Sakrileg von Dan Brown

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2003 unter dem Titel The Da Vinci Code, deutsche Ausgabe erstmals 2004 bei Lübbe.
Ort & Zeit der Handlung: Frankreich / Paris, 1990 - 2009.
Folge 2 der Robert-Langdon-Serie.

  • London: Bantam, 2003 unter dem Titel The Da Vinci Code. 605 Seiten.
  • New York: Doubleday, 2003. 454 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Lübbe, 2004. Übersetzt von Piet van Poll. ISBN: 3-7857-2152-8. 605 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Lübbe, 2005. Übersetzt von Piet van Poll. Illustrierte Ausgabe. ISBN: 3-7857-2227-3. 477 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2006. Übersetzt von Piet van Poll. ISBN: 978-3-404-15485-2. 617 Seiten.
  • [Hörbuch] Bergisch Gladbach: Lübbe, 2004. Gesprochen von Wolfgang Pampel. gekürzt. ISBN: 3-7857-1407-6. 4 CDs.
  • [Hörbuch] Bergisch Gladbach: Lübbe, 2006. Gesprochen von Wolfgang Pampel. gekürzt. ISBN: 3-7857-3079-9. 6 CDs.
  • [Hörbuch] Bergisch Gladbach: Lübbe, 2007. Gesprochen von Wolfgang Pampel. ungekürzt. ISBN: 3-7857-3363-1. 14 CDs.

'Sakrileg' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Robert Langdon, Symbologe aus Harvard, befindet sich aus beruflichen Gründen in Paris, als er einen merkwürdigen Anruf erhält: Der Chefkurator des Louvre wurde mitten in der Nacht vor dem Gemälde der Mona Lisa ermordet aufgefunden. Langdon begibt sich zum Tatort und erkennt schon bald, dass der Tote durch eine Reihe von versteckten Hinweisen auf die Werke Leonardo da Vincis aufmerksam machen wollte – Hinweise, die seinen gewaltsamen Tod erklären und auf eine finstere Verschwörung deuten.

Leseprobe

Bei seiner Suche nach den Hintergründen der Tat wird Robert Langdon von Sophie Neveu unterstützt, einer Kryptologin der Pariser Polizei und Tochter des ermordeten Kurators. Von ihr erfährt er auch, dass der Kurator der geheimnisumwitterten Sions-Bruderschaft angehörte – ebenso wie Leonardo da Vinci, Victor Hugo und Isaac Newton. Bei ihren Recherchen stoßen Robert und Sophie immer wieder auf verborgene Zeichen und Symbole in den Werken Leonardo da Vincis, die zum einen auf den Heiligen Gral hindeuten, zum anderen die These stützen, dass Jesus Christus und Maria Magdalena einen gemeinsamen Sohn hatten. Beides würde die Grundfesten der Kirche erschüttern. Erschwert wird die Suche der Wissenschaftler durch das Eingreifen der mysteriösen Organisation Opus Dei, die Roberts und Sophies Erkenntnisse unter allen Umständen unter Verschluss halten möchte – und dabei auch nicht vor Mord zurückschreckt.

Das meint Krimi-Couch.de: »Solide schriftstellerische Handwerkskunst« 86°Treffer

Krimi-Rezension von Peter Kümmel

Der amerikanische Symbologe Robert Langdon wollte sich nach seinem Vortragsabend in Paris eigentlich mit Jaques Saunière, dem Museumsdirektor des Louvre treffen, doch dieser war nicht zum Treffen erschienen. Als Langdon dann nachts von der Polizei in seinem Hotelzimmer aufgesucht wird, erfährt er, warum aus dem Treffen nichts geworden ist. Saunière war zu diesem Zeitpunkt bereits tot, in seinem Museum erschossen.

Captaine Fache von der Pariser Polizei bittet Langdon um Mithilfe, denn der Ermordete hat, bevor er starb, Hinweise hinterlassen, die man nicht zu deuten weiß. Was der Leser bereits im Prolog erfährt, nicht aber die Polizei, ist die Tatsache, dass Saunière einer Bruderschaft angehört, die seit vielen Jahrhunderten ein streng gehütetes Geheimnis wahrt. Nur vier Personen wissen, wo sich der Gegenstand befindet, den die Gegner der Bruderschaft mit allen Mitteln in ihren Besitz bringen möchten. Als Saunière seinem Mörder gegenübersteht, wird ihm klar, dass die anderen Geheimnisträger bereits getötet wurden und daß sein Wissen mit seinem Tod unwiderbringlich verloren ist. Er weiß, dass er mit seinem Bauchschuß nur noch kurze Zeit leben wird. So nutzt er seine letzten Minuten dazu, Spuren zu legen, die den richtigen Leuten die passenden Hinweise geben können.

Als Langdon den Tatort und die Hinweise besichtigt, kommt Sophie Neveu von der Dechiffrierabteilung hinzu, um die von Saunière aufgeschriebene Zahlenfolge zu deuten. Geschickt warnt sie Langdon und lotst ihn auf die Toilette, wo sie ihm eröffnet, dass Fache davon überzeugt ist, dass Langdon selber der Mörder ist und ihn verhaften wird. Denn außer dem, was Fache Langdon eröffnet hat, hat der Ermordete noch aufgeschrieben: »Robert Langdon suchen!«

Sophie sieht jedoch in dem Satz keinen Hinweis auf den Mörder, sondern eine an sie selbst gerichtete Nachricht, dass sie Langdon zur Unterstützung aufsuchen soll. Langdon kann ihren Erklärungen nicht folgen, bis sie ihm eröffnet, dass Saunière ihr Großvater war und die Hinweise für sie ausgelegt hat.

Langdon täuscht seine Flucht aus dem Museum vor und findet zusammen mit Sophie, nachdem die Polizei weggelockt ist, weitere Spuren.

Schnitzeljagd im Stil von Indiana Jones

Dan Brown legt in seinem Thriller ein atemberaubendes Tempo vor, und nachdem man die gut 600 Seiten hinter sich hat, ist man verblüfft, wenn man feststellt, dass sich die gesamte Handlung gerade mal über eine Nacht und einen Tag hingezogen hat. Das Gefährliche dabei ist, dass man durchaus das gesamte Buch auch in dieser Zeitspanne verschlingen kann, denn mit zunehmender Seitenzahl wird das Beiseitelegen des Buches immer schwieriger.

»Sakrileg« ist im Prinzip nichts anderes als eine Schnitzeljagd. Zwei Gruppen versuchen anhand von Hinweisen aus unterschiedlichen Intentionen das gleiche Ziel zu erreichen, nichts anderes als Indiana Jones oder James Bond, wenngleich Robert Langdon noch etwas unbedarft auftritt und er noch ein paar Stufen vom Übermenschen entfernt ist.

Dan Brown ist ein Autor, der sein Handwerk meisterhaft beherrscht. Mittels der Rätsel, die den Leser zum Mitraten anregen, hat er sein Publikum bereits soweit gefesselt, dass es nicht mehr abspringen kann. Dann setzt er gezielt Spannungselemente ein und hält das Niveau gleichmäßig hoch, indem nach kleinen Erfolgen für das Protagonistenteam postwendend der Rückschlag kommt. Durch kurze Kapitel aus ständig wechselnden Perspektiven, die fast durchweg in einem Cliffhanger enden, hält er dieses Hin und Her im Wettrennen zwischen Gut und Böse bis zum Ende hin hoffen und verblüfft dabei immer wieder mit ungeahnten Wendungen und Überraschungen.

Der Hype ist nicht nachvollziehbar

Mit seiner Schreibweise tut sich Dan Brown aus dem Gros der amerikanischen Thrillerautoren nicht hervor. Flüssig geschrieben mit viel dierekter Rede ohne großen sprachlichen Anspruch ist der Roman zum flotten Runterlesen bestens geeignet.

Thematisch hat sich Brown zu einem Gebiet hinbegeben, dass die Menschheit seit hunderten von Jahren immer wieder begeistert und fesselt und immer noch eine Faszination ausübt, obgleich man meinen sollte, dass dazu bereits alles geschrieben sein muß. Seine Recherchen für diesen Roman müssen sehr umfassend und genau gewesen sein. Da er aber neben geschichtlichen Tatsachen auch jede Menge Fiktion und Spekulation eingebracht hat, hat er sich einerseits davor geschützt, sich Fehler vorwerfen zu lassen und es dem Leser andererseits schwer gemacht, Fakten und Fiktion zu unterscheiden. Die Glaubwürdigkeit des Geschehens musste leider aufgrund der Dramaturgie erheblich leiden.

Nicht nachvollziehen kann ich jedoch den Hype um die Bücher von Dan Brown. Zweifellos hat er mit »Sakrileg« ein hervorragendes und fesselndes Werk verfasst, doch dabei weitgehend nichts anderes getan als solides schriftstellerisches Handwerk geboten. Grundlegend Neues macht Dan Brown auch nicht. Seine Romane halte ich für absolut überbewertet. Von der Art her erinnert mich »Sakrileg« an die Lincoln-Rhyme-Serie von Jeffery Deaver.

Ihre Meinung zu »Dan Brown: Sakrileg«

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Rastapopoulos zu »Dan Brown: Sakrileg« 19.10.2004
Beim 1. mal lesen fand ich das buch genial, beim 2. mal noch gut. ein 3. mal werde ich es wohl nicht lesen.

Abgesehen vom (man muss es schon sagen) eher schwachen schluss, ist das buch sehr spannend und ansprechend geschrieben. Dass sich manchmal Fakt und Fiktion vermischen, mag ja noch angehen, aber zuweilen haut Brown gerade etwas zu viel auf den Busch...ich meine damit, er spinnt seine Verschwörungstheorien viel zu weit. Das wäre jedoch ok, wenn am Schluss die ganze geschichte vom wahren heiligen gral aufgedeckt würde! Aber da hat wohl die seitenzahl nicht mehr gereicht.

Ich frage mich sowieso was an diesen san greal Dokumenten so spannend sein soll, dass man sie jahrhunderte lang beschützt. den meisten menschen oder immer mehr menschen ist die kirche ja sowieso egal...und dann och der ganze schwachsinn vom "ende der zeit"...

naja. Trotzdem wird man das buch, mal angefangen, kaum aus der hand legen können. Dan Brown versteht sein handwerk fast perfekt, nur an der Faktendichte sollte er noch arbeiten, und sich bei seinem nächsten buch vielleicht weniger umstrittene themen aussuchen, sondern solche, die man wirklich ausarbeiten kann, ohne alles zu vermischen.
11 von 34 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Elianeth zu »Dan Brown: Sakrileg« 18.10.2004
Man muss Dan Brown lassen, dass er ein packendes Buch geschrieben hat. Auch die Kombination zwischen Fakten und Fiktion trägt einen Teil zur Romanstory bei. Traurig finde ich nur, dass es hier einige Leute gibt, die wohl lieber einen Tatsachenbericht als einen Roman hätten lesen wollen. Wie sonst könnte man sich erklären, dass häufig Klagen über oberflächliche Recherchen zu lesen sind und der Romaninhalt als "Anhäufung von haarsträubenden Fehlern" bezeichnet wird.
Ist es nicht das Recht eines Buchautors, sich auf die künstlerische Freiheit zu berufen? Selbst wenn die einzige Tatsache im "Sakrileg" die Existenz des Louvre ist, macht es das Buch weniger spannend? Ich denke nicht. Wenn ein Leser mehr an Fakten denn an Unterhaltung interessiert ist, so ist es sicher besser, ein Fachbuch zu kaufen. Sollte man aber das Verlangen haben, sich die Nächte um die Ohren zu schlagen, so ist das "Sakrileg" unbedingt eine Empfehlung, ebenso "Illuminati!
29 von 34 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Max zu »Dan Brown: Sakrileg« 05.10.2004
zum thema schluss dieses buches:
meiner meinung nach ist dieser tiefsinniger als der gesamte vorhergehende-zugegebenermaßen spannende-teil des buchs..trotzdem ein gutes buch, wobei der autor nicht immer versteht realistisch zu bleiben!
3 von 7 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Marina zu »Dan Brown: Sakrileg« 04.10.2004
Ich habe auch "Sakrileg" gelesen und bin jetzt süchtig nach diesem Buch geworden.
Habe mir sogar weitere Literatur zum Thema Opus Dei, Da Vinci, Maria Magdalena und andere Verschwörungstheorien gekauft und kann ehrlich gesagt nicht genug davon kriegen!

Ich freue mich schon auf die Verfilmung dieses Buches, hoffe, dass es genauso spannend wird wie das geniale Buch!

DAnke
17 von 18 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
WOLFGANG M. UPHOFF zu »Dan Brown: Sakrileg« 30.09.2004
Ich kann mich meiner Vorgängerin nur anschließen.Es ist ein Buch das "süchtig" nach mehr davon macht.Hoffentlich erscheint bald ein neues Buch vo Brown.Man wird es ungesehen kaufen können.Ich hab alle Bücher von ihm gelesen,aber damit hat er die bisherige Spitze seines schaffens abgeliefert.
10 von 12 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Stefanie Klett zu »Dan Brown: Sakrileg« 29.09.2004
Ich finde Sakrileg so geil!!! Dieses Buch habe innerhalb weniger Tage verschlungen. Ich besitze auch Illuminati. Ein tolles Buch. Ich finde es toll wie Dan Brown seine Leser in den Bahn zieht und er sie nicht mehr losläßt. Ich wünsche mir das er nochmal so ein spannedes Buch schreibt. Die Person Robert Langdon ist brilliant ich finde ihn einfach toll. Er löst diese Fälle super spannend und doch mit Witz und Charme. Ich würde dieses Buch jeder Zeit wieder lesen. Auf so eine Geschichte muss man erst mal kommen.
3 von 4 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
vip zu »Dan Brown: Sakrileg« 11.09.2004
Spannender Thriller, fesselnd aufbereitet, leider mit extrem schwachen Schluss. Darfür sollten die Protagonisten Leib und Leben aufs Spiel setzen? Nein, wirklich nicht!

Interessant ist der Versuch durch die geschickte Vermengung von Fakten und Fiktion beim Leser das Gefühl zu vermitteln, dass nicht nur die Romanfiguren einem fiktivem Geheimnis auf der Spur sind, sondern der Leser selbst einem realen Geheimnis.

Dass selbst die angeblichen Fakten in SAKRILEG nur oberflächliche Zusammenfassungen aus Sachbüchern, eine Anhäufung von haarsträubenden Fehlern und wilden Spekulationen sind, wir in mehreren Sachbüchern (leider noch nicht auf deutsch) penibel nachgewiesen. Das braucht Dan Brown aber nicht zu irritieren: Eine Verschwörungstheorie ist immer stärker als die Fakten. Weiterer Erfolg garantiert.
4 von 5 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Daniel Blazek zu »Dan Brown: Sakrileg« 06.09.2004
Dan Brown hat einen Bestseller geschrieben mit allem, was dazu gehört: Er ist leicht zugänglich und spannend für die Masse als notwendige Voraussetzung der Bestsellereigenschaft. Man bekommt eben auf die seichte Weise eine Verschwörungstheorie geliefert, wie es wissenschaftliche Monografien in der Adressatenbreite nicht leisten können.

Inhaltlich ist es jedoch kaum mehr als ein Plagiat des deutlich wissenschaftlicheren (und weniger erfolgreichen) "Heiligen Grals und seiner Erben". Auch die Rätsel sind so einfach gehalten, dass der Leser mitfiebern kann, ohne den Anschluss zu verlieren.

Was aber die besondere Faszination ausmacht, ist - bei Licht betrachtet - die Tatsache, dass man parallel zur Logik der Rätsellösungen auch die Verschwörungsthesen schluckt bzw. schlucken soll.

Dies zündet bei vielen begeisterten Lesern, übertüncht aber die Lücken in der Story: Was geschah in der Zeit zwischen dem Tod Jesu und dem Konzil in Nicäa (immerhin 400 Jahre)? Wo war die Notwendigkeit für das Verschwinden des göttlich Weiblichen? Warum haben die damaligen Hüter des Gehemnisses ihr Geheimnis offenbar schon damals gehütet, ohne dazu berufen zu sein?

Schwach ist vor allem die Auflösung des Krimis an sich. Das ganze mechanische Rätselraten/Geheimhalten wird völlig sinnlos bei der Personifizierung des Geheimnisses.

Alles in allem gute seichte Kost im Durchschnitt, fesselnd nur aufgrund der inhaltlichen Bedeutung der Verschwörung, wenn auch zu wenig ausgearbeitet.
17 von 32 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
jana zu »Dan Brown: Sakrileg« 06.09.2004
Nur das Thema und die Thesen (ob wahr oder nicht) machen das Buch lesenswert. Denn Browns Schreibstil ist ziemlich einfach gestrickt, wovon allerdings auch auszugehen war (Paul Auster habe ich jedenfalls nicht erwartet). Der Thriller an sich ist auch ziemlich durchschaubar und konstruiert... Macht nicht Lust auf mehr....
4 von 5 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Dr. Leberl zu »Dan Brown: Sakrileg« 04.09.2004
Hoch spannend - sicher. Auch ich habe das Buch in drei Tagen gelesen. In diesem Sinn handwerklich top. Überlassen wir die Diskussion um den möglichen „Wahrheitsgehalt“ den Esoterikern und beurteilen das Werk einfach als Thriller fällt auf, dass unter den vielen hundert Internet-Rezensionen kaum je - und wenn, nur verschämt – auf den exorbitant schwachen Schluss, ungefähr die letzten einhundert Seiten, hingewiesen wird. Es scheint beinahe als hätte Brown Angst vor der eigenen Courage bekommen oder unter Druck seines Verlages den gesamten Schluss umschreiben müssen. (Beides scheint mir im religionsprüden Amerika gut vorstellbar.) Die vielen logischen Brüche, die sich hier einstellen, sind jedenfalls mit dem Überraschungseffekt des „final twist“, der unerwarteten Schlusswendung, nicht mehr zu erklären, schon gar nicht zu entschuldigen. Die beiden meiner Meinung nach gravierendsten davon sind:

A. Die ganze Schnitzeljagd macht überhaupt nur unter der Voraussetzung Sinn, dass an ihrem Ende ein Objekt steht, dessen Wert oder Informationen endgültig verloren zu gehen drohen. Wenn sich dieses Objekt dann aber als Subjekt entpuppt, das über die genannten Informationen autonom verfügt - diese also zu keiner Zeit wirklich gefährdet waren - und Chefkurator Sauniere als Initiant der Jagd darüber nie im unklaren war, ...ja dann bricht die ganze Geschichte eben in sich zusammen und wird obsolet. (Um nicht zu viel zu verraten, kann ich hier nicht deutlicher werden. Wer das Buch jedoch bereits kennt und es unter diesem Aspekt rückwirkend beurteilt, wird wissen was ich meine.)

B. Der wahre Täter gibt sich viel zu früh und ohne jede Veranlassung zu erkennen, was ihm denn auch das Genick bricht. Eng involviert, wie er ohnehin ist, müsste er die Geschichte einfach laufen lassen und sich erst ganz am Ziel „bedienen“. Brown erklärt uns nicht, warum diese Vorgehen aus Sicht des Täters nicht die weitaus Erfolg versprechendere Option gewesen wäre.

Überhaupt gibt es in jedem Krimi Situationen und Handlungsmomente, die – um den Leser in die Irre zu führen – rückblickend im Licht der Lösung besehen erklärungsbedürftig sind. Das wusste schon Conan Doyle und zauberte an dieser Stelle gerne Kaninchen aus dem Hut. Brown schert sich darum nicht. Alles derartige wird einfach ignoriert. Das mag nichts mit inhärenter Logik zu tun haben, lässt den Leser aber ebenfalls frustriert zurück.

Fazit: Vier Sterne für die Spannung der ersten fünfhundert Seiten, kaum einer für den verqueren Schluss.
3 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
nika zu »Dan Brown: Sakrileg« 04.09.2004
mir ist unbegreiflich wie man so ein unglaublich spannendes buch schreiben kann...
bei dan browns büchern merkt man während dem lesen nicht, wo realität aufhört und fiktion anfängt. schon nach den ersten seiten wird man süchtig und wird oft nichteinmal nach der letzten seite geheilt. das buch schreit danach es nocheinmal und nocheinmal zu lesen, um jedes detail und die ganze genialität des buches zu erfassen.
ich habe die amerikanische fassung -the da vinci code- gelesen und es durchgesetzt dass meine oberstufenklasse "illuminati" im unterricht liest. wie man sieht ich bin schon total brown "besessen" =)
nur noch 2 worte.... EINFACH GENIAL !!!
grüße nika
Christina zu »Dan Brown: Sakrileg« 02.09.2004
Eigentlich bin ich ganz und gar kein Krimi Fan und habe das Buch auf Empfehlung gekauft. Sehr interessant finde ich als Übersetzerin die Einbindung der verschiedenen Sprachen und ich freue mich schon darauf zu schauen, wie in der deutschen Fassung damit umgegangen wird. (Ich lese gerade das Orginal in englischer Sprache) Noch nie hat mich ein Buch so gefesselt wie dieses und ich werde mir wohl demnächst auch die weiteren Werke besorgen müssen, denn nach einem Tag lesen habe ich schon ein Viertel des Buches aufgesogen. Wirklich weiter zu empfehlen!
Stefan zu »Dan Brown: Sakrileg« 28.08.2004
Ein Buch zum verschlingen, was mich dann auch dazu angeregt hat, mal nachzuschlagen, was genau Fiktion ist, was Realität und was tatsächlichen Sagen enstpricht. Dabei ist mir das unglaubliche Ausmaß der Recherche aufgefallen, die Dan Brown betrieben hat.
Sehr eingängiger Erzählstil, ein Buch zum sich drin vertiefen...es hat in mir tatsächlich wieder die Leseratte geweckt!
Carlos zu »Dan Brown: Sakrileg« 27.08.2004
Im Gegensatz zu vielen anderen Rezensenten hier fand ich "Sakrileg" noch viel besser als "Illuminati" !!! Das Ende der Story ist viel ergreifender und plausibler als der seltsame "Hubschrauber"-Schluß von "Illuminati"...
Mein Fazit: 1.) Eins der spannendsten Bücher, die ich gelesen habe. 2.) Selbstverständlich kein Sachbuch ! (Aber wer behauptet das schon ?) 3.) Unglaublich viele Background-Informationen, die zum weiteren Lesen anregen... 4.) Browns Schreibstil ist simpel, aber er beherrscht das Handwerk, einen Roman sehr gut aufzubauen.

Meine einzige (subjektiv) negative Bemerkung: gegen Ende gingen mir die Rätsel "auf den Wecker", was der Spannung aber keinen Abbruch tat !

Carlos
Andreas Theune zu »Dan Brown: Sakrileg« 25.08.2004
Die Begeisterung die viele für Sakrileg empfinden kann ich nicht ganz teilen. Illuminati konnte mich noch halbwegs faszinieren, Sakrileg ist mir dann doch etwas zu abgedreht und weit hergoholt. Allerdings habe ich schon manch langweiligeres gelesen und der Schreibstil von Brown ist ganz flott. Daher ein gutes aber nicht hervorragendes Buch.
Micha zu »Dan Brown: Sakrileg« 25.08.2004
Nur getretene Hunde bellen.So schnell wie die Kirche sich zu Dan Brown im Netz geäussert hat,so schnell konnte man gar nicht in den Suchmaschinen stöbern.Komisch,oder.Das Buch war absoluter Hochgenuss und es ist jedem ans Herz zu legen.
Ulli zu »Dan Brown: Sakrileg« 25.08.2004
Illuminati fand ich ja noch ganz spannend, Sakrileg ist nur noch ein schlapper Abklatsch - genauso aufgebaut und wieder dieser oberlehrerhafte Ton: "Im Keller brennt noch Licht!" . Kennst du Illuminati, kennst du Sakrileg! Außerdem war doch sehr schnell klar, wer der "Böse" war.
Das Buch hat ja interessante Ansätze und regt zum Nachschlagen an, aber nie vergessen - FIKTION, kein Sachbuch! Wenn ich einige Rezensionen hier lese befürchte ich, dass viele das komplett für bahre Münze nehmen. Ist ein Amithriller in Ami-Schreibe - nicht mehr und nicht weniger!
Jetzt könnt ihr mich ja teeren&federn und dann rädern&vierteilen - ist nun mal meine Meinung!
Margret Eckstein zu »Dan Brown: Sakrileg« 25.08.2004
Das 'Sakrileg' und auch die 'Erleuchteten' habe ich gelesen. Den 'Meteor' habe ich gerade noch so eben aus unserer Stadtbibliothek gefischt. Zu den ersten beiden Büchern muß ich sagen: ich war begeistert. Nicht aufgrund der Story, nöh. Aber die Einzelheiten der Vergangenheit - puh. Mein Chef ist z. B. auch ein Freimaurer und da muß man nebenher immer die Protokolle schreiben. Abgetan als 'Kindergarten' - aber es muss ja wohl doch was dran sein. Tempel, Zirkel, Dreieck.
Nur - in frühen Jahren habe ich die Bücher von Philipp Vandenberg verschlungen, der ja eigentlich genauso Realität mit Utopie vermischte - fatal war eben nur, im jugendlichen Leichtsinn habe ich alles geglaubt. Und hier sehe ich eben auch die gefährliche Vermischung. Andererseits wird doch hier etwas beschrieben, was normale Bürger nie erdenken bzw. erleben würden.

Also - sind keine Träume mehr da, ist auch kein Leben mehr lebenswert -

M. E.
Claudia zu »Dan Brown: Sakrileg« 22.08.2004
Alle 3 bisher erschienenen Bücher von Dan Brown haben mich jeweils so "gepackt", dass ich die Nacht durchgelesen habe und am nächsten Morgen fast zu spät zur Arbeit gekommen bin, mit "körnigen Augen"...
Gerade Sakrileg und Illuminati ziehen einen so in den Bann, dass man sich doch immer wieder sagen sollte: Es sind keine Sachbücher, sondern Romane! Aber eben so mit historischen Tatsachen und Gerüchten verwoben, dass alles Sinn macht oder machen könnte. Und schließlich handelt es sich immer um geheimnisumwitterte Themen.

Ein Lesespaß!
Hilde zu »Dan Brown: Sakrileg« 20.08.2004
Meine Tochter (18), die leider meine Leselust nicht geerbt hat, hat sich nach dem lesen meines Buches -Illuminati- zum ersten mal in ihrem Leben selbst ein Buch gekauft -Sakrileg-. Und wie ich innerhalb weniger Tage verschlungen.
Tobias Krisch@
Hast Du schon mal den Spruch gehört "Geschichte schreiben immer die Sieger"? In unserem "Kulturkreis" waren Christen Sieger, in anderen Buddhisten, Moslems, Juden... (die Aufzählung läßt sich beliebig fortsetzten). Ich habe in den letzten 15 Jahren hautnah erlebt wie Geschichte "geschrieben" wird. Selbst in unserem digitalen Zeitalter hat der Spruch nichts von seiner Aktualität verloren. Wie war das erst in den letzten 2000 Jahren? Es ist heute eine allgemein bekannte Tatsache, dass in Vatikanarchiven Schriften lagern, die außer den Verfassern fast noch nie ein Mensch gesehen hat (das ist keine Erfindung von Dan Brown). Warum wohl? Ist der Rest der Menscheit zu dumm, um zu verstehen was da geschrieben wurde? Oder ist es vielleicht nicht doch so, dass es nicht nur "eine Wahrheit" gibt und das Wissen um alle Aspekte unserer Geschichte doch manche Dinge in einem anderen Licht erscheinen lassen würden?
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Michael zu »Dan Brown: Sakrileg« 19.08.2004
Es fasziniert und amüsiert mich doch, daß, kaum daß ein Buch auf den Markt kommt, in dem der katholischen Kirche endlich einmal der Spiegel vorgehalten wird und sie ihre eigene Teufelsfratze erkennen muß, die christlichen Fundamentalisten schon wieder ihren Verleumdungsfeldzug starten. Das war schon bei den Werken Ecos so und bei Dan Brown sehen wir es wieder. Besonders amüsiert mich die "Meinung" von Tobias Krisch, der ja nur noch polemisiert. Ihn erinnere ich nochmal an den Ausspruch Juri Gagarins während seines ersten Spaziergangs im "Himmel": Ich bin im Himmel, doch ich sehe keinen Gott! Es fasziniert mich nur, daß sich der (normalerweise) aufgeklärte Mensch von heute noch immer wegen eins 2000 Jahre alten Märchenbuches, das sich "Bibel" nennt noch so aufregen können.
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Kai zu »Dan Brown: Sakrileg« 19.08.2004
@Daniel
Nicht nur die katholische Kirche hat heidnische Rituale übernommen. Sowohl die gesamte christliche Religion, als auch in allen anderen Religionen wirst du Rituale und Bräuche aus älteren Religionen und Kulten finden. Das ist ganz normal. Um den Menschen die "neue" Religion leichter zu machen verwendet jede Religion Feiern und auch Feiertage aus deren altem Glauben, da die zukünftigen Gläubigen so keine sonderlich grossen Probleme haben sich umzugewöhnen. Die Feste finden so immer noch an den alten Tagen statt, die Rituale sind auch nahezu die selben und daher sehr vertraut. Das macht das umstellen wesentlich leichter. Da liegt absolut kein Grund vor mal stark nachzudenken, nur weil das in der katholischen Kirche auch so ist.
Klar hat die katholische Kirche bestimmt jede Menge verschwiegen, aber das mit den Ritualen und Bräuchen ist nur wirklich ein alter Hut und auch nichts ungewöhnliches.
Was Dan Brown betrifft kann ich aber nur sagen: Einfach genial. Illuminati an einem Tag verschlungen, Meteor und Sakrileg ebenfalls. Diese Bücher machen einfach süchtig.
Janine zu »Dan Brown: Sakrileg« 18.08.2004
Ich habe das Buch in weniger als drei Tagen gelesen, brauchte dann einen Tag zum verdauuen, 2 Tage zum stöbern im Internet und kann nur sagen GENIAL!
Ich werfe den Menschen, die dieses Buch herunterspielen Neid, Missgunst und Dummheit vor. Wer hat ein Geschichts und Sachbuch jemals zuvor so geschickt verpackt. Ich bin dafür es an Schulen in den Unterricht mit einzubeziehen. Vielleicht fangen die "Kinder" an, mal etwas in frage zu stellen und ihr Hirn zu betätigen. Im Übrigen ist schon vielen Menschen zuvor aufgefallen, daß da Vinci sein Abendmahl etwas anders darstellte , als es die Kirche gerne gehabt hätte. Jaja, ich höre förmlich wie treue Kirchgänger mir wilde beschimpfungen um die Ohren hauen, aber es ist für diese Menschen einfach leichter das absolut unglaubwüdige zu schlucken und zu glauben, als zu denken und das offensichtliche zu sehen! Mein Tipp:
Lesen und Denken!
Daniel zu »Dan Brown: Sakrileg« 17.08.2004
Der Mann spricht mir aus der Seele! Er schafft es meine Zweifel und meine Abneigung gegenüber dem Christentum noch mehr zu steigern, auch wenn nicht immer ganz ersichtlich ist was nun tatsächlich auf Tatsachen beruht. Aber z.B. der Punkt, dass die katholische Kirche sehr viele Rituale und Bräuche heidnischer Kulturen übernommen hat sollte uns allen klar sein und uns mal ganz stark zum nachdenken anregen. Das Buch wird jedem der ähnlich antichristlich denkt wie meine Person gefallen!
Dirk Domrich zu »Dan Brown: Sakrileg« 17.08.2004
Sowohl Illuminati als auch das Sakrileg sind eine Herausforderung für den eigenen Geist. Beide Bücher sind brilliant.
Spannung, Wissenschaft, Theologie und Kunst werden in einer Art zusammengefügt, dass einem der Atem stockt. Diese Bücher sollten zur Pflichtlektüre werden.
martin matuschek zu »Dan Brown: Sakrileg« 16.08.2004
speziell zu tobias krischs:
hast du das buch gelesen?
ich hoffe doch.
ich glaube nicht das das buch verleumden will. es erzählt eben eine andere version der gischeichte von damals.
die sache ist: ich glaub keinem so recht und deswgen überprüfe ich beide theorien.
wenn du dich stur auf die bibel und das christentum berufst, bist du genauso uninformiert und blauäugig wie die, die davinci und dan brown, ohne weitere nachforschung vertrauen.
stell dir vor:
die vorstellung vom buch wäre heute gelebte realität, wäre dann die heute geltende meinung für dich nicht auch eine verschwörung.

zum buch:
bin dabei es zu lesen und je weiter man fortschreitet, desto länger werden die lesezeiten. es regt wunderbar an sich über das 2000jahre geglaubte besser informieren zu wollen.
ich mach das gerade.
martin matuschek
babs zu »Dan Brown: Sakrileg« 16.08.2004
hallo ich bin absolut begeistert von seinen büchern!!es macht einen ganz kribbelig und man denkt viel darüber nach!zu tobias,dir würde ich empfehlen auch mal illuminati von ihm zu lesen,dann änderst du vielleicht deine meinung!ich bin nicht gläubig, aber seit ich es gelesen habe sehe ich einiges mit anderen augen! dan b. stellt sich auf keine seite, weder der kirche noch der wissenschaft,er durchleuchtet nur jede seite!!!liebe grüße babs
Tobias Krisch zu »Dan Brown: Sakrileg« 16.08.2004
Dieses Buch ist ein Machwerk, zur Verleumnung der Wahrheit. Die Quellen sind lediglich Hypothesen und es ist einfach nahezu bedauerlich, dass dieser Idiot seinen Frust auf die katholische Kirche, durch die angebliche Menschlich-keit Jesu Christi auslebt. Nichts als eine lächerliche Verschwörungstheorie, die die eigentliche Wahrheit mir Unrat und Lügen infiziert. Jesus war der Sohn Gottes und deshalb werde ich auf ihn vertrauen und mich darüber nicht allzu sehr aufregen.
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Silas alias Janus zu »Dan Brown: Sakrileg« 11.08.2004
Wenn Dan Brown eine Sekte wäre - würde ich beitreten!

An den Autor Peter Kümmel (letzter abschnit, oben):
Vielleicht ist es die Thematik, Recherche und die Art, die die Bücher von Dan Brown so auszeichnen.
Und, wenn die Wertung so hoch ist, heisst es ja eher wohl, dass Sie einer der wenigen sind dem dies nicht gerecht ist...
Steffen zu »Dan Brown: Sakrileg« 10.08.2004
Absolut top!
Hochspannung von der ersten Minute an, tiefgründiger als das Gros des Genres.
Nach der Lektüre dieses Buches sieht der Leser da Vinci und dessen Werke sicherlich mit anderen Augen.
Prisca Steiner zu »Dan Brown: Sakrileg« 02.08.2004
Prisca Dieses Buch fand ich echt super. Es übertrifft sogar "Illuminati". Das Hinterfragen von gewissen Sachen in der Kirche ist sehr gut. Es beweisst mir, dass in der katolischen Kirche wirklich nicht alles zum Besten ist. Das auseinander nehmen des Abendmahls ist recht interessant, vor allem wenn man das Bild anschaut. Ich war richtig fasziniert davon. Hoffentlich erscheint bald wieder ein neues spannendes Buch.
HelgaR zu »Dan Brown: Sakrileg« 01.08.2004
Wie schon "Illuminati", war auch dieses Buch sehr spannend und fesselnd. Die verschiedenen versteckten Hinweise, denen Robert Langdon und Sophie Neveu nachzugehen hatten, fand ich sehr ausgeklügelt und recht interessant und auch das Ende war äußerst überraschend und sehr faszinierend.

Es war wieder einmal ein Buch, dass man nicht aus der Hand legen möchte, weil man einfach die Rätsel gelöst sehen will.
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tanita zu »Dan Brown: Sakrileg« 27.07.2004
Wahnsinn! Die Geschichte ist nicht nur spannend, sie hat mich auch in allem bestätigt, was ich u.a. von unserer Kirche/Religion gehalten habe. Habe mir dann auch tatsächlich mal das Bild vom letzten Abendmahl angeschaut und gestaunt. Da Vinci war nicht der einzige, der eine Frau unter den Jüngern abgebildet hatte.
Fra Angelico tat es auch...Schön, wenn ein Buch mehr als nur ein Konsum-Artikel ist.
evy zu »Dan Brown: Sakrileg« 24.07.2004
Ich habe das buch Illuminati und Sakrileg gelesen und bin wirklich von der neuen Sichtweise begeistert, das Buch ist deswegen so interessant, weil beide Bücher zum Nachforschen anspornen, und deswegen sind die Buchserien von Dan Brown so faszinierend, weil einiges davon Realität ist und der Leser diese Realität erforschen möchte, ich zb. lese nicht gerne Krimis in denen komplett unlogische oder Sciene Fiction Sachen vorkommen, die absolut nicht nachvollziehbar sind. Die Codes und Rätsel und Geheimnisse die in den Bildern bei "Sakrileg" zu suchen sind, sind einfach für Leser spannend und spornen an, sich diese Bilder wirklich mal näher anzusehen!
mfg evy wien
Thomas H. zu »Dan Brown: Sakrileg« 24.07.2004
Sehr spannend ! Wer sich an der "Story" aufregt liest schlichtweg das falsche buch und hat vergessen das es ein Thriller ( Wahrheit und Fiction vermischen sich ) ist und keine auf der Titelseite der Bild erschienener Bericht ist !
Am ende zählt das durch solche Bücher und ihrem Wahrem gehalt ( da Vincis "zeichen" etc. ) die menschen aufgeklärt werden. Ob das am ende gut ist oder nicht. Wer weis? vielleicht wäre es für viele doch besser an einer "neuen" jesu geschichte zu glauben als an eine "alte" .
Lilia Mironov zu »Dan Brown: Sakrileg« 23.07.2004
Wieso nur geben die Deutschen ausländischen Filmen und Büchern absurde Titel? "Du sollst mein Glücksstern sein"- statt "Singing in the Rain" ...
"Der Da Vinci Code" wäre sicher verkaufsfördernder als "Sakrileg".
Habe das Buch letztes Jahr im Original gelesen und fand es sehr gut, klar es ist American Style und es ist nicht Steinbeck. Aber dennoch sehr mitreissend und wahnsinnig spannend für angehende Kunsthistoriker wie mich. Alleine für die Kettenreaktion an Gedanken und Recherchen die es in mir und vielen anderen Lesern ausgelöst hat ist es wert, Dan Brown zu loben. Gerade in dieser modernen Zeit gibt es wieder einen anschwellenden Fundamentalismus bei allen Religionen und so ein Buch öffnet einem die Augen, kritisch zu sein.
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Loki zu »Dan Brown: Sakrileg« 20.07.2004
Sakrileg ist ein geniales Werk, welches Illuminati in nichts nachsteht. Ich bin noch nicht ganz fertig, aber wenn man nicht immer auf absolute Realität setzt kommt man nicht umhin sich von den beiden Büchern fesseln zu lassen und sich inspirieren zu lassen. Auch wird die kat. Kirche nicht als etwas schlechtes oder übermenschliches, göttliches dargestellt, sondern so, dass man erkennt, dass auch Kardinäle & Co. nur Menschen sind.
Rolf Rychener zu »Dan Brown: Sakrileg« 20.07.2004
Ich habe soeben (innerhalb von 24 Stunden) das Buch Illuminati fertiggelesen. Ein Buch, spannend beschrieben mit einer unglaublichen Geschichte. Der Schluss etwas abfallend (wie ich finde). Aber alles in allem ein flottes und interessantes Lesewerk, dass mich zum Nachforschen animiert hat.
Nun habe ich noch Meteor und Sakrileg nachbestellt und freue mich bereist darauf ...
Jan zu »Dan Brown: Sakrileg« 20.07.2004
Besser und auch realistischer (wenn man das überhaupt sagen kann) als Illuminati. Glänzt wieder mal mit fesselndem Plot. Tolles Buch!!!
AmyLee zu »Dan Brown: Sakrileg« 16.07.2004
Hallo!

Fand's Buch ganz gut; allerdings kam mir die Situation sehr bekannt vor - Illuminati und Sakrileg sind nach dem gleichen Schema geschrieben. Interessant sind die Fakten und Daten über Personen wie Da Vinci oder Ausführungen über die Illuminaten oder Opus-Dei; diese haben mich auch schon zu Nachforschungen animiert, wie z.B. die Verschwörungstheorien über das World Trade Center oder das Pentagon.
Diese Bücher sind doch eigentlich weiterzuempfehlen, meiner Meinung nach!!!
Geschmäcker sind halt verschieden, schließlich mag ja auch nicht jeder Harry Potter oder Stephen King!

Liebe Grüße
Amy Lee

Beatrix zu »Dan Brown: Sakrileg« 16.07.2004
Dan Brown ist ein feiner Handwerker, der wirklich fesselnd schreibt. Aber die Realität bleibt oft auf der Strecke. Wen es nicht stört und wer sich einfach nur unterhalten will, der ist bei Brown richtig.
Wer aber über den Wahrheitsgehalt der Storys nachdenkt, dem sei gesagt, dass man bereits zu Beginn der Geschichte ins Wanken gerät, denn mit einem Bauchschuss verblutet man innerlich, d.h. man ist nicht sofort tot, aber man hat auch keine Lust mehr auf Rätselspiele und Schnitzeljagd.
El Chupakneebray zu »Dan Brown: Sakrileg« 02.07.2004
Nachdem wir uns im Deutschunterricht mit Illuminati von Dan Brown befasst hatten und Sakrileg überwiegend gute Kritiken bekommen hat, hab ich mir Sakrileg gekauft.

Brown benutzt hier größtenteils die gleichen Stilmittel, lässte aber solche "Hammer" wie den Sprung aus dem Hubschrauber weg, sodass hier die Authentizität des Story erhalten bleibt.

Leider bleibt der Eindruck, dass nach dem Erfolg von Illuminati schnell ein anderes Buch hinterhergeschoben werden musste, was nicht bedeuten soll, dass Brown nicht gut recherchiert hat, aber der Auftritt von Teabing ist dann doch recht flach.
ncd zu »Dan Brown: Sakrileg« 19.06.2004
Als Thriller fand ich Sakrileg (wie auch Illuminati) doch recht simpel, aber Dan Brown weiß den Leser einfach mit seinem ganz eigenen Stil zu fesseln. Mag sein, dass die Enthüllungen über das Leben Jesu in Fachkreisen eigentlich längst keine solchen mehr sind, aber durch Sakrileg erreicht dieses historische Wissen erstmals die Weltöffentlichkeit! Also Respekt, Dan!
Vroni zu »Dan Brown: Sakrileg« 14.06.2004
Ich habe bis jetzt alle drei Bücher von Dan Brown gelesen, und dass obwohl ich (erst) 15 bin. Er kann die Zusammenhänge und die Lage der Krirche wunderbar erklaren. Am besten hat mir Illuminati gefallen, weil es meiner Meinung nach am spannendsten ist. Aber auch Meteor und der zweite Einsatz von Robert Langdon,Sakrileg, sind Thriller der Besten Sorte. Ich würde mir wünschen, dass Dan Brown noch viele solcher spannenden, mitreißenden und leicht verständlichen Thriller schreibt.
Vroni
lover zu »Dan Brown: Sakrileg« 13.06.2004
Da ich sehr viel lese, war die Geschichte für mich bereits gelöst, als dieser superreiche "englische Ritter" die Bühne betrat. Das Buch ist insofern stark vorhersehbar gewesen. Das Ende fand ich sogar peinlich, Dan hätte sich die letzten Zeilen wirklich sparen können.

Wer aber nicht so viel Ahnung von Religions- und Kunstwissenschaften hat, kommt gerade hier, voll auf seine Kosten! Die Geschichte wurde hier sehr spannend verpackt und wird auch sehr gut verständlich dargeboten, so dass Laien sehr schnell in die Tiefen der Kunst eindringen können.

Meiner Meinung nach, hatte Jesus ganz sicher Frau und Kind(-er) gehabt, warum auch nicht. Das "Gesetz des Lebens" hatte ER ganz sicher durchschaut gehabt ;)...
Sokar111 zu »Dan Brown: Sakrileg« 13.06.2004
Ich kann diese Buch von Dan Brown,genau wie beide Vorgänger jedem Thriller/Krimi-Verliebten nur wärmstens ans Herz legen. Brown versteht es wieder einmal perfekt, neben den beiden Haupprotagonisten, den Rest der Charaktere in eine mysteriöse Konstellation zu setzen und sie bis zum höhepunkt der Geschichte geheim zu halten. Allerdings muss ich zugeben, dass nachdem ich illuminati und meteor bereits gelesen hatte schon erste Vermutungen über die wahre Gesinnung einiger Charaktere hatte, aber dennoch am Ende eine Überraschung parat hielt, mit der ich nicht gerechnet hatte. Alles in allem ein klasse Werk und hoffentlich kommt bald ein neues Werk von ihm raus.
Martin Grieder zu »Dan Brown: Sakrileg« 12.06.2004
Sensationell ! Zum Teil fast unerträgliche Spannung. Und für nicht Religionswissenschaftler sehr interessant.
ffc zu »Dan Brown: Sakrileg« 12.06.2004
Furchtbar, ich hatte gedacht "Illuminati" sei ein Tiefpunkt der amerikanischen Literatur, doch Dan Brown hat mit "Sakrileg" noch eins oben drauf gesetzt. Dürftigste Literatur, die ich wirklich niemandem empfehlen möchte. Seine "Ausführungen" sind nichts neues, wer sich nurmal ein bisschen mit dem Thema befasst, wird schnell feststellen, dass "hervorragende Recherchen" wohl eher das Lesen von 1-2 Büchern war. Ich kann nur abraten, seine Sprache ist grottig, seine Charakterzeichnung zum Teil katastrophal und der Weglegfaktor ist sehr hoch. Mit wirklicher Literatur hat das nichts mehr zu tun. Man hätte es auch jede Woche als Groschenheft rausbringen können und es wäre immer noch schlecht gewessen.
John zu »Dan Brown: Sakrileg« 03.06.2004
Dieses Buch trifft einem direkt ins Herz. Es macht Religion wieder interessant und erfüllt einen mit Spannung. In Sachen Spannung und Hintergründigen, und Details steht er für micht ganz oben auf dem Siegertreppchen der Autoren. Da kann ich nur noch eins sagen schreib noch ein Buch.
Sandra F. zu »Dan Brown: Sakrileg« 25.05.2004
Ich muss sagen das dieses Buch nicht nur mit einem Wort zu beschreiben ist. Man bräuchte 1000 Wörter um seine Klasse zu beschreiben! Ich bin einfach begeistert von diesem Buch.Es wekt Interesse in einem und man würde es am liebsten nicht mehr aus der Hand legen.Ich hoffe Dan Brown überrascht uns mit einem weiterem Werk von ihm.
Angela zu »Dan Brown: Sakrileg« 25.05.2004
Da ich niemand bin der gerne Bücher liest ist es für mich sehr faszinierend das man von den Büchern nicht die finger lassen kann. Meiner Meinung nach war Illuminati spannender mit den Symbolen usw. Was man noch verbessern könnte ist das die karten noch genauer sind im Buch damit man immer weiss wo sich das ganze abspielt
angelika zu »Dan Brown: Sakrileg« 23.05.2004
Sprachlich sind andere zweifellos besser. Die Figurenzeichnung ist auch in diesem Buch teilweise etwas dürftig. Das gilt vor allem für die Frauen in Browns Büchern. Ich denk beim Lesen immer, dass ich auf die Liebesgeschichten gut verzichten könnte, aber was soll´s, auch bei diesem Buch habe ich einmal mehr die Nacht zum Tag gemacht. Es war sauspannend. Und mehr als dass, Browns Bücher machen auch Lust, sich mit dem von ihm Thematisiertem weiter zu beschäftigen. So hab ich bspw. nach Sakrileg meine alte Lektüre zum Thema Gral etc. wieder rausgesucht und intensiv nach Informationen zu den apokryphen Evangelien gesuch.
Regina zu »Dan Brown: Sakrileg« 22.05.2004
Ich habe selten ein sospannendes Buch gelesen. Es hat mich bis zur letzten Seite gefesselt. Meistens ärgert mich bei solchen Büchern der ach so banale Schluss, aber hier kam alles wirklich unerwartet. Jetzt werde ich auch noch Illuminati lesen. Ich hoffe, es kommt bald ein neues Buch von Dan Brown zu diesem Thema heraus.
brolen zu »Dan Brown: Sakrileg« 21.05.2004
Die hervorragende Recherche zum Thema allein macht dieses Buch super. Man erfährt so einiges, von dem man bisher keine ahnung hatte und es sich auch nicht vorstellen hätte können.
Außerdem ist es sehr spannend geschrieben, und zieht einen regelrecht in seinen Bann.
Alodon zu »Dan Brown: Sakrileg« 21.05.2004
Wie schon jemand es bei Meteor gesagt hatte, schlussendlich ähneln sich die drei Bücher sehr. Überall der einsatzleiter, die die etwas ausführen etc....
In Illuminati tauchte die Idee auf, toll! In Meteor wurde sie wiederholt, und ehe man den schluss gelesen hatte, man wusste schon fast von anfang an, wer jetzt nun der wahre bösewicht war.... In Sakrileg tauchte es das dritte mal auf! Hier gab es aber einen leichten unterschied zu den anderern beiden Büchern: Es gab mehr als einen Guten, von dem man es nieee erwartet hätte, was das ganze bis zum schluss spannend halten liess..... Deshalb ist Sakrileg, nicht wie Meteor, wieder irgendwie etwas Neues!

Robert ist einfach wieder klasse! Der Indiana Jones der aber nicht Indiana JOnes ist, der Detektiv der aber kein Detektiv ist, der Bond der aber kein Bond ist, sagt wie ihr es wollt, Langton ist einer der geilsten Charaktere der Bücherwelt!!

Sakrileg ist sozu sagen die "bessere Version" von Illuminati, Brown hat die Fehler aus Illuminati in Sakrileg wieder ausgemerzt. Da Sakrileg ja aber nicht etwas ganz Neues ist, mag das weniger auffallen. Denn betrachtet man die beiden Bücher in sich (sozusagen ohne das Wissen um die existenz des anderen Buches), dann ist Sakrileg doch besser und spannender! Einzig der Schauplatz ist in Illuminati besser...
andijost zu »Dan Brown: Sakrileg« 21.05.2004
Ich habe das Hörbuch und habe es in eins durchgehört (von 00.00 bis 06.00 Uhr).

Da kann ich nur sagen: Spannung pur.
Astreiner Schreibstil und hochintellektuell.
Einfach super.
Die krititische Anspielung auf die Kirche finde ich völlig gerechtfertigt.
Wenn die Kirche zugeben würde, das Jesus Frau und Kinder hatte, könnten sich menschenverachtende Relikte, wie das Zöllibat von Pristern und Nonnen nicht länger halten.
H.-Jürgen Berger zu »Dan Brown: Sakrileg« 18.05.2004
Wie immer hat Dan Brown hervorragend gut recherchiert. Schon dafür steht dem Buch eine hohe Wertung zu. Außerdem finde ich es sehr spannend und anspruchsvoll geschrieben. Es verliert ein wenig in der deutschen Übersetzung. SAKRILEG erweitert den (Bildungs-) Horizont. Es liefert auch wichtige Querverweise.
Michael zu »Dan Brown: Sakrileg« 17.05.2004
Spannender geht es nicht!!!
Ich habe zuerst Illuminati gelesen und dachte das ist das Spannenste was es gibt, aber Sakrileg übertrifft es noch einmal. Dieses mystische und geheimnisvolle ist einfach grandios. Natürlich ist Sakrileg, Illuminati sehr ähnlich aber deswegen ist es auf keinen Fall schlechter. Das einzige was man etwas kritisieren kann ist der Schluss der ein bischen zu ausführlich ist, aber ansonsten ein rundum gelungener Roman von Dan Brown.
Elke Leschnig zu »Dan Brown: Sakrileg« 16.05.2004
Ich bin ein großer Fan von Dan Brown. Der Illuminati war super spannend. Der Meteor war gut zu lesen, aber mir fehlte einfach Robert Langdon. Bei "Illuminati" und auch bei "Sakrileg" wurden viele, im Hinterkopf abgelegte, geschichtlichen Abläufe wieder hervorgekramt. Ich bin fasziniert, wie jemand so recherchieren und dann dem Leser so allgemein verständlich rüberbringen kann.
Mike Meiers zu »Dan Brown: Sakrileg« 07.05.2004
Das Buch ist totaler Mist! Brown wärmt alte Themen auf, die Figuren sind flach (keine Veränderung), schlechter Schreibstil und ein Zeitproblem hat er auch. Finger weg!
Jürgen zu »Dan Brown: Sakrileg« 06.05.2004
hab das Buch im Urlaub innerhalb von 2 Tagen verschlungen.Mich hat noch nie ein Buch dermaßen bewegt,bin auch gleich ins Internet um Fakten nachzurecherchieren.
Ich finde die ganze Thematik super interessant,vielleicht ist ja auch was dran...einfach Weltklasse
snoozer zu »Dan Brown: Sakrileg« 28.04.2004
HM, also grundsätzlich finde ich das Buch sehr gut. Illuminati hatte mich völig umgehauen, so begeistert war ich (vom Schluss mal abgesehen) und auch Meteor fand ich wirklich gut.

Leider weist Sakrileg viel zu viele Ähnlichkeiten auf :-(
Klar der Schreibstil und der Kapitelaufbau mit den vielen Cliffhangern ist eh gleich und das ist auch gut so.
Aber der ganze Story- und Spannungsaufbau ist so identisch, dass schon fast keine Spannung mehr aufkommt, wenn man die andern beiden Bücher kennt und das ist echt schade.

Viel zu schnell merkt man so, wer der geheimnisvolle "Lehrer" ist und wer es auf gar keinen Fall sein kann - in allen Büchern genau das gleiche Schema *gähn*

Was mir persönlich noch missfallen hat war das Thema... diese ganze Religionsgeschichte interessiert mich 0 komma 0 und in dem Buch wird furchtbar viel davon geschrieben... Aber das ist natürlich Geschmackssache, andere dagegen fahren da offenbar voll drauf ab.

Naja, wie gesagt, Dan Brown ist schon ein Guter, aber er sollte mal ein wenig abwechslungsreicher schreiben sonst wird das allzu schnell öde.
Andrea zu »Dan Brown: Sakrileg« 22.04.2004
Ein großartiges Buch!! Habe Urlaub und verbringe meine ganze Zeit mit lesen und stöbern im Internet. Auf der Seite von "Opus Dei" wird auch auf dieses Buch eingegangen. Seltsam? Nein! Die wissen schon warum!!!
Klemens Winterer zu »Dan Brown: Sakrileg« 20.04.2004
14 Stunden am Stück und ich hatte das Buch durch, Gott sei Dank hatte ich Urlaub, sonst hätte ich krank feiern müssen. Super spannend und bodenständiger als Illuminati (ohne Superschnelle Flugzeuge und Stürze aus 5000 Metern ohne Verletzung). Dan Brown ist eine Meister der Verknüpfung von Wahrheit und Fiktion. Und wer hat sich nach dem Buch nicht im Internet Bilder von da Vincis "Das Letzte Abendmahl (The Last Supper)" angesehen, um festzustellen, das der vermeidlichen Johannes, tatsächlich einen Busen hat und Petrus ihm (ihr) die Kehle durchschneiden will. Wertung: 120°
docman zu »Dan Brown: Sakrileg« 20.04.2004
habe selten so ein Buch gelesen, das nach wenigen Seiten den Zustand "unweglegbar" herbeiführt. Absolut faszinierend und ultraspannend geschrieben. Und gefüllt mit Stoff, den der kirchenkritische Leser ohnehin immer schon wissen wollte, aber sich nicht zu fragen traute...
Ein MUSST-DU-LESEN-Buch. Nur das Ende ist nach meinem Geschmack ein bisschen zu offensichtlich auf eine Fortsetzung angelegt.
Vicky zu »Dan Brown: Sakrileg« 20.04.2004
Ich habe dieses Buch nun auch gelesen und fand es wirklich sehr interessant -schon allein der esoterischen Fakten wegen- und einmalig spannend geschrieben.
Jedoch ist es kein Buch für jedermann - es sind nicht nur spannende Verfolgungsjagden und "Detektiv-Spielchen" mit eingeflochten, sondern es wird auch sehr viel über die Antike erzählt, die Religion...
Doch wer sich für so etwas interessiert und gleichzeitig nichts gegen "ein wenig" Spannung hat, sollte sich dieses Buch mal kaufen oder in der Bibliothek ausleihen - eine wirklich gute Lektüre.
Sabine zu »Dan Brown: Sakrileg« 16.04.2004
Nach einer Buchempfehlung im TV hat sich mein Lebenspartner das Buch Sakrileg gekauft und nicht gelesen, sondern regelrecht verschlungen. In jeder freien Minute hat er das Buch gelesen. Er schwärmt noch heute von diesem Buch. Ich glaube, wenn ich mein derzeitiges Buch ausgelesen habe, werde auch ich dieses Buch lesen um hinter das Geheimnis dieses Buches zu kommen. Was aber unklar bleibt, ist die Frage, die ganzen Erkenntnisse über die Kirche etc. sind die frei erfunden oder wissenschaftlich belegbar.
Kässerin zu »Dan Brown: Sakrileg« 15.04.2004
es mag sein,das dan brown ein paar tatsachen verändert hat und seine eigene(vielleicht)falsche meinung eingebracht hat,aber warum soll das falsch sein?er verkauft seine bücher ja nicht unter "geschichtsbuch" sondern als thriller,und da muss der spannung wegen vielleicht einfach mal was umgeändert werden.außerdem ist es für einen Neuling auf kunstboden wie mich einfach nur unglaublich.
Gundi Meyer zu »Dan Brown: Sakrileg« 12.04.2004
Das Buch war ganz nett zu lesen. Allerdings fand ich die Geschichte selbst und insbesondere die Rahmenhandlung drum herum mühsam konstruiert. Die handelnden Personen sind seltsam leblos, weil deutlich nur Staffage für eine "aufregende Geschichte". Es ist insofern ein schlechtes Buch.
Eva zu »Dan Brown: Sakrileg« 07.04.2004
Diesen totalen Hype um Sakrileg kann auch ich nicht ganz nachvollziehen. Anscheinend ist es ein typisches Buch für Männer. Religion, Kirche und geheime Bruderschaften - Themen die Männer bewegen.
Leider wurde auch der Originaltitel nicht übernommen, mir hätte Da Vinci Code besser gefallen. Geschmäcker sind halt eben doch verschieden.
Atulla zu »Dan Brown: Sakrileg« 07.04.2004
Ich kann Kemmders Meinung nicht teilen, ich habe alle anderen von Dan Brown auch gelesen und finde Sakrileg stellt alle in den Schatten.
Gur recherchiert und so spannend verpackt habe ich das Buch "gefressen". Das das Buch im Guten endet, wußte man schon vorher. Aber das tut der aufgebauten Spannung keinen Abbruch, zudem das Thema Geheimbünde und Leonardo da Vinci selbst hoch interessant ist.
florian zu »Dan Brown: Sakrileg« 06.04.2004
keine ahnung was ihr allean "sakrileg" so spannend findet!?! im vergleich zu "illuminati" ist der handlungsstrang viel zu eintönig. und wie es mr. langdon immer schafft die ganzen rätsel zulösen..!
war "illuminati" gut, "meteor" mittelmässig, so ist "sakrileg" schlecht. Brown sollte vielleicht mal ne kreative pause machen oder ein anderes genre anpacken...
Kemmder zu »Dan Brown: Sakrileg« 06.04.2004
Würde mich nicht wundern, wenn der Autor dieses Buches exkommuniziert würde ...
Jedenfalls ist die Argumentationskette von Dan Brown in sich schlüssig und auch nachvollziehbar, so dass sich dem Leser unwillkürlich die Frage stellt, was an dem Hintergrund der Geschichte wirklich wahr sein könnte, wenn man die Aussagen von Dan Brown auf Ihren Wahrheitsgehalt hin überprüft.
Schließlich haben die Bibelautoren auch nur eine Geschichte niedergeschrieben ...

Bindli zu »Dan Brown: Sakrileg« 05.04.2004
Ich habe das Buch gerade eben zu Ende gelesen. Ein Trip ala Indjana Jones aber ohne Nazis und schiessereien sondern ein intelektueller Trip durch die Geschichte. Ob Tempelritter, Kunstmaler oder Wissenschaftler. Viele haben Ihre Hände im Spiel. Spannend bis zum Schluss. Obwohl das letzte I Tüpfelchen der Leserbefrieigung bei mir gefehlt hat! Aber auf jedenfall empfehlenswert!
Daniel zu »Dan Brown: Sakrileg« 02.04.2004
Ich habe das Buch als Original auf Englisch gelesen und muss sagen, dass so noch viel mehr Atmosphäre aufkommt (echte Spannung). Wobei jedoch einige Zeilen aufgrund ihrer haastreubenden Aussagen zum Schmunzeln veranlassen...
Die Wahrheit ist irgendwo da draußen: Dan Brown versucht wenigstens ein paar Antworten zu geben!
manama zu »Dan Brown: Sakrileg« 30.03.2004
Es ist natürlich nicht abzustreiten das Illuminati als Vorlage für Sakrileg diente.

aber die fiktion ist des Künstlers Freiheit und somit ist es Irrsinn über unwahrheiten zu diskutieren
Chain zu »Dan Brown: Sakrileg« 26.03.2004
Spannend mag "Sakrileg" wohl sein, aber:

1. Bis ins Detail ein billiger Abklatsch von 'Illuminati' (wundert mich dass das noch niemand erwähnt hat)

2. Auf teils haarsträubende Weise werden Wahrheiten, Halbwahrheiten und oftmals klar erkennbare Unwahrheiten in eine völlig absurde Theorie verwebt, dass es ob der völligen Unglaubwürdigkeit des Ganzen schon keinen Spaß mehr macht das alles zu lesen.

"Illuminati" war ohen Zweifel gute Unterhaltung, "Sakrileg" scheitert jedoch kläglich an diesem Maßstab.
E.Ritz zu »Dan Brown: Sakrileg« 19.03.2004
Einfach Klasse, dieses Buch macht richtig Laune auf Kunst und Kunstgeschichte.
Louvre-Paris, Vatikan-Rom=Ich Komme!
Barbara zu »Dan Brown: Sakrileg« 15.03.2004
Im Gegensatz zu " Illuminati" haut "Sakrileg" gleich zu Anfang voll rein! Bei diesem Buch ist jede Seite spannend und kein Satz umsonst. Allerdings fehlt dieses dunkel-mystische, was in "Illuminati" der Assasine jedenfalls bei mir auslöst! Diese beiden Bücher haben ein Anrecht auf den Titel "Buch des Jahres"!
Daniela zu »Dan Brown: Sakrileg« 09.03.2004
Ich finde das Buch so spannend, das ich sogar das Bild "Das letze Abendmahl" von Da Vinci genau unter die Lupe genommen habe. Es ist wirklich faszinierend wie das alles stimmt...... sowas muss man einfach gelesen haben *schwärm*
*Hübscher22 zu »Dan Brown: Sakrileg« 07.03.2004
Bin mit dem Buch fast fertig... Wie Illuminati ist auch das Sakrileg wieder eine Meisterleistung von Brown (meiner Meinung nach...) Auf der Hompage von Opus Dei wird das Buch richtig verissen (Tipp: UNBEDINGT BLICK DRAUF WERFEN!!!). Viele Kritikpunkte die der Orden vorbringt sind meiner Meinung nach nicht von der Hand zu weisen! Aber selbst wenn man vom Wahrheitsgehalt des Buches nicht überzeugt sein will, spannend ist es alle Male...Also unbedingt lesen und selber Meinung darüber bilden!!!!
adler3 zu »Dan Brown: Sakrileg« 06.03.2004
SAKMRILEG



Mein erstes Buch das mich wirklich fasziniert hat und ich absolut empfehlen kann!
Sehr spannend und abwechslungsreich bietet sich dem Leser ein wirklichkeitsgetreues Bild vom Louvre in Paris bis hin zur Westminster Abbey .
Wer die katholische Kirche mal aus anderem Blickwinkel betrachtet und Verschwörungstheorien mag wird seine Freude an diesem Buch haben.
Ich habe meinen Lieblingsautor gefunden und freue mich schon auf das neue Abenteuer von Robert Langdon dem Symbolologen aus Harvard von Dan Brown.
Genauso wie auf die Verfilmung dieses genialen Buches-im Stile von „Der Name der Rose“ nur noch besser… !
Letti zu »Dan Brown: Sakrileg« 02.03.2004
Wenig "literarische Fertigkeiten", wie gute Dialoge oder überzeugende Charakterdarstellungen - das mag man zu Recht kritisieren, aber: SAUSPANNEND!

Und, wie Kerstin schon geschrieben hat, nach Lektüre des Buches muss man einfach weiter stöbern.
Ich jedenfalls gehe morgen in den Louvre - abends, versteht sich! *g*
Javier Canals zu »Dan Brown: Sakrileg« 26.02.2004
Ich finde das Buch gar nicht so spannend. Der Autor geht völlig willkürlich mit historischen Daten und Gestalten um. Man sollte ihm ein Geschichtsbuch und ein Atlas schenken!
3 von 6 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Kerstin zu »Dan Brown: Sakrileg« 14.02.2004
Das Sakrileg ist in der Tat besser als Illuminati.Freut euch!!!Der Hintergrund zu diesem Buch fand ich noch genialer.Seine Theorie ist einfach spannend.Es macht Spaß nach dieser Lektüre,nach Zusatzmaterialen zu stöbern,um dieses Buch noch besser zu verstehen.Allen kommenden Lesern wünsche ich einfach nur Spaß am lesen.
3 von 5 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.

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