Beweise, daß es böse ist von Donna Leon

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2004 unter dem Titel Doctored Evidence, deutsche Ausgabe erstmals 2005 bei Diogenes.
Ort & Zeit der Handlung: Italien / Venedig, 1990 - 2009.
Folge 13 der Guido-Brunetti-Serie.

  • London: Heinemann, 2004 unter dem Titel Doctored Evidence. ISBN: 0434010669. 245 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2005. Übersetzt von Christa E. Seibicke. ISBN: 3-257-06474-8. 336 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2006. Übersetzt von Christa E. Seibicke. ISBN: 978-3-257-23581-4. 327 Seiten.
  • [Hörbuch] Schwäbisch Hall: Steinbach, 2005. Gesprochen von Christoph Lindert. ISBN: 3886987590. 7 CDs.

'Beweise, daß es böse ist' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Als die ebenso reiche wie ruppige Maria Grazia Battestini brutal ermordet in ihrer Wohnung aufgefunden wird, gibt es keine Freunde, keine Familie, die um sie trauern. Schnell fällt der Verdacht auf die Haushälterin, die untergetaucht ist. Als jene nach Rumänien zurückkehren will, wird sie aufgegriffen und gerät auf der Flucht unter den Zug. Sie hatte eine große Summe Geldes bei sich sowie gefälschte Papiere – und damit ist der Fall für Tenente Scarpa erledigt, der Brunetti während dessen Urlaub vertritt. Auch der Vorgesetzte Patta ist erfreut, dass der Fall so schnell zu den Akten wandert. Nicht so Brunetti. Aus Irland zurückgekehrt, sucht er unbeirrt nach dem wahren Schuldigen. Doch wie er die Indizien auch zusammenpuzzelt, es will sich kein rechtes Bild ergeben. Bis Paola ihn an die Bibel und die sieben Todsünden erinnert, die heute beinahe in Vergessenheit geraten sind. Im Verein mit Vianello und Elettra spürt er jenseits aller vorschnellen Urteile die verborgenen Motive auf, die zum Tod der alten Dame geführt haben.

Ihre Meinung zu »Donna Leon: Beweise, daß es böse ist«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

pele zu »Donna Leon: Beweise, daß es böse ist« 03.05.2014
Ein bisschen Sozialkritik, ein bisschen Lagunenstadt-Atmosphäre, ein paar trefflich beschriebene schrullige, geldgierige Alte, eine unübertrefflich harmonische Commissario-Familie, die vertrauten sympathischen und weniger sympatihschen Vorgesetzten und Untergebenen, und das war's.
Ja, die Romane der "jungen" Donna Leon waren wirklich mehr "all italianità", auch wenn sie nie in dieser Sprache erschienen sind...
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
lisa zu »Donna Leon: Beweise, daß es böse ist« 14.01.2013
Die Geschichten sind wie ein warmes Schaumbad. Man kann darin eintauchen und sich daran erfreuen.
Am besten ,man liest die Büchlein in der Originalsprache, dann hat man auch etwas exta Sinnvolles getan.

Einfache Freude im Alltag!

Wenn man jetzt die ersten Romane liest hat man auch ein Stück Gesellschaftsgeschichte miterlebt.

Ein ähnlicher Autor ist Dick Francis. Man kennt den Geschichtsaufbau, kann aber immer einen anderen Blickwinkel zum Pferderennsport einnehmen.
Die englische Originalsprache ist einfach und nett und oft sehr humorvoll.
michael zu »Donna Leon: Beweise, daß es böse ist« 14.01.2013
donna leon lesen ist wie ein sonntagsbesuch bei mamma: immer das gleiche essen, immer die gleichen gesprächsthemen, und nach zwei stunden steht man auf und geht mit einem gefühl der leere heim.

ja, natürlich sind die bücher nett zu lesen. wir lieben alle unseren brunetti und seine familie, ganz abgesehen von elletra und vianello. wir stöhnen über patta und scarpa, belächeln alvise und die italienischen verhältnisse. aber das tun wir seit etlichen jahren, und schön langsam wird es fad.

ich kenne kaum eine autorin, die so hartnäckig an einem einmal eingeschlagenen weg festhält und nicht bereit ist, mal was neues zu bringen. auch deshalb sind die bücher von donna leon ein sinnbild für die verknöcherten verhältnisse in italien.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Mary-on zu »Donna Leon: Beweise, daß es böse ist« 28.08.2007
Schließe mich meinen zwei Vorschreibern an! Das nächste Buch werde ich zwar wieder lesen, aber nach allem was ich gehört hab, soll es ja nicht besser werden, im Gegenteil... Wir werden sehen!
Christiane zu »Donna Leon: Beweise, daß es böse ist« 18.03.2007
ich muss mich der Meinung von A-bella anschliessen. Ein bisschen ist die Luft raus. Aber man hängt an den Charekteren. Vielleicht kommt ja mal wieder mehr Spannung auf.
A-bella zu »Donna Leon: Beweise, daß es böse ist« 29.10.2006
Ich finde die Romane von Donna Leon schon seit längerem nicht mehr sp spannend. Trotzdem werde ich ihre Bücher immer wieder kaufen und lesen, weil mir die Personen einfach so ans Herz gewachsen sind. Die Familie Brunetti und die anderen Komissar und Elettra...alle mag ich und deswegen will ich wissen, was die so machen. Auch dieser Roman hat wieder eine nette Handlung und an sich ist es ein netter Fall. Nicht mehr und nicht weniger.
1 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Meli zu »Donna Leon: Beweise, daß es böse ist« 22.04.2006
Von diesem Buch war ich etwas enttäuscht. Ein eingeschworenes Ermittlerteam, die schöne Stadt, der sympathische Brunetti mitsamt seiner Familie - dies alles kommt sehr sympathisch rüber und sehr gut kann man sich hineinversetzen in die Stadt und in die Ansichten ihrer Bewohner. Langweilig ist der Weg zur Auflösung des Falles.... Signorina Elettra braucht nur ihren Computer anwerfen und alle Infos sind abrufbar. Angefangen bei Bankgeschäften bis hin zu irgendwelchen Bauplänen. Sicherlich kann man aus dem Netz illegal allerhand Infos ziehen... aber mir persönlich ist dieses Instrument als Haupthilfsmittel zur Lösung des Falls zu einfach.
4 von 6 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
krimirattte zu »Donna Leon: Beweise, daß es böse ist« 09.02.2006
Als anfänglich großer Donna Leon Fan hatten mich die letzten Romane von Ihr sehr enttäuscht. "Beweise, dass es böse ist" habe ich an einem Winterwochenende gelesen und nach langer Brunettiabstinenz konnte ich das Buch richtig genießen. Natürlich gibt es spannendere Krimis, die einen förmlich in das Buch hineinsaugen. Aber zu dieser Sorte Krimis hat Commisario Brunetti meiner Ansicht nach nie gehört. Die Donna Leons haben immer aus der Kombination vertraute, sympathische Familie, treues Ermittlerteam, faszinierendes Venedig und realitätsnahe Fälle bestochen. Und so ist es auch diesmal. Paolas Katechismuslektüre der Todsünden hat mich nachdenklich gemacht über unsere Gesellschaft. Warum ist unsere Gesellschaft so kalt und brutal? Liegt es tatsächlich daran, dass man die Todsünden nicht mehr als solche akzeptiert? Wenn auch kein hyperspannender Krimi, dann doch einer, der mich an einem kalten Wintertag beim Schmökern über das sommerlicher Venedig zum Nachdenken gebracht hat. Faszierend an Frau Brunetti finde ich immer wieder, wie sie es als Uni-Professorin und Mutter zweier Kinder jeden Tag schafft ein 3-Gänge Menü auf den Tisch zu zaubern und das ja wohl nach wie vor ohne Geschirrspüler.
Katharina zu »Donna Leon: Beweise, daß es böse ist« 19.01.2006
ich lese das buch gerade auf Englisch es ist leicht zu verstehen aber sehr langatmig. wenn man zu lange über eine oder zwei personen schreibt wird es fad. ich muss zugeben ich hab schon bessere Geschichten gelesen.
2 von 4 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
susanne zu »Donna Leon: Beweise, daß es böse ist« 13.01.2006
Von Anfang an verfolgte ich die Aktionen von Commissario Brunetti, der sympathisch, freundlich, Ehemann und Vater st, was in den Büchern auch zum tragen kommt. Allerdings - auch als großer "Donna-Leon"-Fan muß ich sagen - dieses Buch ist - nun ja, Hausmannskost. Die Vorgänger waren - um in Venedig zu bleiben - Cipriani!
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Sebastian zu »Donna Leon: Beweise, daß es böse ist« 28.11.2005
Spannend finde ich die Brunetti-Bücher auch nicht- dennoch lese ich sie gern, weil die Atmosphäre der Stadt immer wieder gut eingefangen wird und die Figurenzeichnung überzeugt. Die gesellschaftskritischen Aspekte der Geschichten sind realistisch und deshalb wäre es wirklichkeitsfremd, wenn die "Bösen" immer die gerechte Strafe bekämen. Was mich allerdings an Donna Leons letzten Romanen stört ist die Tatsache, dass Brunettis Privatleben immer mehr in den Hintergrund tritt. Wahrscheinlich fällt ihr nichts Neues mehr ein, da der Commissario einfach zu sympathisch angelegt ist und er beispielsweise für einen Seitensprung viel zu treu ist-auch wenns den Büchern mehr Pepp verleihen würde...
Escivel zu »Donna Leon: Beweise, daß es böse ist« 02.11.2005
Die Freunde der Donna Leon Krimis mögen es mir verzeihen: Wer die Brunetti-Krimis spannend findet, hat wahrscheinlich bisher nicht das Glück gehabt, richtig spannende Krimis zu lesen. Eine sehr dünne, schwache Story, weitschweifig und leider zum Teil geschwätzig präsentiert... Sorry, eine Enttäuschung. Spannungsliteratur hat für mich andere Qualitäten.
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Martine zu »Donna Leon: Beweise, daß es böse ist« 09.10.2005
Diese Folge erscheint etwas gezwungen, als hätte Leon sich einen weiteren Fall aus den Fingern saugen müssen (vielleicht für den Verlag?). Die italienische Justiz wird hier so überzeichnet hoffnungslos dargestellt, dass man schon hofft, Leon möge die Übertreibung als Stilmittel benutzt haben. Der Fall ist am Anfang sehr langatmig und ein wenig brav, das Ende überrascht auch nicht gerade. Und ist das Motiv der gefälschten Doktorurkunde nicht ziemlich abgegriffen?
1 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Peter Görgen zu »Donna Leon: Beweise, daß es böse ist« 03.10.2005
Ja, ich werde auch den nächsten "Brunetti" sehr wahrscheinlich kaufen. Aber eine gewisse Abnutzung macht sich bei mir unverkennbar breit. Die Romane sind auch alle allzu ähnlich. Man kennt in der Zwischenzeit die Guten und die Bösen. Das führt zu seitenlangen Durchhängern. Denn auf die Handlung - in einem Krimi also nicht zuletzt auf eine in groben Zügen nachvollziehbare Logik - kommt es Donna Leon offenbar nicht an. Dann springt Senorina Elettra ein, knackt ´mal wieder kurz alle weltweit bekannten Computersysteme, als nächstes stolpert Brunetti - diesmal im wahrsten Sinne des Wortes - in das Mordmotiv und schon ist ein weiterer Fall gelöst. Wenn die Fälle nicht in Venedig spielten und Frau Brunetti nicht ab und zu italienisch kochen würde, ich glaub´den nächsten (14.?) Fall könnt man sich vielleicht sparen, um stattdessen wieder beim ersten anzufangen.
Akela zu »Donna Leon: Beweise, daß es böse ist« 26.09.2005
Ein sehrt gutes Buch, spannend bis zur letzten Seite. Zeitweise leichte Durchhänger, welche im nächsten Moment durch eine
überraschende Wendung wieder ausgeglichen wurde.
Brunetti hat sich in diesem Buch etrstmals zu wirklichen Emotionen hinreissen lassen. Super. Ich warte und freue mich schon aufs nächste Buch.
Heidi StN zu »Donna Leon: Beweise, daß es böse ist« 05.08.2005
Donna Leon überzeugt wieder mit der dichten Atmosphäre, sie versetzt die Leser in das ach so schöne, aber korrupte Venedig. Inhaltlich war ich diesmal nicht so begeistert - das Ende überrascht kaum, und zum Schluss bleibt (wie so oft bei Leon) das Gefühl von Ohnmacht gegenüber die bürokratischen Sümpfe Italiens.

