All die schönen Toten von Martha Grimes

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2010 unter dem Titel The Black Cat, deutsche Ausgabe erstmals 2010 bei Goldmann.
Ort & Zeit der Handlung: Großbritannien / England, 1990 - 2009.
Folge 22 der Inspektor-Jury-Serie.

  • New York: Viking, 2010 unter dem Titel The Black Cat. 323 Seiten.
  • München: Goldmann, 2010. Übersetzt von Cornelia C. Walter. ISBN: 978-3-442-31255-9. 384 Seiten.

'All die schönen Toten' ist erschienen als Hardcover E-Book

In Kürze:

Superintendent Richard Jury von der Londoner Metropolitan Police ist wenig erbaut, als er zu einem Tatort gerufen wird, der eigentlich gar nicht in seinem Zuständigkeitsbereich liegt: In dem kleinen Städtchen Chesham wurde eine junge Frau in einem Designerkleid und mit erlesenen Jimmy-Choo-Sandalen an den Füßen ermordet aufgefunden. Erschossen. Auf der Terrasse des Dorfpubs. Und es gibt keine Zeugen. Außer vielleicht der schwarzen Katze des gleichnamigen Pubs. Aber diese schweigt sich aus und verschwindet schließlich ganz. Ohne Zeugen, ohne konkrete Hinweise und ohne die Identität der Toten zu kennen, muss Jury sich allein auf sein feines Gespür verlassen. Vor allem als eine zweite junge Frau tot aufgefunden wird, auch sie exquisit gekleidet und beschuht, und es scheinbar keine Verbindung zum ersten Opfer gibt … 

Ihre Meinung zu »Martha Grimes: All die schönen Toten«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

Achim zu »Martha Grimes: All die schönen Toten« 05.09.2011
Die Frage, ob Grimes noch alle Bücher selbst schreibt, habe ich mir mit einem klaren Nein beantwortet.Spätestens seit in diesem Roman nervtötendst "geschmunzelt" wird, sogar Wiggins "schmunzelt"! Wie glaubwürdig ist das denn? Das kann man sicherlich nicht nur dem Übersetzer ankreiden.Glaube deshalb auch nicht mehr, dass da noch mal was Erbauliches von Grimes kommt.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
JuleusW zu »Martha Grimes: All die schönen Toten« 25.07.2011
Man möchte seufzen: Martha, lass es! Langatmig, lustlos, nichts vom Flair der frühe(re)n Romane. Und wenn ich gewusst hätte, dass sich Martha Grimes jetzt auf die Kommunikation zwischen Hunden und Katzen verlegt hat - die mir tierisch auf den Geist gegangen ist -, hätte ich auch gleich die Finger davon gelassen. Hier sind nur Ansätze vom "alten" Jury zu finden. Lieber die früheren Bände lesen.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
heikki-hexi zu »Martha Grimes: All die schönen Toten« 24.05.2011
Hallo Leseratten,
vielen Dank für die Kommentare: Ich werde mir das Buch keinesfalls kaufen. Nachdem ich von "Inspektor Jury lässt die Puppen tanzen" total enttäuscht war, habe ich trotzdem "Inspektor Jury kommt auf dem Hund" aus der Bibliothek mitgenommen. Hätte ich das mal bloß nicht: grenzenlose Langeweile! Ich habe mich einfach nur noch gezwungen, bis zum Ende zu lesen - und auch das war enttäuschend.
p.s. an alle, die der Meinung sind, frühere Bücher waren besser (auch meine Ansicht) und jetzt lässt alles extrem nach: Schreibt wirklich Martha Grimes persönlich noch die Folgebücher? Ich bin da ziemlich skeptisch !!!
Dani B. zu »Martha Grimes: All die schönen Toten« 17.01.2011
Leider kann ich mich den anderen Meinungen nur anschließen. Auch ich hoffe immer noch, daß die Autorin zu der alten Klasse zurückfindet. Die alte Jack & Hammer Garde mit Wortgefechten im alten Stil wieder zu finden. Auch ich hoffe auf einen guten alten Inspektor Jury Schmöker. *crossing fingers for the next one* :o)
Silke zu »Martha Grimes: All die schönen Toten« 12.01.2011
Gebe den Vorgängern absolut recht - auch ich hoffe bei jedem neuen Jury-Buch auf das alte Niveau von z. B. "Jury schläft außer Haus, spielt Domino" etc. Leider wieder mal umsonst. Auch das akuelle Buch "All die schönen Toten" scheint irgendwie lustlos zusammen geschrieben, ich mußte mich wirklich zwingen zum weiterlesen. Warten wir mal auf das nächste...ich hoffe ja weiter :-)
Oscar Wilde zu »Martha Grimes: All die schönen Toten« 02.01.2011
Seit "Die Trauer trägt schwarz" ist es mittlerweise immer so, dass man bei erscheinen einen neuen Jury-Krimis hofft, dass die Autorin wieder zu der Form aufläuft, die sie bis eben zu diesem Roman gezeigt hatte. Und jedes Mal ergeht es dem Leser so, dass er/sie bitter enttäuscht wird. "All die schönen Toten" bildet da leider keine Ausnahme, eine an sich spannende Plot-Idee (Frauen, die für sog. "Escort Services" arbeiten, werden umgebracht und die Opfer tragen alle teure Designer-Schuhe) wird hier lustlos und uninspiriert verschenkt, auf den ersten ca. 300 Seiten betreibt Jury nur teilweise lustlos seine Ermittlungsarbeit, und er versucht wider besseres Wissen, seiner Nemesis Harry Johnson diese Morde in die Schuhe zu schieben, nachdem er es nicht geschafft hat, Johnson für einen (realen oder fiktiven) Mord zu belangen. Dass erneut Harrys Hund Mungo in (zu) vielen Kapiteln als Ich-Erzähler fungiert und sich dann auch noch mit insgesamt 3 Katzen unterhält, geht dem Leser doch mittlerweile sehr auf die Nerven, das war mal eine bizarr, aber lustiger Einfall, aber nach dem dritten Buch langweilt es. Und mit Ausnahme von Melrose Plant (der wenigstens einen grösseren und unterhaltsamen Auftritt bekommt, als er eine der Begleitdamen in seinen exklusiven Club einlädt). Die anderen Pub-Gäste des Jack and Hammer hingegen werden recht lieblos abgespeist, der Hund Mungo und seine inneren Monolge waren der Autorin wohl wichtiger. Einziger Pluspunkt: Obwohl ein kleines, altkluges Mädchen auftaucht, bekommt sie nicht den Raum, den die Autorin davor in einigen Jury-Romanen diesen Figuren zukommen lies. Stattdessen ist die Autorin (und mit ihr der Leser) auf den Hund gekommen.
Koops zu »Martha Grimes: All die schönen Toten« 19.12.2010
Das war der schlechteste Krimi, den ich gelesen habe - bzw. abgebrochen habe.
Die Autorin hat wohl den Anschluss an die Realität verloren - alle so wohlbekannten Figuren haben an Wirklichkeit verloren - ein, bzw. mehrere Hunde spielen absurde Rollen, keinerlei Weterentwicklung der Hauptpersonen. Das ganze ist höchstens als absurdes , aber auch langweiliges Theater zu sehen.
Ihr Kommentar zu All die schönen Toten

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: