Dunkle Kammern von Minette Walters

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1995 unter dem Titel The Dark Room, deutsche Ausgabe erstmals 1997 bei Goldmann.

  • London: Macmillan, 1995 unter dem Titel The Dark Room. 398 Seiten.
  • München: Goldmann, 1997. Übersetzt von Mechtild Sandberg-Ciletti. ISBN: 3-442-30650-7. 511 Seiten.
  • München: Goldmann, 1998. Übersetzt von Mechtild Sandberg-Ciletti. ISBN: 3-442-44250-8. 511 Seiten.
  • München: Goldmann, 1999. Übersetzt von Mechtild Sandberg-Ciletti. ISBN: 3-442-44501-9. 511 Seiten.
  • München: Goldmann, 2000. Übersetzt von Mechtild Sandberg-Ciletti. ISBN: 3-442-44952-9. 511 Seiten.
  • München: Goldmann, 2000. Übersetzt von Mechtild Sandberg-Ciletti. ISBN: 3-442-44814-X. 511 Seiten.
  • München: Goldmann, 2002. Übersetzt von Mechtild Sandberg-Ciletti. ISBN: 3-442-05475-3. 511 Seiten.
  • München: Goldmann, 2005. Übersetzt von Mechtild Sandberg-Ciletti. ISBN: 3-442-45976-1. 511 Seiten.

'Dunkle Kammern' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Jinx Kingsley, Fotografin und Erbin eines beachtlichen Vermögens, erwacht in einem Klinikbett aus tiefer Bewusstlosigkeit. An die letzten Wochen ihres Lebens kann sie sich nicht mehr erinnern. Alle Welt glaubt, sie habe einen Selbstmordversuch überlebt, als sie aus einem völlig zertrümmerten Wagen geborgen wurde. Dies alles ist im Nebel ihrer Amnesie verschwunden, doch Jinx ist sicher, dass sie ihrem Leben niemals ein Ende setzen wollte. Es gibt allerdings Ereignisse in Jinx´ Vergangenheit, die dunkle Schatten auf ihre irritierende Lage werfen: Ihr erster Ehemann Russell kam durch einen Mord ums Leben; die Umstände des Verbrechens, das bereits zehn Jahre zurückliegt, konnten nie ganz geklärt werden. Jinx versucht verzweifelt, die Lähmung ihres Erinnerungsvermögens zu überwinden. Zusammen mit dem Arzt und Therapeuten Alan Protheroe begibt sie sich auf eine Reise in die eigene Vergangenheit, eine Reise, die auf unbekanntes Terrain führt, in dunkle Kammern, aber auch in gleissend hell ausgeleuchtete Räume. Sie weiss, dass der Schlüssel in ihr selbst liegt, der Schlüssel zu einer Wahrheit, die so erschreckend ist, dass sich ihr Bewusstsein in die Barmherzigkeit des Vergessens geflüchtet hat.

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Catharina zu »Minette Walters: Dunkle Kammern« 17.10.2016
Die Story hat mich am Anfang total gefesselt. Minette Walters weiß wirklich Spannung aufzubauen. Als eingefleischter Krimileserin hatte ich schon bald eine Ahung, wie der Hase läuft, und so war's dann auch. Die Hälfte vom Buch hab ich wirklich gelesen, und dann wurde es mir richtig langweilig. Das Buch hätte von mir aus halb so dick sein können! Weniger ist manchmal mehr!
steve006 zu »Minette Walters: Dunkle Kammern« 25.10.2015
Recht verworrene Story, irgendwie zähflüssig erzählt, macht wenig Spaß und ist kaum spannend.
Man muß diese Mischung aus Psychologie und menschlichem Abgrund mögen, anders hält man das Buch nicht aus.
MW hat ihre Leser sicherlich unter den Psychogrüblern und Intellektuellen. Wer so wie ich seichte Unterhaltung möchte ist hier fehl am Platz.
H. Jung zu »Minette Walters: Dunkle Kammern« 26.10.2014
Nachdem ich den überaus interessanten und spannenden Prolog gelesen hatte, machte ich mich neugierg geworden an die restliche Story. und wurde schwer enttäuscht.

Die Geschichte begann sehr schwach, um dann schnell stark nachzulassen.

Aneinandergereihte Buchstaben wurden zu Worten, zu Sätzen, formten am Ende Texte die in meinen Augen sinnfrei und bar jeder Spannung nebeneinander stehen.

Bei jedem weiteren Satz fragte ich mich: "Worum geht es hier eigentlich?"

Dennoch wollte ich dieses Buch nicht kampflos aufgeben, und so blätterte ich - in der stillen Hoffnung doch noch zwischen den Sätzen einen Anschluss an den Prolog zu finden - 5 weitere Minuten lang durch 20 Seiten, um dann vor dem sinnfreien Geschreibsel zu kapitulieren.

Es war nicht das erste Mal, aber mit Sicherheit das letzte Mal, dass ich ein Buch von Minette Walters kurz nach dem Anlesen zur Seite legte.

Künftig werde ich einen großen Bogen um diese Autorin machen.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
fleurisse zu »Minette Walters: Dunkle Kammern« 04.01.2012
Da ich den Schreib-und Dramaturgischen Stil Minette Walters bisher sehr schätzte, habe ich auch dieses Buch gelesen. Leider erfährt der Leser jedoch auch hier mal wieder keinen Aha-Effekt bzw. muß sich die letztendliche Auflösung selbst zusammenreimen! Nichts für Leser, die auf eine schlüssige Pointe setzen und eigentlich schade um den so beflissen und detailgetreuen Aufbau eines Spannungsbogens, der am Ende ins nebulöse Nichts führt. Sehr Schade und im Nachhinein Zeitverschwendung.
Malleaktiv zu »Minette Walters: Dunkle Kammern« 07.01.2010
„Dunkle Kammern“- Spannender Krimi der die Tiefen der menschliche Psycho hervorbringt
Die junge, erfolgreiche Fotografin Jinx Kingsley erwacht aus einer tiefen Bewusstlosigkeit in einer Nervenheilanstalt in Salisbury. Sie soll versucht haben, sich umzubringen, aus Verzweiflung, da ihr Verlobter sie kurz zuvor verlassen hat.
Doch Jinx kann sich an die vergangenen Wochen nicht mehr erinnern und spürt, dass ihr Unfall andere Gründe haben muss. Verzweifelt versucht sie in die dunklen Kammern ihres Gedächtnisses Licht zu bekommen. Dies wird jedoch erschwert durch die vorliegenden Indizien und die vielen Einzelteile, die einfach nicht zu einem Gesamtbild zusammenpassen wollen.
Auf ihrem Weg, die Wahrheit herauszufinden und sich endlich an alle Einzelheiten erinnern zu können, wird sie von dem zuständig leitenden Arzt der Klinik unterstützt. Während Jinx versucht aus diesem Alptraum aufzuwachen, kommen auch immer mehr die zerrüttenden Familienverhältnisse zum Vorschein, mit denen sie sich ebenfalls auseinandersetzen muss.

In der Charaktervielfalt zeigt die sich die Genialität Walters. So treten neben den Kriminalbeamten und dem Arzt die beiden missratenen Stiefbrüder, die garstige Stiefmutter (wie im Märchen), die Freunde und ein Ex-Junkie, der auch in Therapie ist, auf.
Besonderes Rätsel gibt die Beziehung zu ihrem Vater auf. Dieser wird einerseits als besonders dominant und gewalttätig beschrieben und andererseits in Bezug zu seiner Tochter, diese liebt und begehrt. Eine spannende Psychologische Reise durchlebt der Leser. Minette Walters lässt keine menschliche Seite aus.

Dieser Krimi erzählt von einer selbstbewussten und willensstarken Frau, die versucht, die Wahrheit herauszufinden und ihr Leben wieder selbst bestimmen zu können. Dem Leser wird bei diesem brillantem Charakter schnell klar, dass hinter dem Unfall nicht Selbstmord, sondern versuchter Mord steht.

Die personale Erzählperspektive wechselt zwischen den Figuren, lässt dem Rezipienten somit näher an dem Geschehen teilnehmen. Mir fiel es leicht, mich in die Figuren hineinzuversetzen. Im Laufe der Handlung tauchen immer wieder neue Sachverhalte auf und neue Zusammenhänge werden geschaffen. Es kommt vielen Spannungsmomenten und Wendungen. Ich wusste bis zum Schluss nicht, wer der Mörder ist.

Wie bei allen Kriminalromanen sollte „Dunkle Kammern“ in einem Rutsch gelesen werden, da die viele Handlungsstränge mit ihren Figuren, sonst schwer einzuordnen sind und der rote Faden verloren geht.
Michaela zu »Minette Walters: Dunkle Kammern« 15.01.2009
Ich habe das Buch schon vor Jahren gelesen. Ich erinnere mich aber immer noch gut daran das ich es sehr spannend fand und man nie so genau wußte wohin es führt, wie weit es geht und wann was passiert. Dieses Buch wurde auch verfilmt. Habe den Film gesehen, aber wie so oft, kommt der Film an dieses Buch nicht heran.
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
regina süße zu »Minette Walters: Dunkle Kammern« 14.12.2008
das buch ist voll toll es ist spannend geschrieben und es macht spaß alles mitzuverfolgen was geschehen ist.
die geheinisvollen leichen haben mir am besten gefalllen.was gefällt euch am besten...???:-*die erinnerung gefällt mir auch sehr da es dunkeler und dunkeler für sie wird und sie bekommt angst vor der wahrheit...ich fänd es zwar auch sehr erschreckend aber ich würde weiter nacj der wahrhrit suchen genau so wie sie.
markus zu »Minette Walters: Dunkle Kammern« 29.10.2008
Stimme überein mit Ladykiller, Spannung wollte sich bei mir nicht einstellen, zumal die ständige Wiederholung der Ermittlungsergebnisse etwas langweilte. Gut fand ich, dass Adam Kingsley quasi nur als Figur im Hintergrund, aber doch immer präsent war. Vom Stil her gefällt mir Ruth Rendell (besonders die Barbara Vines) deutlich besser, weil sprachlich ausgereifter. R. R. war definitiv eins von M. W.s Vorbildern, ob bewusst oder unbewusst.
Gera zu »Minette Walters: Dunkle Kammern« 31.03.2008
Ich habe das Buch bereits vor zwei Jahren gelesen. Das Rätseln über Wahrheit oder Lüge und über den Täter fand ich total spannend! In meinem Bücherregal stehen noch weiter Bücher von Walters, aber ich hoffe schon, dass die noch spannender und fesselnder geschrieben sind.
liadels zu »Minette Walters: Dunkle Kammern« 24.02.2007
Wie bei einigen Kommentatoren: auch für mich war es das erste Buch von Minette Walters und ich bin hingerissen von der Autorin. Ich mußte es unbedingt und sofort zu Ende lesen (was sich glücklicherweise ohne Nachteile einrichten ließ). Der Plot ist superspannend und für mich gibt es auch keine Erklärungslücke am Ende. (Mehr darf ich leider hier nicht sagen). Was mich an der Autorin mit diesem ersten Buch begeisterte, ist ihr Verständnis des Lebens und der menschlichen Art. Wahrscheinlich ist es eine Erkenntnis aus Lebenserfahrung, dass "die Wahrheit" keine Größe ist. Es entscheidet, auf wen Ereignisse und Umstände treffen und was der/diejenige damit und daraus macht im Kontext mit unkalkulierbaren Anderen im Umfeld. Und DAS wird in Dunkle Kammern meisterhaft beschrieben. Ich finde das subtiler und weitaus schwieriger darzustellen als eine Addition von Wahrheiten = Beweisen = Lösung / Ergebnis. Kurz und gut: MW setze ich auf Platz 1 vor oder mit Batya Gur. Und nun muß ich einfach alle Romane von MW haben...

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