was mich aber eher überrascht, ist die Tatsache, dass Donna Leons Bücher auf ihrem eigenen Wunsch NICHT auf italiensich übersetzt werden.
vielleicht würde sich der eine oder andere Lagunenstadt-Bewohner erkennen!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
hase1516 zu »Donna Leon: Beweise, daß es böse ist« 21.07.2005
Ein wiederum sehr gelungenes Buch! Spannend bis zur "vorletzen" Seite und tiefgründig. Sehr detailliert gestaltete Charaktere. Wieder eines der besseren Bücher von Donna Leon. Anspruchsvoll und nicht einfach geschrieben. Man muss schon gewisse Kenntnisse voraussetzen, um alle Passagen zu verstehen. Verlangt Konzentration!
Jennifer zu »Donna Leon: Beweise, daß es böse ist« 04.05.2005
Ich lese das Buch gerade auf Englisch und ich finde es gut, dass die sonst immer im Hintergrund handelnde Figur des tenente endlich mal ein bisschen besser beschrieben wird, denn meiner Meinung nach sollte er mehr in den vordergrund gestellt werden. ansonste finde ich das buch bis jetzt, bis auf dern zehnseiten langen dialog zwischen brunetti und einer zeugin, ziemlich gut
Michael Tewes zu »Donna Leon: Beweise, daß es böse ist« 07.04.2005
Die Atmosphäre des Romans weiß zu überzeugen, ebenso der Inhalt. Fraglich bleibt - wie so häufig - das Ende, das mir allzu erratbar scheint. Ansonsten: solide, wenn auch keineswegs einer der besseren Krimis der Brunetti-Reihe.
Ihr Kommentar zu Beweise, daß es böse ist

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: