Die dunkle Stunde der Serenissima von Donna Leon

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2002 unter dem Titel Wilful Behaviour, deutsche Ausgabe erstmals 2003 bei Diogenes.
Ort & Zeit der Handlung: Italien / Venedig, 1990 - 2009.
Folge 11 der Guido-Brunetti-Serie.

  • London: Heinemann, 2002 unter dem Titel Wilful Behaviour. 295 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2003. Übersetzt von Christa E. Seibicke. ISBN: 3-257-06343-1. 374 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2004. Übersetzt von Christa E. Seibicke. 373 Seiten.
  • [Hörbuch] Schwäbisch Hall: Steinbach, 2003. Gesprochen von Christoph Lindert. 8 CDs.

'Die dunkle Stunde der Serenissima' ist erschienen als Hardcover Hörbuch

In Kürze:

Gerade hat Paola Brunetti ihre Vorlesung zum Ehrbegriff bei Edith Wharton beendet, da kommt eine ihrer Studentinnen, die junge Claudia Leonardo, mit einer Frage zu ihr: Ein dunkler Fleck in der Vergangenheit ihrer Familie läßt ihr keine Ruhe. Ihr Großvater wurde vor Jahren ehrenrühriger Geschäfte beschuldigt. Was könne man tun, um seinen Ruf wiederherzustellen? Paolas Mann kenne sich doch mit den Gesetzen aus. Noch bevor der Commissario und Paola herausbekommen haben, was hinter den Nöten des Mädchens steckt, ist Claudia tot. Verborgene Schatzkammern, Sammler, Agenten und üble Machenschaften: Brunettis Nachforschungen führen zurück in den Krieg, eine Zeit, über die auch sein eigener Vater und sein Schwiegervater, Conte Orazio, nie viele Worte verloren haben. Kollaboration und Schiebereien, edle Kunst und Spekulanten, die sich an ihr bereichern: In der dunklen Stunde der Serenissima sind jene am Werk, für die Schönheit käuflich ist. Spannend, atmosphärisch und bedrohlich: Commissario Brunetti nimmt es mit gefährlichen Gegnern auf, und die Schatten der Vergangenheit sind länger als er ahnt …

Das meint Krimi-Couch.de: »Donna Leon verliert das Ziel aus den Augen« 68°

Krimi-Rezension von Peter Kümmel

Der elfte Fall für Commissario Brunetti beginnt mit etwas, dessen Fehlen ich im zehnten Fall noch kritisiert hatte; nämlich mit einem dieser Wortgefechte von Guido Brunetti und dessen Gattin Paola, von Brunetti liebevoll »Kaffeepredigt« genannt. Nach diesem Frühstück geht das Ehepaar wie gewohnt zur Arbeit. Paola zur Universität, wo sie als Dozentin für englische Literatur tätig ist, und Guido zur Questura in Venedig, wo er seinen Dienst als Polizeibeamter versieht.

Zufälligerweise werden an diesem Tag beide im Dienst privat um Hilfe gebeten. Guido von einem alten Schulfreund, einem Geschäftsmann, der einen Laden gekauft hat und ihn umbauen will. Nachdem er 7 Monate auf die Genehmigung gewartet hat, wird ihm klar, dass er ohne ein saftiges Schmiergeld bei den Behörden noch jahrelang warten kann. Womit wir wieder bei einem der Lieblingsthemen der Brunetti-Reihe wären: Korruption in italienischen Amtsstuben. Brunetti kann dem Freund jedoch weder helfen noch ihm einen guten Rat geben.

Paola wird von der Studentin Claudia Leonardo um Hilfe gebeten. Die junge Frau ist allerdings sehr spärlich mit ihren Informationen. Ihr Großvater Luca Guzzardi wurde im Krieg angeklagt und stand vor Gericht. Dort wurde er für unzurechnungsfähig erklärt und in das damalige Irrenhaus eingewiesen, wo er starb. Nun legt die Frau, mit der ihr Großvater im Krieg zusammenlebte und die für Claudia wie eine Großmutter ist, sehr viel Wert darauf, dass dessen Ruf wieder reingewaschen wird. So bittet Claudia ihre Dozentin, ihren Mann zu fragen, welche Möglichkeiten da bestehen, da eine Auskunft bei einem Anwalt ihr zu teuer ist. Doch Brunetti kann der Studentin nicht helfen, solange er nicht mal weiß, welches Vergehens sich ihr Großvater schuldig gemacht hat.

Nachdem Claudia Leonardo den Commissario in dessen Dienstzimmer aufgesucht hat, ist dieser zwar fasziniert von der jungen Studentin, da sie mit ihren Ansichten über die italienische Geschichte mit ihm absolut auf der gleichen Wellenlänge liegt, doch viel schlauer als zuvor ist er auch nicht. Von Neugier gepackt, zieht er Erkundigungen bei dem Maler Lele, einem Freund seines Vaters, sowie bei seinem Schwiegervater Conte Orazio Falier, der jeden kennt, ein. So erfährt er, dass Claudias Großvater nach allgemeiner Ansicht kein allzu liebenswerter Zeitgenosse gewesen sein muß und während des Krieges nicht ganz rechtmäßig in den Besitz von wertvollen Kunstgegenständen gekommen ist. Und ehe es sich Brunetti versieht, muß er sich auch dienstlich mit den Geschehnissen der Vergangenheit befassen, denn Claudia Leonardo wird in ihrer Wohnung erstochen aufgefunden.

Donna Leon versetzt ihre Leser sogleich in die Vergangenheit. Denn Commissario Brunetti weiß sofort, dass Claudia keinem Einbrecher zum Opfer gefallen ist, sondern daß er nur über ihren Großvater an die Lösung des Falles gelangt. So hat er es bei den Zeugen, die er befragt, meist mit Personen zu tun, die bereits jenseits von Gut und Böse sind. So stösst er auf einen bekannten Notar, der mehr weiß, als er zugibt, der aber auf Alterssenilität macht und Brunetti keine Chance lässt. Auch die »Großmutter« ist alles andere als hilfsbereit und so fühlt man sich schon fast wieder an Brunettis letzten Fall erinnert, wo verstockte Zeugen die Handlung des Romans gänzlich zum Stillstand brachte. Doch ganz so langweilig wirds nicht. Nur erinnert man sich lange Zeit gar nicht mehr daran, dass Brunetti einen Mord zu untersuchen hat, denn Donna Leon verliert das eigentliche Ziel eines Kriminalromans aus den Augen, nämlich ein Verbrechen aufzuklären. Das Geschehen konzentriert sich fast vollständig auf die Vergangenheit. Zeugenbefragungen zum aktuellen Mordfall sind auf ein Minimum reduziert und von polizeilichen Ermittlungen ist kaum etwas zu spüren. Die Autorin bringt keine Verdächtigen ins Spiel und legt keine Fährten aus. Mit realistischer Polizeiarbeit hat das alles recht wenig zu tun.

Doch dies ist alles verzeihbar, solange man spannende Unterhaltung vorgesetzt bekommt. Diese Intention läuft zwar sehr zäh an, doch so nach und nach kommt etwas Licht in das Dunkel und so einige Fäden aus der Vergangenheit lassen sich mit der Gegenwart verknüpfen.

So bleibt es wie meist bei Donna Leon, dass das Drumherum spannender und unterhaltsamer ist als der eigentliche Fall. Brunettis Familienleben, die alltäglichen Situationen und die Diskussionen mit Frau und Kindern sind dieses Mal wieder spritzig wie früher. Conte Orazio, Paolas Vater, der bisher meist über den Dingen stehende weise alte Mann, bekommt durch ein paar alte Geschichten aus dem Krieg endlich einmal etwas mehr menschliche Wärme eingehaucht. Dafür muß Signorina Elletra nach ihrer Hauptrolle im vergangenen Fall dieses Mal etwas zurückstehen. Brunettis engster Mitarbeiter Vianello trägt nach seiner längst überfälligen Beförderung nun Zivil und wäre nun auch mal reif für eine etwas tragendere Rolle.

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Taliesin zu »Donna Leon: Die dunkle Stunde der Serenissima« 11.05.2013
Ich würde den deutschen Lesern und Leserinnen empfehlen, die englisch-sprachigen Versionen der Romane zu lesen. dann begreift man den humorvollen Stil (Jane Austens Einfluss ist unverkennbar!) viel besser. Obwohl ich die deutschen Verfilmungen gerne immer wieder anschaue (die Figuren waren und sind sehr gut besetzt), geht nichts über das Lesen der Romane im Original. Ansonsten stimme ich den Herrn Angrick und Fredi R. voll zu
Mike Starfield zu »Donna Leon: Die dunkle Stunde der Serenissima« 26.03.2012
Nun - ich habe den Film gesehen und war doch enttäuscht. Venedig ist zwar in wunderschönen Bildern eingefangen, nur die Handlung war doch sehr seicht und irgendwie war das alles nicht sehr spannend erzählt. Ich fand die Charaktere auch etwas überzeichnet und wenig glaubhaft. Das Feng Shui-Geplänkel hat ziemlich genervt. Aber vielleicht bin ich einfach zu sehr den Plots einer Patricia Cornwell verfallen...
Patrick Zündel zu »Donna Leon: Die dunkle Stunde der Serenissima« 09.07.2008
Die junge Studentin Claudia Leonardo weiß keinen Rat und bittet ihre Professorin Paola Brunetti, ihr ein Gespräch mit ihrem Mann zu vermitteln. Dem Commissario erzählt sie eine merkwürdige Geschichte über Luca Guzzardi, ihren Großvater, der im Zweiten Weltkrieg des Kunstdiebstahls beschuldigt wurde. Anstatt dass man ihn ins Gefängnis steckte, verfrachtete man ihn ins Irrenhaus San Servolo, wo er auch starb. Jetzt in der Gegenwart versucht seine damalige Lebensgefährtin, die für Claudia wie eine Großmutter ist, seine Ehre wiederherzustellen, wobei ihre Ansichten keineswegs gutbürgerlich, sondern nach wie vor faschistisch angehaucht sind. Brunetti versucht mehr über Guzzardi herauszufinden, doch bevor es zu einem weiteren Gespräch mit Claudia kommt, wird diese erstochen in ihrer Wohnung aufgefunden. Sofort beginnt Brunetti mit seinen Ermittlungen, und stößt dabei auf die alte Großmutter und auf den verschlagenen Notar Filipetto, der auf Senilität macht, um einem näheren Gespräch über Claudia zu entgehen. Weitere Spuren führen Brunetti in die Biblioteca della Patria, einem eliteren Buchclubverein "ewig gestriger", so Paola, deren Leiter Maxwell Ford mehr weiß, als er zugibt.
Neben der Jagd auf den Mörder Claudias entwickelt sich das Buch zu einem Katz- und Mausspiel, in dem es auch um verschwundene und wieder auftauchende Bilder geht. Am Schluss offenbart sich der Mörder und präsentiert dem Leser eine Überraschung, mit der keiner gerechnet hat.
Mit Donna Leon fängt man wesentlich mehr an als beispielsweise mit Agatha Christie, deren Bücher um Poirot immer das gleiche und wiederkehrende Muster haben und nach dem vierten oder fünften Buch langweilig werden. Warum diese Frau als Queen of Crime bezeichnet wird ist mir schleierhaft. Donna Leon verdient einen höheren Rang, da ihre Bücher tiefgehender sind, wie auch dieses. Es ist empfehlenswert und kann locker mit seinen Vorgängern mithalten.
Jasmin + Victoria zu »Donna Leon: Die dunkle Stunde der Serenissima« 28.05.2008
Donna Leon
Die dunkle Stunde der Serenissima

Schon von der ersten Seite des elften Bandes der Donna Leon Reihe fesselt der Schreibstil der Autorin den Leser. Ihre direkte und unkomplizierte Schreibweise verleiht der Geschichte einen spannenden Touch. Durch ihre spezielle Art, gelingt es Donna Leon, die Geschichte geheimnisvoll und spannend zu halten. Dazu verhilft der Schriftstellerin ihr direkter und unkonventioneller Schreibstil. Donna Leon schafft es, den Leser bis zum Ende der Geschichte zu fesseln. Es gibt nur vereinzelte unspannende Momenten fällt es dem Leser schwer, an der Geschichte dranzubleiben. Im Grossen und Ganzen ist es eine der spannendsten Fälle Brunettis, besonders angesichts der Tatsache, dass man sich bis zum Schluss nicht vorstellen kann, wer der Täter sein könnte.
Fredi R. zu »Donna Leon: Die dunkle Stunde der Serenissima« 21.12.2006
Stimmt schon, dass Donna Leon nicht gerade viele Fährten auslegt, das macht aber das Buch noch lange nicht so schlecht, wie es die hier oben geschriebene Kritik behauptet. Ein guter Krimi musst nicht zwingend nach dem klassischen "Whodunit"-Schema geschrieben werden (wer diese Art bevorzugt, sollte mal bei Agatha Christie vorbeischauen, sie schafft das meisterhaft), Polizeiermittlungen sind in der Regel mühsame Recherchen, und keine Jagd nach Indizien (wenn schon, machen das die Laboranten). Wenig spannend aber durchaus interessant, bietet mal Abwechslung.
Jedenfalls hoffe ich, dass Leon nicht den Fehler begangen hat, eine Paarung Brunetti-Vianello zu schaffen wie Conan Doyle mit Holmes-Watson oder Agatha Christie mit Poirot-Hastings, solche Paarungen werden zu oft nach dem gleichen Muster (schlecht) kopiert.
PS : Herr Kümmel, haben Sie etwa Probleme mit Ihrer Tastatur? Mal schreiben Sie Claudia Leonaro, mal Leonardi und dann Lombardi...
Michael Angrick zu »Donna Leon: Die dunkle Stunde der Serenissima« 16.12.2006
Der bisher beste Roman der Donna Leon
Der elfte Fall des Commisario Brunetti. Ich habe auch diesen Roman wieder in seiner Originalversion, also in Englisch gelesen. Ich weiß daher nicht, was aus dem Titel „Wilful Behaviour“ werden wird. Mit dem gekennzeichneten Verhalten ist eine der Hauptfiguren dieses Romans charakterisiert. Brunetti ermittelt in der gewohnten ruhigen, zurückhaltenden Art. Seine, nein eigentlich die Sekretärin seines Chefs, wird immer wichtiger für die Sammlung der Informationen. Die Gespräche mit seiner Frau immer tiefsinniger.
Dieses Mal setzt sich Donna Leon mit der faschistischen Vergangenheit der Italiener auseinander. Es geht um Kunstgegenstände, die damals allzu leicht den Besitzer wechselten. Es geht also um Geld, es geht aber auch um Liebe. Die großen Motive eines jeden Kriminalromans. Leon hat einen Ton getroffen, einen Hintergrund, ein Szenario. Man ist mit der Familie bekannt, mit den Personen vertraut, man bewegt sich unter Menschen, die einem sehr genau vertraut sind und das macht die Lektüre so angenehm. Es reichen manchmal Andeutungen, man versteht die Autorin, wie man einen langjährigen Partner versteht.
Ein sehr gelungener Kriminalroman und ein wenig mehr. Ich wiederhole mich nicht: Siehe Überschrift!
M.Stankewitz zu »Donna Leon: Die dunkle Stunde der Serenissima« 03.01.2006
Nach der Lektüre ist mein Bedarf an Donna Leon gedeckt.
Auf den ersten 60-70 Seiten wird eine gewisse Spannung aufgebaut und der Fall scheint interessant zu werden. Danach breitet sich aber Langeweile aus durch langatmige, durch ständige Wiederholung ermüdende Vergangenheitsbewältigung,die der Sache nicht gerecht werden kann. Die Vergangenheit von Brunettis Schwiegervater als Partisan ist ebenso oberflächlich wie peinlich abgehandelt. Fräulein Eletra mutiert im übrigen zur SUPERMEGA-AUSKUNFTEI- sehr unglaubwürdig.
Zuletzt läuft alles auf eine simple Eifersuchtstat hinaus: Hässliche Alte ermordet schöne Jungfrau !
Oh mein Gott...wie langweilig und traurig..Brunetti ist reif für den Ruhestand
1 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Ulrich zu »Donna Leon: Die dunkle Stunde der Serenissima« 04.09.2005
wieder eins der spannenden donna leon Bücher. Sie wurden kongenial in deutschland verfilmt und lasssen einen das geschehen auch bei neuen folgen deutlich vor Augen führen. Für mich: die beste krimiautorin zur zeit
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Kleist zu »Donna Leon: Die dunkle Stunde der Serenissima« 06.04.2005
Das Buch ist leider stellenweise etwas langweilig, was ich von den anderen Folgen nicht so kenne.
Ich hoffe das es in der nächsten Folge besser wird. Ich habe bis jetzt alle Bücher der Brunetti Reihe gelesen.
Toni Blaeser zu »Donna Leon: Die dunkle Stunde der Serenissima« 21.12.2004
Auch ich gehöre eigentlich zur Fangemeinde vom ersten Buch an. Nachdem im "Gesetz der Lagune" aber der absolute Tiefpunkt erreicht war, jetzt eine kleine Hoffnung gebende Besserung. Dieser Eindruck wird aber leider wieder von der schlechten, mitunter sprachlich miserablen Übersetzung getrübt.
Engel zu »Donna Leon: Die dunkle Stunde der Serenissima« 18.12.2004
Ich habe mich so sehr auf den elften Teil gefreut. Es war nicht schlecht aber es gibt bessere Bücher von Donna Leon. Die Handlung ist sehr langgezogen. Ich hoffe das der nächste Teil wieder spanndender wird.
Theodora zu »Donna Leon: Die dunkle Stunde der Serenissima« 24.11.2004
Enttäuschend. Fand ich es im letzten Band noch spannend und interessant, viel mehr über Signorina Elettra zu erfahren hatte ich natürlich die Hoffnung, dass zu den Vorfällen in der Lagune in diesem Band Stellung genommen wird (z.B Elettra verliert ihre halbe Haarpracht bei dem Kampf, wie sieht sie jetzt aus, wie hat sie die Ereignisse rund um ihrer Urlaubsaffäre verkraftet?)

Mit nicht einem Satz wird Brunettis und Elettras Erlebnis erwähnt, rekapituliert oder fortgesetzt. Man erwartet, dass die beiden sich vielleicht einander in Freundschaft annähern, aber das Leben in der Questura geht einfach seinen gewohnten Gang.

Überhaupt fällt mir auf, das die Entwicklung der Charaktäre mitlerweile sehr nachgelassen hat.

Dennoch lese ich die Romane immer noch gerne, ich mags zwischendurch anspruchslos!! :-)
Christian Dworak zu »Donna Leon: Die dunkle Stunde der Serenissima« 15.09.2004
Bin von dem Buch enttäuscht, denke aber, dass die sehr schwache deutsche Übersetzung hauptsächlich daran Schuld war. Das Buch wurde durch häufig wiederkehrende Satzstellungen und leere Floskeln langweilig und schwer lesbar.
Andrea aus Köln zu »Donna Leon: Die dunkle Stunde der Serenissima« 17.06.2004
Als ich den ersten Fall von Donna Leon gelesen hatte,war ich hin und weg.Krimis muessen doch nicht immer mit viel Blut angereichert sein.Die Gespräche zwischen guido und paula sind das was Donna Leons Bücher ausmacht.Mein letzter Fall war Das Gesetz der Lagune.Nach den Kritiken der darauffolgenden Fälle bin ich sehr unentschlossen .So unterschiedlich,unglaublich.Von Fad bis wahnsinnig spannend.Ich denke ich bleibe Ihr treu.Denn wie gesagt Krimis müssen nicht unbedingt mit Blut getränkt sein.Ich liebe ihr Art zu schreiben.Basta!!!!!
Petra zu »Donna Leon: Die dunkle Stunde der Serenissima« 02.06.2004
Also, auch wenn mir ein wenig das Auslegen falscher Fährten gefehlt hat,
fand ich diesen Fall wieder wesentlich gelungener als "Das Gesetz der Lagune".
Helge Brücher zu »Donna Leon: Die dunkle Stunde der Serenissima« 11.01.2004
...unglaublich...grandios...mir fällt im Moment, wenige Augenblicke nach dem Zuklappen der letzten Seite noch nichts anderes ein. Das fesselndste, und im gewissen Sinne aufwühlendste, was ich im letzten Jahr gelesen habe. Trotz aller anderen Leon's, Makell's, Edwardson's und Nesser's. Ich kann mir nichts anderes vorstellen, als daß ich vom nächsten Leon enttäuscht sein werde, weil die Messlatte jetzt sehr hoch liegt.
Alle Hochachtung auch vor der Übersetzung ins Deutsche. Da ist jemand mit mit echtem Charisma am Werk gewesen!
Vivian zu »Donna Leon: Die dunkle Stunde der Serenissima« 30.12.2003
ich finde das buch durchaus interessant und nicht alles ist so "vorhersehbar" wenn man natuerlich Donna leons stil nicht mag der sich mir sicherheit ueber die zeit aendert kannman uch mit ihren Buechern nichts anfangen
Michèle zu »Donna Leon: Die dunkle Stunde der Serenissima« 07.11.2003
Ich trau mich dagegenzuhalten, dass Donna Leon zu den wenigen Schriftstellern gehört, die literarisch eine Gratwanderung zwischen Spannung, Humor und Kultur geht und all die, in hochwertiger Form. Ich hatte viel Spaß beim Lesen und in jeder Phase blieb meine Neugierde erhalten, wo die Morde uns hinführen. Meine Bewertung also: Sehr gut! :-)
Yury zu »Donna Leon: Die dunkle Stunde der Serenissima« 02.11.2003
Das buch ist eindeutig nicht empfehlbar. Davon abgesehen, dass Brunetti einfach nichts Neues mehr bieten kann ist die Storyline ansich schlecht ausgearbeitet und Leons alte Vorliebe, der Liebe zum Detail, verblasst immer mehr. Mir gefiel schon der zehnte nicht aber vielleicht kommt ja wieder alles ins "Lot"
Jutta Tsch. zu »Donna Leon: Die dunkle Stunde der Serenissima« 02.08.2003
Ich bin auch der Meinung, daß Brunetti nichts mehr neues bieten kann.
mke zu »Donna Leon: Die dunkle Stunde der Serenissima« 29.07.2003
als langjähriges mitglied der fängemeinde bin ich wirklich vom neuen buch enttäuscht.
die charaktere sind nicht mehr ausgearbeitet, schal und langweilig. zwei dialoge erinnern mich stark an den fall 10 - oder sind sie gar ganz ident?
Eva zu »Donna Leon: Die dunkle Stunde der Serenissima« 28.07.2003
Ich mag auch keine blutgeilen Krimis, ganz im Gegenteil, aber bei diesem Buch fehlt einfach alles, ein Krimi sozusagen wie man ihn nicht schreiben sollte mit schwachem Plot, Charaktere so flach wie die Poebene, staubtrocken - vom Handlungsort mal abgesehen - und mit vorhersehbarem Ende und Mörder.
Stefan Hosa zu »Donna Leon: Die dunkle Stunde der Serenissima« 28.07.2003
Also ich bin sehr begeistert von dem neuen Donna Leon. Sie versteht es einfach nicht nur einen einfachen Krimi zu schreiben, sondern viele Details in das Blickfeld zu setzen. Bei manchen Beurteilungen des buches habe ich einfach das gefühl, ein guter krimi ist es dann, wenn viel Blut fließt, und das wird man bei Leon vergeblich suchen. Hier ist interessante und hochwertige Literatur mit einem sehr detailiertem Handlungsgerüst zu einem Krimi verwoben worden, und ich finde das Buch wirklich begeisternd !
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Eva zu »Donna Leon: Die dunkle Stunde der Serenissima« 28.07.2003
Das Buch ist zum Gähnen! Wie kommt es, dass das Buch in den Bestsellerlisten ist. Raus damit!
trinity zu »Donna Leon: Die dunkle Stunde der Serenissima« 18.06.2003
also ich finde den neuen donna leon wieder klasse .die letzten zwei wahren ja nicht so gut. ich wollte ihr noch eine chance geben die hat sie auch genützt . endlich mal wieder ein guter brunetti. schau ma mal wie der nächste wird.
Christian zu »Donna Leon: Die dunkle Stunde der Serenissima« 18.06.2003
Donna Leon war immer langweilig abgesehen vielleicht vom ersten Buch
und ihr aktuelles Buch ist nicht einmal mehr ärgerlich sondern einfach nur
leer nichtssagend und völlig bedeutungslos ...... Schade eigentlich um die gute Grundidee........
Sibylle zu »Donna Leon: Die dunkle Stunde der Serenissima« 03.06.2003
Ich fand den neuen Brunetti-Fall mal wieder richtig klasse.
es stimmt, die letzten drei Fälle waren nicht so toll. Aber der
11.Fall hat es in sich . Spannend und bis zum Schluss überlegt
man, wer der Mörder ist. Ich bin am überlegen, ob ich ihn nicht gleich nochmal lesen soll. Das ist seit langem wieder mal ein
Donna Leon Buch, dass mich Tage danach noch beschäftigt.

Philipp Grella zu »Donna Leon: Die dunkle Stunde der Serenissima« 23.04.2003
Donna Leon sollte sich mehr Zeit nehmen die Romane zu schreiben oder vielleicht eine neue Reihe beginnen. Brunetti ist eindeutig ausgelutscht als Thema. Die ersten drei Bücher waren erste sahne, aber die folgenden wurden immer schwächer und dieser hier ist ganz mies. Langweilig, blöde Handlung, ohne Spannung - interesse oder gar spannung kam nicht auf!
Ihr Kommentar zu Die dunkle Stunde der Serenissima

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