Micro von Michael Crichton & Richard Preston

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2012 unter dem Titel Micro, deutsche Ausgabe erstmals 2012 bei Blessing.

  • New York: Harper, 2012 unter dem Titel Micro. 448 Seiten.
  • München: Blessing, 2012. Übersetzt von Michael Bayer. ISBN: 978-3896674296. 544 Seiten.

'Micro' ist erschienen als Hardcover Hörbuch

In Kürze:

Eine Handvoll Studenten, ausgesetzt im Regenwald, auf der Flucht vor technisch veränderten Organismen: ein hintergründiges und hochaktuelles Actionszenario Honolulu, Hawaii. Drei Männer liegen tot auf dem Fußboden eines verschlossenen Büros – keine Anzeichen eines Kampfes, keine Einbruchsspuren, keine Tatwaffe. Nur die extrem feinen, rasiermesserscharfen Schnitte, die die Leichen überziehen, liefern einen ebenso grausigen wie rätselhaften Hinweis auf die Todesursache. In Cambridge, Massachusetts, wird eine Handvoll Studenten, die sich durch besondere Fähigkeiten hervortun, von einem Unternehmen für den Einsatz an der Front der Mikrobiologie rekrutiert. Die streng geheime, höchst profitable Arbeit von Nanigen Micro Technologies führt die Forschungstalente nach Hawaii. Doch hier, weit entfernt von der Sicherheit ihrer Labors, plötzlich sich selbst überlassen im Dschungel, sehen sich die Studenten nicht nur einer erbarmungslosen Natur, sondern auch einer radikalen neuen Technik gegenüber, die die Gruppe schnell beherrschen lernen muss, will sie nicht für immer in den undurchdringlichen Wäldern Oahus verschwinden …

Ihre Meinung zu »Michael Crichton & Richard Preston: Micro«

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Jürgen B. zu »Michael Crichton & Richard Preston: Micro« 30.10.2015
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich habe es fast in einem Rutsch verschlungen. Das Ende kam mir ein bisschen zu schnell. Abgesehen davon, "riecht" nach einer geplanten Fortsetzung - bin gespannt!!Wenn ich mir vorstelle, dass vieles von dem, was Chrichton schreibt, Realität werden könnte, wird mir ein bisschen Angst und Bange.
Joe zu »Michael Crichton & Richard Preston: Micro« 16.07.2015
"Was einem hier an infantiler Phantasie und fragwürdiger Logik präsentiert wird, ist eine echte Zumutung."

Lieber Herr Rieger, ich habe eher den Eindruck, dass Ihnen so ein bisschen der Horizont abgeht, um dieses Buch zu würdigen. Vielleicht sollten Sie lieber bei "Blick" bleiben... Andere sehen da etwas weiter: http://www.deutschlandradiokultur.de/kampf-im-reich-der-insekten.950.de.html?dram:article_id=216092
Alois Riegger zu »Michael Crichton & Richard Preston: Micro« 16.11.2014
Habe das Buch von einer Bekannten zum Geburtstag geschenkt bekommen. Ich hoffe, sie hat es vorher nicht gelesen, sonst würde ich mich nicht unbedingt geschmeichelt fühlen. Ich lese gerne hin und wider einen Thriller. Aber auch für diese Genre setze ich einen Grundstandard an Anspruch voraus. Was einem hier an infantiler Phantasie und fragwürdiger Logik präsentiert wird, ist eine echte Zumutung. Habe das begonnene Buch lieber im Müll entsorgt, als es weiterzugeben. Will nicht das Risiko eingehen, es mit meinen Mitmenschen zu verderben.
Mit freundlichem Guss
Alois Riegger
Bernd Michel zu »Michael Crichton & Richard Preston: Micro« 03.09.2013
Die größte Gabe, die einem Autor/Schriftsteller vermag gegeben zu sein ist die, ein "Sehender" zu sein! Gleichsam, wie Jules Verne ein sehender Schriftsteller war, dessen viele seiner Fiktionen Jahrzehnte Realität wurden (Reise zum Mond, U-Boote, Elektrifizierung, etc.), glaube ich, daß vieles was Michael Chrichton in seinen Romanen schildert in 30 bis 40 Jahren real sein wir; z.B. die surgobots, die er in Micro erwähnt.
Es ist sehr schade, daß er so früh verstorben ist; habe mich sehr gefreut, und war sehr überrascht, daß dort, ein noch bisher nicht veröffentlichtes Manuskript von ihm existiert, dessen sich Richard Preston angenommen hat.
Antje Hansen-Käding zu »Michael Crichton & Richard Preston: Micro« 24.10.2012
Ich habe das Buch als Hörbuch (ungekürzt) erlebt. Mich hat es gefesselt, wie viele andere Bücher von Michael Crichton.
Ich denke, dass nicht unbedingt angestrebt ist, eine reales Bild von Wissenschaft zu dazustellen, sondern eher ein reales Bild von menschlichem Verhalten - und Wissenschaftler sind eben auch Menschen. Lug und Betrug in Wissenschaft und Forschung wird immer wieder aufgedeckt.
"Wissenschaftlich erwiesen" - man sollte nicht blind vertrauen.
In diesem Buch fand ich besonders faszinierend, wie das Leben in der Mikrowelt beschrieben ist.
Dr. Reinhold Lühmann zu »Michael Crichton & Richard Preston: Micro« 04.09.2012
Das Buch ist eine einzige Enttäuschung, vergleicht man es mit anderen Werken des Autors. Zu abstrus ist die ganze Szenerie mit den Micro-Menschen, die mit Ameisen und Wespen zu kämpfen haben. Das Zusammenspiel von originalen und verkleinerten Molekülen kann nicht funktionieren. Das wird im Roman sogar selbst gesagt; man wundert sich eben darüber. Mit Wissenschaft im Sinne einer halbwegs vernünftigen Fiktion hat dieses Werk im Gegensatz zu zum Beispiel Jurassic Park nichts tun. Diese Einschätzung ändert sich auch nicht durch ein langes Literaturverzeichnis, das sich hauptsächlich mit den Insekten Hawaiis beschäftigt.
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