Espresso mit Todesfolge von Margherita Oggero

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2005 unter dem Titel L´amica americana, deutsche Ausgabe erstmals 2008 bei Piper.
Ort & Zeit der Handlung: Turin, 1990 - 2009.

  • Mailand: Mondadori, 2005 unter dem Titel L´amica americana. 348 Seiten.
  • München; Zürich: Piper, 2008. Übersetzt von Christiane von Bechtolsheim. ISBN: 978-3-492-27145-5. 348 Seiten.
  • München; Zürich: Piper, 2010. Übersetzt von Christiane von Bechtolsheim. ISBN: 978-3-492-25740-4. 348 Seiten.

'Espresso mit Todesfolge' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Italien, das Heimatland der Casanovas und der Commissarios – und was ist, wenn der Tod eine Frau ist? »Der italienische Kriminalroman hat seine Meisterin gefunden«, befand RAI über Margherita Oggero, die Grande Dame unter den italienischen Krimiautoren. Mit charmanter Raffinesse, ironischem Humor und jeder Menge Lebenserfahrung lässt sie ihre Ermittlerin Camilla Baudino in den Kreisen des Turiner Verbrechens für Wirbel sorgen. Denn die weibliche Seele ist unergründlich, auch wenn es die der besten Freundin ist. So wird Camillas samstägliches Shoppingvergnügen mit der ihr so vertrauten Dora zum tödlichen Abenteuer. Und sie beginnt zu ahnen, dass die Gute neben all ihren Vorzügen ein dunkles Geheimnis und ein mörderisches Schicksal zu bieten hat. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. 

Ihre Meinung zu »Margherita Oggero: Espresso mit Todesfolge«

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Viktor Steinhauser zu »Margherita Oggero: Espresso mit Todesfolge« 26.07.2009
Es war das erste Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe. Insgesamt macht das Lesen dieses Buches Spass! Gut gezeichnete Figuren, eine spannende Handlung (man tappt lange im Dunkeln), doch, doch, das gefällt! Auch der Lokalkolorit mit Turin trägt zum Vergnügen bei. Ein wenig wird der Gesamteindruck vom "Schlussakkord" getrübt.
Yvonne zu »Margherita Oggero: Espresso mit Todesfolge« 02.03.2008
Ich kann mich dem vorangegangenen Kommentar von julialaus voll anschließen. Allerdings muss ich sagen, dass das mein erster Oggero-Krimi ist. Ich werde mir jetzt schnellstens die beiden anderen besorgen müssen, denn der zart ironische Ton der Autorin - besonders wundervoll in der Beschreibung einer Lehrerkonferenz -hat mir sehr viel Vergnügen bereitet.
Spannend fand ich es übrigens bis zur letzten Seite. Diese Lösung (des Kriminalfalls wie auch des Privatlebens) hatte ich nicht vorhergesehen.
julialaus zu »Margherita Oggero: Espresso mit Todesfolge« 07.02.2008
Wieder ein tolles Buch von Margherita Oggero, das ich nach dem Lesen der ersten beiden Krimis ersehnt habe. Ich liebe Oggeros Schreibstil, der oft lakonisch die Gedanken Camillas (und die der anderen Figuren) wiedergibt, und zwar so, wie man sich selbst oft insgeheim Gedanken macht (das aber nie zugeben würde). Ich kann leider nicht Italienisch, umso mehr vermute ich, dass die so erreichte Unmittelbarkeit auch mit der hervorragenden Uebersetzung zu tun haben muss.
Dadurch, dass die Autorin Italienerin ist, werden die Italien-Klischees nicht überstrapaziert (anders, als der Titel vielleicht befürchten lässt).
Spannend ist das Buch sowieso, aber eher gemütlich-spannend, was ich sehr schätze, keinesfalls thriller-blutrünstig.
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