Der Insektensammler von Jeffery Deaver

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2000 unter dem Titel The Empty Chair, deutsche Ausgabe erstmals 2001 bei Blanvalet.
Ort & Zeit der Handlung: USA / North Carolina, 1990 - 2009.
Folge 3 der Lincoln-Rhyme-&-Amelia-Sachs-Serie.

  • London: Hodder & Stoughton, 2000 unter dem Titel The Empty Chair. 477 Seiten.
  • New York: Simon & Schuster, 2000. 477 Seiten.
  • München: Blanvalet, 2001. Übersetzt von Hans-Peter Kraft. ISBN: 3-7645-0128-6. 477 Seiten.
  • München: Goldmann, 2003. Übersetzt von Hans-Peter Kraft. ISBN: 3-442-35905-8. 376 Seiten.
  • München: Goldmann, 2004. Übersetzt von Hans-Peter Kraft. ISBN: 3-442-36206-7. 476 Seiten.
  • München: Bertelsmann, 2006. Übersetzt von Hans-Peter Kraft. ISBN: 978-3-570-06825-0. 538 Seiten.

'Der Insektensammler' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Lincoln Rhyme, der geniale Ermittler, will sich in North Carolina einer riskanten Operation unterziehen. Doch kaum angekommen, werden er und seine Assistentin Amelia Sachs in einen spektakulären Entführungsfall involviert. Verdächtigt wird ein sonderbarer junger Mann, den man nur den »Insektensammler« nennt. Als das Ermittlungsteam endlich das Versteck in den undurchdringlichen Sümpfen ausfindig macht, geschieht das Unfassbare: Amelia wechselt die Fronten – und stellt sich auf die Seite des Entführers.

Das meint Krimi-Couch.de: »Jeffery Deaver: Diesen Namen sollte man sich merken« 85°Treffer

Krimi-Rezension von Michael Matzer

Dies ist in der Tat ein »komplexer psychologischer Thriller«, wie es der Klappentext verspricht: Nichts ist wirklich so, wie es auf den ersten Blick erscheint. Die unscheinbare Kleinstadt im Hinterland der amerikanischen Ostküste ist ein wahres Hornissennest. Überraschungen tauchen dann auf, wenn man sie am wenigsten erwartet oder gebrauchen kann – bis zur letzten Seite.

Amerikanische Ostküste, Bundesstaat North Carolina. Im ausgedehnten Sumpfgebiet am Paquenoke-Fluss wurde die junge Archäologin Mary Beth O´Connnell entführt. Dringend verdächtig ist der 16-jährige Darrett Hanlon, der schon einiges auf dem Kerbholz zu haben scheint und in der Gegend nur »Der Insektensammler« genannt wird. Er ist ein sonderbarer Einzelgänger, der im Sumpf lebt und sich obsessiv mit »Ungeziefer« beschäftigt. Selbst vor Hornissen hat er keine Angst, denn er setzt ihre Nester manchmal als Waffe ein.

Hornissenstiche haben einen Deputy Sheriff von Tanner´s Corner so vergiftet, dass er ins Koma fiel. Er konnte die junge schwarze Krankenschwester Lynda Johanson daher nicht mehr beschützen, als sie von dem Insektensammler entführt wurde. Merkwürdig ist es schon ein wenig, dass eine Krankenschwester sich an die Stätte eines Mordes begibt, um Blumen niederzulegen. Nun ist die Polizei unter Sheriff Jim Bell reichlich verzweifelt. Und sie greift daher zum letzten Strohhalm.

Lincoln Rhyme aus New York City und seine Assistentin Amelia Sachs sind nach North Carolina gekommen, damit er sich dort in einer Spezialklinik (wo auch Lynda Johanson arbeitet) an der Wirbelsäule operieren lassen kann. Rhyme ist seit einem Dienstunfall in New York City fast vollständig gelähmt. Seinen Spezial-Rollstuhl fährt er mit Hilfe einer »Strohhalmsteuerung«, die er mit dem Mund bedient. Nur den beredsamen Kopf und den linken Ringfinger kann er noch bewegen.

Sheriff Bell, der von seiner Anwesenheit erfahren hat, tritt an ihn heran und bittet Rhyme um Hilfe bei der Lösung des Hanlon-Falles. Rhyme sieht eine Chance, sich die Langeweile vor der Operation zu vertreiben und willigt ein, unter der Bedingung, die Untersuchung kriminalistisch leiten zu können.

Mit Rhymes´ analytischem Verstand und seiner akribischen Spurensuche gelingt es ihm schon nach kurzer Zeit, mit Amelias Suchtrupp den Jungen in den Sümpfen aufzustöbern, ihn in die Enge zu treiben und schließlich in einer dramatischen Aktion zu verhaften. Lynda Johanson wird fast unversehrt befreit. So weit so gut. Doch wo ist die Geisel des Jungen versteckt: Mary Beth McConnell? Muss sie etwa verdursten? Der Junge weigert sich im Gefängnis, dazu eine Aussage zu machen. Er sagt, er wolle Mary Beth nur beschützen. Und Amelia, die Muttergefühle in sich spürt, merkt, dass der Junge Angst hat.

Unvermittelt erhält der Fall eine unerwartete Wendung: Amelia Sachs wechselt die Seiten. Sie flieht mit dem befreiten Jungen zurück in die Sümpfe, wobei sie clever ihre Verfolger in die Irre führt (gelernt ist gelernt: Amelias Vater war Streifenpolizist). Plötzlich sieht sich Mr. Rhyme einem äußerst intelligenten Gegner gegenüber. Wird es ihm gelingen, Amelia und den Jungen zu finden und die verschwundene Mary Beth zu retten?

Doch retten muss er sie alle, wie er zu seinem Entsetzen herausfindet: Er ist von Anfang benutzt worden, um Zeugen großer Verbrechen in Tanner´s Corner zu finden, die von den Schergen eines mächtigen Hintermannes unschädlich gemacht werden sollen. Eine Wettlauf gegen die zeit beginnt, als nicht weniger als drei Trupps Jagd auf Amelia und Garrett machen. Die Menschenjagd führt zu einem bleihaltigen Showdown im Sumpf.

Das ist natürlich noch nicht das Ende, denn der Leser fragt sich ja, ob Amelia Sachs für ihre Untat in die Gaskammer geschickt wird. In den Südstaaten sollte man offenbar damit rechnen, legt der Autor nahe.

Am Anfang hatte ich meine Mühe, mit der leicht etwas überheblich wirkenden Art des Chefermittlers Lincoln Rhyme zurecht zu kommen. Doch der Junge hat wirklich was auf dem Kasten, wie das Fortschreiten der Untersuchung zeigt. Seine Kompetenz bei der Spureninterpretation wird allgemein akzeptiert, doch Amelias Verhalten zeigt auch Rhyme, dass Spuren alleine nicht ausreichen: Sie können so und so gedeutet werden. Psychologie muss hinzukommen, damit aus den Hinweisen eine Geschichte wird. Und nicht einmal das muss zunächst die ganze Wahrheit sein – die Wirklichkeit hat Falltüren, wie Rhyme erkennen muss.

Mit dem Insektensammler Garrett Hanlon hat der Autor eine interessante Figur geschaffen. Der einsam lebende Waisenjunge selbst würde einem Schnüffler wie Rhyme kein paroli bieten könne. Doch mit dem Wissen, das er sich aus Fachbüchern über Insekten angelesen und der praktischen Erfahrung, die er sich erworben hat, schafft er es, Taktiken aus dem Insektenreich in sein Verhalten zu integrieren – so entkommen er und Amelia dem Zugriff der gesammelten Verfolgertrupps. Amelia staunt, wieviel sie selbst von Garrett lernen kann, um zu überleben.

Vertrauen zwischen ihr und dem Jungen entsteht vor allem durch eine Szene. Sie fordert ihn auf, sich einen leeren Stuhl (siehe Originaltitel!) mit jemandem darin vorzustellen, dem er gerne etwas sagen möchte. Dieser Akt der Vorstellungskraft ist Teil der Gestalttherapie und dient dazu, einen »Patienten« zum Aussprechen seiner Sorgen und Anliegen zu bringen. Es funktioniert hervorragend, denn nun weiß Amelia, wer am Tod von Garretts leiblichen Eltern schuld ist. Vielleicht lebt sie lange genug, um es Rhyme sagen zu können.

Hornissennester sind nicht nur Waffen in diesem Buch, sondern auch ein Symbol. Rhyme und Amelia sehen die Mitglieder der sie umgebenden Verschwörung erst, als sie angegriffen werden – sogar noch auf dem Operationstisch! Ich finde es wenig glaubhaft, wenn Deaver eine gesamte Kleinstadt und somit die Südstaaten als amoralisch, korrupt und selbstmörderisch hinstellt. Logisch, dass dann die rettende Kavallerie aus dem Norden kommen muss. -- Tennessee Williams und John Grisham haben weiter an diesem Bild gestrickt. Und patricia Cornwell hat sogar einen neuen Roman mit dem Titel »Die Hornisse« veröffentlicht. Ihre Geschichten spielen bekanntlich in der alten Hauptstadt des Südens: nein, nicht in Atlanta, sondern in Richmond, Virginia.

Es wäre sicherlich unfair zusagen, dass die Roman Handlung im Grunde aus lediglich zwei Menschenjagden (jedesmal auf den Titelhelden) bestünde. Das hieße, die Psychologie und die Kriminalistik unter den Tisch zu kehren. Aber andererseits bezieht der Roman seine Spannung hauptsächlich aus dieser Action. Und zwar in solchem Maße, dass man die Seiten 280 bis 410 nur so durchrast, um herauszufinden, wie Amelias Flucht mit dem Jungen endet. Wie gesagt: Deaver hält danach noch einige Überraschungen bereit.

Jeffery Deaver: Diesen Namen sollte man sich merken.

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Kasia zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 04.09.2015
"Der Insektensammler" stand schon einige Jahre ungelesen, als Teil der damals erschienen Stern-Krimi-Reihe, in meinem Regal.
Nach den vergangenen Deaver-Büchern bin ich absoluter Fan geworden und das wurde durch dieses Buch noch mal verstärkt.
Ich habe das Gefühl, dass an dieser Geschichte alles stimmig ist. Ich habe mich keine Sekunde gelangweilt oder das Gefühl gehabt, dass das Geschriebene unlogisch oder zu sehr konstruiert ist.
Wie bereits an einer anderen Stelle erwähnt, lernt man Einiges durch die erstklassige Recherche des Autors zu bestimmten Themen. Hier also u. a. zu Insekten.
Die Charaktere sind meistens symphatisch und sehr interessant. Als Leser möchte man wirklich wissen, wie die Geschichte weitergeht. Ich empfehle das gelesene Buch "Der insektensammler" gerne weiter!
NeoodoooM zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 12.06.2013
Ist zwar schon älter das Buch, aber da ich gerade die Rhyme Sachs Serie lese wollte ich nach den schlechten Kritiken Anderer zuvor davor bewahren, sich ein falsches einseitiges Bild zu machen. Das Buch ist sehr spannend, wie immer flüssig zu lesen und sehr gut erzählt. Es verläuft ähnlich wie bei Letzter Tanz. Und wem die ersten beiden Bücher von Deaver gefallen haben, kann hier sowieso bedenkenlos zugreifen.
Dickie_Greenleaf zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 22.11.2012
Dieses Buch ist langatmig, langweilig, ausufernd, trocken, öde, unspannend und einfach nur schlecht erzählt. Interessante Charaktere verflachen im Wust überflüssiger Nebensächlichkeiten. Ich habe mich zweihundert Seiten lang durchgequält bis ich an Jorge Luis Borges gedacht habe, der da sagt: "Für mich ist auch die Literatur eine Form der Freude. Wenn wir etwas mit Mühe lesen, so ist der Autor gescheitert."
meinaim zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 04.04.2012
...diese Story ist mal richtig schlecht, unglaubwürdig, glorifizierend, einfach schlechte Dialoge, die ausufern, obwohl die Zeit drängt und Charaktere, die einfach klischeebehafteter kaum sein können. schade schade, ich hatte mich drauf gefreut, vorangegangene sind deutlich besser, er braucht die Grossstadt...
vifu zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 01.04.2012
Ich hab soeben den Insektensammler ausgelesen, als ersten der .
Rhyme/Sachs-Serie.
Richtig ist, dass er sich sehr langsam entwickelt. Das Ermittlerduo ist schon etwas gewöhnungsbedürftig, aber sehr interessant. Gerade weil Rhyme den "Kotzbrocken" gibt!
Bin jetzt schon gespannt auf den nächsten Band, auch wenn das dann der Vorläufer ist. Deaver schreibt wirklich fulminante Showdowns! Weiter so!
fresno89 zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 22.01.2011
Tja, wenn einem der "Knochenjäger" schon nicht gefällt ( wie Toyota), dann hätte ich in der Tat davon abgesehen, mir ein weiteres Buch desselben Autors zu kaufen.
Das Buch "Der Insektensammler" ist schon etwas Besonderes und ich schließe mich voll dem Rezensenten von KC an. Der Leser braucht schon etwas Geduld, aber nach ca. einem Drittel des Buches nimmt der Plot des Buches einen rasanten Verlauf. Es lohnt sich durchzuhalten.
Das letzte Drittel der Handlung mit seinen vielen Wendungen ist schon genial zumal sich auch hier, wie im richtigen Leben, zeigt, daß die ganz großen Hintermänner meist ungeschoren davon kommen.
Unbedingt lesen!
Toyota zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 21.10.2010
Nachdem ich jetzt fast 4 Wochen an dem Buch lese, lege ich es jetzt weg. Ich muss zwar nur noch ca. 1/4 lesen, aber das Buch haut mich nicht vom Hocker. Mir gefällt dieses Buch nicht wirklich. Es gibt einige spannende Stellen, aber dann zieht sich die Story wieder sehr in die Länge, so das ich die Lust am Lesen verloren habe. Leider hab ich noch 2 oder 3 Bücher von Deaver im Schrank stehen und hoffe, das die besser sind, da mich auch der Knochenjäger nicht wirklich überzeugt hat.
Puschel zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 17.10.2010
Habe gerade die Deaver-Reihe angefangen zu lesen. Fessend spannend bis zum Ende.Zwischendurch etwas in die Länge gezogen,aber trotzdem zu empfehlen.Auch die Beziehung zwischen Sachs und Rhyme wird sehr sensibel beschrieben,nicht so klischeehaft.
Und Deaver versteht es die Fäden bis zum Schluß geschickt zusammen zuhalten,das fast bis zum Ende offen bleibt ,wer die Drahtzieher sind.
Auf jeden Fall sehr lesenswert.
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Bücherwürmchen zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 25.01.2010
Ich habe "Der Insektensammler" dreimal angefangen zu lesen, im Abstand von jeweils einem halben Jahr. Dreimal bin ich so ca. auf Seite 40 gescheitert, weil ich das Buch bis dahin so unendlich langweilig und träge fand, dass ich es einfach wieder weglegen musste. Den anderen Meinungen zufolge scheint es ja ein tolles Buch zu sein, nur leider kann ich mich einfach nicht dazu durchringen, mich bis zu dem Punkt vorzuarbeiten, an dem die "spannende" Story endlich losgeht.
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
marco zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 13.07.2009
ein wirklich erstklassiger roman, bei dem alles stimmte und der im wahrsten wortsinne bis zur letzten seite spannend blieb. dabei war das buch streckenweise auch sehr gefühlsbetont, vor allem dann wenn es um garret ging. auch der ort der handlung reizte: die schwülwarmen sümpfe von north carolina boten eine eindrucksvolle kulisse für diesen spannenden roman.
als urlaubslektüre unbedingt zu empfehlen (99 %).
tigerlilli zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 11.06.2009
Als verwöhnter Deaver Fan war dies für mich, der bisher ungewöhnlichste Fall für Rhyme und Sachs. Stellenweise empfand ich die Geschichte etwas zäh, jedoch auf ein Minimum beschränkt, daß durchaus verzeihbar ist und auch nur dem undurchschaubaren Character von Garret Hanlon, zu verdanken.
Rhyme ist auf seine liebenswerte Weise missgelaunt und auch die Beziehung zwischen ihm und Amelia wird nicht todgeschrieben, sondern spielt sich in gesundem Maße im Hintergrund ab.
Gut durchdacht, mit für Deaver bekannte Wendungen und einem überraschenden Ende.
TalkerOnline zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 12.05.2009
Ich habe schon einige Bücher von Deaver gelesen. In letzter Zeit ziehen mich vor allem die Geschichten um Rhyme/Sachs in den Bann, weil neben dem abgeschlossenen "Fall" auch von Buch zu Buch bezüglich der Hauptakteure eine Brücke geschlagen wird.
Der "Insektensammler" fesselte mich von der ersten bis zur letzten Zeile. Auf den Schluss freue ich mich jedesmal besonders, denn wie immer hat hier Deaver eine Menge Überraschungen parat, die garantiert keine Langeweile aufkommen lassen. Vielleicht mag die eine oder andere Szene in den Hand-
lungssequenzen etwas überzeichnet wirken, sie vertiefen aber nur die Eindrücke für den Leser und geben der Story den nötigen "drive".
Rolf.P zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 08.03.2009
In seinem dritten Buch der Rhyme/Sachs-Reihe läuft Jeffrey Deaver zur absoluten Höchstform auf. Jeffrey Deaver stellt mit diesem Roman einmal mehr sein schriftstellerisches Können unter Beweis.
Die Geschichte ist zunächst erst mal sehr klar aufgebaut: ein Mord, zwei Entführungen, ein dringendst Tatverdächtiger. Zu Beginn kann man entweder die eine oder die andere Theorie verfolgen, aber mit zunehmendem Lesevergnügen wechselt man dazwischen immer öfter hin und her und man weiß als Leser schon bald nicht mehr, wer die Guten und Bösen sind.
Gekonnt schickt Jeffery Deaver seine Leser auf eine Achterbahnfahrt. Immer scheint die Handlung klar, bis es wieder zu einer überraschenden Wende kommt. Besonders die letzten einhundert Seiten werden auch geübte Thrillerleser in ihren Bann ziehen. Deaver zündet ein Feuerwerk an Überraschungen, die auch noch perfekt in die Handlung passen und die Geschichte keine Seite unglaubwürdig erscheinen lassen.
Die beiden außer dem Tatverdächtigen wichtigsten Charaktere, der querschnittsgelähmte Lincoln Rhyme und seine Assistentin Amelia Sachs, werden mit all ihren Fehlern und Schwächen sehr detailgetreu gezeichnet. Noch faszinierender ist die Gestalt des Hauptverdächtigen, des Jungen Garrett in all ihrer Widersprüchlichkeit, die sich erst am Ende auflöst. Die zum Plot gehörenden Orte sind hervorragend gewählt und so gut beschrieben, dass man meint, vor Ort dabei zu sein.
Im Großen und Ganzen kann ich das Buch sehr empfehlen. Es beinhaltet viel subtile Spannung, einen überraschenden Schluss und ein sehr symphatisches Paar, das einem, wer Rhyme und Sachs noch nicht kennt, direkt ans Herz wächst.

Jeffery Deaver hat mit diesem Thriller wieder einmal bewiesen, dass er ein Virtuose in der Spannungsliteratur ist.
Alexander zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 01.03.2009
Auch dieses Abenteuer von Lincoln Rhyme und Amelia Sachs fand ich wieder sehr gut. Ich habe zwar einige der nach-folgenden Fälle schon zuvor gelesen, aber ich fand das Buch trotzdem fesselnd. Hier hat einfach alles gestimmt, der Handlungsort, die Charaktere, die Wendungen, der Spannungsaufbau und die Action. Was ich auch positiv fand, war die Tatsache, dass das Buch die gute alte kapitalistische Profitgier (nicht nur ein Problem in den USA) thematisierte und kritisierte und eine Schattenseite der harten us-amerikanischen Fort-schrittswelt gezeigt hat.
annun_ zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 05.08.2008
Deaver hat mit seiner Reihe um Amelia Sachs und Licoln Rhyme eine unglaublich packende und spannende Serie geschaffen hat, was wohl jeder weiss, der Deaver liest.
Hier fühlt sich Licoln Rhyme sprichwörtlich wie der Fisch auf dem Trockenen. Er ist nicht in seiner Heimat oder in der Stadt, hier ist er in den Südstaaten in einem verschlafenen Nest gelandet, in dem ganz eigene Gesetze gelten. Eigentlich wollte er nur herkommen, um sich einer komplizierten Operation zu unterziehen, doch daraus soll erst mal nichts werden, denn seine und Amelias Hilfe werden benötigt. Garett Hanlon, ein 16jähriger Einzelgänger und in den Augen der Bewohner von Avery ein höchst unangenehmer Kerl, der nur der Insektensammler genannt wird, hat eine junge Studentin entführt und wird des Mordes an Billy Stail verdächtigt
Während Amelia sich mit einer Gruppe von zusammengestellten Polizisten auf die Fährte des Insektensammler begibt, und bald auch fündig wird, beschliesst eine kleine Gruppe von Männern, sich selbst des Insektensammlers anzunehmen, da dieser nicht das Versteck verraten will, in das er seine Geisel gebracht hat. Da Amelia die ganze Zeit ein seltsames Gefühl verspürt, wechselt sie kurzerhand die Seiten – gerade noch rechtzeitig – und flieht mit Garett, um mit ihm zu seinem Versteck zu gelangen. Es beginnt eine mörderische Hetzjagd und sehr schnell stellt man fest, dass man niemandem trauen kann, denn Rhyme und Sachs stossen mit ihren Ermittlungen und Methoden auf grosse Ablehnung und stechen ausserdem mitten in ein Hornissennest. Es wird so einiges zutage gefördert, was durch Bestechungen all die Jahre im Dunkeln blieb.
Auch wenn mancher das nicht so empfinden wird: Ich liebe diese gereizte und oft herablassende, überhebliche Art des Licoln Rhyme. Auch hier kommt sie immer wieder zum Vorschein und ich finde es höchst abwechslungsreich und auch amüsant. Der Spannungsbogen hält sich die ganze Zeit, wobei der Anfang des Buches vielleicht etwas langsam in Fahrt kommt. Deaver lässt den Leser immer wieder zusammen mit den Ermittlern straucheln und legt sehr oft falsche Fährten. Ich habe mir immer wieder, nachdem ich das Buch auf die Seite gelegt habe, meine Gedanken zu den einzelnen Personen gemacht. Und so sollte für mich auch ein Buch sein. Es darf mich nicht so schnell los lassen. Und was die Beziehung zwischen Amelia und Rhyme betrifft: Dabei wird immer ein gesundes Mittelmass gefunden. Es wird mal angerissen, aber nicht übertrieben und verliert sich nicht in irgendwelchem ausufernden Geschwafel.
Zum Ende hin gibt es so einige Überraschungen, die den Leser staunend zurücklassen, die aber dann ganz logisch erscheinen und die wieder mal zeigen, wie perfekt Deaver die einzelnen Fäden zusammengeführt hat.
Einfach nur absolut empfehlenswert und deshalb 87°
3 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Burnes zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 18.07.2008
meiner meinung nach gehört dies zu den schwächeren büchern von deaver. der handlungsort ist zwar eine abwechslung, trotzdem kam - so fand ich- keine rechte spannung auf. die andern bücher dieser reihe sind bei weitem besser und spannender. auch die sonst einfallsreichen wendungen am schluss überzeugten mich diesmal nicht.
koepper zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 25.05.2008
Haarsträubende Wendungen, Passagen, bei denen ich dachte -unlogisch! Egal, Jeffery Deaver schafft es wieder mal mich zu fesseln, und zwar von der ersten bis zur letzten Seite.
Bis zum Schluss hatte ich überhaupt keine Ahnung, wer denn jetzt die Schurken sind.
Deaver beschreibt sehr gut, man kann der Geschichte - obwohl sie sehr komplex ist - jederzeit gut folgen.
Er zeichnet die Protagonisten sehr präzise.
Der Insektenjäger ist neben einer sehr sehr spannenden Geschichte auch außergewöhnlich emotional.
Ich habs in einem Rutsch durchgelesen. Für mich einer der besten von Deaver.
DETNO zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 14.05.2008
Flüssig erzählt, gute Beschreibungen, intessante Typen, Überrraschungen kapitelweise, miese Polizisten. Manchmal etwas zu ausführlich, aber trotz einiger stark konstruierter Szenen (Stichwort Rhyme auf dem OP-Tisch) ein sehr lesenswertes Buch.
Binchen zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 27.03.2008
Für Rhyme und Sachs Fans ein gutes Buch. Wie immer schafft es Deaver wieder eine so Filmreife Beschreibung hinzulegen, dass man sich nicht anstrengen muss um der Handlung oder den Schauplatzen folgen zu können. Bis zu einem gewissen Punkt ist die Spannung auch logisch aufgebaut worden, doch als Amelia die Seiten wechselt wird die Geschichte ziemlich unprofessionell und kaugummiartig. Das fulminante Ende, dass ohne kugelsichere Weste wohl nicht zu überleben zu sein scheint, könnte ebenfalls aus der Traumfabrik Hollywood stammen. Während Sachs „Bad-Girl“ spiel, fragt man sich wie sie da nur wieder rauskommen will und wird eigentlich nur enttäuscht. Bedenkt man allerdings die Nachfolgerbücher, so ist es die einzig mögliche Lösung. Und dennoch sind es die unglaublich gut gezeichneten Charaktere und die unvergleichbare Schreibweise die Jeffrey Deaver an den Tag legt, deren man einfach verfällt!!
Heaven23 zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 03.03.2008
ich hab schon ziemlich viele Deaver gelesen, leider befinden sich nur drei in meinem Besitz
Eins davon ist der Insektensammler.
Es lässt sich rasch lesen und zeigt spannende Wendungen auf. allerdings gebe ich meinem Vorgänger torben recht. schade, das ende hätte etwas anders sein können ! Ansonsten TOPP Daumen hoch !
1 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
torben74 zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 25.01.2008
Ein Buch, dass wie immer bei Deaver teilweise sehr spannend ist. Vor allem lässt es sich extrem flüssig lesen. Anders kann ich es nicht beschreiben.

Aber auch ich war am Ende etwas enttäuscht. Das zum Schluss doch alles gut wird und vor allem auf welche Art und Weise, fand ich doch arg konstruiert.

Aber das Buch ist auf alle Fälle zu empfehlen.
Diego zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 23.01.2008
Der "Insektensammler"ist sicher ein gutes Buch,zählt Für mich aber zu den Schwächeren der Rhyme/Sachs Reihe!Alles im allem war ich enttäuscht.Es konnte mich nicht so überzeugen wie die anderen Deaver-Werke.
Stephanie zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 27.11.2007
Der Insektensammler von Jeffrey Deaver war für mich das dritte Buch der Lincoln Rhyme und Amelia Sachs Romane, der erste war der Knochenjäger und der zweite war der faule Henker. Ich war von beiden Büchern gleichermassen beeindruckt und wurde auch von dem Insektensammler nicht enttäuscht! Einmal in die Hand genommen konnte ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen, mit der wahnsinnigen Spannung die man von Deavers Büchern gewohnt ist ging es auch bei diesem Fall los! Schon nach den ersten zwei drei Seiten fühlte ich mich mitten im Geschehen!! Müsste ich diesem Buch eine Note vergeben dann würde es von mir eine 1+ erhalten! Da wir hier ja nichts über den Inhalt verraten sollten kann ich jedem der in erwägung zieht dieses Buch zu kaufen nur dazu raten es auch zu tuen! Man wird auf gar keinen Fall enttäuscht!!
Viel Spass allen weiteren Lesern dieses unglaublichen Buches!
Stefan83 zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 28.10.2007
Nach den ersten beiden Titeln der Lincoln Rhyme und Amelia Sachs-Reihe hat man sich unwillkürlich gefragt, wie viele Bücher Deavers Konzept der unerwarteten und einfallsreichen Wendung verkraftet. „Der Insektensammler“ liefert eine knallharte Antwort: Genug, denn der Autor schafft es auch diesmal wieder den Leser auf die völlig falsche Fährte zu führen. Wie auch schon in den Vorgängern packt einen die Story von Seite eins an, was nicht nur an den toll gezeichneten, mysteriösen Figuren sondern auch an Deavers großartiger, bildreicher Sprache liegt. Wenn dieser die Sümpfe und Flussläufe North Carolinas beschreibt, fühlt man unwillkürlich den Schweiß laufen, glaubt die Moskitos und Hornissen summen zu hören. Auch wird die Charakterentwicklung der einzelnen Protagonisten weiter vorangetrieben. So muss sich Rhyme mit der bevorstehenden OP und den damit verbundenen Risiken auseinandersetzen, während Amelia Sachs die Logik ihrem eigenen Instinkt opfert und (wie leider schon im Klappentext angekündigt) die Seiten wechselt. Für sie wird die Flucht durch die Sümpfe zur persönlichen Tour der Force in welcher sie sich ihrer eigenen dunklen Seite stellen muss. Diese psychologischen Elemente überschatten teilweise die eigentlichen kriminalistischen Ermittlungen, was viele vielleicht mit „Langatmigkeit“ bemängeln werden, für mich aber gerade die besondere Qualität des Buchs ausmacht. Für packende, intensive Spannung ist dann schließlich auch spätestens ab der Mitte an gesorgt, weil Deaver einmal mehr dieses Gefühl der Bedrohung kreiert, was uns um die Protagonisten, trotz der festen Annahme, dass das Buch mit einem Happy-End abschließt, sorgen lässt. Gegen Schluss führt der Autor dann, wie bereits oben erwähnt, die bisher völlig einleuchtend wirkende Handlung ad absurdum und ordnet mithilfe bestechender Logik ihre Elemente so, dass vieles in einem total anderen Licht erscheint. Ein Ende das zwei bis dreimal überrascht und bei mir für absolute Gänsehaut und ungläubiges Staunen gesorgt hat. Insgesamt ist „Der Insektensammler“ wieder ein sehr lesenswerter, genialer Psycho-Thriller, der weniger blutrünstig als seine Vorgänger daher kommt.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Bodo zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 19.08.2007
Ich muss ein bisschen das anmerken, was mich bereits bei "Letzter Tanz" gestört hat: Zwar hat das Buch eine sehr überraschende und logische Auflösung, doch ist die Geschichte, die einen bis zu dieser Auflösung führt, teilweise doch recht langatmig und effekthascherisch.

Außerdem muss ich meinem Vorkommentator ecto zustimmen, dass mir die Suche nach den gekidnappten Personen angesichts der heute zur Verfügung stehenden und bei der Spurensuche auch in diesem Buch häufig verwendeten Technik doch sehr archaisch und unglaubwürdig vorkam.

Marie gebe ich Recht, dass mir Amelia Sachs' Freispruch juristisch und moralisch fragwürdig erschien.
romimax zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 09.07.2007
Sehr gutes Buch; etwas verwirrend - aber spannend - in den diversen Strängen, interessant ob des Insektenhintergrundes, überraschendes Ende, einfach empfehlenswert!
Gian-Luca zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 06.11.2006
ein spitzentitel aus der Ryhme/Sachs reihe.auch das linc mal nicht in new york ermittelt find ich super spannend.aber auch north carolina hindert Ryhme nicht daran zu meckern und zu murren. trozdem finde ich Lincon Ryhme einfach super.ich hoffe das er wieder beweglicher wird und auch mit detective lon sellito und co ermittelt
ecto zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 25.03.2006
Es wäre sicherlich unfair zu kritisieren, dass die Handlung im Grunde aus zwei Menschenjagden bestünde.
Ich mag die inspirativen, oft sarkastischen Einfälle Deavers grundsätzlich sehr. Die Charakterisierung des "Sammler" inkl. des backgrounds aus flora & fauna ist schon interessant.
Doch das heißt nicht, daß das gesamte oeuvre Deavers gut ist . Der Nullpunkt ist "Tod eines Pornostars".

Der "Insektensammler " laboriert an seiner völlig unlogischen Kriminalistik. In einem Fall von kidnapping wird grundsätzlich das FBI hinzugezogen, selbst wenn man dies der story willen unter den Tisch kehrt, würden die Vermissten mit Hubschraubern, die über Infrarot und Thermosensorik verfügen binnen Stunden aufgefunden.
Das hätte allerdings die an sich akzeptable Geschichte verhindert: von Spannung wenig zu spüren
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Swen Piper zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 07.02.2006
Wieder gehen der Tetraplegiker Rhyme und seine Assistentin gemeinsam auf Verbrecherjagd, dieses Mal fern der vertrauten Heimat, in North Carolina. Der Plot lässt sich zunächst etwas mühsam an, aber was Deaver dann ca. ab Seite 100 abbrennt ist ein wahres Feuerwerk an Handlungsbrüchen, Überraschungen und Action. Wie auch bei seinen vorangegangenen Büchern nimmt es Deaver (leider) hier und da mit der Glaubwürdigkeit nicht ganz so ernst.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Andreas Theune zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 24.09.2005
Mal wieder ein wirklich guter Roman von Jefferey Deaver, der sich zum wirklichen Pageturner entwickelt hat. Die Spannung baut sich schnell auf und wird praktisch über den gesamten Roman gehalten.
Zwar ist mir Lincoln Rhyme nicht sonderlich sympathisch aber er ist sicherlich eine der außergewöhnlichsten Ermittler im Krimi-Reich. Der Seitenwechsel von Sachs bringt zusätzliche Spannung in die sowiso sehr spannend konstruirte Handlung. Auch die Bösewichte gefallen mir teilweise sehr gut. Vorallem beim Namengebendem Insektensammler schwankt der Leser zwischen Sympathie, Abscheu und Misstrauen.

Negativ empfinde ich wie bei fast allen Deaver Romanen, dass am Ende wirklich fast jede Person in völlig anderem Licht erscheint. Die Wendungen sind trickreich aber sind so übertrieben, dass sie den Roman unglaubwürdig machen. Auch ohne den ein oder anderen Seitenwechsel wäre die Geschichte spannend gewesen und dazu etwas glaubwürdiger.
conninixekrimi zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 04.07.2005
ich war etwas enttäuscht, finde, daß der Insektensammler gegen die anderen Bücher aus der Reihe um L.Rhyme sehr abfällt, es ist stellenweise langatmig und bringt wenig Neues, der Fall ist arg konstruiert, schade.
Ralf58455 zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 27.05.2005
Die Serie um Rhyme / Sachs ist lesenswert. Auch der 3. Fall macht da keine Ausnahme. Allerdings war das Ende etwas langatmig und hat sich hingezogen. Weniger wäre hier mehr gewesen!!! Kleiner Abzug in der B - Note. Kein überragendes, aber doch sehr lesenswertes Buch.
Linus9 zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 15.05.2005
Klasse Buch! Eine tolle Geschichte! Lincoln Rhyme ist der Sherlock Holmes der Neuzeit! Alles beruht auf Fakten und Spuren. Spannend bis zur letzten Seite und.........man lernt eine Menge über Insekten! Freue mich auf den nächsten Teil der Rhyme/Sachs Reihe!
Marie zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 06.05.2005
Dass ein Junge aus seinem Wissen um Insekten dem genialen Rhyme Paroli bieten kann, ist gut gemacht. Auch dass Amelia die Seiten wechselt, ist mal etwas anderes. Doch leider läuft das ganze auf Verfolgungsjagen und Schießereien hinaus, und das wird langweilig. Die "der-Zweck-heiligt-die-Mittel"-Rechtsprechung ist mehr als fragwürdig, auch wenn man Amelia sympathisch findet.
Katrin zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 09.02.2005
Ein sehr interessantes Buch, dass einen von der ersten bis zur letzten Seite total fesselt. Einfach empfehlenswert und auf gar keinen Fall eintönig. Interessante Wendungen und Spannung pur!Werde auch noch andere Bücher aus dieser Reihe lesen.
Kunai Niwa zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 04.01.2005
Ich empfand dieses Buch als etws ganz Besonderes. Ein so prägendes Buch habe ich selten gelesen. Der Roman hat mir die Umgebung und die Charaktere in ihm mit all ihren Eigenheiten sehr nahe gebracht. Besonders der Junge hat meine Anerkennung, aber ebenso Rhyme und seine Partnerin.
Ich finde Deavers Roman einfach unglaublich, da er mich nicht mehr losgelassen hat. Diese Ideen und Verstrickungen sind einfach nur wunderbar, besonders das seltene Hobby des Jungen war mal etwas ganz Außergewöhnliches, ebenso wie diese angenehme Feinfühligkeit. Dem Autor gebührt meine Hochachtung.
alexandra hellvoigt zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 09.11.2004
ich finde das buch sehr interressant und spannend, da sich ständig die situationen ändern und aus verschiedenen Sichten geschrieben wird. Das Buch finde ich sehr empfehlenswert, auch da ich normal nich so der Lesetyp bin!!!Auf jeden Fall lese ich noch andere Teile der LR reihe!!!!!
manu zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 08.09.2004
ein echter deaver! spannung pur, wendungen und raffinierte drehungen, verwirrung und dann ein grandioses ende.
meiner meinung nach deavers bestes buch aus dieser serie.
das buch hat zwischendurch immer wieder längen, aber das empfinde ich als besonders angenehm, luftholen vor dem nächsten höhepunkt...
sensible beschreibung, z.b. des insektensammlers, psychologische motive sind feinfühlig beschrieben.
rhyme wirkt auch im dritten band dieser serie nicht unbedingt sympathischer.....zu blasiert, zunynisch ...aber immer kompetent
K.-G.Beck-Ewe zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 27.08.2004
Nicht so blutrünstig wie Deavers übliche Bücher aber vielleicht gerade deswegen umso lesenswerter.
Dieter zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 17.07.2004
Wenn man vergisst aus dem Zug zu steigen dannnnn ist das Ms.Deaver schuld!Ursache:"Die Thriller sind Genial!"
Der Fraenky zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 04.06.2004
Eíne gute Story mit einigen überraschenden
Wendungen! Lediglich das Ende ein bißchen zu locker rüber...
Aber insgesamt sehr lohneswert!
Richard.H zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 01.06.2004
Dieses Buch ist ganz hervorragend! Immer wieder kommt eine überraschende Wendung;besonders das Finale ist außergewöhnlich gut! Es ist sicher nicht das letzte Buch das ich aus der LR Reihe von Deaver gelesen habe
blueance zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 27.04.2004
Ein sehr spannendes Buch, zwischendurch etwas fade aber zum Ende hin wird es nochmal rasant. An den 1. Teil der Rhyme/Sachs Reihe kommt dieses Buch aber nicht heran.
Benjamin Leitz zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 22.03.2004
Meiner Meinung nach das beste Buch der LR Serie! Auch besser als der vierte Teil!
Rhyme und Sachs sind wie immer Toll aber auch die anderen darsteller (insbesondere die Täter) sind wirklich genial (und besser als in den anderen Büchern) beschrieben.
Das Buch ist noch dicker als die Vorgänger und legt noch eine Schippe an Spannung drauf!
HelgaR zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 04.02.2004
Ich finde auch diesen Fall wieder unschlagbar. Habe sie alle der Reihe nach gelesen und muss sagen, er schreibt einfach unglaublich gut.

Kann auch nicht wirklich sagen, welcher besser oder schlechter ist, weil einfach jeder Fall seine eigene Geschichte hat und jede hervorragend ist.

Ich hoffe, er schreibt noch viele Rhyme/Sachs Fälle.
Michael T. zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 05.01.2004
Hmmmhh, nicht schlecht, hatte aber leider auch seine Längen.
Ist auf keinen Fall in meinen Top Ten.
Wer mal ein Buch lesen will das man wirklich nicht mehr weglegen kann, sollte mal zu "Kein Sterbenswort" oder "Keine zweite Chance" von Harlan Coben greifen.

Nina zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 25.11.2003
Geniales Buch - ebenso die anderen Bände - es hat einen absolut gefesselt. Man hatte durch die anderen Bücher zwar immer in Hinterkopf das irgendwann wieder eine Wendung kommen muss, aber man war immer wieder überrascht das Deaver es immer wieder spannend und klasse macht. Das Buch hat mich nicht mehr losgelassen.
UNBEDINGT LESEN!!!
Martina zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 21.10.2003
Ein echt spannendes und intelligentes Buch!! *Habe auch Knochenjäger gelesen-Buch besser als Film!*
Bin begeistert!!
FatTommy zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 29.08.2003
Also ich kann nur sagen, dass es eines der besten Bücher ist, das ich
gelesen habe.
Kann man nicht mehr weglegen.
Nick zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 02.08.2003
Mein erster Deaver,nachdem ich schon einige verschenkt habe. es hat sich gelohnt. schnell und super recherchiert. Cleveres Ende und ein arroganter Held. Hat mir gut gefallen.
Andrea zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 20.06.2003
Wow! Das erste mal seit langem, dass ich ein Buch in einem Rutsch durchgelesen habe und vorher nicht ansprechbar war...Würde gerne mehr aus der Reihe lesen, am liebsten von vorne anfangen; lohnen sich Teil 1 und 2 oder bin ich nach dem hier enttäuscht (siehe meinung von Silke)?
frontside_2002 zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 24.05.2003
Hi Fans!
Ich kann mich den bereits bestehenden Meinungen nur anschliesen.
Das Buch ist wirklich lesenswert, so wie alle Deaver-Bücher. Aber "Der Insektensammler" macht wirklich süchtig u. macht Lust auf mehr.
Dieter zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 21.02.2003
Ich habe das Buch "am Stück" gelesen und werde den Autor noch öfters und gerne in die Hand nehmen.
Conny zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 29.10.2002
Super Buch - wirklich fesselnd - spannend bis zum Schluss - immer neue unerwartete Wendungen
Elke Winckler, Sekretärin GL zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 29.10.2002
Dieses Buch hat mich so gefesselt, dass ich die ganze Zeit nur auf den Feierabend wartete um weiterlesen zu können.

SilkeS. zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 09.09.2002
3. Teil der Lyncolm-Rhyme-Serie und der beste der drei bisher erschienen. Sehr spannend geschrieben mit überraschenden Wendungen und einem super spannenenden Ende!
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