Dr. Watson – Ihr Krimi-Berater

Verehrter Leser, ich habe folgende Bücher für Sie gefunden:

Treffer: 11 – 20 von 248

Schauplatz: Deutschland / Berlin
Zeit: ---
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Treffer 11 – 20

Entervon Karl Olsberg

92° bei 4 Stimmen

Der Stromausfall in ganz Berlin ist Auftakt einer Anschlagserie - eine unbekannte Aktivistengruppe namens NTR kämpt gegen die zunehmende Versklavung des Menschen durch Technik. Hauptkommissar Eisenberg und seine Sonderermittlungsgruppe Internet sollen das Landeskriminalamt unterstützen, doch der zuständige Fahndungsleiter hält wenig von der SEGI und ihren ungewöhnlichen Methoden. Als dann ein führender Computerwissenschaftler ermordet wird, verbittet er sich jede Einmischung. Und während weitere Anschläge geschehen und die Hintergründe des Mordes immer mysteriöser werden, fällt ein dunkler Schatten auf das SEGI-Team … Internetterror, künstliche Intelligenz und die illegale Überwachung durch Geheimdienste sind die hochaktuellen Themen, die Olsberg in seinem neuen Thriller einmal mehr zur packenden Story verwebt. [...]

direkt zum Buch Karl Olsberg: Enter auf deutsch erschienen: 2015

Die Bestie vom Schlesischen Bahnhofvon Horst Bosetzky

91° bei 17 Stimmen

Berlin um 1920: Leichenteile schwimmen im Luisenstädtischen Kanal und versetzen eine ganze Stadt in Angst und Schrecken. Hinter den grässlichen Funden verbirgt sich eine Serie bestialischer Sexualmorde. Horst Bosetzky erzählt hier den authentischen Fall des Karl Großmann, des größten Massenmörders in der Berliner Geschichte. Mit soziologischem und psychologischem Gespür zeichnet der Autor in seinem dokumentarischen Roman die Greueltaten des gelernten Schlachters nach und zeigt, warum möglicherweise über hundert Frauen sterben mussten, bis Großmann das Handwerk gelegt wurde. [...]

direkt zum Buch Horst Bosetzky: Die Bestie vom Schlesischen Bahnhof auf deutsch erschienen: 2004

Goldsteinvon Volker Kutscher

91° bei 208 Stimmen

Berlin 1931: Wirtschaftskrise, gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen SA und Rotfront, Machtkampf unter den Ringvereinen. Gereon Rath bekommt den Auftrag, den US-Gangster Abraham "Abe" Goldstein zu beschatten. Aus einer Gefälligkeit für das Bureau of Investigation wird ein tödlicher Wettlauf. Rath langweilt auf sich seinem Beobachtungsposten im Hotel Excelsior und ahnt nicht, dass Goldstein sich längst frei und bewaffnet in der Stadt bewegt. Als der Unterweltboss Marlow Rath zu einer privaten Ermittlung zwingt, gerät er zwischen die Fronten des Bandenkriegs. Charly Ritter, seine Noch-immernicht-Verlobte, hat den Vorbereitungsdienst angetreten, und als sie eine junge Obdachlose, die ohne Fahrschein in der S-Bahn erwischt wurde, bei der Vernehmung entwischen lässt, berühren sich ihre Ermittlungen mit denen Gereons - und sie bekommen richtig Krach. Nachdem wir durch das Stahlbad Hollywood gegangen, mit transatlantischen Mythen aufgewachsen, uns Namen wie Capone und Dutch Schultz, Moe Green oder Vito Corleone zum Inbegriff des Verbrechens geworden sind, ist der Blick auf unsere eigene Tradition verkümmert. Zwar hat Alfred Döblin im Alexanderplatz, den Bodensatz der Weimarer Republik ein Gesicht verliehen, doch wenn wir an die Zwanziger, Dreißiger denken, fällt uns als Erstes Liza Minelli und Cabaret ein. Allemal noch Brecht und seine Dreigroschenoper, Erich Kästner und Emil und die Detektive. Berlin, Weimarer Republik, eine einzige Revue, oder? [...]

direkt zum Buch Volker Kutscher: Goldstein auf deutsch erschienen: 2010

Wer ruhig schlafen kannvon Mechthild Lanfermann

91° bei 2 Stimmen

Berlin im Hochsommer: Radioreporterin Emma Vonderwehr springt als Gerichtsreporterin ein, und schon meldet sich ihr Instinkt für knifflige Kriminalfälle wieder. Auf dem Alexanderplatz ist ein Straßenmädchen erwürgt aufgefunden worden. Dafür zur Rechenschaft gezogen werden soll ein älterer obdachloser Mann. Als Emma im Gericht die Freundin der Toten befragt, bemerkt sie sofort, dass diese vor etwas Angst hat. Emma beginnt in der Straßenszene zu recherchieren, wird mit Drogen, Gewalt und dem tagtäglichen Überlebenskampf konfrontiert. Doch hinter Hilkes Tod scheint noch etwas ganz anderes zu stecken. [...]

direkt zum Buch Mechthild Lanfermann: Wer ruhig schlafen kann auf deutsch erschienen: 2014

Die Akte Vaterlandvon Volker Kutscher

91° bei 159 Stimmen

Juli 1932, die Berliner Polizei steht vor einem Rätsel: Ein Mann liegt tot im Lastenaufzug von »Haus Vaterland«, dem legendären Vergnügungstempel am Potsdamer Platz, und alles deutet darauf hin, dass er dort ertrunken ist.Kommissar Gereon Rath ist wenig erfreut über den neuen Fall, denn er hat schon genug Ärger. Seine Ermittlungen gegen einen mysteriösen Auftragsmörder, der die Stadt in Atem hält, treten seit Wochen auf der Stelle, seine große Liebe Charlotte »Charly« Ritter kehrt von einem Studienjahr in Paris zurück und fängt als Kommissaranwärterin am Alex an – ausgerechnet in der Mordkommission, was die Dinge nicht einfacher macht. Der Tote vom Potsdamer Platz scheint Teil einer Mordserie zu sein, deren Spur weit nach Osten führt. Während Charly als Küchenhilfe ins Haus Vaterland eingeschleust wird, ermittelt Rath in einer masurischen Kleinstadt nahe der polnischen Grenze und gerät in ein fremde Welt. Er macht Bekanntschaft mit wortkargen Ostpreußen, schwarzgebranntem Schnaps und den Tücken der Natur. Die Widerstände gegen den Ermittler aus Berlin wachsen, als er ein lang gehütetes Geheimnis aufzudecken droht. Ich kam durch einen Kollegen, mit dem ich gelegentlich nach Feierabend Laufen ging, auf Volker Kutscher. Der war kein sehr großer Leser, aber er hatte den Anspruch, nur erstklassige, ernsthafte Sachen zu lesen: "Wenn ich mich unterhalten lassen will, gehe ich ins Kino." Als er von einem guten Freund einen Krimi geschenkt bekam, und dann noch einen deutschen, wunderte er sich: Kennt der mich doch nicht so gut? Und dann erzählte er mir beim Joggen von diesem unglaublich guten Krimi, der zwar vordergründig tatsächlich ein Krimi sei, sich aber lese wie ein vergessener Roman aus den Zwanzigern, der einfach nur zu modern ist. Dieser Volker Kutscher, sagte er sinngemäß, schafft es, ein Zeitgemälde hinzupinseln, das so dicht und klar ist wie bei Döblin. Mit dem Unterschied eben: Volker Kutscher ist Jahrgang 1962. Natürlich war die Skepsis meines Kollegen alles andere als unbegründet: Gerade deutschsprachige Krimis sind meistens ähnlich empfehlenswert wie französisches Bier. Er überwand seine Skepsis – und machte mich zum Kutscher-Leser. [...]

direkt zum Buch Volker Kutscher: Die Akte Vaterland auf deutsch erschienen: 2012

Märzgefallenevon Volker Kutscher

91° bei 103 Stimmen

Soldatenmorde im Schatten des Reichstagsbrandes: Gereon Rath ermittelt hart am Rande der Legalität Rosenmontag 1933: Gereon Rath feiert Karneval in Köln, und der Morgen danach beginnt für ihn mit einem heftigen Kater, der falschen Frau im Bett und einem Anruf aus Berlin: Der Reichstag steht in Flammen! Sofortige Urlaubssperre! Seinen neuen Fall aber erbt Gereon Rath von seinem ungeliebten Vorgesetzten Wilhelm Böhm, der sich unter dem neuen Nazi-Polizeipräsidenten ins politische Abseits manövriert hat: Ein Obdachloser ist erstochen am Nollendorfplatz gefunden worden. Dessen Vorgeschichte führt weit zurück in den Krieg, in den März 1917, als deutsche Soldaten während der »Operation Alberich« in Nordfrankreich verbrannte Erde hinterließen. Ungesühnte Morde, unterschlagene Goldbarren einer französischen Bank und ein in eine perfide Sprengfalle geratener Hauptmann münden sechzehn Jahre später in eine Mordserie. Der Schlüssel zu all dem scheint der kurz vor der Veröffentlichung stehende Kriegsroman des Leutnants a.D. Achim Graf von Roddeck zu sein. Rath ermittelt, doch immer wieder funken ihm andere Dinge dazwischen, und da sind die Vorbereitungen für seine Hochzeit mit Charlie Ritter noch das geringste Problem. Er wird in die Kommunistenhatz der Politischen Polizei eingebunden, muss sich mit SA-Hilfspolizisten und dem neuen Polizeipräsidenten herumschlagen und einen Geschäftsfreund des Gangsterbosses Johann Marlow aus den Klauen der SA befreien. Volker Kutscher ist wieder ganz auf der Höhe: atemlose Spannung, ein komplexer Fall, zwischenmenschliche Komplikationen und historische Genauigkeit und Anschaulichkeit. In Märzgefallene, dem fünften Band der Rath-Reihe, befindet sich der Leser im Berlin von 1933. Während Kommissar Gereon Rath in einer Mordserie ermittelt, deren Motive bis in den ersten Weltkrieg zurückreichen, findet in Deutschland eine bedeutende politische Umwälzung statt. Der Reichstagsbrand ist der Auftakt zu einer organisierten Kommunistenverfolgung, die SA terrorisiert immer offener Juden und politische Gegner und die NSDAP wird bei der Reichstagswahl im März zur stärksten Partei. Wer Karriere machen will, tritt noch schnell in die NSDAP ein. Die Nazis der ersten Stunde nennen diese Opportunisten spöttisch Märzgefallene. Märzgefallene heißt auch der Roman, den der zwielichtige Freiherr von Roddeck veröffentlichen will. In seinem Manuskript schildert er ein Verbrechen aus dem ersten Weltkrieg und fürchtet deswegen um sein Leben. Auch wenn Kommissar Rath dem aalglatten Freiherrn nicht über den Weg traut – es finden sich Verbindungen zu dem Mordfall, den Rath gerade bearbeitet: Ein obdachloser Kriegsveteran wurde erstochen, seine minderjährige Tochter ist verschwunden. Mit Hilfe seiner zukünftigen Braut Charlie gelingt es Rath, den Fall zu lösen. Dabei bewegt er sich, wie üblich, nicht nur auf legalen Wegen. Erschwert werden seine Ermittlungen zudem durch die politische Lage, die sich auch auf die Polizeiarbeit auswirkt. [...]

direkt zum Buch Volker Kutscher: Märzgefallene auf deutsch erschienen: 2014

Mord in Babelsbergvon Susanne Goga

90° bei 8 Stimmen

Berlin 1926. Im Hof einer eleganten Wohnanlage in Kreuzberg wird die Leiche einer Frau entdeckt, die mit einer Scherbe aus rotem Glas erstochen wurde. Kommissar Leo Wechsler muss am Tatort erkennen, dass es sich bei der Toten um seine ehemalige Geliebte Marlen Dornow handelt, die er seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Er erzählt niemandem von seiner Verbindung zu der Toten, auch nicht seiner Frau Clara, sondern stürzt sich verbissen in die Ermittlungen. Wie sich herausstellt, hatte Marlen sich von wohlhabenden Männern aushalten lassen, zuletzt von einem Politiker, der ein enger Mitarbeiter des Außenministers Gustav Stresemann ist. Kurze Zeit später gibt es einen zweiten Toten: Viktor König, der gefeierte Filmregisseur, wurde ebenfalls mit einer roten Glasscherbe erstochen … Juni 1926. Der bekannte Regisseur Viktor König wird für seinen neuen Film in höchsten Tönen gelobt. Kriminalkommissar Leo Wechsler hat derweil ganz andere Probleme. Aufgrund eines Doppelmordes an zwei Kindern wird sein Vorgesetzter, der legendäre Kriminalrat Ernst Gennat, nach Breslau geschickt, um dort den Kollegen zu helfen. So muss sich Wechsler selbst mit dem aktuellen Fall herumschlagen, der ihn an seine persönlichen Grenzen bringt. Im Innenhof einer vornehmen Wohnanlage in Kreuzberg wird die Leiche einer attraktiven Frau gefunden, bei der es sich um Marlene Dornow handelt, die sich ihren Lebensunterhalt von wohlhabenden Männern finanzieren ließ. Auch Wechsler hatte nach dem Tod seiner ersten Frau eine kurze intime Beziehung mit Marlene und müsste daher den Fall eigentlich abgeben. Aber er will die Ermittlungen trotz allem selber leiten, sehr zum Unmut seiner Kollegen Walther und Sonnenschein, die schnell mitbekommen, in welcher Beziehung ihr Chef zu dem Opfer einst stand. Die Ermittlungen gestalten sich zunächst schwierig, doch dann werden die Ermittler zu einem weiteren Mordfall gerufen, der eigentlich nicht in ihre Zuständigkeit fällt. In Neubabelsberg in Potsdam wird Regisseur König vor seiner Haustür mit einer roten Glasscherbe erstochen; genau wie zuvor Marlene Dornow... Leo Wechsler ermittelt bereits in seinem vierten Fall in Berlin, Mitte der 1920er Jahre. Wie bei Serien nicht unüblich, sollte man die Romane in der richtigen Reihenfolge lesen, um vor allem den Entwicklungen auf privater Ebene besser folgen zu können. Genau hier setzt die Autorin Susanne Goga einen Schwerpunkt der Handlung, da – wie oben ausgeführt – Wechsler ein Verhältnis zu der ermordeten Frau hatte. Dies will er nicht nur vor seinen Kollegen, sondern vor allem vor seiner Frau Clara verbergen, was sich um ein Haar als verhängnisvoller Fehler erweist, da Clara sein Verhalten missversteht. Mord in Babelsberg führt in die aufstrebende Filmwelt der deutschen Metropole, wo aber bisweilen nur Stummfilme gedreht werden. Neben Wechslers Privatleben ist die Filmindustrie der zweite von drei besonders herausgebildeten Aspekten des vorliegenden Romans. [...]

direkt zum Buch Susanne Goga: Mord in Babelsberg auf deutsch erschienen: 2014

Mord hält jungvon Thomas Knauf

90° bei 1 Stimmen

John Klein hat einen miesen Job angenommen: Er soll den halbwüchsigen Sohn eines Nachbarn beaufsichtigen, während der Vater in Südfrankreich einen Film dreht. Der Junge bringt den Detektiv an die Grenzen seiner nervlichen Belastbarkeit. John würde am liebsten alles hinschmeißen, da erhält er einen unverhofften Anruf: Lotti Rogall meldet sich aus dem Altersheim am Weinbergsweg. Dort sind in den letzten Monaten ungewöhnlich viele Pflegebedürftige eines überraschenden Todes gestorben. Die alte Dame fürchtet um ihr Leben. Privatdetektiv John Klein liebt sein Viertel, den Prenzlauer Berg. Hier hat sein Tagesablauf eine feste Routine, allein, er müsste halt auch mal wieder ein bisschen Geld verdienen. Als er einem erneut ereignislosen Tag in seinem Büro entgegen sieht, erhält er plötzlich und unerwartet einen neuen Auftrag. Ein Nachbar, der als Regisseur ins Ausland reisen muss, bittet Klein für die kommenden drei Wochen auf dessen vierzehnjährigen Sohn Jonas aufzupassen, da auch seine Frau beruflich unterwegs ist. Schnell verdientes Geld, denn Klein soll Jonas nur zur Schule bringen und später dort wieder abholen. "Fernsehen ist nur etwas für Leute, die mit dem wahren Leben nicht klarkommen und gerne Supermann sein wollen. Alles Kinderkacke." "Meine Eltern machen keine Kacke. Sie haben zwei Grimme-Preise, den Bambi und die Goldene Henne gewonnen." "Da könnt ihr bald eine Tierhandlung aufmachen." [...]

direkt zum Buch Thomas Knauf: Mord hält jung auf deutsch erschienen: 2013

Elf Abenteuer des Joe Jenkinsvon Paul Rosenhayn

90° bei 11 Stimmen

Kurz nach der Ankunft in Berlin beginnen für den amerikanischen Privatdetektiv, Joe Jenkins, elf Abenteuer, die ihn im Laufe der lose verknüpften Geschichten auch nach Paris, London, Stockholm und Hamburg führen. Ein verschollener Geheimvertrag, Ein toter Offizier, der seine Frau in den Wahnsinn treibt, ein Mord in der Berliner Theaterszene, rätselhafte Flugzeugabstürze - Joe Jenkins widmet sich 11 unheimlichen Fällen, die andere als unlösbar beiseitelegen und bedient sich dabei gerne der deduktiven Methode seines englischen Kollegen (und literarischen Vorbildes), Sherlock Holmes.  Unmögliche Übeltaten sind die Spezialität des Detektivs Joe Jenkins, der im Europa des Jahres 1915 elf eben doch nicht so genialen Gaunern auf die Schliche kommt: - Gestatten, Paul Rosenheyn. Eine kurze Vorstellung von Rob Reef, S. 7-9 [...]

direkt zum Buch Paul Rosenhayn: Elf Abenteuer des Joe Jenkins auf deutsch erschienen: 2012

Der nasse Fischvon Volker Kutscher

89° bei 407 Stimmen

Gereon Rath, neu in Berlin und abgestellt bei der Sitte, erlebt eine Weltstadt im Rausch und voller sozialer und politischer Spannungen. Nach dem Fund einer unidentifizierten Leiche schaltet sich der junge ehrgeizige Kommissar ungefragt in die stagnierenden Ermittlungen der Mordkommission ein - und stößt in ein Wespennest. Ein Toter ohne Identität, der Spuren bestialischer Folterung trägt, gibt der Mordkommission Rätsel auf. Rath entdeckt eine Verbindung zu einem Kreis oppositioneller Exilrussen, die mit geschmuggeltem Gold Waffen kaufen wollen, um einen Putsch vorzubereiten. Auch andere sind hinter dem Gold und den Waffen her. Rath bekommt es mit Paramilitärs und dem organisierten Verbrechen zu tun. Er verliebt sich in Charly, Stenotypistin in der Mordkommission, und missbraucht ihr Insiderwissen für seine einsamen Ermittlungen. Dabei verstrickt er sich immer weiter in den Fall und macht sich schließlich selbst verdächtig. Die ständige Diskussion, warum deutsche Krimiautoren im internationalen Vergleich zumeist schlecht abschneiden, dürfte durch Volker Kutschers Buch Der nasse Fisch neue Nahrung gewinnen. Einmal mehr überzeugt ein einheimischer Autor auf ganzer Linie und dies trotz eines Titels, hinter dem man nicht unbedingt einen Krimi erwarten würde. Schwere Unruhen, verursacht von den Kommunisten, die den 1. Mai für ihre Zwecke ausnutzen wollen und einer Polizei, der die Situation zunehmend entgleitet, erschüttern Berlin und Gereon Rath, neuer Kommissar bei der Inspektion E, steckt mittendrin. In Köln erschoss der ehrgeizige Polizist im Dienst ausgerechnet den Sohn eines einflussreichen Zeitungsherausgebers und wurde nach einer medialen Hetzkampagne durch die Beziehungen seines Vaters nach Berlin versetzt. Da in der dortigen Mordkommission kein Platz frei ist, muss er nun für die Sitte arbeiten und dabei helfen, einen Pornoring auszuheben. Als zur selben Zeit im Landwehrkanal die Leiche eines schwer misshandelten Mannes gefunden wird, sieht Rath seine Chance. Er will den Fall auf eigene Faust lösen um so in die Inspektion A, die Mordkommission, zu gelangen. [...]

direkt zum Buch Volker Kutscher: Der nasse Fisch auf deutsch erschienen: 2007

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