Endstation Venedig von Donna Leon

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1993 unter dem Titel Death in a Strange Country, deutsche Ausgabe erstmals 1995 bei Diogenes.
Ort & Zeit der Handlung: Italien / Venedig, 1990 - 2009.
Folge 2 der Guido-Brunetti-Serie.

  • New York: HarperCollins, 1993 unter dem Titel Death in a Strange Country. ISBN: 0060170085. 290 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1995. Übersetzt von Monika Elwenspoek. ISBN: 3-257-06051-3. 395 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1996. Übersetzt von Monika Elwenspoek. ISBN: 3-257-22936-4. 395 Seiten.
  • [Hörbuch] Schwäbisch Hall: Steinbach, 2003. Gesprochen von Christoph Lindert. ISBN: 3886986241. 8 CDs.

'Endstation Venedig' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Die aufgedunsene Leiche eines jungen Mannes schwimmt in einem stinkenden Kanal in Venedig. Und zum Himmel stinken auch die Machenschaften, die sich hinter diesem Tod verbergen: Mafia, amerikanisches Militär, und der italienische Machtapparat sind gleichermaßen verwickelt. Eine harte Nuss für Commissario Brunetti, der sich nicht unterkriegen lässt: Venedig durchstreifend und seine Connections nutzend, ermittelt er ebenso sympatisch wie unkonventionell.

Das meint Krimi-Couch.de: »Nur den härtesten Fans zu empfehlen« 36°

Krimi-Rezension von Thomas Kürten

Nach dem Erfolg ihres ersten Romans um den venezianischen Ermittler Commissario Guido Brunetti schien für Donna Leon recht bald festzustehen, dass sie einen weiteren Fall nachliefern müsse. Vielleicht war es auch der Verlag, der möglichst schnell ein Nachfolgerbuch auf den Markt bringen wollte, um an die guten Verkaufszahlen des ersten Romans anzuknüpfen. Endstation Venedig hinterlässt an vielen Stellen einen Eindruck von Versatzstücken, die aus Verlegenheit geboren im Roman platziert wurden.

Donna Leon veröffentlicht ihre Romane nicht in Italien, weil sie mit ihrer Beschreibung Venedigs und Italiens keinen gebürtigen Italiener in seinen Empfindungen verletzen will. Ihre Unsicherheit diesbezüglich findet man in diesem Roman wohl am deutlichsten, da sie es vermeidet, sich in zu genauen und detaillierten Schilderungen der Szenerie Venedigs hinzugeben. Die Stimmung, die sie hier am besten von der Stadt wiederzugeben weiß, ist die morgendliche Sonnenaufgangsstimmung an den stinkenden, einsamen Kanälen, auf denen sich zu dieser Zeit noch niemand herumtreibt. Ansonsten verlegt sie die Handlung auf einen amerikanischen Truppenstützpunkt in der Nähe von Vicenza. Hier dürfte sich die Schriftstellerin auskennen, denn im wahren Leben arbeitet sie hier.

Bevor ich zuviel herummeckere ein paar Bemerkungen zur Handlung: Die Leiche eines jungen Mannes schwimmt in einem Kanal und verschlimmert dort den ohnehin schon üblen Geruch. Seine Zahnfüllungen enttarnen ihn als Amerikaner. In dessen Wohnung auf dem Truppenstützpunkt Vicenza findet Brunetti ein Kilo Kokain, dass dort offensichtlich mit düsterer Absicht platziert wurde. Von wem und mit welchem Interesse?

Brunetti soll auf Anordnung seines Vorgesetzten den Mordfall zurückstellen und lieber einen Einbrecher namens Ruffolo suchen, der vermutlich drei Gemälde aus einem Palazzo gestohlen hat. Auch dies weckt sein Misstrauen. Als dann auch noch eine Ärztin, offenbar die Geliebte des Toten aus dem Canale, an einer Überdosis stirbt, nimmt Guido wieder die Fährte auf. Nicht zuletzt durch die Hilfe seines Schwiegervaters, der viele gesellschaftliche Kontakte pflegt, kommt er darauf, dass es in der Tat um die Verschleierung illegaler Müllentsorgung geht. Brunetti entdeckt eine illegale Deponie, entlarvt ihre Hintermänner und letztlich kann er doch nichts dagegen tun. Die Mordfälle werden so gebogen, dass es der Polizei letztlich doch möglich ist, einen Täter zu präsentieren und die Akten zu schließen.

Die Figur Guido Brunetti wirkt in diesem Roman wenig sympatisch, er ist einfach zu perfekt, wirkt dabei aber nachdenklich, zurückhaltend, introvertiert und ein wenig überheblich. Es bringt ihn einfach nichts aus der Ruhe, er ist souverän und jeder Zeit Herr der Lage. Egal, ob er mit Kollegen, Zeugen, Verdächtigen oder seinem Vorgesetzten redet, er weiß intuitiv sofort, wie er seinem jeweiligen Gegenüber begegnen muss. Zuhause ist alles Eitel Sonnenschein, seine Frau Paola liebt ihn, er liebt sie und gemeinsam lieben sie ihre Kinder, die ihnen natürlich keine Veranlassung zu irgendwelchen Sorgen geben. Die Schilderung der privaten Glückseligkeit hemmt mir zu oft den Fluss der Handlung. Ganze Kapitel widmen sich dem Familienglück des Commissarios, dessen größtes Problem zu sein scheint, Verwendung für einen Spielbankgewinn zu finden.

Die Ermittlungen im Kriminalfall plätschern schwunglos vor sich her und die Auflösung bietet vielleicht ein realistisches, aber keineswegs ein befriedigendes Ende. Die eigentliche Intention Leons scheint zu sein, die Aufmerksamkeit der Leser auf Umweltverbrechen und illegale Entsorgung hochtoxischer Substanzen zu lenken. Sie klagt die Ohnmächtigkeit der Behörden gegen die Umweltverbrecher an, da die Vergehen auf höchster politischer Ebene geduldet zu werden scheinen. Die Morde, die im Laufe des Buches geschehen, passieren ohne einen größeren Überraschungsmoment. Irgendwie kündigen sie sich stets einige Seiten zuvor zwischen den Zeilen an.

Der wohl bislang schwächste Roman um den venezianischen Commissario, der nur den härtesten Fans zu empfehlen ist. Einzig die geschilderte Stimmung der Lagunenstadt wirkt ungetrübt. Das Flair der Stadt kommt authentisch rüber. Allerdings, so hart es klingen mag, das ist das einzige, was an diesem Buch zu gefallen weiß und somit für einen guten Kriminalroman einfach zu wenig.

Ihre Meinung zu »Donna Leon: Endstation Venedig«

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Maria zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 02.07.2012
In „Endstation Venedig“ (Verlag Diogenes), handelt es sich um einen Kriminalroman von Donna Leon. Im Jahr 1942 wurde sie in New Jersey geboren. Als sie 23 Jahre alt war, verliess sie ihren Geburtsort, um in Perugia und Siena studieren zu können. Danach folgten ein paar Jahre als Reiseleiterin in Rom, Werbetexterin in London und schliesslich auch als Lehrerin in verschiedenen Ländern. Nun wohnt und arbeitet sie seit 1981 in Venedig.
Auf knapp 400 Seiten beschreibt Donna Leon Commissario Brunettis zweiten Fall. Die Leiche eines Mannes vom amerikanischen Militärstützpunktes, wird im Kanal, am Ufer der Basilika SS. Giovanni e Paolo aufgefunden. Brunetti ermittelt und gerät von Zeit zu Zeit auf bemerkenswerte Hintergründe. Donna Leon greift geschickt in der Gegend Venedigs vorherrschende Probleme auf und macht das Buch ohne Zweifel lesenswert, wenn auch keine grosse Spannung vorhanden ist.
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Maria zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 02.07.2012
Der Titel „Endstation Venedig“ gibt bereits einen kleinen Einblick in das Geschehen. Er ist schlicht und prägnant. Man kann sich selbst als Leser bereits jetzt viel Fragen stellen.

Das Buch beginnt mit einem Toten im Kanal. Brunetti macht sich, wie üblich, daran den $Täter zu finden. Diesen suchte er nicht nur in Venedig sondern auch auf dem amerikanischen Stützpunkt in Vicenza. Denn der Tote war ein amerikanischer Sergant, zuständig für das Gesundheitswesen der Haushalt. Bald wird klar, es ist nicht nur ein einfacher Raubmord, höhere Mächte sind im Spiel und wie hängen die mit einem Bilderraub im Palazzo Viscardis zusammen? Brunetti setzt alles daran den Fall zu lösen.

Hauptfigur ist, wie immer, der Commissario Brunetti. Unterstützt wird er von seiner Frau Paola die ihm das nötige, weibliche Feingefühl zwischenmenschliche Beziehung liefert, die er braucht um den Fall zu lösen und der Wahrheit auf die Spur zu kommen. Sein Vorgesetzter Patta hingegen, ist nur daran interessiert den Fall zu lösen, egal ob der Schuldige gefunden wird oder nicht.

Das Buch selbst würde ich nicht als erste Wahl empfehlen, wenn es darum geht einen Krimi zu lesen. Die Handlung verläuft eher schleppend und träge. Es werden viele unnötige Details erwähnt, die meist gar nichts mit dem Fall zu tun haben und nur dazu da sind Zeilen zu füllen. Diese Information aber, hält der Leser zum Teil wichtig für den späteren Verlauf der Geschichte und versucht sich alles zu merken. Das wird schliesslich so viel, dass man völlig verwirrt vor dem Buch sitzt und nicht mehr weiss was man gerade gelesen hat.
Nach vielen Seiten ohne Spannung, versucht die Autorin Spannung aufzubauen. Aber man wird meist enttäuscht, denn immer wenn man denkt: „Jetzt passiert was!“ ist der Absatz wieder zu Ende und man befindet sich wieder im langweiligen Nichts.

Das Buch ist für die breite Masse nicht sonderlich spannend, es ist eher etwas für die eingefleischten Krimi-Fans.
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peter zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 02.07.2012
In „Endstation Venedig“ (Verlag Diogenes), handelt es sich um einen Kriminalroman von Donna Leon. Im Jahr 1942 wurde sie in New Jersey geboren. Als sie 23 Jahre alt war, verliess sie ihren Geburtsort, um in Perugia und Siena studieren zu können. Danach folgten ein paar Jahre als Reiseleiterin in Rom, Werbetexterin in London und schliesslich auch als Lehrerin in verschiedenen Ländern. Nun wohnt und arbeitet sie seit 1981 in Venedig.
Auf knapp 400 Seiten beschreibt Donna Leon Commissario Brunettis zweiten Fall. Die Leiche eines Mannes vom amerikanischen Militärstützpunktes, wird im Kanal, am Ufer der Basilika SS. Giovanni e Paolo aufgefunden. Brunetti ermittelt und gerät von Zeit zu Zeit auf bemerkenswerte Hintergründe. Donna Leon greift geschickt in der Gegend Venedigs vorherrschende Probleme auf und macht das Buch ohne Zweifel lesenswert, wenn auch keine grosse Spannung vorhanden ist.
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JiJo zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 02.07.2012
Buchempfehlung zu Donna Leons „Endstation Venedig“

Das Buch Endstation Venedig von Donna Leon ist ein Krimiroman, der rund 400 Seiten umfasst. Donna Leon wurde 1942 in New Jersey geboren. Sie verliess die Stadt mit 23 Jahren, um danach in Perugia und Siena weiter zu studieren. Seit 1981 wohnt und arbeitet die Amerikanerin in Venedig. Vor allem schreibt sie Kriminalromane. Eine berühmte Reihe davon sind Comissario Brunettis Fälle in Venedig. Das Buch wird von dem Verlag Diogenes gedruckt.
Endstation Venedig erzählt die Geschichte des zweiten Falles von Brunetti. Wie der Titel bereits sagt spielt das Buch vorwiegend in Venedig. Das Buch beginnt damit, dass eine Frau eine Leiche in einem Kanal entdeckt. Brunetti versucht diesen Fall nach und nach aufzuklären und er erfährt, dass es sich um mehr als nur einen einfachen Raubüberfall handelt.

Guido Brunetti ist ein Venezianer, der den Tourismus in Venedig verabscheut. Er geniesst es, deliziös zu Essen und ist ein Ehemann und Familienvater. Er ist mit Paola verheiratet, sie ist die Tochter eines bedeutenden Mann in Venedig.
Donna Leon geht in diesem Buch auch auf die Probleme Italiens und Venedigs ein, erzählt aber auch von der Prunk Venedigs und dem guten Essen.

Ich persönlich hätte das Buch nicht gelesen, wenn es nicht von der Schule vorgeschrieben worden wäre. Das Buch benötigt viel Durchhaltevermögen. Es hat uninteressante Szenen sowie Seiten auf denen der Leser auch mal schmunzeln muss, auch wird der Fall schlussendlich nicht ganz aufgelöst, was mich ein wenig enttäuscht hat.
Leo und Vladi zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 02.07.2012
Unsere Kritik zum Buch „Endstation Venedig“ von Donna Leon

Das Buch „Endstation Venedig“ hat etwa 400 Seiten und wurde vom Diogenes Verlag gedruckt. Im Buch selbst geht es um einen Mord an einem amerikanischen Soldaten in Venedig, der vom Kommissar Brunetti gelöst werden muss. Wie geschrieben, findet die Geschichte in Venedig und Umgebung in Italien statt. Und nun noch ein Zitat von uns: „Die aufgedunsene Leiche eines jungen Mannes schwimmt in einem Stinkenden Kanal in Venedig. Und zum Himmel stinkt auch die Machenschaft, die sich hinter diesem Tod verbergen: Mafia, amerikanisches Militär und der italienische Machtapparat sind gleichermassen verwickelt.-Eine harte Nuss für Comissario Brunetti, der sich nicht unterkriegen lässt: Venedig durchstreifend und seine Connections nutzend, ermittelt er ebenso sympathisch wie unkonventionell.“ Wir persönlich haben keine Lieblingsstelle im Buch. Das Buch fand wir eigentlich spannend aber auch irgendwie kommt es uns vor, dass es kein Krimi ist, da am Ende der Mord nicht komplett gelöst worden ist und das Ende so gut wie weggelassen worden ist, was wir schade finde. Wir haben nur wenig vom Buch gelesen, da es uns schnell langweilig wurde und ich einfach keine Zeit hatten, um das Buch wirklich und intensiv zu lesen. Dieses Buch empfehlen wir nur Leuten, die viel Zeit zum Lesen haben, wobei hier eigentlich hauptsächlich Rentner hierzu gehören. Bitte verschont die jungen Leute, solche Bücher zu lesen, denn sie wollen richtige Hobbys haben. Aber den Film lohnt sich auf jedem Fall!
0 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Laura & Alisha zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 02.07.2012
Der Titel „Endstation Venedig“ regt schon an sich die Geschichte vorzustellen, unter anderem kommt man bei de m Wort „Endstation“ auf einen Zug, Bahnhof oder wie am offensichtlichsten auf die Endstation des Lebens.

Eine Wasserleiche im Kanal und höchstwahrscheinlich ein amerikanischer Soldat; soviel steht fest, als Commissario Brunetti auf den Fall trifft. Brunetti beginnt zu ermitteln, in dem er nach Vicenza fährt und dort die Wohnung des Opfers durchsucht. Währenddessen wird im Palazzo von dem Kunstsammler Viscardi eingebrochen und Gemälde werden gestohlen. Gleichzeitig wird auch noch Giftmüll im Lago di Barcis gefunden. Brunetti weiss nicht, mit wem er es zu tun hat: Amerikanischem Militär, Kunstdieben oder der Mafia?

Brunetti begeistert wieder mit seiner witzigen und dennoch ersten Art. Mit dem Einbezug von Amerikanern wird es auch zu einem internationalen und politischen Abenteuer.

Im Deutschunterricht hat unsere Lehrerin das Buch ausgewählt, da sie ein begeisterter Fan der Krimiserie ist. Das Buch ist eher was für echte Fans. Mir persönlich hat es nicht so gefallen, da mir die Stilweise nicht so gefällt. Damit meine ich, dass es zu langsam geschrieben ist.
andrulie zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 02.07.2012
Der Krimi „Endstation Venedig“ wurde von Donna Leon geschrieben und 1996 vom Diogenes Verlag in Zürich veröffentlicht.
Donna Leon ist im Jahre 1942 in New Jersey geboren. Sie lebte ständig im Ausland, doch 1981 hat sie sich in Venedig niedergelassen.
In Commissario Brunettis zweitem Fall geht es um einen Mord an einem amerikanischen Soldaten. Kurz danach wird seine Vorgesetzte ermordet. Die Geschichte handelt von den Ermittlungen, es kommen jedoch noch andere dunkle Geschichten zum Vorschein. Brunetti wird sie über das ganze Buch begleiten und sie mit seinem humorvollen und sympathischen Charakter verzaubern.
Sie werden ausserdem den Stadtteil „Canale Grandes“ näher kennenlernen, da hauptsächlich in diesem Gebiet ermittelt wird. Es erwarten sie packende 396 Seiten.
Ich kam durch die Schule zu diesem Buch. Daher hatten wir die Möglichkeit, Meinungen in der Klasse auszutauschen und Stellungsnahmen zu diskutieren.
Das Buch war teilweise sehr packend. Manchmal jedoch konzentrierte sich die Autorin ein bisschen zu fest auf die Details, so wusste man nicht mehr genau, was jetzt wichtig für die Ermittlungen war.
Die Geschichte ist sehr interessant geschrieben, doch es passiert meiner Meinung nach ein wenig zu viel, so dass der erste und eigentlich wichtigste Mord in Vergessenheit geriet.
Susannah zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 13.03.2011
Venedig, Gegenwart. In Venedigs verschlungenen Gassen wird eine Leiche gefunden. Ohne Brieftasche, erstochen. Ein Raubmord? Daran glaubt Commissario Guido Brunetti nicht. Doch sein Vorgesetzter Patta wünscht einen raschen Abschluss des Falles - denn der Tode war Amerikaner. Welch ein Schlag für den Tourismus! Brunetti steht unter Zeitdruck - und die Spür führt auf den amerikanischen Militärstützpunkt bei Vicenza. Doch dort ist die Kooperationsbereitschaft gering. Und während Brunetti immer ratloser zu sein scheint, deutet sich an, dass der Mord Teil eines riesigen Komplotts ist

...Brunettis zweiter Fall - meiner Meinung nach besser als der Erste! Mir hat die krimihandlung gut gefallen, ich fand es spannend und habe am Ende gehofft und gezittert, ob den die Schuldigen wirklich gefasst werden. Einen großen Anteil an der guten Bewertung hat die Figur des Commissario selbst: sympeathisch, bodenständig, irgendwie einfach normal, ermittelt auf eigene Art und Weise, nutzt Kontakte und Verbindungen und zeigt eine enorme Hartnäckigkeit. Venedig spielt die andere große Rolle - und wer auch nur einmal die Stadt im Wasser besucht hat, wird sich in vielem wiederfinden. Brunetti ermittelt - hoffentlich noch oft!
Linda zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 05.12.2010
Habe das Buch nicht gelesen, aber gestern den Film gesehen. Meine Frage an die Leser: Kann man dem Buch entnehmen, aus welcher Oper die Musik stammt, die Vice Questore Patta hört. Oder kann meine Frage jemand beantworten, der sie ohnehin kennt. Sie hat mir nämlich sehr gut gefallen, kommt mir auch bekannt vor. Ich weiss aber weder Komponist noch Titel der Oper.
Kevin zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 18.02.2010
Der zweite Band, Endstation Venedig, ist das erste Buch, das ich von Donna Leon gelesen habe. Es beginnt vielversprechend mit einem Mord ganz zu Anfang der Geschichte, ein junger Amerikaner wird aus den stinkenden Kanälen Venedigs gezogen. Commissario Brunetti wird dem Fall zugeteilt.
Nach kurzen Nachforschungen wird klar, dass der junge Mann ein Soldat des amerikanischen Stützpunkt auf Vicenza war. Im Verlauf der Ermittlungen, bei denen er immer wieder nach Vicenza fahren muss, werden ihm immer wieder neue und falsche Fährten gelegt, sodass er nicht wirklich weiterkommt. Erst als er Unterlagen einer auf dem Stützpunkt stationierten Ärztin bekommt, wird klar, das es sich hierbei um etwas weit Grösseres geht. Im weiteren Verlauf des Buches, als er die Giftmüllkippe entdeckte, beginnt das Buch dann an Spannung zu verlieren und nur der andere von Patta aufgetragene Fall, bei dem Ruffolo, ein kleiner Strassenräuber aus Venedig, ein Haus überfällt, bringt noch ein bisschen Brisanz in die Geschichte. Schlussendlich stehen die beiden Fälle durch Viscardi, einen reichen Geschäftsmann aus Mailand , dem das ausgeraubte Haus gehörte und der auch die Giftmüllkippe dort anlegte, in Verbindung.
Die Geschichte beginnt spannend, doch diese Spannung nimmt durch zu viele und genaue Beschreibung ab. Nach dem Einbruch in Viscardis Haus herrscht Verwirrung und ein klein wenig Nervenkitzel, da jetzt alles passieren könnte. Die Schlussszenen sind dann wieder zu lange ausformuliert und darum schon lange ahnbar.
D:HENNIG zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 22.08.2009
Allgemein zu donna leon:also ich finde alle ihre bücher wundervoll und die Verfilmungen auf ARD sind das einfach super exakt buch getreu.Das einzigste was mir nicht so gefällt das uwe kockwisch nicht in allen filmen den comissario spielt.Ansonsten kann ich die bücher und filme alle empfehlen.Mir haben sie sehr viel Freude bereitet.D.Hennig
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dgf zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 06.02.2009
Endstation Venedig

Der zweite Krimi Roman der mehrteiligen Bandserie von Donna Leon, ist in mehrer Hinsicht untypisch für sein Genre. Zum einen spielt die Stadt, Venedig, eine ungewöhnlich grosse Rolle und zum anderen wird das Privatleben des Kommissars überaus stark dargestellt.

Das Buch beginnt vielversprechend mit einer jungen Leiche in einem der venediger Kanäle. Nach einigen Ermittlungen wird klar, dass es sich hier um einen amerikanischen Soldaten, des näher gelegenen Militärstützpunktes in Venzenca handelt.
Brunetti reist zum Stützpunkt, um seine Ermittlungen fortzuführen, was sich als schwieriger erweist, als erwartet herausstellt. Einerseits pflegte scheinbar niemand wirklich Kontakt mit dem Verstorbenen und andererseits versucht der Vizepolizeichef Patta, ihm den Fall, aufgrund der heiklen Situation zu entziehen.
Auch nach dem zweiten Opfer, der Vorgesetzten des Toten, kommt nicht wirklich Schwung in das Getriebe. Zu abschweifend und langatmig beschreibt Donna Leon den Fall.
Auch der Fund des Giftmülls ändert das nicht wirklich. Es wird zwar immer wieder verheissungsvolle Anreize gemacht, zum Beispiel als sich herausstellte, dass der Fall Viscaldi und die Soldatenmorde miteinander verknüpft waren, diese dadurch entstandene Spannung zerfällt Dank der überzogenen Familienszenen und den, im wesentlichen, nichtssagenden Dialogen wieder.

Trotzdem wäre das Buch sicherlich ein guter Krimi geworden, wäre da nicht die Hauptfigur, Brunetti, die so unglaublich perfekt und frei von jeglichen Mankos erscheint.
Man hat das Gefühl, er könnte den Fall auch ohne jegliche Mithilfe seiner Kollegen lösen. Mehr noch, sie behindern ihn teilweise gar bei seinen Ermittlungen.
Auch sein Privatleben gibt hier wenig Anhaltspunkte nach menschlichen Zügen.
Er wirkt einfach zu glatt für einen Krimi.

Dicht gefolgt von der Hauptfigur, sticht das Ende heraus. Wer, wie ich auf einen Schluss mit Pfiff gehofft hat, was angesichts der Inputs auch nicht ganz abwegig zu sein scheint, wird leider enttäuscht. Was schlussendlich bleibt, ist ein toter Mafioso und ein Fingerzeig auf die Missstände in der italienischen Regierung und der Umgang mit der Umwelt.
Capi zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 30.05.2008
Endstation Venedig

Der zweite Krimi Roman der mehrteiligen Bandserie von Donna Leon, ist in mehrer Hinsicht untypisch für sein Genre. Zum einen spielt die Stadt, Venedig, eine ungewöhnlich grosse Rolle und zum anderen wird das Privatleben des Kommissars überaus stark dargestellt.

Das Buch beginnt vielversprechend mit einer jungen Leiche in einem der venediger Kanäle. Nach einigen Ermittlungen wird klar, dass es sich hier um einen amerikanischen Soldaten, des näher gelegenen Militärstützpunktes in Venzenca handelt.
Brunetti reist zum Stützpunkt, um seine Ermittlungen fortzuführen, was sich als schwieriger erweist, als erwartet herausstellt. Einerseits pflegte scheinbar niemand wirklich Kontakt mit dem Verstorbenen und andererseits versucht der Vizepolizeichef Patta, ihm den Fall, aufgrund der heiklen Situation zu entziehen.
Auch nach dem zweiten Opfer, der Vorgesetzten des Toten, kommt nicht wirklich Schwung in das Getriebe. Zu abschweifend und langatmig beschreibt Donna Leon den Fall.
Auch der Fund des Giftmülls ändert das nicht wirklich. Es wird zwar immer wieder verheissungsvolle Anreize gemacht, zum Beispiel als sich herausstellte, dass der Fall Viscaldi und die Soldatenmorde miteinander verknüpft waren, diese dadurch entstandene Spannung zerfällt Dank der überzogenen Familienszenen und den, im wesentlichen, nichtssagenden Dialogen wieder.

Trotzdem wäre das Buch sicherlich ein guter Krimi geworden, wäre da nicht die Hauptfigur, Brunetti, die so unglaublich perfekt und frei von jeglichen Mankos erscheint.
Man hat das Gefühl, er könnte den Fall auch ohne jegliche Mithilfe seiner Kollegen lösen. Mehr noch, sie behindern ihn teilweise gar bei seinen Ermittlungen.
Auch sein Privatleben gibt hier wenig Anhaltspunkte nach menschlichen Zügen.
Er wirkt einfach zu glatt für einen Krimi.

Dicht gefolgt von der Hauptfigur, sticht das Ende heraus. Wer, wie ich auf einen Schluss mit Pfiff gehofft hat, was angesichts der Inputs auch nicht ganz abwegig zu sein scheint, wird leider enttäuscht. Was schlussendlich bleibt, ist ein toter Mafioso und ein Fingerzeig auf die Missstände in der italienischen Regierung und der Umgang mit der Umwelt.
Michael zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 29.05.2008
Ich habe das Buch in relativ kurzer Zeit, genauer gesagt einer Woche, gelesen. Dabei war es mir möglich den Zusammenhang besonders gut festzuhalten. Schon auf den ersten paar Seiten geschieht ein Mord. Darauf folgt die Ermittlung/Aufklärung, welche jedoch mit zwei weiteren Morden vermischt wird. Schlussendlich führen die aneinandergereihten Elemente zu einem Ende, welches man vorausahnen konnte. Gemäss Theorie müsste man dieses Buch für einen Kriminalroman halten, wobei auch Elemente eines Detektivromans vorhanden sind. Der Kommissar Guido Brunetti ist zweifellos die Hauptfigur der Romane von Donna Leon. In diesem Buch wird er als sehr rational verfahrender Detektiv beschrieben. Er hat mit Polizisten aus Venedig, mit dem amerikanischen Militär aus Vicenza und verschiedenen Zivilisten zu tun. Das Interessante an dieser Sache ist, dass der Kommissar immer genau weiss, wie er mit den verschiedenen Personen umzugehen hat um das gewünschte Ziel zu erreichen. Ein weiterer Schlüsselpunkt ist, dass in der Geschichte mehr als eine Watsonfigur vorkommt. Vom Sergente Vianello bis hin zum Maggiore Ambrogiani wird Brunetti von allen Seiten unterstützt. Ausserdem finde ich es spannend, wie Brunetti zwischen drei verschiedenen Fällen hin- und herlavieren, Parallelen ziehen und alles unter einen Hut bringen kann. Auf der einen Seite zeigt der Roman das Verfahren der venezianischen Polizei in verschiedenen Mordfällen. Auf der anderen Seite ist es spannend, interessant und zugleich erschreckend, wie sich das amerikanische Militär bzw. deren Regierung im Ausland verhält. Es wird sehr eindrücklich beschrieben, wie es den in Vicenza stationierten Amerikanern möglich ist durch enormen Einsatz von Kapital den „American way of life“ auch in Italien weiterzuleben. Um bei diesem Punkt zu bleiben, es wird sehr schön aufgezeigt, wie wenig sich die Amerikaner um die Natur/Umwelt in anderen Ländern scheren. Der ganze chemische Abfall von militärischen Stützpunkten in ganz Europa wird in Italien, am Lago di Barcis auf einer illegalen Mülldeponie gelagert. Meiner Meinung nach ist dieser Roman eine gute Mischung aus polizeilicher und militärischer Mordermittlung, Umweltschutz sowie aber auch Familienleben. Drei sehr verschiedene Aspekte welche in diesem Buch angenehm zusammenspielen. Das Familienleben von Brunetti scheint perfekt zu sein. Sein Sohn Raffaele und seine Tochter Chiara sind gerade im Teenageralter. Sie machen keine Probleme oder Sorgen. Einfach gesagt werden sie in der Geschichte angesprochen obwohl sie keinen wirklichen Einfluss auf die Handlungen im Buch haben. Seine Frau Paola stellt jedoch eine sehr wichtige Person in diesem Roman dar. Sie hat stets ein offenes Ohr für die alltäglichen und beruflichen Probleme von Brunetti. Man könnte schon fast sagen, dass sie einen wesentlichen Teil dazu beiträgt, dass er überhaupt in der Lage ist, seine Mordfälle zu lösen. Ich persönlich sehe das als einen negativen Punkt, weil meiner Meinung nach kein Polizist intime und vertrauliche Details aus einem Mordfall seinen Familienangehörigen weitererzählt. Schlussendlich möchte ich jedoch erwähnen, dass mir persönlich dieses Buch sehr gut gefallen hat obwohl ich kein grosser Leser bin. Es wird immer wieder von neuem eine Spannung aufgebaut und stellt somit eine Art Berg und Talfahrt dar. Ich komme zum Schluss, dass Donna Leon mit dieser reichhaltigen Lektüre eine schöne Beschreibung der Geschehnisse in Venedig und deren Umgebung erschaffen hat.
Patrick zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 28.05.2008
Endstation Venedig ist der erste Krimi, den ich von Donna Leon gelesen habe. Gesamthaft gesehen wird die Geschichte gut erzählt und ist mit einigen Ausnahmen flüssig zu lesen. Doch meiner Meinung nach mangelt es der Geschichte an konstanter Spannung. Das erste Kapitel verspricht einiges an Spannung, die in den folgenden Kapiteln jedoch nur noch spärlich weitergeführt wird. Die Handlungen verlaufen danach eher schleppend und es gibt auch einige Nebenschauplätze, die aus meiner Sicht nicht relevant wären für eine Kriminal-Geschichte. Irgendwie fehlen einfach die Konflikte in den Handlungen.
In diesem Band bekommt man einen guten Einblick in das italienische Lebensgefühl, die sympathisch erscheinende Person Brunetti und seine Familie. Letzteres geschieht jedoch zu Lasten der anderen Charakterbeschreibungen, die sehr flach ausfallen. Sie wollen nicht so recht lebendig wirken. Die Beschreibung von Venedig fällt da jedoch sehr lebhaft aus. Man kann sich Venedig schon fascht bildlich vorstellen.
Imanuel zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 14.05.2007
Dieses Buch beschreibt denn Zustand in der Armee denke ich recht gut.Auch die Meinung die von Donna Leon in diesem Kriminalroman zuhöhren ist, ist recht interesant und Commissario Brunettie ist,wie immer toll!jedoch finde ich dieses Buch als Kriminalroman schlecht und absolut frustrierend vorallem das Endeist mies.Dieses Buch lässt nach dem ersten extrem nach.
Sehr Enttäuschend!!!
Heino zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 11.12.2006
Ich habe vor 10 Jahren das 1. Buch „ Venezianische Finale“ und dieses erst jetzt gelesen. Dazwischen die anderen, teils in Deutsch, teils in Englisch. Ich finde, es gehört zu den besten Romanen von Donna Leon. Wer einen Einblick in die amerikanische Armee und ihr Verhalten in einem fremden Land haben möchte, findet es so genau wie sonst nicht beschrieben. Gut finde ich auch, dass einmal einer der Bosse bestraft wird.

