Im Augenblick des Todes von Giorgio Faletti

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2004 unter dem Titel Niente di vero tranne gli occhi, deutsche Ausgabe erstmals 2006 bei Page & Turner.
Ort & Zeit der Handlung: USA / New York, Rom, 1990 - 2009.

  • Mailand: Baldini Castoldi Dalai, 2004 unter dem Titel Niente di vero tranne gli occhi. 544 Seiten.
  • München: Page & Turner, 2006. Übersetzt von Birgitta Höpken. ISBN: 978-3-442-20299-7. 544 Seiten.
  • München: Goldmann, 2007. Übersetzt von Birgitta Höpken. ISBN: 978-3-442-46096-0. 540 Seiten.
  • München: Goldmann, 2008. Übersetzt von Birgitta Höpken. ISBN: 978-3-442-46960-4. 540 Seiten.
  • München: Goldmann, 2008. Übersetzt von Birgitta Höpken. 540 Seiten.

'Im Augenblick des Todes' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Manhattan: Ex-Polizist Jordan Marsalis wird von dem Bürgermeister von New York gebeten, den Mord an seinem Sohn aufzuklären. Wie sich bald herausstellt ist der Tod des jungen Mannes nur ein Fall in einer ganzen Serie, die die Stadt in Atem hält. Rom: Bei einem gefährlichen Einsatz wird die junge Kommissarin Maureen Martini schwer verletzt und erblindet in Folge. Die einzige Hoffnung, ihr Augenlicht wiederzugewinnen, ist eine Operation bei einem weltberühmten Spezialisten in New York. Doch nach der erfolgreichen Netzhauttransplantation suchen Maureen schreckliche Visionen von Mordanschlägen heim: immer aus der Sicht des Opfers und immer im Augenblick des Todes. Erst als Jordan Marsalis Maureen kennen lernt, entdeckt er eine erste Spur: Denn die Halluzinationen, die Maureen fast zum Wahnsinn treiben, sind nichts anderes als die Abbilder der grausamen Serienmorde, die die Stadt erschüttern …

Das meint Krimi-Couch.de: »Meisterhaft in Sprache und Handlung« 95°Treffer

Krimi-Rezension von Wolfgang Weninger

Jerry Kho ist ein ziemlich ausgeflippter Avantgardekünstler, der seine Farbkreation unter vollem Körpereinsatz auf die Leinwand bringt. Nach einer dieser, von Drogen und Sex beherrschten Kunstaktionen, fällt er seinem Mörder in die Hände und wird mit Klebstoff so drapiert, dass der New Yorker Polizei die Ähnlichkeit mit Linus von den Peanuts auffällt.

Jerry Kho ist aber nicht irgendein Künstler, sondern auch der Sohn des New Yorker Bürgermeisters Marsalis, der sofort seinen Bruder um die nötigen Ermittlungen ersucht, denn Jordan Marsalis war früher Polizist, bevor er wegen einer Tat, die er nicht begangen hat, seinen Hut nehmen musste.

Chandelle Stuart ist ein richtiges Biest, das nicht nur gerade die Erbschaft ihres Vaters durchgebracht hat, sondern sich bizarren Sex erkauft. Auch sie wird vom selben Täter erwürgt und ihre Leiche wie Lucy von den Peanuts ans Klavier geklebt. Spätestens jetzt ist der Polizei und Jordan Marsalis klar, das ein Serienmörder am Werk ist und die nächste Leiche Snoopy ähneln wird.

Von Manhattan nach Rom

Ortswechsel: In Rom arbeitet die hübsche Kriminalkommissarin Maureen Martini. Unlängst hat sie in Notwehr einen Mann getötet und sie wartet nunmehr auf die Verhandlung, denn in Italien muss jeder Todesfall im Dienst vor einem Gericht zur Klärung von Schuld und Unschuld des Beamten bearbeitet werden.

Als Maureen mit ihrer großen Liebe, dem Sänger Connor Slave, vor dem Haus ihres Anwalts zusammen trifft, werden beide entführt. Der Bruder des von Kommissarin Martini erschossenen Mannes will sich rächen. Er erschießt den Sänger vor den Augen der Frau und prügelt sie danach so schlimm, dass sie dabei ihr Augenlicht verliert. Nur eine Operation bei einem Spezialisten in New York kann ihr die Sehkraft wieder zurückgeben.

Und in New York wird sie unweigerlich in die Geschehnisse verwickelt und beginnt auf ungewöhnliche Art und Weise gemeinsam mit Jordan Marsalis den Serienmörder zur Strecke zu bringen …

Der Italiener Giorgio Faletti, der sich schon einen Namen als Kabarettist, Komiker und Liedermacher gemacht hat, hat im Page & Turner Verlag sein zweites Buch Im Augenblick des Todes in der Übersetzung aus dem Italienischen von Brigitta Höpken auf den Markt gebracht.

Das Buch hat das Zeug zum echten Bestseller 

Das 540 Seiten starke Buch hat das Zeug zu einem echten Bestseller, wobei ein Gutteil des fantastischen Lesegefühls von der Sprache des Autors herrührt. Die blumige Ausdrucksweise des Südländers bei der Beschreibung des Ambientes und der menschlichen Empfindungen harmoniert perfekt mit den oftmals knappen und harten Dialogen.

Dazu kommt eine ungewöhnlich konstruierte Handlung, die streckenweise auf zwei Ebenen läuft, aber gekonnt zusammen findet, und einen Aufklärungsmethode, wie ich sie bislang noch in keinem Krimi finden konnte. Dass sich die sympathischen Charaktere von Maureen Maureen Martini und Jordan Marsalis zumeist in der Welt der Reichen und Schönen bewegen, ist zwar nicht unbedingt wichtig, lässt aber viel Spielraum zum Einsatz egozentrischer Individuen, die in ihrer Zeichnung sehr gut gelungen sind. Zusätzlich dürfen ein paar Elemente überraschender Zweisamkeit für Abwechslung sorgen, die aber nie die Handlung unterbrechen, sondern nach einigen zähen Seiten einen permanenten Spannungsaufbau bieten, der bis zum überraschend konstruierten Ende nie abflacht.

Mit spannendem Vergnügen dem Leser den Nachtschlaf rauben 

Mit Im Augenblick des Todes hat Giorgio Faletti einen Thriller abgeliefert, der eine Höchstwertung wirklich verdient, weil er nicht nur meisterhaft in Sprache und Handlung ist, sondern auch auf Grund des Inhalts aus dem Serienmördereintopf deutlich herausragt. Dieses Buch ist dazu angetan, dem Leser mit spannendem Vergnügen den Nachtschlaf zu rauben.

Ihre Meinung zu »Giorgio Faletti: Im Augenblick des Todes«

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trafik zu »Giorgio Faletti: Im Augenblick des Todes« 19.07.2016
Ich fand diesen Thriller sehr gut. Ich kannte den Autor vorher überhaupt nicht. Umsomehr war ich dann überrascht, wie gut dieser Autor schreibt.
Natürlich ein wenig unrealistisch, aber das stört mich nicht, wenn der Thriller trotzdem spannend ist.
Werde noch weitere Thriller von diesem Autor lesen.
mylo zu »Giorgio Faletti: Im Augenblick des Todes« 17.09.2010
Nun was soll man sagen, die hier von Krimi-Couch vergebenen 95 Punkte sind hoch gegriffen bei mir sind es allemal 75. Geschickt konstruierter Krimi, könnte für meine Begriffe etwas mehr an Spannung vertragen. Manchmal wird etwas dick aufgetragen und bei manche Figuren fragt man sich welch einen Sinn sie in der Geschichte machen?-waren sie notwendig? sind sie glaubhaft. Nun bei Lysa zumindest stellt sich die eine oder andere dieser Fragen. Sonst wird alles verwurschtelt was die Masse lesen will, reicher Bürgermeister als Halbbruder, usw.
Aber wegen der doch nicht uninteressanten Story und der guten Erzählweise die angekündigten 75 Punkte.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
mylo zu »Giorgio Faletti: Im Augenblick des Todes« 17.09.2010
Nun was soll man sagen, die hier von Krimi-Couch vergebenen 95 Punkte sind hoch gegriffen bei mir sind es allemal 75. Geschickt konstruierter Krimi, könnte für meine Begriffe etwas mehr an Spannung vertragen. Manchmal wird etwas dick aufgetragen und bei manche Figuren fragt man sich welch einen Sinn sie in der Geschichte machen?-waren sie notwendig? sind sie glaubhaft. Nun bei Lysa zumindest stellt sich die eine oder andere dieser Fragen. Sonst wird alles verwurschtelt was die Masse lesen will, reicher Bürgermeister als Halbbruder, usw.
Aber wegen der doch nicht uninteressanten Story und der guten Erzählweise die angekündigten 75 Punkte.
rolandreis zu »Giorgio Faletti: Im Augenblick des Todes« 19.07.2010
Die Geschichte ist mehr etwas zu sehr an den Haaren herbeigezogen. Eine Polizistin erst blind, dann hellsehend. Und was soll die Person Lysa in dem Roman, trägt sie doch rein garnichts zu einem Thriller bei. Sprache und Handlung zogen mich nie richtig in den Bann, so dass meine persönliche Entscheidung ist, diesen Autor auch gleich wieder in der Ablage verschwinden zu lassen.
Samoa zu »Giorgio Faletti: Im Augenblick des Todes« 08.02.2010
Was hätte man aus dieser Grundidee alles machen können…: Nach einer Hornhauttransplantation sieht die Empfängerin „Bilder und Szenen“ aus dem Leben (und Sterben) des zunächst unbekannten Spenders.
… wenn da nicht ein Italiener amerikanischer hätte schreiben wollen als ein Amerikaner…
Denn: Die Protagonisten sind durchweg entweder überirdisch schön (ihr engelsgleiches Lächeln…, die vollendeten Gesichtszüge…) oder aber psychisch völlig abgedreht (Jerry Kho war vollkommen verrückt). Gleichzeitig bewegen sich alle im Milieu der „Reichen und Mächtigen“ (Bürgermeister von NY, Staranwältin, Golfchampion, Nobelrestaurantbesitzer, chinesische „Mafia“…) – und so begegnet man unentwegt nur Superlativen, wohin man auch schaut… Oh my God, it’s so American!
Der Plot ist zu glatt, die Geschehnisse greifen vorhersehbar wie Zahnräder zügig ineinander, denn die hilfreichen „Visionen und Bilder“ der Hornhautempfängerin, die übrigens, wie kann es anders sein, die schönste Kommissarin Roms ist, erscheinen immer „wie gerufen“.
Eventuell kniffelige und etwas Phantasie erfordernde Situationen werden, wie von Zauberhand, zum Kinderspiel: „Wenn sie die Wahl gehabt hätte, hätte sie sich keine bessere Situation aussuchen können – oder – Vom Zufall perfekt inszeniert“…
Hinzu kommt eine überzogen schwülstig-verquaste Sprache, die zumindest meinen Lesegenuss erheblich beeinträchtigte. Ein weiteres Werk dieses Autors kommt somit für mich nicht in Frage.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
nobi zu »Giorgio Faletti: Im Augenblick des Todes« 11.01.2010
Also ich fand das Buch jetzt nicht so toll wie hier von krimicouch u. einigen Kommentaren geschrieben wurde. Einiges lahmer als "Ich töte" da hätten auch 200 Seiten weniger gereicht. Nach der 200sten und 300sten Seite ohne Spannung, hatte ich keine Hoffnung mehr das es besser wird, u. so wars denn auch.
maaskassja zu »Giorgio Faletti: Im Augenblick des Todes« 05.04.2009
Hm.ich fand das Buch unglaublich schwülstig geschrieben. Gewundene und verschwurbelte Metaphernsprache - liegt das an der Übersetzung?

Spannend ist es dennoch allemal, allerdings beinhaltet es eine Spannung, die mich persönlich nicht berührt hat, da sie keinerlei Bezug zur Realität aufweist.

Immerhin beweist der Autor eine gewisse Selbstironie, indem er einen seiner Protagonisten fragen lässt "Glauben Sie, wir sind hier in einer Folge von 'Akte X'?

Die Peanuts-Idee ist ebenfalls charmant aber schlicht lächerlich, aber auch dies tut der etwas aseptischen Spanung keinen Abbruch.

Die Figur der Lysa fand ich überflüssig und einfach unglaubwürdig, noch dazu diese immer nur angedeutete aber emotional völlig überladene Liebesgeschichte zwischen ihr und Jordan...puh.

Alles in allem: fragwürdig, das Ganze. Ein Buch, das ich sicher nie wieder lesen werde. Einmal reicht. Aber es ist auch nicht schlechter als manch ein anderes Machwerk.

Zwiespältige Grüße
maaskassja
jd zu »Giorgio Faletti: Im Augenblick des Todes« 12.01.2009
Ganz tolles Buch, dass sich durch einen guten Schreibstil von anderen Büchern abhebt und sich durch toll entwickelte Charaktere, man fiebert richtig mit, auszeichnet. Eine sehr konstruierte Geschichte, was mich persönlich nicht gestört hat.
Man kann ohne weiteres das Buch weiter empfehlen oder verschenken.
Ich freue mich schon auf die nächsten Bücher von diesem Autor.
Rolf.P zu »Giorgio Faletti: Im Augenblick des Todes« 23.10.2008
Nach "Ich töte" habe ich mit Spannung auf das nächste Buch von Faletti gewartet und wurde nicht enttäuscht.

Zunächst ließ mich die Inhaltsangabe ein wenig zweifeln, da es sich doch sehr "gesponnen" anhört, dass man durch eine Hornhauttransplantation plötzlich Bilder aus dem Leben des Spenders sehen kann. Aber ich wurde nicht enttäuscht!

Fesselndes Buch, das auf keiner Seite auch nur den Hauch von Langeweile aufkommen lässt. Faletti gelingt es sofort eine dichte und spannende Atmosphäre zu schaffen.
"Im Augenblick des Todes" ist gespickt mit allen Zutaten, die einen guten Thriller ausmachen: Ein verzwickter Fall, ein engagierter Ermittler und eine ebenso attraktive wie gewitzte Kollegin.
Die Geschichte hebt sich von anderen vollständig hervor, die Personen sind schlüssig und das weitere Geschehen ist in keinster Weise vorhersehbar.
Die Leser, die die psychologischen Hintergründe eines Verbrechens interessieren, werden diesen Krimi kaum aus der Hand legen können.

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass der zweite Falletti-Roman nicht ganz an den ersten heranreicht, aber trotz allem ein sehr guter, flüssig zu lesender Krimi ist.
Ana zu »Giorgio Faletti: Im Augenblick des Todes« 18.10.2008
Ich fand das Buch echt klasse. Das hat mich echt gefesselt. Habe es in einem Rutsch durchgelesen, weil mich das Buch echt gepackt hat ^^...Dieses etwas "unreale" mit den Visionen hat dem Buch das gewisse unheimliche etwas gegeben, was ich immer so toll finde :-D
Ein Vergleich zu "ich Töte" kann ich leider nicht machen, weil ich das Buch nicht gelesen habe
Milva, CH zu »Giorgio Faletti: Im Augenblick des Todes« 17.03.2008
Mir hat das Buch gut gefallen. Schon nur die Idee anhand eines Comics zu töten, sehr einfallsreich.

Vielleicht schaffe ich mir mit dieser Aussgae jetzt gerade ein paar neue Feinde, aber eine Person hat meines Erachtens nichts in der Geschichte verloren und das ist Lysa. Was zum Gugger soll diese zwiespältige Person und dann verliebt sich ausgerechnet noch dieser hartgesottene Polizist in diese Frau/Mann.

Im Grossen und Ganzen ein spannender Krimi!
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daniel zu »Giorgio Faletti: Im Augenblick des Todes« 12.11.2007
Im Vergleich zu " ich töte " klar zweiter Sieger, aber dennoch ok. Mir hat vorallem die Spannung ein wenig gefehlt und die Logik ( erst blind und dann hellseherisch, wie geht das ? ).
Trotzdem und trotz mancher Längen reichts noch für 70%.
Gruss Daniel
sundary zu »Giorgio Faletti: Im Augenblick des Todes« 07.07.2007
Es ist schon eine Weile her, dass ich "Ich töte" gelesen habe. Soweit ich mich erinnern kann, war das erste Buch von Faletti sicherlich weitaus spannender als dieses. Dennoch muss ich sagen, es ist ein guter Krimi, wenn man ohne hohe Erwartungen an das Buch herangeht und es nicht unmittelbar mit dem Vorgänger vergleicht. Meine Empfehlung für einen leichten Krimi für zwischendurch.
Claudia zu »Giorgio Faletti: Im Augenblick des Todes« 03.07.2007
Mir persönlich hat "Ich töte" besser gefallen. Dieses Buch war mir zum Teil zu brutal, insbesondere was die detaillierte Schilderung der sexuellen Abnormitäten der Opfer betrifft. Der Schreibstil war mir zu pathetisch. Trotzdem fand ich das Buch lesenswert. Die "Lösung" ist spannend und im letzten Drittel konnte ich das Buch schwer aus der Hand legen.
Ilka zu »Giorgio Faletti: Im Augenblick des Todes« 22.06.2007
Ich mir hat "Ich töte" ein kleines bißchen besser gefallen, jedoch bin ich auch von diesem Buch begeistert. Ein absoluter Pageturner! Ich warte und hoffe gespannt auf sein nächstes Werk!
kissace zu »Giorgio Faletti: Im Augenblick des Todes« 23.05.2007
WOW.. wieder ein tolles Buch von Faletti.. obwohl mir ICH TÖTE noch besser gefallen hat ist auch dieses Machwerk wieder klasse.. Sogar der leichte übersinnliche Aspekt des Buches ist nicht störend und es gelingt dem Autor wieder einen so zu fesseln das man das Buch kaum weglegen mag.
88 Grad
mimitati zu »Giorgio Faletti: Im Augenblick des Todes« 16.05.2007
"Ich töte" war u.a. unsagbar spannend und zum Teil sehr abstossend - einfach eine tolle Mischung. In dem Buch "Im Augenblick des Todes" fehlte es zwar stellenweise nicht an Spannung, diese wurde jedoch m.E. so in die Länge gezogen, dass irgendwann nur noch die Frage da war "was ist denn jetzt?". Die Todesarten waren zwar schlimm, haben mich jedoch nicht vom Hocker gerissen und als die beiden Hauptpersonen sich wieder Mal in den Augen des anderen "verloren", da musste ich mehrfach vorblättern, weil es mir schon wie eine Leier vorkam, die nicht enden wollte, sich zu drehen... In allem ein gutes, aber nicht wirklich empfehlenswertes Buch, wenn man "Ich töte" kennt.
heinz zu »Giorgio Faletti: Im Augenblick des Todes« 16.05.2007
Ganz kann ich mich den Lobeshymnen nicht anschließen. War nicht schlecht, reißt einen aber auch nicht unbedingt vom Hocker. Kann man ohne Entzug einige Tage zur Seite legen.
"Ich töte" fand ich spannender.
Sandra Wypich zu »Giorgio Faletti: Im Augenblick des Todes« 04.05.2007
Ich muß sagen, mir hat dieses Buch sogar noch besser gefallen als sein erstes.
Ich persönlich mag es, wenn ein Autor leichte PSI-Themen einbaut, was vielleicht weniger realistisch aber dafür um so spannender ist.
Für mich ein rundum gelungenes Buch und auf jeden Fall lesenswert.
Michelle zu »Giorgio Faletti: Im Augenblick des Todes« 04.05.2007
Absolut lesenswert wie bereits sein Erstlingsdebüt "Ich töte". Schreibstil und Story erinnern bei Faletti an die glorreichen 70er Jahre des italienische Giallo-Thrillers. Hier wie dort gespickt wit blutigen Morden, teilw, unlogischen aber nichts dest trotz spannenden Handlungssträngen nd einer obligatorischen Liebesgeschichte. Freue micht auf weitere Werke dieses Autors.
Karinchen zu »Giorgio Faletti: Im Augenblick des Todes« 09.11.2006
Ich kann mich nur den Meinungen der anderen anschließen und ein großes Lob an Giogio Faletti ausstellen. Ihm ist ein weiteres Meisterwerk gelungen und ist jedem Krimi-Fan nur wärmstens zu empfehlen!
Ich möchte nur noch kurz an dieser Stelle anmerken: Der Schreibstil von G.F. ist ein absoluter Hit. Es gibt nur wenige Autoren/innen, die diese Gabe besitzen, Gefühle, Personen oder Orte so detailliert zu beschreiben und dabei nicht langweilig zu wirken.
Ich hoffe, es kommt bald mehr gleichwertig gutes Material.
Steffi S. zu »Giorgio Faletti: Im Augenblick des Todes« 03.05.2006
Nicht nur ein großartiger Thriller, sondern eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Vor allem die Sprache hat es mir angetan, dazu die intensive Atmosphäre und oftmals melancholische Tiefe der Protagonisten.
"Ich töte" hat mich schon begeistert, doch Faletti ist bei "Im Augenblick des Todes" noch eine Steigerung gelungen.
Ein absoluter Lesegenuss - nicht nur für Thrillerfans.
Silke Schröder zu »Giorgio Faletti: Im Augenblick des Todes« 27.04.2006
„Im Augenblick des Todes“ ist gespickt mit allen Zutaten, die einen guten Standard-Thriller ausmachen: Ein verzwickter Fall, ein engagierter Ermittler und eine ebenso attraktive wie gewitzte Kollegin. Auch wenn Faletti den Leser an manchen Stellen durch allzu geläufige Plattitüden strapaziert, weiß er doch zu unterhalten. Ein Krimi ohne allzu viele Überraschungen, aber geradlinig und spannend geschrieben. Gute Strand-Lektüre.
silke.schroeder@unterhaltung-themenguide.de
Rica zu »Giorgio Faletti: Im Augenblick des Todes« 03.04.2006
Ein großartiger Thriller - ich bin seit "Ich töte" absoluter Fan von Faletti. Sicherlich hat jeder Leser seine ganz eigene Meinung - ich liebe Thriller und finde dieses Buch absolut fesselnd und spannend. Empfehlenswert +++
Viel Spaß beim Lesen!
1 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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