Weiberwirtschaft von Maria Gronau

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1995 bei Schwarzkopf & Schwarzkopf.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Berlin, 1990 - 2009.
Folge 1 der Lena-Wertebach-Serie.

  • Berlin: Schwarzkopf & Schwarzkopf, 1995. 260 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 1998. ISBN: 3-596-14011-0. 260 Seiten.

'Weiberwirtschaft' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Lena Wertebach ist Kriminalhauptkommisarin, Leiterin einer Mordkommission und lesbische Mutter eines zwölfjährigen Sohnes. Ihre Lebensgefährtin Susanna gehört zu einer Gruppe militanter Hausbesetzerinnen, die in Ostberlin mit dem »FrauenHaus« eine männerfreie Zone geschaffen haben. Eine der Besetzerinnen wird entführt und schließlich ermordet aufgefunden. Ihr ganzer Körper weist Spuren schwerer Folterungen auf. Doch damit nicht genug: Der offenbar psychopathische Mörder sucht die Öffentlichkeit und verschickt Tonbänder an Berliner Zeitungen. Seine Botschaft sind die Schmerzensschreie gefolterter Frauen. Immer mehr Frauen werden Opfer des Wahnsinnigen. Die Jagd nach dem Serienkiller wird für Lena Wertebach schließlich zu einem privaten Feldzug.

Das meinen andere:

»In der Tat, Maria Gronau (Pseudonym) darf sich als härteste Thriller-Frau Deutschlands vermarkten lassen. Mit diesem Debut-Thriller hat sie einen echten «page-winder» geschrieben – spannend bis zur letzten Seite. Ohne Übertreibung.« (Thomas Przybilka)

Ihre Meinung zu »Maria Gronau: Weiberwirtschaft«

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Tony de Vil zu »Maria Gronau: Weiberwirtschaft« 01.01.2017
So etwas mit fast 20 Jahren Verspätung zu lesen, kann schon interessant sein. Vor allem, wenn es einen aktuell selbst mal wieder ins autonome Gefilde verschlagen hat. Die Sprache ist authentisch, das Geschehen im Prinzip auch. Ein wenig Klischee lässt sich nie ganz vermeiden. Hier betrifft es aber die Geheimdienstarbeit. Aktuell wird so etwas wieder durch die ganze NSU-Geschichte. Die Sprache ist gut getroffen und das Geschehen nicht gänzlich unrealistisch wiedergegeben.
Sarkasmus und Ironie, sogar selbstreflektierend, sind angebracht. Sie lassen es zu, das Ganze nicht über die Maßen ernst zu nehmen. Sie verhindern aber auch nicht, dass man mal genauer hinschaut, wo sonst weggucken angesagt ist.
Wer etwas über alternative Szene, das politische Berlin, die 90er Jahre, Geheimdienste und die Bewohner der Stadt erfahren will, ist hier nicht schlecht aufgehoben.
Aber wer die Spannung beim Auflösen eines Falls im Vordergrund sieht, findet sicher bessere Lektüre.
Fazit: lesenswert allemal, denn Allgemeinbildung hat noch nie geschadet.
Icke zu »Maria Gronau: Weiberwirtschaft« 03.12.2008
Seit langem wieder ein packendes, spannendes Buch, was man nicht aus der Hand legen will. Wirklich sehr gut und zu empfehlen!
Das "Fraudscho-Emanzen"-Geschreibe vom Anfang nervt etwas, aber es wird im Laufe des Buches zum Glück weniger und tut damit dem Buch keinen großen Abbruch! Ich freu mich schon auf die anderen drei Bände.
Babs zu »Maria Gronau: Weiberwirtschaft« 22.12.2004
Für mich war das Buch gerade mal lauwarme Kost. Nix besonders. Einige Sache waren zu offensichtlich und schon im voraus zu erahnen. Habe schon bessere Bücher gelesen. Da ich alle 4 Bücher geschenkt bekommen habe, hoffe ich das die anderen 3 einwenig spannender sind.
Bea zu »Maria Gronau: Weiberwirtschaft« 24.06.2004
Mir hat das Buch ausgezeichtnet gefallen. Die Zeichnungen der Hauptpersonen war sehr gut, man fühlte so richtig mit. Und das, obwohl ichLesbankrimis eher nicht so mag! Prima! lg Bea
Laura Bechtold zu »Maria Gronau: Weiberwirtschaft« 01.06.2004
Ein Kriminalroman, wie ihn deutsche Schriftsteller nur selten herausbringen. Spannung bis zur letzten Seite. Ich war positiv überrascht!!!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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