Die Schule des Schweigens von Jeffery Deaver

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1995 unter dem Titel A Maiden´s Grave, deutsche Ausgabe erstmals 1996 bei Blanvalet.
Ort & Zeit der Handlung: USA / Kansas, 1990 - 2009.

  • New York: Viking, 1995 unter dem Titel A Maiden´s Grave. 422 Seiten.
  • München: Blanvalet, 1996. Übersetzt von Wulf Bergner. 505 Seiten.
  • München: Goldmann, 1998. Übersetzt von Wulf Bergner. ISBN: 3-442-43458-0. 505 Seiten.
  • München: Goldmann, 1999. Übersetzt von Wulf Bergner. 505 Seiten.

'Die Schule des Schweigens' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Im »Weizenstaat« Kansas entführen drei entflohene Häftlinge einen Schulbus mit zwei Lehrerinnen und acht taubstummen Mädchen und flüchten mit ihnen in einen abgelegenen ehemaligen Schlachthof. Handy, der Anführer, stellt ein Ultimatum: Ein Hubschrauber müsse umgehend bereitgestellt werden, sonst werde jede Stunde ein Mädchen umgebracht. Arthur Potter, psychologisch geschulter FBI-Spezialist, leitet die Polizeiaktion. Dabei kämpft er nicht nur gegen Geiselnehmer der brutalsten Sorte, sondern auch gegen übereifrige Kollegen, die sensationslüsterne Presse, einen korrupten Staatsanwalt.

Das meint Krimi-Couch.de: »24 Stunden im Schlachthaus« 100°Treffer

Krimi-Rezension von Horst Ecke

von Friedrich-Glauser-Preisträger Horst Eckert
(zuerst in: kaliber38.de, Mai 2001)

Seit seinem Roman Die Assistentin (verfilmt mit Denzel Washington unter dem Titel »Der Knochenjäger«) ist der US-amerikanische Autor Jefferey Deaver auch hier zu Lande einem breiteren Publikum bekannt. Noch spannender und ein Muss für Krimifreunde ist allerdings sein zuvor erschienener Roman »Schule des Schweigens« (1998, Goldmann-Taschenbuch).

Drei schwerkriminelle Ausbrecher kidnappen auf eine Gruppe von acht gehörlosen Mädchen samt zweier Lehrerinnen und verschanzen sich mit ihnen in einem stillgelegten Schlachthaus. FBI-Agent Arthur Potter, erfahrener Spezialist für Verhandlungen mit Geiselnehmern wird an den Tatort gerufen und übernimmt das Kommando über eine Armada diverser Polizeikräfte. Potters Maxime: Die Gangster dürfen das Gebäude nur verlassen, um sich zu ergeben. Ein nervenaufreibendes Feilschen um das Leben der Geiseln nimmt seinen Lauf.

Das alte Schlachthaus wird zur Hölle für die Schülerinnen und die beiden Frauen, während draußen Potter an mehreren Fronten kämpfen muss: Gegen die Medien – immerhin verfügen die Geiselnehmer über einen Fernsehapparat und könnten Potters Täuschungsmanöver durchschauen – gegen die örtliche Polizei, die lieber schießen möchte als verhandeln, gegen das Spezialkommando des Bundesstaates Kansas, das angetrieben von einem geltungssüchtigen Gouverneur die Geiseln auf eigene Faust zu befreien plant, gegen einen Staatsanwalt, der den Gangstern nachgeben will, um das Leben der Mädchen zu retten, und sich dabei mit den Medien verbündet.

FBI-Mann Potter wird zunehmend von Selbstzweifeln geplagt. Drinnen findet die taubstumme Melanie, jüngere der beiden Lehrerinnen, zu ungeahntem Mut. Handy, der Anführer der Geiseln bleibt dagegen eiskalt, als hielte er Trümpfe in der Hand, von denen keiner etwas ahnt. Und tatsächlich nimmt die Geschichte kurz vor Schluss eine weitere, atemberaubende Wendung.

Deavers Sprache ist knapp und trocken, seine Figurenzeichnung plausibel und ohne die seitenlange Schilderung von Äußerlichkeiten, wie sie in schwächeren US-Krimis oft üblich ist. Die Vielzahl der Konflikte, die ständig drohende Katastrophe und vor allem die Authentizität der Beschreibung tragen den Plot mühelos über 506 Seiten. Keine Klischees, keine Heldenfiguren, Deaver verzichtet auf jede Schwarzweißmalerei. Nur ein Tag, fast ausschließlich ein Schauplatz – auch dadurch wird das Ganze aufregend dicht. Mit »Schule des Schweigens« hat sich Jefferey Deaver in die Spitzengruppe der zeitgenössischen Kriminalschriftsteller geschrieben. Es ist der spannendste Krimi, den ich in den letzten zwei, drei Jahren gelesen habe.

Das meinen andere:

»Herausragend, packend und erschreckend real« (Publishers Weekly)

Ihre Meinung zu »Jeffery Deaver: Die Schule des Schweigens«

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Kasia zu »Jeffery Deaver: Die Schule des Schweigens« 04.01.2015
"Die Schule des Schweigens" ist ein geniales Buch und das Beste, was ich in 2014 gelesen habe. Da bin ich mir fast sicher!
Ich werde nicht den Inhalt des Buches erneut ausbreiten, denn dieser ist ja einigermaßen bekannt (zumindest, wenn man sich für Herrn Eckes Rezension interessiert hat).
Was mich richtig gepackt hat, ist eine Geiselnahme in "Echtzeit". Die Verzweiflung, die Gedankengänge des Verhandlers und des GN, das Tempo des Buches - alles ist nachvollziehbar und für mich war es erlebbar.
Die Spannung war teilweise so hoch, dass der eine oder andere Fingernagel wieder den Weg in den Mund gefunden hat. Leider ...
Neben der sehr spannenden Geschichte bekam ich als Leserin sehr viele Hintergrundinformationen bezogen auf Verhandlungsstrategien und die Psyche von GN. Ebenfalls in Bezug auf Hörgeschädigte und stumme Menschen.
Ich kann und habe das Buch bereits mehrfach empfohlen. Der einzige Nachteil des Romans ist, dass man ihn kaum aus der Hand legen kann, um seinen Alltagsverpflichtungen nachzugehen ... :-)
99° !!!
McGarrett zu »Jeffery Deaver: Die Schule des Schweigens« 31.08.2012
Wenn sich jemand eine Zeit lang bei einem fetzigen Thriller einfach entspannen möchte, ohne nachhaltige Eindrücke zu erwarten, dann ist Jeffery Deaver in aller Regel eine sichere Bank. Ich habe noch kein Buch von ihm gelesen, das mir nicht gefallen hätte (gemäß der obigen Ansprüche).
Dieses hier sticht für mich aber aus allen anderen, die ich kenne, heraus. Das hier ist ein überdurchschnittlicher Deaver (für mich der Beste bisher). Von dem Augenblick an, als die beiden Typen wie aus dem Nichts auftauchen, entsteht eine zugleich beklemmende wie auch atemlos machende Spannung, die bei mir bis zum Schluss des Buches anhielt.
Woran liegt das? Er trifft bei mir wahrscheinlich genau auf den Punkt. Er dehnt nicht nur die immer schwer zu ertragende Situation unendlich aus, in der der Starke den Schwachen quält, nein, hier sind es besonders ekelerregende Kreaturen, die wehrlose Schulkinder, die dazu noch taub sind, stundenlang in einem nahezu dunklen Raum ihrem Grauen überlassen.
Weitere Emotionen werden durch das Wechselspiel des guten (der Psychologe) und des bösen (der politisch ambitionierte Vorgesetzte) Polizisten erzeugt.
Meine Ansprüche an einen Thriller sind vollständig erfüllt, daher Höchstwertung.
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Judith Puppe zu »Jeffery Deaver: Die Schule des Schweigens« 03.12.2011
Ich habe selten ein Buch was ich nach der ersten Seite nicht mehr aus der Hand legen möchte. Dieses war so eins. Jede freie Minute habe ich mich mit dem Buch auf´s Sofa verzogen. Gut geschrieben, wirklich spannend. Ich habe mit den Geiseln gelitten und die Gangster verflucht. Dies ist ein Buch was lesenswert war. Weiter so.
HeJe zu »Jeffery Deaver: Die Schule des Schweigens« 10.10.2010
Mein erstes Buch von Jeffery Deaver und ich muss sagen, ich denke auch das Letzte.
Prinzipiell kein so schlechtes Buch, allerdings zieht sich der Plot unheimlich in die Länge, ohne dass es von der Spannung her gesteigert wird. Für mich daher nur ein zweitklassiger Krimi.

Die beschriebenen Szenen im Schlachthaus waren gelungen, doch die ganze Verhanldungssache war langweilig, langatmig und trocken zu lesen (bis auf die Telefonate zw. Potter und Handy).

Dennoch: 70 Grad
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laney58 zu »Jeffery Deaver: Die Schule des Schweigens« 09.04.2009
Nachdem ich bereits eine Reihe von Deavers Rhyme/Sachs-Geschichten gelesen habe, war ich -bei aller Spannung und Dichte, die 'Schule des Schweigens' besitzt, am Ende doch ein bisschen enttäuscht...
Die Plotkurve fand ich dann doch etwas zu rasant und durch nichts im Verlauf der Geschichte auch nur mit einem kleinen Hinweis(lein) antizipiert... Ein bisschen Schade, naja, und die Love-Story gehört einfach rein, ein wenig konstruiert kommt sie aber schon 'rüber...
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Nicole zu »Jeffery Deaver: Die Schule des Schweigens« 27.11.2008
Schule des Schweigens war das erste Buch, dass ich von Deaver las. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Mittlerweile zieren schon 12 Bücher von Herrn Deaver meine Bücherregale. Ein überragender Autor, der von der ersten bis zur letzten Seite die Spannung erhält. Ich kann das Buch "lautloses Duell" wärmstens empfehlen (ich hab es nun schon mindestens 6 mal gelesen und es ist immerzu wieder spannend)
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Margit zu »Jeffery Deaver: Die Schule des Schweigens« 20.06.2008
Ich kannte Jeffrey Deaver noch nicht als ich dieses Buch las. Das Buch ist sehr spannend und man kann es kaum aus der Hand legen. Es war eins der Highlights, welches ich in letzter Zeit gelesen habe.
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Amouna zu »Jeffery Deaver: Die Schule des Schweigens« 17.05.2008
Mein erstes Buch von J. Deaver, nicht schlecht aber auch nichts, was mich vom Hocker hauen würde. Ich stimme KrimiWolf zu, die Geschichte wäre nichts ohne die Telefonate zwischen Potter und Handy, dazu ist A. Potter absoluter Sympathieträger - weg mit Harry Potter, Arthur Potter ist mir lieber! Allerdings stört die Liebesgeschichte am Ende des Buches doch arg und wirkt doch sehr konstruiert. Die Auflösung ist aber megaspannend, von mir daher 85°.
KrimiWolf zu »Jeffery Deaver: Die Schule des Schweigens« 26.02.2008
Anfangs war ich etwas skeptisch. Dies war mein erstes Deaver Buch nach der hervorragenden Lincoln Rhyme Reihe, also eigentlich mein achter Deaver.
Doch dieses Buch war auch wieder ein echter Knaller.
Superspannend erzählte Geschichte, obwohl die Story vom Thema eigentlich relativ einfach gestrickt ist.
Doch das Buch lebt von den hervorragenden Dialogen zwischen Potter und Handy. Vor allem die von Potter vermuteten Antworten von Handy fand ich teilweise recht amüsant.
Trotzdem ist Schule des Schweigens nichts für schwache Nerven.
Sehr eindrucksvoll gelang auch der Einblick in die Welt der Gehörlosen.
Das Ende ist, Deaver typisch, voller Überraschungen und Wendungen.
Eine absolute Empfehlung.
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Diego zu »Jeffery Deaver: Die Schule des Schweigens« 23.01.2008
Für mich auf jeden Fall eines seiner besten Bücher,ich hab es fast ohne Pause durchgelesen.Absolut spannend und ein überraschendes Finale.Toll geschrieben.Nie langatmig.SUPER!
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Rolf.P zu »Jeffery Deaver: Die Schule des Schweigens« 07.01.2008
Einer, der für mich besten Thrillerautoren der Gegenwart.

Jeffery Deaver zieht den Spannungsbogen kontinuierlich an.
Habe das Buch in einem Zug durchgelesen und war mehr als begeistert.

Ein echter VOLLTREFFER ! Hochgradig empfehlenswert !
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lifeguard-ernst zu »Jeffery Deaver: Die Schule des Schweigens« 04.08.2007
Die meisten Kommentare treffen genau ins Schwarze: Ein Klasse-Krimi. Was mir besonders gefällt: keine Überflüssigkeiten, keine seitenlangen Gefühlsbeschreibungen keine nebenherlaufende Liebesgeschichte. Einfach nur eine gute und detaillierte Story. Typisch Deaver. Danke.
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Papa Rolf zu »Jeffery Deaver: Die Schule des Schweigens« 11.05.2007
Eine spannende Geschichte mit vielen Wendungen. Immer wenn man glaubt, den weiteren Vorgang zu kennen nimmt die Geschichte einen neuen Verlauf.
Die einzigartige Klasse Deavers zog sich wie ein roter Faden bis zum exzellenten Schluss durch. Einer der intelligentesten und besten Krimis, die ich gelesen habe.
Ich kann dieses Buch nur uneingeschränkt empfehlen!
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mac-knife zu »Jeffery Deaver: Die Schule des Schweigens« 31.08.2006
Ich habe jetzt schon einige Deaver gerade aus der Lincoln Rhyme-Reihe gelesen. Gut gemachte "Pageturner" - durchaus. Die Tiefe der Figuren wird aber, wie ich finde, leider allzuoft dem rasanten Plot geopfert.
Schule des Schweigens ist da ein echter Rausrager. Die Geschichte entwickelt sich wie von selbst - wirkt weniger einem festen Drehbuch untergeordnet als viele andere seiner Thriller. Ich habe mich diesmal sehr, sehr gut unterhalten gefühlt.
Was mich aber schon fast als stereotyp und damit im Bereich des Vorhersehbaren bei Deaver stört sind die unvermeidlichen "dahinter-steckt-etwas-ganz-anderes"-Lösungen am Schluss.
Nichts desto trotz habe ich gerade die letzten 3 Seiten mit Genugtuung, Mitgefühl und leichter Gänsehaut mehrfach gelesen. Ein Klasse Abschluss - dann doch. Chapeau!
Calimero zu »Jeffery Deaver: Die Schule des Schweigens« 19.12.2005
Kann mich dort Größtenteils Snoozers Meinung anschließen:

Deaver ist einfach (neben Dennis Lehane) der Beste, und wenn, dann muss man schon auf sehr sehr hohem Niveau meckern.

Ich finde auch, dass Deaver es besser kann und die Lincoln Rhyme-Reihe (wie schön...gestern lief "der Knochenjäger" im TV) noch eine Spur besser ist als die übrigen Romane.

Dennoch ist Schule des Schweigens ein gnadenlos gutes Buch. Spannung pur und wieder einmal kommt Deavers größtes Talent zum tragen...die Darstellung von Characteren. Bei keinem anderen Autor meint man derart die Figuren vor sich zu sehen.

Eigentlich erstaunlich, dass man 24 Stunden an ein und demselben Ort so kurzweilig niederschreiben kann.

Fazit: Tolles Buch...aber erst die LR-Reihe lesen..die ist noch einen Tick besser
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morus64 zu »Jeffery Deaver: Die Schule des Schweigens« 07.09.2005
Einer der am höchsten bewerteten Krimis auf der Couch - und das wirklich mit vollem Recht. Es ist schon makaber-schaurig, wie Deaver da im plastisch dargestellten Gemäuern eines alten Schlachthauses ein Szenario entwirft, dass einen zum Weiterlesen zwingt.
Schon die Idee, einem routinierten Geiselbefreier a' la H.-J. Wischnewski mit all' seinen psychologischen Tricks über die Schulter schauen zu dürfen, entwickelt eine erfrischend andere Dramatik im unübersichtlichen Krimi-Wusel.
Endlich erfährt man vom "Stockholm-Syndrom". Man muß es nicht wissen, aber wenn, kann das zumindest bei G. Jauch nicht nur hilfreich, sondern auch respekteinflößend sein.....
Und diese letzten 60 Seiten sind einfach ein gnadenloser Hammer an dramatischer Wucht, urplötzlicher (okay: etwas konstuierter) Wendung, die mich spontan an den "Vogelmann" erinnert haben - jedoch um Längen besser!
FAZIT: 98 GRAD (vgl. Anja S.), man muß ja nach oben noch eine Minimal-Reserve lassen, wer weiß, was noch kommt.
P.S.: als Nächstes freut sich das "Nordermoor" darauf, endlich vom Regalstaub befreit zu werden.
Hochgelobter Island-Krimi - lesen wir mal!
Andreas Theune zu »Jeffery Deaver: Die Schule des Schweigens« 07.12.2004
Mir hat "Schule des Schweigens" über weite Strecken sehr gut gefallen. Der Charcater des Verhandlers Potter und auch der des Geiselnehmers Handy sind sehr gut ausgearbeitet. Durch die gehörlose Melanie erhällt der Leser geschickt einblick in die Welt der gehörlosen. Die polizeiarbeit wird sehr glaubwürdig beschrieben und es stellt sich nicht das häufig festgestellte Gefühl ein, der Autor leide an Größenwahn. Trotzdem kann mich Schule des Schweigens nicht vollends überzeugen. Dies liegt vorallem am Ende. Die Wendungen die Deaver dort einbaut nehmen dem Buch in gewissser Weise seine glaubwürdigkeit und waren zudem zum teil vorhersehbar. So wurde gegen Ende weder eine hohe Spannung erzegut, noch wurde die Stimmung aufrechterhalten. Stattdesse will Deaver mit etlichen Überraschungseffekten glänzen, die ich unpassend finde. Trotzdem ist Schule des Schweigens ein sehr lesenswerter Krimi, der mich dazu motiviert mehr von jeffrey Deaver zu lesen.
daniel mores zu »Jeffery Deaver: Die Schule des Schweigens« 16.11.2004
ich bin noch nicht fertig, also bitte nichts verraten.

habe gestern nacht die erwartet unerwartete wende nahe dem ende eines jeden deaver buches erreicht, und bin schon jetzt vollauf begeistert.

mal abgesehen vom schreibstil (genial, am besten mal in englisch lesen) und der dramatik (ebenfalls wie immer haarsträubend und packend) finde ich das thema äußerst interessant.

ich frage mich immer, wie schafft er es, so genau die tätigkeiten seiner figuren wiederzugeben und einem laien dennoch schmackhaft zu machen. man kann sich wirklich in den vermittler hineinversetzen, bricht beinahe in verzweiflungs-heulkrämpfe aus wenn diesem eine ungerechtigkeit wiederfährt, möchte saboteure und querulanten am liebsten aus dem buch herausreißen und grün und blau ohrfeigen.

so, und jetzt muss ich schluss machen und den schluss lesen !
snoozer zu »Jeffery Deaver: Die Schule des Schweigens« 14.08.2004
sehr gutes Buch, aber Deaver kann es NOCH besser (Rhyme/Sachs-Reihe) allerdings hab ich auch schon Schlechteres aber nicht wirklich Schlechtes von ihm gelesen (Tränen des Teufels).

Vielleicht kommt dem Leser die Spannung hier manchmal ein bisschen sehr konstruiert vor, zumindest war es bei mir so, aber durch die Auflösung am Schluss geben auch die kleinen Ungereimtheiten Sinn. Nur dass Der Ermittler (bzw Verhandler) diese nicht bemerkt, bleibt als schlechter Nachgeschmack über den man jedoch gerne hinwegsieht.

Deaver ist klasse ! :-)
Dieter zu »Jeffery Deaver: Die Schule des Schweigens« 05.08.2004
Jeffery Deaver ist weder von Patterson,Coben oder gleicher Rieger zuschlagen.Er ist einfach kongenial den igal welches Buch,jedes war ein Hammer.

Deaver hoffentlich schreibst du noch lange.!!!!!
Dieter zu »Jeffery Deaver: Die Schule des Schweigens« 05.08.2004
Jeffery Deaver ist weder von Patterson,Coben oder gleicher Rieger zuschlagen.Er ist einfach kongenial den igal welches Buch,jedes war ein Hammer.

Deaver hoffentlich schreibst du noch lange.!!!!!
Martina zu »Jeffery Deaver: Die Schule des Schweigens« 01.08.2004
Meiner Meinung nach ein sehr spannendes Buch, wie alle von Jeffrey Deaver. Nur der Schluss ist etwas unrealistisch.
Benjamin Leitz zu »Jeffery Deaver: Die Schule des Schweigens« 22.03.2004
Ein echter Deaver!
Diesmal wird einem die Rolle des Vermittlers näher gebracht. Die Hauptcharaktere sind wunderbar und auch hier herrscht spannung bis zum Schluss! Zeitweise langatmig? Vielleicht ein wenig jedoch nicht so schlimm das man aufhören möchte. Je näher man dem Ende kommt desto lieber möcht man in das Buch "hineinspringen" und den ein oder andere Charakter zur vernunft bringen.
pet zu »Jeffery Deaver: Die Schule des Schweigens« 18.10.2003
Hätte ich nicht gewusst, wer das Buch geschrieben hat, hätte ich gesagt: gutes Buch, recht spannend. Doch bei Jeffery Deaver ist meine Erwartungshaltung sehr hoch. Und an die Lincoln-Rhyme-Romane kommt "Schule des Schweigens" bei weitem nicht ran. Die Handlung zieht sich doch über weite Strecken recht langatmig hin und auch das Deaver-typische Ende hat mich enttäuscht. Mehr hätte man aus den gehörlosen Geiseln machen können. Ich hatte vermutet, daß sie ihre mit ihrenn Vorteilen gegenüber Hörenden (z.B. Gebärdensprache) mehr bewirken würden. Dieses mal nur 75 Grad für Deaver.
frontside_2002 zu »Jeffery Deaver: Die Schule des Schweigens« 12.09.2003
Hi Deaver-Fans!
Ich fande das Buch streckenweise sehr langatmig, gerade wenn es um die entführten Geiseln geht, welche im Schlachthaus gefangen waren. Der Charakter von Agent Potter war aber umso überzeugender.
Der Schluss des Buches ist wieder mal typisch Deaver-like, mit unerwarteteten Geschehnissen. Trotzdem ist es Deaver dieses mal nicht so gut gelungen, einen spektakulären Schluss zu schreiben, wie ich finde.
Trotzdem ist und bleibt Deaver in meinem Bücherregal u. ich freue mich schon auf seine von mir noch nicht gelesenen Bücher.
S. Eisenbarth zu »Jeffery Deaver: Die Schule des Schweigens« 09.09.2003
Spannend - aber (mir persönlich) zu unrealistisch!???
SilkeS. zu »Jeffery Deaver: Die Schule des Schweigens« 14.05.2003
Etwas schwergetan habe ich mit dem Buch anfangs schon.
Der Einstieg ist sehr komplex mit vielen Namen und man wird einfach so ins Geschehen geschmissen.
Doch es ist ein sehr guter Krimis, der mehrere Spitzen und Höhen hat und man kann ihn kaum aus der Hand legen, denn es passiert ständig was anderes.
Errinnert mich aber ein wenig an "Der Insektensammler"


Anja Schade zu »Jeffery Deaver: Die Schule des Schweigens« 14.05.2003
Wahnsinnig spannend.
98 Grad
Anika zu »Jeffery Deaver: Die Schule des Schweigens« 18.12.2002
Ich habe dieses Buch jetzt schon eine ganze Weile in meinem Bücherschrank stehen (natürlich auch gelesen) und habe nun durch eine Schulaufgabe in Kunst inspiriert, versucht, den Schauspielplatz von "Schule des Schweigens", nämlich die alte Fabrik als surreale Bühne darzustellen! Morgen werde ich nun sehen, ob meine Mitschüler es genauso bedrängend finden, wie ich es darzustellen versucht habe! Wünscht mir Glück!
Frank zu »Jeffery Deaver: Die Schule des Schweigens« 22.09.2002
Jeffrey Deaver ist der derzeit beste Thrillerautor. "Die Schule des Schweigens" zeichnet ein eindrucksvolles und beängstigendes Szenario einer Geiselnahme auf. Wobei Deaver es versteht auch die Anspannung der am Tatort befindlichen Polizeibeamten realistisch zu schildern. Es macht mich - als Leser - wütend, wenn ich miterleben muss, wie FBI-Agent Arthur Potter, der Verhandler alles in seiner Macht stehende tun, um ein Blutbad zu verhindern, aber er vom Staat Kansas (in Form vom Stellvertretenen Generalstaatsanwalt und dem Gouvernor) Knüppel in den Weg geworfen bkommt, so dass es beinahe durch den unautorisierten Einsatz der Sondereinheit des Staates Kansas beinahe zu einem Massaker kommt.
"Die Schule des Schweigens" hat übrigens ein völlig unerwartetes Finale, das keinesfalls den Gedanken an eine Inszienierung aufkommen lässt.
Ihr Kommentar zu Die Schule des Schweigens

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