Dr. Watson – Ihr Krimi-Berater

Verehrter Leser, ich habe folgende Bücher für Sie gefunden:

Treffer: 1 – 5 von 5

Schauplatz: USA / Kansas
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Treffer 1 – 5

Kaltblütigvon Truman Capote

89° bei 60 Stimmen

Im November 1959 dringen die ehemaligen Zuchthäusler Richard Hickock und Perry Smith ins Haus des wohlhabenden Farmers Herbert Clutter in Holcomb (Kansas) ein, weil sie dort Geld vermuten. Als sie nur 40 Dollar finden, ermorden sie die vierköpfige Familie auf bestialische Weise und fliehen. In der Kleinstadt bricht Panik aus, ihre Bewohner fürchten, dass die Mörder mitten unter ihnen leben. Wenige Wochen später werden Hickock und Smith in Las Vegas (Nevada) gefasst. Truman Capote reist nach Kansas, um Ablauf, Motive und Hintergründe des grauenhaften Verbrechens vor Ort zu ermitteln. Er interviewt einfache Bürger, Polizisten, Justizbeamte und die inhaftierten Mörder. Sie werden zum Tod verurteilt und am 14. April 1965, fünfeinhalb Jahre nach der Tat, im Staatsgefängnis von Kansas gehängt. November 1959 in Holcomb, einem verschlafenen Städtchen in West-Kansas. Der Farmer Herbert William Clutter und seine Familie (Frau Bonnie, Sohn Kenyon und Tochter Nancy) befinden sich in den Vorbereitungen auf die Hochzeit von Tochter Beverly, welche in der Weihnachtswoche stattfinden soll. Doch sie sollen die Hochzeit nicht mehr erleben, da die ehemaligen Gefängnisinsassen Richard "Dick" Hickock und Perry Smith in ihr Haus eindringen und sie in ihre Gewalt bringen. Hickock hat während der Haft von einem "Gefängniskollegen" erfahren, dass sich auf der Farm der Clutters ein Tresor befinden soll, welchen die beiden leer räumen wollen, um sich anschließend nach Mexiko absetzen zu können. Diese Information ist jedoch grundlegend falsch, da Clutter so gut wie nie Bargeld hat und nahezu ausnahmslos mit Scheck bezahlt. Als Hickock und Smith feststellen, dass sie nur schlappe 40 Dollar erbeuten können dreht der psychopathisch veranlagte Smith durch und ermordet die Familie auf grausame Weise. Nach dem Mord bricht in Holcomb eine schleichende Panik aus, da fast alle Einwohner die Mörder noch mitten unter sich vermuten. Hickock und Smith gelingt währenddessen die "Flucht" nach Mexiko und der Leser glaubt, das perfekte Verbrechen gefunden zu haben. Vermutlich wären beide auch nie gefasst worden, wäre ihnen nicht das Geld ausgegangen und sie deshalb nach Kansas (so dumm muss man sein) zurückgekehrt. So begehen sie zwei kapitale Fehler und nachdem Hickocks ehemaliger Knastkumpan den Behörden auch noch den entscheidenden Hinweis gibt, kommt unausweichlich was kommen muss. Sie werden verhaftet und verzetteln sich schlussendlich in ihren zuvor abgestimmten Aussagen bis Smith ohne erkennbare Not sogar ein Geständnis ablegt. Bis dahin wäre womöglich noch einmal alles ganz anders gekommen. So findet ein Prozess in Kansas statt, den man aus heutiger Sicht als Schauprozess einstufen muss. Richter und Pflichtverteidiger kannten die Clutters gut und angesichts der Beweislage (Schuhabdrücke und Geständnisse) geht dann alles recht zügig voran. Am Ende heißt es "Tod durch den Strang". Hickock versucht aufgrund der Befangenheit der Beteiligten eine Neuaufnahme des Verfahrens anzustreben, doch obgleich zwischenzeitlich die Prozessbeteiligten nochmals kritisch befragt werden, verzögert sich letztendlich lediglich der Termin der Hinrichtung. Fünfeinhalb Jahre nach der Tat werden beide am 14. April 1965 gehängt. [...]

direkt zum Buch Truman Capote: Kaltblütig auf deutsch erschienen: 1967

Die Schule des Schweigensvon Jeffery Deaver

89° bei 220 Stimmen

Im "Weizenstaat" Kansas entführen drei entflohene Häftlinge einen Schulbus mit zwei Lehrerinnen und acht taubstummen Mädchen und flüchten mit ihnen in einen abgelegenen ehemaligen Schlachthof. Handy, der Anführer, stellt ein Ultimatum: Ein Hubschrauber müsse umgehend bereitgestellt werden, sonst werde jede Stunde ein Mädchen umgebracht. Arthur Potter, psychologisch geschulter FBI-Spezialist, leitet die Polizeiaktion. Dabei kämpft er nicht nur gegen Geiselnehmer der brutalsten Sorte, sondern auch gegen übereifrige Kollegen, die sensationslüsterne Presse, einen korrupten Staatsanwalt. von Friedrich-Glauser-Preisträger Horst Eckert (zuerst in: kaliber38.de, Mai 2001) Seit seinem Roman Die Assistentin (verfilmt mit Denzel Washington unter dem Titel "Der Knochenjäger") ist der US-amerikanische Autor Jefferey Deaver auch hier zu Lande einem breiteren Publikum bekannt. Noch spannender und ein Muss für Krimifreunde ist allerdings sein zuvor erschienener Roman "Schule des Schweigens" (1998, Goldmann-Taschenbuch). Drei schwerkriminelle Ausbrecher kidnappen auf eine Gruppe von acht gehörlosen Mädchen samt zweier Lehrerinnen und verschanzen sich mit ihnen in einem stillgelegten Schlachthaus. FBI-Agent Arthur Potter, erfahrener Spezialist für Verhandlungen mit Geiselnehmern wird an den Tatort gerufen und übernimmt das Kommando über eine Armada diverser Polizeikräfte. Potters Maxime: Die Gangster dürfen das Gebäude nur verlassen, um sich zu ergeben. Ein nervenaufreibendes Feilschen um das Leben der Geiseln nimmt seinen Lauf. [...]

direkt zum Buch Jeffery Deaver: Die Schule des Schweigens auf deutsch erschienen: 1996

Schneeblütevon Nancy Pickard

75° bei 11 Stimmen

Als sie das Mädchen im Schnee fanden, war sie tot. Niemand wusste, wer sie war. Ein Körper ohne Namen und Gesicht. In derselben Nacht verschwand Mitch. Abby wartete vergebens auf ihn. 17 Jahre später wird wieder eine Tote im Schnee gefunden. Drei Tage später taucht Mitch wieder auf. Und dieses Mal will Abby die Wahrheit wissen ... Small Plains, Bundesstaat Kansas, 23. Januar 1987: Sheriff Nathan Shellenberger ist mit seinen Söhnen Rex und Patrick bei starkem Schneefall auf ihrem Weideland unterwegs als sie auf einem Hügel die Leiche einer Frau, die nackt und zwischen ihren Beinen blutbefleckt im Schnee liegt, entdecken. Nathan fährt seinen jüngeren Sohn Rex zurück zur Farm und anschließend die Leiche mit Patrick zu seinem langjährigen Freund Nathan Reynolds, dem Arzt von Small Plains. Die 16-jährige Abby Reynolds will zur gleichen Zeit endlich mit ihrem langjährigen Freund Mitch Newquist zum ersten Mal schlafen, doch haben beide nicht an ein Kondom gedacht. Mitch schleicht sich in Dr. Reynolds Praxis als plötzlich dessen Telefon klingelt. Mitch versteckt sich in einem Vorratsraum und kurz darauf nimmt Abbys Vater die Leiche vom Sheriff entgegen. Zu Mitchs großen Entsetzen untersucht Dr. Reynolds jedoch nicht die Tote, sondern schlägt ihr mit einem Hammer immer wieder brutal ins Gesicht. Mitch flüchtet nach Hause, wo er seinem Vater, dem Richter Tom Newquist umgehend von dem Vorfall berichtet. [...]

direkt zum Buch Nancy Pickard: Schneeblüte auf deutsch erschienen: 2007

Alles in einer Nachtvon Scott Phillips

68° bei 8 Stimmen

Weihnachten in Wichita, Kansas: Es ist bitterkalt und es schneit. Die Straßen sind verlassen. Nur ein paar wenige schräge Vögel sind in dieser Nacht noch unterwegs. Rechtsanwalt Charlie Arglist muss die Stadt verlassen. Genau neuneinhalb Stunden bleiben ihm, um Wichtiges zu erledigen - darunter ein letzter wehmütiger Streifzug durch Bars und Nachtclubs und ein nicht ganz ungefährliches Treffen mit Vic, mit dem er einen Koffer voll Geld aus der Stadt schmuggeln will. Doch alles, was Charlie bei Vic vorfindet, ist eine Blutlache. Charlie hat jetzt nur noch drei Ziele in dieser Heiligen Nacht: Geld zurück, Rache nehmen - und selbst am Leben bleiben. Nur eins davon wird er am Ende erreichen... [...]

direkt zum Buch Scott Phillips: Alles in einer Nacht auf deutsch erschienen: 2001

Der Irrgängervon Scott Phillips

63° bei 4 Stimmen

Gunther Fahnstiel, 77 Jahre alt, ein ehemaliger Cop, dessen Gedächtnis von Alzheimer schon ziemlich zersiebt ist, entflieht seinen Pflegern. Seine Mission: Er will die 250 000 Dollar wiederfinden, die er schon vor Jahren verprasst hat. Weil er Dinge weiß, die besser ungesagt bleiben, setzen seine Frau und sein Stiefsohn eine hohe Belohnung auf ihn aus. Doch dummerweise begegnet Gunther unterwegs der Tochter einer alten Flamme und dunkle Erinnerungen bahnen sich ihren Weg... Ich warne im Voraus, den Klappentext zu lesen, denn dort wird die Pointe vorweg genommen und danach kann man sich das Lesen des Buches quasi sparen. Da mich diesbezüglich leider niemand gewarnt hatte, ging mir mit fortschreitender Lesedauer und zunehmender Aufklärung der Lesespaß immer mehr verloren. Sehr wahrscheinlich fehlte mir auch einiges an Informationen aus dem Vorgänger "Alles in einer Nacht", auf den "Der Irrgänger" aufbaut. Oft wird Bezug genommen auf Ereignisse, die wohl in Phillips Debütroman ausgiebig zur Sprache kamen, so daß ich nur raten kann, sich diesen vor dem "Irrgänger" zu Gemüte zu führen. Dann dürfte man auch wesentlich mehr Vergnügen an der Lektüre haben. [...]

direkt zum Buch Scott Phillips: Der Irrgänger auf deutsch erschienen: 2004

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