Totenstarre von Mark Nykanen

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2004 unter dem Titel The Bone Parade, deutsche Ausgabe erstmals 2005 bei Limes.
Ort & Zeit der Handlung: USA / Utah, 1990 - 2009.

  • New York: Hyperion, 2004 unter dem Titel The Bone Parade. 324 Seiten.
  • München: Limes, 2005. Übersetzt von Fred Kinzel. ISBN: 3-8090-2471-6. 416 Seiten.
  • München: Blanvalet, 2007. Übersetzt von Fred Kinzel. ISBN: 978-3-442-36624-8. 431 Seiten.

'Totenstarre' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Ein besessener Bildhauer ist mit seinen Skulpturen zu Weltruhm gelangt – es sind Darstellungen des reinen Entsetzens. Doch niemand ahnt, mit welch abscheulichen Methoden er seine Meisterwerke erschafft. Die Skulpturenserie »Familiy Planning 1 – 8« machte den Bildhauer Ashley Stassler weltberühmt. Niemand weiß jedoch, wie er seine beunruhigenden künstlerischen Effekte erzielt: Sein Werkstoff sind die Menschen selbst. Für sie hat er ein perfides Programm entwickelt, an dessen Ende er von ihrem Körper Abdrucke nimmt, die er anschließend in Bronze gießt. Mit »Family Planning 9« will Stassler sich nun als Künstler unsterblich machen. Dazu entführt er eine Familie auf seine Ranch nach Utah, wo er ein bizarres Atelier eingerichtet hat. Doch irgendetwas läuft diesmal anders: Stassler, der sonst kühle Distanz zu seinen Modellen wahrt, glaubt, in der Tochter der Familie eine Seelenverwandte zu finden, die ihn auch erotisch ungemein fasziniert. Und dann taucht die Kunststudentin Kerry auf. Sie hofft, von Stasslers Arbeit lernen zu können. Doch der ist im Moment mit ganz anderen Dingen beschäftigt. Da entdeckt Kerry zufällig ein makabres unterirdisches Verlies – und die gekidnappte Familie …

Das meint Krimi-Couch.de: »Familienplanung auf Amerikanisch« 35°

Krimi-Rezension von Thomas Kürten & Peter Kümmel

Das Beste am Buch vorweg: Man kann sich darauf beschränken, nur die Kapitel mit geraden Kapitelnummern zu lesen. Dann hat man einen durchschnittlichen Thriller amerikanischer Machart mit einer abgeschlossenen Handlung, der einfach gestrickt ist und leidlich spannend unterhält.

Die ungeraden Kapitel jedoch lassen Fans von Slaughter, Hayder & Co. jubeln, bringen sie doch Niedertracht und Grausamkeit in ungeahntem Ausmaß hervor. Denn diese Kapitel werden erzählt aus der Sicht von Ashley Stassler, einem (seiner eigenen Meinung nach) genialen Bildhauer, dessen Verständnis von Kunst darin besteht, menschliche Angst auf ihrem Höhepunkt darzustellen. Unter dem Titel »Family Planning #1 – #8« hat er bereits Skulpturen erschaffen, die die Fachwelt ob ihrer realistischen Darstellung beeindruckten. Die Schaffung von »Family Planning #9« kann der Leser detailliert miterleben. Dazu entführt Stassler eine komplette Familie aus ihrem Haus und hält sie im versteckten Keller seiner abgelegenen Farm in Utah in einem Käfig gefangen. Über Wochen schürt er deren Angst, um dann auf deren Höhepunkt, im Akt ihrer von Stassler detailvoll zelebrierten Ermordung, plastische Abdrücke von ihren Körpern zu schaffen.

Wie diese ungeraden Kapitel aus Sicht von Ashley Stassler erzählt werden, lässt den Leser als Voyeur dastehen. Soll man dem Treiben weiter zuschauen? Wie der Kinozuschauer, der nur durch die Finger linst, liest man immer weiter – oder man lässt es bleiben. Der Grausamkeiten gewohnte Leser blutrünstiger Thriller mag sagen, ist doch gar nicht so schlimm, es fließt ja kaum Blut, doch was Mark Nykanen hier bietet, ist an Menschenverachtung kaum zu übertreffen. Man hat den Eindruck, als versuche der Autor das Splatter- und Porno-Genre, in dem ein Bret Easton Ellis mit seinem »American Psycho« es zu Weltruhm brachte, zu adaptieren. Er scheitert dabei jedoch daran, dass er beim Leser mit seinen sprachlichen Mitteln wenig Begeisterung wecken kann.

Der Rest der Story ist simpel und – wie man am Klappentext erkennt, der fast die gesamte Handlung des Buches zusammenfasst – schnell erzählt. Protagonistin der zwischen den bestialischen Kapiteln geschilderten Handlung ist Lauren Reed, ebenfalls Bildhauerin und Kunstprofessorin. Eine ihrer hoffnungsvollsten Schülerinnen, Kerry, hat einen Praktikumsplatz bei Stassler, von dessen Kunst Lauren nicht viel hält, bekommen. Warum sie ihre Studentin mit einem Empfehlungsschreiben zu dem doch so uninspirierten Bildhauer schickt, bleibt ein Rätsel. Warum Stassler das Risiko eingeht, eine neugierige Studentin auf seine so einsame Ranch einzuladen, ebenfalls. Kerry entdeckt durch Zufall Stasslers Geheimnis und wird selber gefangen genommen. Durch das spurlose Verschwinden ihrer Studentin wird Lauren zusammen mit ihrem neuen Freund Ry nach Utah gelockt (man sucht natürlich lieber selbst nach der Vermissten, da die Polizei so etwas ja überhaupt nicht beherrscht) und gerät dabei, wie sollte es auch anders sein, in höchste Gefahr. »Gewürzt« sind diese Abschnitte aus Sicht von Lauren und Ry mit einer großen Portion Sex, die so leidenschaftslos geschildert wirkt wie ein geplatzter Eidotter auf einem Spiegelei.

Was dann folgt, ist der Versuch Action-Kino krampfhaft in Textform zu pressen: eine leidlich spannende Verfolgungsjagd durch die Wüste, bei der die Beteiligten ans Ende ihrer Kräfte geraten und einen Showdown vor Unwetterkulisse, der es noch mal so richtig krachen lässt.

Was kann man sonst noch Positives zu dem Buch sagen? Die Beschreibung über Bronzeguss war hochinteressant und beeindruckend. Wer also schon immer mal etwas über Bronzeguss in einem Thriller lesen wollte, wird hier reichlich fündig. Die Idee des Autors, durch abwechselnde Perspektiven zwei in sich geschlossene Handlungen zu schaffen ist ebenfalls nicht zu verachten, wenn auch die Übergänge nicht immer so ganz stimmig geraten sind.

Die Bewertung von 35 Grad gilt für die Hälfte des Buches, für die geraden Kapitelnummern, die von einem übergeordneten Erzähler geschildert werden. Beim Rest des Buches aber fragen sich die Rezensenten, ob solche Zeilen denn wirklich gedruckt werden müssen, oder ob man ihnen überhaupt einen literarischen Wert zusprechen darf. Der Bedarf dafür scheint da zu sein, sonst würden nicht Krimiautoren in aller Welt versuchen, sich gegenseitig an Gewalttaten und Perversitäten zu übertreffen

Ihre Meinung zu »Mark Nykanen: Totenstarre«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

lesenchris zu »Mark Nykanen: Totenstarre« 26.10.2011
Habe das Buch zum Ende nur noch überflogen. Zu viel Zufälle, zuwenig realistisch, zuviel Porno und sexistische Beschreibungen. Hat mir nicht gefallen. Ein Künstler(?), der von seinen Leichen Abgüsse in Bronze macht und dadurch groß 'rauskommt, ok. Jedoch die detailgetreuen pornografischen Szenen haben mir nicht weitergeholfen und auch nicht zur Aufklärung des Falles beigetragen. Minderjährige verführt "alten Sack". Kann doch nur in der Phantasie eines Pädophilen passieren, oder?? Wo bleibt die Spannung? Der Täter, die Opfer, die Aufklärer, alles bekannt. Schwache Story! Nicht mal 35 Pkt. von mir.
tigerbea zu »Mark Nykanen: Totenstarre« 28.06.2011
Einfach nur langweilig. Schade um die Zeit, die ich dann doch damit verbracht habe. Wenn es auch nur ein Tag war, danach ist dieses Buch in den Müll gewandert. Gut, daß ich es nicht zum Originalpreis gekauft habe.

Tja, wie soll man zu so einem Buch dreihundert Zeichen schreiben. Mir fällt da echt nichts zu ein. Dieses Buch hat mich so abgeschreckt, daß ich "Der Fallensteller" direkt mit in den Müll befördert habe.
Torsten zu »Mark Nykanen: Totenstarre« 28.09.2010
Was soll man von einem Buch halten, dessen Klappentext es schon zu ziemlich genau 75% (Seite 300 von 400) vollständig zusammenfasst? Das muss dann wenigstens excellent geschrieben sein um noch zu interessieren - aber genau das Gegenteil ist der Fall. Ständig wird mit feuilletonartigen Betrachtungen über Kunst (oder was man davon zu halten hat) genervt und die Beschreibungen der Liebenden gereichen jedem Groschenheft-Arztroman zur Ehre.
Nein, dies Buch ist ein echter Blindgänger - aber keineswegs wegen der von KC so kritisierten ungeraden Kapitel, die sind noch das Beste an dem Roman. Natürlich sind sie unglaublich menschenverachtend - aber schliesslich ist ausnahmslos jeder Serienmörder ja menschenverachtend, oder? Sie wären aber nur dann gut, wenn der Autor dies auch sprachlich und stilistisch angemessen vermittelten könnte. Und ebenso wie bei den anderen Kapiteln aus anderer Perspektive hapert es daran doch arg.
Der anschliessende "Showdown" ist dann vorhersehbar beliebig und wenig fesselnd.
Das Ende übrigens, das der Autor sicherlich als genialen Spin empfindet , finde ich lächerlich - hier findet die gesamte Unglaubwürdigkeit des Plots (alleine schon, dass ein Serienmörder eine Praktikantin auf sein sonst so abgeschiedenes Anwesen einlädt und dann auch noch überrascht ist, dass sie sein kaum getarntes Geheimnis findet ist hanebüchen) seinen albernen Höhepunkt.
Terry Surber zu »Mark Nykanen: Totenstarre« 26.08.2009
@ Bio Fan
Sorgen um seine Psyche? Bei weitem gefehlt. Aber es braucht zugegebenermassen ein gewisses Mass an Dynamik in bezug auf sadistische Beweggründe und Empfindungen, um die unverschämt schonungslose darstellung und aufzeigen verschiedenster Abfolgen die sich in Kreisen während des ganzen Buchs immer wieder öffnen und schliessen, um die Genialität und Gewandtheit verstehen zu können!

AAA - Vorausgesetzt das Bedürfnis des Nachvollziehens und Durchleben von Sadismus und Masochismus ist in irgendeiner Form gegeben. Krimi Liebhaber mit Hang zum bizarrem werden aber ebenso eine durchwegs spannende und fesselnde Erfahrung mit diesem Buch machen.
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Nine zu »Mark Nykanen: Totenstarre« 16.03.2009
Mein Kommentar zu diesem Buch???
Also, wo soll man da anfangen. Da ich eine Liebhaberin von Psychothrillern bin (das schließt Nykanes zweites Buch mit ein) kann ich nur schreiben, dass ich es kaum noch in meinen Händen halte, so oft verleihe ich es an Arbeitskollegen, Freunde & Familie. Ich hatte das Buch innerhalb weniger Tage durchgelesen, oft bis tief in die Nacht, so perfide und gemein schreibt der Schriftsteller. Selbst wenn man wollte, kann man es gar nicht weglegen. Wirklich gut hat mir die arogante Sichtweise des Killers gefallen, schade, dass meist das Gute siegt in solchen Büchern, aber ich muss dazu schreiben, das es mir sehr gut gefallen hat, wobei der Schriftsteller sehr weit die dünne Trennlinie von Perversion überschreitet und (wie ich mit Erschrecken festgestellt habe) nach mehr verlangt. Ich liebe dieses Buch - es gehört zu meinen Lieblingsromanen. Einfach Klasse, wer so was schreiben kann!!!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
hinterwald zu »Mark Nykanen: Totenstarre« 19.02.2009
die kritik der redaktion läßt bei mir mal wieder die frage aufkommen, ob es nicht grundsätzlich besser ist, kritiken der krimicouch erst dann zu lesen, wenn man das buch hinter sich hat. aber da sie so eindeutig (ab)wertend war, habe ich sie schlicht ignoriert, mir das buch zu gemüte geführt und danach noch einmal die kritik gelesen.


zugegeben, das buch ist harter stoff, es überschreitet grenzen und ist sicher nichts für zarte gemüter. wer sich bei agatha christie wohler fühlt, sollte die finger davon lassen (nichts gegen agatha, sie ist definitiv die größte). wer kein problem hat, sich mit dem zu konfrontieren, was in einem kranken "künstler"-gehirn vorgeht, wem "hard boiled" & "pulp fiction" nicht fremd ist und auch dem splatter ab und an etwas abgewinnen kann, der sollte die kritik der redaktion ignorieren, die sich allen ernstes fragt, ob man so einen schund überhaupt drucken muss - warum habe ich bloss spätestens an der stelle der kritik spontan scheiterhaufen & autodafés assoziiert?

kritik, liebe redaktion, ist das eine, der versuch, das kindermädchen für den mündigen leser zu spielen, das andere.

passenderweise ist das wort für den sicherheitscode heute "credo" ... nein, ich glaube nicht, ich will wissen ...
3 von 5 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Bio-Fan zu »Mark Nykanen: Totenstarre« 09.02.2009
"Alle Personen und Ereignisse in diesem Buch sind das Produkt meiner zugegebenermaßen verdorbenen Fantasie" das merkt Nykanen am Ende seines Romans an. "Verdorben" ist angesichts der geschilderten Grausamkeiten ein viel zu harmloses Wort. Der Autor scheint in der Gestalt des Bildhauers Ashley Stassler seine Gewalt- und Sexfantasien genüßlich auszuleben. Da kann man sich durchaus Sorgen um seine Psyche machen.
Zwei Erzählstränge: Zum einen der, des ich- erzählenden Künstlers Stassler in seinem "Atelier der Perversitäten", zum anderen der, der zwischen Abgrund und 7.Himmel taumelnden Professorin Lauren Reed samt Mitstreiter. Letzterer trieft nur so von allen gängigen Klischees, daß sich wirklich die Frage stellt, welcher schwerer zu ertragen ist.

Schnell gelesen, noch schneller vergessen, am besten erst gar nicht kaufen. 30 Grad
1 von 4 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Falcon zu »Mark Nykanen: Totenstarre« 23.12.2008
Erstmal muss ich dem Kommentar der Herren Kürten und Krümmel wiedersprechen. Was Mark Nykanen in die Figur des Ashley Stassler reinpackt ist zeitweilig Spitzenklasse. Das er den Dreh zur Parallelstory nicht findet ist unbestritten. Gerade aber die klare, unzensurierte Sichtweise des Psychopaten Strassler ist höchst spannend und lässt einem nicht kalt. Klar provoziert Herr Nykanen hier bewusst mit pornografischen Elementen. Diese vertiefen aber nur das verdrehte Weltbild Strasslers. Die Figur kann den Roman lange auf gutem Niveau halten. Leider zerfällt dieses zum Ende hin krass. Die Fazination der Tätersicht erstickt in klischeehaften Wendungen.
Die Parallelstory um Lauren Reed dagegen ist pures Klischee. Schon im ersten Kapitel verpasst der Autor die Figur tiefer zu zeichnen (Interview).

Lesenswert ist das Buch alleweil. Vorallem der Einblick in die kranke Seele des Ashley Strassler. Die Story ist zudem rassant geschrieben, wenn auch nicht immer logisch, aber sehr bildlich und eine Prise Erotik (Pornografie?) ist auch noch drin.
Zuviel jedoch sollte man nicht erwarten.
3 von 5 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
ulo zu »Mark Nykanen: Totenstarre« 11.12.2008
Ich finde es schade, dass ein Buch mit einer Nacktszene, die in fast jedem Thriller vorkommt, hier als "pornographisch" angesehen wird. Das Buch ist in Stil und Sprache sher eindeutig, das mag sein, aber genau darin liegt der Reiz. Mich hat es beim lesen richtig gepackt. Zumal ich noch nicht so viele Thriller aus der Sicht des Täters gelesen habe.
Hier hatte ich zwischendurch Angst vor mir selbst.
Ganz lapidar in wenige Worte gefasst: GEIL

PS: Dass Thriller im Allgemeinen nicht gerade zur Weltliteratur zählen, überrascht nicht wirklich, oder? Warum wird es diesem Buch zum Vorwurf gemacht?
Ich schätze mal, die meisten kritischen Leser wollen nur nicht zugeben, was es in ihnen ausgelöst hat. Man hat zum Teil regelrecht "Spaß" als Komplize...Mir ging es jedenfalls so.
2 von 4 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Patrick Kreutz zu »Mark Nykanen: Totenstarre« 31.10.2008
Also ich bins noch am Lesen und ich finde es gut und mal was anderes schön Krank Weltklasse .Aber das ist ja Geschmackssache oder ?
was gibts da zu Diskutieren ;).Allerdigns muß ich zugenben das ich sonst völlig andere Bücher lese und keinen Direckten vergleich habe zu einem anderen Thriller.
Wirklich eklig finde ich es aber auch nicht eher Amüsant.Kann wohl nicht mitreden.
0 von 6 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.

Dies sind nur die ersten 10 Kommentare von insgesamt 29.
» alle Kommentare anzeigen

Ihr Kommentar zu Totenstarre

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: