Der Irrtum des Dottore Gambassi von Nino Filastò

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1995 unter dem Titel La moglie egiziana, deutsche Ausgabe erstmals 1997 bei Aufbau.
Ort & Zeit der Handlung: Toskana, 1990 - 2009.

  • Florenz: Giunti, 1995 unter dem Titel La moglie egiziana. 350 Seiten.
  • Berlin: Aufbau, 1997. Übersetzt von Julia Schade. ISBN: 3-351-02369-3. 414 Seiten.
  • Berlin: Aufbau, 1999. Übersetzt von Julia Schade. ISBN: 3-7466-1601-8. 414 Seiten.
  • Berlin: Aufbau, 2000. Übersetzt von Julia Schade. ISBN: 3-7466-1609-3. 414 Seiten.
  • Berlin: Aufbau, 2003. Übersetzt von Julia Schade. ISBN: 3-7466-1605-0. 414 Seiten.
  • Berlin: Aufbau, 2006. Übersetzt von Julia Schade. ISBN: 978-3-7466-2248-4. 414 Seiten.

'Der Irrtum des Dottore Gambassi' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

In einer noblen Villa auf den Hügeln der Toskana lebt Elvio Gambassi, »il dottore«. Was veranlaßt den betuchten Geschäftsmann, ausgerechnet in dieser friedlichen Landschaft eine Schnellstraße bauen zu lassen? Hat es damit zu tun, dass der geschichtsträchtige Boden noch so manche Schätze aus etruskischer Zeit birgt?

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Charley_Chase zu »Nino Filastò: Der Irrtum des Dottore Gambassi« 26.03.2010
Der Stil dieses Autors gefällt mir - er nimmt sich nicht allzu wichtig, seine Figuren verhalten sich ähnlich.
Doch der Roman wird mit zunehmender Seitenzahl immer zäher, bis fast zum Stillstand. Schliesslich habe ich es in der Hälfte genervt weggelegt, nicht zuletzt auch weil die Figuren nicht wirklich packen: Der Autor bleibt in seiner Figurenzeichnung schematisch und oberflächlich.
Michael Angrick zu »Nino Filastò: Der Irrtum des Dottore Gambassi« 16.12.2006
Nino Filastò: „Der Irrtum des Dottor Gambassi“. Im Original heißt dieser italienische, in der Toscana angesiedelte Kriminalroman „Die ägyptische Ehefrau“ und kommt einem Teil der Geschichte näher, einem Teil. Scalzi ist der Held des Romans, ein florentinischer Anwalt. Die Geschichte verworren, ein Ägypter wird angeklagt, seine italienische Ehefrau umgebracht zu haben. Aber es gibt keine Leiche, keinerlei Hinweise auf die Tat, bis auf Briefe, die von der ägyptischen Ehefrau (aha, ein Bigamist also) stammen sollen, in denen von einer Leiche oder so die Rede ist. In Wirklichkeit hat der Ägypter diese Briefe selbst geschrieben und sie sind Lagepläne, um zu einer Höhle zu gelangen, in der besagter Dottore Gambassi Milliarden Lire der kalabresischen Maffia aufbewahrt, aber ihr eigentlich nicht wiedergeben will. Alles sehr verworren wie gesagt, aber unerhört spannend und mit sehr viel Kritik an den italienischen Verhältnissen gespickt. Ich sage es klar und deutlich, daß ich die anderen Romane dieses Autors zu meiner Ferienpflichtlektüre machen werde, neben Patrick O’Brian, versteht sich.
hoffmann9471 zu »Nino Filastò: Der Irrtum des Dottore Gambassi« 16.09.2006
wie immer bei filasto: mit sehr viel
humor geschrieben. er und seine
figur scalzi nehmen sich zum glück
nicht so wichtig. jeder filasto ist auch
ein spiegelausschnitt aus der italie-
nischen gesellschaft und deckt pro-
bleme auf, die uns z.b.deutschen
in der form nicht bekannt sind.
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