Allmen und die verschwundene María von Martin Suter

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2014 bei Diogenes.
Folge 4 der Allmen-Serie.

  • Zürich: Diogenes, 2014. ISBN: 978-3-257-06887-0.

'Allmen und die verschwundene María' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Eben noch haben sich Allmen und Carlos über die erfolgreiche »Wiederbeschaffung« des wertvollen Dahlienbildes gefreut, da müssen sie entdecken: Die Gangster haben ihrerseits den Fall keineswegs ad acta gelegt, sondern María Moreno entführt. Carlos’ große Liebe gegen das Dahlienbild – so lautet ihre Forderung. Doch wo befindet sich das berühmte Gemälde? Und kann es ihnen überhaupt noch dabei helfen, Marías Leben zu retten?

Ihre Meinung zu »Martin Suter: Allmen und die verschwundene María«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

Sophie zu »Martin Suter: Allmen und die verschwundene María« 14.06.2016
Leider die schwächste Ausgabe der Allmen Reihe! Bei den ersten beiden Bänden (Allmen und die Libellen, Allmen und der rosa Diamant) konnte man wirklich miträtseln und und auch ein "Plot twist" blieb nicht aus. Doch in den letzten beiden Ausgaben, insbesondere bei "Allmen und die verschwundene Maria" war die Luft schon heraußen und die Handlung hatte auch nichts mehr besonderes an sich. Außerdem konnte man das Ende des Buches schon mit großer Sicherheit erahnen und man wurde als Leser kein Bisschen überrascht.
Hans Knister zu »Martin Suter: Allmen und die verschwundene María« 08.08.2015
Ein ganz schwaches Buch! Ein "Detektiv", mit dem man sich als Leser auf keinen Fall identifizieren kann, dafür ist der Herr von Allmen ein viel zu großer Snob und langweilig altmodisch! Allmen und sein ihm sehr ergebener Diener sprechen oft und lange Spanisch - will uns der Autor seine lateinamerikanische zweite Heimat nahebringen - nervend! Ein ödes Blumenbild als Katalysator von zwischenmenschlichen Beziehungen bzw. Abneigungen - das ist wenig ansprechend! Als die Handlung endlich ihrem Ende zugeht, lässt der Erzähler mehrere Erzählstränge einfach offen und konstruiert nach einem Zeitsprung ein klitzekleines Happyend. Insgesamt ein leb- und kraftloses Romanchen - schade!!
ute moser zu »Martin Suter: Allmen und die verschwundene María« 19.07.2014
"ein gutes buch muss unterhalten" sagte marcel reich-ranicki. ich lese alle romane von martin suter mit begeisterung. klar gibts welche die ganz besonders hervorragend sind aber alle unterhalten mich auf jeden fall
gut auch die allmen-reihe.ich warte immer mit grosser vorfreude auf den nächsten suter!
Urs Weidmann zu »Martin Suter: Allmen und die verschwundene María« 24.03.2014
Ein Schriftsteller kurz vor der Selbstaufgabe?Martin Suter hat toll geschrieben. Seine Kolumnen waren grossartig. Die ersten zwei, drei Romane auch. Anmutend im Ton, berührend im Stil. Klug war auch die Auswahl der Themen. Nach und nach gelangte Suter damit zu Anerkennung und zu Rum. Erst bei den Lesern, dann zogen die Literaturkritiker nach. Jeder wollte den neuen Suter gelesen haben, keiner im Abseits stehen. Doch allmählich schlich das Banale, ja das Triviale in seine Texte ein. Die Figuren wurden flach, die Handlung vorhersehbar. Es fehlte an Tiefe, denn es wurde kaum noch recherchiert. Dafür aber um so mehr produziert. Jahr für Jahr kommt ein neues Buch auf dem Markt, leider allzu dünn und leidig ausgearbeitet. Das mag daran liegen, dass Super-Suter, die cash cow bei Diogenes, sich unter Druck gesetzt fühlt oder daran, dass er verpflichtet wurde, regelmässig Manuskripte abzuliefern. Das zerrt an den Kräften. Die Kreativität bleibt auf der Stecke. Heute gereicht die Qualität seiner Geschichten kaum noch an die eines Groschenromans heran. Das ist bitter für alle Beteiligten.
Sascha Frieske zu »Martin Suter: Allmen und die verschwundene María« 23.03.2014
Jeder Allman ist schlechter als sein Vorgänger.

Hier ist Band vier der Allmen-Reihe und wer schon bei Band drei befürchtet hat, dass die Luft raus sein könnte, kann nun sicher sein. Vielleicht waren Allem drei und vier auch als ein Buch geplant und sind am Ende etwas zu lang geworden, so dass Sutter sie geteilt und in zwei Bände gepackt hat. Man hätte sie getrost in einen pressen können, an Stellen, die man hätte kürzen können, mangelt es jedenfalls nicht. Das schlimme an Band vier ist, dass nichts neues passiert. Die Schauplätze sind die gleichen, wie in Band drei und dadurch, dass Maria entführt ist fehlt es dem Band an der gewohnten Leichtigkeit. Wir erfahren quasi nichts neues über Allmen und auch seine Genüsse treten in den Hintergrund. Ja, er mag Herrn Arnolds altes Taxi, aber das haben wir schon so oft gelesen, dass es seine Romanik völlig verloren hat. Am Ende habe ich das Buch der Vollständigkeit halber gelesen, nicht weil es mir gefallen hat.
Ihr Kommentar zu Allmen und die verschwundene María

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: