Inferno von Dan Brown

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2013 unter dem Titel Inferno, deutsche Ausgabe erstmals 2013 bei Bastei Lübbe.
Folge 4 der Robert-Langdon-Serie.

  • New York: Doubleday, 2013 unter dem Titel Inferno. 480 Seiten.
  • Köln: Bastei Lübbe, 2013. Übersetzt von Axel Merz & Rainer Schumacher. 698 Seiten.

'Inferno' ist erschienen als

In Kürze:

Der Symbolforscher aus Harvard wird in Italien mit Geheimnissen, Rätseln und einer Verschwörung konfrontiert, die ihre Wurzeln in einem der berühmtesten und dunkelsten Meisterwerke der Literatur haben: Dantes »Göttlicher Komödie«. Und je intensiver Robert Langdon die immer gefährlicher werdende Spur verfolgt, umso deutlicher zeichnet sich die bedrohliche Erkenntnis ab, was Dantes Werk für die Gegenwart und Zukunft bereithält.

Das meint Krimi-Couch.de: »Un Fait accompli« 65°

Krimi-Rezension von Jürgen Priester

Professor Robert Langdon, Kunsthistoriker und Symbolforscher, Dan Browns mannhafter Held bei seinem vierten Auftritt, erwacht in den frühen Morgenstunden eines Montags aus einem dämonengeschwängerten Albtraum. Mit Entsetzen muss er feststellen, dass er sich in einem Krankenzimmer befindet, an allerlei medizinisches Gerät angeschlossen. Er hat keinen blassen Schimmer, wie er dort hingekommen ist. Zwei freundliche Ärzte erklären ihm, dass er sich in Florenz befinde und in der Nacht am Kopf blutend und leicht desorientiert zu ihnen ins Krankenhaus gekommen sei. Langdons Verwirrung steigert sich. In seiner letzten Erinnerung sieht er sich samstags auf dem Campus der Harvard-University auf dem Weg zu einer Vorlesungsreihe – danach Finsternis. Bevor es noch zu weiteren erhellenden Erläuterungen kommen kann, stürmt eine martialisch wirkende Gestalt in schwarzer Lederkluft wild um sich schießend den Krankenhausflur. Ihr Ziel scheint Robert Langdon zu sein. Der italienische Arzt Marconi wird tödlich getroffen. Seine englische Kollegin Sienna Brooks rafft schnell Langdons Kleidung zusammen und flieht mit ihm durch die angrenzenden Sanitäranlagen. Kaum auf der Straße in ein Taxi gerettet, werden sie schon wieder von ihrer hartnäckigen Verfolgerin attackiert.

Ein Auftakt nach Maß. Da kann man nicht meckern. Der Held mit partieller Amnesie, eine geheimnisvolle Frau, eine lebensbedrohliche Situation und reichlich Action. Dieses anfängliche Feuerwerk verglüht leider viel zu schnell hinter den ehrwürdigen Mauern der Toskana-Metropole.

Wie zu erwarten schickt Dan Brown seine Protagonisten auf die obligatorische »Schnitzeljagd«. Im Saum von Langdons Tweed-Jacket finden sie einen kleinen Zylinder, der sich als Mini-Projektor entpuppt, dessen einziges Bild Sandro Botticellis »Mappa dell’Inferno« zeigt. Dieses Gemälde, inspiriert durch Dante Alighieris Beschreibung der Hölle in seiner berühmten »Göttlichen Komödie«, ist aber von unbekannter Hand manipuliert worden. Aus dieser Veränderung ergibt sich ein Hinweis auf ein großes Wandgemälde, der nächsten Station auf Langdons Weg zu einem ihm noch unbekannten Ziel. So hetzen denn der wackere Professor und seine höchstintelligente Begleiterin (IQ von 208) von einem kunsthistorischen Highlight zum nächsten. Stets gilt es, ein Rätsel zu lösen und den Verfolgern einen Schritt voraus zu sein. Auch wenn die sich ständig wiederholenden Szenen sattsam bekannt sind und deshalb der Spannung entbehren, wären sie doch wenigstens unterhaltsam, wenn Brown sich nicht in ausufernde Beschreibungen des historischen Florenz verstiege. In einem Thriller ist es sogar kontraproduktiv, zu jedem Gebäude, jeder Skulptur oder jedem Gemälde eine Expertise zu verfassen. Man bekommt zwar Lust, den nächsten Urlaub in Florenz zu verbringen, aber das sollte doch eher die Aufgabe eines Reiseführers sein und nicht der Schwerpunkt eines Thrillers. Bei allem Respekt vor den florentinischen Kunstschätzen – hier erzeugt der Autor nur unnützes Volumen. Es mag seinem Faible für die Kunst geschuldet sein, aber es drängt sich der Verdacht auf, dass Brown nur von der Schlichtheit seiner dramaturgischen Mittel ablenken will.

Robert Langdon geht die Suche ziemlich ahnungslos an. Er weiß nicht genau, worum es eigentlich geht. Was er da sucht. Wer ihn beauftragt oder gebeten hat. Nur das schemenhafte Gesicht einer älteren Frau und die Aufforderung: »Suche und du wirst finden« sind ihm aus seiner Erinnerungslücke haften geblieben.

Da ergeht es dem Leser besser. Er wird schon früher über die Hintergründe informiert, welche Organisationen involviert sind und wer der eigentliche Verursacher des aufziehenden Spektakels ist. Bertrand Zobrist ist ein schweizerischer Genetiker, der mit einigen Patenten so viel Geld verdient hat, dass er sich ganz der privaten Forschung hingeben kann. Seine größte Sorge gilt der Überbevölkerung der Erde. Scheuklappenblind als überzeugter Transhumanist fühlt er sich auserkoren, die Welt zu retten. Was er aus seinen Augen zum Wohle der Menschheit plant, ist aus anderer Sicht ein Sakrileg.

Die Überbevölkerung der Erde ist das große Thema des Romans, das von einigen Protagonisten offen diskutiert wird, aber auch hinter allerlei Verbrämungen (Dante, Pest) hervorlugt. Um es direkt zu sagen, das Thema ist bei Dan Brown in den falschen Händen. Zu verkürzt, zu einseitig und gefährlich naiv wird die Problematik abgehandelt. Der – wenn auch überzogene – transhumanistische Lösungsansatz, der hier propagiert wird, löst zwar allgemeines Entsetzen aus, erfährt aber so gut wie keine Widerrede. Ob Dan Brown dem Transhumanismus oder der Genmanipulation das Wort redet oder ob er beides noch zur Diskussion stellt, muss ein jeder potenzielle Leser für sich entscheiden.

Dem Rezensenten hat das Ende des Thrillers Angst und Bange gemacht. Un Fait accompli.

Die heißesten Plätze in der Hölle sind für jene reserviert, die in Zeiten einer moralischen Krise ihre Neutralität aufrecht erhalten.

Dies ist eins von vielen Dante-Zitaten im Gesamtwerk, über das Dan Brown seinen Professor im Epilog sinnieren lässt: dass Untätigkeit und Verleugnung in Krisenzeiten eine große Sünde seien. Dem kann man vorbehaltlos zustimmen, aber zu Verleugnung gehört auch der Glaube, dass Wissenschaft und Technik alle Probleme lösen können.

Inferno ist Mitte Mai des Jahres unter großem Getöse (Buchereignis des Jahres) zeitgleich in aller Welt veröffentlicht worden. Über die näheren Umstände ist schon so viel geschrieben worden, da erübrigt sich jeder weitere Satz. Die publizistischen Leitmedien haben sich seiner meist wohlwollend angenommen und Inferno ist dort gelandet, wo man es zu sehen erwartete, an den Spitzen sämtlicher Buch-Charts. Schließlich ist Dan Brown ein Markenprodukt, was jetzt nicht als eine Aussage über die Qualität gewertet werden sollte. Nach einem Monat regen Abverkaufs und fleißiger Lektüre kursieren reichlich Rezensionen und Leserkommentare im Netz. Die Bandbreite der Reaktionen reicht von »genial wie immer« bis »unterirdisch«. Was konnte man denn von Dan Brown anderes erwarten als die Fortsetzung (Wiederholung) seines Erfolgsrezeptes?

Nur diesmal hat er sein ge(be)liebtes Grundkonzept mit kunsthistorischem Ballast überfrachtet, wie oben schon erläutert. Auch gelingt es ihm nicht, Dantes »Göttliche Komödie« eine diskussionswürdige Plattform zu geben. Die Zitate und Browns Interpretationen taugen allein dazu, seinen Helden von A nach B zu befördern. Der anfänglich noch gradlinige Handlungsablauf entwickelt sich besonders im letzten Drittel des Romans durch zahlreiche Wendungen und Seitenwechsel zu einem schwer überschaubaren Chaos. Es fällt nicht leicht, Freund von Feind zu unterscheiden. Dabei kommt es auch zu Logikfehlern, die hier nicht näher erörtert werden können. Darunter fällt die zentrale Frage: Warum hat der Mann all die Spuren gelegt?

Man sollte sich den Erwerb des Buches reiflich überlegen. 26 € sind kein Pappenstiel und es gibt nicht einmal ein Lesebändchen, was der Rezensent schmerzlich vermisst hat. Vielleicht doch besser auf die Taschenbuch-Ausgabe warten? Um zu den »Early Adopters« gezählt zu werden, ist es eh zu spät.

Jürgen Priester, Juni 2013

Ihre Meinung zu »Dan Brown: Inferno«

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Krimisofa.com zu »Dan Brown: Inferno« 02.03.2017
Bei Dan Brown ist es wie bei Coldplay: kennst du eines, kennst du alle; aber trotzdem macht es immer wieder Laune, Coldplay zu hören bzw. Brown zu lesen, wenngleich das Grundgerüst stets dasselbe ist – Robert Langdon jagt mit einer hübschen Frau durch Europa und löst diverseste Rätsel. Ähnlich repetitiv ist es bei Glenn Meade, der ein grandioser Thrillerautor ist, nur genügt es bei ihm tatsächlich, lediglich ein Buch zu lesen.

Browns Asset ist sein historisches und künstlerisches Wissen, das nicht nur exzellent recherchiert ist, sondern so aufbereitet wird, dass es selbst für Leser ohne überbordendem Kunstinteresse ein Genuss ist, diverse geschichtliche/künstlerische Fakten zu lesen. Diesen Spagat zwischen Unterhaltungsliteratur und Wissenschaft gelingt Dan Brown bei Imperium abermals - wären da nicht ein paar Schönheitsfehler und ein, für meine Begriffe, riesiges Manko.

Wir wachen also, wie oben beschrieben in einem Krankenhaus auf, vor uns steht ein älterer Arzt, der kurz darauf vor unseren Augen erschossen wird. Dann beginnt die Action, wir flüchten mit der jungen, bildhübschen Ärztin Sienna Brooks und werden daraufhin von einer Horde Soldaten verfolgt, wissen aber gar nicht, warum. Alles was wir wissen, ist, dass wir Kopfschmerzen haben und dass wir die immer gleiche Vision haben. Irgendwann relativ am Anfang erfahren wir, dass unsere Begleiterin einen IQ von 208 hat. Und da fängt man als Leser an zu stutzen. Die meisten von uns kennen wohl Sheldon Cooper aus The Big Bang Theory - dieser hat einen IQ von 187 und hat dadurch so viele Zwänge, dass er weit entfernt ist von einem Menschen, den man gemeinhin als normal bezeichnen würde. Bei Brooks erkennt man solche Abnormalitäten nicht mal im Ansatz - das wird im späteren Verlauf zwar versucht zu erklären, greift mir aber viel zu kurz. Generell fragt man sich bei Brooks nach einer Zeit: Warum begleitet sie Langdon überhaupt? Sie könnte genauso gut sagen „hier bist du eine Weile sicher, ich fahr‘ dann mal Heim“. Nach über 500 Seiten erfährt man den Grund, und ab da wird die Geschichte ad absurdum geführt.

Denn ab dann lässt Brown sein Ensemble ein Schmierentheater aufführen, das ich so noch nicht erlebt habe. Am Ende geht es dann zwar wieder bergauf, aber bis dahin passieren so viele Twists, dass einem vor Schwindel fast schlecht wird - und irgendwie war ich nach dem Ende nicht signifikant schlauer als zu Beginn, was die Charaktere betrifft. Außerdem geizt Brown nicht mit Vorhersehbarkeit, Logikfehlern und Zufällen. Das Ende des Buches lässt er offen, was zwar keine Katastrophe ist, aber doch einen faden Beigeschmack hinterlässt - hoffen wir, dass er die Geschichte in Origin zu Ende bringt.

Die Thematik, die Brown behandelt, ist allerdings - um am Ende dieser Rezension doch wieder positiv zu werden - sehr interessant. Mit Transhumanismus schlägt er eine philosophische Richtung ein, und mir persönlich war dieses Themengebiet bis dahin völlig fremd. Das regt jedenfalls zum Recherchieren an; nicht zum ersten Mal übrigens - bei Illuminati hat er mich bereits für das Konklave begeistert. Seitdem verfolge ich jede Papstwahl mit allergrößtem Interesse.

Fazit: Inferno ist eine rasante Schnitzeljagd, gespickt mit einigen historischen und künstlerischen Fakten, aber auch einigen Schönheitsfehlern, die die Geschichte gegen Ende fast zerstört.
Tatjana Eibl zu »Dan Brown: Inferno« 15.09.2015
Alle, die hier so uninformiert kritisieren, denen sei die über zweistündige Doku: "NWO-Die beste Doku zur NWO" ans Herz gelegt.
So gut wie alle bisherigen Dan Brown Bücher finden sich in dem gigantischen Komplott der Mächtigen und Reichen der Erde wieder.
Es benötigt einige Zeit, diese geballten Informationen aufzunehmen. Wer die nicht aufbringen will, soll die ca. ersten 30 Minuten und den Schluß weglassen. Im größten Mittelteil wird von der größten größten Sauerei der Menschheitsgeschichte berichtet (mit Belegen). Dan Brown deutet mit allen seinen Büchern darauf hin, aber das thumbe Volk kapiert es wie meist nicht. Er dürfte die Wahrheit nicht anders unters Volk bringen, ohne um sein Leben fürchten zu müssen.
wampy zu »Dan Brown: Inferno« 12.07.2015
Buchmeinung zu Dan Brown – Inferno

„Inferno“ ist ein Krimi von Dan Brown, der 2013 bei Bastei Lübbe erschienen ist. Meine Rezension bezieht sich auf die gekürzte Lesung durch Wolfgang Pampel, die 2013 auf 6 CD bei Lübbe Audio erschienen ist.

Klappentext:
Der Symbolforscher aus Harvard wird in Italien mit Geheimnissen, Rätseln und einer Verschwörung konfrontiert, die ihre Wurzeln in einem der berühmtesten und dunkelsten Meisterwerke der Literatur haben: Dantes »Göttlicher Komödie«. Und je intensiver Robert Langdon die immer gefährlicher werdende Spur verfolgt, umso deutlicher zeichnet sich die bedrohliche Erkenntnis ab, was Dantes Werk für die Gegenwart und Zukunft bereithält.

Meine Meinung:
Im nunmehr vierten Teil der Serie um den Symbolforscher Robert Langdon wird wieder ein sehr verschachteltes Szenario aufgeworfen. Die übliche unterstützende Frau an seiner Seite ist diesmal eine italienische Ärztin mit erstaunlichen Talenten und Fähigkeiten. Um die Sache noch etwas schwieriger zu gestalten, leidet der Professor an Gedächtnisverlust. Und da sind wir bei dem Punkt, der mich an diesem Buch so stört. Alles ist analog zu den Vorgängern – nur noch ein wenig überdrehter. Für mich war es zuviel. Zwar versteht es Dan Brown, die Handlung spannend und durchaus interessant zu gestalten, doch dagegen läuft die Erkenntnis, dass es alles schon mal bei diesem Autor gab. Die Unterschiede zu den Vorgängern sind nicht wirklich zu erkennen. Auch der Abschluß konnte mich nicht überzeugen.
Zum Sprecher:
Wolfgang Pampel hat eine überzeugende Leistung geboten. Er versteht es, den einzelnen Figuren ein Gesicht zu geben.

Fazit:
Dieser vierte Teil ist nach meiner Ansicht der schwächste der gesamten Reihe. Es fehlt etwas neues im immergleichen Rezept – es schmeckt mittlerweile fad. Mehr als 2 von 5 Sternen oder 50 von 100 Punkten sind nicht drin. Trotzdem kann das Buch für Neueinsteiger durchaus interessant sein.
Bluemarlin zu »Dan Brown: Inferno« 27.12.2014
Also mir hat der der Roman Inferno von Dan Brown vor allem wegen den vielen kunsthistorischen Fakten und der detaillierten Beschreibungen der historischen Gebäude und Museen sehr gut gefallen.
Ich fand diese Mischung absolut hinreißend. Am liebsten würde ich sofort wieder nach Florenz Reisen und mir an den Originalschauplätzen die Geschichte nochmals durch den Kopf gehen lassen.
Oberleher zu »Dan Brown: Inferno« 27.11.2014
@kjz: Ich kann mir vorstellen, dass Sie als wahrscheinlich erfahrener "BILD-Leser" sehr schlecht mit den vielen kunsthistorischen Fakten umgehen können.
Warten Sie doch das nächste mal auf den Kinofilm. Der wird auch einem etwas schlichter gepohltem Publikum gerecht werden. Ich wünsche noch einen angenehmen Tag. *kopfschüttel*
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kjz zu »Dan Brown: Inferno« 25.11.2014
Leider immer wieder die Variation eines Themas: Robert Langdon auf Schnitzeljagd in Paris, Rom, Washington und nun halt in Florenz, Venedig und Instanbul. Dazu dann ausschweifende kunsthistorische Abhandlungen wie in einem Kunstreiseführer, dazu dann noch die literarische Abhandlung über Dantes Inferno. Nein, hier ist voll der Lehrer in Dan Brown durchgedrungen. Mir kam es vor wie ein als Thriller maskierter Besinnungsroman über eine Klassenfahrt.
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Thüringer zu »Dan Brown: Inferno« 12.10.2014
Nun, über dieses Buch kann man trefflich streiten... Mir persönlich haben - wiedermal - die kulturhistorischen Infos gefallen, auch wenn es manch anderen zuviel des Guten sein mag. Die Geschmäcker sind eben verschieden. Allerdings, die Logik des Handlungsablaufs stößt auch mir unangenehm auf. Zum Ende hin war also auch ich eher "verwirrt"... da bleiben einige Fragen offen, die sich sicher auch beim Zweitlesen nicht erschließen (können).
Alles in allem fand ich es jedoch spannend und meiner Meinung nach ist der große Pluspunkt des Buches die Thematisierung eines - bisher reichlich unbeachteten, wahrscheinlich sogar ignorierten - Problems unserer Entwicklung.Mehr kann ein Buch wohl nicht leisten, es macht aufmerksam und macht nachdenklich.
Über das "Wie" kann man natürlich unterschiedlicher Meinung und somit auch etwas enttäuscht sein...
Nach dem für mich enttäuschenden "Symbol" fand ich es jedoch - trotz aller Abstriche - besser.
madu zu »Dan Brown: Inferno« 28.08.2014
@ MiraMinze & Flo78: Bitte die unsäglichen Spoiler betr. Wirkung des Pathogens löschen!! Wollt ihr allen die Spannung nehmen? Ist ja unfassbar...

Ich fand den Roman durchaus sehr gut, sogar eher besser als der Vorgänger. Die Spannung ist von Anfang an vorhanden und hält sich bis zum Ende durch, auch wenn es zwischendurch einige Längen gibt in den von Dan Brown gewohnten detailreichen historischen Hintergründen. Natürlich ist es Mainstream und natürlich ist es erneut eine Schnitzeljagd mit irgendwelchen Symbol-Rätseln durch Museen und historische Artefakten in Italien, aber das ist bei einem Robert Langdon Roman eigentlich zu erwarten, wenn nicht gar gewünscht.

Zu den genannten Logikfehlern ist zu sagen, dass zwar nach der überraschenden Wendung erst mal vieles sehr irritierend und unlogisch erscheint, wenn man dann aber die entsprechenden Stellen nochmals nachliesst, zeigt sich, dass eigentlich alles richtig ist und man, wie der Protagonist auch, in die Irre geleitet wurde. Der ganze Ablauf - und somit die Logik - passt aber tatsächlich schon. ;-)
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MiraMinze zu »Dan Brown: Inferno« 22.08.2014
Super spannend mit dem Blick auf ein weltweites Problem. Ich verstehe nicht warum dieser Mann gejagt wurde. ER hatte die geniale Idee,die Weltbevölkerung zu minimieren ohne Tod und Verderben. Die Idee, die Menschheit größtenteils unfruchtbar zu machen ist/war eine DER BESTEN IDEEN, die wir heute wirklich brauchen. Ich hätten diesen Mann eine Medaille verliehen oder sogar geholfen. Denn dieses Thema ( Überbevölkerung) wird einfach zu wenig angesprochen von unseren großen Leuten, die unser Land "regieren". Auch die geschichtlichen Fakten im diesen Buch, waren mal wieder sehr faszinierend. Ich liebe seine Bücher
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Nikolas Ritscher zu »Dan Brown: Inferno« 28.07.2014
Illuminati und Sakrileg in meinen Augen grandios, dann geht es bergab. Mit Inferno ist Dan Brown im Tal gelandet. Flache Story, fehlende Logik, schlechtes Ende. Ich hatte mir einen guten Thriller erhofft, wie gewohnt von Dan Brown, doch ich wurde maßlos enttäuscht. Robert Langdon wird alt, die Story auch!
Trotz dessen konnte ich es gut lesen, aber es war von der Spannung und der Thematik nicht ansatzweise so gut wie Illuminati oder Sakrileg. Wirklich schade!
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Flo78 zu »Dan Brown: Inferno« 17.03.2014
Enttäuschend und beängstigend zugleich!

Enttäuschend, weil die Story zu platt ist und ganz leicht ohne geschichtliche Hintergründe auf 100 Seiten platz gehabt hätte!

Die Logikfehler wurden ja schon erwähnt, aber was ist mit dem Ende? Ich habe mir während des Lesens erhofft am Ende des Buches eine Lösung oder irgendein versöhnliches Wort zu finden zum Thema Überbevölkerung. Stattdessen wird der Umstand, dass nun (Im Buch) ein Drittel der Weltbevölkerung unfruchtbar ist, toleriert, ja schon als Lösung des Problems bejubelt! Was soll man nachdem man das Buch gelesen hat denken? Schade das es in Wirklichkeit keinen Bertrand Zobrist gibt? Und was ist mit den Zahlen Daten Fakten, die ja wie am Anfang des Buches vom Autor erklärt werden, alle der Realität entsprechen? Wenn das alles stimmt, haben wir ja tatsächlich ein Problem! Beängstigend!
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meni77 zu »Dan Brown: Inferno« 07.01.2014
Wer Illuminati und Sakrileg kennt, kann es wahrscheinlich wirklich nicht glauben, dass Inferno vom selben Autoren ist, das Verlorene Symbol hat schon angedeutet, dass Brown anscheinend die schlüssigen Stories ausgegangen sind, vielleicht sollte er sich ein paar Jahre von Robert Langdon entfernen und wieder etwas Neues kreieren. Inferno kann ich nun wirklich nicht weiterempfehlen, mir kam es wieder so vor, wie wenn er uns einfach nur über Dante informieren wollte und seine Bilder bewundert. Die Logikfehler sind mir auch durchaus aufgefallen, bin wirklich sehr enttäuscht, so begeistert ich damals von Illuminati war, aber wahrscheinlich ist auch mal genug mit Langdon, auf geht's Herr Brown, mal wieder was neues, für Inferno gibt es magere 40 Grad
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Michael zu »Dan Brown: Inferno« 23.11.2013
Ist mir eigentlich als einzigen aufgefallen, dass dieses Buch einen riesen Fehler beinhaltet?
Sienna tötet im Buch ein Menschen, mit voller Absicht, völlig grundlos.
Das wird im ganzen Buch gar nicht mehr thematisiert? Die Polizei scheint es kein Stück zu interessieren, Robert auch nicht.
Auch Sienna empfindet keine Schuldgefühle dafür...

Sie hat einen Menschen getötet um eine lächerliche Illusion aufrecht zu erhalten. Allgemein war diese Szene doch sehr konstruiert.

Die Stachelhaarige Mörderin versucht Robert zu überzeugen, dass es nur ein Betrug ist, in dem sie ihn erschiesst?

Kein normaler Mensch würde doch in dieser Situation so handeln, tut mir leid.

Allgemein gab es einige ziemlich doofe Wendungen... Dass er uns alle aufs Glateis führen will, war natürlich zu erwarten, aber auf welche Art bitte? So plump. Die Gedankengänge von Sienna tauchen auf einmal plötzlich bei dem Mann auf. Die angebliche Auftragsmörderin hat auch einige ganz seltsame Gedankengänge, die in keinem sinnvollen Umgang mit der angeblichen Illusion stehen.
Würde ich das Buch nochmal durchlesen, würden viele Stellen einfach überhaupt keinen Sinn ergeben.


Ist natürlich Kritik auf hohem Niveau, aber ich war bisschen überrascht, dass so ein begnadeter Autor wie Dan Brown solche Fehler unterlaufen und das e rauf solche Mittel zurückgreifen muss.
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Else4 zu »Dan Brown: Inferno« 12.11.2013
Vielen Dank für die ausreichende Zusammenfassung dieses Romans. Schade, dass das darin beschriebene infernalische Szenario so unreflektiert den Hintergrund abgibt. Die sich darüber einstellende Beklemmung passt vielleicht zur Schnitzeljagd – eine Diskussion findet nicht statt. In dieser Beziehung eine logische Fortsetzung des Gesamtwerks...
rolandreis zu »Dan Brown: Inferno« 08.11.2013
Leider wirkt der Roman sehr konstruiert. Da haben wir Langdon und die
obligatorische Frau an seiner Seite, es gibt Technik und es gibt Symbole. Nur
hätte man dieses Mal den Roman auch ohne die ganzen Kirchen und Kunstwerke und
Hintergründe schreiben können, denn es wirkt alles konstruiert und nach altem,
erfolgreichen System zusammengebaut. Dan Brown hat sich selbst kopiert, und die
Kopie ist nicht so gut wie das Original. Vielleicht ist man aber das Muster von
Dan Brown auch mittlerweile schon zu gewöhnt. Browns Inferno ist ein Buch das
man im Urlaub schnell mal lesen kann wenn man nichts besseres zu tun hat. Es ist vorhersehbar, da ja Langdon die Welt nicht einfach so untergehen lassen kann,
viel Unvorhergesehenes passiert also eigentlich nicht. Schnell gelesen, schnell
wieder vergessen.
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Markus Zimmermann zu »Dan Brown: Inferno« 24.08.2013
Inferno ist weniger trivial als seine Vorgänger. Das Problem der Überbevölkerung wird von Zobrist und dann auch von Sienna so überzeugend dargelegt, dass zu zum Schluss auch die härtesten Gegner zustimmen mussten. Gerne hätte man noch weitergelesen, wie dann die Konferenz in Genf verlaufen ist. Aber das kann man sich ja denken. Neu wäre nur gewesen, dass da einmal jemand Klartext gesprochen hätte. Auf jeden Fall ist es kläglich, dass die freiwillige Familienplanung, die seit 1968 ein Menschenrecht ist, immer noch ein so kläglich angeboten wird.
Könnte ich das Diagramm auf Seite 205 in besserer Ausführung erhalten?
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frankphilipp zu »Dan Brown: Inferno« 10.08.2013
selten so einen gehypten Unsinn gelesen. das Buch ist so etwas wie eine Fortsetzung, der ohnehin schon schlechten (Symbol) Fortsetzung, nach altbekanntem Schnittmuster.
Das war definitiv der letzte Brown den ich meinen Augen zugemutet habe und bin nur froh, dass ich das Buch ausgeliehen und nicht gekauft habe.
Zum Glück gibt es Autoren wie Michael Connelly oder Barry Eisler, die auch über eine längere Serie in der Lage sind äußerst spannende Plots zu entwickeln und auch keinen jahrelangen Vorlauf haben sondern im Jahresrythmus sehr gute Geschichten zu Papier bringen. Dan Brown kann das nicht.
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Franziska zu »Dan Brown: Inferno« 24.07.2013
Meine Erklärung dazu, dass Zobrist die Spur gelegt hat, ist, dass er wollte, dass die Tagel mit der Inschrift gefunden wird und als Wendepunkt, als Ground Zero, in der Geschichte der Menschheit gewürdigt werden kann. Dieser Ort soll quasi als Pilgerort dienen.
Denn er hat ja die Freisetzung des Viruses nicht gefährdet, da das Datum auf der Plakette ja nicht mit dem Datum der Freisetzung des Viruses übereinstimmte...

Die Komplexität der Ortsangabe kann man sich glaube ich am Besten mit seiner Liebe zu Dante etwas erklären, ein bisschen fanatisch war der liebe Herr ja schon. Das ist die beste Erklärung, die mir einfällt, hab aber erst vor ca 10 Minuten das Buch zum ersten Mal durchfelesen und brauche vielleicht noch ein bisschen mehr Zeit, das Ende zu verarbeiten ;)
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Mettmurderer zu »Dan Brown: Inferno« 10.07.2013
Das Buch ist mehr eine sehr lange Verfolgungsjagd als im Stile von Sakrileg und Illuminati eine Schnitzeljagd. Nichtsdestotrotz ein um Längen besseres als der Vorgänger. Ein gut geschlagener spannungsbogen, wenn auch vielleicht etwas zu hart vom wendepunkt aus gesehen. Ich persönlich fand im Gegensatz zu vielen anderen das Ende sehr gelungen ;)
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Gerhard Hofko zu »Dan Brown: Inferno« 04.07.2013
Mit "Sakrileg" und "Illuminati" hat sich Dan Brown die Latte ziemlich hoch gelegt. Obwohl spannend geschrieben, reicht Inferno da bei Weitem nicht heran.
Die überraschende Wende im letzten Drittel der Geschichte fand ich nicht nachvollziehbar und sehr konstruiert. Wie viele andere Kommentatoren fand ich auch die endlos langen Beschreibungen der Kunstwerke in Florenz und Venedig entbehrlich.
Trotz allem fand ich die Geschichte jedoch spannend und unterhaltsam.
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megaeggi zu »Dan Brown: Inferno« 19.06.2013
Nicht der grosse Wurf

Ein gutes Buch, das sei vorab gesagt, aber nicht das Buch, auf das ich seit dem letzten gewartet habe.

die handlung ist brown-mäsig klar und gut und solide aufgebaut. sehr guter einstieg, der vieles offen lässt, was sich langsam aber sicher findet. ein usätzliches spannungselement, das sehr gut genutzt wird.

die beziehungen der figuren untereinander, von dem ein spannendes buch eben auch lebt sind für mein dafürhalten eher platt und eindimensional. die wandlungen der begleiter sind vorhersehbar und darum wenig überraschend, und das ist eigentlich das grosse problem am buch: die überraschungselemente fehlen. Das düstere, dass aus illuminati ein hammer buch macht geht in diesem buch verloren.
Kulturhistorisch wie immer solide geschichtlich ausführlich und sehr interessant. als fremdenführer ebenso geeignet.

mein fazit: gut, aber für die lange wartezeit etwas zu wenig spannung und zu wenig überraschung. ein buch für den liegestuhl und nicht für 2 spannenden nächste am kamin.
wie auch immer zu »Dan Brown: Inferno« 17.06.2013
Ich finde, das Buch fängt erst langsam an, aber ab circa 200 Seiten legt es an Spannung zu. Obwohl ich etwas gelangweilt von den dauernden Wiederholungen ("roter Memorystick") und enttäuscht von den vielen leeren Seiten war - so bekommt man auch ein Buch von fast 700 Seiten gefüllt - habe ich es doch mit Begeisterung gelesen. Ich denke, man darf einfach nicht INFERNO mit den Vorgängern vergleichen, gegen ILLUMINATI kann meiner Meinung nach, sowieso jedes Buch nur verlieren. Meine Meinung... 90%
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lesenchris zu »Dan Brown: Inferno« 09.06.2013
Nach langer Zeit mal wieder einen Dan Brown zu lesen fand ich super. Aufregend, außergewöhnlich, die Ideen, die Irrungen und Wirrungen und die Beziehungen der Protagonisten mit- und zueinander haben mich erneut fasziniert und mich von dem Buch kaum trennen können. Drei Tage und das Buch war durch. Das passiert mir nur bei besonders spannenden und mich fesselnden Plots. Auch hatte ich das Gefühl, den Städten Florenz und Venedig näher gekommen zu sein; auch das ist eine besondere Seite an Dan Browns Büchern, die Umgebung detailliert zu beschreiben und damit eine Idee davon zu haben, wo das Ganze sich abspielt. Dass diesmal auch eine Frau Robert Langdon zu schaffen macht, ist ebenfalls ein weiterer interessanter Aspekt. Uneingeschränkt empfehlenswert!
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TorstenEffenbach zu »Dan Brown: Inferno« 06.06.2013
Ich hab das Buch in einem Rutsch gelesen, und finde, dass Dan Brown wieder einmal eine gelungene Mischung aus James Bond und kunsthistorischem Reiseführer gelungen ist. Einziger Punktabzug für die teilweise sehr konstruierten Wendungen. Das unterscheidet Inferno auch von seinen Vorgängern. Einerseits sind seine Konstruktionen zwar gut, um Spannung und Zug zu erzeugen, andererseits kam ich mir aber an ein zwei Stellen einfach verarscht vor. Für mich hätte das Buch auch mit einem klassischerem Aufbau funktioniert.
Alex Friebel zu »Dan Brown: Inferno« 05.06.2013
Zunächst einmal die positiven Aspekte: als ich das Buch geschenkt bekam und anfing es zu lesen, setzte der bekannte "Dan Brown Effekt" ein: ich konnte es kaum aus der Hand legen und habe es in 5 Tagen komplett durchgelesen. Der Schreibstil ist meistens spannend, die Kapitel wieder einmal erfrischend kurz, so dass es sich auch prima als Nachlektüre anbietet.
Die beschriebenen Orte (gerade in Florenz und Venedig) werden sehr ausführlich beleuchtet, so dass man auch als "Nichtfachmann" alles sich gut vorstellen kann.
Nun das Negative: ich finde das Buch ist absolut top in den ersten 500 Seiten. Danach (und das wird von den anderen Rezensenten durchaus zu recht moniert) fällt es aber stark ab, sowohl in der Spannung als auch der Handlung. Es sieht in der Tat so aus, dass der Autor mit seinem Verlag eine gewisse Mindestseitenzahl ausgehandelt hat - die er am Ende nur noch erfüllen musste, ohne große Lust zum schreiben zu verspüren. Wie kann es sonst sein, dass die "guten" Akteure in 3/4 des Buches versuchen etwas zu verhindern - und zum Schluss ist es fast egal, ja man nimmt alles so hin???

Immerhin ist INFERNO besser als "Lost Symbol" geworden.und man darf auf eine Verfilmung gespannt sein. Mehr aber auch nicht.
Bahia1962 zu »Dan Brown: Inferno« 03.06.2013
Ein echter Dan Brown, nach bekanntem (Schnitzeljagd-) Schema. Mir persönlich hat es an Spannung NICHT gefehlt und ich habe das Buch auch innerhalb weniger Tage durch gehabt (was vielleicht aber auch daran lag, dass es leider seeehr viele leere Seiten gibt)
Für mich um Längen besser als Symbol, aber keineswegs so gut wie Illuminati oder Sakrileg.
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Claudia Schmitt zu »Dan Brown: Inferno« 27.05.2013
Zum Ende hat das Buch etwas an Spannung zugelegt, bleibe aber trotzdem bei meiner Meinung (nach 250 Seiten) kein Vergleich zu den anderen.
Mal schauen ob das Buch verfilmt wird.
Dann wird es bestimmt mit vielen Action-Szenen aufgemotzt.
Obwohl, eigentlich ist ja erst Das verlorene Symbol dran.
Wir werden sehen, oder auch nicht.
Peter Faesi zu »Dan Brown: Inferno« 22.05.2013
Man glaubt es kaum, aber schlimmer geht's immer: Der tiefe Fall des Autors Dan Brown setzt sich fort. War "Sakrileg" noch voller Cliffhanger, so wurden sie in "Illuminati" und "Meteor" seltener und seltener und nun - fehlen sie ganz! Dafür bekommen wir zwei absolute Supermenschen präsentiert, James Bond ist dagegen ein kleines Würstchen. Was die alles wissen, was die alles können und wie die tausend sicheren Toden entgehen -niederschmetternd! Am Schluss kann man wirklich nur quer lesen und dann weg mit dem Buch - schnellstmöglich ins Altpapier!
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Indil76 zu »Dan Brown: Inferno« 21.05.2013
Ein gutes spannendes Buch, das sich nicht hinter seinen Vorgängern verstecken muss...das Brown sehr ausführlich beschreibt ist unlängst bekannt (und von meiner seite aus auch erwünscht!)und sollte diesem Buch nun auch nicht angelastet werden! Ich war gut unterhalten und hatte auch keine Spannungseinbrüche wie z.B. bei Meteor...
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Claudia Schmitt zu »Dan Brown: Inferno« 21.05.2013
Habe jetzt knapp 250 Seiten gelesen.
Kein Vergleich zu den anderen Büchern.
Die Spannung fehlt etwas.
Was mich aber am meisten ärgert ist, um ein dickes Buch zu bekommen werden die Seiten mit großen Zeilenabständen gedruckt und jeweils oben und unter viel Freiraum gelassen, für 26 Euro erwartet man mehr.
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Pumsmogul zu »Dan Brown: Inferno« 20.05.2013
Viel Wind um Nichts ! Dan Browns architektonischer Reiseführer hangelt sich von Brunnen zur Skulpturen, Wandmalereien zu Mauerwänden die alle sehr bedeutsam und ausführlich beschrieben werden. Spannung null, sprachlich sehr eintönig und ständige Wiederholungen !!! Krimi - sorry, Thema verfehlt - Setzen, mehr als ne 6 ist nicht drin. Sparen Sie sich ihr Geld und kaufen lieber dafür 3 Stuart MacBride -da weiß man was man hat...
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Eglfinger zu »Dan Brown: Inferno« 18.05.2013
Klappentext:

Robert Langdon, der berühmte Symbolforscher aus Harvard, hat einen Traum: Eine verschleierte Frau steht am Ufer eines Flusses, dessen Fluten von Blut rot gefärbt sind. Gequälte Leiber krümmen sich zu ihren Füßen. Und die Frau hat eine Nachricht für Robert Langdon: „Suche, und du wirst finden.“
Als der Forscher erwacht, hat er jede Orientierung verloren. Sein Kopf schmerzt, und unter dem Haar ertastet er eine große Narbe. Sein Unterarm ist mit einem intravenösen Tropf verbunden. Tausend Fragen stürmen auf ihn ein. Wo bin ich? Wieso wurde ich verletzt? Was ist in den vergangenen Stunden vorgefallen? Doch die Frage, die Robert Langdon am meisten beunruhigt, lautet: Was bedeuten die Worte der Frau aus seinem Traum? Was soll er suchen, was gilt es zu finden?
Die Suche beginnt und wird zu einer Hetzjagd. Einer Hetzjagd im Herzen von Europa, an Orten, die jahrhundertealte Geheimnisse bergen. Aber so alt diese Rätsel auch sein mögen, eines ist ihnen gemeinsam: Sie weisen auf etwas hin, dass die Gegenwart und Zukunft einzelner Menschen, sondern die der gesamten Menschheit. Alles steht auf dem Spiel. Und nur Robert Langdon ist in der Lage, die verstreuten Puzzlesteine zusammenzufügen und das Rätsel zu löschen – „Suche, und du wirst finden.“

Inhalt:

Der Genforscher Bertrand Zobrist will etwas gegen das exponentielle Bevölkerungswachstum der Menschheit unternehmen, da er befürchtet, dass die Menschheit am Rande einer großen Katastrophe steht. Er wird dabei von einer Organisation unterstützt, die ihn vor seinen Feinden schützt. Hinweise auf sein Vorgehen und seiner Absicht versteckt er mit Hilfe von Dantes Göttlicher Komödie. Um diese Hinweise zu entschlüsseln, wird Robert Langdon hinzugeholt. Doch dieser erwacht zwei Tage später mit einer Amnesie in einem Krankenhaus. Als ihm im Krankenhaus ein Mörder aufspürt, begibt er sich mit der Ärztin Sienna Brooks auf die Flucht und versucht das Rätsel erneut zu entschlüsseln. Während die beiden versuchen das Rätsel zu entschlüsseln werden sie jedoch ständig von verschiedenen Organisationen durch ganz Florenz gejagt. Und auch Sienna scheint ein Geheimnis zu verbergen.

Der Autor:

Dan Brown, geboren am 22. Juni 1964, wuchs als ältestes von drei Kindern in Exeter, New Hampshire, auf und machte 1986 am Amberst College Abschlüsse in Englisch und Spanisch. 1998 erschien in den USA sein erstes Buche DIGITAL FORTRESS (deutsch: DIABOLUS), bevor er mit Robert Langdon einen Helden schuf, der die Leser der Romane ILLUMINATI, SAKRILEG – THE DA VINCI CODE und DAS VERLORENE SYMBOL im Sturm eroberte. Seitdem gehört Dan Brown zu den erfolgreichsten Autoren aller Zeiten. SAKRILEG nimmt mit weltweit 81 Millionen Exemplaren den Spitzenplatz unter den meistverkauften Hardcovern für erwachsene Leser ein. Als Produzent war der Autor maßgeblich an den Blockbuster-Verfilmungen ILLUMINATI und THE DA VINCI CODE beteiligt. Dan Brown ist verheiratet und lebt mit seiner Frau Blythe, einer Kunsthistorikerin, in New Hampshire. (Quelle: Buchumschlag)

Meine Meinung:

Die Story ist rasant geschrieben, die Kapitel kurz und dadurch liest sich das Buch schnell und flüssig. Der Lesefluss wird lediglich von den italienischen Unterhaltungen ein wenig gestört. Von einigen Fachbegriffen, wie z. B. der Malthusischen Katastrophe, hätte ich mir mehr Hintergrundwissen gewünscht, aber dafür gibt es ja zum Glück Wikipedia. Wikipedia war übrigens mehrfach mein Begleiter während der Lektüre. Schade ist, dass es sich dieses Mal nicht um ein Rätsel eines ehemaligen Künstlers handelt, sondern um ein Rätsel der Gegenwart, was hinter einem alten Künstler versteckt wird. Zum Spannungsaufbau haben die vielen überraschenden Wendungen beigetragen. Bis kurz vorm Schluss. Da wurde es dann meiner Meinung nach zu viel und ich verlor fast selbst den Überblick und fühlte mich wie Robert Langdon. Der Bezug auf die aktuelle Genforschung und das Problem mit dem Bevölkerungswachstum regt einen zum Nachdenken an und ist erschreckend realistisch dargestellt.

Mein Fazit:

Wem Illuminati und Sakrileg gefallen hat, der findet hier einen würdigen Nachfolger. Auch wenn in diesem Buch kein verstecktes Rätsel eines alten Künstlers entschlüsselt wird, sondern nur zum Vorwand benutzt wird.
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maggiemops zu »Dan Brown: Inferno« 17.05.2013
Naja... tu mich langsam immer schwerer mit dem Lesen. Nachdem mir Illuminati und nachfolgende Bücher noch recht gut in Erinnerung sind, da meiner Meinung nach wirklich spannend und unterhaltsam... so habe ich nach der Hälfte von Inferno noch immer keinen Zugang gefunden. Das was interressant wäre ist zu kurz gehalten (also immer dann, wenn die story etwas vorangetrieben wird, man langsam erfährt, um was es eigentlich geht), aber die ellenlangen Beschreibungen wie Langdon und Sienna vor ihren Verfolgern flüchten, die ewig langen Beschreibungen, wie sie durch welchen Geheimgang wieder mal und über welche Planken sie hinwegbalancieren müssen. ne... tut mir leid, ich ertappe mich immer mehr, wie ich nur noch flüchtig über die Seiten hinweglese. Hm naja... das Buch ist wohl nur für die geschrieben worden, die es dann verfilmen... damit die genau wissen wie, wohin jeder einzelne Fusstritt hingehen soll :-)) Ne sorry, aber für den Preis, auch wenns über 600 Seiten sind. muss sagen, ärgert mich wieder mal auf einen Hype hereingefallen zu sein...
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