Blinder Eifer von Martha Grimes

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1995 unter dem Titel Rainbow´s End, deutsche Ausgabe erstmals 1996 bei Goldmann.
Ort & Zeit der Handlung: , 1990 - 2009.
Folge 13 der Inspektor-Jury-Serie.

  • New York: Knopf, 1995 unter dem Titel Rainbow´s End. ISBN: 0679441883. 383 Seiten.
  • München: Goldmann, 1996. Übersetzt von Sigrid Ruschmeier. ISBN: 3-442-30486-5. 475 Seiten.
  • München: Goldmann, 1998. Übersetzt von Sigrid Ruschmeier. ISBN: 3-442-44271-0. 475 Seiten.
  • München: Goldmann, 1999. Übersetzt von Sigrid Ruschmeier. ISBN: 3-442-44494-2. 475 Seiten.
  • München: Goldmann, 2000. Übersetzt von Sigrid Ruschmeier. ISBN: 3-442-44804-2. 475 Seiten.
  • München: Goldmann, 2000. Übersetzt von Sigrid Ruschmeier. ISBN: 3-442-05376-5. 475 Seiten.
  • München: Goldmann, 2000. Übersetzt von Sigrid Ruschmeier. ISBN: 3-442-44830-1. 475 Seiten.
  • München: Goldmann, 2004. Übersetzt von Sigrid Ruschmeier. ISBN: 3-442-45772-6. 475 Seiten.

'Blinder Eifer' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch E-Book

In Kürze:

Der Tod kommt plötzlich und unerwartet. In der Kathedrale von Exeter bricht eine Stickerin zusammen. In der Londoner Tate Gallery stirbt eine ältere Dame. Und in den Ruinen der keltischen Wallanlage Old Sarum stürzt eine junge Amerikanerin in einen tiefen Schacht. Jedesmal lautet die Diagnose Herzversagen. Doch Inspektor Jury will nicht an einen Zufall glauben. Denn die drei Frauen verbindet ein mysteriöses Detail: Sie waren alle kurz vor ihrem Tod in Santa Fe. Während in London die Polizei und Jurys alter Freund Melrose Plant nach des Rätsels Lösung suchen, bricht Jury nach New Mexico auf. Immer mehr beschleicht ihn das dunkle Gefühl, dass hinter den heimtückischen Verbrechen ein ganz teuflischer Plan stecken könnte.

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Melanie zu »Martha Grimes: Blinder Eifer« 29.07.2011
Alos ich bin bisher an der Stelle, an der Richard Mary kennen gelernt und hab mich als gefragt, woher ich dieses Mädchen kenne und deswegen bin ich auf diese Seite gestoßen, um mal andere Bücher von Martha zu durchforsten und dann ist es mir wieder eingefallen. Mary Dark Hope erscheint und spielt auch die Hauptrolle in " Das Mädchen ohne Namen". Nette Idee,ähnlich wie bei Stephen King, der auch viele Bücher miteinander verbindet. Allerdings muss ich sagen, dass auch mich das Buch nicht so sehr fesselt wie andere Teile aus der Juryreihe, musss aber auch dazu sagen, dass ich nicht nach der Reihe gelesen habe und mich das Ganze vielleicht auch deswegen etwas verwirrt, werde aber das Buch aber trotzdem zu Ende lesen, will ja schließlich wissen wie es ausgeht, ich weiß bisher noch nicht was passiert ist.
Ailis zu »Martha Grimes: Blinder Eifer« 01.03.2010
Hier erging es mir wie in einer früheren Rezension schon einmal geschildert: die eigentliche Kriminalgeschichte war nicht so fesselnd und spannend, wie der Krimileser es sich gemeinhin wünscht, aber das machte mir auch hier wieder nichts aus.
Diesen Band aus der Inspektor-Jury-Reihe hatte ich vor vielen Jahren schon einmal gelesen, doch damals kannte ich die Biographien der Protagonisten noch nicht. Daher war ich nun sehr gespannt auf mein zweites Leseerlebnis und ich muss sagen, dass ich nun einiges besser verstand als bei der ersten Lektüre. Gerade in diesem Band gibt Martha Grimes den Figuren noch mehr Tiefe, schildert noch mehr Facetten ihrer Persönlichkeit. Ohne ein gewisses Maß an Vorwissen ist es schwierig, das alles richtig einzuordnen.
Melrose Plant beschäftigt sich in seinen Gedanken viel intensiver mit sich selbst und seinen Problemen, eine Partnerin fürs Leben zu finden und auch Richard Jury wandelt sich ein wenig: in den früheren Bänden wirkte er insgesamt wesentlich reservierter und distanzierter, die Autorin gibt im in "Blinder Eifer" mehr Privatleben und, ebenso wie bei Plant, mehr eigene Gedanken zu seiner aktuellen Lebenssituation. Ich persönlich fand dann auch die Teile, die sich auf diese Weise mit den beiden Protagonisten beschäftigten, am interessantesten - im Gegensatz zum Kriminalfall, dessen Auflösung wenig spektakulär war und wie so häufig von der Autorin etwas übers Knie gebrochen wurde. Desweiteren frönt Martha Grimes auch hier wieder ihrer Vorliebe für unabhängige, exzentrische und seltsam reife Kinder in Gestalt von Mary Dark Hope, die hier eine Hauptrolle übernimmt. Ach ja, ich vergaß: tierlieb ist besagte Mary natürlich auch noch. ;)

Nichtsdestoweniger war es für mich wieder ein lohnendes Lesevergnügen.
Julia zu »Martha Grimes: Blinder Eifer« 06.12.2009
Ich kann die Meinung der meisten hier nicht teilen. Für Martha Grimes sind nun mal die vielen Nebengeschichten und auch die oft ein wenig schrulligen, meiner Meinung nach aber durchaus realistischen Nebencharaktere (tatsächlich kenne ich wohl zu etwa 75% der Personen, die als derart schrullig beschrieben werden, lebende Pendants!), typisch. Da mir diese stilistischen Eigenheiten zusagen, gefallen mir auch ihre Bücher gut, allerdings kann ich verstehen, dass das Buch für denjenigen, dem das nicht so geht, einige Längen haben wird.
Ich muss allerdings zugeben, dass die Auflösung des Verbrechens nicht gerade überraschend waren, auch ist es oft sehr düster (was allerdings für die Jury-Reihe signifikant ist.
Zusammenfassend also ein interessantes Buch, das sich zu lesen lohnt.
snoozer zu »Martha Grimes: Blinder Eifer« 23.04.2009
Nachdem es hier auf der KC soviele Martha Grimes Fans gibt und mir dieses Buch zufällig aus einem Altbestand eines Kollegen in die Hände fiel, habe ich mich mal daran gemacht, mir anzuschauen, ob die Bücher wirklich so gut sind.

Leider nicht. Vielleicht habe ich einfach einen schlechten Roman aus der Reihe erwischt, aber dieser hier ist unglaublich langweilig.
Ist der Plot eh schon nicht der Knüller, passiert auch noch nichtmal etwas. Über 400 Seiten passiert quasi überhaupt gar nichts und am Ende wird die Auflösung aus dem Hut gezaubert.

Leider gefällt mir auch Grimes Schreibstil nicht gut. Es ging mir ziemlich schnell auf die Nerven, dass 90% der Nebenfiguren dermassen schrullig sind, dass sie die reinsten Witzfiguren sind. Das mag ja bei der erten noch ganz amüsant sein, aber spätestens bei der dritten reicht es dann. Da hört's bei Grimes aber noch lange nicht auf: Ob nun die Cribbs, Wiggins, Carol-Anne, Agatha, Malcolm und und und ... alle werden quasi karikiert, dass es einem irgendwann echt langt.
Einzig Richard Jury gefällt wirklich, der ist offenbar auch der einzig normale da, was ihn zusätzlich sympathisch macht.

Ich war froh, als ich mit dem Buch durch war und bezeichne meine Karriere als Martha Grimes-Fan schon im Anfangsstadium als beendet.
Kasia zu »Martha Grimes: Blinder Eifer« 18.12.2007
Na geht doch! Ich hatte schon wirklich Angst, dass "Blinder Eifer" genauso schlecht sein könnte wie "Fremde Federn". Aber da sieht man es wieder: Vorurteile sind schlecht und unangebracht. Ich bin nämlich echt angenehm überrascht von dem Buch.
Das, was ich bei "Fremde Federn" bemängelt habe, zB., dass nicht richtig auf die Charaktere eingegangen wird und dass zu viele Personen eine zu wichtige Rolle scheinbar spielen, ist bei diesem Buch anders.
Die Geschichte war, meiner Meinung nach, sehr interessant und auch gut geschrieben.
Es war sogar stellenweise Humor zu verzeichnen! Jawohl!!!
Im Großen und Ganzen denke ich, dass ich das Buch in 10 Jahren nochmal lesen
und es bis dahin auch gerne mal verleihen werde.
Nadine Erler zu »Martha Grimes: Blinder Eifer« 10.01.2007
Mir hat auch die Ausstattung von Wunderlich besser gefallen als die von Goldmann.

Ich glaube, dass nicht nur der Verlag gewechselt hat, sondern auch die Autorin - es kommt mir so vor, als sei "Blinder Eifer" - und auch "Fremde Federn" - von jemand anderem geschrieben worden als die ersten Jury-Bände, die noch kurz und spannend waren.

"Blinder Eifer" ist langweilig und zäh.
Erich leider nicht Kästner zu »Martha Grimes: Blinder Eifer« 07.07.2005
Ich habe mich durch die ganzen ca. 560 Seiten einer alten englischen Taschenbuchausgabe durchgekämpft. Ich war angetan von der Ausgangslage und den entsprechenden Rätseln für die Untersuchenden. Die Handlungsfäden und insbesondere die Beschreibungen von Orten, Situationen etc. ufern aber stets derart aus, dass ich das Buch sehr schnell weggelegt hätte, wäre nicht die Neugier gewesen, ob doch noch etwas Interessantes kommt. Leider kam in dieser Hinsicht nichts. Frau Grimes hat uns eine interessante Krimi-Geschichte vorgelegt, die Sache aber leider durch ihre unerträglichen Nebengeschichtchen zumindest mir gründlich verdorben.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
olli zu »Martha Grimes: Blinder Eifer« 22.02.2005
Ein Roman der sehr stark beginnt, jedoch ebenso extrem stark nachlässt. Die immer tiefer werdenen, selbstreflexionistischen Gedankengänge von Plant und Jury geben diesem band eine bedrückende Note.

Die außerdem höchst vorhersehbare Auflösung lässt den Genuß beim Lesen nicht steigen.

Außerdem unternimmt Jury hier zum zweiten Masl hintereinander einen Ausflug in die Staaten, wo er merklich nicht hingehört.

Alleine die Tatsache, wie Jury seine Nikotinsucht bekämpft ist hier erheiternd. Ansonsten verströmt das Buch eine Tristesse, bei der zumindest ich am Lesen keinen Spass mehr finden kann.

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