Die Gabe des Commissario Ricciardi von Maurizio de Giovanni

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2011 unter dem Titel Per mano mia. Il Natale del Commissario Ricciardi , deutsche Ausgabe erstmals 2012 bei Insel.
Ort & Zeit der Handlung: Italien / Neapel, 1930 - 1949.
Folge 6 der Commissario-Ricciardi-Serie.

  • Turin: Einaudi, 2011 unter dem Titel Per mano mia. Il Natale del Commissario Ricciardi . 313 Seiten.
  • Berlin: Insel, 2012. Übersetzt von Doris Nobilia. ISBN: 978-3458358695. 320 Seiten.

'Die Gabe des Commissario Ricciardi' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Commissario Ricciardi ist ein Ermittler mit einer besonderen Fähigkeit. Der intelligente, melancholische Einzelgänger aus reichem Elternhaus besitzt eine Gabe, die sein Schicksal bestimmt: Er hört die letzten Gedanken von Ermordeten, sieht sie gefangen im Augenblick ihres Todes. »Mütze und Handschuhe« – das sind die letzten Worte der Frau, die zusammen mit ihrem Ehemann in ihrem Haus ermordet aufgefunden wird. Als Commissario Ricciardi erfährt, dass der tote Ehemann ein Funktionär der faschistischen Miliz und eiskalter Karrierist war, vermutet er einen Racheakt. Die vermeintlichen Täter sind schnell gefunden, doch nicht alles ist so klar, wie es scheint …

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BLund zu »Maurizio de Giovanni : Die Gabe des Commissario Ricciardi« 07.10.2012
Zitat:
"Es handelt sich bei diesem Buch um den vierten Teil der Serie, die bis jetzt immer eine Jahreszeit im Titel führte. Jetzt sind dem Autor wohl noch mehr gute Geschichten eingefallen"

Stimmt nicht so ganz:
ich frage mich, warum nicht zuerst Teil 4 der Reihe veröffentlicht wurde: "L'autunno del commissario Ricciardi" (Herbst), der 2010 erschienen ist.

"Il Natale del commissario Ricciardi" (Weihnachten bzw. "Die Gabe") erschien 2011.
tedesca zu »Maurizio de Giovanni : Die Gabe des Commissario Ricciardi« 01.10.2012
Diese Krimiserie gehört für mich zu den besten, die ich kenne. Commissario Ricciardi ermittelt im Neapel der 1930er-Jahre und manövriert sich geschickt durch das immer dichter werdende Netz der Nationalsozialisten. Gemeinsam mit Brigadiere Maione ermittelt er mit viel Gefühl, diesmal unter den Ärmsten der Armen, und das noch dazu in de Weihnachtszeit.
Der sensible melancholische junge Mann wächst einem mit jedem Buch weiter ans Herz. Am liebsten möchte man ihn fest drücken und ihn gleichzeitig anschreien, dass er doch endlich einen Schritt unternehmen soll, um seine angebetete Enrica nicht zu verlieren. Wobei diese sich eh nicht unterkriegen lässt und zuguterletzt sogar ziemlich handgreiflich wird...
Es handelt sich bei diesem Buch um den vierten Teil der Serie, die bis jetzt immer eine Jahreszeit im Titel führte. Jetzt sind dem Autor wohl noch mehr gute Geschichten eingefallen, und die Reihe wird mehr als nur vier Teile haben, was sehr zu hoffen ist. In einem Kontrast aus sachlicher und poetischer Sprache schildert de Govanni seine Personen und ihre Umgebung, dabei schafft er zum Greifen dichte Atmosphäre, der man sich als Leser nur schwer entziehen kann. Wenn man es denn überhautp möchte...
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