Inspektor Jury lichtet den Nebel von Martha Grimes

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1985 unter dem Titel Help the poor Struggler, deutsche Ausgabe erstmals 1992 bei Rowohlt. 248 Seiten. ISBN-10: 3-499-13580-9, ISBN-13: 978-3-499-13580-4.

'Inspektor Jury lichtet den Nebel' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Dieser Fall führt Jury nach Südengland, wo grausame Kindermorde die Region erschüttern. Die Zeit drängt, denn die kleine Jessica soll das nächste Opfer sein.

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Pazuzu zu »Martha Grimes: Inspektor Jury lichtet den Nebel« 09.03.2010
Ein spannender, teils sehr amüsanter Rätselkrimi in klassischer Manier mit einigen wirklich sehr merkwürdigen Leuten, einem ausgefeilten Spiel mit falschen Identitäten und einer überraschenden, gleichwohl logischen Lösung. Besonders hat mir die kleine Jessica mit ihrer Vorliebe für Autos gefallen, die selbst einen Mini hat – aber natürlich nicht fährt -, bevorzugt im kleinen Blaumann herumläuft und mit ihrem Schraubenschlüssel an allem herumhantiert. Die literarischen Anspielungen (so auf Charlotte Brontës Jane Eyre, Jane Austens Pursuasion, Henry James’ The Turning of the Screw, Arthur Conan Doyles The Hound of the Baskervilles, Daphne Du Mauriers Rebecca) sind zahlreich und dezent, eine bringt Jury schließlich auf die zündende Idee (Thomas Hardys Tess of the D’Urbervilles).
Was mir auffiel: Jessicas Vater trug unter anderem den Titel Viscount Linley, Jurys Freund Melrose Plant ist der achte Earl of Caverness. Kombiniert man beides und nimmt man ein paar kleine Änderungen vor, hat man: Thomas Lynley, der achte Earl of Asherton. Die Ashcrofts hatten ein Haus am Eaton Place, Lynleys Adresse lautet Eaton Terrace, gleich nebenan (Eaton Place wäre zu demonstrativ gewesen, wie es bei George heißt). Die Originalausgabe von Inspektor Jury erschien 1985 (unter dem Titel Help the Poor Struggler), der erste Lynley-Roman von Elizabeth George 1988 (A Great Deliverance). Zufall oder ließ sich George von Grimes zu dem Namen inspirieren?
Pazuzu zu »Martha Grimes: Inspektor Jury lichtet den Nebel« 09.03.2010
Ein spannender, teils sehr amüsanter Rätselkrimi in klassischer Manier mit einigen wirklich sehr merkwürdigen Leuten, einem ausgefeilten Spiel mit falschen Identitäten und einer überraschenden, gleichwohl logischen Lösung. Besonders hat mir die kleine Jessica mit ihrer Vorliebe für Autos gefallen, die selbst einen Mini hat – aber natürlich nicht fährt -, bevorzugt im kleinen Blaumann herumläuft und mit ihrem Schraubenschlüssel an allem herumhantiert. Die literarischen Anspielungen (so auf Charlotte Brontës Jane Eyre, Jane Austens Pursuasion, Henry James’ The Turning of the Screw, Arthur Conan Doyles The Hound of the Baskervilles, Daphne Du Mauriers Rebecca) sind zahlreich und dezent, eine bringt Jury schließlich auf die zündende Idee (Thomas Hardys Tess of the D’Urbervilles).
Was mir auffiel: Jessicas Vater trug unter anderem den Titel Viscount Linley, Jurys Freund Melrose Plant ist der achte Earl of Caverness. Kombiniert man beides und nimmt man ein paar kleine Änderungen vor, hat man: Thomas Lynley, der achte Earl of Asherton. Die Ashcrofts hatten ein Haus am Eaton Place, Lynleys Adresse lautet Eaton Terrace, gleich nebenan (Eaton Place wäre zu demonstrativ gewesen, wie es bei George heißt). Die Originalausgabe von Inspektor Jury erschien 1985 (unter dem Titel Help the Poor Struggler), der erste Lynley-Roman von Elizabeth George 1988 (A Great Deliverance). Zufall oder ließ sich George von Grimes zu dem Namen inspirieren?
viehtea zu »Martha Grimes: Inspektor Jury lichtet den Nebel« 28.12.2007
Für mich ist dies auch das schwächste Buch der Jury-Reihe. Im Plot ist irgendwie eine Lücke. Hatte das Gefühl, dass einige Seiten fehlen. Die uns lieb gewordenen Charakteren sind teilweise in das Geschehen eingeführt worden nur aus dem einzigen Grunde, dass sie weiter in der Serie dabei sind. Dafür sind die anderen Bücher der Reihe umso besser.
Angelina zu »Martha Grimes: Inspektor Jury lichtet den Nebel« 28.05.2006
Hatte das Buch auf English gelesen und das gleich zwei Mal weil ich den Eindruck hatte beim ersten Mal etwas überlesen zu haben. Aber dem war wohl doch nicht so - besonders das Ende ist ziemlich an den Haaren herbeigezogen und deshalb etwas.. naja unverständlich! Ich kanns nicht weiter empfehlen.
olli zu »Martha Grimes: Inspektor Jury lichtet den Nebel« 16.02.2005
Eindeutig kein Meisterwerk der Reihe. Durch die nur halbgaren neu eingeführten Charakter dieses Buches fällt viel deutlicher das Fehlen der alten Charaktere aus long Pid auf.

Schlechterer Roman der Reihe mit einem einbißchen an den Haaren herbeigezogenen Ende.

NAJA
3-
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