Die Gaia-Hypothese von Maxime Chattam

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2008 unter dem Titel La théorie Gaïa, deutsche Ausgabe erstmals 2010 bei Goldmann.

  • Pariss: A. Michel, 2008 unter dem Titel La théorie Gaïa. 405 Seiten.
  • München: Goldmann, 2010. Übersetzt von Barbara Reitz. ISBN: 978-3-442-47154-6. 446 Seiten.

'Die Gaia-Hypothese' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Die Wissenschaftler Peter und Emma DeVank ahnen nicht, was ihnen bevorsteht, als sie beauftragt werden, an einem geheimen Einsatz mitzuwirken. Emma wird auf eine ferne Insel geschickt, wo sie bei ihrer Ankunft feststellt, dass alle Bewohner verschwunden sind. Und bald findet sie auch die schaurige Erklärung dafür. Währenddessen wird ihr Mann Peter zu einem Labor in den Pyrenäen geflogen, wo offenbar heimlich illegale Recherchen betrieben werden, die sich mit Serienkillern beschäftigen …

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Frank zu »Maxime Chattam: Die Gaia-Hypothese« 31.05.2010
Der Inhalt wurde von Mase ja treffend beschrieben. Ich persönlich empfand allerdings den Beginn als etwas schleppend, was sich aber spätestens mit den Beschreibungen der Geschehnisse auf der Insel ähnelte. Allgemein halte ich diesen Erzählstrang für den stärkeren der beiden.

Hier kann Chattam mal wieder mit einigen äusserst unappetitlichen Szenen "glänzen", die bei sensibleren Gemütern sicherlich Magenverstimmungen hervorrufen können.

Alles in allem bietet Chattam eine unterhaltsame Vermischung von Serienkillerthematik und Gesellschaftskritik die einige Stunden vergnüglichen Lesespaß garantieren.

75%
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
mase zu »Maxime Chattam: Die Gaia-Hypothese« 18.04.2010
Das Ehepaar deVonk wird Opfer ihrer Neugier. Sie ist Anthropologin, er Biologe und gleichzeitig nehmen sie Forschungsaufträge ohne nähere Informationen an. Sie muss auf eine abgeschiedene Insel im Pazifik, er, zusammen mit ihrem Bruder in eine Forschungsstation auf einem Gipfel in den Pyrenäen.

Auf der Insel wird schon gleich klar, dass es dort nicht mit rechten Dingen vor sich geht. Das Eiland ist verwaist und Blutspuren und Patronenhülsen säumen die Wege, während ein Sturm die Insel vor der Aussenwelt verschliesst.

Auf der Bergstation tummeln sich statt Forschern Militärs, die Türen sowie die Personen sind verschlossen und während die beiden Protagonisten durch die langen einsamen unheimlichen Gänge der Station wandern ist auch dort bald klar, dass die Einrichtung ein ganz anderes Forschungsziel verfolgt. Und auch dort zieht ein Sturm auf und der Lift zum Tal ist nicht mehr nutzbar.

Klingt irgendwie abgedroschen, ist auch so, aber Chattam meistert die Situation dennoch. Es kam bei mir sogar ein leichtes Gänsehaut-Feeling auf. Doch leider leider nimmt der Goldmann Verlag dem Leser viel Spannung, da er auf dem Buchrücken bereits verrät, was das Ziel der Forschungen ist, nämlich Versuche mit Serienkillern.

Die „Gaia-Hypothese“ ist fast durchweg spannend und Chattam gelingt es hervorragend, sowohl auf der Insel als auch auf der Bergstation eine ständig bedrohliche Stimmung zu schaffen. Auch mit den beiden Locations kann er punkten. Abzüge gibt es leider dadurch, dass der Leser von Beginn an weiss, auf was der Plot herausläuft und für die wissenschaftlichen Ausführungen, die in der 2. Hälfte des Buches zu geballt auftreten, aber Chattam weiss, wie er seine Leser thrillen kann. Sein Konzept funktioniert.
5 von 6 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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