Lautloses Duell von Jeffery Deaver

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2001 unter dem Titel Blue Nowhere, deutsche Ausgabe erstmals 2002 bei Goldmann.
Ort & Zeit der Handlung: USA, 1990 - 2009.

  • New York: Simon & Schuster, 2001 unter dem Titel Blue Nowhere. ISBN: 0684871270. 426 Seiten.
  • München: Goldmann, 2002. Übersetzt von Gerald Jung. ISBN: 3-442-45145-0. 511 Seiten.
  • Augsburg: Weltbild, 2003. Übersetzt von Gerald Jung. ISBN: 3828972489. 511 Seiten.
  • München: Goldmann, 2006. Übersetzt von Gerald Jung. ISBN: 978-3-442-05540-1. 511 Seiten.

'Lautloses Duell' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Der moderne Kriminelle surft im und um das Netz, er sieht und hört alles. Er dringt in Leben ein, bevor er sie nimmt. Ihm ist Cop Frank Bishop auf der Spur. Wyatt Gillette, ein idealistischer wie genialer junger Hacker, wird sein Gefährte, denn das ist die Bedingung für seine Entlassung aus dem Gefängnis, in dem er auf merkwürdige Weise gelandet ist.

Das meint Krimi-Couch.de: »Ein ´Infowar´ in den globalen Netzen«

Krimi-Rezension von Michael Matzer

Das Silicon Valley südlich von San Francisco ist so etwas wie der Software und Dollars gewordene Amerikanische Traum: vom Programmierer zum Multimillionär. Doch neuerdings treibt sich in diesem Paradies des Kapitalismus eine ziemlich tödliche Schlange herum. Ein Hacker mit dem Decknamen Phate (´fate´ = Schicksal) bringt mehrere Menschen um, darunter eine bekannte Frauenrechtlerin.

Die ermittelnde Polizeiabteilung für die Bekämpfung von Computerverbrechen findet heraus, dass sich Phate in die Computer seiner Opfer eingeloggt hat und sämtliche persönlichen Daten genauestens ausspähen konnte, ohne dass seine Opfer es merkten. Den dafür nötigen Virus namens Trapdoor (´Falltür´) hat Phate selbst programmiert, ein geniales Stück Programmcode, wie sich zeigen wird. Die Polizei steht vor einem Rätsel, aber unter enormem Zeitdruck. Wenn der Hacker in das Polizeinetzwerk ISLEnet eindringt, greift er auch das FBI und andere Sicherheitsbehörden an. Dann gute Nacht, Weltfrieden!

Lieutenant Andy Andersons Polizeiabteilung für die Bekämpfung von Computerverbrechen wählt einen unkonventionellen Weg, um Phate Paroli bieten zu können und ihm endlich bei seiner nächsten Tat zuvor zu kommen. Die Polizisten schlagen dem im Knast sitzenden Hacker Wyatt Gillette einen Deal vor: Er bekommt einen Rechner gestellt, wenn er der Polizei hilft, Phate in die Enge zu treiben.

Natürlich hat die Sache einen dicken Haken, der sich noch bitter rächen wird: Gillette sitzt in Haft, weil er angeblich den Sicherheitsschlüssel des Pentagon geknackt hat. Da aber Anderson das Pentagon nicht fragte, ob er Gillette »ausleihen« darf, bekommt sein Nachfolger – Phate hat Anderson kaltgemacht – mächtigen Ärger aus Washington an den Hals.

Während sich die Behörden gegenseitig an die Kehle gehen, büchst eines Tages Gillette aus und macht sich selbständig. Nun fragt sich Inspektor Bishop natürlich, auf welcher Seite Gillette, der früher den Hacker-Codenamen ´Valleyman´ trug, in Wahrheit steht? Und wer steckt hinter diesem mysteriösen Phate-Freund namens Shawn, der anscheinend jede Bewegung der Polizei an Phate weitermeldet?

Der Psychologe Deaver beweist in diesem Silicon-Valley-Thriller um Hacker und Serienmorde, wie genau er die ganze Hackerszene kennt: ihre Sprache, ihre Methoden, ihre Verhaltensweisen. Ebenso gründlich recherchiert hat er die Geschichte der Computerindustrie. Phate tötet nur an besonders wichtigen Jubiläumstagen, so etwa an dem Tag, als der frühe Rechner UNIVAC ausgeliefert wurde. Für Leser, die keine Computerfans sind, ist das natürlich nicht so wahnsinnig spannend – für mich aber war es das: Ich bin schon seit 1986 mit Personal-Rechnern zugange – und damals gab es noch nicht mal Microsoft-DOSe.

Die Spannung der Handlung steht und fällt natürlich mit dem Verhalten der Polizisten und ihres Hackerhelfers Gillette während des spannenden Duells zwischen den beiden Hackern. Das ist recht plausibel konstruiert, nur dachte ich die ganze Zeit, die Bullen können doch nicht so blöd sein und übersehen, dass ´Shawn´ ein Maulwurf in ihrem eigenen Team ist. Doch während ich felsenfest überzeugt war, es sei der unfähige Altprogrammierer Miller, war es natürlich jemand ganz anderes, und nicht mal ein Mann. Das zeigt sich aber erst ganz am Schluss, und daher will ich das auf keinen Fall verraten. Einen Schwachpunkt gibt es: Gillettes Motivation, Phate zu jagen, ist nicht ganz glaubwürdig begründet, zumindest nicht der Eifer, mit dem er das tut. Schließlich waren die beiden einst Mitglieder der gleichen Hackergang.

Was will uns Deaver mit dieser Story sagen? Ganz einfach: Wir alle, die wir E-Mails verschicken und persönliche Daten auf dem PC speichern, sind total angreifbar. Viren und Würmer sind nur die Publicity-trächtige Spitze des Eisbergs. ´Trapdoor´ ist eine – noch fiktive – Späh-Software, wie sie auch Behörden oder das Militär einsetzen könnten. Nicht nur, um Computer auszuspionieren, sondern auch um indirekt Menschen zu töten (eine solche Szene wird sogar im Buch durchgespielt) und rechnergesteuerte Gebäude in die Knie zu zwingen. Im Bosnien- und Kosovo-Krieg tobte – meist unbemerkt von der Öffentlichkeit – ein »Infowar« in den globalen Netzen (es gibt ja nicht nur das Internet), in dem Terroristen, Rebellengruppen und die Militärs einander bekriegten.

Was kann der einzelne PC-Nutzer tun? Sich so schnell wie möglich mit ordentlicher Antiviren-Software ausstatten und wenn möglich sogar eine Personal Firewall installieren. Regelmäßige Aktualisierungen nicht vergessen!

Ich habe »Lautloses Duell« in drei Tagen verschlungen. Es ist für einen Computerkenner leicht verständlich geschrieben. Schwierigere Sachverhalte erklärt der Autor mit Diagrammen, aber die taugen auch nicht als Programmieranleitung, keine Angst.

Ein Glossar erklärt wichtige Fachbegriffe, auch solche, die bekannt erscheinen wie etwa den Begriff »Zivilisten« – das sind einfach weder Hacker noch Hackerfeinde, sondern »normale« User.

Natürlich gibt es wieder die Deaver-typischen Überraschungen und plötzlichen Wendungen, wenn man meint, den oder die Täter schon zu kennen. Dies bleibt so bis zu den letzten Seiten, so dass es enorm schwerfällt, das Buch zur Seite zu legen.

Anmerkung zur Übersetzung:

Auf Seite 131ff findet sich der Begriff »Stenanografie«. Damit ist eine Methode gemeint, Daten wie etwa schädlichen Code in Bildern und dergleichen zu verbergen. Meines Wissens sollte dies aber »Steganografie« heißen.

Auf Seite 169 steht natürlich prompt »RFTM« statt »RTFM«, welches die klassische Anweisung abkürzt: Read the f**king manual!» – «lies das verdammte Handbuch!"

Ihre Meinung zu »Jeffery Deaver: Lautloses Duell«

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dark_buddha zu »Jeffery Deaver: Lautloses Duell« 11.11.2017
der kommentator sollte mal nachlesen...
ms-dos 1.0 gibt es seit 1981. xD

ansonsten weitestgehend stimmig.

zwar heute nicht mehr ganz aktuell und die anspielungen auf bekannte personen etwas "plump" da hätten sicherlich die echten nicks besser gepasst aber das lässt sich verschmerzen.
könnte mehr davon lesen.
Schnumpumpel zu »Jeffery Deaver: Lautloses Duell« 24.02.2012
Ich fand das Buch super klasse! Ok, es kommt viel Computerzeug darin vor, aber die kann man ja querlesen.
Was mich an dem Buch so fasziniert hat war, dass es nie auch nur annähernd langweilig war oder sich so dahingezogen hat. Das ganze Buch war eine einzige Überraschung.
Ich kann das Buch nur weiter empfehlen.
Bernd zu »Jeffery Deaver: Lautloses Duell« 01.07.2010
Seit Jahrzehnten beschäftige ich mich mit Computern, IT, Internet etc., Bücher begeistern mich eher weniger! Wenn ich mal ein Buch anfange, komme ich meist nicth über zwei Kapitel hinaus, dann lege ich es beiseite und widme mich mehr den "neuen" Medien ...

Ganz anders war es beim "lautlosen Duell", ich bekam es mit einer Empfehlung ("du beschäftigst dich doch mit sowas") geliehen und da war's passiert ... was interessierte mich da noch Internet & Co, der Rechner blieb aus und jede freie Minute wurde mit diesem Buch verbracht.

Eine hervorragende Story, manchmal nicht so ganz realitätsnah, aber dennoch sehr gut vorstellbar, auch wenn manche Begebenheiten im realen Leben ein wenig anders aussehen (und länger dauern) würden.

Kurzum: Mich an ein Buch zu fesseln, hält genau, aber Jeffery Deaver hat's geschafft --> meine Empfehlung!
Amelia zu »Jeffery Deaver: Lautloses Duell« 10.06.2009
"Lautloses Duell" hat mich zu JD gebracht. Ich habe das Buch damals verschlungen und es danach -zigmal empfohlen oder verschenkt... und natürlich verliehen und nicht zurück bekommen... ;-)... was mich dazu veranlasste, es mir vor ein paar Wochen noch einmal zu kaufen... und noch einmal zu lesen... und wieder kann ich nur sagen... super!!!
ronja._.raeubertochter zu »Jeffery Deaver: Lautloses Duell« 19.05.2009
Dieses Buch war das Erste was ich von Mr. Deaver gelesen habe. Ich muss sagen es lies sich leicht lesen ohne grosses Nachdenken aber es war mir von den Computerbegriffen eindeutig too much. Fast jede dritte Seite war halbvoll mit irgendwelchen Insiderbegriffen, die wenn man sie jemals wieder hört sowieso wieder vergessen hat und sich an die Bedeutung auch nicht mehr erinnert.
Aber ich denke ich werde es nochmal mit Mr. Deaver probieren aber diesmal mit einem anderen Themengebiet.
st3ini5 zu »Jeffery Deaver: Lautloses Duell« 01.05.2009
das ist da beste buch das ich jemals gelesen habe und ich lese viel.
durch einen zufall gelang es in meinen besitz und seit dem lese ich es jeden monat mindestens zweimal.
und ich kriege trotzdem nicht genug davon.
eine interessant und auf jeder seite spannende geschichte die sich jeffrey deaver da ausgedacht hat
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krimiteufel82 zu »Jeffery Deaver: Lautloses Duell« 25.02.2009
dieses buch von jeffery deaver hat mich doch ein wenig enttäuscht.

das metier in dem das buch spielt, war nicht unbedingt mein geschmack.

für mich war es ein high-tech krimi zu sehr in der it branche angesiedelt.

dieses buch habe ich daher nur ein mal gelesen und danach nicht wieder.

auch wenn mir dieser deaver nicht gefallen hat, lese ich ihn doch sehr gern
Gera zu »Jeffery Deaver: Lautloses Duell« 31.03.2008
Ich mag meinen Computer und ich bin gerne und oft im Internet... auch nach dem Lesen dieses Krimis :-), aber ich muss zugeben, dass ich heute zweimal überlege, was ich denn so alles im interent eingebe ;-). Eine realistische Geschichte... zum Greifen nah, was meiner Meinung nach die Spannung zusätzlich unterstützt. Es macht auch gar nichts aus, wenn man sich im Computer-Fachausdruck-Dschungel nicht so gut auskennt, das Buch ist so spannend, da fliegt man über solche Ausdrücke einfach hinweg. Egal von was der da erzählt... ich will mehr davon! ;-)
Heaven23 zu »Jeffery Deaver: Lautloses Duell« 03.03.2008
auch dieses Buch hat wieder gezeigt, was in Deaver steckt, er hat mir spannenden Wendungen den Leser dazu gebracht, das Buch nicht aus der hand zu legen ! Echt spitzenklasse ! Auch wenn ich es nicht so mit Internet und Computern habe, zeigt sich hier eine Story die nicht abwegig ist, im Gegenteil, sowas kann jeder Zeit und überall passieren !
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kissace zu »Jeffery Deaver: Lautloses Duell« 18.08.2007
Jeffery Deaver versteht es zu schreiben und einen mit der Story zu packen und zu fesseln.
Er ist mit Sicherheit einer der besten amerikanischen Thriller-autoren. Auch dieses Buch bildet dabei keine Ausnahme.
89 Grad
Björn zu »Jeffery Deaver: Lautloses Duell« 25.09.2006
mich hat das Buch sehr begeistert!!! Es ist auf jeden Fall weiterzuempfehlen.
Die Story mit ihren vielen Wendungen ist sehr spannend gestaltet!!!
Sie fesselt einen geradezu!!

kauft euch dieses Buch und ihr werdet es nicht bereuen!!!
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Claudia zu »Jeffery Deaver: Lautloses Duell« 06.09.2006
Ich war bislang keine begeisterte Leseratte, aber dann habe ich LAUTLOSES DUELL gelesen, innerhalb von 2-3 tagen.Es war fast unmöglich das Lesen dieser Story zu unterbrechen.Es war einfach nur genial.An Spannung kaum zu überbieten......Es wird einem sehr klar gemacht,was mit den Computern heutzutage alles möglich ist.Beängstigend.PHATE war in dieser Story ein Beispiel großen Übels und doch war er in seinem "Fach" ein echtes Genie,(was mich gleichzeitig fasziniert hat)der am Ende leider sterben musste.Es ist schade,das es solche Menschen mit diesen Fähigkeiten oft schlechtes anrichten anstatt das Gegenteil.Es ist eine großartige Story, die ich mir mit Sicherheit nochmal durchlesen werde.Ein Wahnsinnsbuch,Kompliment!
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Calimero zu »Jeffery Deaver: Lautloses Duell« 20.09.2005
Mein erstes Deaver-Buch außerhalb der LR-Reihe..und ich muss sagen, es steht derer in keiner Weise nach.
Deaver versteht es wieder einmal alle Charactere in dem Buch ein echt gutes profil zu geben, eine unglaubliche Spannung aufzubauen und durch raffinierte Handlungswendungen zu überzeugen.

An all diejeniegen, die meinen, Deaver hätte keine Ahnung von Computern: kauft euch doch einfach eine PC-Zeitschrift. Ich bin auf jeden Fall bestens unterhalten worden.

Deaver ist wirklich der Beste
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Gonzo zu »Jeffery Deaver: Lautloses Duell« 06.09.2005
Ich bin noch bei der Lektüre des Buches und habe es bisher aus Zeitmangel gerade mal bis ca. zur Hälfte geschafft. Aber einiges drängt sich mir bereits jetzt auf:
*Deaver hat wenig bis keine Ahnung von Computern und schon überhaupt nicht vom Hacken. Man merkt des öfteren, dass er frei aus sogenannten "Fachbüchern" zitiert. Obwohl das Werk Anfang dieses Jahrzehnts entstand, werden zum Teil Techniken beschrieben die seit über 10-20 Jahren (und das sind Generationen in dieser Welt!) nicht mehr angewendet werden.
Eine "Redbox" zum kostenlosen Telefonieren? Darüber lacht jeder Hacker! ;) Oder das drahtlose Modem mit GPRS-Anbindung als patentreife Geldquelle? Dabei hat der Autor wohl übersehen, das GPRS eine Einbahnstr. ist... ;)
*Natürlich fallen diese Desinformationen dem nicht einschlägig vorbelasteten Leser nicht auf. Allerdings sorgen sie dafür, daß der Technik-Wunderglaube bei Nicht-Computer-Freaks weiter steigt.
* Diese "Fehler" tun dem Lesevergnügen bzw. der Spannung keinen Abbruch. Ich werde trotzdem mit großen Erwartungen und Spannung weiterlesen, denn das kann der Autor... Spannung und Überraschungen erzeugen! Wendungen die man niemals erwartet erscheinen alle paar Seiten... allerdings manchmal auch vorhersehbar ( z.B. der Freund der Frau).

Insgesamt gefällt mir das Werk bisher sehr gut... ohne die fachlichen Unebenheiten wäre es sogar spitze! ;)
3 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
tImE zu »Jeffery Deaver: Lautloses Duell« 21.08.2005
Ich habe das Buch ebenfalls in 3 Tagen verschlungen ..sozusagen in mich aufgesaugt. Sehr spannende Story mit unvorhersehbaren Wendungen ...sehr zu empfehlen!
Vor allem jedem Computerliebhaber zu empfehlen.
Social Engineer zu »Jeffery Deaver: Lautloses Duell« 06.07.2005
Ich habe das Buch gelesen während meienr Zeit im Krankenhause, als ich dort wegen eines Beinbruchs lag. Zu hause habe ich es dann zu Ende gelesen. Das Buch an sich finde ich sehr spannend und leicht lesbar. Ich bin 19 Jahre und besuchte bis zu diesem Jahr eine Oberstufe, mit dem SChwerpunkt Technische Datenverarbeitung. Ich war also mit den ganzen Kram vertraut. Das witzige ist, dass meine Mutter dieses Buch zuerst gelesen hatte und es mit empfohlen hatte.

zu Story ansich muss gesagt werden sie ist nicht linear und trotzdem überschaubar, das macht das Buch so gut!

Mir persönlich ging es so, dass ich eine unheimliche Sympathie zu dem "lieben, zu Unrecht im Gefängnis sitzenden Genie, aber bodenständigen und liebenden" Menschen Gilette aufgegbaut habe.
So war es ja auch sicher beabsichtigt.

Ebenfalls Bishop entwicklet sich nach und nach zu einer Sympathie Figur, die zunächst Anny Anderson schien.

Die Sache um Phate ist ein wenig mysteriös. Aber scheinbar ist Phate nicht nur ein mathematischer kluger Kopf sondern auch jemand der im "Real-Life" zurecht kommt, oder kam....(Vorwurf von Phate an Gillette)

Leider erfährt man im späteren Verlauf nicht eine völlige Offenbarung des "imaginären Trapdoors" XD ..Schade... eine
Public Code Aufdeckung wäre doch hilfreich (Achtung Ironie)

Naja ...ich will mehr von Gilette und Bishof lesen, gibt es andere Bücher, in denen diese Charaktäre auch auftauchen, viele grüße rené
Tom Potter zu »Jeffery Deaver: Lautloses Duell« 02.04.2005
Ein faszinierender Thriller von Jeffery.So viel ist klar.Aber da mir die Inhaltsangabe s.o.nicht sonderlich gefallen hat,fasse ich die Geschichte jetzt noch einmal kurz zusammen.
Die Handlung spielt im nordkalifornischen Silicon Valley,dem Zentrum der Computerindustrie,nahe der berühmten Stanford Universität.
Alles ist in Dach und Fach,doch plötzlich geschehen mysteriöse Ereignisse:Eine angesehene Spezialistin für Frauenrechte wird tot auf einer Wiese liegend aufgefunden,der Direktor einer Elite-Privatschule für Buben mit strengsten Sicherheitsvorschriften(Schimpfen verboten!)wird erstochen,die Tochter eines schwerreichen Geschäftsmanns wird von ihrem angeblichen Onkel aus einer der bestbewachten Volksschulen Amerikas entführt und später allein auf einer gottverlassenen Straße ausgesetzt,der Frau des Detectives Frank Bishop wird eine nicht vorgesehene Spritze verabreicht-kurz danach zeigt der Computermonitor Herzstillstand an(was jedoch nicht der Realität entspricht,wie die Ärzte herausfinden),und die gesamten Verkehrsampeln San Joses spielen auf einmal verrückt und lösen dadurch ein fürchterliches Chaos im Abendsverkehr auf den Straßen aus.
Was steckt hinter all diesen so seltsamen Vorfällen?
Die kalifornische Abteilung für Computerkriminalität findet schon bald heraus wer für diese Ereignisse verantwortlich ist und mit welchen Mitteln sich der Täter genauere Informationen über seine Opfer verschafft,diese ausspioniert und letzlich brutal ermordet.Der Täter versteckt sich hinter dem Pseudonym Phate(fate=Schicksal),sein richtiger Name aber lautet Jon Patrick Holloway.
Doch sich so viele Informationen über den Täter zu verschaffen,ihm schon so dicht auf den Fersen zu sein,das hätte die Polizei nicht ohne die Hilfe von Wyatt Edward Gillette,Computergenie und ehemaliger Hacker,der das Sicherheitssystem des amerikanischen Verteidigungsministeriums geknackt hat und zur Zeit eine mehrjährige Haftstrafe zu verbüßen hat,geschafft.Die Polizei macht ihm einen Vorschlag:Wenn er ihnen dabei hilft den Mörder zu erwischen,bekommt der früher bis zu neununddreißig Stunden hintereinander am Computersitzende einen Laptop zugestellt.Gillette nimmt das Angebot an und macht sich mit dem Team der CCU(Abteilung für Computerkriminalität)auf die Jagd nach dem Mörder,der schon sein nächstes Opfer im Visier hat...
sandweibchen zu »Jeffery Deaver: Lautloses Duell« 16.11.2004
also ich bin gerade mit dem buch fertig geworden und musste feststellen.....es ist einfach eines der besten bücher die ich jemals gelesen habe. mehr gibts darüber einfach nicht zu sagen obwohl ich 200 zeichen schreiben muss!
S.thommes zu »Jeffery Deaver: Lautloses Duell« 11.11.2004
Dieses Buch ist ein verstricktes aber denoch verständliches Buch.
Die Handlung verändert sich mehrmals Dramatisch und am Schluß, wenn amn meint jetzt kommt die schnultze wird es nochmal richtig fesselnd!
Jeffery Deaver schafft es,
uns zu zeigen wie leicht wie Vorurteile zu bilden und gar nicht näher Nachschauen!
Sehr empfelens wert!
Jörg zu »Jeffery Deaver: Lautloses Duell« 15.10.2004
Ich fand das Buch klasse. Man findet Einblick in die sonst so fremde Welt der Hacker. Und wie erschreckend real das Ganze wirkt. Dass Daten etc. auspioniert werden, ist ja heute kein grosses Geheimnis mehr. Und dadurch entpuppt sich das sonst so "hilfreiche" Internet als tödliche Falle für die User.
Wer Thriller im Internet-Millieu liebt, wird um diesen Roman nicht herumkommen.
Und keine Angst:
Internet- und Hackerbegriffe werden auf den letzten Seiten erklärt.
Und das Beste: Die Kapitelseiten hat Jeffrey Deaver im Binärcode geschrieben
Philip zu »Jeffery Deaver: Lautloses Duell« 26.07.2004
Das Buch ist einfach klasse! Ich hab es auf einer Zugfahrt, die 12 Std. dauerte halb durchgelesen...! Und heute bin ich auch ein ganzes Stück weitergekommen!
Für mich zählt er schon jetzt zu einen meiner Lieblingsautoren!!
Ich bin hellauf begeistert!!
kue zu »Jeffery Deaver: Lautloses Duell« 03.04.2004
Obwohl Deaver aus einer großen Menge amerikanischer Spannungsautoren noch positiv herausragt, war dieses Buch für mich eine mittelprächtige Enttäuschung. Okay, es liest sich sehr rasant, weil immer irgendwie irgendwas passiert. Aber das haben so viele amerikanische Romane gemeinsam.

Wenn man sich dann mal genauer anschaut, was da so alles passiert, kräuseln sich meine Nackenhaare. Wie oft die Handlung dreht, wie schnell aus Freund Feind und dann doch wieder Freund wird, wie rasch man dem Killer auf den Fersen ist und ihn dann doch nicht zur Strecke bringen. Das Buch strotzt nur so von Versatzstücken und Klischees, der Handlungs- und Spannungsaufbau ist allenfalls routiniert, aber nur mäßig originell... Da liegt der Killer am Boden, sein Häscher bedroht ihn mit der Pistole, als plötzlich das Licht ausgeht. Natürlich weil der Killer und Cracker das alles in weiser Voraussicht so programmiert hat.

Da werden die Geschehnisse gedehnt und gebogen, dass die Balken bald schon krachen. Mit Logik hat das nur selten was zu tun. Man merkt leider zu gut, mit welchem Hintersinn das Buch geschrieben wurde: einen möglichst actionreichen Film im Stile von "Scream" daraus zu produzieren. Ist ja nicht schlimm, kann ja durchaus gut werden, aber dann lasse ich mich doch lieber im Kino berieseln, als diesen Trash-Thriller erneut zu lesen.
Benjamin Leitz zu »Jeffery Deaver: Lautloses Duell« 22.03.2004
Wer nur die Lincoln Rhyme Romane von Deaver kennt sollte sich ruhig an dieses Buch trauen!! Genau wie die LR Bücher ist es packend bis zum schluss und wartet mit immer neuen überraschungen auf. Dabei ist in Sachen Kriminalistik in bezug auf die Realität wieder alles in bester Ordnung
Umbroultra zu »Jeffery Deaver: Lautloses Duell« 21.02.2004
Ein echt spannender Deaver. Villeicht hat derAutor hier und da etwas zu viel Fantasie an den Tag gelegt,aber auf jeden Fall ein lohnendes Buch.
frost zu »Jeffery Deaver: Lautloses Duell« 13.02.2004
das buch war verdammt gut, ich hab es auch verschlungen....aber ganz so einfach wie es deaver hier darstellt ist es im richtigen leben bei weitem nicht....teilweise ist es für phate schon verdammt einfach in ein anderes system zu kommen, was aber in der realität wirklich nicht ganz so einfach geht.....aber das buch hat trotzdem gerockt....deaver rockt
Ingo Heinl zu »Jeffery Deaver: Lautloses Duell« 15.12.2003
Hi Deaver-Fans!
Ich fand das buch Klasse und habe es Dank freier Tage förmlich verschlungen.
Wer da von "Bullshit" spricht hats nicht verstanden. Das ist der neue Einbrecher der Zukunft, der Hacker. Wenns so "absurde Phantastereien" sind ist doch die Frage warum immer mehr grosse Unternehmen mit PC-Netzwerken einen Riesenaufwand zum Schutz dieser betreiben. Deaver kann also garnicht so falsch liegen und es soll kein Sachbuch sein.
SNES zu »Jeffery Deaver: Lautloses Duell« 26.11.2003
Sorry, das Buch ist so ziemlich der größte Mist, den ich je gelesen habe. Es wimmelt nur so von logischen Fehlern und völlig absurden Phantastereien. Der Gipfel ist aber, wenn der Autor im Nachwort betont, dergleichen würde sich alltäglich abspielen...
Mein Urteil: Bullshit. Klarer Fall für den Altpapiercontainer.
Tobias Wilhelm zu »Jeffery Deaver: Lautloses Duell« 06.09.2003
Hy!
Also Ich habe dieses Buch nicht gelesen, sondern geradezu verschlungen. Ich selbst mache sehr viel mit Computern und kannte daher ca. 95% der Begriffe. Das Buch ist absolut genial, und wenn jemand noch solche Bücher kennt, die in etwa genau so sind ( was Ich z.B. auch sehr gut fand war Ch@os), schreibt mir bitte eine Mail. Danke schon mal
frontside_2002 zu »Jeffery Deaver: Lautloses Duell« 21.06.2003
Hi Fans!
Das Buch war eucht klasse! Ich konnte zwar mit den ganzen Cumputerbegriffen am Anfang nichts anfangen, da ich kein Experte bin. Man konnte sich aber durch gute Erklärungen des Autors gut in die Materie einlesen.
J. Deaver beschreibt mal wieder hervorragend, wie sich die Kriminalität diesmal im Multimediabereich breit macht.
Ob diese Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht weiss ich nicht, aber diese Form der Computerkriminalität stellt in der Realität eine wirklich ernst zu nehmende Bedrohung da. Sie muss ja nicht gleich mit einem Mord enden, aber E-mails Bankkonten u. ä. können von Dritten schon mal gelesen u. maniupuliert werden, meine ich.
Maria Kalinin zu »Jeffery Deaver: Lautloses Duell« 23.04.2003
zuerst dachte ich ,, ohh gott´´ das werde ich gar nicht erst verstehen da ich keine ahnung von pc`s habe. Aber er hat es so gut geschrieben und die begriffe erklärt das ich alles gut verstand. Der Roman war klasse hat ehrrlich sehr gut gefallen und da es auch gut ausgeht finde ich es super.Das buch war sehr Spannend und interressant zugleich , ich habe mich überhaupt nicht gelangweilt sondern ganz im gegenteil. Ah ja würde sehr gerne mal wissen ob das auf wahrer Begebenheit bassiert oder nur ein spannender Roman über die genialität eines mannes namens john Patrick Holloway der leider so bessen von diesem Spiel war das er auch in der realen welt es vortsetzte. Und was ich mal gerne mal wissen möchte wer war diese Patrizia Nolan???
TS2003 zu »Jeffery Deaver: Lautloses Duell« 08.04.2003
RICHTIG GUT !!!!

