Dr. Watson – Ihr Krimi-Berater

Verehrter Leser, ich habe folgende Bücher für Sie gefunden:

Treffer: 21 – 30 von 130

Schauplatz: Frankreich / Paris
Zeit: ---
Genre: ---
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Protagonist(en): ---
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Treffer 21 – 30

Die fremde Tochtervon Anja Jonuleit

90° bei 4 Stimmen

In Paris kennt ihn jeder: Monsieur Cho, den geheimnisvollen Teemeister, der die feinste Nase für Tee haben soll. Eines Tages besucht ihn eine junge Frau, Lin, die Erbin einer großen Teedynastie. Sie behauptet, seine Tochter zu sein, und verschwindet noch am selben Tag spurlos ... Cho stellt Nachforschungen an, er muss Lin wiedersehen. Und bald kommt er gefährlich nahe an das schreckliche Geheimnis der mächtigen Familie. [...]

direkt zum Buch Anja Jonuleit: Die fremde Tochter auf deutsch erschienen: 2013

Fliehe weit und schnellvon Fred Vargas

90° bei 402 Stimmen

Die Pest in Paris! Das Gerücht hält die Stadt in Atem, seit auf immer mehr Wohnungstüren über Nacht eine seitenverkehrte 4 erscheint und morgens ein Toter auf der Straße liegt - schwarz. Kommissar Adamsberg sitzt in einer kleinen Brasserie in Montparnasse. Im Kopf hat er eine rätselhafte lateinische Formel, die auf jenen Türen stand - und vor sich, am Metroausgang, einen bretonischen Seemann, der anonyme Annoncen verliest. Auch lateinische darunter. Aber wo ist der Zusammenhang zwischen den immer zahlreicheren Toten in der Stadt und den sympathischen kleinen Leuten, die dem Bretonen so gebannt zuhören? Plötzlich hat Adamsberg, der Mann mit der unkontrollierten Phantasie, eine Vision. Es dauert eine ganze Weile, bis Fred Vargas zur Sache kommt. Zunächst einmal erzählt sie über den ehemaligen Fischer Joss Le Guern. Nachdem er mit einem maroden Kahn Schiffbruch erlitt, bei dem mehrere Seeleute ums Leben kamen, musste er wegen Körperverletzung für neun Monate ins Gefängnis, weil er seine berechtigte Wut am Reeder ausgelassen hatte. Danach schlug er sich mit verschiedenen Jobs durchs Leben, bis ihm bei einer seiner Sauftouren sein Ururgroßvater erschien, der Nachrichtenausrufer gewesen war. Nach einem längeren fiktiven Dialog mit diesem wurde Joss klar, dass sich auch in der heutigen Zeit mit diesem Beruf durchaus noch Geld verdienen lässt. So stellt er auf einem Platz in Paris einen Kasten auf, in den Nachrichten aller Art zusammen mit fünf Franc eingeworfen werden können. Dreimal täglich verliest Joss dann die Nachrichten. Da werden Katzen zum Verkauf angeboten, Liebesbotschaften übermittelt, Tischlerarbeiten angepriesen, über den Fleischer geschimpft oder was auch immer den Leuten am Herzen liegt. Das Publikum wird gut unterhalten und für Joss springt ein ordentlicher Verdienst dabei heraus. Seit einiger Zeit hat Joss jedoch einige "spezielle" Nachrichten zu verlesen. Merkwürdige Botschaften, teilweise in altertümlicher Sprache oder mit Latein durchsetzt, die keiner so recht versteht. Nur Joss' Nachbar Decambrais, den Joss schon in Verdacht hatte, diese Nachrichten selbst zu verbreiten, zeigt sich interessiert daran. Dessen Meinung nach versucht jemand, die Bevölkerung davon zu überzeugen, dass die Pest wieder in Frankreich Einzug halten wird. [...]

direkt zum Buch Fred Vargas: Fliehe weit und schnell auf deutsch erschienen: 2003

Der kleine Heiligevon Georges Simenon

90° bei 8 Stimmen

Paris 1897: Die sinnenfrohe Gemüsehändlerin Gabrielle teilt ihre Einzimmerwohnung mit wechselnden Männern. Unter ihren sechs Kindern bildet Louis eine Ausnahme. Er ist brav, fleißig und so anspruchslos, dass man ihn für einen Duckmäuser halten könnte. Doch in dem unauffälligen Jungen, der spöttisch der kleine Heilige genannt wird, steckt etwas Besonderes: Louis wird zum Künstler, der unbeirrbar seinen Weg geht. [...]

direkt zum Buch Georges Simenon: Der kleine Heilige auf deutsch erschienen: 1966

Die Bourne-Identitätvon Robert Ludlum

89° bei 137 Stimmen

Jason Bourne erwacht eines Tages an einem unbekannten Ufer mit Schusswunden und Gedächtnisverlust. An seinen Namen kann er sich nicht erinnern. Er ist ein Mensch ohne Vergangenheit und ohne Zukunft - gejagt von mächtigen Feinden; geliebt von einer schönen Frau, die nicht glauben kann, dass er wirklich das ist, was sich langsam herauskristallisiert: ein Berufsmörder. [...]

direkt zum Buch Robert Ludlum: Die Bourne-Identität auf deutsch erschienen: 1981

Der vierzehnte Steinvon Fred Vargas

89° bei 330 Stimmen

Kommissar Adamsberg, der Schweiger, Träumer, der kühle Beobachter mit den frappierenden Lösungen - in diesem neuen Roman gerät er selbst unter Mordverdacht. Bei dem Versuch, einen drei Jahrzehnte zurückliegenden Fall zu klären, in den auch sein seitdem verschollener Bruder Raphael verwickelt war, wird Adamsberg über Nacht vom Jäger zum Gejagten... Adamsberg und ich sind sehr, sehr, sehr verschieden. Er ist das Gegenteil von mir. Er ist unfähig zu plaudern und eine tiefere Beziehung einzugehen. Genauso ist er unfähig, anderen zu vertrauen oder sich helfen zu lassen. Diese Art Einsamkeit kenne ich nicht. Deshalb wollte ich ihn in meinem neuen Buch in die Scheiße rein reiten - mit voller Absicht. Adamsberg fing langsam an, mir auf die Nerven zu gehen. Ich dachte, wenn es so weiter geht, wird sich der Typ bald als Held aufspielen. [...] Deshalb hatte ich mir vorgenommen, ihn in meinem letzten Buch Der vierzehnte Stein auf die Schnauze fallen zu lassen. Mitten hinein in die Angst. Er sollte gezwungen sein, die anderen wahrzunehmen. Fred Vargas im Gespräch mit Rebecca Partouche, Deutschlandradio, 25.04.2006 Ein "Wolkenschaufler" ist er, dieser eigenbrötlerische Womanizer, dieser sich vor allem auf sein Bauchgefühl verlassende Kommissar Jean-Baptiste Adamsberg. Doch jetzt, im kühlen Pariser Herbst, spielt ihm sein Bauch einen Streich: Urplötzlich hat Adamsberg Panik-Attacken, die ihn an den Rand des körperlichen Zusammenbruchs führen. Nur weshalb? Und ausgerechnet jetzt, wo die Heizung im Kommissariat ausgefallen ist, die Kollegen mit dicken Pudelmützen ihren Dienst verrichten und die Weiterbildungsreise zu den kanadischen Kollegen in Quebec ansteht? [...]

direkt zum Buch Fred Vargas: Der vierzehnte Stein auf deutsch erschienen: 2005

Der untröstliche Witwer von Montparnassevon Fred Vargas

88° bei 153 Stimmen

Mathias, Marc und Lucien, die drei "Evangelisten" aus der Schönen Diva von Saint-Jacques, die der Zufall zu Kriminalisten gemacht hat, haben einige Monate später ihren nächsten Fall am Hals. Ihr Freund Louis Kehlweiler, Ex-Inspektor beim Pariser Innenministerium, der mit seinen alten Visitenkarten noch immer heimlich recherchiert, versteckt einen mutmaßlichen Frauenmörder in ihrem Haus. Was zunächst reine Gefälligkeit gegenüber der netten alte Hure Marthe war, die nicht an die Schuld des jungen Clement glaubt, wird ein Wettlauf mit der Zeit. Denn schon am nächsten Morgen steht das Phantombild des Mörders in allen Zeitungen... Louis Kehlweiler ist halb Deutscher und halb Franzose. Früher war er als Inspektor beim Pariser Innenministerium tätig, jetzt übersetzt er eine Bismarck-Biografie. Er lebt zusammen mit seiner Kröte Bufo, die ihn überall hin begleitet, und kann sich manchmal nicht zurückhalten, seine früheren Beziehungen und seine alten Visitenkarten zu nutzen, um auf eigene Faust in Kriminalfällen zu ermitteln, obwohl er das ja überhaupt nicht mehr machen will. Und auch als seine Bekannte, die nette siebzigjährige frühere Prostituierte Marthe ihn besucht und um einen Gefallen bittet, wehrt er zunächst ab. Er soll den von der Polizei gesuchten Mörder verstecken, der in Paris zwei Frauen bestialisch mit zahlreichen Stichen mit einer Schere ermordet hat. Erst langsam kann Marthe ihm klarmachen, dass sie den jungen Clément, der nicht besonders helle im Kopf ist, für unschuldig hält. Diesen Clément hat sie als kleinen Jungen von der Straße aufgelesen und ihm Lesen und Schreiben beigebracht, und sie hält ihn für absolut unfähig, solche Verbrechen begangen zu haben. [...]

direkt zum Buch Fred Vargas: Der untröstliche Witwer von Montparnasse auf deutsch erschienen: 1999

Das Orakel von Port Nicolasvon Fred Vargas

88° bei 151 Stimmen

Der Kommissar Louis Kehweiler gehört zu den Menschen, die man wohl eher als verschroben bezeichnen würde. Er hat eine Kröte namens Buffalo, die er überall mit sich herumträgt und mit der er spricht. Seit seiner Entlassung aus dem Innenministerium wertet er Zeitungen aus und ist dabei immer wieder auf der Suche nach obskuren Fällen, führt sogar eine Kartei besonders finsterer Verbrechen. Ebenfalls bizarr ist das, was er mit seiner Freundin Martha treibt: Gemeinsam haben sie allen Bänken in Paris eine Nummer gegeben, um sich Orientierung zu verschaffen. Während einer Observation auf dem Place de la Contrescarpe macht Louis einen merkwürdigen Fund. In einem Baum findet er ein kleines weißes Knöchelchen. Schnell wird klar, dass der Knochen vom Zeh einer alten Frau stammt und bereits von einem Hund gefressen und verdaut worden sein muss. Sofort macht sich Louis auf, sämtliche Hundebesitzer um den Platz herum zu beobachten und bald fällt der Verdacht auf einen Pitbullbesitzer und leidenschaftlichen Schreibmaschinensammler, der seine freien Tage in der öden Hafenstadt Port-Nicholas verbringt. Und tatsächlich: In diesem kleinen Ort ereignete sich erst kürzlich ein Unfall, bei dem eine ältere Frau ums Leben kam... Die Kriminalromane von Fred Vargas lassen sich nicht in einzelne Serien abgrenzen. Aber dennoch gibt es in ihren Büchern so etwas wie Serienhelden, nur tauchen die eben nicht alle in jedem Buch auf. Im "Orakel von Port-Nicolas" findet man wieder Louis Kehlweiler, den "Deutschen", ehemaliger Inspektor beim Pariser Innenministerium, bis sie ihn rausgeschmissen haben. Doch er ist wie eine Fliege: [...]

direkt zum Buch Fred Vargas: Das Orakel von Port Nicolas auf deutsch erschienen: 2001

Maigret und das Schattenspielvon Georges Simenon

88° bei 16 Stimmen

November. Nacht. Maigret steht im spärlich erleuchteten Innenhof eines Gebäudes an der Place des Vosges in Paris. Hinter einem der noch erleuchteten Fenster zeichnet sich die Silhouette des ermordeten Raymond Couchet ab, hinter einem anderen eine wütend gestikulierende Frau - zwei Schattenspiele, deren Zusammenhang dem Kommissar erst viel später deutlich wird. [...]

direkt zum Buch Georges Simenon: Maigret und das Schattenspiel auf deutsch erschienen: 1959

Maigret lässt sich Zeitvon Georges Simenon

88° bei 3 Stimmen

"Nehmen Sie Platz, Herr Kommissar. Was wollen Sie nun schon wieder von mir?" Palmari ist einer von den Menschen, auf die der Spruch "Verbrechen lohnen sich nicht" nicht zuzutreffen scheint. Seit zwanzig Jahren operiert er unbehelligt als Kopf des größten Verbrecherrings in Paris, ohne dass ihm die Polizei etwas nachweisen kann. Auch Maigret nicht, der nachgerade eine fast bewundernde Sympathie für den ruhigen Mann empfindet, der seit einer Schießerei gelähmt ist und eine glückliche Ehe mit der temperamentvollen Aline führt. Dann findet erneut ein meisterhaft inszenierter Raubüberfall statt, doch der Kopf der Bande sitzt ruhig in seinem Rollstuhl. Zu ruhig. [...]

direkt zum Buch Georges Simenon: Maigret lässt sich Zeit auf deutsch erschienen: 1967

Tod auf Bewährungvon Didier Daeninckx

88° bei 13 Stimmen

Paris, 1920. Privatdetektiv René Griffon ist gut im Geschäft, dafür hat der Krieg gesorgt. Überall im Land sind die Sanatorien voll mit Frontsoldaten, die nicht einmal mehr ihren eigenen Namen wissen, während es in Paris unzählige Frauen gibt, deren Männer als vermisst gelten. Und diese Frauen geben alles dafür, den erstbesten Kriegsversehrten, dem im Schützengraben die Sicherung durchgebrannt ist, als Ehemann zu identifizieren, um sogleich die Scheidung einreichen zu können. Eigentlich eine sichere Einnahmequelle. Doch dann begibt sich Griffon auf vermintes Terrain. Oberst Fantan de Larsaudière, hochdekorierter Kriegsheld der französischen Armee, wird von Unbekannten erpresst. Leider ist Madame de Larsaudière ein gern gesehener Gast in den zwielichtigen Etablissements von Pigalle. Griffon nimmt die Ermittlungen auf und stößt schnell auf eine heiße Spur. Doch dann wird er überraschend von seinem Auftrag entbunden. Was ihn aber nicht davon abhält, auf eigene Faust weiterzuermitteln - auch wenn er dabei sein Leben aufs Spiel setzt. Gut zwei Jahre nach dem ersten Weltkrieg führt Renè Griffon eine mäßig erfolgreiche Ein-Mann-Detektei - wenn man von der tatkräftigen Unterstützung seiner Freundin und Sekretärin Iréne absieht. Die Spezialität des ehemaligen Kriegsteilnehmers René sind die "unbekannten Soldaten" und ihre Angehörigen. Menschen, deren Identität, Gedächtnis, Körper und Seele der Krieg zerstört hat. Das ist immerhin so einträglich, dass er sich einen luxuriösen Packard leisten kann. Ein Umstand, der ihn in große Bredouille bringen wird. In einer geschäftlichen Flaute kommt ihm das Angebot des hochdekorierten Colonels Fantin De Larsaudiére ganz recht, einen Erpresser ausfindig zu machen, der die Untreue der Gemahlin des Offiziers öffentlich machen will. Doch anstatt eines einfachen Jobs mit leicht verdientem Geld, findet sich Griffon auf einem ganz anderen Schlachtfeld wieder, inmitten eines politischen und zwischenmenschlichen Scharmützels, das es mit seinen düsteren Kriegserinnerungen locker aufnehmen kann. [...]

direkt zum Buch Didier Daeninckx: Tod auf Bewährung auf deutsch erschienen: 2011

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