Sizilianisches Finale von Michael Dibdin

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1999 unter dem Titel Blood Rain, deutsche Ausgabe erstmals 2001 bei Goldmann.
Ort & Zeit der Handlung: Sizilien, 1990 - 2009.
Folge 7 der Aurelio-Zen-Serie.

  • London: Faber, 1999 unter dem Titel Blood Rain. 284 Seiten.
  • München: Goldmann, 2001. Übersetzt von Ellen Schlootz. ISBN: 3-442-45088-8. 310 Seiten.

'Sizilianisches Finale' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Nachdem er seinen letzten Fall zwischen den sanften Hügeln und üppigen Weinbergen des Piemont lösen durfte, erhält Aurelio Zen nun den Auftrag, vor dem er sich immer gefürchtet hat: Er muss nach Sizilien, wo er auf Geheiss des Innenministeriums die Arbeit der erst kürzlich ins Leben gerufenen Anti-Mafia-Einheit der Staatspolizei überwachen soll. Da das Innenministerium mit der Staatspolizei rivalisiert, steht Zen von Anfang an zwischen den Fronten. Zunächst hat er aber nicht viel anderes zu tun, als mit den Offizieren der Einheit essen zu gehen, sich mit ihnen zu unterhalten und nach Rom zu berichten. Aber lange hält das dolce vita nicht an: In einem Eisenbahnwaggon wird die halbverweste Leiche eines jungen Mannes gefunden, der einem mächtigen Mafia-Clan angehörte, und Zen gerät mitten ins Kreuzfeuer von machthungrigen Politikern, Bürokraten und Mafia-Bossen. Aber auch privat kommt Zen aus dem Gleichgewicht: In Catania trifft er Carla, eine junge Computerspezialistin, von der er annimmt, sie sei seine Tochter. Zen hofft, dass Carla das emotionale Loch in seinem Leben füllt – und ist mehr als verwirrt, als er merkt, dass sich die Untersuchungsrichterin Corinna Nunziatella, von der er nicht weiss, ob sie mit oder gegen ihn arbeitet, zu Carla hingezogen fühlt. Als Zens Mutter in Rom einen mysteriösen Tod stirbt und Carla zusammen mit Corinna ermordet wird, erleidet Zen einen Nervenzusammenbruch. Und auf dem Höhepunkt seines bisher schwierigsten Falles stellt er sich die Frage, ob die Dinge nicht immer schlimmer werden, je näher er der Wahrheit kommt …

Leseprobe

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mylo zu »Michael Dibdin: Sizilianisches Finale« 14.10.2010
Ein Mafia-Roman der ohne Schnörkel die Brutalität der Clans und ie Mentalität von Italiens Süden darstellt. Bemerkenswert dass ein Nichtitaliener so detailiert die Zusammenhänge mit der Mafia darstellt. Mein erster Roman von Michael Dibdin um den trotz aller Härte der Storry doch so sympatischen Kommissario Aurelio Zen. Macht mich ungeheuer neugierig auf weiter Bücher von Didin und mit Zen.
Für dieses Buch gibt es 85 Punkte
Günter R. zu »Michael Dibdin: Sizilianisches Finale« 21.09.2007
Kann mich den Vorrednern nur anschließen. Besonders interessant ist, dass auch die Vorgehensweisen - Stichwort: "Botschaften" - der Mafia immer wieder sehr detailliert in den Konversationen der Mitwirkenden durchleuchtet und erklärt werden.
Barbara zu »Michael Dibdin: Sizilianisches Finale« 22.06.2007
Habe gerade nochmal das sizilianische Finale als Hörspiel genossen. Bin wieder sehr eingewickelt worden von der rauhen italienischen Seite. Dibdin hat sich tatsächlich von Roman zu Roman gesteigert. Muß mir nun leider einen anderen suchen.
Harald Schüttelhöfer zu »Michael Dibdin: Sizilianisches Finale« 27.12.2006
Ich habe Dibdin erst dieses Jahr kennengelernt und mein 2. Buch war Sizilianisches Finale.

Vorweg: das Buch ist ein Hammer. Jenseits aller Urlaubsseligkeit ist Italien und hier speziell Sizilien nicht schön oder pittoresk, sondern faul bis ins Mark. Dibdin erweist sich als Kenner der Mentalität und der politischen Verhältnisse der Insel. Die Verquickung von Politik, Polizei und Mafia ist ein Thema, welches schon andere Autoren behandelt haben, aber wenn Camilleri das Ganze mit einem Augenzwinkern behandelt, so ist Dibdin direkt, das es schon brutal klingt. Er zeigt die dunkle Seite in bella Italia, und das macht er sehr professionell und hochspannend.
Das Ende nimmt einem die Luft weg.
Absolute Klasse
Stefan zu »Michael Dibdin: Sizilianisches Finale« 20.08.2006
Der Roman beschreibt geradezu bedrückend, unter welchen extremen Umständen Richter und Staatsanwälte auf Sizilien gegen die Mafia zu arbeiten haben. Die sizilianische Mentalität der "Omerta", des Schweigens erschwert Zen als "Verbindungsmann" zur Sondereinheit der Antimafia zusätzlich die Arbeit. Das Ende des Buches ist schockierend. Ein überragender Roman!
Axel Peters zu »Michael Dibdin: Sizilianisches Finale« 05.08.2003
knallhart
sehr gut recherchiert
greift die ermordungen von richter
und staatsanwälte authentisch auf
Chris zu »Michael Dibdin: Sizilianisches Finale« 09.11.2002
bin gerade so mitten im buch vertieft, könnte ähnlich spannend werden wie "schwarze trüffel", auf jedenfall ein würdiger nachfolgeroman.
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