Ruth Rendell

Die Wege des Bösen

In der Kurzgeschichte "Die Wege des Bösen" erhalten Chief Inspector Wexford und sein Kollege Mike Burden die Nachricht, dass sich die manisch-depressive Hannah Kingham vom Balkon ihrer Wohnung gestürzt hat, zunächst sieht alles nach einem Selbstmord aus. Doch kurze Zeit nach ihrem Tod taucht der Bruder der Verstorbenen in der Polizeistation auf und beschuldigt Hannahs Ehemann des Mordes. Ihr Ehemann soll sie hinuntergestürzt haben, und auch schon vor dem unfreiwilligen Sturz soll er versucht haben, seine Frau zu vergiften. Axel Kingham, Ernährungsfanatiker und Reformhausbesitzer, soll bei einem gemeinsamen Pilzessen, an dem auch Kinghams geschiedene Frau und der Bruder der Verstorbenen teilnahmen, Hannah giftige Pilze ins Essen gemischt haben. Doch sie hatte nur mit einer schlimmen Magenverstimmung auf den angeblichen Anschlag reagiert. Chief Inspector Wexford nimmt den Fall wieder auf. Ist der Ehemann wirklich der Täter oder handelt es sich hier um eine Finte, um von dem wahren Mörder abzulenken?

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