Wie es Gott gefällt von Niccolò Ammaniti

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2006 unter dem Titel Come Dio comanda , deutsche Ausgabe erstmals 2008 bei Fischer.

  • Mailand: Mondadori, 2006 unter dem Titel Come Dio comanda . 496 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2008. Übersetzt von Katharina Schmidt. 496 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2010. Übersetzt von Katharina Schmidt. ISBN: 978-3-596-17758-5. 484 Seiten.

'Wie es Gott gefällt' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Rino und Cristiano Zena, Vater und Sohn, leben in einem heruntergekommenen Haus am Rande der Stadt. Cristiano ist dreizehn und soll ein harter Kerl werden, wie sein Vater. Rino ist ohne Job, meist ohne Geld und voller Wut auf die da oben. Doch er liebt seinen Sohn und behandelt ihn mit rauer Zärtlichkeit. Ohne ihn könnte er nicht leben. Entschlossen, sich nicht unterkriegen zu lassen, schlagen beide sich durchs Leben, gemeinsam mit zwei Freunden, die auch nicht gerade vom Glück verfolgt werden. Der eine, Quattro Formaggi, ist nach einem Unfall ein wenig langsam im Kopf. Ein Eigenbrötler, der seine Geheimnisse hat. Der andere, Danilo, sitzt Tag für Tag in der Bar Bumerang und träumt vom großen Geld und, wie es wäre, wenn er und seine Freunde den Geldautomaten aus der Bank gegenüber klauen würden. Einfach die Mauer umnieten, den Kasten mitnehmen und – Bingo! In einer einzigen Nacht, in der ein Unwetter die Landschaft verwüstet, fordern sie ihr Schicksal heraus und hoffen, dass Gott auf ihrer Seite ist. Doch danach ist nichts mehr so, wie es einmal war. »Wie es Gott gefällt« nimmt den Leser mit in eine unbarmherzige Welt, in der es dennoch eine zärtliche Anteilnahme gibt, weil Niccolò Ammaniti seine Figuren liebt.

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Peter F. zu »Niccolò Ammaniti: Wie es Gott gefällt« 06.07.2011
Ich habe das Buch (in Italienisch) zufällig in die Finger gekriegt und nicht mehr weglegen können, obwohl ich mit dem Buch in die tiefsten Abgründe der italienischen "Balordi"-Szene absteigen musste.

Das Bild, das Ammaniti von der Umgebung und den Menschen zeichnet (Hauptcharaktere und Nebendarsteller) ist wahnsinnig treffend; es gelingt ihm sogar die schrägsten Gedankengänge so darzustellen, dass man sie nachvollziehen kann, obwohl man "im echten Leben" niemals so denken würde.

Absolut lesenswert aber nichts für weiche Gemüter!
Federfrau zu »Niccolò Ammaniti: Wie es Gott gefällt« 05.10.2008
Drei Männer, eine Männerfreundschaft?

Ein Buch über Menschen in einer unbarmherzigen Welt, die selber hart und grausam werden, gegenüber sich selbst und gegenüber anderen, die für ihr Unglück alle anderen verantwortlich machen, nur nicht sich selbst.

Alles beschrieben in einer knappen Sprache, die das ungeheuerliche dieser Leben bis ins kleinste beschreibt und bis zur Groteske überzeichnet.

Anrührend fand ich in dieser Geschichte allerdings nur den Jungen Cristiano, der schon mit dreizehn kaum mehr eine Chance auf ein besseres Leben hat.

Also kurz und knapp: Ich mag Ammanitis Art der Darstellung aber warum jemand diese Geschichte lesen sollte, weiß ich nicht!
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