Welt in Angst von Michael Crichton

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2004 unter dem Titel State of Fear, deutsche Ausgabe erstmals 2005 bei Blessing.

  • New York: HarperCollins, 2004 unter dem Titel State of Fear. 603 Seiten.
  • München: Blessing, 2005. Übersetzt von Ulrike Wasel & Klaus Timmermann. 602 Seiten.
  • München: Goldmann, 2006. Übersetzt von Ulrike Wasel & Klaus Timmermann. ISBN: 978-3-442-46304-6. 602 Seiten.
  • München: Goldmann, 2008. Übersetzt von Ulrike Wasel & Klaus Timmermann. ISBN: 978-3-442-46957-4. 602 Seiten.
  • Hamburg: Zeit-Verlag Bucerius, 2009. Übersetzt von Ulrike Wasel & Klaus Timmermann. ISBN: 978-3941378551. 512 Seiten.
  • [Hörbuch] Freiburg im Breisgau: Audiobuch, 2005. Gesprochen von Johannes Steck. ISBN: 3899641558. 6 CDs.

'Welt in Angst' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Der Milliardenerbe George Morton kommt einer unglaublichen Verschwörung auf die Spur: Um die Aufmerksamkeit der Medien auf die bevorstehende Klimakonferenz zu lenken, macht die Umweltorganisation NERF gemeinsame Sache mit Ökoterroristen. Diese haben eine weltweite Serie von Naturkatastrophen vorbereitet. Lässt sich das Unheil noch aufhalten?

Ihre Meinung zu »Michael Crichton: Welt in Angst«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

M.Reinsch zu »Michael Crichton: Welt in Angst« 20.03.2014
Peter Evans arbeitet als Anwalt für den extrem reichen George Morton. Er ist das Verbindungsglied zwischen Morton und der Umweltschutzorganisation NERF. Als Morton ­eine 10 Millionen Dollar Spende an NERF zurückzieht, hat er anscheinend einen tödlichen Autounfall, aber die Leiche bleibt verschwunden. Peter wird von allen Seiten unter Druck gesetzt, da er nach Wünschen des verschwundenen Multimillionärs weiter auf die Rücknahme der Spende besteht. Als John Kenner in Peters Leben tritt, wird dieser langsam in die dunkle Welt der noch finsteren Machenschaften von NERF gezogen und muss erkennen, welch perfides Spiel die Umweltorganisation eigentlich betreibt ...
Irgendwie ist es nicht mehr der "Selbe" Michael Chrichton, den ich früher verschlungen habe. Selbst bei "Airframe" (wo er 2/3 des Buches mit technischen Details füllt), habe ich nie die Lust am Lesen verloren. Bei diesem Buch ist das leider anders, viel zu oft habe ich es beiseitegelegt und mich gefragt, wann ich denn weiter lesen möchte. Der Leser wird mit Theorien, Hypothesen und Computerstudien erschlagen, die sich als Bonus auch noch widersprechen! Chrichton wiedersetzt sich allen "langläufigen" Thesen zur "globalen Erwärmung" und zeigt andere Sichtweisen (die er wieder einmal sehr gekonnt mit Fachliteratur, in einem Anhang, unterlegt und beweist). Vielleicht ist mir die Vorstellung auch einfach zu wieder, dass Umweltorganisationen vor keinem Gräuel zurückschrecken, um sich ihre Spenden und Unterstützer zu sichern. Vielfach wechseln Personen Ihre Standpunkte, oder wechseln sogar die Seiten, was (zumindest mich) etwas verwirrte. Angenehm sind die "zwischenmenschlichen" Veränderungen und Verhaltensweisen, die hier keine "Superprotagonisten" entstehen lassen. Wie man unschwer lesen kann, bin ich etwas zerrissen, was eine feste Meinung zu dem Buch angeht, als Folge dümpelt es für mich im Mittelmaß und ich trauere um die "frühen" ­Chrichton-Bücher, die mich immer in den Bann gezogen haben.
Fazit: Wiedereinmal nimmt Chrichton ein brisantes Thema auf, nur leider verschwindet ein großer Teil der Geschichte im ­wissenschafts Blabla. Interessante Theorien und Überlegungen, aber hier werden sich die Geister scheiden...
MaraKuja. zu »Michael Crichton: Welt in Angst« 12.06.2010
wir sind an dem Klimawandel schuld. und kein ernstzunehmender Klimaforscher behauptet etwas anderes. Einiges wird von der Presse übertrieben, wegen der Aufmerksamkeit, doch dennoch gibt es den Klimawandel genauso wie die folgenden probleme. sieht man auch teilweise heute schon. Wer daran zweifelt sollte ich den Film "Eine unbequeme Wahrheit" anschauen von Al Gore, ob danach noch zweifel bestehen?
Diese sogenannten Argumente die Micheal Crichton in diesem Buch verwendet sind von Personen die dem Klimawandel skeptisch gegenüber stehen und alles harmloser darstellen als es ist.
Es gibt eine Veränderung des Klimas und die Menschen sind größtenteils daran schuld. klar gibt es immer wieder natürliche Veränderungen des Klimas, doch die Veränderung der letzten paar Jahrzehnte ist alles andere als natürlich.

ist das Ozonloch natürlich?
sind die Schmelzungen der Gletscher natürlich?
Sind diese vielen Klimakatastrophen (ob Überschwemmung oder Dürre) natürlich?
Ist das auftauen des Permafrostbodens natürlich? das austerben der Tiere?
1 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Lukas zu »Michael Crichton: Welt in Angst« 08.03.2010
Was ich mich nun frage ist aber, stimmen denn die Fakten, die im Roman genannt werden?Sind die Gegenbeweise gegen die vom Menschen ausgelöste globale Erwärmung nun echt oder nicht? Steigt der Meeresspiegel nun oder nicht? Hat CO2 nun etwas mit dem Treibhauseffekt zu tun oder nicht? All diese Fakten belegt er zwar, aber wenn diese von ihm genannten Fakten nun wahr sind, sind dann die heute allgemein anerkannten Fakten falsch oder richtig?Ich weiß jetzt gar nicht wem ich da wirklich glauben soll..
Reinhard zu »Michael Crichton: Welt in Angst« 07.03.2010
Die Handlung des Romans ist teilweise abstrus bis zur Parodie. Beispiel: im Antarktis-Kapitel setzen die Helden einen Notruf ab, ein Suchtrupp macht sich auf den Weg und findet beide nach 10 Minuten. In Wirklichkeit wäre wohl auch 10 Stunden noch eine sehr gute Zeit. Beide sind gerade noch am Leben, können nur durch langsames Erhöhen der Körpertemperatur gerettet werden. Aber das hindert sie nicht, wenige Tage später wieder ins Flugzeug zu steigen und weitere lebensgefährliche Abenteuer zu bestehen.

Die Figuren nerven zum Teil, insbesondere der allwissende, unverwundbare John Kenner, der ganz ohne Schlaf auskommt, und sein Faktotum Sanjong Thapa. A propos Thapa: im Gewitter-Kapitel erfahren wir, dass er seinen Geländewagen zerstört, indem er heraus springt und den Wagen mit eingeschaltetem Autopiloten gegen die Hütte der Bösewichte krachen lässt. Das nächste, was wir von Thapa lesen, ist, dass er in einem Wahnsinnstempo die Straße am Fluss entlang fährt. Womit, bleibt offen.

Später spielt ein an der Küste angeschwemmter, von Haien angefressener Leichnam eine wichtige Rolle, doch wer dieser Leichnam ist und woher er kommt, verrät uns der Autor am Ende dann doch nicht.

Diese gravierenden Schwachpunkte - und es gibt noch mehr - sind schade, denn in anderen Aspekten überzeugt Crichton durchaus. Zum Beispiel, wenn er darauf hinweist, dass kaum ein Umweltschützer bereit ist, persönliche Konsequenzen zu ziehen und beispielsweise ein Auto unterhalb seines Status zu fahren (Kenners Gespräch mit Ann im vorletzten Teil). Auch die Aussagen von Prof. Norman Hoffman zur "Ökologie des Denkens" sind nachdenkenswert, ebenso wie die Ideen für die neue Umweltorganisation "Untersuch das Problem und behebe es" ganz am Ende der Handlung, beim Rückflug der Helden nach Los Angeles.

Die eigentliche Botschaft des Buches lese ich so: Behalte einen offenen Geist und einen klaren Kopf! Bete nicht stur die gerade vorherrschende und politisch korrekte Ansicht nach, sondern halte dich an die Fakten und sei bereit, deine Meinung auch mal zu ändern! Passe nicht die Tatsachen deinen Ansichten an, sondern deine Ansichten den Tatsachen!

Diese beherzigenswerte Grundaussage verdeutlicht Crichton im Nachwort, im Anhang und im kommentierten Literaturverzeichnis, meines Erachtens die besten Teile des Buchs. Crichton führt erschreckende historische Beispiele für Voreingenommenheit ins Feld: Hexenverfolgung, Eugenik, Lyssenkoismus.

