Dr. Watson – Ihr Krimi-Berater
Verehrter Leser, ich habe folgende Bücher für Sie gefunden:
Treffer: 51 – 60 von 82
Schauplatz: Wien
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Treffer 51 – 60
MillionenKochenvon
Eine Kochshow sorgt in Österreich für Furore. Wer hier gut kocht und knifflige Fargen beantworten kann, gewinnt drei Millionen Euro. Die Sendung ist ein Riesenerfolg. Bis eine aussichtsreiche Kandidatin ermordet aufgefunden wird. Mira Valensky und Vesna Krajner nehmen die Ermittlungen auf und müssen erfahren, dass scheinbar jeder reich und berühmt werden will. Egal wie. [...]
direkt zum Buch Eva Rossmann: MillionenKochen auf deutsch erschienen: 2007
Keiner sah den anderenvon
Der Wiener Inspektor Federer ist Opernliebhaber und ein hoffnungsloser Melancholiker. Am Ende einer harten Woche möchte er nur noch den Abend in der Oper genießen. Doch dann wird der Star der "Salome" brutal ermordet in seiner Garderobe aufgefunden. Neben der Leiche ein Kilo Heroin. Federer wird an Ort und Stelle mit dem Fall batraut und stößt bei seinen Ermittlungen auf einen internationalen Drogenring. Inspektor Federer trifft sich mit seiner italienischen Geliebten in einer Loge der Wiener Staatsoper. Während des Gesangs der Salome kann er sich zwar seinen erotischen Vergnügungen hingeben, die folgende Genussnacht mit der Frau wird allerdings durch seinen Pager unterbrochen. Nochmals muss Federer in die Oper, diesmal aber nicht zum Privatvergnügen. In seiner Garderobe wird der Starbariton Ion Temescu aufgefunden, allerdings fehlt ihm seit heute Nacht der Kopf. Federer ist nicht gerade das, was man einen Paradepolizisten nennt. Der typisch österreichische Grantler legt sich morgendlich bei seinem Psychoanalytiker auf die Couch, um seine eigene Unzulänglichkeit zu hinterfragen und danach geht es ins Büro, wo die allgemeine Lagebesprechung zu den gegenwärtigen Fällen statt findet. Auch eine zweite Leiche rumänischer Herkunft gibt Rätsel auf und das Ermittlerteam der österreichischen Kripo geht an die Arbeit. Federer, der zu Teamarbeit offensichtlich nicht geeignet ist, aber auf Grund seiner Erfolge selbständig arbeiten darf, weiß zwar noch nicht, wo er ansetzen soll, aber er beginnt sich umzuhören. [...]
direkt zum Buch Hans-Otto-Thomashoff: Keiner sah den anderen auf deutsch erschienen: 2003
Der zweitbeste Kochvon
Hunger ist bekanntlich der beste Koch. Der zweitbeste ist ein junger Chinese namens Li Wang. Das glaubt zumindest der Wiener Gourmetkritiker Xaver Ypp vom Hochglanzmagazin Lukull , weshalb er auch sehr verärgert ist, als es plötzlich heißt, Li Wang sei nach China zurückgekehrt. Und Ypp hat noch mehr Probleme: Sein Chef hält ihn schon lange für zu konservativ und drückt ihm zu allem Überfluss noch die Ausbildung eines pubertierenden Geschmacksgenies aufs Auge. Schlechte Karten für Ypp, der bald auch noch Opfer eines Überfalls wird: Als er die Probe eines ungewöhnlichen Stückchens Fleisch aus Li Wangs ehemaligem Restaurant untersuchen lassen will, beginnt die Angelegenheit vom Kuriosen ins Kriminelle abzugleiten und nimmt dabei immer rasanter Schussfahrt auf. Kurt Bracharz schuf zum Ende der 80-er des letzten Jahrtausends mit Pappkameraden und Höllengel zwei exzellente deutschsprachige Hardboiled-Kriminalromane an der Grenze zur Parodie. Sein fettleibiger, glatzköpfiger, belesener und trinkfreudiger Privatdetektiv Adrian war zwar ein Wechselbalg, aber eindeutig eins, das Philip Marlowe und seine Nachfolger als Taufpaten vorweisen konnte. Wenn er sich mit einer missratenen Millionärstochter, aidskranken Rockern und der Welt im Allgemeinen rumschlug, bzw. geschlagen wurde, wusste er sich immer mit jenem zynischen Witz (plus einer gehörigen Portion Wiener Schmäh) seiner Paten zumindest verbal zur Wehr zu setzen. Ähnlich eloquent, allerdings auf völlig anderem Gebiet, geht auch Xaver Ypp, Hauptfigur von Kurt Bracharz aktuellem Werk Der zweitbeste Koch zu Werke. Ypp ist seines Zeichens Gourmetkritiker des Magazins "Lukull" und als solcher mit kritischen Anmerkungen zu exotischen Restaurants und den entsprechenden Speisen betraut. So ist er zunächst auch nur irritiert, als sein Lieblingskoch Wang Li spurlos verschwindet. Sein detektivischer Spürsinn wird erst geweckt, als ihm eine Speiseprobe gewaltsam geklaut wird, die er an Wangs ehemaliger Arbeitsstätte, dem "300-Plätze-Nostalgie-Lokal" "Shanghai 1938", heimlich eingesteckt hatte. Nicht heimlich genug. [...]
direkt zum Buch Kurt Bracharz: Der zweitbeste Koch auf deutsch erschienen: 2010
Kaltes Fleischvon
Als leidenschaftliche Hobbyköchin schätzt Mira Valensky den schicken Supermarkt von Ultrakauf in ihrer Nähe. Eines Tages wird die Lifestyle-Journalistin von der schüchternen Kassiererin Grete um Hilfe gebeten: Ein Überfall sei vertuscht worden, wenig später habe man die "rote" Karin, Leiterin der Fleischabteilung und Gewerkschaftlerin, gefunden, fast erschlagen von einem Stapel Cognac-Kisten. Noch während Mira dieser Sache auf den Grund geht, wird der verhasste junge Regionaldirektor Sascha Heller im Lagerraum erschossen aufgefunden. Der Verdacht richtet sich auch gegen die aufmüpfige Gewerkschaftlerin. Mit der tatkräftigen Unterstützung ihrer Putzfrau Vesna findet Mira heraus, dass die Abteilung für Frischfleisch beileibe nicht alles hält, was die Werbung verspricht ... Kann das etwas mit Hellers Tod und dem Verschwinden Karins zu tun haben? Grete arbeitet im Supermarkt an der Kasse. Kurz vor Ladenschluss drückt ihr ein Mann eine Pistole an den Hals und fordert die Tageslosung. Aber der Vorfall wird vertuscht, denn das wäre nur Negativwerbung für die Lebensmittelkette Ultrakauf, bei der die Angestellten von ihren Vorgesetzten ausgenutzt werden, um Kosten zu sparen und die Umsatzzahlen zu steigern. Dagegen kämpft vor allem die Leiterin der Abteilung, die wegen ihres gewerkschaftlichen Engagements nur die "rote Karin" genannt wird. Doch dieses Engagement wird unterbrochen, als im Laden ein Stapel Kisten mit Cognacflaschen auf sie stürzt bzw. gestürzt wird und sie im Krankenhaus landet. [...]
