Der Beigeschmack des Todes von P.D. James

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1986 unter dem Titel A Taste for Death, deutsche Ausgabe erstmals 1988 bei Droemer Knaur.
Ort & Zeit der Handlung: Großbritannien / England / London, 1970 - 1989.

  • London: Faber, 1986 unter dem Titel A Taste for Death. 454 Seiten.
  • München: Droemer Knaur, 1988. Übersetzt von Georg Auerbach. ISBN: 3-426-19199-7. 479 Seiten.
  • München: Droemer Knaur, 1991. Übersetzt von Georg Auerbach. ISBN: 3-426-03115-9. 478 Seiten.
  • München: Droemer Knaur, 1996. Übersetzt von Georg Auerbach. ISBN: 3-426-60539-2. 478 Seiten.
  • München: Droemer Knaur, 1998. Übersetzt von Georg Auerbach. ISBN: 3-426-60909-6. 560 Seiten.
  • Augsburg: Bechtermünz, 1999. Übersetzt von Georg Auerbach. ISBN: 3828967027. 560 Seiten.
  • München: Droemer Knaur, 1999. Übersetzt von Georg Auerbach. ISBN: 3-426-61438-3. 550 Seiten.
  • München: Droemer Knaur, 2003. Übersetzt von Georg Auerbach. ISBN: 3-426-62486-9. 560 Seiten.

'Der Beigeschmack des Todes' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

In der Sakristei einer Londoner Kirche werden zwei Leichen mit durchgeschnittener Kehle gefunden: ein konservativer Abgeordneter und ein Stadtstreicher. Mord mit anschließendem Selbstmord? Zweifacher Mord? Oder Doppelselbstmord? Commander Adam Dagliesh, der Chefermittler von Scotland Yard, steht vor einem Rätsel.

Das meint Krimi-Couch.de: »Anspruchsvolle Rätselgeschichte mit stets logischem Ausgang« 85°Treffer

Krimi-Rezension von odile

An einem kühlen Septembermorgen werden in der Londoner Kirche St. Matthew zwei Leichen mit durchschnittener Kehle aufgefunden. Ein spektakuläres Verbrechen, das durch die Identität des einen Toten noch zusätzliche Brisanz erhält. Sir Paul Berowne, Minister Ihrer Majestät hatte erst vor wenigen Tagen unerwartet sein Regierungsamt niedergelegt. Jetzt liegt er mit einer klaffenden Halswunde neben dem ebenfalls toten Tippelbruder Harry Mack. Handelt es sich um einen Doppelmord oder einen Mord mit anschliessendem Selbstmord?

Es dauert lange bis Commander Adam Dalgliesh, der Chefermittler, diese wichtige Frage beantworten kann. Und warum hat Sir Paul seinen hochkarätigen Ministerposten aufgegeben? Widerfuhr ihm tatsächlich ein mystisches Erlebnis in eben dieser Sakristei? Oder beunruhigte ihn vielmehr ein hetzerischer Zeitungsartikel, der ihn mit dem gewaltsamen Tod von drei Frauen in Verbindung brachte? Dass alle in Frage kommenden Tatverdächtigen scheinbar wasserdichte Alibis vorweisen können, vereinfacht die Lösung des kniffligen Falls nicht gerade. Medien, Vorgesetzte und Politiker sitzen Dalgliesh und seinem Team zusätzlich im Nacken. Doch Spürsinn, kombinatorisches Geschick und Beharrlichkeit führen letztlich doch zur Lösung des Verbrechens. Im Showdown, der ein weiteres Opfer fordert, kommt die Wahrheit ans Licht …

Die Romane P. D. James zeichnen sich durch ihr literarisch hohes Niveau aus. Die Autorin legt höchsten Wert auf Détailgenauigkeit und Sprache. Man spürt, dass ihren Büchern stets intensive Recherchen vorausgehen. Ihre Geschichten spielen immer in England und sie bevorzugt Schauplätze und Milieus, die sie kennt, z. B. Krankenhäuser. Ihr Held, der kühle, distinguierte Commander Dalgliesh, löst seine Fälle professionell und präzise. Mit seiner Hilfe erfährt der Leser im Laufe der Ermittlungen, welcher Art die Beweggründe und Verhaltensmuster der Verdächtigen sind. Stets gelingt es Dalgliesh, der in seiner Freizeit Gedichte verfasst, die verworrenen Handlungsfäden seiner Schöpferin logisch und zu des Lesers Zufriedenheit zu entwirren.

P. D. James gehört zu meinen Lieblingsautoren. Zu recht nennt man sie die legitime Nachfolgerin von Agatha Christie und Dorothy Sayers. In puncto Stil und Sprache erfüllt sie allerdings auch höhere Ansprüche. Ihre Charakter- und Situationsbeschreibungen sind stets stimmig und präzise. Man spürt, sie weiss, wovon sie schreibt. Skurrilität, Exzentrik oder Exotik sind dagegen weniger ihr Ding. P. D. James´ Geschichten sind stets realistisch, durchaus sozialkritisch und psychologisch schlüssig. Ich schätze es besonders, dass sie mich mit spannenden, anspruchsvollen Rätselgeschichten unterhält, die stets eine logische Auflösung erfahren!

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NickSch zu »P.D. James: Der Beigeschmack des Todes« 04.09.2008
Es war mein erstes und bis jetzt auch einziges Buch von P.D. James. Der Plot war recht gut geschrieben die strenge Mutter die den Clan zusammen hielt die hat mir des öfteren ein Schmunzeln ins Gesicht gezaubert. Es ist schon eine ganze Weile her als ich das Buch gelesen habe. Daher ist mein Kommentar auch recht dürftig. Im großen und ganzen ist das ganze recht Spannend gehalten . Es wird noch so manch Geheimnis offenbart bis der Mörder Überführt ist.
Stephan zu »P.D. James: Der Beigeschmack des Todes« 06.01.2008
Mir hat das Buch insgesamt sehr gut gefallen. Die Geschichte in sich ist schlüssig und die Ermittlungen werden äußerst detailgetreu wiedergegeben, genauso wie die Darstellung der verschiedenen Charaktäre.
Auch die anspruchsvolle Erzählweise trägt dazu bei, dass es nahezu keinen Moment gab, an dem ich mich gelangweilt fühlte.
Aus meiner Sicht ein absolut zu empfehlender Kriminalroman.
Hartmut zu »P.D. James: Der Beigeschmack des Todes« 27.04.2006
Für mich war dieses Buch eine Quälerei. Irgendwie ging es einfach nicht vorwärts. Ich mußte mich wirklich zwingen, es zuende zu lesen. 200 Seiten weniger hätten es gut getan und es hätte so eine spannende Lektüre sein können.
pet zu »P.D. James: Der Beigeschmack des Todes« 21.02.2005
Ein fast klassischer englischer Whodunit, in dem sich die Autorin für jeden Charakter viel Zeit nimmt. Guter und sehr sauber aufgebauter Plot. Sehr detailliert, manchmal zu detailliert, denn Beschreibungen bis in die letzte Einzelheit erweisen sich leider auch als Spannungskiller. 77 Grad
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