Na ich war im ersten Moment recht im Zweifel bei diesem Roman. Wiedermal ein Serienkillerroman, die in den letzten Jahren ja den Markt überschwemmen und langsam langweilig werden.
Doch bei diesem Roman war ich begeistert, vom ersten Moment an fesselte er mich und ich fraß die Seiten regelrecht.
Es hat Spass gemacht diesen Roman zu lesen. Sehr spannend. Und vorallen, als "geübter" Krimileser, kennt man ja schon so die eingängigen Wendungen eines Autor. Aber hier würde ich überrascht, denn es ging anders weiter als man dachte. Auch wenn ich öfter "Hä??" machen mußte. Der Witz ist wenn man zurückschlägt, im Buch, dann waren die "kleinen" Hinweise da.
Witzig die Kapitelbezeichnung - in binärer Form.
Auch lernt man was über Computer .
Absolut lesenwert. LESEN LESEN. Hoffe die anderen Romane des Autor sind auch so gut.
Sebastian zu »Jeffery Deaver: Lautloses Duell« 08.01.2003
Das Buch ist echt klasse. Auch wenn mir, als Mann vom Fach, der Eine oder Andere Schauer über den Rücken gelaufen ist bezüglich Schilderung einiger computertechnischer Sachverhalte! Dies ist aber keinesfalls ein Grund das Buch negativ zu bewerten. Spannend bist zum Schluss!
Frank zu »Jeffery Deaver: Lautloses Duell« 06.01.2003
"Lautloses Duell" ist ein Spitzentitel, der durch die Möglichkeiten, die in der heutigen computerabhängige Zeit gegeben sind, die ganze Umwelt (Behörden, eigene Daten etc.) zu manipulieren angst macht, es besäße wirklich jemand da draußen so viel kriminelle Energie wie PHATE in diesem Thriller, denn dann gnade uns Gott!

Gruss
FAC
Eva zu »Jeffery Deaver: Lautloses Duell« 10.10.2002
Deaver ist ein toller Autor, der es schafft bis zur letzten Seite die Spannung zu erhalten.Auch für "Zivilisten" ein gut verständliches Buch.
M. zu »Jeffery Deaver: Lautloses Duell« 27.09.2002
Lautloses Duell ist ein Roman von dem man nicht mehr loskommt ich selber habe ihn schon 2 mal in einem halben Jahr gelesen!
Weiter so!
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