direkt zum Buch Eva Rossmann: Kaltes Fleisch auf deutsch erschienen: 2002
Schwarzkopfvon
Hollywood kommt nach Wien - Rette sich wer kann! Exil-Wiener Harald Schwarzkopf – bekannter Drehbuchautor und Produzent in Hollywood – soll für Steven Spielberg am Remake zum Film "Der dritte Mann" arbeiten. Schwarzkopf reist nach Wien, um das neue Filmprojekt potenziellen Investoren und Politikern vorzustellen. An seiner Seite das zuweilen durchgeknallte "Regie-Wunderkind" Ernesto Ostwaldo. In Wien angekommen, möchte Schwarzkopf seinen alten Freund Otto Sittich treffen, muss aber feststellen, dass dieser vor seinem Haus von einem Sattelschlepper überfahren wurde. Dieser Unfall weist verblüffende Ähnlichkeiten mit jenem aus dem Film "Der dritte Mann" auf. Grund genug, am Unfall seines Freundes zu zweifeln. Schwarzkopf und Ostwaldo beginnen zu recherchieren, stolperen dabei über den Schlitzer von Wien, erfahren, dass Otto Sittich in eine brisante Affäre tief verstrickt war und lösen innerhalb von 5 Tagen und 4 Nächten eine Katastrophe nach der anderen aus. Schlussendlich steht Bundeskanzler Schuhnagel und Innenminister Bitterlich das Wasser bis zum Hals. Im wahrsten Sinne des Wortes. "Eine absurde Wiener Krimi-Comedy über Hollywood und andere Grauslichkeiten" nennt der Wiener Autor Richard K. Breuer seine auf 288 Seiten im Eigenverlag dargebotenen Ergüsse. Wobei der Kurzinformation zum Anfang dieser Rezension absolut nichts hinzuzufügen ist, denn diese Mischung aus Krimi und Comedy ist weder Fisch noch Fleisch. Woher die zahlreichen positiven Statements von mir im Wesentlichen unbekannter Menschen und Journaillen stammen, die zwischen den ausgezeichnet gestalteten Einbanddeckeln mehr Erbauung liefern als die Geschichte selbst, weiß wohl nur der Autor allein. Grundsätzlich ist die Aufmachung einem Drehbuch sehr ähnlich und angeblich soll der Stoff auch irgendwann verfilmt werden. Daher bieten die 23 Kapitel und der Epilog im weitesten Sinn nur einen Abriss auf den Ort der Handlung, ansonsten aber spielt sich die Story rund um Harald Schwarzkopf und seinen pillensüchtigen Adlatus Ernesto Ostwaldo ausschließlich in Dialogform ab. [...]
direkt zum Buch Richard K. Breuer: Schwarzkopf auf deutsch erschienen: 0
Die Lebenstrinkervon
Wiens Öffentlichkeit ist entsetzt: Auffallend viele Babys werden in der Stadt ausgesetzt. Doch zeitgleich wird in der Villa einer an Alzheimer erkrankten alten Dame deren Pfleger mit durchschnittener Kehle aufgefunden. Jene, die einen Schlüssel zum Haus haben, verfügen über Alibis. Hatte der Ermordete ein heimliches Date, das einen tödlichen Ausgang genommen hat? Und was bedeuten die vielen Einstiche in seinem Körper? Hat der Tod etwas mit seinem Engagement bei der Caritas zu tun? Oder mit seiner früheren Mitgliedschaft in einer mysteriösen Vereinigung, die vor allem für zwei Dinge bekannt ist: ausschweifende Sexorgien unter den Mitgliedern und das Versprechen auf ein ewiges Leben durch Klonen? Maria Koubas Ermittlungen zwischen Geburt und Tod führen sie in finstere Niederungen der glänzenden Donaumetropole. Wenn eine Kommissarin in Wien in ihrem fünften Fall fast in eine Straßenbahn läuft und bei der Rettung mit dem Kopf an der Bordsteinkante aufschlägt und das Gedächtnis verliert, klingt das schon so aberwitzig, dass man versucht ist, an einen weiblichen Inspektor Kottan zu denken. Aber diese Kommissarin Maria Kouba hat beileibe nichts vom Witz des legendären Fernsehinspektors, sie hat viel mehr Torschlusspanik und ist für ihre Mitmenschen eine ziemliche Nervensäge und nur, wenn sie versucht ihrer Arbeit nachzugehen ist sie halbwegs zum Aushalten. Und Arbeit gibt es für die kräftig angeschlagene Dame mehr als genug, denn zum Einen häufen sich die Fälle von Kindesweglegung und zum Anderen wird ein toter Pfleger bei einer Alzheimer Kranken gefunden und weil Frau Kommissarin so clever ist, klärt sie so nebenbei zwischen Sex und Alkohol die grausigen Geschehnisse. [...]
direkt zum Buch Sabina Naber: Die Lebenstrinker auf deutsch erschienen: 2009
Die Spielmachervon
Peter Pollak, der starke Mann der Rechtsaußen-Partei, hingerichtet durch Genickschuss in der flirrenden Sommerhitze am Wienerberg - Kommissarin Kouba glaubt sich in einem Mafia-Film. Hat der Mord etwas mit seiner neuen Frau, einer Spielsüchtigen, zu tun? Oder hat Pollak bei seinen Streifzügen durch Wiens Unterwelt zu viele Schulden angehäuft? Um die Öffentlichkeit zu beruhigen, wird rasch eine Sonderkommission eingerichtet. Doch schon einen Tag später taucht die Leiche eines britischen Geschäftsmannes und Glücksspiel-Lobbyisten auf. [...]
direkt zum Buch Sabina Naber: Die Spielmacher auf deutsch erschienen: 2011
Wiener Passionvon
Die farbige Amerikanerin Magnolia Brown, Tochter einer aus Wien stammenden Österreicherin und eines schwarzen Amerikaners, kommt nach Wien, um für die Rolle der Anna Freud, die ihr der Produzent John de Luca für sein neues Musical versprochen hat, am passenden Ort Gesangsunterricht zu nehmen. Dabei gerät sie über ihre hexenhafte Großtante Pia an den kränkelnden Gesangslehrer Joseph Horvath, der, von Katarrhen und Migränen geplagt, eine Wohnung in Schuberts Sterbehaus bewohnt. Gleichzeitig entdeckt sie in einer Truhe bei ihrer Tante den Lebensbericht der zum Tode verurteilten 30jährigen Mörderin Rosa Havelka, geb. Tichy, die im vorigen Jahrhundert als Dienstmädchen in Wien gearbeitet hat. Ihre tragische, bewegte Geschichte ist der Bericht einer Passion, eines unaufhaltsamen Niedergangs und schändlichen Ausgenutztwerdens im Bann von Dünkel, religiösem Wahn und blanker Brutalität. [...]
direkt zum Buch Lilian Faschinger: Wiener Passion auf deutsch erschienen: 1999
Tod im Einspännervon
Wir schreiben das Jahr 1879: Der französische Meisterkoch Jacques Pistoux und seine adelige Geliebte Charlotte Sophie lassen Sizilien hinter sich und erreichen nach einer abenteuerlichen Odyssee Wien. Doch das zarte Glück ist nicht von langer Dauer, die unziemliche Liaison scheitert am Standesdünkel der hochherrschaftlichen Verwandtschaft. Also ist der Amateurdetektiv Pistoux wieder einmal auf sich allein gestellt und gerät unversehens in eine hinterlistige Intrige, als er in einem Kaffeehaus unfreiwillig zum Komplizen eines Mordes wird. [...]
direkt zum Buch Virginia Doyle: Tod im Einspänner auf deutsch erschienen: 2000
Ende der Vorstellungvon
Hermine K., Besitzerin der "Karpfinger Lichtspiele", eines alten schäbigen Wiener Vorstadtkinos, in dem nur Kriminalfilme gezeigt werden, entdeckt nach dem Ende der Samstagnachtvorstellung die Leiche eines alten Mannes in ihrem Kino. Der dritte Tote in einem Monat. Alle drei Opfer sind alte Männer, allen dreien wurde die Kehle durchgeschnitten und alle drei wurden ausgeraubt. Da die Polizei die anderen beiden Morde nicht aufklären konnte, beschließt die Kinobesitzerin, dieses Mal auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen. Schorschi, Oberkellner im Café "Nachtlberger" und seit vielen Jahren hoffnungslos in sie verliebt, versucht vergeblich, Hermine K. von der Idee, selbst Detektiv zu spielen, abzubringen. Im Café trifft sie einige Besucher der Spätvorstellung. Sie verdächtigt drei Informatikstudenten, einen auffällig großen jungen Mann - ein Cineast, wie sich später herausstellt - und natürlich Schurli Blasicek, den Taxifahrer und Freund des Oberkellners aus gemeinsamen Boxertagen, der offensichtlich etwas mit der Leiche zu tun hat. Der Kreis der Verdächtigen erweitert sich schnell um Ella und Klara, zwei alte Damen, die zum begeisterten Stammpublikum des Kinos gehören, und Hermine wird in Machenschaften verwickelt, die mindestens so düster, grotesk und bedrohlich sind wie die Geschichten in den Filmen, die sie in ihrem Kino vorführt. [...]
direkt zum Buch Edith Kneifl: Ende der Vorstellung auf deutsch erschienen: 1997
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