Natürlich sind die Beispiele für Erwärmung oder Nicht-Erwärmung gezielt ausgesucht. Crichton gibt dies auch ganz offen zu mit dem Hinweis, dass es die Gegenseite genauso macht.

Die Geschichte der Wissenschaft, insbesondere der Biologie, ist voll von tendenziösen Studien, deren Sinn es war, den jeweiligen Auftraggeber zufrieden zu stellen und neue Forschungsgelder und Aufträge an Land zu ziehen. Und dennoch: nur die Wissenschaft kann neue Erkenntnisse und Wege finden, wie wir es in Zukunft besser machen.

Man muss mit Crichton nicht einer Meinung sein, was die Erderwärmung anbelangt, aber seine generellen Aussagen zum Umgang mit Fakten und Vorurteilen haben mich doch sehr, sehr nachdenklich gestimmt. Wer darin ein Auftragswerk der Regierung Bush sieht, wie einige vorhergehende Kommentatoren hier, der erfüllt das, was im Buch selbst vorhergesagt wird: Kritiker der vorherrschenden Ansicht dürfen nicht hoffen, mit Glacehandschuhen angefasst zu werden, und besonders beliebt und einfach ist es, ihnen persönliche Motive zu unterstellen.

Fazit: es ist schade, dass der wirklich hervorragende Grundtenor des Buches nicht in eine bessere, schlüssigere Geschichte verpackt ist.
Smoky zu »Michael Crichton: Welt in Angst« 13.02.2010
Ich möchte folgendes einwerfen. Ich fand dieses Buch gut.
Warum? Ganz einfach. Es zeigt wie unsere "Welt" tickt. Crichton hat nämlich die Wahrheit geschrieben.
Man nehme nur die Äußerungen des im Buch auftauchenden Professor Hoffmann, der sagt, daß seit dem Fall der Berliner Mauer der Menschheit vor anderen Dingen Angst gemacht wird, als dem kalten Krieg, um sie gefügig zu halten.
Wer Crichton's Werk als Schwachsinn betitelt, sollte sich mal ernsthaft mit der Politik beschäftigen, dann wird derjenige schnell merken, daß viel Wahrheit in dem Buch "Welt in Angst" steckt.
Denn wir werden von der Politik und den Medien angelogen, von A-Z!
Oder wie erklärt ihr euch, als Beispiel, daß die Finanzkrise für die Politik so plötzlich und unerwartet kam, wo doch die Politiker in sämtlichen Aufsichtsräten diverser Firmen zu finden sind? Also hier zeigt sich am allerdeutlichsten mit welch falschen Karten die Volksvertreter spielen. Volksverräter würd besser passen, meiner Meinung nach!
Gut, das war jetzt so net geschrieben, in Crichton's Buch, aber man könnte durchaus diese Botschaft daraus ableiten.
marc zu »Michael Crichton: Welt in Angst« 21.07.2009
das umstrittenste buch was ich kenne. lol
wenn ich von dem buch jemanden erzähle sind bissige kommentare garantiert ;-). aber so ist das wenn man die warheit sagt. krassdie aussage des buches find ich genial. umweltschutzorganisationen usw. sind nur eine belastung ( umweltbelastung)die düsen selber nur mit flugzeugen oder auto von einem ort zum anderen und verbrauchen nur unnötige engerie.
die botschaft die ich aus dem buch lese ist. versuche dich selber zu verbessern und nicht andere.
0 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Jenny zu »Michael Crichton: Welt in Angst« 15.02.2009
Hallo,
ich schließe mich Julians Meinung an.
Michael Chrichton beschrieb Tatsachen, die er mit genauen, nachvollziehbaren Quellen angab. Wer sich für dieses Thema wirklich enagiert, soll auch mal die Quellen bei google nachsuchen. Crichton wusste, dass
Kommentare, wie sie hier auch gemacht wurden, auf seinen Roman folgen würden. Die Story ist etwas übertrieben aber er wollte uns einfach nur sagen: Leute es ist alles nur halb so schlimm aber passt auf, was passieren kann.
Eiszeit zu »Michael Crichton: Welt in Angst« 16.05.2008
Hallöchen,
es ist traurig, wie ignorant Menschen sein können. Was nicht sein kann, darf nicht sein. Intelligente Menschen, sollte man meinen geben hier ihre Kommentare ab. Na ja, darüber lässt sich trefflich streiten. Das Buch ist das Beste, was zu der globalen Erwärmung bisher jemals öffentlich gesagt wurde. Besonders interessant fand ich hier den Eintrag, in dem einer mit "Fakten" nur so um sich schmeißt, allerdings mit dem Schönheitsfehler -ohne Quellenangabe-! Ts ts ts. Sich über Crichton auskotzen und selbst nur Sch...rott, ähem, abliefern. Das kann doch keiner überprüfen. Und wenn man Crichton richtig gelesen hat, dann dürfte einem nicht entgangen sein, dass er -unter Angabe von Quellen, die sämtlich auf der alles beherrschenden Google-Maschinerie erhältlich sind oder in Büchereien und Buchläden- auffordert, selbst zu recherchieren. Und warum soll eigentlich die gängige Meinung die richtige sein? Ein kleiner Blick in die Geschichte lehrt anderes. Und Klimaveränderungen gab es schon immer auf unserer alten Erde. Fragt sich, ob die Dinos vielleicht auch zu viel Auto gefahren sind, oder vielleicht haben sie auch zu viel gefurzt. Wer sich ein bisschen im Netz schlau macht, z. B. über die Nasa, der kann da lesen, dass in letzter Zeit immer öfter Meteoriten entdeckt werden, die äußerst knapp an der Erde vorbei geschrammt sind. Und ich selbst habe mal in der Schule gelernt, dass die Erde im Verlauf ihrer Jahrmillionen(Milliarden) öfter mal ihren Kurs ändert, sprich die Erdachse verschiebt sich, Folge- DAS KLIMA ÄNDERT SICH- oh Wunder. Welche Menschen da wohl immer an der Achse gedreht haben?? Es gibt durchaus ernst zu nehmende Forscher, die die momentanen Zeichen eher anders deuten. Der Golfstrom fängt an, in eine andere Richtung zu fließen. Und dies sei ein Zeichen dafür, dass eine neue Eiszeit bevorstehe. Und vor jeder Eiszeit gab es übrigens eine Phase der Erwärmung. Warum ist nun so eine "Theorie" weniger wert, als andere?? Übrigens, wie gesagt, alles über Wondergoogle abrufbar!! Und ehrlich gesagt, ich habe die globale Erwärmung bisher nur im Geldbeutel gespürt. Mehr Steuern, mehr Abgaben, z. B. auf angeblich ach so dreckige Autos. Aber welch wunder, Autos die 30 Jahre alt sind, also Oldtimer, sind nicht dreckig. Die dürfen ohne Auflagen fahren. Ist ja schließlich Kultur. Ts ts ts, bei so viel Blödheit staunt der Mensch. Oder wenn der Umweltminister gefragt wird, was er denn nun für ein Auto fährt... die Antwort spricht Bände! Leider erfährt es keiner. Das sind halt keine so schönen Schlagzeilen, wie -Der Weltuntergang in 30 Jahren!!- Übrigens, wen es interessiert, der Weltuntergang wurde verschoben. Hat leider mit den schönen Prognosen nicht hingehauen. Fast wie bei den Zeugen Jehovas. Und über Aussagen von unserem aktuellen Bundeskanzler, lächel, dass sie die Temperatur in den nächsten zwanzig Jahren um zwei Grad auf der Erde senken will, kann man nur herzlich lachen und viel Erfolg wünschen. So, das wars, obwohl ich noch viel zu sagen hätte, aber dann wirds langweilig.
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Julian zu »Michael Crichton: Welt in Angst« 10.01.2008
Ich finde das Thema des Buches so interessant, dass man die Handlung allerdings nicht zu sehr in Betracht ziehen sollte.
Crichton zeigt sehr genau auf, dass es von beiden Seiten Fehlinformationen gibt, seine Fakten sind im Anhang.
Man sollte bei der ganzen Diskussion nicht vergessen, dass unsere Medien uns sehr stark beeinflussen, die bevor stehende Klimakatastrophe wird, wie Crichton es auch beschreibt, bereits als feststehender Fakt dargestellt und von den Menschen wahrgenommen(ähnlich wie die deutsche Meinung zu den USA im Allgemeinen).
Der Roman sollte einen nachdenklich machen, Klimaveränderung hin oder her, und ich denke das schafft er ganz gut.
Delfinreiter zu »Michael Crichton: Welt in Angst« 15.09.2007
Michael Crichton, einfach der allgemeinen Presse Kontra geben. Warum nicht!!

Uns einmal einen anderen Blickwinkel anbieten.
Es regt mich zum nachdenken an. Es irirtiert, macht auf Presse, Konzerne etc. und M. C. wütend.

Die Storry ist schwach, M. C. kotzt ( sorry) sich aus. Aber trotzdem ein Buch zum Lesen.

Dies sind nur die ersten 10 Kommentare von insgesamt 25.
» alle Kommentare anzeigen

Ihr Kommentar zu Welt in Angst

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: