Dr. Watson – Ihr Krimi-Berater

Verehrter Leser, ich habe folgende Bücher für Sie gefunden:

Treffer: 381 – 390 von 409

Schauplatz: Frankreich
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Treffer 381 – 390

In inniger Feindschaftvon Pierre Boileau & Thomas Narcejac

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Dr. Moyne ist gar nicht zufrieden mit dem Gesundheitszustand der 89-jährigen Julie Maieul. Er rät zu einer Operation, aber die seltsame alte Dame will davon nichts wissen. Vertraut sie etwa den Ärzten nicht mehr, seit sie - die einstmals berühmte Pianistin - einige Finger bei einem Unfall verlor? Wer die verkrüppelte Julie kennt, weiß, dass etwas ganz anderes in ihrem Kopf vorgeht. Aber wer kennt sie schon? Über die Jahrzehnte hinweg hat sie es gelernt, ihrer Umgebung eine perfekte Komödie vorzuspielen. Nicht einmal ihre Schwester Gloria, noch einmal zehn Jahre älter als sie und Zeit ihres Lebens eine gefeierte Violinistin, ahnt, was hinter dem faltigen Gesicht von Julie vorgeht. Wie könnte sie auch, ist sie doch seit jeher gewohnt, sich selbst als den Nabel der Welt anzusehen. Die nahezu Hundertjährige hält Hof in ihrer Villa auf einer Mittelmeer-Insel in der Nähe von Cannes. Eines Tages macht ein interessantes Gerücht die Runde unter den Bewohnern dieses idyllischen Refugiums. Die Nachbarn freuen sich darüber, dass die berühmte Violinistin an ihrem hundertsten Geburtstag das Kreuz der Ehrenlegion erhalten soll. Auch Julie natürlich - denken die Nachbarn. Aber von dem makabren Plan, den die Todgeweihte in einem letzten Aufbäumen ihrer Kräfte entwirft, ahnt noch nicht einmal ihre Vertraute Clarisse etwas. [...]

direkt zum Buch Pierre Boileau & Thomas Narcejac: In inniger Feindschaft auf deutsch erschienen: 1989

Tod de luxevon Pierre Boileau & Thomas Narcejac

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Commissaire Clarieux soll der Carrington Stiftung in Bayeux einen Besuch abstatten, weil William Carrington, der die Schmerz- und Sterbeklinik gegründet hat, bösartige anonyme Drohbriefe erhält. Carrington selbst sieht sich als Wohltäter der Menschheit, ist er es doch, der immer neue, noch ausgeklügeltere Prothesen konstruiert, um Schwerbehinderten ein quasi normales Leben zu schenken. Und sein Freund, Dr. Augoux, widmet all seine Fähigkeiten der Schmerzforschung, um den Patienten, vor allem den hoffnungslosen Fällen, den irdischen Aufenthalt so angenehm wie nur möglich zu machen. klar, daß sich nur Leute in dieser Klinik aufhalten, die so gut betucht sind, daß sie sich den Luxuxaufenthalt leisten können. Und da gibt es dann schnell Neider. Zumal eine amerikanische Firma, die sehr viel billigere Prothesen herstellt, diesen Konkurrenten beseitigen möchte. Zu einem angemessenen Preis, versteht sich. Entweder aufkaufen oder ruinieren. Clarieux ist noch keine vierundzwanzig Stunden in der Klinik, um sich mit dem Personal und der Umgebung vertraut zu machen, da muß ihm Dr. Meville eine betrübliche Nachricht überbringen: Antoine Blèche, schwer krank, aber keineswegs moribund, ist tot. Clarieux stellt sehr schnell Widersprüche und Ungereimtheiten fest, so daß seine kriminalistische Diagnose lautet: Mord. [...]

direkt zum Buch Pierre Boileau & Thomas Narcejac: Tod de luxe auf deutsch erschienen: 1992

Ich bin ein anderervon Pierre Boileau & Thomas Narcejac

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Zwei französische Kriegsgefangene auf der Flucht. Als einer stirbt übernimmt der andere seine Papiere und damit seine Identität. [...]

direkt zum Buch Pierre Boileau & Thomas Narcejac: Ich bin ein anderer auf deutsch erschienen: 1957

Entscheidung in den Klippenvon Pierre Boileau

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Auf der Bank schlug eine Frau um sich. Mit der einen Hand drückte der Mann ihr die Kehle zu, mit der anderen schwang er einen Dolch über ihrem Kopf. Die lange, schmale Klinge schimmerte blau. [...]

direkt zum Buch Pierre Boileau: Entscheidung in den Klippen auf deutsch erschienen: 1991

13 Stationenvon Pierre Boileau & Thomas Narcejac

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Diese 13 Geschichten sind ursprünglich als "Rohmaterial" für eine Sendereihe des französischen Fernsehens geschrieben worden, die unter dem Titel "Le train bleu s´arrete treize fois" (Der blaue Zug hält dreizehnmal) mit großem Erfolg in Frankreich gelaufen ist. Der berühmte Train Bleu, der Paris-Riviera-Express, hält tatsächlich dreizehnmal, und jede dieser Stationen ist Schauplatz einer Geschichte. Die eine oder andere davon ist unterdessen für die speziellen Bedürfnisse der Fernsehdramaturgie umgeschrieben worden; hier werden sie alle in ihrer ursprünglichen Form publiziert, die so reizvoll ist, weil dadurch etwas entsteht, das nicht mehr ganz Kurzgeschichte und auch wieder noch nicht anz Drehbuch ist. [...]

direkt zum Buch Pierre Boileau & Thomas Narcejac: 13 Stationen auf deutsch erschienen: 1968

Auf dem Abstellgleisvon Pierre Boileau & Thomas Narcejac

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Das Hausmädchen bringt die Nachricht mit dem Frühstück. Jonquiere ist tot. Er ist von der Terrasse gestürzt. Ich bin erschüttert. Die Bewohner des Seniorenheims flüstern sich die aufregendsten Einzelheiten zu. Wenn das Leben so ereignislos geworden ist, wie es für diese Menschen der Fall ist, wird selbst ein Unglücksfall als Abwechslung betrachtet. Bis vor kurzem hätte das auch für Michel Herboise zugetroffen. Noch vor wenigen Tagen hatte der Fünfundsiebzigjährige mit dem Gedanken gespielt, seinem Leben, das nur noch aus Langeweile bestand, ein Ende zu setzen. Dieser Entschluss wurde durch die Ankunft zweier neuer Hausgenossen verhindert: Monsieur Rouvre ist krank und an sein Zimmer gefesselt. Doch seine Frau Lucile hat es binnen weniger Tage geschafft, ihrem Tischgenossen Herboise einen neuen Lebensinhalt zu verleihen. Er flirtet. Er hat sich - beinahe - verliebt. Längst vergessene Gefühle steigen wieder hoch. Sogar Eifersucht. Warum verschweigt Lucile , daß sie und Jonquiere, der ebenfalls mit am Tisch sitzt, sich von früher kennen? Denn Herboise hat im Park zufällig ein Gespräch der beiden gehört. Auf Jonquieres geflüsterte Worte hat Lucile hitzig gerufen: " Du wirst schon sehen, ob ich dazu fähig bin oder nicht! " Sehr liebevoll hat sich das nicht angehört. Und nun ist Jonquiere tot. Man vermutet, er habe am Abend auf der Terrasse etwas Luft schnappen wollen und sei gestolpert und über die Brüstung gestürzt. Alle geben sich mit der Erklärung zufrieden. Nur Herboise nicht: Er hat sich kurz vor dem Unfall mit Jonquiere auf der Terrasse unterhalten. Irgend etwas ist faul an der Sache. Und nach wenigen Wochen ereignet sich der nächste Unfall. [...]

direkt zum Buch Pierre Boileau & Thomas Narcejac: Auf dem Abstellgleis auf deutsch erschienen: 1980

Der Psychiater und andere bösartige Geschichtenvon Pierre Boileau & Thomas Narcejac

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Lavarenne hörte gar nicht hin. Ihm war nicht wohl in seiner Haut. Er zweifelte zum erstenmal in seinem Leben an sich selbst, an der Richtigkeit seiner Diagnose. Professor Lavarenne, anerkannte Koryphäe der Psychiatrie, zweifelt an sich selbst ... Nein, das war noch nicht da! Er, der gewohnt ist, unbeirrt und unverdrossen Symptome zu registrieren und Phänomene zu beobachten, kühl und nüchtern nach den Regeln der ärztlichen Kunst seine Schlüsse zu ziehen und souverän seine Diagnose zu stellen - Lavarenne hat einen Fall, mit dem er nicht klar kommt, der ihn unsicher macht ... Genügt es vielleicht manchmal doch nicht, nach den Regeln der Kunst vorzugehen? Wie die Kriminalfälle des "Commissaire" im vorhergehenden Kurzgeschichtenband der Autoren, so ziehen hier sich die psychiatrischen Fälle Professor Lavarennes als roter Faden durch ein Angebot sehr unterschiedlicher Stories. [...]

direkt zum Buch Pierre Boileau & Thomas Narcejac: Der Psychiater und andere bösartige Geschichten auf deutsch erschienen: 1976

Der Commissaire und andere unfreundliche Geschichtenvon Pierre Boileau & Thomas Narcejac

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Ich war damals gerade zum Inspecteur befördert worden. Ich kam frisch von der Polizeischule und glaubte, daß man nur das dort Erlernte anzuwenden braucht, um auch mit dem kompliziertesten Fall fertig zu werden. Mein Chef, Der Divisionnaire Merlin, versuchte oft, mir diese Einstellung auszureden: " Verlass dich nicht nur auf den ganzen theoretischen Kram ... Die Wahrheit , die findest du nicht in deinen Lehrbüchern. Du kannst sie nur aus den Leuten rauskriegen. Wenn du zuhören gelernt hast ..." Inzwischen bildet der junge Inspecteur von damals, Commissaire geworden, selber junge Inspecteurs aus, und er erinnert sich an die eigenen Lehrjahre, an die Fälle, die er gelöst hat, obgleich er nicht auf den alten Merlin hören wollte, der dann am Ende immer recht behalten hatte ... Der Commissaire hat keinen Namen. Er könnte Maigret heißen oder Lew Archer, van der Falk oder Philip Marlowe; er ist Polizist , aber zugleich wesensverwandt den großen Privatdetektiven: Er verlässt sich nicht auf Fingerabdrücke und Indizien, und er wartet auch nicht auf die geniale Eingebung. Er geht unverdrossen allen Spuren nach, aber er weiß, dass er die Lösung immer nur in den Menschen finden kann, die - unschuldig, verdächtig oder schuldhaft - in den Fall verwickelt sind. Er ist kein " Bulle ", er ist Mensch geblieben. Und er hat erkannt, dass auch Verbrecher Menschen sind. Wenn es noch eines Beweises bedarf, dass dem so ist, so liefern ihn die anderen neun Geschichten dieses Bandes. [...]

direkt zum Buch Pierre Boileau & Thomas Narcejac: Der Commissaire und andere unfreundliche Geschichten auf deutsch erschienen: 1976

Abschied von Luciennevon Pierre Boileau & Thomas Narcejac

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Paul Chavane ist wie vor den Kopf geschlagen. Seine schüchterne, schweigsame Lucienne, die viel zu ängstlich ist, um sich in den Pariser Verkehr zu stürzen, soll mit dem Wagen verunglückt sein? Mitten in der Nacht, weit von der Wohnung entfernt? Paul Chavane glaubt das Gehörte erst, als er an das Krankenbett seiner Frau geführt wird. Lucienne liegt im Koma. Schweres Gehirntrauma. Paul Chavanne ist um so betroffener, als er Lucienne vor seinem letzten Dienstantritt einen Brief zurückgelassen hat, in dem er ihr mitteilt, dass er sich von ihr scheiden lassen will. Er ist ein ordentlicher durchschnittlicher Mann, der weiß Gott nicht zu viel von einer Ehefrau verlangt, aber Lucienne ist nicht einmal bereit, ihm das bisschen Zärtlichkeit zu geben, das er sich an den drei Wochentagen erhofft, an denen er nicht als Speisewagenkellner im Mistral unterwegs ist. Nicht dass sie unfreundlich wäre, aber irgendwie hat er das Gefühl, als höre sie ihm nie zu, als gehöre sie ihm nicht. Und jetzt liegt sie reglos in dem weißen Krankenhausbett, unfähig, auf seine Fragen eine Antwort zu geben. Also versucht er, Nachforschungen anzustellen. Zu welcher Wohnung gehört z. B. der Schlüsselbund, das er in Luciennes Handtasche gefunden hat? Seit wann interessiert sich Lucienne für Malerei? Die Adresse einer Galerie fand er in ihrer Manteltasche. Paul Chavane ist ein ordentlicher Mann, doch von Stund an verläuft sein Leben nicht mehr in geordneten Bahnen, ist er aus dem Gleis geworfen. Sein Leben nimmt einen chaotischen Lauf. Mit einem einzigen folgerichtigen Ende. [...]

direkt zum Buch Pierre Boileau & Thomas Narcejac: Abschied von Lucienne auf deutsch erschienen: 1982

Die Unberührbarenvon Pierre Boileau & Thomas Narcejac

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Ronan de Guer hat ein Geheimnis. Man hat den Endzwanziger verfrüht aus dem Gefängnis entlassen, wo er eine zehnjährige Haftstrafe verbüßt hat. Er hatte als jugendlicher Hitzkopf und leidenschaftlicher Anhänger der Bewegung " Keltische Front " einen Polizeibeamten erschossen und war wegen Mordes verurteilt worden. Zu all dem Schrecklichen kam, dass seine Braut, Catherine, die ein Kind von ihm erwartete, kurz nach seiner Verhaftung Selbstmord beging. Jetzt kennt er nur noch eines : sein Geheimnis, das er niemandem mitteilen kann, diesen geheimen Plan, den er, wenn er erst einmal seine volle Gesundheit zurückgefunden hat, in die Tat umsetzen wird. Auch Jean - Marie Quere hat ein Geheimnis, das er auch in den beinahe zehn Jahren seiner Ehe für sich behalten hat und das, so nimmt er jedenfalls an, nur ein einziger Freund von ihm kennt, dem er in regelmäßigen Briefen sein Herz ausschüttet. Dieses Geheimnis bedrückt ihn mehr als die nun schon chronisch gewordene Arbeitslosigkeit. Er wagt schon gar nicht mehr, auf eine Änderung dieses Zustandes zu hoffen, denn jedesmal, wenn er tatsächlich wieder einmal eine Stellung gefunden hat, treffen seit kurzem dort anonyme Briefe ein, die ihn zwingen, seine neue Position selbst zu beenden. Ronan und Jean - Marie machen es ihrer Umwelt nicht leicht. Sie stoßen die Menschen vor den Kopf, die es gut mit ihnen meinen, aber andererseits würden sich diese Menschen voll Abscheu von ihnen wenden, wenn sie ahnten, was jeder von ihnen in der Tiefe seines Herzens als Geheimnis mit sich herumträgt. [...]

direkt zum Buch Pierre Boileau & Thomas Narcejac: Die Unberührbaren auf deutsch erschienen: 1981

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