Das Dornenkind von Max Bentow

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2015 bei Goldmann.
Folge 5 der Nils-Trojan-Serie.

  • München: Goldmann, 2015. ISBN: 978-3-442-20432-8. 448 Seiten.
  • [Hörbuch] München: Der Hörverlag, 2015. Gesprochen von Axel Milberg. ungekürzte Lesung. ISBN: 3844519165. 1 CDs.

'Das Dornenkind' ist erschienen als TaschenbuchHörbuchE-Book

In Kürze:

Tödlicher als die Rückkehr eines Serienkillers ist nurseine Rache. Der Fund von drei Todesopfern, in deren Haut geheimnisvolle Botschaften geritzt wurden, stellt die Berliner Kriminalpolizei vor ein Rätsel. Während der Ermittlungen wird Trojans schlimmster Albtraum wahr: Er bekommt den Anruf einer Frau, die behauptet, die Tochter des „Federmannes“ zu sein. Der infame Serienmörder war dem Ermittler vor vier Jahren schwerst verletzt entwischt. Zu seinem Entsetzen schwört sie, dass ihr Vater am Leben ist. Trojan merkt schnell, dass er in einen fatalen Sog geraten ist. Denn der „Federmann“ wird nicht eher ruhen, bis er ihn vernichtet hat.

Ihre Meinung zu »Max Bentow: Das Dornenkind«

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Britta Fink zu »Max Bentow: Das Dornenkind« 19.10.2016
ICH LIEBE DEN FEDERMANN!
Auch in diesem Buch finde ich, hat Max Bentow
den spannenden Faden über den "Extrem Kranken Charakter" des Federmannes, sehr gut weitergesponnen !
Nils Trojans Familiengeschichte+Beziehungsschwierigkeiten, spielt immer mit hat aber NICHT das Top Gewicht!
Ich hab IHN verschlungen und muss sagen das ich den Preis von stolzen 14,99 € nicht bereut habe!
Ich hoffe alllerdings das der Federmann nun auch IRGENDWANN das Zeiliche segnet und Platzt macht für einen neuen,kranken,psycho-sadistischen Mörder!!!
Jetzt les ich mal den TRAUMMACHER und lass mich überraschen
walli007 zu »Max Bentow: Das Dornenkind« 01.01.2016
Ich bin dein Vater

Frauen werden von der Straße entführt und tauchen wieder auf mit seltsamen Worten in die Haut geritzt. Kurze Zeit später sind sie tot. Man könnte an Unfälle glauben, gäbe es die Worte nicht. Und so wird Kommissar Nils Trojan auf den Plan gerufen. Ihn überläuft es kalt, denn einzelne Buchstaben scheinen stärker nachgezogen zu sein und aus diesen lässt sich ein Wort bilden, ein Name. Soll Trojan einen Alleingang unternehmen in diesem persönlichen Fall oder ist es doch besser im Team zu arbeiten, ist er in Gefahr oder seine Tochter oder seine Freundin? Gleichzeitig reist eine junge Frau von Kanada heim nach Berlin, wo ihre Großmutter einen schweren Schlaganfall erlitten hat.

Wenn ein Polizist so persönlich betroffen ist, kann er dann überhaupt weiter arbeiten. Müssten er und seine Familie nicht sicher untergebracht werden. Wahrscheinlich fällt es schwer, in solch einer Situation die Kontrolle abzugeben. Man denkt, seine Familie kann man selbst am besten schützen. Man vertraut niemandem. Doch ist das wirklich so? Sollte man nicht wenigstens dem Chef rückhaltlos vertrauen? Er muss sich auf einen verlassen können, genauso wie er einen nur dann richtig schützen kann, wenn er alle Einzelheiten kennt. Doch gegen so eine Nemesis wie hier beschrieben kann es vermutlich keinen Schutz geben.

Es ist auch eine Geschichte vom Apfel und dem Stamm, wie weit fällt er? Kann man sich wirklich von dem lösen, was einem die Eltern vorgelebt oder vererbt haben? Eine Antwort gibt das Buch nicht und gerade deshalb zieht es einen in seinen Bann. Man ist hin und her gerissen im Glauben an das Gute und der Furcht vor dem Bösen. Was wird siegen? Welche Verluste wird es geben? Eine Geschichte, die schwer zu ertragen ist und die möglicherweise noch noch nicht beendet ist. Eine Drohung scheint im Raum zu stehen, von der fraglich ist, ob sie jemals beseitigt werden kann.
Jens zu »Max Bentow: Das Dornenkind« 27.11.2015
Ich werde das Buch nicht zuende hören.
So ganz allmählich fängt es an, mich zu nerven, dass die Autoren immer mehr meinen, sie müssten einem die Flicken eines Patchworkteppichs vor die Füße werfen und man muss sich das Ganze selber zusammennähen.

Eine Frau, eine Oma, eine Hand, blutige Schrift an der Wand, ein Teddybär, blondes Haar, Schaftstiefel .

Früher haben wir ein Spiel gespielt, in dem jemand vorgegebene Worte in einen zusammenhängenden Satz zwängen mussten.
So kommt mir das hier vor.

Zudem wird das Stück noch mit einer Stimme und einer Art gelesen, die eher zu einer Hypnose-CD passt.
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Rita zu »Max Bentow: Das Dornenkind« 19.11.2015
Ich habe das Buch schon nach wenigen Seiten wieder weg gelegt, ein Glück, dass ich es nicht gekauft sondern auch der Leihbibliothek entliehen habe, sonst hätte ich mich noch mehr geärgert. Habe so das Gefühl, dass vielen Autoren nichts mehr einfällt und sich, an den vorherigen Büchern dranhängen. Werde mir von ihm garantiert nichts mehr zum lesen holen. Kann ich mich nur meinem Vorschreiber anschließen. Zitat: Eine Story, für die nicht viel recherchiert werden muss und die auf mich den Eindruck macht, als sei sie lediglich für die erwarteten Verkaufszahlen geschrieben. Ähnlich ging es mir bei den Büchern von Sebastian Fitzek.
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Trine zu »Max Bentow: Das Dornenkind« 30.09.2015
Das Buch ist flüssig und spannend geschrieben, fängt aber an, mich zu nerven (ich bin noch nicht ganz am Ende). Die Story wirkt auf mich zu konstruiert, auf das "Schlimme" folgt noch etwas "Schlimmeres", der Federmann scheint allwissend, bislang unklar, woher er sein Allwissen bezieht. Allein seine Charismatik genügt nicht als schlüssige Erklärung dafür, dass er so viele Gefolgsleute haben soll, die seine Zielpersonen permanent überwachen. Eine Story, für die nicht viel recherchiert werden muss und die auf mich den Eindruck macht, als sei sie lediglich für die erwarteten Verkaufszahlen geschrieben. Ähnlich ging es mir bei den Büchern von Sebastian Fitzek. Auch haben mich zunehmend genervt. Vielleicht gelingt es Bentow ja, meine bisherige Meinung zu ändern, wenn ich das Buch vollständig gelesen habe.
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Edith Sprunck zu »Max Bentow: Das Dornenkind« 01.09.2015
Ein Thriller der besonderen Art. Eher ein Horrormärchen, das mich einfing und bis zum Ende nicht mehr losließ, aber genauso schnell wieder verblasste, also keinen Nachhall hinterlässt. Ich tauchte ein in eine bizarre, zuweilen irreale Welt, schaurig, düster, bedrückend, bedrohlich, verstörend. Nils Trojan durchlebt wieder einmal das blanke Grauen, das ihm schon einmal ähnlich in "Der Federmann" beschert wurde. Einige der Hauptakteure kämpfen mit schlimmen Erinnerungen aus der Vergangenheit, die durch aktuelle Ereignisse wieder ins Bewusstsein hoch gespült werden. Die Jagd nach dem Mörder, der allem Anschein nach der Federmann ist, möglicherweise mit Hilfe seiner Tochter, wird spannend aufgebaut. Der Thriller ist flüssig geschrieben, die bedrückende Atmosphäre wird gut ausgelichtet, für aufsaugende Spannung ist gesorgt. Mit blutigen Details wird sparsam umgegangen.
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