Das Geständnis des Toten von Mark Billingham

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2008 unter dem Titel In the Dark, deutsche Ausgabe erstmals 2009 bei Goldmann.

  • London: Little, Brown, 2008 unter dem Titel In the Dark. 420 Seiten.
  • München: Goldmann, 2009. Übersetzt von Isabella Bruckmaier. ISBN: 978-3-442-47020-4. 420 Seiten.

'Das Geständnis des Toten' ist erschienen als Taschenbuch E-Book

In Kürze:

Als Paul Hopwood die Schüsse hört, ist es bereits zu spät. Das Auto, auf das gefeuert wurde, kommt von der Fahrbahn ab, rast auf ihn zu und tötet ihn. Die Polizei geht davon aus, dass eine Jugendbande auf den Wagen gezielt hatte, der Paul in den Tod riss. Doch Helen kann nicht glauben, dass ihr Mann auf so sinnlose und zufällige Weise ums Leben kam. Ihre Ehe war zwar nicht mehr die glücklichste, aber sie hätte noch eine Chance gehabt, zumal Helen auch noch schwanger ist. Als sie jedoch eine unbekannte Nummer auf Pauls Handy entdeckt, weiß sie bald nicht mehr, wer dieser Mann war, mit dem sie ihr Leben geteilt hat …

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Michelle zu »Mark Billingham: Das Geständnis des Toten« 21.11.2009
Ist es nun ein Thorne-Roman oder nicht? Thorne spielt nur eine rudimentäre Rolle, kommt nur in einigen wenigen Szenen vor.

Irgendwie erscheint der ganze Roman merkwürdig. Er hinterlässt bei mir ein zwiespältiges Gefühl.

Einerseits recht flott und mit guten Charakterzeichen versehen, ist es doch schwierig, vor allem am Anfang den Überblick zu bewahren.

Und die Hauptprotagonistin stolpert mehr oder weniger durch das Werk.

Auch wird Paul's Job und seine Undercoverarbeit sowie seine "Freundschaft" zu einem Kriminellen nicht restlos und überzeugend aufgelöst.

Das eigentliche Verbrechen bekommt der Leser auch in verschiedenen Kapiteln an unterschiedlichen Stellen im Buch präsentiert.

Billingham hatt wohl den Anspruch, hier eher ein literarisches Werk zu schaffen und ist damit leider gescheitert, da er letztendlich doch in bekannten Bahnen verfährt.

Die Übersetzung ist für heutige Verhältnisse als ordentlich zu bezheichen.

Hoffen wir mal, dass Billingham wieder zu alter Stärke zurückfindet.

Trotz aller Kritik ist das Buch jedoch immer noch lesenswert und bringt es auf 75%.
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