule Clown Otto ermordet aufgefunden. Völlig verunsichert setzt Harry alles auf eine Karte, als er seine blonde Freundin Brigitta den Lockvogel spielen läßt.

Ihre Meinung zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann«

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Margot zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 09.06.2016
Ich lese das Buch weil es ziemlich preiswert angeboten wurde und ich einige Buecher des Autors ganz spannend fand .You understand?
Jetzt, nach how many Pages (?) I give up. Welch ein unlogischer, nervender bullshit mit den nervenden englischen Einschiebungen , endlosen überflüssigen Erklärungen und seitenfüllenden Blabla. Ich warte nicht bis Seite 200. I give up
Markus Götzl zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 23.03.2016
Markus G. Einem Hakan Nesser oder einem (leider) schon verstorbenen Henning Mankell kann er mit diesem ersten Thriller nicht das Wasser reichen.
Leider ist auch die Darstellung des Harry Hole nicht ganz konkludent. Der saubere Biedermann entpuppt sich als schräger Vogel - etwas holprig aufgebaut. Die Story ist absolut ok und nachvollziehbar. Ist mein erstes Buch und ich werde ihn weiterlesen.
torsten zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 20.07.2015
Auch bin eigentlich ein Nesbo Fan und habe fast alle seine Bücher gerne und mit Spannung gelesen. Ohne dabei die Reihenfolge einzuhalten.
Nun bin ich froh den "Fledermausmann" erst jetzt gelesen zu haben. Meine Güte, ich kann mich meinen Vor- Kritikern nur anschliessen. Hätte ich von Anfang an die reihenfolge der H. Hole- Reihe eingehalten, wäre ich nie in den Genuss der anderen Bücher gekommen.
Josef Jenko zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 07.05.2015
Zu viele Fehler!
Vom Ansatz her nicht schlecht, aber die Ausführungen über die Australische Geschichte sind doch etwas langatmig und eher nur Lückenfüller.
De Rückfall von Harry zum Whisky ist ebenfalls mühsam lange.
Aber wie schlampig die Polizei vorgeht, und wie unvorsichtig man gerade am Schluss mit dem ROTHAARIGEN Lockvogel umgeht hat mich zum Entschluss gebracht keinen weiteren Nesbo zu lesen.
Viel interessanter Hintergrund, aber die Spannung muss durch Blödheit aufgebaut werden.
Nein Danke
James_Blond zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 27.04.2014
In den Postings darunter, wurde eigentlich schon (fast) alles gesagt. Ich möchte noch 3 Aspekte ergänzen:

- Ich habe schon mehr als die Hälfte der Hole-Reihe gelesen, nun auch den Anfang. Ich glaube aber, dass sich der in der Vergangenheit ereignete Autounfall mit dem tödlich verunglückten Kollegen ausschließlich in diesem Band detailliert beschrieben wird. In den anderen Bänden wird das Ereignis angedeutet, aber - soweit ich mich erinnern kann - nicht mehr beschrieben.

- Der Mörder inszeniert Andrews Tod als Selbstmord, beteuert zu einem Zeitpunkt als er noch unverdächtig war im Gespräch mit Harry Hole aber, dass Andrew niemals Selbstmord begangen hätte. Das ist doch blanker Unsinn. Da will Herr Nesbo die Leser absichtlich an der Nase herumführen. Billiger Trick.

- Wieso legt der Mörder völlig unmotiviert am Telefon ein Geständnis ab? Wahrscheinlich weil er am Ende nicht mehr dazu imstande ist. Aber dieses Geständnis kommt völlig aus der Luft gegriffen. Hanebüchen.
jolanthe gaworski zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 08.04.2014
hallo!das buch ist schon gut aber.wenn nicht die viele englische ausdrücke!muss jede mensch englisch lesen,verstehen u.kennen?mach mich Wahnsinn,weil ich verstehe das nicht.warum hat der liebe übersetzer sich keine Gedanken gemacht über leute wie ich und vielleicht auch andere?schade!habe keine lust auf weitere bücher von diesem Autor.es tut mir leid so was zu schreiben aber für englischkurs bin ich zu alt und schade um zeit welches brauche für andere bücher ohne englische sprache!trotzdem viele liebe grüsse!jolanthe g.
vifu zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 30.01.2014
Dies war mein erster Nesbo mit Harry Hole und sicherlich nicht der letzte! Was so gemütlich mit der Beschreibung des australischen Umfelds beginnt , bekommt dann doch ziemlich Drive. Nach logischer Polizeiarbeit sollte frau nicht fragen.
Die Person/Charakter lehnt sich etwas an den Harry Bosch von Michael Connelly an, ist aber weiterhin hoffentlich spannnend!?
Eine Empfehlung und doch 80° von mir :-))
Mario P. zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 11.06.2013
Nesbo wie er leibt und lebt und offensichtlich seine "Wunschbiographie" in Hole verkörpert fühlt. Schläger, harter Einstecker, Frauenheld, Alkoholiker, Intelligenzbestie etc. etc., so ein richtig sympathisch schräger Superman.
Kommt er in seinen Geschichten mal voran - was manchmal erst nach hundert Seiten gelingt - kann er sich steigern in einem absolut extremen Masse.
Ich liebe Nesbos Romane als Abwechslung. Allerdings hat er schriftstellerisch nicht die Qualität von Hakan Nesser und Sjöwall/Wahlöö.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Mona zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 26.05.2013
Der Fledermausmann war mein erster Jo Nesbo Roman, aber sicher nicht mein letzter. Er ist wirklich genau so gut wie Hennig Mankell, den ich zuerst gelesen habe. Ich habe für mich festgestellt, das die skandinavischen Schriftsteller etwas besonderes haben. Ich kann nicht erklären warum und was es ist, es ist einfach da.
Anfangsverdacht zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 26.03.2013
Dieser Roman hat einen Schwachpunkt.
Die Lockvogelgeschichte.
Entspringt jetzt so etwas einem aufgeweichten Säufergehirn?
Würde die Kriminalpolizei so arbeiten, ja eigentlich schon nur ähnliches erwägen gehörte sie auf den geistigen Scheiterhaufen.
Das ist Schwachsinn und Mist.
Ansonsten bin ich begeistert von diesem Roman.
Der Mann kann schreiben und hat die nötige Leidenschaft für Menschen.
Genauso wie für Städte und Landschaften.
Christian zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 11.03.2013
Mein erster Harry Hole bzw. Nesbo. Mir persönlich gefallen Beschreibungen von Kulturen und Sonstigem. Daher finde ich das erste Band aus der HH-Reihe auch interessant und trotz allem auch spannend.
Auch der Hauptprotagonist nimmt erste Züge an. Jedoch denke/hoffe ich, dass man in den nächsten Folgen noch mehr über ihn und seine Vergangenheit bzw. Charakterzüge erfährt.
75 Punkte
Michael W. zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 13.01.2013
Da ich eine Leseratte bin und bis zu 60 Bücher im Jahr lese , werde weiter Nesbo lesen! Obwohl diese Geschichte zäh ist, denke dass das mit seinem Potagonisten nicht so bleibt!!
Man merkt sehr gut in diesem Buch dass Harry Hole mehr drauf hat als seinen Kampf vom Alkohol wegzukommen!
Da ich andere Werke von Nesbo kenne ist er für mich der Krimikönig!
enena zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 12.10.2012
Die Story beginnt am Anfang sehr zäh. Vielleicht liegt es daran, dass ich Harry Hole schon kannte, also spätere Bände vorher gelesen hatte. Es sind sehr viele Geschichten über Australische Sagen und Hintergründe eingearbeitet – vielleicht für manche interessant, ich fand sie jedoch für die Story nicht unbedingt notwendig bzw. zu ausführlich. Weiterlesen lohnt sich trotzdem: Ab der Mitte nimmt die Geschichte Fahrt auf, die wahren Charaktere werden besser sichtbar und es wird doch noch etwas spannend. Jedoch nicht so, wie man es von späteren Nesbøs kennt bzw. erwarten kann.
DieZange zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 08.08.2012
Der Anfang sehr zäh und müßig, der Hauptcharakter Harry Hole sehr blaß und die Geschichte recht unspektakulär.
Doch der Autor findet schnell einen flüssigeren Schreibstil und beendet sein erstes Buch mit einem soliden Finale. Nichts aufregendes, kein Mind Fuck Effekt oder ähnliches. Aber durchaus ein gelungenes Auftaktbuch für eine Serie, die es sich zu verfolgen lohnen könnte. Nicht mein letztes Nebso Buch jedenfalls. Ich hoffe trotzdem das es noch deutlich an Fahrt aufnimmt, stellenweise war es doch sehr anstrengend sich durchzuarbeiten.
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snakefishhunter zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 04.08.2012
Ich war mir nicht sicher ob ich Nesser oder Nesbo beginnen sollte zu lesen und informierte mich hier auf der Couch.
Nachfolgend hatte ich dann einige Bedenken in Bezug auf dieses Buch und bekam im Forum nahegelegt es zu versuchen.
Das tat ich jetzt und bin überrascht gewesen - positiv. Die Story kommt zwar etwas langsam in Gang, ist aber gut strukturiert und Nebenhandlungen werden in die Dramaturgie perfekt eingeflochten. Sicher wird eine Menge über die Uhreinwohner geschrieben. Aber es hat immer einen Bezug zur Story. Ich werde die Nesbo-Reihe auf jeden Fall vortsetzen.
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FrederikMüller zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 11.05.2012
Ich war von dem Buch ein bisschen enttäuscht.Ich hatte es mir aufgrund des klappentextes richtig spannend und packend vorgestellt.Die Handlung kam nur zäh ins rollen.Die Hintergrundgeschichten bezüglich den Aborigines haben mich nur ein wenig überrascht,da die Hälfte der australischen Geschichte in- und auswendig kenne.
Ich werde mal gucken,wie das zweite Buch wird.
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NinaRot zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 01.05.2012
Kurz und Bündig :

Ich bin zwar eine Leseratte die wirklich viel und querbeet liest, aber diese Krimireihe konnte nur zwecks dem Titel und dem Aussehen punkten.

Der 1. Teil der Krimireihe ist langweilig und spannungsfrei ...
bin sehr entäuscht werde mich wohl nicht durch einen weiteren Jo Nesbo quälen.

Wenn ich so detailiert über Aborigines informiert werden möchte kaufe ich ein Sachbuch davon.
Schade !
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M.Hayn zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 16.04.2012
Einer aus der Hole-Reihe.
Das ganze Buch gleicht einer Aufarbeitung der australischen Geschichte. Das Kommen der Englände rund der damit verbundenen Unterdrückung der Aborginies und daraus folgend der Krimi.
Huch... zu viel verraten?
Mich hat das Buch etwas beim Lesen genervt, da dieser Moralhammer immer über der Geschichte schwebte. und Zack!! - natürlich mußten die Eingeborenen zurückschlagen und sich am Empire rächen. Mit all den Erklärungen, was die Aboriginals dürfen oder nicht... ensteht nun diese Konstruktion.
Sicher hat Hr. Nesbo zum Zeit des Schreibens noch etwas die Routine gefehlt.
Ausserdem sind die Alk- Exzesse von Hole übertrieben.
Alles in allem aber recht lesenswert und allemal besser als Martha Grimes!
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Beate Kladler zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 06.01.2012
kurz und bündig
bin eine Leseratte querbeet
langatmig auf endlosen Seiten handlungs
und spannunsfrei
bin sehr entäuscht werde mich wohl nicht durch einen weiteren jo nesbo quälen.

da ist ja valmc dermid noch anspruchsvoller

wenn ich so detailiert über Aborigines informiert werden möchte kaufe ich ein sachbuch
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Sagota zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 29.12.2011
Nach "Das fünfte Zeichen" fand ich dieses Buch nicht sehr überzeugend - die Figur Harry Hole mal ausgenommen. Allerdings wirkte einiges seiner Alki-Szenen (mit Joseph z.B. ) auf mich doch sehr unrealistisch und etwas "aufgesetzt"; interessant die kulturelle Beschreibung der Aborigines, daher sicher was für alle Australien-LiebhaberInnen ;-) - werde trotzdem noch weitere Jo Nesbos lesen, da er insgesamt spannend und sehr menschlich die Abgründe letztgenannter rüberbringt... Von mir für den Fledermausmann 72 Punkte - ich denke, die weiteren sind besser!
Kasia zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 30.05.2011
Was hab ich für ein Glück, dass meine Freundin den ersten Teil der Harry Hole-Reihe zufällig in ihrem Regal stehen hatte! So hätte ich nämlich einen tollen Ermittler und einen tollen Schriftsteller verpasst!
Ich kann die Atmosphäre, die das Buch um mich herum erschaffen hat gar nicht richtig fassen und auch gar nicht beschreiben.
Es war unglaublich packend und spannend was da Harry Hole in Australien passiert ist.
Das Buch hat mich als Leser von der ersten bis zu letzten Seite total hineingezogen und gefesselt.
Wenn ich Eure Bewertungen der anderen Nesbo-Romane lese, dann bekomm ich Lust mich in der hiesigen Bücherei anzumelden und weiter zu lesen ... :-)
Ich bewerte dieses Buch mit 92°.
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Frankie zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 29.05.2011
Mein erstes Buch von Nesbo. Es hat mir gut gefallen. Die Story ist ein wenig komplex,aber die Figur Harry Hole gefällt und macht lust auf mehr. Es sollte erwähnt werden ,dass man bei dieser Reihe wirklich mit dem ersten Teil anfängt. Sonst könnte dieses Buch wirklich zur Enttäuschung werden. Mir ist dieses Buch nicht langweilig erschienen. Werde die Bücher von Nesbö und die Storys von Harry weiterverfolgen. Bin mir sicher, beide werden sich weiterentwickeln.
Pulverschnee zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 22.05.2011
Ich habe mich kapitelweise gequält, aber an sich ist das Buch schlechtes Mittelmaß. Der Spannungsquotient ist leider sehr gering, aber die Person Harry Hole ist sehr interessant. Außer Birgitta und Harry bleiben alle weiteren Personen ziemlich blass. Ab der ca. 200. Seite wird der Fall etwas spannender, aber immer noch nicht annähernd fesselnd. Trotzdem wage ich mich mal an den nachfolgenden Band. Mal sehen, wie sich Harry weiter entwickelt.
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brady4711 zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 14.05.2011
Tja, ist halt immer so eine Frage: wieviel Krimi und wieviel Literatur?
Wer immer nur auf action aus ist, wird möglicherweise enttäuscht sein. Aber wie der Typ Harry Hole beschrieben wird, wie man nach und nach die Katastrophen seines bisherigen Lebens erfährt, wie man zum (immer verständnisvoller werdenden) Zeugen seiner Rückfälle in den Alkohol wird, das ist schon sehr sensibel geschrieben und gut gebaut.
Wer freilich nicht einmal kapiert, dass die neue Frau an seiner Seite bei dem Versuch, sie zum Köder für den Mörder zu machen, tatsächlich draufgeht, der ist wahrscheinlich kein geeigneter Leser für dieses Buch.
Solls ja auch geben: dass es nicht die Autoren sind, die versagen, sondern die Leser...
Übrigens: Birgitta ist nicht blond, sondern rothaarig - auch dem Krimi-Couch-Team würde genauere Lektüre nicht schaden... nicht so eine "oberflächige"(!)
Sabine zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 25.02.2011
Ich habe die CDs gehört, gelesen von Heikko Deutschmann. Und fand die Geschichte super! Ich habe vorher die z.T. sehr negativen Kritiken gelesen und kann sie nicht bestätigen.
Mir hat der Aufbau der Story gefallen, Entwicklung und Verhalten der Personen fand ich plausibel und nachvollziehbar, und das Ganze macht neugierig auf weitere Nesbo-Krimis - das war mein erster.
Ich bin gespannt, wie die Figur des Harry Hole in den nächsten Büchern weitermacht, mit Jim Beam oder ohne.
Insgesamt: Klasse.
Thomas Siegel zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 29.01.2011
Das Buch begann sehr zäh und steigerte sich auch bis zum Schluss nicht groß. Obwohl ich das Ende zweimal gelesen habe ist mir nicht klar, ob Birgitta überlebt hat oder nicht. Kann mann so eine Auskunft hier bekommen? Danke schon mal. Hab aber trotzdem das nächste Buch vom gleichen Autor gekauft. Ich hoffe, es wird spannender.
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Schrodo zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 20.12.2010
Harry Hole, der Kommissar aus Oslo, wird nach Sydney geschickt, um den Mord an einer Norwegerin aufzuklären. Gemeinsam mit seinen Australischen Kollegen nimmt er die Ermittlungen auf. Schön bald müssen sie feststellen, dass es sich nicht um einen Einzeltäter handelt. Nein, ein Serienmörder tötet scheinbar willkürlich junge blonde Frauen.
Nachdem ich nun schon vier Bücher des guten Jo gelesen hatte, dachte ich mir les ich mal das Erstlingswerk. Da die bisherigen Bücher durchweg spannend und interessant waren, erwartete ich dies auch vom Fledermausmann.
Leider weit gefehlt, das Buch ist super langweilig mit Null Spannung. Der Mordfall findet eigentlichen kaum statt. Dafür gibt’s jede Menge Alkohol und Drogenexzesse sowie einige Beziehungsprobleme, die der Alki Harry allerdings schon vor ewigen Zeiten mit seiner verflossenen Ex hatte!
Das Ende der Story hat mich dann noch mehr enttäuscht. Wie der Fall gelöst oder aufgeklärt wurde war für mich nämlich völlig aus der Luft gegriffen und keineswegs nachvollziehbar.
Na ja, dass er das besser kann hat der gute Herr Nesbo mit seinen nachfolgenden Romanen ja bewiesen.
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Gabi10 zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 16.08.2010
Habe die Harry Hole Reihe quasi von hinten begonnen, also -Schneemann, Der Leopard. Ich war so begeistert, dass ich mir das erste Buch dieser Serie ausgeliehen habe. Was soll ich sagen, ich war entäuscht. OK als Einsteiger ist das Buch ok, aber Nesbo hat hier wirklich gerade erst angefangen sich zu entwickeln. das merkt man am ganzen Buch. Erst ca. ab Seite 220 wurde es dann doch etwas spannender. Die Figur Hole wird aber sehr gut rübergebracht- aber wie gesagt es ist wirklich ein Einsteigerbuch zur Serie. Habe mir nun die anderen Bände gekauft, da ich davon ausgehe das Nesbo von Band zu Band besser wird. Leider von mir nur 60 %
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McLott zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 28.04.2010
Ein typischer Einstiegs-Roman über einen zukünftigen Serien-Helden! Vieles ist spannend, aber vieles ist auch an den Haaren herbeigezogen. Ueber Australien (und zu Sydney) erfährt man nicht allzu viel wahres. Ich lobe mir die Fortsetzungen, glaube aber dass sich die Figur H.H. spätestens mit dem Erlöser und dann erst recht im Schneemann langsam tot zu laufen beginnt. Vielleicht sollte Nesbö den Harry wirklich umkommen lassen oder noch besser sich tosaufen lassen. Das Hin und Her mit Rakel ist auf die Länge unglaubwürdig.
Eine tolle Figur - ein Phillip Marlowe hoch zwei - war Harry Hole alleweil.
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Mistie zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 26.04.2010
Als überzeugte "Serientäterin" habe ich, um mit der Harry Hole-Serie zu beginnen, zuerst den Fledermausmann gelesen ... und war, gelinde gesagt, enttäuscht (70°). Nach der Lektüre habe mir die Frage gestellt ob ich mir die Nachfolgebände überhaupt kaufen sollte.
Nachdem ich aber nun hier die Kommentare gelesen habe werde ich dem Herrn Nesbo noch eine Chance geben und mir den Folgeband bestellen ...
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stefanz zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 21.04.2010
Nachdem ich den "Schneemann" gelesen habe und sehr begeistert war, wollte ich natürlich voller Erwartung mehr von Harry Hole wiessen. Was liegt näher, dass man dann mit seinem ersten Band anfängt. "Der Fledermausmann" hat mich jedoch enttäuscht und ist hinter den Erwartungen geblieben. Die Story ist langweilig, teilweise sehr langatmig geschildert. Die Charaktere der anderen Protagonisten, außer Harry Hole, schwach beschrieben, ohne jeglichen Esprit. Das letzte Drittel des Buches entschädigt ein wenig. Die Informationen über Australien finde ich sehr oberflächig. Jo Nesbo kann es besser, das hat er mit dem "Schneemann" bewiesen. Ich bin gespannt!
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sapkowski zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 04.04.2010
In seinem ersten Fall „Der Fledermausmann“ ist Harry Hole zur Unterstützung nach Australien gereist, nachdem dort eine ehemalige norwegische Soap – Darstellerin vergewaltigt und ermordet wurde.
Zunächst wird die Aussprache von Holes Namen geklärt, die Håoli oder aufgrund Australiens als Schauplatz Holy lautet.
Weiterhin baut Nesbø viele Aborigine – Sagen ein und man erfährt auch etwas über den geschichtlichen Hintergrund Australiens.
Diese Ausschweifungen halfen aber nicht wirklich den eigentlichen Fall interessanter oder spannender zu machen, eher im Gegenteil, und so kam auch erst ab der Hälfte des Buches etwas Spannung auf, die aber im weiteren Verlauf wieder abflacht.
Dennoch schreibt Nesbø schonungslos und direkt und charakterisiert durch ebendiesen Schreibstil auch ganz gut Holes Wesen.
Man erfährt außerdem eine ganze Menge über dessen Probleme, vor allem über seine Alkoholprobleme.
Durch diese detailreichen Erläuterungen werden Holes Wesenszüge und seine Handlungsweise klarer und nachvollziehbarer.
„Der Fledermausmann“ bildet einen soliden Auftakt, der zwar nicht gerade vor Spannung glänzt, aber durchaus Lust auf mehr Harry Hole macht.
Zum Glück hat Jo Nesbø aber mit „Der Erlöser“ (Band 6), oder mit „Schneemann“ (Band 7) bewiesen, dass er es besser kann!

3 von 5 Sternen!
Torsten B. zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 18.02.2010
Ganz ehrlich: Ich habe es nicht zu Ende lesen können. Zu sehr hält Nesbo sich an Nebenkriegsschauplätzen auf und verbreitet schnell eine gewisse Langeweile. Von der Möglichkeit, einen Spannungsbogen aufzubauen ist Nesbo in seinem Erstlingswerk meiner Meinung nach meilenweit entfernt. Die gute Nachricht: Der Autor wird von Buch zu Buch besser!
filly zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 04.02.2010
Der Fledermausmann von Jo Nesbø gehört für mich definitiv zu den besten Büchern, die ich je gelesen habe. Innerhalb kürzester Zeit bin ich zum totalen Harry Hole-Fan geworden. Dieser Typ ist einfach genial, auch wenn er ständig mit seiner Alkoholsucht zu kämpfen hat und sein Leben auch sonst nicht wirklich im Griff zu haben scheint, was allerdings auch wieder auf sein Dasein als Säufer zurückzuführen ist. Aber gerade die - in diesem Fall zugegebenermaßen sehr stark ausgeprägten - menschlichen Schwächen der Hauptfigur machen sie in meinen Augen auch so sympathisch.

Ich habe mir sofort die anderen Teile der Harry Hole-Reihe besorgt und bin schon total gespannt darauf, wie es mit diesem außergewöhnlichen und faszinierenden Ermittler weitergeht.

Das Buch ist einfach toll geschrieben. Ich hab richtig Lust auf eine Reise nach Sydney bekommen...
Poisengirl666 zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 03.02.2010
Erwartungen sind dazu da, enttäuscht zu werden. So auch hier bei Jo Nesbo. Mein erstes und zugleich leider auch letztes Buch. Zwar möge die Geschichte an sich ganz gut sein, leider ist sein Schreibstil hingegen umso weniger fesselnd. Nesbo hat zwar das Talent, interessante Charaktere zu erschaffen, trotzdem fehlt hier das gewisse Etwas. Wirklich schade!
Dr.Dieter Rohnfelder zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 09.01.2010
Nach dem "Schneemann" meine 2. Lektüre - und natürlich noch nicht so fulminant. Trotzdem ein passables Debut. Harry Hole (ausgesprochen wohl "holli" mit kurzem o) ist eine interessante Hauptfigur, allerdings (was ja auch alanshore anklingen lässt) eher ein typischer Privatdetektiv als ein typischer Kriminalbeamter. Typisch für Nesbö-Krimis sind offenbar die vielen "falschen Fährten". Völlig berechtigt ist die Kritik, dass die Polizeiarbeit wenig schlüssig dargestellt wird (sie wird eigentlich nur von Yong erledigt). Auch dass der "Lockvogel" Birgitta vor dem Treffpunkt nicht obseviert wird, ist haarsträubend, und auch das Motiv des Serienmörders wird nicht wirklich plausibel. Klasse aber der Schluss. Dass viel über die Aborigines vorkommt, ist gut und notwendig - auffällig ist aber der hervorragende Bildungsstand der im Roman vorkommenden Aborigines - was nicht der sozialen Realität entspricht. Ich vergebe 75° und werde "der Reihe nach" weiterlesen.
mg11 zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 05.11.2009
Ich würde das Buch zum Auftakt der Harry Hole Reihe noch um etwa 10° höher bewerten als es der Durchschnitt getan hat. Der einzige Unterschied zu Nesboe´s nachfolgenden Werken ist der, dass der Schreibstil noch nicht so flüssig ist, wie in seinen späteren Büchern. An einigen Stellen ist es etwas holprig, aber für einen Debutroman echte Klasse.

Gerade diese Story mit und um Harry Hole als Protagonist wird in den folgenden Büchern immer wieder aufgegriffen. Daher nach Möglichkeit in der richtigen Reihenfolge lesen und mit diesem Beginnen.
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
marco zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 13.07.2009
ein etwas anderer kriminalroman mit einem sehr interessanten helden. dazu stellenweise unheimlich witzig geschrieben, auch da, wo es eigentlich um ein trauriges thema geht. nesbo hat fast schon einen britischen humor...

wie ich aus den anderen beiträgen entnehme (ich hab bislang nur dieses buch aus der reihe gelesen) ist der krimi als solcher nicht der beste. aber nesbo scheint sich zu steigern, so dass man allein schon wegen der hauptfigur und ihrer entwicklung dieses buch lesen sollte. ganz so schlecht ist die handlung auch wieder nicht. ich empfehle aber dringend bei der lektüre eine namensliste anzulegen. ich bin manchmal etwas durcheinander gekommen. am ende wird aber alles schlüssig aufgelöst.
KatarinaHuss zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 01.06.2009
Nach "Rotkehlchen" ist dies der zweite Roman, den ich von Jo Nesbø gelesen habe. Da mich der erste so fasziniert hat, habe ich mir nun der Erstling der Reihe gewünscht und bin auch hier auf meine Kosten gekommen.

Was ich persönlich an Nesbø mag ist sein Stil die Situation zu schildern. Er wirft nicht einfach nur klischeebehaftete alkoholische Männer, die es ja leider zu Hauf gibt und mir deshalb in der Regel auch nicht sehr sympatisch sind, auf ein Blatt Papier. Nein. Er schildert seinen Charakter in allen Farben. Man versteht seine Probleme und natürlich sind Rückschritte in der persönlichen Entwicklung da nichts außergewöhnliches, auch wenn dies manche Leser vielleicht enttäuscht. Für mich macht ihn das nur menschlicher. Wer will schon einen Superhelden mit dem sich niemand identifizieren kann?!
Diese präzise Charakterisierung macht er bei jeder Person soweit die Person von bedeutendem Wert für das Buch ist und den Fluss desselbigen nicht allzu sehr stoppt.
Die Handlung ist flüssig, unvorhersehbar und nimmt auf den letzten Seiten immer mehr an Geschwindigkeit auf.

Das einzige Manko, das man diesem Buch eingestehen muss ist, dass die Aborigines-Geschichte zwar doch interessant sind. Allerdings meiner Meinung nach sich davon zu viele in dem Buch tummeln. Hätte er zwei, drei essentielle genommen, so wäre die Wahrscheinlichkeit größer, dass man sich diese sich auch noch behält. Doch da die Namen meist teilweise etwas kompliziert sind, verdrängt man diese leider oft.

Insgesamt ein sehr gelungenes Werk und das sich der Autor noch steigern kann, hat er für mich mit seinem dritten Roman schon bewiesen.
Ich jedenfalls werde weiterhin die Bücher dieses begabten Autors verschlingen, wie ich es bei diesen beiden schon getan habe.
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Thomas71 zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 08.05.2009
Jo Nesbø macht es dem Leser mit "Der Fledermausmann" nicht unbedingt einfach. Zu sperrig für einen normalen Krimi besticht der erste Roman um den norwegischen Bullen Harry Hole (spricht man das wirklich "Holy" aus??) neben einer sehr detaillierten Zeichnung der Charaktere durch ein äußerst stimmungsvolles Bild Australiens und der Mystik und Geschichte der Aborigenes. Dabei gerät der Spannungsbogen manchmal etwas in den Hintergrund, dennoch versteht es der Autor, den Leser bei der Stange zu halten. Ich werde bestimmt weitere Bücher Nesbøs lesen, wenn auch nicht gleich im Anschluss an den Fledermausmann. Dazu ist Harry Hole doch etwas zu anstrengend, auch wenn er der Krimiwelt eine neue Schattierung von grau hinzufügt...
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nina zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 24.03.2009
Mein erstes Buch von Nesbo und ich muss sagen: Ein Thriller darf man das wirklich nicht nennen. Es kommt zu keinem Spannungsmoment. Stattdessen sind alle Dialoge seitenlang und man würde am liebsten einfach umblättern. Auch den Charakter Hole finde ich nicht interessant. Sympathie epfand ich kein mal im ganzen Buch für die Hauptperson.Und das macht doch eigentl. solche Krimireihen aus. Bin sehr enttäuscht von dem Buch
Anja zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 23.11.2008
Die Beschreibung von Harry Hole fand ich auch sehr gelungen. Das Buch ist spannend geschrieben und ich fand es gut, dass man auch etwas über die Aborigines und Australien erfahren hat (auch Krimis können bilden (-:). Was ich etwas bedauert habe war, dass die Freundinnen und Freunde von Harry scheinbar sehr schnell ermordet werden. Ich werde mit Sicherheit "Kakerlaken" noch lesen um zu schauen wie es mit Harry weier geht.
theili zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 08.08.2008
Auf den ersten 150 Seiten wird mehr über Australien und die Aborigines erzählt als über den Mordfall. Doch danach fängt sich die Spannung langsam aufzubauen. Auch wenn von der eigentlichen Polizeiarbeit nicht viel beschrieben wird, hat mir das erste Buch von Jo Nesbø sehr gut gefallen, nicht zuletzt wegen Harry Hole den man zu Ende des Buches schon ein bisschen zu kennen glaubt.
alanshore zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 02.08.2008
Mir hat der Fledermausmann sehr gut gefallen. Nesboe hat einen frischen, modernen Stil und seine gut charakterisierten (Anti-) Helden waren mir auf Anhieb sympathisch. Dazu etwas mehr über die Untiefen der australischen Gesellschaft zu erfahren - was will man mehr? Wenn hier der Mangel an "echter Polizeiarbeit" beklagt wird ist das sicher nicht ganz von der Hand zu weisen. Aber nicht immer, wenn ein skandinavisch klingender Autorenname auf dem Buchcover steht, muss zwangsläufig auch ein Procedural drin sein. Holes' Ermittlungsmethoden passen schlüssig zu seinem sonstigen Charakter. Ich finde die Gratwanderung zwischen Cop und Private Eye gelungen und dadurch, daß er in einem fremden Land ermittelt, auch dramaturgisch gut begründet.
Astrid C. zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 23.07.2008
Das Buch hatte seine Längen, war zum teil sehr gewagt konstruiert, bot allerdings sehr interessante Einblicke in die Welt der Aborigines und wurde zum letzten Drittel auch richtig spannend, als die Handlung einen für mich unerwarteten Verlauf nahm. Jo Nesbo ist diesbezüglich in meinen Augen sehr mutig, bedient er doch nicht einfach nur alle Klischees. Ich werde den zweiten Band auch lesen.
Nessi123 zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 12.06.2008
Dies war das erste Buch von Jo Nesbro. Leider habe ich mich gelangweilt. Es kommt einfach keine wirklich Spannung auf. Die Alkohol-, Drogen- und Beziehungsprobleme der Hauptfigur fangen an zu nerven und man fragt sich, ob das sein mußte. Ich weiß noch nicht, ob ich nochmal ein Buch von Jo Nesbro antuen werde.
Rolf.P zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 31.01.2008
Nesbø schafft es mit einer angenehm prägnanten Schreibweise seinen interessanten, weil nicht klischeehaften Protagonisten Harry Hole sehr lebendig werden zu lassen.
Ausgezeichnet gelungen ist auch der Versuch ab und zu einen Scherz in die Handlung einzuflechten. So ganz neben bei erfährt man einiges über die Geschichte Australiens, die Aborigines und das heutige Australien.
Ein überzeugender Thriller!
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Maexchen zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 15.06.2007
Nach "Das fünfte Zeichen" und "Kakerlaken" mein dritter Roman mit der tollen Figur Harry Hole.
Diesmal dauert es allerdings ein wenig bis die Geschichte ins Rollen kommt, was allerdings daran liegt, dass es sich um das Debut dieser Serie handelt und der Leser erst langsam in die traurige Welt des Protagonisten eingeführt wird.

So werden Stimmung und Wetter immer düsterer und das Buch spannender und zu einem richtigen Hit.

Die Flucht in den Alkohol, Australien, Drogen, Verluste; dieses Werk hat einiges an Themen zu bieten und kommt ohne den moralischen Zeigefinger zu deutlich in die Luft zu strecken oder einseitig Stellung zu beziehen aus.

Tolle Serie und sicher ratsam dieses Buch als erstes zu lesen, da von diesem Fall in den Fortsetzungen oft geredet wird. Nichtsdestotrotz gefiel es mir sehr gut.

Extra erwähnen möchte ich das letzte Kapitel, was ich sehr stark fand, obwohl die eigentliche Handlung bereits abgeschlossen war.
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betschi zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 12.03.2007
Auch ich hatte mit dem Beginn des Buches meine liebe Mühe. Irgendwie wollte einfach keine richtige Spannung aufkommen, der Roman plätscherte vor sich hin. Ab der Mitte des Buches änderte sich dies gottlob, der Roman gewann an Tempo und die Geschichte wurde klarer und ein wenig strukturierter.

Das wieder aufkommende Alkoholproblem von Harry erweist sich als grosser Negativpunkt. Ich finde es äusserst schade, dass die Hauptfigur innert kürzester Zeit dermassen tief fällt. Das hätte nicht sein müssen!

Der Kritik, dass keine eigentliche Polizeiarbeit anfällt, kann ich mich anschliessen, wobei ich nicht der Meinung bin, dass dies unbedingt negativ aufgefasst werden muss. Mit der Art und Weise, wie der Fall schliesslich gelöst wird, kann ich mich anfreunden.

Der Schreibstil von Jo Nesbo gefällt mir ausserordentlich gut, seine Sätze sind gespickt mit witzigen Phrasen.

Das Buch ist vielleicht eine Spur zu lang geraten. Es werden viele Worte über die Geschichte von Australien, der Aborigines etc. verloren. Zuviel Füllmaterial für einen Kriminalroman.

Trotzdem: Über das Ganze gesehen hat mir das Buch gut gefallen, auch wenn mir schon bald einmal klar war, wer der Täter ist und der Roman teilweise nicht ganz flüssig zu lesen ist. Ich bin jedenfalls auf die nächsten Romane von Nesbo gespannt. "Die Kakerlaken" liegen bereit.
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simsa zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 14.12.2006
Also ich muss sagen, mich konnte das Buch am Anfang nicht fesseln. Irgendwie fand ich das der Mord nicht so wichtig dargestellt wurde und auch nicht im Mittelpunkt des Buches stand.
Trotzdem habe ich weitergelesen. Ich kann es auch nicht wirklich beschreiben, denn schlecht war der Anfang auch nicht wirklich...

Aber ich muss sagen, ab der Mitte habe ich das Buch verschlungen. Mir wurde zwar nach kurzer Zeit bewusst, wer es war, aber zu sehen, wie die Geschichte voran ging, dass hat richtig Spaß gemacht.

Ich werde definitiv mehr von ihm lesen!!!
-nadine- zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 26.08.2006
Das Buch hat mir gar nicht gefallen. Harry Hole ist zum Ende des Buches stark gezeichnet von Alkohol. Er verfällt jeder Spur, was als Leser nach dem zweiten Fehlschlag keinen wirklichen Spass mehr macht, obwohl ich es sehr mag, wenn mich der Autor eines Krimis geschickt täuscht.
Die "Arbeit" von Hole ist keine Ermittlungsarbeit, sondern die Jagd nach fixen Ideen die frei von Logik sind.

Die anderen Titel von Jo Nesbo haben mir allerdings sehr gut gefallen und sind sehr empfehlenswert.
Holm Gärtner zu »Jo Nesbø: Der Fledermausmann« 03.04.2006
sehr üppig!!" ZU ÜPPIG!!! Wenn ich an die klaren, einfachen, bescheidenen Strukturen von Nesser und Mankell denke. Zu viel auf einmal: Norwegen! Australien, seine Geschichte! Alkoholprobleme!!! Polizeiarbeit scheint nur am Rande...stattzufinden...überhaupt frage ich mich: Wie kann Harry Hole überhaupt noch arbeiten??? Versuche dennoch weitere Nesbo-Krimis!
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