Arto Paasilinna

Nördlich des Weltuntergangs

»Die Welt ist ein absurder Ort. Sie gibt die Themen vor«, sagt Arto Paasilinna und verrät, was uns in der nahen Zukunft bevorsteht. Wir befinden uns im Jahr 2014, und die Weltsituation gestaltet sich nicht wirklich erheiternd: Es gibt zunehmend wirtschaftliche Schwierigkeiten, die europäische Einheitswährung verfällt, und die Stadt New York droht, im Müll zu versinken. Versorgungsengpässe, ja, Hunger bestimmen den Alltag der Menschen. Über-all? Nein, denn im entferntesten Norden Europas ist aus dem letzten Willen eines trotzigen Finnen ein kleines autarkes Dorf entstanden, dessen Bewohner sich nicht die Spur darum scheren, was im Rest der Welt passiert, und das Leben in vollen Zügen genießen. Nicht einmal der Ausbruch des Dritten Weltkrieges, einige verirrte arabische Flugkörper und eine Welle weiblicher Flüchtlinge aus Indien und Pakistan können die Idylle stören. Doch dann taucht ein riesiger Meteorit am Himmel auf, der sich unaufhaltsam der Erde nähert und das Paradies im Land der Mücken und Saunen zu zerstören droht ...

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ISSN 1862-7528