Dr. Watson – Ihr Krimi-Berater
Verehrter Leser, ich habe folgende Bücher für Sie gefunden:
Treffer: 1 – 5 von 5
Schauplatz: Parma
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Protagonist(en): ---
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Treffer 1 – 5
Der Nebelflussvon
Hochwasser am Po: Die Dörfer werden evakuiert. Nur die Alten harren aus und sehen zu, wie der Lastkahn des alten Tonna führungslos den Po hinuntertreibt. Als kurz darauf dessen Bruder zu Tode kommt, mag Commissario Soneri aus Parma nicht an Zufall glauben. Aber bei seinen Ermittlungen stößt er auf eine Mauer des Schweigens: Alle im Dorf kannten die Brüder, doch niemand möchte über sie sprechen... [...]
direkt zum Buch Valerio Varesi: Der Nebelfluss auf deutsch erschienen: 2005
Lichtspielevon
Als in einem Kino in Parma ein Toter gefunden wird, sieht zunächst alles nach Herzinfarkt aus. Doch schnell stellt sich heraus, dass das Opfer mittels einer vergifteten Nadel ermordet worden ist. Der Tote gehörte zum Mörderklub, dessen Mitglieder zum Spaß Mordfälle erfinden und lösen. Ein echter Mord ist aber etwas ganz anderes [...]
direkt zum Buch Valerio Varesi: Lichtspiele auf deutsch erschienen: 2008
Die Schatten von Montelupovon
Es ist Herbst in Parma. Commissario Soneri beschließt, der grauen Stadt zu entfliehen und Urlaub in seiner Heimat Montelupo zu machen. In dem kleinen Ort im Apennin dreht sich alles um die Fabrikantenfamilie Rodolfi, mit starker Hand geführt vom alten Palmiro - zynisch und ungehobelt, und doch ein begnadeter Geschäftsmann. Aber hinter der Fassade brodelt es: Der Sohn Paride möchte beruflich eigene Wege gehen. Von einem Tag auf den anderen stürzt der Clan in einen finanziellen Skandal, der die ganze Gemeinde in Mitleidenschaft zieht. Wenig später macht ein Spaziergänger im Wald eine grausige Entdeckung: Parides leblosen Körper. Angesichts einer solchen Tragödie lässt sich Commissario Soneri nicht lange bitten und beteiligt sich an den Ermittlungen. Die komplizierte Beziehung zwischen Vater und Sohn der Familie Rodolfi gewinnt für ihn erschreckende Aktualität, als er herausfindet, dass sein eigener Vater den alten Palmiro kannte... Es ist November und da Commissario Soneri mehr als urlaubsreif ist, entscheidet er sich für einen kurzen Abstecher in seinen Geburtsort im Apennin unterhalb des Gebirgsmassivs des Montelupo. Dort angekommen scheint sein Urlaub jedoch schnell in Gefahr zu geraten, denn Paride, Sohn des mächtigen Wurstfabrikanten Palmiro Rodolfi, gilt seit geraumer Zeit als verschwunden. Einige Anschläge, wonach sich Paride bester Gesundheit erfreue, machen die Sache noch unklarer für die Dorfbewohner, deren Wohlergehen maßgeblich vom Erfolg der Wurstfabrik abhängt, sind doch die meisten bei dieser beschäftigt. Während die Unsicherheit der Einwohner zunimmt stößt Soneri, der sich zunehmend für den Fall interessiert, obwohl er offiziell jede Einmischung ablehnt und vorgibt, nur in die Pilze gehen zu wollen, auf eine Mauer des Schweigens. Andeutungen und nur halb ausgesprochene Sätze lassen Soneri erkennen, dass er nach all den Jahren offenbar nicht mehr Bestandteil der verschworenen Dorfgemeinde ist. Vor allem in den Bergen scheint sich einiges verändert zu haben. Oftmals fallen Schüsse, womöglich von Wilderen, doch auch Auswärtige suchen die unwegsame Gegend auf, um sich als Drogenhändler ihren Unterhalt zu verdienen. Zusätzlich fallen immer häufiger LKWs auf, die offensichtlich das Firmengelände der Rodolfis zum Ziel haben. [...]
direkt zum Buch Valerio Varesi: Die Schatten von Montelupo auf deutsch erschienen: 2007
Die Pension in der Via Saffivon
Nur noch wenige Tage bis Weihnachten. Nebel und Kälte zehren an Parma. Commissario Soneri versetzt die vorweihnachtliche Aufregung in eine melancholische Stimmung, vor allem seit er mit der Aufklärung des Mordes an der alten Pensionsbesitzerin Ghitta Tagliavini beauftragt worden ist. Soneri kannte das Opfer gut: Früher traf er sich in ihrer Pension oft mit seiner Frau Ada, die er unter dramatischen Umständen viel zu früh verlor. Die Aufklärung des Mordes konfrontiert ihn schmerzlich mit seiner Vergangenheit. Bald muss er herausfinden, dass Ghitta nicht die ehrenhafte Frau war, für die er sie immer gehalten hat, sondern als Wunderheilerin am Rande der Legalität arbeitete. Wahrscheinlich liegt hierin auch der Grund für ihr bitteres Ende. Am liebsten würde der Commissario den Fall delegieren, aber als er bei den Ermittlungen auf Details stößt, die mit seiner eigenen Hochzeit und seinen tiefsten Gefühlen zu tun haben, ist es dazu bereits zu spät... Fernanda Schianchi meldet der Polizei, dass ihre Nachbarin Giuditta Tagliavini, von allen nur "Ghitta" genannt, die Tür zu ihrer Pension nicht öffnet und ihr dies sehr seltsam vorkomme. Commissario Soneri begibt sich umgehend in die Via Saffi, denn die Pension Tagliavini ist stadtbekannt. Vor Jahrzehnten mieteten sich vor allem junge Stundenten hier günstig ein, so auch Soneri, der dort vor 30 Jahren seine inzwischen verstorbene Frau Ada kennen lernte. Soneri findet Ghitta auf dem Küchenboden vor, ermordet durch einen Stich ins Herz mit dem Messer eines Coradors, dem Schweineschlächter. Da Soneri ohnehin wenig Zeit auf dem Präsidium verbringt, läuft er viel durch das alte Viertel Parmas, in dem er sich allerdings kaum noch auskennt. All zuviel hat sich im Laufe der Jahrzehnte verändert und so verwundert es Soneri nicht sehr, dass aus der Pension zuletzt ein billiges Stundenhotel wurde. Sollte einer ihrer prominenten Besucher Angst vor einer "Enthüllung" über seine Besuche gehabt haben? [...]
direkt zum Buch Valerio Varesi: Die Pension in der Via Saffi auf deutsch erschienen: 2008
Mit leeren Händenvon
Im sommerlichen Parma wird ein Verkäufer brutal erschlagen. Commissario Soneri stößt bei seinen Ermittlungen auf einen stadtbekannten Wucherer, dem das Opfer Geld schuldete. Doch schnell erkennt er, dass der Tod des Verkäufers nur ein Detail in einem großen Geflecht von Verbrechen ist, deren eigentliches Opfer die Stadt Parma ist... Es ist drückend heiß in Parma. Jede Bewegung verursacht einen Schweißausbruch, die Menschen kriechen in Ventilatoren, ein Königreich für ein reinigendes Gewitter. Commissario Soneri sitzt in seinem Büro und hört Polizeifunk. Entlassene Arbeiter demonstrieren, Jugendliche randalieren, einem Straßenmusiker wird sein altes Akkordeon gestohlen. Und dann: Mord. Soneri und seine Leute begeben sich ächzend ins Freie. So beginnt Valerio Varesis Mit leeren Händen, fünfter Band der Reihe um jenen eher pessimistischen und mürrischen, an den neuen, weil deprimierenden Zeiten leidenden Commissario Soneri. Als Urlaubslektüre für Italienfahrer und Liebhaber feinen Parmaschinkens eignet sich keins der Bücher, das nun vorliegende am allerwenigsten. Ein Mord also. Francesco Galluzzo, der ein Textilgeschäft betrieben hat, ist totgeschlagen worden, unbeabsichtigt wohl, eigentlich wollte man es bei einer Abreibung belassen. Viel weiß man nicht über den Getöteten. Er war noch nicht lange in Parma, stammte aus Kalabrien, wo seine Familie in allerlei Geschäfte verwickelt ist, die, man ahnt es, nicht ganz koscher sind. [...]
direkt zum Buch Valerio Varesi: Mit leeren Händen auf deutsch erschienen: 2009
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