Der letzte Weynfeldt von Martin Suter

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2008 bei Diogenes.

  • Zürich: Diogenes, 2008. 272 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2009. 313 Seiten.
  • [Hörbuch] Zürich: Diogenes, 2008. Gesprochen von Gert Heidenreich. 7 CDs.

'Der letzte Weynfeldt' ist erschienen als Hörbuch

In Kürze:

Adrian Weynfeldt, Mitte fünfzig, Junggeselle, grossbürgerlicher Herkunft, Kunstexperte bei einem internationalen Auktionshaus, lebt in einer riesigen Wohnung im Stadtzentrum. Mit der Liebe hat er abgeschlossen. Bis ihn eines Abends eine jüngere Frau dazu bringt, sie – entgegen seinen Gepflogenheiten – mit nach Hause zu nehmen. Am nächsten Morgen steht sie ausserhalb der Balkonbrüstung und droht zu springen. Adrian vermag sie davon abzuhalten, doch von nun an macht sie ihn für ihr Leben verantwortlich. Immer wieder nötigt sie ihn, sie aus ihren Schwierigkeiten zu befreien.Weynfeldts geregeltes Leben gerät aus den Fugen – bis er schliesslich merkt, dass nichts ist, wie es scheint.

Ihre Meinung zu »Martin Suter: Der letzte Weynfeldt«

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lilalu zu »Martin Suter: Der letzte Weynfeldt« 08.03.2011
Mein Gott, kann der Mann schreiben! Martin Suter verfügt über eine ungemein schöne Sprache, er schreibt Sätze wie süffiger Wein. Das ist ganz, ganz große Schule und im Unterhaltungsgenre in dieser Brillanz kaum anderswo zu finden. Allein für den Umgang mit der Sprache lohnt sich dieses Buch. Außerdem macht dieses Buch Lust aufs Reich-Sein. Der Lebensstil des Herrn Weynfeldt lässt kaum Wünsche offen - und es macht Spaß, zu lesen, dass jemand zwar reich, aber dennoch nicht unbedingt unglücklich ist. Das ist ja sonst oft in anderen Romanen so schamvoll inm jede Zeile gedrückt: Der Protagonist hat Geld, ja!; aber was ist er doch für ein unglücklicher Tropf. Herr Weynfeldt ist nicht unglücklich. Er ist auch nicht wahnsinnig glücklich, aber er genießt den gehobenen Standard und einen gewissen Luxus sehr bewusst und gar nicht schamvoll - und auch das ist schön, zu lesen. Und das Buch macht Hunger! Die Mahlzeiten, die aufgetischt werden, machen beim Lesen richtig Appetit, so plastisch wird alles beschrieben. - Der Plot an sich ist wiederum kein echter Krimi, wenngleich er leichte Anlehnungen an Krimis bemüht. Bewundern muss man auch die feinen Recherchen des Autors im Kunstgewerbe, wenngleich ich ehrlich gestehe, dass mich die Ränke um das gefälschte Bild nicht sonderlich interessierten. Aber Martin Suter ist ein Sprachgenie, und das wiegt die kleinen Schwächen des Romans alle, alle auf! Es ist ein Genuss, Suter zu lesen.
Ute Krayenbuehl zu »Martin Suter: Der letzte Weynfeldt« 22.01.2009
Dies ist mein erstes Suter Buch, mein Sohn hat es mir gegeben. Ich fand die Geschichte ausgezeichnet, Weynfeldt ist ja ein "anti-Held", manchmal verzweifelt man an seiner Gutmuetigkeit. Er wird ausgenuetzt, oder auch nicht ?, vielleicht steht er ja ueber der Berechnungsueblichkeit seiner sogenannten Freunde. Wie weit treibt die weibliche Figur es noch mit ihrer Tour? Das Ende gefaellt mir, es laesst Verschiedenes offen.
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Christoph Franz zu »Martin Suter: Der letzte Weynfeldt« 04.07.2008
Teufel, ich habe die Spannung nicht ausgehalten. Musste auf die letzte Seite blättern um nachzulesen wie es ausgeht um dann mit klopfendem Herzen weiterzulesen.
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Katharina Becker zu »Martin Suter: Der letzte Weynfeldt« 20.06.2008
Das Buch war in der "Wormser Zeitung" als Fortsetzungsroman abgedruckt und leider oft so wenig spannend, dass ich manchmal einfach vergessen habe, ihn zu lesen...
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pastetenwald zu »Martin Suter: Der letzte Weynfeldt« 15.04.2008
Das Buch konnte ich nicht mehr weglegen. Es ist ein typischer Suter. Die Figur des Adrian Weynfeldt ist sehr ungewöhnlich und ich fand ihn wunderbar. Die ganzen Zwänge und Konventionen in denen er sich bewegt und deren er sich bewusst ist... das ist höchst unterhaltsam. Die Geschichte um das Gemälde ist gut recherchiert und sehr spannend. Spannende Geschichte, Krimiplot, gut recherchiertes Wissen und originelle Charaktere sowie wunderbare Sätze, das ist Martin Suter.
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Lucie zu »Martin Suter: Der letzte Weynfeldt« 01.03.2008
...meiner Ansciht nach der beste Suter bis jetzt. Der Leser fühlt - ja: leidet fast - mit. Es passiert nicht viel Spektakuläres, immer wieder halten kleine Retardationen die Spannung aufrecht. Die Personen sind fein psychologisiert und mit wenigen Pinselstrichen charakterlich dargestellt. Immer wieder hat der Leser ein Gefühl des "Kippens" - wird Weynfeldt noch glücklich werden? Wird er aus seinem grauen Alltag ausbrechen? Wird er gar etwas Verbotenes tun? - Die früheren Manager-Kurzgeschichten Suters erreichen hier in einer gelungenen Mischung eine Klimax. Spannend bis zuletzt.
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