Tortenschlacht von Oliver G. Wachlin

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2010 bei Emons.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Berlin, 1990 - 2009.
Folge 2 der Knoop-&-Hünerbein-Serie.

  • Köln: Emons, 2010. ISBN: 978-3897057661. 220 Seiten.

'Tortenschlacht' ist erschienen als Hardcover E-Book

In Kürze:

Wenige Wochen vor der deutschen Wiedervereinigung 1990 werden die Westberliner Hauptkommissare Hans Dieter Knoop und Harald Hünerbein als »Entwicklungshelfer der Demokratie« ins Volkspolizeipräsidium am Alexanderplatz versetzt. Als in der Ruine eines Besetzerhauses die Leiche eines Punks gefunden wird, scheint dies eine gute Gelegenheit, den frustrierten und verunsicherten Ostberliner Kollegen rechtsstaatliche Ermittlungsarbeit beizubringen. Doch was als routinierte »praktische Arbeit am Fall« beginnt, entwickelt sich schnell zu einem mörderischen Wettlauf gegen die Zeit. Denn überall in der Stadt werden die Rechte neu aufgeteilt. Alte und neue Interessengruppen kämpfen mit harten Bandagen um Pfründe, acht, Einfluss und Geld – und längst sind die beiden Kommissare zwischen die Fronten geraten …

Ihre Meinung zu »Oliver G. Wachlin: Tortenschlacht«

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Torsten zu »Oliver G. Wachlin: Tortenschlacht« 09.05.2014
Auch Tortenschlacht ist wie der Vorgänger eine wunderbare Zeitreise ins Berlin der Wendezeit.
Natürlich ist der Reiz des Neuen beim zweiten Band der Reihe zeilweise nicht mehr ganz so gross, aber dennoch triffts den Zeitgeist exakt.
Die tatsächlich doch sehr dubiosen Machenschaften rund um die Wiedervereinigung, wo doch nicht nur das ein oder andere Schäfchen ins Trockene gebracht wurde, werden wieder in einer sehr schön lesbaren Art erzählt und in Erinnerung gebracht.
Auch die persönliche Ebene der Entwicklung von Knoops Familie bleibt interessant.
Vincent Kressin zu »Oliver G. Wachlin: Tortenschlacht« 05.07.2013
Der Roman spiegelt lebendig wie grandios die Wendezeit in West- und Ost-Berlin wider. Zu keinem Zeitpunkt ist dieser Roman langweilig. Absolut lesenswert.

Wachlin schafft es unnachahmlich mit gehöriger Portion Witz die Wirren um die Wiedervereinigung mit netten Details und interessanten Annekdoten zu füllen. Anekdoten, die längst vergessen schienen. Er beschreibt in seinem Roman nebenbei die dunklen Seiten beider Staaten und entlässt den Leser mit der Mahnung, dass in der DDR nicht alles schlecht gewesen ist.
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