Schussfahrt von Nicola Förg

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2002 bei Emons.
Ort & Zeit der Handlung: , 1990 - 2009.
Folge 1 der Gerhard-Weinzierl--Serie.

  • Köln: Emons, 2002. ISBN: 3897052865. 208 Seiten.
  • München: Goldmann, 2008. ISBN: 978-3-442-46913-0. 284 Seiten.

'Schussfahrt' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

»Im Schnee saß ein Mann, friedlich an einen Baum gelehnt, was mitten im Winter schon eher ungewöhnlich war. Weit verblüffender fand Jo die Tatsache, dass er keine Schuhe, sondern nur dicke gelbe Socken trug. Das eigentlich Irritierende aber war ein Loch in seinem Kopf.« So dramatisch beginnt für »Jo«, Direktorin des lokalen Tourismusverbands, ein Wintermorgenritt ins Gunzesrieder Tal. Der Tote entpuppt sich als ein schwäbischer Baulöwe, der zu Lebzeiten so unbeliebt war wie Kopfläuse, Überschwemmungen und Murenabgänge zusammen. Sein liebstes »Baby« war ein »Event Castle«, ein gigantomanischer Freizeitkomplex, den er mitten in die intakte Natur pflanzen wollte. Der Hauptkommissar aus Augsburg macht unter den Gegnern des Event Castle gleich jede Menge Verdächtiger aus, aber Jo spürt, dass das alles nur die halbe Wahrheit sein kann und recherchiert auf eigene Faust. Bald wird sie tief in die Abgründe der Ski-Renn-Szene geführt und in einen Strudel widersprüchlicher Gefühle gerissen. Und ein erneuter Ausritt zur Mordstelle entpuppt sich als fataler Fehler …

Ihre Meinung zu »Nicola Förg: Schussfahrt«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

kritikaster zu »Nicola Förg: Schussfahrt« 02.03.2016
ich habe mich durchgequält.
schreibt ein kritiker. das triffts auf den punkt!
a so a greißliger schmarrn...
eine absolut dämliche tante mit doktortitel und einem tiertick langweilt permanent.
der schluss ist sowas von scheiße, dass ich einfach kein dezenteres wort dafür finde.
eine blasse, leidende, dumme tussi, die während der ganzen handlung nur so am rande in erscheinung tritt, wird als täterin aus dem hut gezaubert, absolut unglaubwürdig. da hats aber gewaltig pressiert beim schluss.
NICHT EMPFEHLENSWERT, zeitverschwendung. aber wenn eine autorin erst mal einen namen hat - warum auch immer - dann kann sie wirklich aus dreck gold machen.
Juristan zu »Nicola Förg: Schussfahrt« 20.02.2015
Das war nix für mich. Die Krimi-Handlung ist ziemlich blass und dürftig.Dafür dreht sich alles um eine schreckliche Tussi,deren Haustiere sind der Autorin wichtiger als die Lösung des Mordfalls.Die Frau ist dermaßen furchtbar und penetrant,dass ich die letzte Buchseite kaum erwarten konnte.
Das Buch ist vielleicht unterhaltsam für Leserinnen vom"Goldenen Blatt".
10°,und die noch gut gemeint.
rolandreis zu »Nicola Förg: Schussfahrt« 28.11.2011
Obwohl ich einige der Regionalkrimis von Förg recht nett finde, konnte ich mich diesmal nicht richtig erwärmen. Die Story war teilweise zu langatmig und auch immer wieder zäh. Spannung kam für mich einfach zu wenig auf, das konnte auch nicht das Allgäuerische als Schmunzelfaktor ausgleichen. Auch das Jo als eine der Hauptpersonen mit jedem der jeweiligen potentiellen Täter eine Affäre hatte war irgendwie überflüssig. Diesmal wirklich nur Durchschnittsware von der Stange.
cora2825 zu »Nicola Förg: Schussfahrt« 04.03.2011
Inzwischen habe ich nun den ganzen Krimi gelesen, bin aber auf Seite 13 aus allen Wolken gefallen, als ich folgende Passage gelesen habe: "Ein toter schwäbischer Bauunternehmer in gelben Socken mitten im Schnee - das verlieh dem Begriff "Gelbfüßler", der wenig charmanten Beschreibung für Württemberger, eine ganz neue Dimension." Da ist der Autorin nun wirklich ein grober Fehler bei der Recherche unterlaufen. Die Schwaben sagen zu den Badenern Gelbfüßler um sie zu ärgern (nicht umgekehrt). Bei "Funkensonntag" hat Frau Förg wohl genau den gleichen Fehler begangen, wie ich dem Kommentar auf der entsprechenden Seite entnehme. Gleichwohl hatte ich zu Beginn das Gefühl, dass die Autorin etwas gegen Schwaben hat ?
Ich als Schwabe besuche regelmäßig das Allgäu und lese deshalb auch gerne Bücher, die dort spielen. Schade, dass es halt in dieser Geschichte zumindest für mich so rüber kommt.
Ansonsten ist die Geschichte kurzweilig zu lesen.
Birgit zu »Nicola Förg: Schussfahrt« 12.09.2009
Ich fand's klasse... Habe das Buch durch Zufall (Leihgabe) in die Finger bekommen. Und da ich gerade aus dem Urlaub aus Immenstadt kam, passte das wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Mir hat es sehr gut gefallen...

Anmerkung an die Redakteure dieser Kommentare:
Eine Zwangseingabe von 300 Zeichen ist absolut bescheuert. Man steht vor der Wahl: Entweder abbrechen oder sinnloses Gelaber hinzufügen. Ist das gewollt?
Magdalena zu »Nicola Förg: Schussfahrt« 16.05.2009
Mir hat "Schussfahrt" wahnsinnig gut gefallen.
Hab das Buch zu Weihnachten geschenkt bekommen und wollte es erst gar nicht lesen, weil ich nicht so sehr auf Bayern-Krimis stehe. Doch nachdem ich dann doch angefangen habe, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen! Die Geschichte blieb bis zur letzten Seite spannend und hat mich wirklich gefesselt. Die Charaktere und die Landschaft sind einfach wunderbar beschrieben!
Ich kann das Buch jedem nur empfehlen!
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
barbie1_de zu »Nicola Förg: Schussfahrt« 09.01.2009
Auweh...
Dass nun einige Jung-Autoren versuchen, auf den Zug der "Regionalkrimis" zu springen, weiß ich. Aber dass es dann so schlechte sein müssen wie Nicola Förg (ein typisch allgäuerischer Vorname ;-)), das habe ich nicht erwartet. Hier jagt wirklich ein Klischee das nächste, und zwar in so großer Zahl, dass man damit locker noch drei Bände füllen könnte. Wie kann man so voller Vorurteile stecken über alle und alles, was nicht aus dem Allgäu kommt? Hier hat sich Förg keinen Gefallen getan, ich fand das teilweise schon sehr grenzwertig.Auf der einen Seite kämpft sie ständig gegen die Klischees, die diesem Landstrich und deren Bewohner entgegengebracht werden, an, begibt sich aber gleichzeitig auf dasselbe Niveau herab, über andersartige(s) zu urteilen. Die Sprache der Autorin fand ich nervig und unerträglich, die Story mehr als seicht und die Beschreibung der Gegend und deren Wirtschaften macht noch lange keinen Regionalkrimi.
Ich hab mich durchgequält, um herauszufinden, wer es war, aber ich würde es nicht weiterempfehlen.
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Ihr Kommentar zu Schussfahrt

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: