José Carlos Somoza
Die dreizehnte Dame
Salomón Rulfo, ein arbeitsloser Literaturdozent und leidenschaftlicher Dichter, hat Nacht für Nacht denselben beunruhigenden Albtraum. In einer Villa wird er Zeuge von drei blutrünstigen Morden. Eines der Opfer, eine Frau, bittet ihn verzweifelt um Hilfe. Als Rulfo sich keinen Rat mehr weiß, wendet er sich an den geheimnisvollen Doktor Ballesteros, und gemeinsam wollen sie dem Traum auf den Grund gehen. Doch dann muss Rulfo erkennen: Die Villa ist real, die Morde sind wirklich geschehen, und ein Literaturprofessor mit dem Fachgebiet »Die Macht der Worte« interessiert sich ebenfalls für den Fall. Letzterer vermutet hinter der Tat dreizehn Musen, deren gefährlichste Waffe die Poesie ist. Rulfo erscheint diese Theorie verwegen, doch dann passieren immer seltsamere Dinge, die Menschen und die Wirklichkeit um ihn herum beginnen sich zu verändern, werden immer bedrohlicher, und er begreift, dass er handeln, die dreizehnte Dame finden muss, bevor die Welt zugrunde geht.

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