Wie durch ein dunkles Glas von Donna Leon

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2006 unter dem Titel Through a Glass, Darkly, deutsche Ausgabe erstmals 2007 bei Diogenes.
Ort & Zeit der Handlung: Italien / Venedig, 1990 - 2009.
Folge 15 der Guido-Brunetti-Serie.

  • New York: Atlantic Monthly, 2006 unter dem Titel Through a Glass, Darkly. ISBN: 978-0871139375. 256 Seiten.
  • London: Heinemann, 2006. 256 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2007. Übersetzt von Christa E. Seibicke. ISBN: 978-3-257-23786-3. 343 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2007. Übersetzt von Christa E. Seibicke. 336 Seiten.
  • [Hörbuch] Zürich: Diogenes, 2007. Gesprochen von Jochen Striebeck. 8 CDs.

'Wie durch ein dunkles Glas' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Tod vor dem Brennofen. Ist ein Familienzwist zwischen dem Fabrikbesitzer und seinem Schwiegersohn schuld? Oder musste der Nachtwächter der Glasmanufaktur dafür büßen, dass er ein fanatischer Umweltschützer und Leser ist? In einer Ausgabe von Dantes Inferno entdeckt Brunetti die entscheidende Spur.

Das meint Krimi-Couch.de: »Brunetti ermittelt zum fünfzehnten Mal« 70°

Krimi-Rezension von Sabine Reiss

Donna Leon scheint nicht müde zu sein, den Krimilesern weitere Abenteuer ihres Protagonisten Commissario Brunetti zur Verfügung zu stellen. Doch Abenteuer ist hier vielleicht der falsche Ausdruck, geht es im Venedig der Amerikanerin recht beschaulich zu, wenn man von einem Mord in einer Glasmanufaktur mal absieht. Doch selbst dieser kann die Ruhe kaum stören, denn schon stürzt sich Brunetti in seinen Saubermann-Umhang, um das Böse aus der Welt zu vertreiben.

Doch zunächst gibt es gar nichts zu ermitteln. Der nette Guido kommt seinem Untergebenen Vianello – der er im Übrigen seit dessen Beförderung zum Inspektor manchmal duzt – zu Hilfe. Vianellos alter Schulfreund Marco Ribetti wurde als Demonstrant bei einer Protestaktion gegen Umweltverschmutzung vor einem Farbenwerk festgenommen. Die beiden Polizisten fahren nach Mestre und bekommen den Ingenieur erstaunlich schnell frei, da die Anklage sowieso nicht aufrecht erhalten werden kann. Ribetti ist der Schweigersohn von Giovanni De Cal, dem Besitzer einer Glasfabrik auf Murano, einem Choleriker, der kein gutes Haar an dem Ehemann seiner Tochter Assunta lässt.

Auftritt der bekannten Personen

Nachdem Brunetti auf einer Ausstellung auch deren Bekanntschaft gemacht hat, sucht sie ihn im Büro auf und bittet ihn um Unterstützung. Ihr Vater habe Drohungen gegen ihren Mann Marco geäußert und es halten sie Gerüchte, dass er die fornace, die Fabrik, die ihr ganzes Leben ist, verkaufen wolle. Er bekommt von ihr den Namen zweier Männer, die  diese Drohungen angeblich mit angehört haben. Einer davon ist Giorgio Tassini, der Nachtwächter der Glasbläserei De Cal. Der Commissario besucht diesen zu Hause und erfährt, dass Tassini die Glasbetriebe auf Murano mit ihrer Umweltverschmutzung dafür verantwortlich macht, dass eines seiner Kinder mit einer Behinderung auf die Welt gekommen ist. Offiziell ermittelt Brunetti jedoch erst, als der Nachtwächter an seinem Arbeitsplatz tot vor dem glühendheißen Ofen aufgefunden wird. Unfall oder Mord?

Donna Leon setzt auf bewährte Zutaten, doch der Lack scheint ein wenig ab zu sein. Wie immer kabbelt sich Brunetti mit seinem Vorgesetzten Vice-Questore Patta, wie immer ist dessen Sekretärin Signorina Elletra eine große Hilfe mit ihrer Recherche und wie immer ist die Atmosphäre Venedigs ein schöner Hintergrund für einen Kriminalfall. Die Autorin bindet hier einige interessante Details über die Glasherstellung auf Murano ein und so vergeht Seite um Seite, die man sich weiter treiben lässt und gespannt darauf wartet, dass endlich etwas passiert. Und irgendwann geschieht ja dann auch ein Mord.

Altbewährtes ohne große Variationen

Leider mangelt es der Autorin bei der Entwicklung ihres Plots ein wenig an Raffinesse, aber als durch und durch langweilig kann man ´Wie durch ein dunkles Glas’ auch nicht bezeichnen. Schade ist außer dem Dahinplätschern nur, dass sie ihren Figuren keinerlei Weiterentwicklung zugute kommen lässt. Die ersten Bände der Reihe erschienen etwas spritziger, doch eventuell kommt dabei zum Tragen, das damals alles Neu war: Man konnte die Personen noch kennenlernen. Positiv ist, dass sich die Autorin sehr für die Erhaltung der Umwelt einsetzt und sich immer wieder Themen annimmt, die ihr auf der Seele brennen.

Große Kritikpunkte wird man nicht finden, denn wer einen Brunetti-Krimi von Donna Leon zur Hand nimmt, der weiß schon, was auf ihn zukommt. Nicht, dass der eigentliche Ausgang der Geschichte schon von vornherein bekannt wäre, doch im Großen und Ganzen werden die Erwartungen der Leserschaft erfüllt. Die Amerikanerin bietet Altbewährtes ohne große Variationen. Unterhaltung auf mittlerem Niveau: etwas, auf dass man sich verlassen kann.

Sabine Reiss, September 2007

Ihre Meinung zu »Donna Leon: Wie durch ein dunkles Glas«

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Alois Becker zu »Donna Leon: Wie durch ein dunkles Glas« 14.01.2013
Was mir an dieser Art von Kriminalliteratur gefällt: Zunächst und ganz besonders die geselllschaftskritische Note, wobei mir die Szenen um das Unglück des kleinen behinderten Mädchens sehr zu Herzen gegangen sind. Donna Leon erspart ihren Lesern auch solche Aspekte nicht. Die sollten auch mehr beeindrucken als Schilderungen von grauenerregenden Morden.
Wie auch Leo Korv in seiner Kritik hervohebt, sind die literarischen Anspielungen (die dem Leser einiges abverlangen) vom Allerfeinsten.
Die kulinarischen Liebeserklärungen lassen einem ebenfalls das Wasser im Munde zusammenlaufen.
Weiterhin aus meiner Sicht Pluspunkte des Romans: Die Ironie der Autorin, ihren Helden eben nicht als Ökologie-Infizierten darzustellen.
Der „offenen Schluss“ (den manche wohl nicht verstanden haben?) entlässt den Leser mit der Frage, ob Fasano angeklagt und verurteilt wird. Wir glauben die Antwort zu kennen.
Wie Martin richtig bemerkt, kommt „Kommissar Zufall“ zu Hilfe. Man denkt vielleicht an die altgriechische Nemesis und Dantes Inferno!
Jakob Benedikt zu »Donna Leon: Wie durch ein dunkles Glas« 26.08.2011
Ganz was schreckliches: Kein Lokalcolorit (obwohl Venedig in jedem Winkel beschrieben, den Leser verzaubern könnte), schlechte Sprache und platte Dialoge, obendrein noch dieses populistische, oberflächliche Geplänkel über wichtige Themen wie Umweltverschmutzung, Einflussnahme von Konzernen oder Arbeitslosigkeit !!! Hier gibt es nur eines zu sagen: Schmeißt man dieses Buch in den Mülleimer dann begeht man wirklich Umweltverschmutzung. Aber wohin bloß mit so etwas ??
Chrisu zu »Donna Leon: Wie durch ein dunkles Glas« 21.06.2010
Eigentlich haben mir die Romane um Inspektor Brunetti immer gefallen, aber dieses Mal habe ich es als langweilig empfunden.

Der Nachtwächter einer Glasmanufaktur auf Murano wird tot vor dem Brennhofen gefunden. Brunetti wird zur Klärung hinzugezogen und langsam lichtet sich der Nebel über einer Giftmülldeponie.

Ich habe das Buch von meinem Bruder ausgebort und eines steht noch auf meiner Liste, aber weitere Bücher werden ich nicht mehr lesen.
lichtzeichner zu »Donna Leon: Wie durch ein dunkles Glas« 06.05.2010
Also, ich hab nur das Hörbuch gehört.Und selbst da störte mich, dass ich acht CD's lang Veneziano-Kitsch hören musste, ohne einer wirklichen Lösung des Falles.
Wo bitte ist der Schluss?
Fehlt auf der letzten CD ein Track (Meine ist original), oder bricht das Ganze wirklich einfach so ab?Ein völlig unbefriedigendes Hörerlebniss!
Volker zu »Donna Leon: Wie durch ein dunkles Glas« 07.04.2010
Sehr langweilig. Mir haben eigentlich immer die Romane um Inspektor Brunetti gefallen, insbesondere der Spagat zwischen Justiz und mafiösen Strukturen. Leider gehen Frau Leon immer mehr die Ideen aus. Diesen Roman hätte ich schon längst verzweifelt aus der Hand gelegt, wenn ich ihn nicht als Hörbuch von Jochen Striebeck "vorgelesen" bekäme. Dadurch erfährt er eine deutliche Aufwertung.
Biene zu »Donna Leon: Wie durch ein dunkles Glas« 18.02.2010
Dies ist wohl mein erstes und letztes Buch von Donna Leon.

Wenn ich mich zuerst mit der Inhaltsangabe auf dem Klappentext auseinandergesetzt hätte, wäre ich kaum auf die Idee gekommen, das Buch freiwillig zu lesen.

Das Buch ist durchzogen von zu detaillierten Informationen, beispielsweise was Brunetti isst, trinkt, welche Sehenswürdigkeiten er begutachtet und zu welchen Reisen er aufbricht. Diese eigentlich nebensächlichen Handlungen stehen zu stark im Vordergrund. Das Buch ist langweilig und ohne jegliche Spannung geschrieben. Weder ein dubioses Verbrechen noch ein mysteriöser Mord geschieht. Somit verliert der Leser leider schnell das Interesse.

Der Leser kann die ersten zwei Drittel des Buches bedenkenlos überfliegen, trotzdem wird er die weiterfolgenden Handlungen verstehen. Ab diesem Zeitpunkt tritt ein wenig Spannung auf, da ein Toter aufgefunden wird. Dennoch wartet der Leser vergeblich auf einen Täter.

Meiner Meinung nach hat die Autorin eine perfekte Mischung aus einer Familiengeschichte, einem Kochbuch und einem Reiseführer niedergeschrieben, welche sie zwischendurch mit einem Meteo-Bericht verfeinert. Würde die Familie Brunetti ein aufregenderes und spannenderes Leben führen, wäre das Buch ein einwandfreier Familienroman. Das Einzige was mich hin und wieder zum Schmunzeln gebracht hat, waren die Auseinandersetzungen zwischen Brunetti und Patta.
nobi zu »Donna Leon: Wie durch ein dunkles Glas« 25.10.2009
Es langweilt, dass sie immerwieder erwähnen muss, dass die so inelligenten Brunettis Atheisten sind, vielleicht weil sie ja selber eine Überzeugte ist ? Ich lese es eigentlich nur aus Gewohnheit, u. weil ich die Bücher umsonst bekomme.
Spannung ist natürlich was anderes.
Ansonsten würde ich Donna Leon empfehlen, lieber ein Kochbuch o. Reiseführer zu schreiben, denn diese Dinge sind besser beschrieben als der Mord, um den es ja im Krimi eigentlich gehen soll.
leo korv zu »Donna Leon: Wie durch ein dunkles Glas« 08.10.2009
"Brunetti stand am Fenster und flirtete mit dem Frühling."
Wer diesen Eröffnungssdatz des Romans gelesen hat, kann nicht annehmen, hier einen Kriminalroman in den Händen zu halten, dessen wesentlicher Inhalt das Verbrechen und dessen Aufklärung ist. Leon hat diesen Roman vielschichtig angelegt.
Nur wenige Punkte, warum ich "Wie durch ein dunkles Glas" für einen der stärksten halte, die ich von Leon gelesen habe:
- Tassini ist ein tragischer Held: unschuldig schuldig stellt er eine falsche Frage und kommt dadurch einer richtigen Antwort so nahe, dass er sterben muss.
- Die Hereinnahme von Zitaten aus Dantes Inferno - als symbolische Beschreibung und als Hilfsmittel Brunettis bei seiner Auseinandersetzung mit Patta ist grossartig.
- Für mich der schriftstellerische Höhepunkt die Beschreibung der Szene, in der Brunetti Lasagne isst und dabei "Verfall und Untergang des Römischen Reichs" von Gibbon liest. Eine Darstellung des Begriffs Genuss in großer Breite!
- Der ganze Roman ist (wieder) eine Liebeserklärung Leons an Venedig - natürlich im Frühling!
Heidemarie Wilhelmi zu »Donna Leon: Wie durch ein dunkles Glas« 15.12.2008
Mir gefällt der Stil, die Personen, die Aussagen im Buch. Es ist gut zu lesen - es gibt einem die Möglichkeit sein Kino im Kopf zu konstruieren. Sehr gut und positiv dargestellt ist die Beziehung in der Familie. Wichtig ist auch das miteinander und nicht aneinander vorbeireden. Die Beschreibung von Venedig und Murano ist wie immer sofort Koffer packen und ab nach Venedig.
Julius Baer zu »Donna Leon: Wie durch ein dunkles Glas« 09.11.2008
Gut es wird nicht auf den ersten Seiten gemordet... Aber ich freue mich jedes mal die alten Bekannten wieder zu treffen. Ich habe alle Brunetti-Bücher gelesen und bin immer wieder froh all die Gesichter und Geschichten aus Venedig von Donna Leon geliefert zu bekommen.
Wenn man also Brunetti immer wieder gerne trifft, dann gehört auch dieses Buch dazu !
Biene0756 zu »Donna Leon: Wie durch ein dunkles Glas« 13.05.2008
Stimmt. Handlung zieht sich etwas. Doch bis jetzt warte ich immer sehnsüchtig auf den Neuen Brunetti! Mittlerweile liebe ich die ganze Familie, weil ich eben Venedig liebe, zu jeder Jahreszeit. Und weil Frau Leon so schön die Lagunenstadt samt ihrer Einwohner uns nahe bringen kann, werde ich auch die nächsten Bände verschlingen. Lang lebe Donna Leon! Nur Sig. Brunetti verstehe ich langsam nicht mehr-sie kocht und kocht und wird noch nicht mal sauer, wenn >er< mal wieder vor lauter Arbeit nicht daheim zum Essen erscheint (ich würde im mittlerweile das kalte Essen um die Ohren hauen) sondern fragt nur besorgt wie es ihm geht. Schon sehr jehnseits der Realität!
Wilfried Weiß zu »Donna Leon: Wie durch ein dunkles Glas« 20.02.2008
Na ja, Donna Leon ist eigentlich schon für "Nichtleser" wie ich einer bin sehr interessant, aber dieser Fall hat mich eigentlich nur deshalb nicht enttäuscht, weil ich bis zum Schluss darauf gewartet habe, das "es" passiert.
Sabi zu »Donna Leon: Wie durch ein dunkles Glas« 12.01.2008
Ja...

Is auch mein erstes Donna Leon-Buch und es zieht sich ab und zu schon, aber was mich begeistert an ihrem Stil ist, dass sie viel beschreibt und auch dadurch auflockert. Es ist wirklich interessant gestaltet und der Handlung ist gut zu folgen...
Gestört hat mich nur der Klappentext: Ich will nicht schon das Ende vorm Ende wissen bevor ich überhaupt die erste Seite gelesen habe!!!
Claudia zu »Donna Leon: Wie durch ein dunkles Glas« 02.01.2008
Dies war mein erstes Brunetti-Buch und woh auch mein letztes.. langweilig!

Interssiert kein Mensch, was Brunetti immer isst - auch ist er dauernd nur am rumreisen..aber nicht am arbeiten :)

es passiert einfach viel zu wenig..
jessi zu »Donna Leon: Wie durch ein dunkles Glas« 15.12.2007
es ist wahr, dieses buch ist nicht sehr gut gelungen. ´donna leon hat bestimmt schon bessere Bücher geschrieben! für mich hat das buch eigentlich erst nach ab der hälfte so richtig begonnen
Tammie zu »Donna Leon: Wie durch ein dunkles Glas« 25.10.2007
"Wie durch ein dunkles Glas" gehört sicherlich nicht zu den Highlights von Donna Leons Schaffen. Wer allerdings die Romane um Commissario Brunetti mag, wird - wie ich - auch am 15. Fall seinen Gefallen finden.
Eines kann ich aber nur empfehlen: Nämlich den Klappentext am besten nicht zu lesen. Erst nach Seite 200 ist man so weit wie die Vorankündigung und das ist definitiv zuviel.
andimandi zu »Donna Leon: Wie durch ein dunkles Glas« 26.07.2007
es tut mir leid, aber das ist eines der schwächsten bücher von donna leon. es kommt nicht an die ersten krimis heran.
ich lese viele andere krimis, aber die donna leon bücher trotzdem auch gerne, da ich die stadt venedig sehr gern habe und auch die familie brunetti lieb gewonnen habe. trotzdem.wenn man dieses buch nicht liest, hat man nichts versäumt.
martin zu »Donna Leon: Wie durch ein dunkles Glas« 13.07.2007
Langweilig?
Alles andere, nur das nicht!
Klasse der Spannungsaufbau.
Klasse die Handling.
Klasse das Ende.
Kommissar "Zufall" kam zur Hilfe.
warum auch nicht.
Martin zu »Donna Leon: Wie durch ein dunkles Glas« 13.07.2007
Langweilig?
Alles andere, nur das nicht!
Ein Klasse Roman. Hier stimmte einfach alles.
Dieses Buch hat mich so richtig "gefesselt"! Klasse!
Das am Ende Kommissar "Zufall" half, war nur noch das berühmte "I-Tüpfelchen"!
Dakota zu »Donna Leon: Wie durch ein dunkles Glas« 01.07.2007
Ich persönlich gestatte mir jetzt eine provokante Bemerkung an all jene, die Donna Leon langweilig finden: LEST HALT ETWAS ANDERES, wenn es euch nicht passt. ICh persönlich liebe die Bücher, man kann sich richtig in das venezianische Leben hinein versetzen und es schadet auch mal nicht wenn es nur immer Blut spritzt oder riesen Verschwörungen gibt wie in den 0815 Krimis aus Amerika.
VC Patta zu »Donna Leon: Wie durch ein dunkles Glas« 30.06.2007
Ich bin der Meinung, dass die, die Donna Leon Romane lesen nicht an Action oder Thrill interessiert sind. Es geht ihnen doch wohl eher um die Atmosphäre Venedigs und um die mittlerweile vertrauten Figuren der Romane.
carlmai zu »Donna Leon: Wie durch ein dunkles Glas« 15.06.2007
Dieses ist einer der besten Romane von Donna Leon. Die Story wird sehr langsam aber geschickt aufgebaut, man erfährt einiges über Murano und die Glasbläserei, und auch die Personen in der Questura entwickeln sich weiter. Einige humorvolle Szenen lockern die Handlung auf. Auch die von Brunetti unerwartete Auflösung am Ende ist verblüffend einfach. Dieses Buch ist mehr als nur ein Krimi, es beschreibt Venedig und seine Bewohner- ich freue mich schon auf das nächste.
PS:Wer das Buch für langweilig hält, sollte lieber "Jerry Cotton" lesen!
Dr. Michael Tewes zu »Donna Leon: Wie durch ein dunkles Glas« 27.05.2007
Vorweg: ich bin (eigentlich) treuer Leon-Fan und habe bisher alle 14 Brunetti-Bände mit - von zwei, drei Ausnahmen abgesehen - Begeisterung gelesen. Dieser Band ist definitiv leider einer der schwächsten. Die Handlung wirkt gewollt / konstruiert, der Buchrücken nimmt das Wenige, das sich an Spannung in dem Buch findet, vorweg, die Umweltproblematik findet sich bereits so - oder so ähnlich - in anderen Brunetti-Bänden. Die Lösung am Ende ist ebenso künstlich wie langweilig. Auch der Rest des Romans gibt wenig her, die Figuren werden nicht weiterentwickelt, vieles bleibt an der Oberfläche. Wären nicht manche sehr schöne Beschreibungen Venedigs, könnte man das Buch getrost zur Seite legen. Wenn Donna Leon wirklich nichts mehr zu erzählen hat, sollte sie Brunetti in Pension schicken - ein literarisch so miserables Ende hat er jedenfalls nicht verdient.
geröllheimer zu »Donna Leon: Wie durch ein dunkles Glas« 26.05.2007
Bin erst auf seite 83 ,kann aber jetzt schon sagen :dieses ist der langweiligste und ödeste krimi von D.Leon.Die 83 seiten sind so spannend wie das telefonbuch von Pötschenroda.Und dieses ewige familiengewurstel der familie Brunetti und ihrer verwandten ist auch nichr mehr lustig.
GioBlume zu »Donna Leon: Wie durch ein dunkles Glas« 18.04.2007
Ja ich bin über einen Freund an ein Vorabexemplar gekommen - auf deutsch und noch warm vom Druck bei Diogenes - Und ich muss sagen amn schlingt ihn ruter wie all die anderen zusammen mit einen großen Löffel spanischen Olivenöls! Besser und mehr sagen kann man nicht.
Kai zu »Donna Leon: Wie durch ein dunkles Glas« 18.04.2007
Wieder viel Getummel in der Familie Brunetti.
Und wieder funkt dieser krrieregeil Vice-Questore dem tüchtigen Kommissar dazwischen, so dass dieser wieder mal mit leeren Händen am Schluss dasteht.
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