Das Beste, was einem Croissant passieren kann von Pablo Tusset

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2001 unter dem Titel Lo mejor que le puede pasar a un cruasán, deutsche Ausgabe erstmals 2003 bei Frankfurter Verlagsanstalt.

  • Madrid: Lengua de Trapo, 2001 unter dem Titel Lo mejor que le puede pasar a un cruasán. 384 Seiten.
  • Frankfurt: Frankfurter Verlagsanstalt, 2003. Übersetzt von Susanna Mende. 384 Seiten.
  • München: Diana, 2004. Übersetzt von Susanna Mende. ISBN: 3-453-87827-2. 478 Seiten.
  • München: Heyne, 2009. Übersetzt von Susanna Mende. ISBN: 978-3-453-40694-0. 480 Seiten.

'Das Beste, was einem Croissant passieren kann' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Pablo José Miralles, genannt »Balu«, wie der Bär aus dem Dschungelbuch, ist fett, faul, politisch unkorrekt, Zigaretten- und Haschraucher, Mittdreißiger ohne sichtbare Ambitionen, überzeugter Junggeselle, Metaphysiker und Taoist. Ein typischer Loser. Sein Leben ist ausgefüllt mit Schlafen, Nichtstun und Surfen im Internet; seine Lieblingsbeschäftigung ist, sich die Nächte um die Ohren zu schlagen, um sich sinnlos zu betrinken. Im Hauptberuf ist er Sohn betuchter Eltern aus bester katalanischer Hochbourgeoisie. Sein älterer Bruder, genannt »The First«, Chef der prosperierenden Firma Miralles & Miralles, Finanzberater, ist dagegen ungleich erfolgreicher, in jeder Beziehung. Doch eines Tages ist der Bruder spurlos verschwunden. Ist er mit seiner Geliebten weg oder, die schlimmere Befürchtung, entführt worden? Der sonst so faule Pablo gerät bei seinen Nachforschungen nach »The First« unversehens auf eine immer wahnwitziger werdende abenteuerliche Reise durch die Straßenschluchten Barcelonas (am Steuer eines Sportwagens, der aussieht wie der Panther Baghira): eine absurde, groteske, humorvolle Geschichte beginnt. Eine höllische Fahrt voller abgefahrener Erlebnisse, gespickt mit pointierten Beobachtungen und spitzen Kommentaren, mit Web-Pages zweifelhaften Inhalts, mit gefährlichsten Begebenheiten und unmöglichen Verstrickungen, die sich atemlos bis zum Ende in immer rasenderem Tempo aneinander reihen. Bis am Ende alle Fäden der Handlung in einem überraschenden Finale zusammenfinden und unser Held feststellen kann: »Alles, was ich geschrieben habe, ist erfunden, also wahr.«

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simsa zu »Pablo Tusset: Das Beste, was einem Croissant passieren kann« 05.07.2009
Ich zitiere den ersten Satz:
"Das Beste was einem Croissant passieren kann, ist dick mit Butter bestrichen zu werden."
Ich las ihn und fand den Anfang irgendwie klasse. Und mal schauen, wie es weitergeht...

Dann kam ein ziemlich "rotzig" geschriebenes Buch, mit einem Hauptdarsteller (in der Ich-Version), der bei mir nicht unbedingt auf Sympatie stieß. Er ist faul, dreckig und dick... kifft den ganzen Tag und kauft sich Frauen für zwischendurch...

Insgesamt war es trotzdem lesbar und ich mogelte mich so durch das Buch, denn langweilig war es auch nicht...
Trotzdem war ich vom Ende total enttäuscht. Mir kommt es nämlich so vor, als hätte der Autor einfach versucht das Buch schnell zu beenden und trotzdem etwas außergewöhnliches zu schreiben. Meiner Meinung nach ist dies NICHT gelungen.
Taennsche zu »Pablo Tusset: Das Beste, was einem Croissant passieren kann« 01.05.2009
flüssig geschrieben, kurzweilig, witzig, erotisch und spannend und vor allem frisch und mal was ganz anderes. Wer den "Club der Weihnachtshasser" kennt und gerne gelesen hat, wird hier vermutlich etwas Vergleichbares vorfinden. Außergewöhnliche Lebensumstände des Protagonisten, dazu ein Gespür für das Leben in Barcelona, sodass man Lust bekommt diese Stadt selbst zu erleben. Die Ich-Erzähler-Perspektive, die mir normalerweise nicht gefällt, ist hier richtig und erhöht die Spannung.
Einziger Wermutstropfen: wie kann man nur so viele Joints pro Tag rauchen? ;-)
Schade, dass dieser Autor - wie in der Autorenbeschreibung erwähnt - erstmal in Luft aufgelöst hat...
Thomas Koch zu »Pablo Tusset: Das Beste, was einem Croissant passieren kann« 14.01.2009
Habe jede Seite genossen. In meinen Augen ein wichtiges Buch, abseits von Pseudomoral und Effekthascherei. Wer mal entwas anderes als Mainstream lesen möchte, ist mit diesem Buch sehr gut beraten. Witzige Charaktere, die spannende Handlung und eine sehr spezielle Weltanschauung lassen den Krimi extrem kurzweilig erscheinen.
Wünschte, ich könnte Banales so spannend verpacken.
keks zu »Pablo Tusset: Das Beste, was einem Croissant passieren kann« 17.04.2008
Das Buch hab ich mir quasi blind gekauft...aber ich muss sagen,dass ich wirklich überrascht über den Schreibstil Tussets war...obwohl die meiste Zeit nicht viel passiert,hab ich dennoch fasziniert weitergelesen...Die Charaktere sind ebenso gut beschrieben wie unterschiedlich...Das Buch ist auf jeden Fall empfehlenswert,wenn man Lust auf etwas Witziges hat
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