Das Gesicht des Drachen von Jeffery Deaver

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2002 unter dem Titel The Stone Monkey, deutsche Ausgabe erstmals 2003 bei Blanvalet.
Ort & Zeit der Handlung: USA / New York, 1990 - 2009.
Folge 4 der Lincoln-Rhyme-&-Amelia-Sachs-Serie.

  • London: Hodder & Stoughton, 2002 unter dem Titel The Stone Monkey. 475 Seiten.
  • New York: Simon & Schuster, 2002. 475 Seiten.
  • München: Blanvalet, 2003. Übersetzt von Thomas Haufschild. ISBN: 3-7645-0160-X. 475 Seiten.
  • München: Blanvalet, 2004. Übersetzt von Thomas Haufschild. ISBN: 3-442-36091-9. 480 Seiten.
  • München: Blanvalet, 2007. Übersetzt von Thomas Haufschild. ISBN: 978-3-442-36766-5. 475 Seiten.

'Das Gesicht des Drachen' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Lincoln Rhyme, der geniale gelähmte Ermittler, und seine couragierte Assistentin Amelia Sachs erwarten in New York mit einem Team von FBI-Beamten die Ankunft des chinesischen Schmugglerschiffs »Fuzhou Dragon«. An Bord befindet sich Kwan Ang, auch »der Geist« genannt – ein gefährlicher Kapitalverbrecher, der chinesische Dissidenten und deren Familien nach New York einschleusen will. Doch die sorgsam geplante Verhaftung des Geists misslingt: Mitten im Hafen explodiert das Schiff. Der Geist jedoch entkommt und bleibt unauffindbar. Nun beginnt eine fieberhafte Jagd – der Auftakt zu einem der brisantesten Fälle, mit denen Rhyme und Sachs jemals konfrontiert waren. Die Spur führt quer durch New Yorks Chinatown – und in die höchsten politischen Regierungskreise Chinas …

Das meint Krimi-Couch.de: »Deaver ist diesmal sehr variabel und trickreich« 91°Treffer

Krimi-Rezension von Peter Kümmel

Krimi-Couch-Volltreffer März 2003

Diesmal hat Jeffery Deaver sich und uns das langwierige Procedere, seinen Protagonisten Lincoln Rhyme erst wieder lange überreden lassen zu müssen, sich einem neuen Fall anzunehmen, glücklicherweise erspart, und geht sofort in medias res.

In Das Gesicht des Drachen sind gleich eine ganze Reihe von Behörden am Ermittlungsteam mit Lincoln Rhyme und seiner Assistentin Amelia Sachs beteiligt: außer FBI, CIA und dem NYPD beschäftigen sich auch die Mitarbeiter der Einwanderungsbehörde INS mit Gwan Ang, genannt »Der Geist«, einem der skrupellosesten Verbrecher, der sich auf dem Schiff »Fuzhou Dragon« befindet, wo er eine Landung »Illegaler« aus seiner chinesischen Heimat nach New York bringen will. All dies hat Lincoln Rhyme, der gelähmte geniale Ermittler, bereits herausgefunden, bevor die Handlung des Buches überhaupt einsetzt.

Und so erwarten die Behörden die Fuzhou Dragon bereits im New Yorker Hafen. Ein Küstenwachboot nimmt Kurs auf das mit illegalen Einwanderern besetzte Schiff, als plötzlich – noch eine Meile vom Hafen entfernt – ein Sprengsatz auf dem Schiff detoniert. Um seiner drohenden Verhaftung zu entgehen, hat der Geist selber das Schiff versenkt. Nur wenige Passagiere können sich mit Schlauchbooten retten. Doch für sie ist die Gefahr noch nicht vorüber, denn der Geist schießt auf alle, die noch am Leben sind. Denn keiner, der sein Gesicht kennt, darf entkommen.

Der folgende Abschnitt macht besser als jede Beschreibung deutlich, mit welch unmenschlichem Gegenspieler es Rhyme dieses mal zu tun hat:

Der Geist dachte an den Shang-Kaiser Zhou Xin. Als dieser einmal bei einem seiner Vasallen Illoyalität spürte, ließ er den Sohn des Mannes in kleine Stücke hacken, kochen und dem ahnungslosen Verräter zum Abendessen vorsetzen. Dann verriet er ihm fröhlich die wesentliche Zutat des soeben verspeisten Hauptgangs. Der Geist hielt diese Art von Gerechtigkeit für absolut angemessen und zudem sehr befriedigend.

Und so ist es kaum verwunderlich, dass der Gesist eine Bahn des Grauens hinter sich her zieht in seiner Absicht, diejenigen, die dem Massaker entkommen konnten, zu vernichten. Dies sind die Familien Chang und Wu, der Arzt John Sung sowie Sonny Li, ein Polizist, der dem Geist von China aus auf der Spur ist und das Ermittlerteam mit ungewöhnlichen Methoden verstärkt.

Für die Behörden geht es nun darum, die Changs schneller zu finden als der Geist, um sie vor ihm schützen zu können. Und natürlich ist der Geist immer gerade einen Schritt voraus.

Mangelnde Phantasie kann man Deaver absolut nicht vorwerfen. Denn für den vierten Fall von Lincoln Rhyme hat er sich wieder etwas völlig Neues einfallen lassen. Zur Abwechslung geht es für den Spurensucher hier nicht primär darum, Mordfälle zu untersuchen. Die »Tatorte« sind diesmal bedeutend größer und ungewöhnlicher. So muß nicht nur ein kilometerlanger Strand abgesucht werden, sondern auch ein Schiff in 30 Metern Tiefe. Doch schon bald durchzieht auch wieder eine Spur von Mordopfern diesen Roman, was für zart besaitete Gemüter nicht gerade gut lesbar ist.

Einerseits die gewohnte Deaver´sche Hochspannung mit immer wieder unvermutet auftauchenden Wendungen, andererseits die Einblicke in die New Yorker Subkultur von Chinatown und das Leben von chinesischen Immigranten gewürzt mit chinesischer Philosophie machen den Roman zu einem unvergleichlichen Erlebnis. Das Aufeinanderprallen von zwei so unterschiedlichen Kulturen sorgt bereits für Spannungen. Und auch die Entwicklung der Protagonisten im privaten Bereich geht wieder etwas voran.

Auch wenn die wirkliche Spannung erst in der zweiten Hälfte des Buches einsetzt; Deaver ist abwechslungsreicher geworden. Nicht nur stumpfsinnige Spurensuche, bei der mehr geraten als wirklich logisch geschlussfolgert wird, sondern mehr Freiraum für Amelia Sachs, zwar immer noch fingernägelkauend und arthritisgeplagt, aber wesentlich gefestigter wirkend als früher. Ihre Verfolgungsjagden und der Tauchgang zum gesunkenen Schiff lockern die Ermittlungsarbeit ebenso auf wie der chinesische Polizist Sonny Li, der aufzeigt, dass man Spuren auch aus anderen Blickwinkeln betrachten kann und von dem selbst ein Fachmann wie Lincoln Rhyme noch etwas lernen kann. Dabei darf man auch wieder den weichen Kern des nach außen hin so unnahbaren Protagonisten erleben.

Doch nicht jede Schlußfolgerung darf der Leser live mitverfolgen. So manch überraschendes Ergebnis kriegt man hingeknallt, wenn man gar nicht damit rechnet und bekommt es erst hinterher erläutert. So wechseln immer wieder ruhige Abschnitte mit furioser Handlung ab.

Wie immer hält Deaver mit vielen Szenenwechseln den Leser am Buch fest. Dabei gibt es auch die eine oder andere Überraschung, denn nicht immer findet eine Szene auch wirklich an dem Ort statt, an den der Leser gerade gedanklich hinversetzt wurde. Die Handlung von knapp sechs Tagen ist auf den 475 Seiten zusammengefasst und dabei ist so manches anders als man auf den ersten Blick vermutet.

Doch das ist nichts Neues, wenn man Deaver bereits kennt. Das Schema ist bekannt, aber das tut der Spannung keinen Abbruch. Auch der Verräter in den eigenen Reihen darf in keinem Deaver-Krimi fehlen. Und so wird man das Buch, wenn man erst mal über die Mitte hinaus gelesen hat, nur schwer wieder beiseite legen können. Wie selbstverständlich ist wieder alles logisch aufgebaut und bis ins kleinste Detail durchdacht, so dass auch am Ende wirklich keine Frage mehr offen bleibt.

Bislang gehen Jeffery Deaver die Ideen noch nicht aus und so darf man jetzt schon auf seinen nächsten Roman gespannt sein.

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Buecherwurm101 zu »Jeffery Deaver: Das Gesicht des Drachen« 20.04.2016
Ich traute mich erst gar nicht an diesen dicken Schinken, aber schon das Cover in leicht asiatischer Ausführung hat mich angesprochen. Zuvor hatte ich noch keines von J. Deavers Büchern gelesen und ich muss sagen, es hat mir ausnehmend gut gefallen. Manchem mag die Ausführlichkeit zuviel sein, gerade das finde ich aber gut um sich in die Geschichte hinein versetzen zu können.

Auch das Thema Flüchtlinge und Schleuser ist ja immer aktuell.
Buecherwurm101 zu »Jeffery Deaver: Das Gesicht des Drachen« 30.03.2016
ch traute mich erst gar nicht an diesen dicken Schinken, aber schon das Cover in leicht asiatischer Ausführung hat mich angesprochen. Zuvor hatte ich noch keines von J. Deavers Büchern gelesen und ich muss sagen, es hat mir ausnehmend gut gefallen. Manchem mag die Ausführlichkeit zuviel sein, gerade das finde ich aber gut um sich in die Geschichte hinein versetzen zu können.

Auch das Thema Flüchtlinge und Schleuser ist ja immer aktuell.
Mettmurderer zu »Jeffery Deaver: Das Gesicht des Drachen« 25.05.2011
ich fand das Buch überraschend "schwach" - im Vergleich zu den sonstigen Rhyme-Romanen. Alles in allem nicht unbedingt vorraussehbar, aber man kriegt doch mehr und mehr mit worauf es sich letztendlich zuspitzt. Nichtsdesotrotz lesenswert, auch wenn es dem Rest der Reihe nicht das Wasser reichen kann...
mylo zu »Jeffery Deaver: Das Gesicht des Drachen« 11.01.2010
Ich empfinde Das Gesicht des Drachen als nicht gerade das stärkste Buch der Reihe.
Die plötzlichen Eingebungen von Rhyme erscheinen manschmal schon etwas zweifelhaft um nicht zu sagen schwer glaubhaft. Sonst zwar immer noch ein Buch das zumindest den Vergleich mit dem guten Durchschnitt stand hält.
Meine Erwartungen waren vielleicht auch etwas zu hoch.
70 Punkte
mg11 zu »Jeffery Deaver: Das Gesicht des Drachen« 18.11.2009
Ich habe bereits 7 Bücher von Deaver gelesen, teilweise zweimal. Das Gesicht des Drachen wollte ich nun nach etwa 5 Jahren zum zweiten Mal lesen. Leider muss ich eingestehen, dass mich Rückblickend doch nun einiges an den Deaver-Büchern stört (hauptsächlich Lincoln/Sachs- Reihe).

Die Stories sind immer top, leider stört es doch immer mehr, dass es bei Lincoln und Sachs keinerlei Entwicklung gibt; immer das gleiche Schema. Und auch nach Buch Vier der Lincoln/Sachs-Reihe werden immer noch ausführliche Beschreibungen geliefert, die man doch schon so oft gelesen hat: Sachs Arthritis und Fingernägel Probleme, Rhyme´s Angst vor der OP, Phantomgefühle und der Wunsch nach Whisky und wie man ein Tatort zu behandeln oder sich dort zu verhalten hat etc.


Ein gewisses Grund- bzw. Vorwissen bezüglich Sachs/Lincoln darf man nach Folge 4 oder 5 der Reihe doch an den Leser erwarten. Sonst wird es öde.
Vielleicht mache ich mir keine Freunde, aber ich denke, dass dann wohl doch ohne Weiterentwicklung die Sachs/Lincoln durch andere Personen ersetzt werden sollte.

Aber dennoch: gerade wer Deaver noch nicht kennt, sollte ihn unbedingt lesen.
Katharina zu »Jeffery Deaver: Das Gesicht des Drachen« 28.09.2009
Mein erster Deaver!
Eigentlich habe ich es nur wegen dem hübschen Cover in der Taschenbuchausgabe angefangen und war sofort gefesselt.
Zwei tolle Hauptcharakrtere, Spannung pur und sehr atmophärisch!
Mir hat es wirklich gut gefallen, aber ich habe noch keinen 2. Dever mit so schönem Cover gesehen...
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Stefan83 zu »Jeffery Deaver: Das Gesicht des Drachen« 22.02.2009
Kein Autor schreibt in seiner Karriere durchgängig auf hohem Niveau, auch wenn man das bei Jeffery Deaver nach den ersten drei überzeugenden Bänden der Lincoln-Rhyme/Amelia-Sachs-Reihe irgendwie erwartet hatte.

Mit "Das Gesicht des Drachen", dem vierten Band um den querschnittsgelähmten Meisterermittler und seine hitzköpfige Assistentin, erfährt die Serie ihren ersten Qualitätsverlust, was sich aber schlimmer anhört als es wirklich ist. Obwohl Jeffery Deaver das Niveau der Vorgänger leider nicht erreicht, sticht er immer noch das Gros seiner Konkurrenz aus und lägt erneut einen Psychothriller vor, der kurzweilig unterhält und richtig spannend daherkommt. Das gewisse Etwas, dieses Fitzelchen an Genialität geht diesem Buch jedoch ab. Die Story sei schnell angerissen:

Lange waren sie hinter ihm her, jetzt scheint seine Verhaftung endlich in Sicht zu sein. Ein chinesischer Menschenschmuggler, nur unter seinem Decknamen "der Geist" bekannt, versucht an Bord des Schiffs "Fuzhou Dragon" in die Vereinigten Staaten zu gelangen. Das FBI und der INS, die amerikanische Einwanderungsbehörde, planen nun ihm eine Falle zu stellen, nachdem Lincoln Rhyme anhand weniger Spuren den Aufenthaltsort des skrupellosen Schmugglers ausfindig gemacht hatte. Bevor der Zugriff jedoch erfolgen kann, zündet der Geist zum Entsetzen aller einen gewaltigen Sprengsatz, der das Schiff zum Kentern bringt. Nur ein paar chinesische Flüchtlinge und der eiskalte Killer selbst schaffen es an Land. Nun setzen Lincoln Rhyme und Amelia Sachs alles daran, den Geist zur Strecke zu bringen, der, eine Spur des Todes hinter sich herziehend, den letzten Zeugen nach und nach den Garaus macht.

Autor Jeffery Deaver scheint sich intensiv mit dem Thema illegale Einwanderung befasst zu haben, so schlüssig und authentisch schildert er das wohl immer noch aktuelle Problem. Und diesmal geht er intensiver auf die Gefühle seiner Figuren ein. Der unnahbare Rhyme muss gleich zu Beginn eine Schlappe einstecken und ist fortan bemüht diesen Fehler auszuwetzen. Zusätzlich beschäftigt ihn eine nahende Operation, welche seinen Zustand verbessern und für ein problemloseres Zusammenleben mit Amelia sorgen soll. Glichen die ersten Bände noch einem Sprung von Highlight zu Highlight, nimmt sich Deaver hier viel Zeit um die Gedanke seiner Protagonisten und auch den politischen Hintergrund der flüchtigen Chinesen zu erörtern. Ergebnis ist eine Mischung aus Psycho- und Politthriller, die streckenweise an langatmigen Ausführungen krankt und in dem die Markenzeichen des Autors, die überraschenden Wendungen im Plot, diesmal nicht zünden. Und ein vorhersehbarer Jeffery Deaver ist leider nur halb so gut.

Während sonst die schrittweise erfolgte Enttarnung und Verfolgung für Begeisterung gesorgt hat, ist man hier stets in Kenntnis der Identität des Killers. Zudem werden vermeintlich plötzliche Erkenntnisse Rhymes einfach eingebaut, ohne wie gewohnt tiefgehend die geistigen Überlegungen des Ermittlers darzulegen. Das nahm mir oft den Lesespaß und der im Grunde höchst packenden Story viel seiner Faszination.

Insgesamt ist "Das Gesicht des Drachen" aber dennoch ein guter, solider Psychothriller, der nicht die meisterliche Klasse der Vorgänger erreicht, im riesigen Becken der Konkurrenz aber immer noch mühelos seinen Platz behaupten kann.
5 von 6 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Styler3103 zu »Jeffery Deaver: Das Gesicht des Drachen« 08.12.2008
Ich fand das Buch zwar nicht schlecht, allerdings wollte keine richtige Spannung entstehen, so dass ich dieses Buch eher als schlechteres von Deaver bezeichnen würde. Lautloses Duell, Schule des Schweigens, der gehetzte Uhrmacher oder auch der Insektensammler hingegen sind absolut spitze. Also Deaver bleib deinem alten Stil treu :-)

Grüße.
Tina81 zu »Jeffery Deaver: Das Gesicht des Drachen« 08.10.2007
Für ist "Das Gesicht des Drachen" der schwächste Band der Reihe. Bin mit der ganzen China-Materie nicht richtig warm geworden. Da fehlt mir der Bezug zu. Spannend wurde es auch erst ziemlich spät, wie ich finde. Hoffe, der nächste Band ist wieder besser.
axpio zu »Jeffery Deaver: Das Gesicht des Drachen« 30.11.2006
ich finde, der abwärtstrend in dieser serie hält weiter an, es ist für mich bisher das schlechteste, außer daß ich viel über china erfahren habe (für einen krimi aber zuviel).
immer wenn es kritisch wird, hat rhyme einen lichtblick, jedoch werden seine plötzlichen eingebungen immer unglaubwürdiger.
ich hoffe, der faule henker wird wieder spannender.
Gian-Luca zu »Jeffery Deaver: Das Gesicht des Drachen« 07.11.2006
perfekt perfekt und noch mal perfekt.spannend und gut geschrieben.auch der C.S.I.(Krimi serie montag+mittvoch auf vox u. dienstag bei rtl)efekkt kam mal wieder gut rüber. Obwohl Officer Sachs meinchmal (für meinen geschmack) zu selbstkritisch istaberegal.auch der einblick in die kultur cinas geffält mir .ein(sorry ich wiederhole mich)KLASSE Buch.
Linus9 zu »Jeffery Deaver: Das Gesicht des Drachen« 13.11.2005
Wieder ein tolles Buch von Mister Deaver! Ich weiß nicht warum, aber es war mir "leider" früh klar, wer der Geist war, was ich in den anderen Fällen des Autors nicht behaupten konnte! Trotzdem: Ein wirklich gutes Buch in denen man einen kleinen Einblick in die chinesische Kultur bekommt. Auch die Menscheneinschleusung ist ja nicht gerade unzeitgemäß.
snoozer zu »Jeffery Deaver: Das Gesicht des Drachen« 15.10.2005
Dieses war das letzte Buch aus der Serie, welches mir noch fehlte. Auch dieses war wieder sehr gut.
Anders als andere schafft es Deaver immer wieder den Leser zu überraschen. Selbst, die, die seine Bücher kennen, wissen nur, dass da noch was kommen muss. Was es aber ist, ist immer wieder so verblüffend, dass man es kaum glauben kann und dann oftmals erstmal zurückblättert, ob das wirklich sein kann *g*

Besonders gut hat mir hier der Einblick in die chinesische Kultur und Chinatown in New York gefallen. Sehr interessant und
super Unterhaltung !

Die Rhyme/Sachs-Reihe von Deaver ist wirklich fantastisch, auch wenn ich diesem Buch "Der letzte Tanz" und "Der Knochenjäger" vorziehen würde, denn da ist das Tempo (noch) höher.
Calimero zu »Jeffery Deaver: Das Gesicht des Drachen« 25.07.2005
Wow...welch ein Meisterstück hat Deaver hier abgeliefert.
Habe dieses Buch in meinem Urlaub nahezu verschlungen (und das, wo ich normalerweise etwas länger für Bücher brauche).

Die Story ist super fesselnd und realistisch. Die Darstellung der Charaktere wieder einmal unbeschreiblich gut (selbst ein namenloser Cop auf dem Beifahrersitz von Sachs bekommt auf nur 1 1/2 ein echtes Profil).
Der Schreibstil ein Genuss.

Rundum ein echtes Muss für Liebhaber spannender Kriminalistik.
Selbst der oftmals einzige "Deaver-Haken" bleibt diesmal aus: es gibt keine völlig unrealistischen "Aha-Effekte" (wie bei Letzter Tanz z. Bsp.) in der Handlung.

Fazit: Kurz und knapp: ein Meisterwerk
Meli zu »Jeffery Deaver: Das Gesicht des Drachen« 21.05.2005
Dieses Buch ist einfach genial.Es fesselte mich von der ersten bis zur letzten Seite.Ich habe es in zwei Tagen gelesen. Es war mein erstes Deaver Buch und ich werde weitere Bücher von ihm auf meine Liste setzten. Ab und zu war ich verwirrt mit den chinesischen Namen. Ansonsten bin ich überzeugt, dass das BUch ein Muss ist.
Andrea zu »Jeffery Deaver: Das Gesicht des Drachen« 26.04.2005
Das war der erste Deaver den ich gelesen habe und ich bin schlichtweg begeistert. So ein realistisches Buch ist mir noch so gut wie nie zwischen die Finger geraten. Die chinesische Kultur wird super beschrieben und auch alles andere ist nicht zu verachten. Das einzige was mich ärgert, ist das mein Lieblingscharakter, der Cop aus China, drauf geht. Ansonsten super!
keine Ahnung zu »Jeffery Deaver: Das Gesicht des Drachen« 26.04.2005
Ich finde es ist ein starkes buch, es ist sehr gut geschrieben und der Leser hat das Gefühl immer richtig zu liegen, was überhaupt nicht stimmt, weil der wahre Täter erst ganz am Schluß bekannt wird. Es ist zwar so, dass man drauf kommen kann, wenn man geschickt und aufmerksam liest, aber trotzdem ist es von meiner Familie nur meiner Tochter gelungen.
Die ganzen chinesischen Namen und ausdrücke dürfen ein nicht verwirren, sonst ist das buch schlecht
Marco zu »Jeffery Deaver: Das Gesicht des Drachen« 28.01.2005
Hallo,
Das Gesicht des Drachens war mein 2. Deaver nach dem "Insektensammer". Hat mir bessr gefallen, so daß ich mir jetzt den "Letzten Tanz" vornehme. Einzig die zigfache Erwähnung der Tatort - Liste nervt etwas. Ansonsten fand ich besonders die entstehende Freundschaft zwischen dem Ermittler und dem chinesischen Cop gut beschrieben.

Grüße
Pascal zu »Jeffery Deaver: Das Gesicht des Drachen« 21.01.2005
So, nun habe ich alle Rhyme/Sachs Bücher gelesen. Dieses hat mir besser gefallen als der Insektensammler und der faule Henker.

Gut wie immer, nur hat der geübte Rhyme-Leser die Überraschungen schnell durchschaut, was dem Lesevergnügen und der Spannung aber keinen Schaden zufügt.
Andreas Theune zu »Jeffery Deaver: Das Gesicht des Drachen« 04.01.2005
Das Gesicht des Drachens ist ein hervorragender Krimi, der zwar teilweise etwas dick aufträgt aber immeriwieder zu überraschen weiß. Ich kannte von Deaver bisher nur Schule des Schweigens sowie den Film der Knochenjäger. Das Gesicht des Drachen gefällt mir deshalb gut, weil ich die Wendungen der Geschichte diesmal größtenteils nicht erratten habe und die Spannung so gut aufgebaut wurde. Zwar finde ich den Geist selber nicht so überzeugend, aber die spannung kann trotzdem gehalten werden. Die Ermttelnden Hauptfiguren finde ich gut geschildert. Die vielen Nebenfiguren verwirren zu beginn allerdings etwas. Ich hätte mir bei dieser Handlung zwar eher ein Ende gewünscht bei dem der Geist nicht in gewahrsam genommen werden kann, aber auch so hat mir das Buch gefallen.
Nausi zu »Jeffery Deaver: Das Gesicht des Drachen« 22.12.2004
Hallo,
ich finde "Gesicht des Drachen" ist ein fenomenalgutes Buch, weil es besonders abwechslungsreich und verdammt spannend ist. Der Fall ist super aufgegliedert und hat eine unerwartete Wendung. Einfach genial, muss man lesen!!!!!!!
Nina zu »Jeffery Deaver: Das Gesicht des Drachen« 06.11.2004
Wieder mal ein super Buch aus der Rhyme/Sachs Reihe.
Von der Handlung her was ganz anderes, aber dennoch absolut top! Bis zur letzten Seite spannend. Freue mich schon auf die neuen Bücher.
Unbedingt lesen
Mic Bishop zu »Jeffery Deaver: Das Gesicht des Drachen« 23.10.2004
Das beste meiner 3 Urlaubsbücher. Nicht ganz so packend wie die vorangegangenen Fälle des Duo, aber dennoch spannend. Eine Krimireihe die wirklich Freude beim lesen macht und keine Langeweile aufkommend lässt. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall dieses Teams
K.-G.Beck-Ewe zu »Jeffery Deaver: Das Gesicht des Drachen« 27.08.2004
Ein durchgängig spannender Roman mit einigen wirklich überraschenden Wendungen, die selbst einen geübten und aufmerksamen Krimileser mit Erstaunen erfüllen werden, weswegen dieses Buch sicherlich überaus zu empfehlen ist.
Der Fraenky zu »Jeffery Deaver: Das Gesicht des Drachen« 04.06.2004
Klasse, weil hier eine Thematik (Schicksal chinesischer Illegaler) den spannenden
Rahmen der Geschichte bildet!
Maria zu »Jeffery Deaver: Das Gesicht des Drachen« 18.05.2004
Die gesamte Reihe der Rhyme-Bücher ist einfach nur genial. Ich erwarte mit Ungeduld weiter Bücher und hoffe auch auf weitere Verfilmungen. An dieser Stelle auch ein Lob an die Hauptdarsteller des Filmes, ich finde sie haben ihre Rolle autentisch gespielt.
HelgaR zu »Jeffery Deaver: Das Gesicht des Drachen« 23.04.2004
Wieder spannend von der ersten bis zur letzten Seite ist dieser 4.Fall. Auch dieses Theama ist wieder äußerst interessant, wie alle vorherigen Fälle auch.

Ich hatte zwar schon bald eine Ahnung, wer der "Geist" sein könnte, aber das tat der Spannung absolut keinen Abruch. Jeder Fall ist total anders und jeder hat mir wahnsinnig gut gefallen. Alleine schon die Protagonisten, mit ihren ausgefallenen Charakteren, sind einfach unbeschreiblich.

Jeffery Deaver schreibt wirklich die besten Bücher. Ich hoffe, es geht mit Rhyme/Sachs bald wieder weiter.
Benjamin Leitz zu »Jeffery Deaver: Das Gesicht des Drachen« 22.03.2004
Super LR fortsetzung
Man kann es nicht anders sagen und nur hoffen das das nächste LR Buch genauso gut wird

Mit der LR Reihe hat Deaver eindeutig seine besten Werke geschaffen und mit keinem Buch macht man etwas falsch vor allem gegen Ende werden sie schlicht genial
Torsten zu »Jeffery Deaver: Das Gesicht des Drachen« 05.01.2004
Man sollte meinen, dass so ein Buch, gerade wenn es sehr viel mit der Exotik anderer Kulturen spielt, geauestens lektoriert wird: Im Buch steht immer wieder "loa ban" das muss "lao ban" heissen.
5 Punkte abzug für den Verlag.
Ansonsten solide Spannung aber lange nicht so gut wie "Die Tränen des Teufels"
Ingo Heinl zu »Jeffery Deaver: Das Gesicht des Drachen« 15.12.2003
Ahoi Fans.
Ich bin noch dabei das Buch zu lesen, aber schon begeistert. Klasse wie JD zwei kulturen aufeinanderprallen lässt und das ganze auch noch mit reichlich Spannung laden kann.
Eine Empfehlung für den Gabentisch.
maxim R. München zu »Jeffery Deaver: Das Gesicht des Drachen« 06.12.2003
ich finde dieses buch ist einfach grandiös. Auch wenn es zwischendrin ein paar Spanungsaussetzer gibt doch es stört mich im großen und ganzen recht wenig.

einfach top dieses buch!!!!!!!
frontside_2002 zu »Jeffery Deaver: Das Gesicht des Drachen« 23.11.2003
Hi Deaver-Fans!
Sehr gutes und durchdachtes Buch, mit Spannung und einem gewohnt unerwartetem Ende.
Bravo J. Deaver!
Keyser_Soze zu »Jeffery Deaver: Das Gesicht des Drachen« 16.10.2003
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, wie alle, die ich bisher aus der Rhyme-Reihe gelesen habe. Und ich weiß, dass ich Po-Wee durchaus als Namen für eine etwaige Tochter in Betracht ziehe!
SilkeS. zu »Jeffery Deaver: Das Gesicht des Drachen« 29.09.2003
Enlich habe ich es durch!
Zusammen mit meinem Mann habe ich das Buch vor ca. 2 Monaten angefangen. Als Abends-Kuschel-Projekt hat es angefangen und nun habe ich es vorerst alleine beendet, denn mein Mann hängt irgenwo in der Mitte.
DAs BUch steigert sich ab der Mitte des Buches, aber es kommt von der Spannung lange nicht so an die vorangegangenen 3 Teil des fähigen, querschnittsgelähmten Kriminologen ran.
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