Dr. Watson – Ihr Krimi-Berater

Verehrter Leser, ich habe folgende Bücher für Sie gefunden:

Treffer: 1 – 10 von 13

Schauplatz: Irland / Dublin
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Genre: ---
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Autor: ---
Protagonist(en): ---
Seitenzahl: ---
Verlag: ---

Treffer 1 – 10

Marys Schattenvon Julie Parsons

88° bei 8 Stimmen

Zehn Jahre nach dem Mord an ihrer Tochter Mary kehrt die Ärztin Margaret Mitchell heimlich nach Dublin zurück. Sie will endlich Frieden finden und einen Schlussstrich unter das Unfassbare ziehen. Doch die Reise in die Vergangenheit bringt nicht die erhoffte Erlösung ... Bei einem Besuch am Grab ihrer Tochter lernt Margaret die siebzehnjährige Vanessa Spencer kennen. Vanessa ist Halbwaise, seit ihr Vater James bei einem tragischen Segelunfall ums Leben kam. Margaret fühlt sich auf seltsame Weise zu der jungen Frau hingezogen, nicht zuletzt weil Vanessa sie an ihre ermordete Tochter erinnert. Schon bald bemerkt sie, dass James' erste Frau Helena noch immer einen gnadenlosen Kampf gegen die neue Familie ihres Exmannes führt. Bisher hat sie verhindern können, dass Vanessa die reiche Erbschaft antritt, die James ihr zugedacht hatte. Doch nun, da Vanessa bald volljährig und erbberechtigt sein wird, muss sie handeln. Margaret ahnt, dass Vanessa in höchster Gefahr schwebt ... [...]

direkt zum Buch Julie Parsons: Marys Schatten auf deutsch erschienen: 2008

Tod in Dublinvon Paul Carson

86° bei 18 Stimmen

Im Dubliner Mercy Hospital sterben mehrere Patienten an einer mysteriösen Blutkrankheit. Der Arzt Dr. Clancy beschäftigt sich mit dem Fall und steht vor einem Rätsel. Bald schöpft er den Verdacht, dass die Krankenblätter der Verstorbenen vorsätzlich manipuliert wurden. Dann wird die junge Jennifer erstochen aufgefunden - sie ist die Tochter des Herzspezialisten am Mercy Hospital. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Vorfällen in der Klinik und dem Mord an der jungen Frau? [...]

direkt zum Buch Paul Carson: Tod in Dublin auf deutsch erschienen: 2000

Nicht frei von Sündevon Benjamin Black

80° bei 18 Stimmen

Quirke ist Herr über das Totenreich des Holy Family Hospitals. Er liebt die Abgeschiedenheit der Pathologie, zwei Stockwerke unter dem geschäftigen Treiben auf den Straßen Dublins. Dann wirft die Leiche der jungen Christine Falls Fragen auf. Und Quirke begibt sich, auf der Suche nach Antworten, in die Welt der Lebenden, wo sich die Abgründe seiner eigenen Familie vor ihm auftun. Es ist mitten in der Nacht, als Quirke seinen Schwager Malachy, den überaus angesehenen Leiter der Geburtsklinik, in der Pathologie überrascht - gebeugt über die Akte Christine Falls. Das Erscheinen des seltenen Gastes erweckt Quirkes Argwohn und regt ihn zu Nachforschungen an. Er findet heraus, dass Christine Falls keineswegs an einer Lungenembolie gestorben ist, wie auf dem Totenschein vermerkt, und dass sie das Schicksal vieler junger Frauen im Irland der Fünfzigerjahre teilte. Quirke forscht weiter und gerät mit der eigenen Vergangenheit und dem katholischen Establishment in Konflikt. Die Fäden laufen im tief verschneiten Boston zusammen.  Benjamin Black ist ein Pseudonym. Und niemand macht ein Geheimnis daraus, dass sich hinter der dunklen Alliteration der irische Autor John Banville verbirgt. Der Träger des renommierten (und mit 50.000 Pfund ordentlich dotierten) Booker Man-Preises begibt sich in die Niederungen der Genre-Literatur. Dass er ein Alias benutzt, wurde ihm von etlichen Kritikern angekreidet, wie überhaupt die Aufnahme des ersten Romans um den Pathologen Gerriet Quirke sehr verhalten bis ablehnend war. Da wurden Banvilles Werke gelobt und vor allem The Sea zum Meilenstein erklärt, während sein Ausflug ins Krimifach unkenrufend zum Fall eines großen Mannes erklärt wurde, der "die Tücken des Genres unterschätzt" (Thomas Steinfeld in seiner Rezension für die Süddeutsche Zeitung) und so von ihnen erschlagen wird. Doch viel mehr werden die Ressentiments der jeweiligen Kritiker offensichtlich, die sich jederzeit bemüßigt fühlen, Banville ihren anerkennenden Tribut zu zollen, "Benjamin Black" aber für einen Blender halten. Doch Nicht frei von Sünde ist keineswegs eine "schlichte Allegorie [...] der irischen Auswanderung in den Nordwesten der Vereinigten Staaten" (noch mal Thomas Steinfeld, dessen Kritik ein Quell sprudelnder Freude ist. Aber nicht so, wie er sich das vermutlich wünscht). Diese "schlichte Allegorie" gibt es tatsächlich äußerst erfolgreich unter dem Namen "Riverdance". Doch worum geht's bei Blacks Roman nun wirklich? [...]

direkt zum Buch Benjamin Black: Nicht frei von Sünde auf deutsch erschienen: 2007

Der siebte Tagvon Ingrid Black

80° bei 14 Stimmen

Monotoner Regen zermürbt die Dubliner Bevölkerung. Da reißt ein Brief an die Lokalzeitung die Stadt aus der Lethargie. Ein vermeintlicher Serienmörder, der vor Jahren sein Unwesen trieb und aufgrund von Formfehlern wieder freikam, kündigt fünf Morde in sieben Tagen an. Die Polizei wendet sich an die damalige Sonderermittlerin Saxon, einer Ex-FBI-Agentin ohne Vornamen, aber mit unkonventionellem Vorleben. Ist der Brief echt? Die Antwort scheint mit dem ersten Mord an... Ex-FBI Agentin Saxon - ihren Vornamen kennen wir nicht - sitzt wie jeden Tag beim Frühstück in ihrem Stammlokal, als der von ihr nicht sehr geliebte Reporter Nick Elliot sie um Hilfe bittet. Ein Brief ist bei der Zeitung aufgetaucht, in dem ein Mann fünf Morde in sieben Tagen ankündigt. Der Schreiber gibt sich für Ed Fangan aus, der vor einigen Jahren wegen einer Reihe von Morden verhaftet wurde, allerdings wegen Formfehlern freigelassen werden musste. Saxon hatte den Auftrag, ein Buch über ihn schreiben. Sie weiß allerdings sehr genau, dass der Brief nicht echt ist, denn Fangan ist seit langem verschwunden. Ein pikantes Detail: Sie wollte ihn damals in eine Falle locken und als er dies durchschaute und ihr auflauerte, erschoss sie ihn in Notwehr und vergrub die Leiche in den Bergen. Saxon ist mit der Leiterin der Dubliner Mordkommission Grace Fitzgerald liiert und wird auf deren Betreiben in die Ermittlungen als Beraterin eingebunden, als die erste Leiche gefunden wird. Sie fühlt sich wie ein Fremdkörper im Team und wird von den Kollegen nicht ernst genommen, insbesondere da sie als Einzige die Theorie (die gar keine ist) vertritt, dass es sich bei dem Mörder nicht um Fangan handelt. Zudem hält sie es sinnvoll, ein Täterprofil erstellen lassen, was Grace' Chef ablehnt. Da sie von ihrer Buchrecherche den Kriminalpsychologen Dr. Lawrence Fisher kennt, wendet sie sich an ihn, doch dieser hat nicht die Kapazität ihr zu helfen. Er verweist sie an den Amerikaner Mort Tillman, der sich anlässlich einer Vortragsreihe zufälligerweise in Dublin aufhält. Saxon ist nicht begeistert. Seit ihrem Ausscheiden aus dem FBI hatte sie keinen Kontakt mehr zu ihm und das hatte einen guten Grund. Sie gab ihm in ihrem ersten Buch öffentlich die Schuld am Scheitern der damaligen Ermittlungen. Gute Voraussetzungen also für die Tätersuche im aktuellen Fall. Und der Mörder scheint zu halten, was er verspricht, denn man findet ein zweites Opfer in der Nähe des Tatortes, an dem auch Fangan sein zweites Opfer hinterließ. [...]

direkt zum Buch Ingrid Black: Der siebte Tag auf deutsch erschienen: 2003

Ein Ring aus Blutvon Declan Hughes

80° bei 12 Stimmen

Emily, die Tochter des renommierten Dubliner Zahnarztes Shane Howard, wird vermisst. Kurz darauf findet man dessen Ehefrau Jessica erstochen auf. Ist Shane der Täter oder hat jemand eine Rechnung mit der Howard-Dynastie zu begleichen? Bei seinen Ermittlungen stößt Privatdetektiv Ed Loy auf eine Mauer des Schweigens. Die Vergangenheit der Familie ist voller Geheimnisse. Viele davon sind schmutzig, manche tödlich. Das, was uns Declan Hughes in seinem zweiten Krimi mit Privatdetektiv Ed Loy präsentiert, ist alles andere als ein friedliches Kirchenfest im erzkatholischen Irland. Es geht um Rugby, "ein Stück irischer Religion", der keine Weicheier verträgt, es geht um mythische Blutsteine, Hämatite, welche die magische Kraft haben, ihren Träger unsichtbar zu machen, es geht um Intrigen, es geht um Morde aus längst vergangenen und absichtlich zugeschütteten und im wahrsten Sinne des Wortes ersäuften Zeiten. Aber auch Ed Loy ist ja alles andere als ein Frömmelnder, der sich streng und unablässig an die Zehn Gebote hält. Ed trinkt gern und regelmäßig Whiskey der irischen Edelmarke Jameson mit einem Pint Guinness, und das auch schon mal im Laufe des Vormittags. Erschwerend kommt dazu, dass er gut aussehenden irischen Frauen mit Sommersprossen und flammend rotem Haupt- und Schamhaar einfach nicht widerstehen kann, selbst wenn diese zum Kreis der Hauptverdächtigen zählen. [...]

direkt zum Buch Declan Hughes: Ein Ring aus Blut auf deutsch erschienen: 2007

Blut von meinem Blutvon Declan Hughes

77° bei 36 Stimmen

Vor zwanzig Jahren verschwand Ed Loys Vater. Gleichzeitig entdeckte der damals achtztehnjährige Ed, dass seine Mutter eine Affäre hatte. Er bestieg das nächste Flugzeug nach Los Angeles und kehrte nicht mehr zurück. Doch nun ist seine Mutter gestorben. Ed Loy betritt zum ersten Mal nach zwanzig Jahren irischen Boden. Auf der Beerdigung trifft er seine alte Klassenkameradin Linda, die ihn bittet, nach ihrem verschwundenen Ehemann Peter zu suchen. Loy, der in Los Angeles als Privatdetektiv tätig war, nimmt den Auftrag nur widerstrebend an. Als er jedoch auf Peters Segelboot eine Fotografie seines Vaters findet, ist sein Jagdinstinkt geweckt. Kurz darauf wird bei der Sanierung des Rathauses eine zwanzig Jahre alte Leiche gefunden... Man unterscheidet sechs verschiedene Untergruppen: Tropfen, Flecke, Spritzer, Streifen, Schlieren und Lachen. Die Rede ist nicht von amateurhaften Malerarbeiten, sondern vom Blutspurensystem innerhalb der Forensik. Die Krimi-Scouts um Harry Rowohlt haben mutig und entschlossen zugeschlagen: Sie sicherten sich den 2006er Erstling The Wrong Kind of Blood des Krimi-Neulings Declan Hughes und haben diesen blitzschnell als Blut von meinem Blut für die deutsche Krimigemeinde marktfähig gemacht. Nach den ersten Verkaufsbestenlisten dürften sich die Entscheidungsträger strahlend die Hände reiben! [...]

direkt zum Buch Declan Hughes: Blut von meinem Blut auf deutsch erschienen: 2006

Die Keltennadelvon Patrick Dunne

76° bei 147 Stimmen

Das keltische Erbe Irlands wird meist in melancholischen Liedern besungen oder in geheimnisvollen Geschichten heraufbeschworen. Doch es gibt auch dunkle Prophezeiungen aus dieser Zeit. Als in einer Kirche außerhalb von Dublin ein grausiger Mord begangen wird, führen die Spuren zu einer Sekte, die keltische und christliche Traditionen vereinnahmt und die Apokalypse sehr wörtlich nimmt... Kilbride, eine kleine Gemeinde westlich von Dublin auf der Insel Irland, kurz nach der Jahrtausendwende: In seiner Kirche macht Pfarrer Liam Lavelle eine grausige Entdeckung - auf dem Altar liegt wie aufgebahrt die nackte Leiche einer jungen Frau, grausam gefoltert, verstümmelt, ausgeblutet; in einer Wange steckt die Nachbildung einer keltischen Gewandnadel. Lavelle vermutet sogleich einen rituellen Opfermord in der Tat. Er hat in den Vereinigten Staaten lange für "Cultwatch" gearbeitet, eine Organisation, die sich ausgiebig mit dem modernen Sektenwesen beschäftigt. Der Pfarrer ist sofort bereit, sein Wissen mit der Polizei zu teilen. Er hat herausgefunden, dass die Frau am Tag der hl. Brigitta (1. Februar) ermordet wurde - und dass dieser kirchliche Feiertag einst einem viel älteren, "heidnischen" Fest "übergestülpt" wurde, das die keltischen Ureinwohner Irlands zu Ehren der Feuergöttin Brigida feierten. [...]

direkt zum Buch Patrick Dunne: Die Keltennadel auf deutsch erschienen: 2000

Das Skalpellvon Paul Carson

75° bei 54 Stimmen

Sandra O´Brien entkommt bei der Geburt ihres Babys nur knapp dem Tod. Die Geburt des jüngsten Familienmitglieds der prominenten O´Briens ist das Thema Nummer eins in der Regenbogenpresse. Während Sandra sich noch in der Klinik befindet, geschieht dort ein rätselhafter Mord. Die Tatwaffe - ein Skalpell. Die Polizei bemüht sich verzweifelt, den Skalpell-Mörder zu finden. Es beginnt ein Alptraum, der die gesamte irische Öffentlichkeit in Atem hält.Paul Carson, 1950 in Belfast geboren, weiß, wovon er erzählt, wenn er kleine Bären in weiße Arztkittel steckt und sie mit Stethoskop und Pflaster ausgerüstet nach Patienten Ausschau halten lässt. Denn Paul Carson ist selber Arzt. Seit fast 15 Jahren hat er eine Praxis in Dublin, in der er weniger Bären, dafür umso mehr Kinder behandelt, die an Asthma und Allergien leiden. Gleich zwei Kriminalfälle in eine Handlung verpackte Paul Carson in die Geschehnisse von 11 Tagen, die in diesem Roman geschildert werden. Beide Handlungsstränge nehmen ihren Ausgangspunkt bei der dramatischen Geburt von Gordon O'Brien in der Dubliner Zentralentbindungsklinik. Der reiche Industrielle Henry O'Brien hat nach schweren Schicksalsschlägen für die Geburt seines Sohnes versucht, jedes Risiko auszuschließen, nur das Beste verlangt und der Klinik 2 Millionen Pfund versprochen, wenn sein Sohn gesund zur Welt kommt. Nur durch einen Kaiserschnitt, bei dem der Gynäkologe Dr. Dean Lynch für seinen Kollegen, der unauffindbar ist, einspringen muß, kann das Kind gerettet werden. Und nun trennen sich die Wege von Dr. Dean Lynch und von Gordon O'Brien, die von nun an im Mittelpunkt zweier getrennter Kriminalfälle stehen werden, wobei sich der Leser fragt: Gibt es eine Verbindung zwischen den beiden unabhängig erscheinenden Geschichten? [...]

direkt zum Buch Paul Carson: Das Skalpell auf deutsch erschienen: 1999

Sündenherzvon Julie Parsons

67° bei 31 Stimmen

Owen Cassidy, acht Jahre alt, dichtes blondes Haar, hellblaue Augen - spurlos verschwunden mitten in Dublin an Halloween 1991. Alle dachten, Owen würde draußen mit seinem besten Freund spielen. Aber dann kommt heraus, dass die beiden sich gestritten haben und Owen weggelaufen ist. Am helllichten Nachmittag. Und zu Hause ist er nie angekommen. Owens Verschwinden stürzt seinen Vater Nick in tiefe Schuld. Denn statt sich um seinen Sohn zu kümmern, hatte er den Nachmittag im Bett verbracht - bei der Nachbarin. Und diese Affäre kostet ihn seine Familie, seine Frau, sein Glück. Ruhelos flieht er nach Amerika, zieht von Stadt zu Stadt, von Job zu Job, versucht verzweifelt zu vergessen. Vergeblich. Zehn Jahre später kehrt er nach Irland zurück, um sich endlich seiner Vergangenheit zu stellen und herauszufinden, was sich tatsächlich ereignet hat, damals, an diesem Tag im Herbst. Doch alles kommt ganz anders. Nick gerät in eine Welt des Schreckens, von der er nichts, aber auch gar nichts geahnt hatte ... "Julie Parsons hat ein sublimes Talent, Angst aufzubauen" wird "Die Welt" auf dem Einband zitiert. Dieses Zitat kann ich in dieser Art und Weise absolut nicht nachvollziehen. Zu Beginn des Romans "Sündenherz" liegt das Verbrechen - so es sich überhaupt um eines handelt, denn das weiß der Leser zunächst nicht - bereits zehn Jahre zurück. Und die Angst der Beteiligten hat sich seit dieser Zeit in Resignation und Hoffnungslosigkeit verwandelt. Sehr ausführlich, doch für meinen Geschmack viel zu ausführlich, weit über die Hälfte des Buches hinaus lässt die Autorin die Betroffenen gedanklich das Geschehene verarbeiten und zu begreifen versuchen. Dabei zeigt sie psychologisch sehr einfühlsam auf, dass man mit dem Verlust eines Kindes nicht fertig werden kann, dass auch die Zeit nicht darüber hinweghelfen kann. Die Opfer - und es gibt in diesem Buch einige, die man als solche bezeichnen kann - verändern sich durch einen solchen Schicksalsschlag zwangsläufig. Und diese Veränderungen stellt die Autorin sehr gut und überaus detailliert dar. Den Eingangssatz möchte ich also eher abgeändert formulieren in: "Julie Parsons hat ein sublimes Talent, die Ängste und Empfindungen ihrer Figuren glaubhaft darzustellen." [...]

direkt zum Buch Julie Parsons: Sündenherz auf deutsch erschienen: 2004

Der silberne Schwanvon Benjamin Black

66° bei 6 Stimmen

Der unnachahmliche Quirke kehrt zurück - in einem neuen Roman von John Banville alias Benjamin Black, in dem der Pathologe durch einen dubiosen Selbstmord in einen Strudel von Gefahren und Täuschungen gerät. "Von einer Qualität, die in diesem Genre selten ist." The Herald Dublin, 50er-Jahre. Als Billy Hunt, ein Freund aus Collegetagen, sich bei Quirke meldet, weil sich seine junge und hübsche Frau Deirdre angeblich das Leben genommen hat, kann Quirke den Ärger schon von Weitem riechen. Quirke, Pathologe und ehemaliger Trinker, ist jedoch kein Mann, der Problemen gerne aus dem Weg geht, und so ermittelt er auf eigene Faust. Deirdre, Besitzerin des Schönheitssalons "Der silberne Schwan" ist ermordet worden, und in Betracht kommen vor allem ihr Geliebter und Partner Leslie White, ein schmieriger Friseur, der es nach Deirdres Tod auf Quirkes Tochter abgesehen hat, sowie der seltsame Geistheiler Dr. Kreutz, den vor allem Frauen aufsuchen. Angetrieben von der eigenen Einsamkeit, dem schlechten Verhältnis zu seiner Tochter und von einer unstillbaren Neugier wird Quirke in einen Skandal hineingezogen, in dem sexuelle Obsessionen, Prüderie und Erpressung eine Rolle spielen. "Ein fesselnder, atmosphärisch dichter Roman, wunderschön geschrieben." Guardian Damit auch jeder zufällige Betrachter des Buchdeckels genau weiß, um wen es sich bei Benjamin Black handelt, prangt auf dem Cover des zweiten Romans um den Pathologen Gerriet Quirke ein verschämtes "John Banville alias...". So erledigt sich das Pseudonym, das Banville für seine Ausflüge in die Genre-Literatur wählte, von selbst. Der Silberne Schwan spielt zwei Jahre nach den Ereignissen um Christine Falls (Nicht frei von Sünde). Quirkes Schwägerin und große Liebe Sarah ist gestorben, sein Stiefvater, der patriarchalische Ex-Richter Garret Griffin dämmert nach einem Schlaganfall seinem Tod entgegen. Das Verhältnis zu seiner Tochter Phoebe, zu der er sich viel zu spät bekannte, ist gespannt und komplexbeladen. Dass Quirke versucht vom Alkohol loszukommen, hebt seine Stimmung auch nicht gerade. So ist er voller schlechter Vorahnungen, als ein ehemaliger Mitschüler ihn um eine berufliche Gefälligkeit bittet. Billy Hunt möchte, dass sich Quirke der Leiche seiner Frau Deirdre annimmt, die augenscheinlich Selbstmord begangen hat. Den Gedanken an eine Autopsie kann Hunt nicht ertragen und Quirke soll Deirdre die Obduktion ersparen. Trotz eines mulmigen Gefühls verspricht Quirke zu helfen. Obduziert natürlich trotzdem, als ihm an den Todesumständen Deirdre Hunts Zweifel kommen. [...]

direkt zum Buch Benjamin Black: Der silberne Schwan auf deutsch erschienen: 2009

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