Dr. Watson – Ihr Krimi-Berater

Verehrter Leser, ich habe folgende Bücher für Sie gefunden:

Treffer: 1 – 5 von 5

Schauplatz: Polen / Breslau
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Treffer 1 – 5

Festung Breslauvon Marek Krajewski

93° bei 22 Stimmen

In den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs ist Breslau zur Festung erklärt worden. Hier will sich das Naziregime bis zum letzten Augenblick verschanzen. Eberhard Mock ist mittlerweile zweiundsechzig und ehemaliger Offizier der Abwehr, der mit einer schweren Kriegsverletzung zu kämpfen hat. Als die Nichte einer bekannten Nazigegnerin tot aufgefunden wird, beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln. Mock bewegt sich auf seinem Motorrad durch die Ruinen der Stadt, taucht in die Unterwelt ihrer geheimen Gänge hinab, begibt sich in ihre düstersten Winkel. Doch es wird immer deutlicher, dass seine Frau in der unter ständigem Bombardement stehenden Stadt in höchster Gefahr ist. Er ist hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch, den Tod des jungen Mädchens aufzuklären, und der Notwendigkeit, Breslau zu verlassen und seine Frau in Sicherheit zu bringen. Dann trifft er eine Entscheidung: Er wird seine letzte Ermittlung in Breslau führen. [...]

direkt zum Buch Marek Krajewski: Festung Breslau auf deutsch erschienen: 2008

Pest in Breslauvon Marek Krajewski

85° bei 14 Stimmen

Breslau, 1923. In der Stadt treibt eine unheimliche Brüderschaft ihr Unwesen, der »Geheimbund der Misanthropen«. Aufgenommen werden skrupellose Mörder, bestialische Verbrecher, Menschen mit eiserner Geduld und ohne Gewissen. Der Polizist Eberhard Mock hat noch nie von diesem Geheimbund gehört, als er eines Morgens völlig betrunken in einem Wald bei Deutsch Lissa erwacht, mit rosa Farbe beschmiert und ohne eine Ahnung, wie er hierhergekommen ist. Es werden in rascher Folge mehrere brutale Morde begangen, und bei jedem findet man Spuren, die auf Mock als Täter hindeuten. Vergleicht man Marek Krajewski mit anderen Autoren, so hält er nicht wie Gerritssen oder Cornwell ein rohes Stück Fleisch in der Hand, um es voller Blut zu sezieren, oder dient dessen bloße Erwähnung, wie bei John Harvey oder McDermid, dazu einen Fall zu lösen. Krajewski brät das Fleisch und verzehrt es. Er ist ein sinnlicher Autor. Sein Schrecken erwächst der Tatsache, dass vieles, was einen Menschen ausmacht, nicht unbedingt gesellschaftsfähig ist. In seinem bunten Kaleidoskop erinnert er an Brecht: fressen und gefressen werden. Nur, dass er keine Hitze und keinen Gestank erträgt. So begegnet uns sein Serienermittler Eberhard Mock gleich zu Anfang nicht als gewöhnlicher depressiver Alkoholiker. Mock wacht im Wald auf, von Jucken geplagt, besitzt keine Ahnung, wie er dorthin gekommen ist, nackt, von Schweiß bedeckt. Die Ouvertüre verspricht eine Burleske besonderer Art. Wie Mock unbekleidet, den Weg auf die Straße und nach Hause findet, ist an Selbstironie kaum zu überbieten. [...]

direkt zum Buch Marek Krajewski: Pest in Breslau auf deutsch erschienen: 2009

Tod in Breslauvon Marek Krajewski

84° bei 73 Stimmen

Breslau im Mai des Jahres 1933. Ein bestialischer Mord ruft Kriminalrat Eberhard Mock auf den Plan - denn im Salonwagen des Zuges Berlin-Breslau wird die 17-jährige Marietta von der Malten zusammen mit ihrer Gouvernante und dem Zugführer tot aufgefunden. Auf der Stofftapete des Abteils prangt eine mit Blut geschriebene mysteriöse Botschaft, die einen Ritualmord vermuten lässt. Mock beginnt nach den Hintergründen dieses dubiosen Verbrechens zu forschen - und gerät in einen wahren Sumpf von Intrigen und finsteren Machenschaften... [...]