Heino
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Gisela Utecht zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 27.11.2006
Ich verstehe nicht, daß man dieses Buch so einer harschen Kritik unterwirft. Ich finde - und ich habe sehr viele aus unserer Bibliothek gelesen - es ist das beste bisher.
Donna Leon ist für mich eine sehr gute Kriminalschriftstellerin. Habe selten so flüssig lesen können, obwohl man genau!! lesen muss, um alle Details zu verstehen.
Brunetti ist für mich ein ausgesprochen sympatischer Kommissar.
Zum Abschluss: Donna Leon ist immer lesenswert.

Gisela
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
lachatte zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 21.05.2006
verstehe auch die negativ kritik der couch nicht so ganz.
das tolle an leon ist dass sie nicht versucht dem krimi genre zu entsprechen. sie schafft eine ganz eigene atmosphäre zwischen kritik und zärtlichkeit, zynismus und hoffnung, brunettis familienidyll ist fluchtpunkt vor einer durch und durch korrupten gesellschaft, das fragen offen bleiben und täter nicht immer ihre gerechte strafe bekommen ist realität, trotzdem bekommt meist jeder was er verdient.........
Fredi R. zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 01.05.2006
Ich kann nicht verstehen, warum Herr Kürten diesem Buch eine so negative Kritik verpasst. Erstens wirkt Brunetti sehr sympatisch und überlegt immer sorgfältig, bevor er handelt, eigentlich nicht schlecht für einen Südländer. Emotionen zeigt er auch, er weint ja, als er die Wahrheit erfährt, so souverän ist das auch wieder nicht. Und je nachdem geschehen nicht alle Morde mit Vorzeichen, der Mord an der Aerztin hat mich ganz schön überrascht, ebenso der letzte. Trotzdem ist die Auflösung etwas konfus, man muss schon konzentriert bleiben, damit man alles mitbekommt. Fazit : ein gelungenes Buch!
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V.Zuber zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 10.09.2005
Ich bin total begeistert von den Büchern von Donna Leon.
In allen Büchern hab' ich das Gefühl selbst dabei zu sein
und dadurch, dass sich erst nach und nach herrauskristallisiert wer Schuld an dem Tod des jungen Amerikaners ist , ist es sehr spannend.
Bis kurz vor dem Ende ist es nicht Gewiss,
ob Brunetti Schuldige festnehmen wird, so ist dem Leser/der Leserin Freiraum gelassen über alles sich seine eigenen Gedanken zu machen.
Aufjeden Fall weiter zu empfehlen.
Nele zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 16.08.2005
Durch den großen Erfolg des ersten Brunetti-Krimis musste der Nachfolger starken Erwahrtungen standhalten, die er nicht ganz erfüllt hat. Das ist aber ganz normal, da die Leser den gleichen Stil wie beim ersten Buch erwarten. Im übrigen finde ich ganz und gar nicht, dass es in Brunettis Familie nur Friede, Freude und Eierkuchen gibt. Allerdings muss ich als Italienerin sagen, das es doch ein wenig zu soft für eine typisch italienische Familie zugeht.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Ane zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 12.06.2005
Die schlechte Kritik von krimi-couch.de kann ich auch absolut nicht nachvollziehen.

Dieses Buch ist mein zweiter Brunetti-Fall, und ich bin begeistert!

Endlich mal eine Autorin, die sich wohltuend von den blutigen Action-Krimis abhebt, die heutzutage das Maß aller anderen Bücher zu sein scheinen.

Weiter so, Donna Leon, ich werde die Reihe auf jeden Fall komplett lesen!
Julia zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 25.05.2005
Ich finde den 2 Krimi von Donna Leon sehr gelungen, ich habe auch gar nichts anderes erwartet, bei der Qualität der anderen Bände!
Alles stimmt: Personen, Gefühle, Gedanken, Atmosphäre, Spannung- einfach genial!! Und es ist schwer, wieder auf zu hören, wenn man angefangen hat!
Lesen lohnt sich!
Florian Ernst zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 20.12.2004
Ich kann nicht verstehen, dass Herr Thomas Kürten eine solche Meinung über Donna Leon und ihre Brunetti-Bücher hat. Haben Sie nichts besseres zu tun, als diese Bücher in den Dreck zu ziehen. Schreiben Sie doch mal einen guten Krimi und tun Sie nicht so, als würden Sie etwas von Literatur verstehen
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Mateusz zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 06.06.2004
Das Buch ist in meinen Augen viel zu sehr mit Nebensächlichkeiten bestückt.Man verliert oft denn Faden und man wird nicht so richtig in das Buch gefässelt, wie man es sonst erwarten sollte von Romanen oder Krimis.Trotz alledem hat mir Persönlich das Buch gefallen.Nicht nur weil es realistisch rüber kommt sondern auch weil mir die Person Brunetti gefallen hat.
Isabella zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 12.05.2004
Ich finde das Buch sehr gut, nicht nur da ich ein begeisteter Fan von Donna Leon und Krimis bin. Ich finde das Buch ist sehr gut geschrieben und ich finde es auch spannend. Obwohl das Ende lässt zu wünschen übrig.
Vivian zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 30.12.2003
es ist ein schoenes buch. ob die umwelt verschmutzung nun nur von der boesen politischen seite kommen oder nicht ich sehe es eher als ein symbol wie wir alle mit der umwelt umgehen
Max zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 15.12.2003
Nachdem mir "Venezianisches Finale" recht gut gefallen hatte bin ich positiv auf "Endstation Venedig" zugegangen. Leider wurden meine Erwartungen enttäuscht.

Grundübel ist m.E. das was ich schon am ersten Band der Brunetti-Reihe zu kritisieren hatte, nämlich die politischen Einsprengsel. Im Gegensatz zum ersten Band wo diese nur am Rande auftauchen werden sie in "Endstation Venedig" fast zum Hauptthema. Mit zuweilen missionarischem Eifer versucht die Autorin - immer um political correctness bemüht - den Leser auf die unsäglichen Umweltverschmutzungen unseres Zeitalters hinzuweisen. Natürlich stecken dabei alle Bösen der Welt unter einer Decke - die Regierung, die Industriellen und die Mafia! Der betrogene ist der kleine Mann. Der hartarbeitende (mind. 6 Tage die Woche!) amerik. Seargent etwa, der doch mit seiner kleinen Familie einfach nur einen bescheidenen Sonntagsausflug machen wollte. Oder der sympathische Kleingauner Ruffolo, der doch immer nur treudoof auf den großen Coup gehofft hat und dann von den wahren Bösen (Regierung, Industrielle, Mafia) überrollt wird. So viel kitschige Sozialromantik verbunden mit falscher Moral (Selbstjustiz wird indirekt gerechtfertigt, Armut scheint Verbrechen zu rechtfertigen...) führt bei mir zu Reflexen im Brechzentrum.

Brunetti schließlich erscheint total unrealistisch und wie der Mann den Donna Leon sich wohl gerne geschnitzt hätte. Er entspricht höchsten moralischen Ansprüchen, weiß eigentlich immer wie er sich zu verhalten hat und ist der perfekte Ehemann und Vater! Aber so holzschnittartig sind die anderen Charaktere ja auch - entweder gut oder böse! Mischformen gibt es nicht wirklich.

Nun, all das wäre für mich mit eingem Ärger noch ertragbar gewesen. Richtig nervig ist allerdings wie der Fall konstruiert wurde. Brunetti weiß von Anfang an in welche Richtung er gehen muß, um zur Lösung des Falles zu gelangen. Der Leser erfährt nur nicht warum das so ist! Der Fall entwickelt sich demnach nicht wirklich, sondern der Leser bekommt ihn häppchenweise vorgesetzt.Für mich ziemlich unbefriedigend.

Postitiv sind die Atmosphäre des Buches und die Sprache von Donna Leon hervorzuheben. Es ließ sich ob dessen doch recht zügig lesen. Sonst hätte ich es wohl auch nicht zu Ende gebracht...
Yury zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 20.10.2003
i finde es ist eines der schwächsten Bände. Ich finde dieses ewige Auswärts etwas lähmend. Aber Geschmäcker sind verschieden.

Y
alexander zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 30.07.2003
Ich kann mich der Meinung von krimi-couch.de nur bedingt anschließen. Die ausführlich Beschreibung des Familienglücks soll wohl eher den Schock, der dann kommt verstärken. Ansonsten bin ich auch der Meinung, dass Donna Leon mehr Platz auf die Charaktere verwenden dürfte (Ich bin ein Freund dicker Bücher).

Den Schluß finde ausgesprochen gut. Mal kein klassisches Happy-End. Sondern ein Ohnmachtsgefühl. Wahrscheinlich realistischer als die meisten Krimis.

Mir hat das Buch gut gefallen. Aber: die Geschmäcker sind verschieden
Anja S. zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 11.07.2003
gut geschrieben und auch mal fast ohne happy end. Lohnt sich.
85 grad
Harold zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 09.06.2003
Ich fand das Buch noch spannend ausser der schluss fand ich etwas kompliziert für mich... Zwischendurch war es einbischen ein herumgeschwatze...
Micha zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 23.05.2003
Könnt ihr mir sagen, wie das Verhältnis von Brunetti und Ambrogiani ist?
Nasty Flash zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 06.05.2003
ich finde Leon beschreibt die dinge , die die einzelnen personen verrichten zu genau (ca50 sätze für das essen von 2 birnen)...
ich weiss nicht ob diese buch die erwartungen eines krimileser vollkommen erfüllt!

mfg
Nasty
Boris Milovanov zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 08.04.2003
Ich habe das Buch erst begonnen zu lesen und finde es bis jetzt sehr interessant.
Donna Leon versteht was von ihrem Werk und ich werde bestimmt noch einige Bücher von ihr lese.
jackson zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 17.02.2003
also ich meine es ist ein sehr guter krimmi nur die perfectivität von brunetti ist ein bisschen unrealistisch,
Lommerzheim zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 31.01.2003
Für mich ist „Endstation Venedig“ der beste Krimi der Brunetti-Reihe. Hier stimmt alles: Spannung, Atmosphäre, Personenbeschreibungen usw. Lediglich die Aufklärung ist etwas zu sehr der Phantasie des lesers überlassen.
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