Dr. Watson – Ihr Krimi-Berater
Verehrter Leser, ich habe folgende Bücher für Sie gefunden:
Treffer: 1 – 8 von 8
Schauplatz: Triest
Zeit: ---
Genre: ---
Eigenschaften: ---
Autor: ---
Protagonist(en): ---
Seitenzahl: ---
Verlag: ---
Treffer 1 – 8
Die Ruhe des Stärkerenvon
Als Commissario Laurenti nachts von einer EU-Sicherheitskonferenz nach Triest zurückkehrt, wird im selben Zug der Tierpräparator Marzio Manfredi ermordet. Die Ermittlungen belasten Laurenti zusätzlich, denn die Zeremonie zur Erweiterung der Schengen-Zone erfordert seine ganze Konzentration. Eine vermutlich rechtsradikale Gruppe, die gegen Grundstücks-spekulationen im großen Stil entlang der Adriaküste protestiert, hat gegen einen Teilnehmer des Festakts Morddrohungen ausgesprochen. Es handelt sich um den am internationalen Geldmarkt tätigen Spekulanten Goran Newman, dessen Sohn Sedem wiederum hat sich ausgerechnet in Laurentis Assistentin Pina Cardareto verliebt, die auf diese Weise ungeplant Einblick erhält in ein Zentrum der modernen Wirtschaftskriminalität mit ihren globalen Auswirkungen. Bei Veit Heinichens Kriminalromanen kann man sich auf Zweierlei verlassen: Zum einen trifft man auf liebgewonnene Bekannte, zum anderen bekommen wir es mit einem Fall zu tun, der höchst aktuelle gesellschaftspolitische Themen aufgreift. In Die Ruhe des Stärkeren steht die derzeitige Finanzkrise im Vordergrund. Aber der Reihe nach, denn die Thematik ist komplex und ein roter Faden zeichnet sich nicht offenkundig ab: Commissario Proteo Laurenti hat - nicht ungewohnt für ihn - wieder einmal alle Hände voll zu tun. In Triest sollen zum Neujahr die Schlagbäume fallen, die Grenzen zum Balkan werden geöffnet. Dazu ist ein großer Festakt geplant, der von den Sicherheitskräften geplant werden will. Und so kommt Laurenti eines nachts von einer Sicherheitskonferenz im Zug nach Hause - und noch während der Fahrt wird der Eichhörnchenpräparator Marzio Manfredi ermordet. Eigentlich ein No-Name im nicht ganz spannungsarmen Umfeld im Nordosten Italiens. Was hilft´s, auch dem muss nachgegangen werden. [...]
direkt zum Buch Veit Heinichen: Die Ruhe des Stärkeren auf deutsch erschienen: 2010
Die Toten vom Karstvon
Ein grausamer Ritualmord auf dem Karst reißt alte Wunden auf. Kommissar Proteo Laurenti muss sich eingestehen, dass Triest nicht mehr die ruhige Hafenstadt ist, die sie einmal war. Über Triest fegt die Bora nera, ein eiskalter Nordostwind, der die Stadt an der Adria unter einer dicken Schneedecke begräbt. Das Wasser passt zur Gemütslage des Kommissars Laurenti, den seine Frau verlassen hat, um in Ruhe über sich selbst nachzudenken. Sagt sie! Laurenti jedenfalls glaubt, dass sie mit einem Versicherungsvertreter durchgebrannt ist. Nur die Arbeit kann ihn ablenken. Und Arbeit gibt es derzeit gerade genug. Immer mehr Rechtsradikale versammeln sich in der Stadt, ein Haus fliegt in die Luft, ein Mord wird gemeldet, Schmuggler treiben ihr Unwesen, alte Rechnungen aus der Nachkriegszeit werden beglichen. Als im Karst ein grausamer Ritualmord passiert, beginnt sich das Puzzle zusammenzufügen. Commissario Proteo Laurenti von der Kriminalpolizei in Triest ist so richtig mies drauf. Seine Frau hat ihn verlassen, um über ihre Beziehung nachzudenken und Laurenti ist sich sicher, dass sie mit einem Versicherungsvertreter durchgebrannt ist. Ein eiskalter Wind und Schnee passen so richtig zu seiner Gemütslage. In einer Kneipe gibt es eine Messerstecherei unter Rechtsradikalen und Laurenti findet heraus, dass auch sein fast erwachsener Sohn Marco währenddessen anwesend war. Und dann fliegt auch noch in einem benachbarten Bergdorf ein ganzes Haus in die Luft. Eine ganze Familie wurde von einer Bombe vernichtet: der Ladeninhaber Manlio Gubian, seine hochschwangere Frau sowie deren kleine Tochter. Keiner der Dorfbewohner hat irgend etwas beobachtet und es ist absolut kein Motiv zu erkennen. Gubians Vater will die Sache selbst in die Hand nehmen und den Täter eigenhändig zur Strecke bringen. [...]
direkt zum Buch Veit Heinichen: Die Toten vom Karst auf deutsch erschienen: 2002
Totentanzvon
In Veit Heinichens fünftem Kriminalroman mit dem Triestiner Commissario Proteo Laurenti hat dieser einen Sack voll privater Probleme zu lösen. Darüber hinaus beschäftigt ihn die internationale Müll-Mafia, hinter der alte Bekannte stecken, die ihm an den Kragen wollen. Was Laurenti jedoch nicht ahnt: Die Verbrecher besitzen ein einzigartiges Präzisionsgewehr, auf das sogar die Amerikaner scharf sind, da es unliebsame Schnüffler aus größter Distanz erledigen kann. Ein typisch europäischer Fall, bei dem, wie im richtigen Leben, alles ganz anders läuft, als die Protagonisten es geplant haben. Der ehemalige Verlagsmanager und Wahl-Triestiner Veit Heinichen wird nach bisher vier Romanen um Commissario Proteo Laurenti gerne mit der Amerikanerin Donna Leon verglichen, als praktisch deren Pendant für männliche Leser. Aber der Vergleich hinkt arg: Heinichens Laurenti ist eher ein Raubein, ein Macho mit Familie und Dauer-Affäre, ein Einzelgänger wie Dickkopf. Und Heinichen schreibt besser, lässt die allzu offensichtliche Moralkeule im Waffenschrank und überzeugt durch hochaktuelle, gut recherchierte Hintergründe für seine Plots. Dass Heinichens Romane im Gegensatz zu Leons auch in Italien bestens laufen, ist nur ein weiteres Indiz für seine Klasse. Totentanz, Fall Nr. 5 für Proteo Laurenti, ist Heinichens bester. Zunächst beginnt der Roman noch sehr gemächlich: Der Sommer in Triest will und will nicht sommerlich sein, Laurentis Liebesglück mit seiner kroatischen Freundin schwindet. Dass er wutentbrannt nach einem Treffen mit ihr ausgerechnet dem neuen Kleinwagen seiner Frau beim Ausparken eine ordentliche Delle verpasst, ist dabei eine der amüsanten Szenen, die Laurentis Charakter verdeutlichen. [...]
direkt zum Buch Veit Heinichen: Totentanz auf deutsch erschienen: 2009
Tod auf der Wartelistevon
In einer exklusiven Beauty-Klinik vor den Toren Triests werden angeblich nur harmlose, aber teure Schönheitsoperationen durchgeführt. Auch Laura, die Frau von Kommissar Proteo Laurenti zeigt Interesse. Doch Laurenti hat andere Sorgen. Seit beim Gipfeltreffen des deutschen Bundeskanzlers mit Berlusconi ein nackter Mann von der Limousine des Staatsgastes überfahren wurde, spielt Triest verrückt. Die große Politik hat jeden angesteckt, jeder verdächtigt jeden, sogar Proteo Laurenti gerät ins Fadenkreuz. Und als dann noch einer der Ärzte der Klinik auf brutale Weise verstümmelt wird, beginnt das Klima zu kippen. Laurenti muss ein übles Geflecht aus Protektion, Korruption, Mord und Totschlag auseinandernehmen, um zum Kern der Gewalt vorzudringen. Triest ist wieder einmal der Mittelpunkt der Welt, und Laurenti ist auf seinen Scharfsinn angewiesen, um nicht selbst Teil der Hysterie zu werden. Wer schön sein will, muss leiden. Doch in der Schönheitsklinik La Salvia müssen nicht nur die leiden, die sich kosmetischen Eingriffen unterziehen, sondern auch andere. Unter dem Deckmäntelchen der Schönheitschirurgie werden nämlich auch illegale Organtransplantationen vorgenommen, bei denen den osteuropäischen Spendern zunächst eine fürstliche Entlohnung versprochen wird, diese die Organentnahme aber in einigen Fällen nicht überleben, weil gleich alle lebenswichtigen Organe auf einmal entfernt werden oder diese ohne Geld in ihre Heimat zurückgeschickt werden. Der junge Rumäne Vasile zieht im letzten Augenblick die Reißleine und flieht im OP-Hemd aus der Klinik, doch er landet direkt unter dem Auto des deutschen Bundeskanzlers, der zu einem Staatsbesuch in Italien weilt. Für Vize-Questore Proteo Laurenti ist schon die Identifizierung des Opfers ein schwieriges Unterfangen. Als kurz darauf ein angesehener Arzt der Klinik La Salvia in seinem Haus überfallen und entmannt wird und an den Folgen dieser Verstümmelung stirbt, vermutet der alte Gerichtsmediziner Galvano, den man gerade mit seinen 82 Jahren endgültig in Pension geschickt hat (seiner Meinung nach zu unrecht), einen Zusammenhang zwischen den beiden Todesfällen. [...]
direkt zum Buch Veit Heinichen: Tod auf der Warteliste auf deutsch erschienen: 2003
Der Tod wirft lange Schattenvon
In einem abgelegenen Tal auf dem Karst wird eine unbekleidete Männerleiche gefunden. Der Obduktionsbefund: Erstickungstod. Als der Tote identifiziert ist, weiß man rasch, dass er sich des öfteren mit Mia, einer jungen Australierin, getroffen hat. Mia regelt für ihre Familie eine Erbschaft, zu der eine Lagerhalle gehört, die nicht nur zu Mias Überraschung bis zur Decke mit alten Waffen gefüllt ist. Auch in Kommissar Laurentis 4. Fall führen wieder Spuren in die unruhige politische Vergangenheit Triests. Und nicht nur einfache Kleinkriminelle, sondern die Hochfinanz jenseits der Grenze und die Kollegen vom italienischen Geheimdienst stören Laurentis Kreise. Durch die ersten hundert Seiten muß man sich förmlich hindurchquälen. Heinichen wirft dem Leser zunächst mal jede Menge verschiedener Handlungsstränge hin. Namen werden zu Beginn kaum genannt. Und irgendwann merkt man dann, dass der Autor nicht nur von Ort zu Ort, sondern auch in den Zeiten wild hin und her springt. Dies dient jedoch nicht der Dramaturgie, sondern sorgt allenfalls für Verwirrung. Ich möchte hier keinesfalls den Inhalt des Buches sortieren oder Zusammenhänge aufzeigen. Eine kurze Zusammenfassung ist auch gar nicht möglich, denn der rote Faden fehlt zugunsten kleinerer Stories, die das Geschehen realistischer machen, aber auch den Lesefluß hemmen. Wenn Heinichen mit dem Aufbau und der Schreibweise bezweckt hat, dass der Leser dem Werk ungeteilte Aufmerksamkeit zollt, so möchte ich das nicht verhindern. [...]
direkt zum Buch Veit Heinichen: Der Tod wirft lange Schatten auf deutsch erschienen: 2006
Gib jedem seinen eigenen Todvon
Bestechung, Menschenschmuggel und Mord bringen Kommissar Proteo Laurenti im hochsommerlichen Triest ganz schön ins Schwitzen. Triest, eine Stadt, die ein Jahrhundert lang im Windschatten der Weltgeschichte lag, wird durch ihre geografische Lage zur brisanten Schnittstelle zwischen Ost und West, Nord- und Südeuropa, aber auch zur Schnittstelle politischer Verbrechen. Triest im Hochsommer 1999. Heiß ist es in der ehemaligen k.u.k.-Stadt an der Adria. Und eigentlich könnte es für Commissario Proteo Laurenti so gemütlich bleiben wie in den vergangenen Jahren. Beschaulich, wie es in einer provinziellen Stadt am Rande Westeuropas nur sein kann. Gemütlich - wenn - ja, wenn der eiserne Vorhang sich nicht gesenkt hätte und Triest sich nicht zum Umschlagplatz von Drogen, Menschen und Hilfsgütern für den Balkan und beinahe zu einer kleinen Metropole gemausert hätte. Die Gedanken an nachmittägliche Schwimmrunden in den warmen Wassern der Adria kann sich Laurenti spätestens dann abschminken, als eine führerlose Luxus-Yacht an die Küste kracht. Vom Besitzer, einem gewissen Bruno de Kopfersberg fehlt jede Spur. [...]
direkt zum Buch Veit Heinichen: Gib jedem seinen eigenen Tod auf deutsch erschienen: 2001
Keine Frage des Geschmacksvon
Ein deutscher Filmproduzent wird in Italien bei Triest tot aus der Adria gefischt. Mord? Der Verdacht fällt auf Lele Raccaro, den politisch einflussreichen Geschäftsmann, und seine unehelichen Söhne - vierschrötige Kerle, die sich ihr Taschengeld mit der Erpressung der britischen Politikerin Jeanette McGyver aufbessern wollen. Gemeinsam mit der Journalistin Miriam Natisone begibt sich Kommissar Laurenti auf die Spur der Drahtzieher eines folgenschweren Machtspiels. Veit Heinichen richtet in seinem neuen Kriminalroman den Blick auf Korruption, Manipulation und Ausbeutung und schreibt damit wieder einen packenden Proteo-Laurenti-Krimi. [...]
direkt zum Buch Veit Heinichen: Keine Frage des Geschmacks auf deutsch erschienen: 2011
Triestiner Morgenvon
Zwanzig Jahre lang saß Enrico im Gefängnis - unschuldig, wie er meint. Jetzt wurde er entlassen, und er kehrt zurück in die Stadt seiner Kindheit und Jugend - in die Stadt Triest, wo er seine große Liebe fand - Gina. Doch für Gina war Enrico nicht der einzige Liebhaber, auch dessen Freunde Giorgio, Livio und Michele erfreuten sich ihrer Gunst. Einer hat sie vor zwanzig Jahren in einem schäbigen kleinen Hotel umgebracht, und Enrico ist fest entschlossen, nach seiner Entlassung herauszufinden, wer es war. [...]
direkt zum Buch Edith Kneifl: Triestiner Morgen auf deutsch erschienen: 1995
« zurück zu Dr. Watsons Eingabemaske

neue Kommentare: