Bruchlandung von Matthias P. Gibert

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2014 bei Gmeiner.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Hessen / Kassel, 2010 - heute.
Folge 12 der Paul-Lenz-Serie.

  • Meßkirch: Gmeiner, 2014. ISBN: 978-3839215234. 375 Seiten.

'Bruchlandung' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Zwei Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes werden tot auf einer Großbaustelle in Thüringen entdeckt. Weil die Männer aus Nordhessen stammten, werden die Kasseler Kommissare Paul Lenz und Thilo Hain um Amtshilfe gebeten. Die Getöteten waren auch auf dem im Vorjahr eröffneten Flughafen Kassel-Calden für die Bewachung der Baustelle eingesetzt und offenbar in kriminelle Geschäfte verwickelt. Lenz und Hain versuchen, eine Katastrophe zu verhindern, doch die Zeit rinnt ihnen durch die Finger

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Baerbel82 zu »Matthias P. Gibert: Bruchlandung« 25.02.2014
Bruchlandung

...ist bereits der zwölfte Fall für den Kasseler Kommissar Paul Lenz und seinen Partner Thilo Hain. Dennoch handelt es sich um einen eigenständigen Roman, der auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden kann. Das Thema Regionalflughafen Kassel-Calden hatte mein Interesse geweckt. In dieser Hinsicht wurden meine Erwartungen etwas enttäuscht, denn es ging eher um private Sicherheitsdienstleister und kriminelle Rockerbanden. Aber es ist auch die Geschichte zweier ungleicher Brüder.

Stark und Kempf (Nomen est omen?), zwei Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes, werden tot auf einer Großbaustelle in Thüringen aufgefunden. Weil die Männer aus Nordhessen stammten, werden die Kasseler Ermittler Lenz und Hain auf den Fall angesetzt. Wie sich herausstellt, wurden beide brutal ermordet. Stark und Kempf waren auch auf dem im Vorjahr eröffneten Flughafen Kassel-Calden für die Bewachung der Baustelle eingesetzt und zumindest einer von ihnen war Mitglied bei den „Black Crows“, einer berüchtigten Motorradgang. Liegt hier das Motiv?

Der umstrittene Flughafen spielt eher eine Nebenrolle, auch wenn es dort am Schluss noch einmal eng und sehr persönlich wird für Lenz. Die Geschichte vermochte mich diesmal nicht so zu fesseln wie die Vorgänger „Pechsträhne“ und „Höllenqual“. Eher philosophisch, als spannend kommt „Bruchlandung“ daher, mehr sarkastisch, als witzig. Nichtsdestotrotz, wenn Lenz mit seinen Kollegen herum frotzelt, dann ist das einfach Kult und für Fans dieser Reihe ein Muss!

Meine Meinung: Solide Krimikost und ein durchweg empfehlenswertes Lesevergnügen, nicht nur für das nordhessische Publikum.
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