Verborgene Muster von Ian Rankin

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1987 unter dem Titel Knots & Crosses, deutsche Ausgabe erstmals 2000 bei Goldmann.
Ort & Zeit der Handlung: , 1970 - 1989.
Folge 1 der John-Rebus-Serie.

  • Garden City: Doubleday, 1987 unter dem Titel Knots & Crosses. 223 Seiten.
  • London: Bodley Head, 1987. 223 Seiten.
  • München: Goldmann, 2000. Übersetzt von Ellen Schlootz. ISBN: 3-442-44607-4. 223 Seiten.
  • München: Goldmann, 2003. Übersetzt von Ellen Schlootz. ISBN: 3-442-45656-8. 223 Seiten.
  • München: Goldmann, 2005. Übersetzt von Ellen Schlootz. 223 Seiten.
  • München: Goldmann, 2005. Übersetzt von Ellen Schlootz. ISBN: 3-442-05523-7. 223 Seiten.
  • München: Goldmann, 2008. Übersetzt von Ellen Schlootz. ISBN: 978-3-442-46964-2. 253 Seiten.

'Verborgene Muster' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

In Edinburgh geht ein Mörder um. Ein Mörder, der bereits zwei unschuldige, kleine Mädchen entführt und erwürgt hat. Detective Seargant John Rebus, mit der Suche nach einem dritten vermisst gemeldeten Mädchen beauftragt, tappt im Dunkeln. Bis er begreift, dass der Mörder versucht, Kontakt mit ihm aufzunehmen, und dass die seltsamen anonymen Briefe, die er erhält, ihm den Weg zum Täter weisen könnten. Doch dann ist es schon fast zu spät, denn seine eigene Tochter ist plötzlich spurlos verschwunden …

Das meint Krimi-Couch.de: »Spannend, düster, mitreißend, komisch – der gelungene Blitzstart in eine neue Serie« 85°Treffer

Krimi-Rezension von Michael Drewniok

John Rebus, Detective Sergeant bei der Mordkommission der schottischen Metropole Edinburgh, ist wahrlich kein Ausbund an Fröhlichkeit. Beruflich ist er überlastet und ziemlich ausgebrannt, dem Alkohol und den Zigaretten mehr zugetan, als ihm gut tut. Sein Privatleben muss er als Desaster betrachten: die Ehe gescheitert, die Ex-Frau seine erbitterte Feindin, die Tochter im Teenageralter entfremdet – von seinem niemals überwundenen psychischen Zusammenbruch aus seiner Zeit als Elitesoldat einer mysteriösen Spezialeinheit ganz zu schweigen. Da ist es nur gut, dass er noch nichts von den Verwicklungen seines nur scheinbar erfolgreichen Bruders Michael in die Edinburgher Drogenszene weiß …

In dieser dunklen Phase seines Lebens muss Rebus den schwierigsten Fall seiner Laufbahn übernehmen. Ein Kidnapper geht um in Edinburgh, dem bereits zwei kleine Mädchen zum Opfer gefallen sind – eine Zahl, die sich rasch erhöht. Die Polizei tappt im Dunkeln und steht gleichzeitig unter heftigem Beschuss seitens der Medien und der Politik. Im Präsidium und auf den Wachen der Stadt sind fast alle Beamten im Dauereinsatz. Stress, anhaltende Erfolglosigkeit und die mangelhafte Koordination der Ermittlungsarbeiten fordern allmählich ihren Tribut. Daher bleibt zunächst unbemerkt, dass der Mörder ein bizarres Katz-und-Maus-Spiel mit seinen Jägern treiben möchte.

Das Ziel des Killers ist Inspektor John Rebus

Aber das eigentliche Ziel des Killers ist John Rebus. Schon seit einiger Zeit erhält der Polizist seltsame anonyme Briefe, die stets nur einen Zettel mit kryptischen Texten wie »Überall sind Anhaltspunkte«, eine Schnur, in die ein Knoten geschlagen wurde, oder zwei zum Kreuz zusammengebundene Streichhölzer enthalten. Doch er ignoriert die ungebetene Post – ein verhängnisvoller Fehler, denn der Mörder hat ihm sein letztes Opfer quasi angekündigt: Rebus´ Tochter Samantha. Als bei dem Polizisten endlich der Groschen fällt, ist es zu spät. Samantha wurde soeben entführt, ihre Mutter vom Täter schwer verletzt, ihr neuer Lebensgefährte gar umgebracht. Nach dem Muster der früheren Fälle muss Samantha als verloren gelten, aber der verzweifelte Vater nimmt mit der Hilfe seiner Kolleginnen und Kollegen, aber notfalls auch ohne sie den Kampf um das Leben Samanthas auf …

John Rebus, lateinisch »Bilderrätsel«: Selten traut sich ein Schriftsteller, schon mit dem Namen seiner Hauptfigur anzukündigen, was seine Leser erwartet: die Jagd auf einen geistesgestörten, aber gerissenen Mörder, der mit seinen Häschern »spielen« möchte und ihnen kryptische Rätsel – Rebusse eben – zukommen lässt, die ihnen angeblich den Weg zu ihm weisen.

Es wird auffallend viel getrunken in Edinburgh

Der Plot ist nicht neu, um es vorsichtig auszudrücken, wird aber sauber entwickelt und kann durchaus in seinen Bann ziehen. Edinburgh ist als Kulisse relativ unverbraucht. Rankin kennt sich in seiner Heimatstadt aus (oder weiß seinen Lesern diesen Eindruck zumindest geschickt zu vermitteln), die zwar schon moderne Metropole ist, sich aber den Charakter der Hauptstadt eines eigenwilligen Menschenschlags – der Schotten nämlich – bewahren konnte. Es wird auffallend viel getrunken in Edinburgh, was nicht nur an den deprimierenden Erlebnissen der Protagonisten liegen könnte, sondern auch an der geografisch recht ungünstigen Lage einer Stadt im hohen europäischen Norden, in der es meistens dunkel ist und regnet.

Den Wettlauf auf Leben und Tod tritt ausgerechnet ein Mann an, der meint, am Ende zu sein, weil ihm beruflich wie privat nichts mehr gelingt. Aber John Rebus, der ehemalige Fallschirmjäger, den die Folter einer perversen »Spezialausbildung« fürs Leben zeichnete, ist ein besserer Polizist, als er sich selbst zugestehen mag: Selbst unter Stress lässt ihn seine Spürnase nicht im Stich, und sollte ihm sein alter Feind, der aufgeblasene Chief Inspector Anderson, wieder einmal gar zu sehr auf die Nerven fallen, sind da immer treue und trinkfeste Kollegen wie die Sergeants Morton und Campbell, die ihm den Rücken stärken.

Das Personal wächst ans Herz wie McBains 87. Revier

Das Personal der Polizeistation Great London Road wird dem Leser bald ebenso ans Herz wachsen wie die legendären Figuren des Ed McBainschen 87. Reviers. Dafür sorgt schon Rankins ausgeprägter Sinn für knochentrockenen Humor (die Übersetzerin kann gottlob mithalten), der sich mit der düsteren Handlung ausgesprochen gut verträgt, nie aufgesetzt wirkt und die Lektüre zu einem reinen Vergnügen werden lässt.

Das meinen andere:

»Ein guter erster Roman …solide gezeichnete Charaktere, kühne psychologische Einsichten und eine fesselnde, gut gestrickte Handlung. Ein beachtenswerter Newcomer!« (Kirkus Reviews)

»Ein erstklassiger Thriller!« (Yorkshire-Post)

»Ein spektakulärer, komplexer Krmi wie ein Albtraum …« (Booklist)

»Ein gut konstruierter, aufregender Psycho-Thriller!« (Books)

Ihre Meinung zu »Ian Rankin: Verborgene Muster«

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spro53 zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 10.03.2015
selber seit etlichen jahren immer wieder in edinburgh, gehe bei jeder gelegenheit auf die suche nach den orten von rebus. einmal angefangen zu lesen, musste ich gleich die ganze reihe kaufen. spannend. fesselnd. jeder der rebus romane sind ein muss für liebhaber von schottland und der stadt edinburgh
Torsten zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 06.05.2013
Das Buch ist natürlich kein Krimi und wer es als Krimi liest und beurteilt kann ihm auch gar nicht gerecht werden.
Der Fall dient einzig und allein der Unterfütterung der persönlichen Geschichte von Rebus - Ermittlungsarbeit findet gar nicht statt.
Bleibt also Rebus' Geschichte: Noch düsterer als Wallander, wenn auch grundsätzlich in ähnlichem Alter und ähnlicher Situation; vom Leben gebeutelt, von Depressionen bedroht und immer in Selbstzweifeln gefangen ob und wie es weitergeht.
Trotzdem bin ich gespannt wie es weitergeht - und es muss ja angesichts des Erfolges recht ansprechend sein.
Die erzwungene Erinnerung und die Begegnung mit seiner Vergangenheit könnten ja ein befreiender Neuanfang sein - aber ein strahlender Held wird aus John Rebus ja zum Glück anscheinen nie.
OmaInge zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 07.04.2013
Die Bewertung dieses Buches auf der KC scheint mir deutlich überhöht! Ich habe mich über lange Zeit durch das Buch gequält.
Andererseits war es dann doch nicht sooo langweilig, um es wegzulegen.
Kurz vor dem Buchende wurde es dann aber doch noch spannend.
Insgesamt eher Durchschnittsware!

Meine Bewertung:
75 Grad
Anja zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 10.06.2012
Ich hab zum ersten Mal nun einen kompletten Rankin-Roman, eben Knots and Crosses, gelesen, nachdem ich schon einen Short-Stories-Band gelesen hatte, und fand den Rebus-Roman richtig klasse - und das war ja wohl sein erster Roman überhaupt.
Ich mag den Charakter Rebus sehr, ich finde die Mischung zwischen düsterer Brutalität, Melancholie und schwarzem Humor richtig gut (vor allem auch den Mut dazu!).
Beate Kladler zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 17.06.2011
nachdem der Inhalt durch die Meinungen anderer schon hinlänglich bekannt sein dürfte möchte ich alle Nicht-Leseratten vor diesem Buch warnen.

1. Suchtgefahr besteht eindeutig nicht

2. Zum Glück hat mein 1. John Rebus
Krimi
nur 224 Seiten denn Spannung
versprechen lediglich die
letzten 30 Seiten

3. Bei einem 500-seitigem
Exemplar würde ich ein
einschlafen
Kom_Ombo zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 09.06.2011
Rankin's Bücher sind immer mächtig düster und bedrückend. Ich habe immer Anlaufschwierigkeiten, wenn ich eines in die Hand nehme. So auch bei diesem ...

Die Hälfte des Buches handelt davon, was Rebus in seinem Leben durchgemacht hat und offenbart sein Geheimnis ... danach dann wird es endlich mal etwas spannender und der Schluss gefiel mir gut!

Merkwürdig ist nur, dass ich Rankin's Bücher trotz des "Ich-weiß-nicht-so-recht-ob-es-mir-gefällt-oder-nicht" immer wieder in die Hand nehme. Also muss ja etwas dran sein ...
Chrisu zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 30.01.2011
In der Hauptstadt Schottlands, in Edinburgh, verschwinden kleine Mädchen, die dann erwürgt wieder gefunden werden. D.S. John Rebus ist auch in der Gruppe, die den Mörder aufspüren sollen. Erst durch Michael, seinen Bruder, wird der große Durchbruch geschafft, aber da hat der Täter bereits Samantha, die Tochter von John Rebus, in seiner Gewalt.
Ein Krimi der leichteren Art. Schnell und flüssig zu lesen und mit Spannung geschmückt.
MrNice zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 18.11.2010
John Rebus (lateinisch: Bilderrätsel), Detective Sergeant bei der Mordkommission der schottischen Metropole Edinburgh, ist wahrlich kein Ausbund an Fröhlichkeit. Beruflich ist er überlastet und ziemlich ausgebrannt, dem Alkohol und den Zigaretten mehr zugetan, als ihm gut tut. Sein Privatleben muss er als Desaster betrachten: die Ehe gescheitert, die Ex-Frau seine erbitterte Feindin, die Tochter im Teenageralter entfremdet - von seinem niemals überwundenen psychischen Zusammenbruch aus seiner Zeit als Elitesoldat einer mysteriösen Spezialeinheit ganz zu schweigen. Da ist es nur gut, dass er noch nichts von den Verwicklungen seines nur scheinbar erfolgreichen Bruders Michael in die Edinburgher Drogenszene weiß ...

Unter seinen Berufskollegen ist er aufgrund seiner Vergangenheit nicht gerade beliebt und wird daher zunächst mit langweiligen Routinearbeiten auf der Suche nach einem Kidnapper, dem bereits zwei kleine Mädchen zum Opfer gefallen sind, kaltgestellt. Die Polizei tappt in diesem spektakulären Fall völlig im Dunkeln und gerät unter Beschuss seitens der Medien und der Politik.

Viel zu spät, als schließlich auch seine kleine Tochter Samantha entführt wird, realisiert er, daß der Täter über anonyme Briefe Kontakt mit ihm aufgenommen hat. In den Briefen liegen dubiose Knoten und Kreuze (übrigens der Titel der englischsprachigen Originalausgabe) mit eigentümlichen Nachrichten, wie "für die, die zwischen den Zeilen lesen können" oder "überall sind Anhaltspunkte". Die verzwickte Auflösung des Falls führt ihn schließlich in das dunkelste Kapitel seiner eigenen Vergangenheit. Bisher gut verdrängt, müssen die schrecklichen Ereignisse seiner Vergangenheit ans Tageslicht, um Licht in das Dunkel zu bringen. Kann seine traumatisierte Seele diese Belastung aushalten und wird die Polizei somit das Leben seiner Tochter retten können ...?

Ich bin begeistert von diesem niveauvollen, gut geschriebenen und plausibel aufgeschlüsselten Kriminalroman im realistischem Milieu Edinburghs. "Edinburgh war eine schizophrene Stadt, die Stadt von Jekyll & Hyde natürlich, von Deacon Brodie, von Pelzmänteln ohne Schlüpfer drunter. Aber es war außerdem eine kleine Stadt, und das würde Rebus`Vorteil sein."

Ähnlich wie auch Henning Mankell wirft Ian Rankin einen sozialkritischen Blick auf seine Heimat, in der er auch mit seiner Frau Miranda und zwei Töchtern lebt, mit seiner dunklen Geschichte, seinen Verbrechen, seiner dorfähnlichen, calvinistischen Gesellschaft. Mit John Rebus hat Ian Rankin ungewollt eine Art Anti-Helden, der fast nichts richtig macht, seine Fehler hat und die Frühstücksbrötchen schon mal beim Nachbarn klaut.

Interessant auch der Name John "Rebus", was im lateinischen Bilderrätsel bedeutet. Denn tatsächlich muß John die Bilderrätsel des Mörders lösen, um ihm auf die Schliche zu kommen.
Mistie zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 08.10.2010
Als eingefleischte Serienleserin war es nur eine Frage der Zeit bis ich mein erstes Buch von Ian Rankin bzw mit Kommissar Rebus lesen würde. Ich habe mich entschieden die Serie in englisch zu lesen, damit mir auch ja kein Wortwitz oder Wortspielerei entgehen würde.

Entweder waren meine Erwartungen zu hoch oder ich war nur schlecht drauf oder ... auf jeden Fall kam ich nur sehr schwer in die Geschichte hinein. Nachdem die ganze Hintergrundstory um Rebus dramatisch geschildert wurde - auch da hielt sich die Spannung in Grenzen - kam mir das Ende ziemlich aufgesetzt und abrupt vor.

Leider nur eine 70° von mir für den ersten Band - doch sein Nachfolger ist bestellt.
Anela zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 28.09.2010
Mich hat das Buch alles in allem enttäuscht. Hatte viel Gutes über die Rebus-Romane gelesen und gehört und mich deshalb gleich mit dem 1. Band versorgt. Mich hat weder die melancholische Hauptfigur noch die Thematik der GEschichte gepackt, die mir ausserdem etwas unglaubwürdig vorkam. Ausserdem schienen mir einige passagen doch sêhr langatmig und übermässig dramatisiert. Einzig gefiel mir der Schauplatz des Geschehens und das trotz allem doch relativ spannende Ende.

Alles in Allem bin ich jedoch wirklich enttäsucht. Werde Rebus aber sicherlich noch eine 2. Chance geben - wenn auch nicht demnächst, im Moment und vorläufig hab ich genug von ihm.

Schade - Selten haben sich 200 Seiten so schwerfällig lesen lassen...
dieschlaue zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 05.01.2010
Das ist der erste Kriminalroman, in dem Detective Sergeant John Rebus die Hauptrolle spielt. Auch er ist -wie zB Mankells Kurt Wallander- ein unangepasster, teilweise depressiv und übelgelaunter Polizist, der -trinkgewohnt- auch über das typische gescheiterte Familienleben verfügt. In seinem ersten Fall muss Rebus in Edinburgh einen mehrfachen Mädchenmörder finden. Über den erfährt man zu wenig, sodass Charakter und Motiv des Täters weitgehend im Dunkeln bleiben. Spannung kommt zu selten auf: Schon recht früh bekommt man den ersten Hinweis auif den Mörder, wer nach S. 133 noch im Dunkeln tappt, liest seinen ersten Kriminalroman. Der Hauptmangel des Buches liegt aber in dem fehlenden Tempo. Eine Geschichte mit einem Serienmörder lebt von der schnellen Abfolge, dem Wettlauf, von Ermittlungstätigkeit und neuer Serientat. Hier kommt Rebus nur voran, weil er sich zum einen von seinem Bruder in Hypnose versetzen lässt und zum anderen ungefragt ein Literaturprofessor ein Wortspiel erklärt und Rebus so den Namen des nächsten Opfers erfährt; beides ist absolut unrealistisch. Auch über den "Dschungel" (S. 171) der Stadt Edinburgh erfährt man wenig. Das ist schade, denn Schottland ist nicht häufig Schauplatz eines Kriminalromans. Rankin muss sich im Laufe der weiteren Rebus-Romane (bis heute 12) deutlich gesteigert haben, denn anders sind Lob und Auflage nicht zu erklären.
1 von 9 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
tedesca zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 17.08.2009
Ich habe dieses Buch im Original gelesen, noch dazu mehr oder weniger an den Originalschauplätzen. Das verleiht der Geschichte natürlich für mich noch mehr Brisanz, als sie an und für sich schon hat.Ich denke, ich bin auf den Rebus-Zug aufgesprungen, werde mir mit dem Lesen aller bisher erschienenen 13 Teile allerdings ein wenig Zeit lassen.

Die Hauptfigur John Rebus an sich finde ich gut charakterisiert, wobei es sich wieder einmal um diesen Typ Kommissar handelt, den wir schon aus so vielen anderen Werken kennen: dunkle Vergangenheit, Trend zum Alkoholismus, gestörte Beziehung zu Frauen, etc. Allerdings muss man Rankin zugutehalten, dass er seine Figur bereits 1985 erschaffen hat und somit eher zu den Vorreitern des Genres zählt als zu den Nachahmern.

Das Buch ist durchwegs spannend und gut zu lesen, wobei es mir stellenweise eine Spur zu langatmig war. Auf jeden Fall hat Rankin seinen ganz eigenen Stil, der sich durch Kürze und Prägnanz auszeichnet, was ja nicht unbedingt ein Fehler ist.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Frape zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 03.01.2009
Ich hatte mich aufgrund der hohen "Fieberwerte" hier auf der Seite zum Kauf des Buches bewegen lassen und bin leider sehr enttäuscht worden. Die Geschichte plätschert vor sich hin. Die Sprache ist uninspiriert. Der Plot hat das Niveau eines Groschenromans. Die Milieubeschreibung ist blass. Zwei weitere Rankin-Bücher liegen vor mir und damit die Hoffnung, dass der Autor sich steigert.
1 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
CharlyDD zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 27.12.2008
"Verborgene Muster" war mein erster Rankin und ich bin sicher das sich daraus eine wunderbare Freundschaft entwickeln wird.

Rankin hat es mit dem 1. Fall des John Rebus geschafft mir den Protagonisten auf ca. 220 Seiten so nah zu bringen wie es andere Autoren mit ihren Helden in 10 Büchern nicht schaffen. Er hat mich mit genug Informationen "angefüttert" um meine Neugier zu wecken wie Rebus sich weiter entwickelt.
Auch nicht zu verachten sind die tiefen Einblicke in die Abgründe seiner Seele. Mich beschlich sogar teilweise das Gefühl das sich Rankin beim Schreiben zu sehr in der Gestaltung seiner Figuren verloren hat und sich dann mühsam zu den Mordfällen zurückfinden musste.

Fazit: Spitzenware für einen Erstling! Nachfolgebände werden definitiv gekauft.
Susannah zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 31.10.2008
Edinburgh, Gegenwart. Das Leben von Detective Seargent John Rebus kann man getrost als deprimierend bezeichnen: seine Frau hat ihn samt seiner Tochter Sammy verlassen, in seinem Beruf kommt er nicht nach oben, weil ihm persönliche Feinde den Aufstieg versperren. Sein Bruder, schon in der Kindheit Liebling des Vaters, ist erfolgreicher, glücklicher und reicher. John findet Trost beim Alkohol - doch mit der trüben Monotonie ist es vorbei, als er zu einem neuen Fall hinzugezogen wird. Ein Mädchenmörder lähmt die Stadt vor Angst. Die Polizei tappt völlig im Dunkeln. Und dann ist da noch ein ehrgeiziger Reporter, der Rebus und vor allem seinem Bruder hinterherschnüffelt. Und als ob das nicht schlimm genug für John Rebus wäre, schickt ihm jemand auch noch seltsame Nachrichten. Erst spät wird Rebus klar, dass er die Lösung in seiner eigenen Vergangenheit suchen muss.

Binnen zwei Tagen verschlungen - Ian Rankin macht süchtig! Hat man sich einmal in den Fall mit der Hauptfigur John Rebus gestürzt, mag man gar nicht mehr aufhören, bis man die Lösung des Falles und das gute Ende erreicht hat. Rankin hält die Spannung durch den ganzen Krimi hindurch aufrecht, selbst dann, als man bereits weiß, wer der Mörder ist. Ohne den Leser zu hetzen. Das liegt vor allem an den liebevoll gezeichneten Charakteren, allen voran John Rebus, der so voller Leben ist, dass man ihn sich bis ins kleinste Detail vorstellen kann, und an der beeindruckenden, stimmngsvollen Beschreibung von Edinburgh. Auch die privaten Hintergründe den Rebus haben der Geschichte eine starke Tiefe verliehen und das Lesen umso interessanter gemacht. Bemängeln kann ich lediglich die Kürze. Ich freue mich auf weitere Krimis mit John Rebus!
4 von 5 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Bartensen zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 08.07.2008
Ian Rankin und ich sind mit Verborgene Muster noch keine wirklichen Freunde geworden ... Zu sehr musste ich mich durch die knappen 225 Seiten schleppen.
Der Start in die Rebus-Reihe wirkte auf mich doch noch etwas holperig & konstruiert , Edinburgh als Handlungsort war dazu noch etwas blaß und ohne eigenen schottischen Charme ... Auf der Haben-Seite gefiel mir, das vor allem das Leben, die Gestalt und die Probleme von Rebus selbst ziemlich im Vordergrund standen.
Ohne diesen Faktor wäre Verborgene Muster wohl eher ein klassischer und vermutlich recht austauschbarer Serienkiller -Roman geworden ... Zum Schluss wurde es doch noch recht spannend, wenn auch vorhersehbar ... Ich werde sicherlich Ian Rankin noch ne Chance geben, denn die Ansätze, die für mich einen guten Cop-Roman ausmachen sind auf jeden Fall vorhanden ... So, und jetzt liebe Rebus-Gemeinde ... kreuzigt mich ;-)
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Felix Wolf zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 16.04.2008
Sehr persönliches Rebus-Buch, aber nicht nur deswegen lesenswert. Seine SAS-Vergangenheit und familiären Verhältnisse sind wichtig für das Verständnis des Inspektors. Noch nicht so gut wie die späteren der Serie, aber das Potenzial ist sichtbar. Guter Einstand.
arisingrealm zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 25.03.2008
Durchschnittlicher erster Rebus-Fall mit guter Story aber oberflächlicher Erzählweise. Für Rankin aber trotzdem ein guter Einstand in das Genre. Trotzdem wäre hier mehr drin gewesen.
asu zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 20.03.2008
Die Geschichte des Buches ist absolut super und nicht abgedroschen wie manch anderes Thema.
Jedoch finde ich, dass das Buch absolut oberflächlich geschrieben ist...
F-schülerin zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 06.03.2008
ich hab das buch grade im englischunterricht und muss sagen, es ist grauenvoll anspruchsvoll zu lesen..
ich muss mir unbedingt die deutsche fassung besorgen, da das buch ja recht interessant zu lesen scheint.
Rolf.P zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 17.01.2008
Eine gute Geschichte mit Spannung von der ersten bis zur letzten Seite.
Tolle Charaktere, allen voran John Rebus, ein fein gewobener, durch die authentisch beschriebene Polizeiarbeit realistisch wirkender Fall.
Da viele Personen, die in sämtlichen Rebus-Krimis auftreten, bereits hier eingeführt werden, ist das Buch ein muss für alle Neueinsteiger.

Noch kein Meisterwerk, aber ein sehr guter Krimi.
Sonnschein zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 15.08.2007
Was für ein toller Krimi!! Wirklich ein Volltreffer!
Ein Start in eine Serie, die mich schon so in den Bann gezogen hat, dass ich am liebsten nur noch Inspektor Rebus Krimis lesen möchte!
John Rebus ist keiner dieser aalglatten, regelrecht heldenhaften Protagonisten, sondern eher griesgrämig, verschlossen und mit vielen Lastern versehen, von denen er nicht mehr loskommt. Dieser Charakter und sein Sinn für Humor machten ihn für mich auf Anhieb sympatisch.
Tolles Finish!! Hier entscheidet sich wirklich alles erst auf den letzten Seiten!
90° von mir!
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Krimimaus zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 24.07.2007
Durch Zufall ist mir dieses Buch damals in die Hand gefallen. Ich brauchte nur ein relativ dünnes Buch (Bücher unter 400 Seiten kommen mir eigentlich nicht ins Haus), weil ich zwei Tage später Geburtstag hatte und wusste, dass ich Bücher bekomme. Also las ich dieses Buch, kann mich mittlerweile nicht mehr so gut dran erinnern, fand es aber nicht spektakulär. Einige Monate später viel mir "Das zweite Zeichen" in die Hand. Da ich den Autor kannte, mir das erste Buch zwar nicht sonderlich gefiel, dachte ich, gib dem Autor die Chance sich zu beweisen. Das gelang ihm mit dem zweiten Buch auch besser. Mittlerweile, habe ich sehr viele Rankin Bücher (Rebus natürlich) gekauft, für meine Schwester. Sie war vom ersten Buch an begeistert!!! Ich werd bald noch mal anfangen mit Verborgene Muster, mal schauen wie ich es heutzutage empfinde.
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Jupp zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 03.07.2007
Spannungsaufbau wunderbar, auch wie die Personen eingeführt werden gefällt mir sehr gut. Der Schluß kommt dann sehr überstürzt und etwas enttäuschend daher. Den Whisky-Konsum finde ich jetzt nicht so erstaunlich, besonders für schottische Verhältnisse, auch Bier wird dort ja gerne getrunken.
Etwas zu kurz kommt mir das schottische Lokalkolorit, etwas mehr Idylle wäre mir da sehr recht. Dies ist mein erster Rankin-Rebus, auf deutsch war's auch flott zu lesen und gut übersetzt, mal schauen, wie die englische Schreibe so ist.
kissace zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 29.05.2007
Ian Rankin ist für mich der beste Krimi-Autor der Gegenwart. Und die John-Rebus-Reihe ist unschlagbar. Auch wenn man seine Romane durchaus durcheinander lesen kann, macht es mehr Sinn sie in chronologischer Reihenfolge zu lesen.
Auch wenn der erste Roman " Verborgene Muster" noch etwas kurzatmig daherkommt, lernt man Inspector John Rebus doch sehr schnell zu lieben.
Seine unorthodoxe Art, versetzt mit typisch britischem schwarzen Humor ist einfach
einzigartig gut von Rankin gezeichnet.
Ein eigentlicher Anti-held mit vielen privaten Sc.hwierigkeiten.
ein liebenswürdiger Trinker, der mit seinem Leben nicht sonderlich zurecht kommt und seinen Beruf nicht zu mögen scheint.. aber ein trotz allem sehr guter Polizist ist. Ausnahmlos alle Rebus-Romane sind spitze. So auch sein Erstling. Ein MUST-HAVE... 89 Grad
queenodt zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 22.05.2007
ich wollte mal eine neue serie ausprobieren und so kam ich an den ersten roman mit john rebus. ein interessanter charakter, der mich sicher auch dazu verleiten wird, den nachfolger zu lesen. die dialoge in "verborgene muster" waren teilweise sehr amüsant auch wenn mich die story nicht total vom hocker gerissen hat. das ende hätte etwas ausführlicher geschildert werden können.
Katrin90 zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 10.04.2007
Das war mein erstes Buch von Rankin. Ich hatte vorher noch nie etwas von ihm und seinen Romanen und John Rebus gehört..
Ich hattes diesen Roman als Taschenbuchausgabe am Bahnhof gekauft. Ich wollte mal wieder lesen.. Und als ich angefangen habe das Buch zu lesen, gefiel es mir immer mehr. Und ich habe jetzt einen Autor gefunden, der tolle Bücher schreibt und mich damit zum Nachdenken anregt, aber auch ein Schmunzeln ins Gesicht zaubert.
"Verborgene Muster" ist eine spannende Geschichte, die Überraschungen parat hält und damit einen leicht "vom Sessel haut". Die Hauptfigur, John Rebus, ist ein interrasseer Charakter. Er besitzt Humor, aber auch seine melancholische Art und seine schlagfertigen Argumente begeistern einen.
Stefan83 zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 22.01.2007
Der erste Kriminalroman aus Ian Rankins Reihe um den kauzigen Detective Rebus, der bei seiner Veröffentlichung noch relativ wenig Beachtung gefunden hat, die typischen stilistischen Elemente, die die Nachfolger so erfolgreich gemacht haben, aber bereits in sich trägt. Da ist an erster Stelle natürlich der Hauptprotagonist, John Rebus, selbst zu nennen. Die Art und Weise in der er dargestellt wird, unterscheidet sich einfach von den anderen, meist heldenhaften Figuren des Krimigenres. Rebus ist ein „Anti-Held“. Schmutzig, arrogant, unhöflich und fehlbar, mit anderen Wort einfach echt. Diese Glaubwürdigkeit ist es, die es dem Leser so einfach macht, Zugang zu der Geschichte zu finden. Und diese ist einfach packend, wenn auch der eigentliche Krimiplot anfangs noch im Hintergrund steht, da sich der Autor viel Zeit nimmt, um die einzelnen Charaktere vorzustellen. Rebus’ eigentliche Ermittlungen bleiben recht dürftig und er stolpert eher zufällig und mithilfe anderer über die wichtigen Hinweise. Dies ist auch einer der wenigen Punkte, die man Rankin vorwerfen muss. Der Story schadet das allerdings nicht, denn sie ist durchgängig spannend und in dem regnerischen, alten Edinburgh zudem perfekt angesiedelt. Und der Roman besitzt noch etwas, was der Konkurrenz alla Mankell oder Nesser zumeist abgeht: Eine gehörige Portion Humor der schwärzesten Sorte, welcher immer wieder zum Schmunzeln zwingt und das Lesevergnügen noch zusätzlich steigert. Großes Lob gilt hier auch der deutschen Übersetzerin, die den Ton genau getroffen hat. Das Ende, in dem die einzelnen Handlungsstränge zusammengeführt werden, lässt den Puls noch mal höher schlagen und den ein oder anderen wird die Auflösung sicher überraschen. Insgesamt ein sehr guter, wenn auch arg kurz geratener Kriminalroman, der den Grundstein für eine erfolgreiche Reihe gelegt, die Klasse späterer Rankins allerdings erst angedeutet hat.
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
me zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 11.01.2007
Ich habe mir von diesem Buch viel versprochen, muss jedoch zugeben, dass ich den Plot etwas dürftig fand. Ausserdem fand ich den Schluss ziemlich überstürzt und schwer nachvollziehbar. Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren...
MaMa zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 09.01.2007
Dumm gelaufen, oder auch nicht? War der letzte von allen momentan erhältlichen Rebus-Taschenbüchern, den ich gelesen habe.
Es gibt spannendere und bessere, aber mit diesem Hintergrund der Vorgeschichte von Rebus schließen sich bei mir einige Kreise und es werden Fragen beantwortet, die ich mir in den anderen Romanen gestellt habe, ohne das die Antwort für den jeweiligen Plot wichtig gewesen wäre. Aber nun ist mein Bild, dass ich mir von John Rebus gemacht habe rund und in sich stimmig. Man kann die Reihe also auch völlig verquer lesen und trotzdem klar kommen. Der erhöhte Nikotin- und Whiskykonsum ist für mich nachvollziehbar, aber eigentlich nur aufgrund eigener Besuche in Schottland, speziell Edinburg. Ich könnte jetzt in weiteren Roman mein Lesefieber fortsetzen, der Mann ist so gut, dass ich ihn immer noch nicht über habe.
Swen Piper zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 18.12.2006
Ian Rankin schafft mit Detective Sergant John Rebus einen sehr authentischen, glaubwürdigen Ermittler. Die Story packt den Leser fast von Beginn an und Rankin gelingt es diesen Spannungsbogen von Kapitel zu Kapitel noch etwas zu steigern. Er kann sich hierbei auf sein großes literarisches Talent verlassen und kann daher auf eine detaillierte Beschreibung von Bestialitäten, ohne die offenbar die meisten Krimi- und Thrillerautoren nicht mehr auszukommen glauben, getrost verzichten.
Luca zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 10.12.2006
Mein zweiter Roman mit Rebus.Er ist wieder Spannend und mit einer portion witz geschrieben. Dieses Buch aber auch die Reihe ist für Freunde des Britischen Krimis absolut zu empvelen.
Lars@Krimi-Couch zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 12.09.2006
Vorsicht, lieber Heinrich. Lass das keinen Schotten hören, von wegen *englischer Kultur* ;-)

Viel Spaß auf Entdeckungstour durch Edinburgh mit Rebus wünscht

Lars
heinrich zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 12.09.2006
Da ich mir vorgenommen habe, die Rebus-Reihe chronologisch zu lesen, war "Verborgene Muster" mein 1. Versuch mit Rankin .Es ist flüssig geschrieben und hat die Hauptfigur gut eingeführt. Von der Handlung her ist es auch o.K., obwohl ich von den neueren Büchern aufgrund der KK-Bewertungen eine Steigerung erwarte.
Übertrieben fand ich die Darstellung des Alkoholkonsum von Rebus, danach müßte er sich spätestens im dritten Buch um den Verstand gesoffen haben, ganz abgesehen von den dienstlichen Konsequenzen...
oder mir fehlt die Erfahrung mit der englischen Kultur? Jedenfalls sagt mir die Reihe zu und die nachfolgenden Bände sind schon gekauft.
dana zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 22.06.2006
Flüssig geschrieben, aber zu wenig Spannung. In Rankinks Erstlingswerk scheint es vor allem um John Rebus Leben und Vergangenheit zu gehen. An manchen Stellen doch etwas ermüdent..

Für einen richtig guten Krimi (für mich ) einfach zu wenig Details vom Mörder und seinen Taten...
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Sunsy zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 30.05.2006
In seinem ersten Roman der Inspector-Rebus-Reihe scheint es Ian Rankin vor allem darum zu gehen, dem Leser seinen Protagonisten vorzustellen und einen Einblick in die Arbeit der britischen Polizei zu gewähren. Zwar zieht sich die kriminalistische Schiene wie ein roter Faden durch das Buch, aber eigentlich geht es um John Rebus, der einen Teil seiner Vergangenheit aus seinem Gedächtnis gestrichen hatte und nun dazu gezwungen wird, diese Lücke wieder zu schließen, nicht zuletzt, um seine Tochter zu retten.

Der Leser wird mit kettenrauchenden Polizisten und Reportern konfrontiert, die ihre Nahrung vorwiegend flüssig in Pubs einzunehmen scheinen und durchaus Arbeitstage ohne erkennbares Ende irgendwie durchzuziehen bemüht sind. Ertragen kann man einen solchen Alltag nur mit einer gehörigen Portion Sarkasmus oder dem guten alten britischen Humor, der auch hier nicht zu kurz kommt.

Das Buch liest sich sehr flüssig und auch der Spannungsbogen gewinnt zunehmend an Intensität. Ich persönlich hätte mir nur ein wenig mehr „action“ gewünscht, aber vielleicht kommt die ja noch nach diesem Einstand.
AlphaHelix zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 23.04.2006
83% sind nach meiner Meinung für dieses Buch etwas zu hoch gegriffen.Ein Buch mit ca 230 Seiten, wovon mehr als 3/4 sich um die Familie und die Beziehungen Rebus´ behandelt.Die restlichen Seiten bauen Spannungen auf...mit einigen nicht ganz sinnvollen Handlungen, wie zum Beispiel, daß ein Mensch sich nur unter Hypnose an die denkelste Geschichte seines Lebens erinnert...na ja...werde Ian Rankin noch weitere Chance geben und vielleicht mal´n paar aktuellere Nummern lesen!
Angelo zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 06.04.2006
Nun, mit diesem Buch habe ich nach all den Skandinaviern und -innen, nach den Italienern und Pseudoitalienern und den Deutschen und Schweizern und Wolf Haas aus Austria... habe ich den D.S. Rebus von Rankin kennengelernt, schön brav mit dem ersten Band beginnend.
Es ist nicht leicht, den Rankin und seinen Inspector Rebus gleich zu mögen. Sondern gewöhnungsbedürftig. Den viel zitierten Vergleich mit Mankell finde ich doch eher unpassend. Aber: Die zwei folgenden Bände liegen bereit und ich freue mich darauf.
TM zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 13.02.2006
Mein erster und garantiert letzter Rebus - Roman. Ich fand ihn ganz ehrlich unterirdisch schlecht. Alle Charaktere und der gesamte Fall bleiben merkwürdig fern und abstrakt, der täter wird kurz vor schluss beinahe buchstäblich herbeigezaubert, das Motiv ebenso. Sollen die ganzen andeutungen bzgl. der Armee etwa spannend sein? Für mich waren sie nur aufgesetzt. Der Schluss dann überstürzt und unglaubwürdig. Ich kann nicht verstehen wie dies Buch der Anfang einer Erfolgsserie sein soll.
Hansi245 zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 09.12.2005
Mein Erster Rebusroman, den ich gelesen habe.Ein Klasse Thriller, wie ich Ihn liebe.Aber, er liest sich anfangs wie ein Widerhaken,wird aber sehr spannend und mysteriös,fast wie ein "Hannibal Lecter-Roman", nur etwas authentischer
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Ladykiller zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 16.08.2005
Mein erster Rebus- Krimi, der mich auch sofort begeistert hat. Das Buch muss man einfach in einem Rutsch durchlesen, die Charaktere sind gut gezeichnet, die Spannung sehr gut aufgebaut (Was war bloß bei der Armee????). Lediglich zum Schluss geht alles etwas schnell, ich hätte gern noch ein bisschen mehr über über die Protagonisten erfahren, leider wird aber nur noch der Reporter thematisiert.

Dennoch einfach super! Der nächste Fall liegt schon auf dem Nachttisch!
Elke zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 19.07.2005
Mein erstes "Rebus"-Buch. Nach ein paar Seiten fiel auf: keine Handys, wenig PC´s, Forensische Untersuchungen an "Knoten" ??? (warum auch), fast alle rauchen (und trinken, auch in der Mitagspause)... Kurzer Blick auf das Erscheinungsdatum: Originalausgabe 1987 !!! Kein Wunder, oder ?
Aber die "Typen" haben Charakter und die Geschichte entwickelt sich, mit alle menschliche Neigungen und Abneigungen.
Bin auf weitere "Rebus"- Bücher gespannt.
Zynikus zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 19.05.2005
Als Erstlingswerk gibt dieser Roman einen sehr guten (und wichtigen) Einstieg in die Rebus-Reihe. Da ich "Verborgene Muster" erst als sechstes Buch gelesen habe, wurde mir Einiges klarer, was bei den späteren Folgen angedeutet, aber natürlich nicht im Detail wiederholt erzählt wird (insbesondere Rebus' militärische Vergangenheit, seine Ehe, seine familiären Wurzeln und seine Herkunft). Der Aufbau ist gelungen, die Spannung zunehmend, aber immer wieder witzig und oft sarkastisch, um nicht zu sagen: zynisch. Für Neuleser unbedingt zu empfehlen, mit diesem Roman zu beginnen.
Andreas Theune zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 08.02.2005
Nachdem ich "Die Tor der Finsternis" vor "Verborgene Muster" gelesen habe, musste ich doch fesstellen, dass ich von Rankins Debut entwas enttäuscht war. Zwar wird Inspector Rebus sehr gut eingeführt allerdings ist das eigentliche Verbrechen arg konstruiert und die Aufklärung via Hypnose kann mich auch nichtvollends überzeugen. Außerdem wird das verbrechen ansich nicht gut entwickelt und nimmtnicht genug Platz im Buch ein.
Ich hoffe, dass spätere Rankins mich wieder etwas mehr überzeugen können. Die Figur des John Rebus finde ich jedenfalls sehr gelungen.
hbruhn zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 02.08.2004
Tja, ich habe inzwischen acht "Rebus"-Folgen nicht nur gelesen, sondern gekauft - also für ein weiteres Lesevergnügen vorgesehen.
Mir gefällt der Charakter, und das gleicht die eine oder andere Schwäche (schon wieder eine Auseinandersetzung mit Big Ger) dann wieder aus.
Empfehlenswert!
J.Steubner zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 21.07.2004
Das war mein erster Rankin auf Empfehlung eines Freundes. Ich war aber ehrlich gesagt etwas enttäuscht über die schlappe und hölzerne Handlung. Werde ihm aber noch ein, zwei Chancen geben.
Mehr Kritik zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 21.04.2004
Ian Rankin ist ganz große Krimilieratur. Von den von mir gelesenen (5) Büchern ist es das(?) eines der (?) (unschlüssig ) Besten. Die besondere Stärken liegen in der Humor des Autors, der Notwendigkeit des genauen Lesens und der Lakonik. Rebus ( der Komissar) ist nicht durchgehend sympathisch und daher Sympathieträger. Die Geschichte ist Träger, jedoch nicht zentral. Zentral ist die Person des ( na ja:) "Heldens" und der Stadt.

Unbedingt empfehlenswert. Ian Rankin ist ganz groß. Wann kann man in einem Krimi lachen, der alles andere als witzig ist ?

Eva zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 21.10.2003
"Verborgene Muster" ist das erste Buch aus der Inspektor-Rebus-Reihe. Meiner Meinung nach ist es ein sehr gelungenes Debüt.
Man erfährt viel über den Hauptdarsteller John Rebus -> ein desillusionierter und psychisch leicht angeknackster Polizist in Edinburgh. Sein Auftrag ist es einen Kindermörder zu fassen und während seiner Ermittlungen bemerkt er, dass der Mörder es auf ihn abgesehen hat.
Das Buch ist durchweg spannend geschrieben, nebenbei erhält man noch nette Einblicke in die Metropole Edinburgh. Die Figuren, allen voran Rebus, sind leicht kauzig; das unterscheidet Rankin´s Bücher von anderen Polizeikrimis.
Alles in allem ins "Verborgene Muster" ein außerordentliches Lesevergnügen, das nie seine Spannung verliert.
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