direkt zum Buch Marek Krajewski: Tod in Breslau auf deutsch erschienen: 2002

Gespenster in Breslauvon Marek Krajewski

84° bei 21 Stimmen

Breslau 1919. Auf einer der Oder-Inseln werden die grässlich zugerichteten Leichen von vier jungen Männern entdeckt, die Matrosenmützen tragen. Bei ihnen findet Kriminalassistent Eberhard Mock eine an ihn adressierte Notiz: Er solle sich zu seinem Fehler bekennen und anfangen zu glauben. Auf der Suche nach dem Mörder gerät Mock in Bordelle und Spelunken und stößt schließlich auf eine Geheimgesellschaft, die ihn im Visier hat. Breslau im Spätsommer des Jahres 1919: Kriminalassistent Eberhard Mock, eigentlich in der Abteilung für Sittlichkeitsverbrechen tätig, wird zur Mordkommission versetzt, um bei der Aufklärung eines grotesken Massenmords zu helfen: Vier nackte Männer mit Matrosenmützen - offensichtlich Prostituierte - wurden betäubt, ihre Gliedmaßen systematisch zerschlagen und ihre Lungen mit langen Nadeln durchbohrt. Bei den Leichen hinterließ der Täter eine Nachricht: Eberhard Mock soll sich für ein unerkannt gebliebenes Verbrechen schuldig bekennen. Fatalerweise kann sich Mock an keine entsprechende Missetat erinnern, will diese aber nicht ausschließen: Er ist Alkoholiker, betrinkt sich regelmäßig bis zur Bewusstlosigkeit und leidet unter Schlafstörungen. [...]

direkt zum Buch Marek Krajewski: Gespenster in Breslau auf deutsch erschienen: 2007

Der Kalenderblattmördervon Marek Krajewski

73° bei 60 Stimmen

Breslau 1927. Ein Musiker wird bei lebendigem Leibe eingemauert, ein Schlosserlehrling in Stücke gehackt, ein Stadtrat mit einer Klaviersaite an einem Fuß am Kronleuchter aufgehängt und erstochen. Bei jedem der Opfer findet man ein abgerissenes Kalenderblatt. Kriminalrat Eberhard Mock wird mit den Ermittlungen beauftragt. Er gilt als "Jagdhund" mit unfehlbarem Instinkt, welcher allerdings hin und wieder von seinem Hang zum Alkohol getrübt wird. Obendrein wird Mock ausgerechnet jetzt von seiner Frau verlassen und sein Neffe, für den er sich verantwortlich fühlt, gerät auf die schiefe Bahn. Am liebsten würde sich Mock ganz dem Studium der lateinischen Literatur widmen... Doch statt dessen muß er in den Stadtarchiven jahrhundertealte Dokumente studieren, die ihn auf die Spur des Mörders führen sollen. Kriminelles aus Polen? Da fallt uns spontan als hartnäckige Klischees zumeist nur die Assoziation zu Autoschieberbanden, Zigarettenschwarzmarkt und organisiertem Etikettenschwindel bei Markenklamotten ein. Kriminalliteratur aus Polen? Schon mal gelesen? Achselzuckend dürfte die Mehrheit der Krimifans jetzt ziemlich ratlos sein. Und Hand aufs Herz: Außer dem Altmeister des utopischen Romans Stanislaw Lem und dem Guru der Literaturkritiker, dem gefürchteten und zugleich geschätzten Marcel Reich-Ranicki fallen wohl nur den Wenigsten und nur nach langem Nachdenken noch weitere Schöngeister ein, die innerhalb der aktiven schreibenden Zunft in Polen von internationaler Bedeutung sind und über die Landesgrenzen hinaus für Furore gesorgt haben. [...]

direkt zum Buch Marek Krajewski: Der Kalenderblattmörder auf deutsch erschienen: 2006

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